
Es geht weiter mit dem Holz-Dingen. Heute habe ich einen – zugegeben sehr mühsamen – Abstecher zum Ikea im Süden der Stadt gemacht. Mühsam deswegen, weil sogar an einem Montag Vormittag unzählige Menschen sich dort gegenseitig erschlagen haben… normalerweise ist es an so einem Tag und um die Uhrzeit ja doch eher ruhig. Also entweder liegt es an dem kommenden Feiertag, an Weihnachten generell, zuviel Geld in der Bevölkerungsmasse oder an sonstwas – aber der obligatorische und klassische Nervenzusammenbruch an der Ikea-Kasse ist dort wirklich jedesmal somit vorprogrammiert.
Es scheitert aber nicht an dem System… nein, sondern an der Handhabung der Käufer. Da werden die Einkaufswagerl ausgeräumt, das Förderband biegt sich bereits durch – und am anderen Ende steht der Lebenspartner – natürlich ohne Wagerl – und weiß nicht mehr, wohin was wo stapeln… denn der andere Lebenspartner räumt langsam Stück für Stück den Wagen leer und lässt sich extra viel Zeit… das Chaos zwei Meter weiter vorne bekommt er weder mit noch scheint das Gehirn die Information “Wenn ich da jetzt 20 Stück herlege, dann müssten doch eigentlich da vorne 20 Stück wieder rauskommen” verarbeiten oder verstehen können. Überraschung, Überraschung – es folgt der Aufschrei “Ach ja, der Wagen wird da vorne wieder gebraucht”. Naja – und so kann man halt natürlich viel Zeit beim Ikea verbringen… oder sollte man besser “liegen lassen” sagen?
Ich mit meiner kleinen Plastik-Ikea-Umhängetasche war natürlich wesentlich schneller – und humaner somit – und bin mit zwei Vorhängen mit 3 Meter Länge jeweils, einem klassischen Wohnzimmer-Lampion, einem sehr großen & schönen Holzschneidebrett für die zukünftige Holz-Küche, Holzseifen-Ablage, Holzsalat-Löffel und zwei weitere Rührlöffel, 3 Kork-Untersetzer für den Holztisch, Kerzen, Klopapier-Halter aus Holz und einer Art Stoffhängetasche für das Badezimmer raus spaziert. Aso – und mit einer kleine Klemmlampe noch. Alles um ca. 50 Euro, was so halbert & einigermaßen ok ist.
Damit ist wieder eine Etappe geschafft. Morgen folgen noch zwei absolut klassische Ikea-Standard-Holzsessel aus Kiefernholz – schauen wir mal, wie ich die heim transportieren werde. Laut Angaben hat einer ein Packungsgewicht von 5 Kilo, ergibt also 10 Kilo zusammen – und vermutlich ist das Ganze etwas unhandlich für den langen Weg mit der U-Bahn und Bus. Aber schauen wir mal – wenn es zu unpraktisch ist, verschiebe ich es auf das nächste Mal beziehungsweise eine andere Gelegenheit und nehme stattdessen eine Pfanne und eine Decke mit. Finden tut man dort ja leider immer etwas – aber es gibt einen strikten “Haushaltsplan” und an dem habe ich mich bis jetzt gehalten – und das wird weiter so sein. Ja, wirklich! Wer weiß – vielleicht geht sich das Wichtigste wirklich noch dieses Jahr aus… das wäre es.
Neue Wohnungseinrichtung, neue Projekte, (fast) neue Freunde & ein neues Jahr. Das sollte auch viel Auftrieb und positive Stimmung geben!
Hier schreibt Emanuel-S aus Wien. Schoko-, Katzen- und Naturliebhaber, Mode-, Fotografie- sowie Linux-Freak und Blogger seit 10 Jahren. Wer noch mehr wissen will, findet in meinem Portfolio weitere Infos und ein paar meiner Arbeiten.