Freie Zeit. Nur wo ist sie?

Es gibt so viele Studien, so viele Unterlagen und dergleichen, die uns alle ständig bestätigen, dass wir alle mehr Freizeit haben, als in all den vorherigen Generationen. Denn damals war es mit der simplen Büroarbeit nicht getan – abgesehen davon, dass die Arbeit damals vielleicht mental geringer war, war sie dafür körperlich umso fordernder.

Geschäfte in Milli-Sekunden. Das Multi-Milliardenspiel der Finanzmärkte findet nicht mehr auf dem Börsenparkett, sondern auf Servern statt - Copyright DJV-001

Danach ging es heim – und man musste sich um Familie, Kinder, Tiere, den Hof und die alten Eltern kümmern. Da war das Waschen nicht einfach damit erledigt, in dem man die Maschinen-Klappe zuknallt und zwei Stunden später alles fertig getrocknet raus zieht. Nicht umsonst gab es eigene Waschtage. Und mal eben mit der Familie zum See baden fahren, war auch ein größeres und teures Unterfangen, sogar als es bereits die ersten Autos gab. Und statt Emails abrufen per Smartphone zwischen Klo und Kühlschrank leer futtern, musste man die 5 Kilometer zur nächsten Brief-Aufgabestelle marschieren. Von Einkaufen und dergleichen reden wir mal gar nicht. Und von Online-Shoppen und der bequemen Lieferung per Knopfdruck bis zur Haustüre sowieso nicht.

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Alt bleibt neu und umgekehrt

Treuen Lesern ist es vermutlich aufgefallen, dass ich gestern das Layout hier mal eben ein wenig umgestellt habe. Breiter, eine größere Schrift für die Alteingesessenen und irgendwie aufgeräumter. Zumindest fühlt es sich aktuell so an. Auch das Bild oben hat sich geändert – ob das jetzt allen gefällt, sei aber dahingestellt. Aber ich vermisse das alte Buswrack jetzt schon, also mal schauen, was da noch so kommt.

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Und dann habe ich mal nebenbei am späten Abend noch Etwas etwas gebastelt… nachdem ich ja nicht unbedingt zu diesen Menschen der Exklusivität gehöre, die sich ein Haus und den Garten rundherum leisten wollen und vor allem können, obliegt es der eigenen Kreativität, sich Grünzeugs in die Wohnung zu holen, ohne dass man sogleich auch seine Stubentiger vergiftet. Denn grüne Halme in der Wohnung müssen bissfest sein, ungiftig und entspannt, um jeglichen Blattverlust durch einen Biss der Fellkugeln zu überstehen.

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Truck & Box für die Zukunft

Irgendwann in ferner Zukunft oder in einem anderen Leben… dann entwerfe und zeichne ich mir den nicht nur digital auf so wie hier, sondern schraube ihn mir auch im “real life” zusammen. Jaja, damit geht es dann auf Reisen quer durch die weite Welt und so, ihr wisst schon! Allerdings – bis es soweit ist, ist die Romantik der Weite vermutlich sowieso schon wieder verloren gegangen und wir schrammen stattdessen vielbeschäftigt alle gemeinsam an sozialen Krisen und Kriegen entlang – also leider keine Zukunftsperspektive alias Raumschiff Enterprise.

Truck by Emanuel-s.com

“Der Weltraum… unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft.” So sollte es dann klingen, aber realistisch gesehen surren bis dahin maximal digitale Sklaven alias Elektroautos oder sonstige HighTech-Dinger vorbei oder man steht einfach im überquellenden Billig-Mofa-Moped-Stau, weil in Europa die Krisen zugeschlagen haben und wir in dem Zeitalter angekommen sind, das die asiatischen Länder gerade verlassen.

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Nicht viel…

Es gibt zur Zeit nicht viel zu sagen. Nichts Erwähnenswertes, nichts Besonderes oder Sonstiges, das sich ausreichend lohnt, es hier näher und im Detail zu beleuchten. Es ist also eher eine Zeit des Schweigens und der Stille, sozusagen eingefasst vom Alltagsrad und einem verwobenen Netz an Aufgaben, die außer einer Gleichtönigkeit kaum einen warmen, freundlichen Sonnenstrahl hervorbringen zu vermögen.

