Neues Layout

Nachdem ich letztens bei einem der Gotchis mitbekommen habe, dass das mit dem Handy hier beim Blog-Lesen nicht immer optimal ist (war), habe ich mir bei dem sympathischen Elmastudio-Duo eines der kommerziellen Templates (Bugis) geschnappt – ich hatte sowieso schon länger damit geliebäugelt. Das Layout ist eine feine Sache – erstens muss ich nichts technisch machen, zweitens ist es auch für Smartphones, iPads und Co. geeignet und es ist auch wesentlich sauberer. Ein wenig Schuss Quietsch-Farbe fehlt vielleicht noch, aber es hat alles Zeit – ich habe es damit nicht eilig.

Ja, irgendjemand wird jetzt vermutlich sagen “Warum? Du könntest es doch selber machen.” Ja. Kenntnisse wäre schließlich nach all den Jahren ja genug da. Ich habe sogar ein Ähnliches vor ein paar Wochen mal gecodet und mit ein wenig Anpassung würde es sogar recht ähnlich ausschauen. Aber ich bin des Bastelns müde geworden. Es freut mich nicht mehr, stundenlang hier am Computer zu kleben und an technischen Anpassungen zu feilen – Änderungen, die den meisten sowieso nicht auffallen, ihnen oft sogar grundlegend der Bezug oder das Verständnis dazu fehlt und die sowieso denken, es ist immer nur Spaß und Fun dabei. Ja, sicher – manchmal hat es etwas von einem kleinen Abenteuer, einem technischen Rätsel alias Indiana Jones – etwas herausfinden, dass andere noch nicht haben. Aber irgendwann lässt auch das nach. Man möchte zwar weiterhin Abenteuer erleben, aber das immer alleine am Computer sitzen in seinen vier Wänden, kein Mensch da, der Computer surrt unendlich gleichtönig vor sich hin und dann starrt man auf eine weiße, leuchtende Fläche… auf irgendwelche Codezeilen. Und versucht Spaß zu haben. Das geht nicht. Nach 10 Jahren tut sich da nichts mehr. Es fehlt das gesellschaftliche Leben dabei.

Vermutlich ist das auch einer der Mitgründe, warum mich diverse Projekte und Co. nicht mehr freuen. Man sitzt halt da, macht halt da was und das war es dann halt. Der Bezug zu den Dingen ist null, es sind technische Dinge – die aber gemacht werden müssen, anderen vielleicht nicht mal auffallen und die jetzt weder die Welt verändern noch sonstwas. Gefühllos und kalt-fad. Und die Resonanz bei einem kleinen Erfolg in der Stille der Wohnung ist gleich null, höchstens der Computer versurrt sich mal zum aufpeppen des Tages. Und das war es dann.

Somit habe ich gerne die 12 Euro hier investiert, es ist alles vorbereitet, alles da – und ich muss mich um nichts kümmern, kann einfach weiterschreiben und das Leben da draußen leben & genießen. Und viele Arbeitsstunden und Anpassungen gespart. Und einfach bloggen, was mir spürbar wieder mehr Spaß macht. Losgelöst von allen Pflichten, Terminen, Abgaben, Wünschen oder auch den eigenen technischen Ideen. Die verwirkliche ich wo anders, aber nicht hier.

Wem etwas gefällt, der kann mit dem kleinen Plus unter jedem Posting den Artikel teilen, liken oder was auch immer… falls das jemand braucht – freuen tue ich mich aber natürlich immer darüber. Und um was für ein Posting es sich generell handelt, erkennt ihr an den kleinen Icons, die symbolisieren ob es sich bei dem Eintrag um Text, Bilder, Video oder sonst etwas handelt. Kommentare könnt ihr abgeben, in dem ihr einfach auf das kleine Sprechblasen-Symbol klickt. Das war’s schon wieder…


Autor: Emanuel Sprosec

Hier schreibt Emanuel-S aus Wien. Schoko-, Katzen- und Naturliebhaber, Mode-, Fotografie- sowie Linux-Freak und Blogger seit 10 Jahren. Wer noch mehr wissen will, findet in meinem Portfolio weitere Infos und ein paar meiner Arbeiten.


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  1. Emanuel says:

    Test-Kommentar! :)


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