Etwas verspätet – ich weiß – aber jetzt ist es ja geschafft… der nachträgliche Bericht! Vor ein paar Tagen waren Tofugotchi und ich nämlich spazieren! Aso – und Schwimmen. Und Essen. Und überhaupt… wir haben uns also mal wieder in die Wildnis des Lebens gewagt!

Doch zuerst musste ich mal in der Früh aufstehen, mich zurecht drücken und wieder in Form bringen… ich glaube nämlich, dass ich nach dem Aufstehen quasi einer Zuckerrübe ähnlich bin, die gerade vom Traktor überfahren wurde, dann von einer Feldmaus in eine Höhle verschleppt wird und sich dort tief liegend mit Regenwasser ansaugt und dann langsam wieder austrocknet und sich zusammenzieht. Resultat: Emanuel in der Früh nach dem Aufstehen. Verschwitzt, müde, ausgetrocknet und kleine, schmale Augen. Naja, sind wohl vermutlich die Nachwirkungen der Rest-Grippe von voriger Woche.
Nun gut, trotzdem ging es also dann bereits kurz vor Mittag hinaus auf’s Land, also wieder und wie üblich zu Tofugotchi in die westliche Pampa, wo mich bei der dortigen Türe schon das altbekannte Schaben, Kratzen, Fiepen und Bellen begrüßte. Die vermissten Hundegotchis! Im Gegensatz zu den letzten Malen spielten die beiden nicht nur die Freude (“Endlich ist der da, heißt also Ausflug” – banales Verhaltensmuster), sondern freuten sich anscheinend sogar ein bisschen mehr – oder spielten es zumindest besser als sonst. Auch gut. Auch Tofugotchi begrüßte mich bellend grinsend und damit war die erste Etappe des Tages geschafft.
Doch es blieb keine Zeit zum ausruhen, denn wir starteten sofort los!
Wenige Minuten später saßen wir somit bereits alle angeleint angeschnallt im Auto, hechelten zu viert im gleichmäßigen, hektischen Rhythmus – kein Wunder bei 57,8 Grad im Auto – und kurvten mit weit herunter gekurbelten Fenstern und 130 km/h Sturm im Auto unserem Ziel entgegen. Normalerweise – treue Leser wissen das – geht es ja auf die Todesautobahn zu unserem obligatorischem Autobahnausflug, doch dieses Mal vollzog Tofugotchi direkt nach dem Losfahren eine plötzliche Kurve und wir fuhren nur wenige Minuten weiter in einen kleinen Wald. Sozusagen hinten rum über so eine vergessene Nebenstraße im Nirwana – und et voilá, wir waren da! Überlebt ohne dem Ich-les-mal-eben-Handy-unterm-Lenkrad-beim-LKW-überholen-auf-der-Autobahn-Todesflattern wie sonst. Das ging ja schnell!
Fröhlich und gut gelaunt stapften deshalb Tofugotchi und ich nach, unserer vollständigen Ankunft in einem Stück, angeleint an die Hunde unserem Gassi-Ausflug entgegen. Der blinde Hund führte uns wie üblich an, das Taschentuch-Hündchen ließ sich hinten mitschleifen und fraß dabei jeden zweiten Grashalm am Wegrand auf – und wir waren in der Mitte und stolperten zwischen den Beiden und den Leinen herum.
Der Weg selber führte auf so einem geschwungenen Betonweg quer durch den Wald, wo wir immer wieder von so ach so lästigen Radfahrern *ich weiß, ich weiß* überrascht wurden, die mit ihren 2000 Euro-Rennrädern noch immer glauben, dass sie die Tour de France 1934 mal eben nachspielen können. Österreichische Vorstadt-Innenstadt-Kleingartenverein-Mentalität eben. Dabei hängt der wohlgenährte Bauch unter dem viel zu kleinem, pseudo-gelben Trikot hervor, der Schweiß klebt auf der Stirn in großen Tropfen und das Schnaufen und der Geruch verrät auch so einiges über die nicht vorhandene Kondition. Die obligatorischen Trinkbecher am Rücken – zumeist sicherlich mit einem kleinen Spritzer darin – dürfen natürlich für die paar Mikro-Kilometer Donau-Ufer-Wald-Radweg ebenso nicht fehlen. Die Herren der Schöpfung eben.
