Es geht munter weiter mit dem Holz. Aktuell habe ich mir aus dem abgelegten Schnitt von Waldarbeiten bei uns ein paar Stämme genommen bzw. zurecht geschnitten und zuhause nun entrindet und gesäubert. Ein schönes Holz, das direkt nach der Entrindung noch sehr hell ist, dann aber in kurzer Zeit nachdunkelt und einen leicht rötlichen, fast ein wenig Lachs-ähnlichen, Ton bekommt. Besonders fein ist die Unebenheit, dadurch entstehen dunklere Stellen – nach der Trockung werde ich demnächst das Ganze noch fein abschleifen, dadurch wird die Oberfläche zum größten Teil wieder heller und danach fertig verarbeiten.

Was ich aber genau damit mache, weiß ich noch nicht. Möglich ist alles – angefangen von den Stützbeinen für einen Couch-Tisch, Sesselbeine, ein Schemel oder Sitzfläche für das Vorzimmer oder auch ein Rahmen für einen Spiegel. Keine Ahnung, ich lasse mich da selber überraschen. Jetzt aber mal eine Zeit lang trocknen lassen und sollte ich einen kleinen Couch-Tisch daraus machen, dann müsste ich noch die Tischfläche finden… ein Gedanken schwirrt bei mir bereits im Kopf herum, da in meinem kleinen “Lager” noch ein großes, flaches und langes Holzstück – direkt aus einem Baumstamm geschnitten – auf seinen Einsatz wartet. Sollte es mir möglich sein, es in der Mitte der Länge nach durchzuschneiden (schwierige Aufgabe), könnte ich die beiden so entstandenen Hälften dann zusammenfügen, die Oberseite abschleifen und dann mit Öl einlassen – und die Natur-Tischplatte aus Massiv-Holz frisch vom Baum wäre fertig. Eine Möglichkeit zumindest.





fein