Tiny houses

Kleines Leben ganz groß…

Weil ich letztens wieder darüber gestolpert bin und Gilly auch darüber gebloggt hat, verlinke ich das Video auch gleich hier. Ein kleiner, selbstgebastelter Doku-Report von Kirsten Dirksen über Menschen, die in kleinen (mobilen) Häusern leben – und ihre Gedanken, ihre Philosophie sowie die Gründe dazu. Manche von den Interviewten aus Kalifornien, New York, Hawaii, Frankreich und Spanien sind naturgemäß Freaks, andere sind wiederum recht bodenständig und nüchtern. Wer sich also mit dem Genre der “Tiny homes” und dem minimalistischen und auch mobilen Leben befasst, sollte sich den Film zu Gemüte führen…
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Rebellen, Terroristen und äh… äh…

In den letzten Tagen wird ja uns ständig um die Ohren geworfen, wie böse, fies und gemein die Rebellen in der Ukraine sind. Dass da nicht ganz objektiv berichtet wird, lässt sich wunderschön zum Beispiel beim Spiegel nachlesen, ebenso bei der FAZ, die ja beide in letzter Zeit vor allem mit Meinungen und zielgerichteter Kritik gegen Russland Stimmung machen, ihr Lieblingskind… journalistische Nüchternkeit und Seriösität adé. Eigentlich eine Sauerei und klassisch für die heutige Zeit.

Nun, da hat der ORF via Ö1 einen seiner Journalisten vor Ort beim Flugzeugabsturz gefragt, ob die Rebellen noch immer so “würdelos” mit den Leichen umgehen, wie man seit Tagen fassungslos nachlesen muss. Tja, wer mag, kann sich hier die Antwort anhören (nur zwei Minuten, MP3) – wäre es nicht so tragisch, dann wäre es fast köstlich… Und dass der Westen sich selber vor allem im Weg steht und gerne platte Polemik schiebt, wird damit auch gleich mal wieder unterstrichen. Man muss keine Sympathien mit Kriegstreibern pflegen, aber etwas Ruhe und weniger Emotion würde allen gut tun: Frage und Antwort anhören

Aja – und kennt ihr das Bild, wo einer der Rebellen triumphierend ein Stofftier eines der Opfer in der Hand hoch hält? Wurde ja ausgiebig in den News zelebriert und alle Journalisten haben es eifrig nachgeplaudert und mit der Trauer, den Emotionen und der Wut der Leser gespielt. Seriösität? Ebenso ade. Denn RT hat da ein wenig genauer hingeschaut und siehe da… die Aufschlüsselung gibt’s hier. Da war das mit dem Bild doch ein wenig anders und so. Oh, hust hust… tja, äh. Hust!

Journalisten – macht Eure Arbeit oder lasst es bleiben… Recherche, Kontrolle, Recherche, Kontrolle – publizieren. Und gegebenenfalls berichtigen. Neutral, sachlich und objektiv. Ein mal eins des Handwerkes übrigens…

Donauinsel Sonnenaufgang

Licht am Horizont

Momentan bin ich sehr viel mit Nachdenken beschäftigt. Ihr wisst schon, dieser Blick in die Morgensonne, das Einatmen, das Fühlen, das Träumen und das Spüren. Die ewigen Sinnfragen, die sich jeder wohl tausende Male im Leben stellt und die vermutlich schon seit dem ersten Bewohner dieser Erde in der Menschheit von Generation zu Generation ein wiederkehrendes Thema sind…
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Die Wiese

Der kleine Vogel

Bereits in der Früh wusste ich, dass das nicht mein Tag werden würde. Und das Wetter zugleich auch irgendwie ein Zeichen dafür zu sein scheint (ja, über diese Dinge kann man streiten), dass so manches nun zukünftig anders wird. Als ein grollendes Gewitter aufzog, der Himmel dunkler wurde und fast schlagartig kräftiger Regen förmlich auf die Wiese stürzte und an den Fenstern in wilden Bahnen entlang lief, da flatterte kurz zuvor dieses kleine Symbol der Freiheit durch die Türe.
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Digitale Demenz

Digitale Demenz

Wenn ich etwas selber nicht mag, dann sind das diese Momente, wo man durch den eigenen Blog scrollt und so ein Segelboot-Foto, einen Frosch, dann Wasser, eine Landschaft und so weiter entdecken kann – und dann platzt wieder ein harter, fader Technik-Beitrag in das ganze Spiel von Träume, Zukunft und Hoffnung (oder welches Wort auch immer angestrengt Positives ausstrahlt) in der Umgebung von Natur und Freiheit. Aber ja, so bin ich, dafür gibt es trotzdem ein grünes Titelbild.

Gestern und vorgestern gab es einige berufliche Aktivitäten, die ich nicht näher ausführen kann, aber die durchaus Anlass zum Nachdenken geben im Sinne von Verantwortung, Tragefähigkeit, Pflichtbewusstsein und Engagement sowie Moral. Unter anderem ging es dabei aber auch um ein wenig elektronische Koordination am Laptop – also diese Klassiker von “Dinge” in die weite Welt schicken, empfangen, speichern, archivieren, ausdrucken und so weiter. Nichts anderes, als der übliche Arbeitsworkflow der klassischen Form aus dem allseits bekannten Lehrbuch.
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Life on boat

Spüren und die Ferne

Momentan komme ich nicht zum Schreiben, wird sich demnächst wieder ändern… aber zur Zeit denke ich einfach viel lieber nach und versuche zu fühlen, zu schmecken und zu leben – ja, ganz analog und so. Das tut gut und fühlt sich vollständiger an irgendwie. Das macht sozusagen “Sinn”.
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