Nach ein paar Schreckmomenten bei den Radfahrern und uns (an alle Nicht-Insider: das süße, blinde Hundegotchi frisst pro Woche ca. 3 Radfahrer) bogen wir in einen Seitenarm direkt in die ruhige Wildnis ab. Herrlich – Wald, Sonne, Hitze und so gut wie nichts zu hören. Ernsthaft – es war teilweise totenstill… ob das jetzt für einen Wald ein gutes Zeichen ist, sei mal dahingestellt *hust*, aber es war nicht unangenehm. Wirklich.
Nach wenigen Minuten stolpern landeten wir schließlich bei einer Art von Lichtung, wo ein kleiner Fluss sich durch ein Kiesbett arbeitet, einschließlich süßen, kleinen, hüfthohen Strudeln und vor sich hin plätschernden Strömungsmustern. Ein tolles Ambiente… keine Menschen und ein Mini-Hauch-Flair von Kanada-Wildbächen. Ein Bär, der Lachse fängt, hätte zwar hat noch für das perfekte Bild gefehlt, aber diese Rolle haben die beiden Hundegotchis sowieso problemlos übernommen.
Der eine stürzte sich nämlich sofort in die Fluten und tollte rum, als wäre es sein letzter Lebenstag, der andere fraß fröhlich einen halb vergrabenen, fauligen schlammigen Ast, während ich selber leicht Grippe-hustend am Ufer saß und zusah, wie Tofugotchi wiedermal im Bikini Bondgirl-mäßig durch die eisigen Wassermassen stapfte. Anmutig, braun gebrannt und elegant wie im Film natürlich… dass sie dabei barfuß im undurchsichtigen Schnellstrom-Wasser über laute spitze und unebene Steine stieg, fiel dabei gar so sehr nicht auf. Naja, halt vielleicht ein bisschen, aber wirklich nur ein ganz klein wenig. *hust*
Und so vergingen die Stunden Minuten, aber Tofugotchi kehrte nach einiger Zeit dann aber doch wieder zurück ans Unfer und erklärte, dass wir nun schön langsam wieder umkehren sollten, denn wir hatten schließlich noch was vor – sie lasse sich aber noch kurz in der Sonne trocknen.
Kaum war sie trocken, kehrten wir wieder zum Auto zurück und… ging sie wieder in das Wasser und tollte abermals mit den Hundegotchis rum. Ich spielte einstweilen abermals mit den Steinen und versuchte erfolglos dem Taschentuchhund irgendwelche Kunststücke zu entlocken.
Dann nach vielen Stunden wenigen Minuten kam sie wieder zurück, tropfte die ganze kleine Kies-Insel voll und meinte, dass sie sich jetzt aber wirklich trocknen lasse. Nun gut… Stunden Minuten später war sie staubtrocken und wir gingen… sie ging Richtung Wasser und tollte mit den Hunden rum.
Irgendwann schaute Tofugotchi mich kurz an und meinte dann leicht nachdenklich, dass es ja eigentlich blöd ist, jetzt wieder ins Wasser zu gehen, weil sie ja trocknen wollte und so…. tja. Na, so ging es dann halt noch ein bisschen dahin, bis dann sogar die Hunde schon in qualvollen Todeszuckungen völlig erschöpft waren und bereits hustend, komplett durchnässt und schnaufend am Ufer warteten, bis Tofugotchi langsam und nachdenklich – und entspannt – aus dem Wasser zurück kam.
