Heute mag ich mal nicht selber was schreiben, sondern einerseits Don Alphonso zitieren, aber auch Rainer Meyer aus einem Beitrag bei der FAZ… über die hippe, trendige Generation der Online-Menschen. Und habe ein paar Auszüge ausgewählt, die sich gut ergänzen. Ich bitte, die beiden Beiträge auch wirklich vollständig zu lesen, damit die Kontexte erhalten bleiben.
Sonst nichts. Da ist einfach kein Platz, keine Chance für die lockeren Hipster dieser Welt. Und es wird sie dort auch keiner vermissen. Gentrifizierung heisst auch: Leute mit Bierflaschen in der Hand sind unerwünscht, Kreativität nur bitte mit Vermögen. Das Selbstbild dieser Leute, dass sie für die Atmo wichtig wären, und das Viertel heiter und jung machen – das täuscht.
Die Cloud wird schon wissen, wo man Beiträge unterbringen kann. Irgendwie geht das schon weiter. Sie wollen ja alle irgendwie Autor und intellektuell sein.
Nicht so schlimm, wenn das ganze Leben in der Cloud ist. Mit 25 oder 30. Aber es kann sein, dass sich mit 35 oder 40 die Paradigmen des Lebens verändern.
Beitrag: Dreiste Lügen und traurige Wahrheiten @ rebellmarkt.blogger.de
Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, Berlin sei die Stadt, in der man kreativ noch etwas in Deutschland bewegen könne. Blogs. Podcasts. Twitter. Websites. Labels. Platten. Buchverlage. Start-ups. Medien. Jeder kennt jemanden, der etwas aufgezogen hat.
Tausend Euro kostet die Angstfreiheit im Monat, oder man lässt sich zum Autotest oder Hotelbloggen einladen. Irgendwann kommt vielleicht ein Verlag und zahlt, weil er glaubt, das Geschnatter im Netz sei die Jugend von heute.
Beitrag: Diese verflixten tausend Euro @ FAZ.net

