Sonnenaufgang

Naci en Alamo

Das Lied gehört für mich noch immer und unverändert zu den Schönsten überhaupt. Und genau der richtige Klang, wenn man dabei gerade bei Sonnenaufgang durch die Natur stapft, die frische und klare Morgenluft einatmet, die ersten warmen Sonnenstrahlen dabei das Gesicht sanft erwärmen und der kühle Morgentau die Schuhe noch mit großen, glänzenden Wassertropfen benetzt. Und dann bei Regen durch leere Straßen und Landschaften streift… Zeit zum Nachdenken und Genießen.
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Wandern

Frische Wiesenluft

Immer dann, wenn mal wieder ein kleines Stück im Leben zerbröselt ist, gehe ich ein wenig wandern – in die Natur und an die frische Luft. Das hilft den Kopf frei zu machen und ist der beste Ort, an dem ich eigentlich ja auch grundsätzlich aufgehoben bin. Wald, Wiesen, Wolken, Sonne, zwitschernde Vögel, Insekten und nur in der Ferne Menschen, die ruhig und leise durch die Landschaft stapfen.
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Leben

Der falsche Sprung

Dieses Monat des Lebens läuft nicht besonders gut. Muss man mal auch einfach so sagen und das ganz offen. Es ist der Klassiker des Lebens, wo nichts funktioniert, zuwenig zuviel und zuviel zuwenig ist. Technisch, menschlich und mental. Falsch bedachte Wörter, Gedankengänge, die sich als Irrweg herausstellen und der Frust, der dann alles eigentlich noch komplexer und unnötig kompliziert macht. Und die Uhr dreht sich dabei unerbittlich und man kann die Zeit nicht aufhalten, geschweige denn zurück drehen.

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Sommer in Wien

Schmelzende Sommertage

Auch wenn man ein Ende nicht immer vorzeitig an die Wand malen sollte, so sehr holt mich der Gedanke bei der morgendlichen Tour im Alltag immer wieder ein – nämlich, dass der Sommer auch schon irgendwie wieder vorbei ist. Schnell ist es bis jetzt gegangen, zu schnell und es fühlt sich an, als würde man auf einer langen Strecke bergab mit dem Rad rollen… zu schnell, so dass man sich nicht wirklich umschauen kann, aber auch wiederum so langsam, dass man sich auf die Unebenheiten erst recht konzentrieren muss.
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Radfahren in Wien

Der Fahrradanhänger

Hin und her gependelt bin ich. Sowohl in physischer Form und noch immer, als auch geistig und nicht mehr. Einerseits fahre ich jetzt jeden Arbeitstag die komplette Strecke durchgehend mit dem Fahrrad, was immerhin einer Tagesroute von ca. 20 Kilometer in der Früh bzw. Abends entspricht – nicht besonders viel, aber mit Ampel, Steigungen, Straßenverkehr und anderen Humanoiden am Weg quer durch Wien bedeutet das doch ein wenig Arbeit immer. Fühlt sich aber gut an.
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Claires Knie

Le genou de Claire

Hach, das ist mal wieder ein netter Abend. “Claires Knie” aus der stimmungsvoll-prägenden Nouvelle Vague-Zeit des französischen Kinos von Erić Rohmer. Großartig, wiedermal. Filme, die eine eigene Ästhetik in sich tragen, aus vielen Wörtern und Meinungen bestehen, Gedankenspiele, Emotion und viele Lebensphilosophien beinhalten, die in ihrer Bedeutung auch weiterhin gültig sind, sowie Kameraschnitte, die meinem Visualitätsbedürfnis recht gut entsprechen. Und zugleich banal und eindeutig sind. Zugegeben, ich mag diese Ära der Filmzeit.
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Aufstehen

Brutale Kindheit

Nun gut, die hat wohl jeder erlebt, dem einfach mal zwischendurch das Lego-Auto entrissen wurde oder das Stofftier irgendwo am Berg oben liegen geblieben ist. Dramen spielten sich da ab und das Leben bietet damit eine erste Kostprobe auf die Härte und Unfreundlichkeit, an der man dann sein Leben lang herumkauen muss. Egal ob schulisch, beruflich, familiär oder bei anderen sozialen Kontakten… das Leben ist ja nicht einfach so nett von Grund auf, im Gegenteil – die Lebensaufgabe besteht ja vor allem darin, es sich irgendwie “nett zu machen” inmitten des lauernden Alltag-Dschungels.
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