Guten Morgen kleiner Blog. Gestern war Weihnachten – ein etwas stressiger Tag. 1x Freundschaft, 1x Mutter, 1x Vater, 1x kleine Schwester, 1x Großmutter, 1x andere Großmutter und Großvater – aja und Friedhof war auch noch dabei. Aber es ist überstanden. Der friedliche Weihnachtstag bestand zur Hälfte aus im Auto sitzen, Essen und Stiegen steigen. Aber man kann immerhin sagen, dass irgendwie sich alles doch noch gut ausgegangen ist. Nun – das war also der “heilige Tag” 2010. Die Weihnachtsstimmung selber war zwar nur punktuell und Minutenweise da, aber gut – es hätte auch ganz anders und wesentlich unlustiger sein können.
Tja, und in ein paar Tagen ist auch schon wieder das nächste Jahr! Ein neuer Anfang, eine neue Chance, ein neuer Beginn – zumindest der Zeitrechnung nach. Es ist wirklich beeindruckend, wie schnell die Tage dahinfliegen, je älter man wird. Eigentlich könnte man jetzt bereits darüber sinnieren, welche der üblichen Neujahrsvorsätze man sich aufschreiben und vornehmen möchte – aber mal ganz ehrlich… funktioniert das? Hat das bei jemanden schon je wirklich geklappt? Bei mir in den letzten knappen ~30 Jahren nicht.
Allerdings kann ich, zumindest aus der jetzigen Sicht, stolz behaupten, dass ich es online doch noch vor Jahresende und ganz unabhängig geschafft habe – mein elektronisches Leben zu minimieren. Ich habe nun tatsächlich nur mehr drei Webseiten – mein [Portfolio](http://www.emanuel-s.com), mein persönliches sowie diesen Blog hier. Die ersten beiden Seiten benötigen keine permanente Pflege und damit bleibt 2011 hoffentlich viel, viel mehr Zeit für das gemeinsame Team-Projekt. 2011 wird das Projekt-Jahr. Muss es auch und will ich auch. Privat dient das weltweite Netz somit nur mehr als Spielwiese und zum herumstöbern – genauso wie die Computer-Kiste nur mehr für freies, kreatives genützt werden soll – Grafiken, Illustrationen oder Fotos.
Nächstes Jahr möchte ich Weihnachten ganz anders angehen – mit einer Person etwas fix ausmachen und einen sehr ruhigen, beschaulichen Abend verbringen. Und die ganze Familienwiese und dergleichen dann auf verschiedene Tage aufteilen und viel mehr Zeit nehmen überall. Und zudem bereits Wochen vorher klar stellen: keine materiellen Geschenke – egal ob von mir oder zu mir. Gemeinsame, entspannte Zeit ist wesentlich kostbarer.



