Duschen und die Kälte

Mal ganz abseits von Computer und Co. – ich hasse es, wenn es in einem Badezimmer kalt ist. Generell bin ich jemand, der nicht viel benötigt, auch beim Heizen gehöre ich vermutlich eher zu den Sparern und versuche auch ganz bewusst, so gut es geht darauf zu verzichten. Nur bei einem Raum kann ich nicht anders – dem Badezimmer.

Es gibt nichts unangenehmeres, als aus der Dusche oder Wanne zu kommen und man steht nass tropfend da – und alles ist kalt. Der Boden, die Armaturen, das Handtuch und überhaupt… und vielleicht noch dazu ein kühler Luftzug durch das Lüftungsrohr an der Decke. Schon alleine der Gedanke daran, führt dazu, dass ich oft morgens eine halbe Stunde oder länger benötige oder vertrödel, bis ich mich endlich dazu aufraffen kann und mich ins Badezimmer schleppe. Um irgendwann wieder nass tropfend in der Kälte zu stehen.

Wäre ich ein Architekt, dann würde ich das Badezimmer als Heizraum entwerfen, dessen Boden und Wände aus Heizkörpern bestehen, mit einem passiven, dezenten Lüftungssystem und gewärmten Handtuchhaltern. Klingt übertrieben, aber ich gehöre zu der Sorte von Menschen, die schon bei 5 Grad mit einer roten Nase und 4 Schichten an Kleidung rumlaufen…


Autor: Emanuel Sprosec

Hier schreibt Emanuel-S aus Wien. Schoko-, Katzen- und Naturliebhaber, Mode-, Fotografie- sowie Linux-Freak und Blogger seit 10 Jahren. Wer noch mehr wissen will, findet in meinem Portfolio weitere Infos und ein paar meiner Arbeiten.


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