Zwölf Festplatten. Zwölf Festplatten voller Fotos, Grafiken, 3D-Entwürfen und unzähligen Backups aller Magazine-Ausgaben unseres Team-Projektes. Plus – hier auf den Bild nicht sichtbar – noch 4 USB-Festplatten neuerem Datums. Insgesamt etwas über 2,4 Terrabyte an elektronischen Daten. Daten, die es zu erhalten gilt, für den Fall, dass man sie doch noch mal braucht.
Eigentlich verrückt. Denn bis auf ganz wenige Ausnahmen, habe ich die Daten nie mehr abgerufen. Andererseits stellen sie auch eine Moment-Aufnahme meiner letzten 10 Jahre “kreativen” Lebens da. Sehr schwer, solide und massiv – und leicht vergänglich zugleich. Ein elektromagnetischer Impuls könnte diese Daten in einem Bruchteil eines Momentes ins Nichts auflösen.
Mein Leben in kleinen, schwarzen, eckigen Metall-Plastik-Klötzen, die virtuell ein Abbild in sich tragen. “I, Robot” und “Matrix” sind realer als man denkt… die futuristischen “Raumschiff Enterprise”-Träume sind auf jeden Fall schon lange überholt.