Im Nest sitzen

Eigentlich würde ich gerne reisen gehen, aber das ist, wie wir alle wissen, nicht so einfach mal eben möglich. Man steigt nicht in das Auto ein und fährt ab. Man muss schließlich packen, überlegen, was man so braucht und auch eine Unterkunft schickt sich, möchte man es bequem haben. Ganz zu schweigen von dem Rest des Lebens, das sich dreht und an dessen Dynamik man ständig zu kurbeln hat – bevor es ganz still steht ungewollt.

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Bloggen in der eigenen Nudel-Sphäre

Ich lese den guten, genießerischen Don Alphonso am liebsten als Blog-Lektüre, doch manchmal wage ich auch den Blick hinüber zu dem Plastikgebilde eines Lobos, dessen Art, Weise und Auftreten man mögen muss – was mir meistens allerdings eher schwer fällt. Nur dennoch möchte ich dieses Mal einen Lese-Tipp anführen, denn sein Beitrag trifft den Kern des heutigen Blogger-Problemes wirklich sehr gut und spricht dabei die Eckpfeiler an, bei denen es eben in der Netzwelt so oft scheitert.

Bloggerlandschaft

Unbedingt ganz lesen. Ja, ich weiß, es ist viel, aber das passt schon, einfach durchhalten – es handelt sich um eine Zusammenfassung der Bloglandschaft und das Selbstbild der Blogger und ihrer Mütter, die von all dem keine Ahnung haben… und ich stimme ihm da dieses Mal voll und ganz zu: UNSERE MÜTTER, UNSERE FEHLER.

Alltagsräder

Da bin ich wieder. Das liebe Alltagsrad hat in der Zwischenzeit leider wieder zugeschlagen und futtert nun die Freiheiten des Lebens auf… vor allem auch deshalb, weil das Rädchen der Gleichtönigkeit durchsetzt von Fettnäpfchen, Konfrontationen, Desorganisation sowie Desinteresse geprägt ist – und damit meine ich nicht mich, sondern eher das Umfeld. Das birgt einen gewissen Frust in sich – und deswegen lohnt es sich auch nicht, es hier weiter auszuführen.

Waldsee

Auch das liebe Wandern fällt mal in der nächsten Zeit, Wochen und Monate flach, denn die freien Tage sind mit organisatorischem Zeugs durchsetzt, Führerschein und alle diese Dinge, die man mit über 30 eigentlich nicht mehr machen wollte (oder sollte). Da sollte die Freizeit eigentlich mit Familie, Katze, Hund, Kind und sonstigen Kegeln im heimatlichen Garten vor dem eigenen Haus gestaltet werden, aber nun ja… die Realität schaut ja dann eben doch anders aus.

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Wanderlust im Grünen

Bevor die graue Alltagsroutine wieder ihren Lauf nimmt, bin ich heute noch einen kleinen Sprung zum guten, alten Mike in die grüne Nicht-Stadt rausgefahren. Natur, entspannen, genießen und zudem haben wir uns auch ganz unspontan entschlossen, mal zur Abwechslung eine kleine Wanderung zu unternehmen. Über die Berge und durch die Landschaft und so…

Wandern

Ca. 4 Stunden Wandern waren es dann am Schluss, wobei wir dazwischen auch einen Anstieg durch einen unberührten, ungepfadeten Wald, eine “Alm”-Anhöhe, Elektrozaun-Robben und eine Jausen-Rast in einem Gasthaus mit einberechnen müssen – hat aber gut getan, ich mag sowas! Und damit man sich das alles ein bisschen besser vorstellen kann, gibt es natürlich auch dieses Mal wieder ein paar Schnappschüsse mit den Erklärbär-Texten dazu – und zwar hier im Bildarchiv!