Ich hatte mich übrigens einstweilen zudem noch mit ein paar beeindruckenden Grashalmen begnügt, die ca. das 180-fache größer waren als normal. Hatte was von dem Film “Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft”… keine Ahnung, vielleicht wurde das Waldstück als Testgebiet für Plutonium-Sprengsätze früher verwendet (oder es lagert sich dort in der Strömung Schwermetall und Sondermüll ab)… würde nämlich die absolute Stille und das Fehlen von Singvögeln dort erklären.
Aber ich mag diese Grashalme. Sehr sogar. Habe dann natürlich auch gleich ein großes Freundschaftsgrashalmband gemacht. Aus einem einzigen Grashalm, dessen Durchmesser dem eines Handgelenk entsprach. Ich bin eben super.
Aber dann… Tofugotchi war trocken…. dann ging es wirklich los und wir kurvten wieder heimwärts – wiederum bei ca. 54,3 Grad im Auto. Zuhause angekommen ging es gleich Schlag auf Schlag, die Hundegotchis landeten in einem hohen Bogen mit Futterschüssel und Co. in der Wohnung, wir logen sie noch schnell an sagten ihnen noch schnell, dass wir eh gleich wieder zurück sind und kurvten sofort wieder fröhlich und mit dem Gefühl von Freiheit und Rebellion mit dem Auto los… weit weg. Ganz weit weg.
Genauer gesagt die paar Minuten nach Wien.
Die Fahrt ging schnell, vorbei an den eleganten Manhatten-Stil-Hochhäusern und schon parkten wir uns beinahe punktgenau bei der alten Donau ein – wie üblich hatte Tofugotchi den nächstgelegenen Parkplatz vorher visualisiert – und liefen deshalb die wenigen Meter Kilometer vor bis zum Eingang des Bades.
Dort hieß es dann sich mit dutzenden, anderen Humanoiden am Eingang anzustellen, denn wir benötigten eine Eintrittskarte. Richtig, eine Eintrittskarte!!!
Festhalten… ich baden UND Eintrittskarte! *hust*
Treue Leser wissen natürlich, dass wir normalerweise einfach auf eine der alten, frei zugänglichen Wiesen gehen und uns dort mal eben hinlegen, Spass haben, uns sonnen lassen, chillen und dann wieder heimfahren… nur – und da ist das Problem – muss man fairerweise sagen, dass es sich dabei halt meist nur um eine simple, fade, leere und banale Wiese handelt.
Pah – man muss sich ja hin und wieder was gönnen, also zahlten wir dieses Mal Euroweise Eintritt, strömten mit dutzenden lästigen süßen Kindern und deren grausigen netten Familien in das Bad und vor uns eröffnete sich eine gigantische, beeindruckende, luxuriöse, weitläufige, fantastische Bade-Abenteuer-Welt …eine simple, kleine, leere, banale Wiese.
Ich schaute mehrmals hin, Augen zu und wieder auf, aber nein, nein – da war nur eine Wiese! Eine simple, fade Wiese. Gut. Immerhin waren aber die anderen 40.003 Menschen in dem Straflager Bad eher vorne am Wasser dicht gedrängt sowie auf allen anderen Wiesen rechts und links – nur nicht auf der, wo wir standen.
Immerhin – da hat sich der Eintritt also doch gelohnt! Ha!
Und so breiteten wir uns und die Decke darunter aus, genossen die blendende Sonne am blauen Himmel, die sogleich großflächig einen braunen Teint auf unsere Haut auftrug, glotzten andere Menschen an und ich musste mal wieder feststellen, wie dick die Österreicher geworden sind – außerdem schauten wir Kindern und Erwachsenen beim Ball, Frisbee und Rugby spielen zu.
Also zuschauen ist untertrieben übertrieben – wie waren direkt mitten drin. Um uns flogen die Rugby-Bälle, die Federbälle, die Frisbeesbälle, die Kinderbälle und summende Fliegen und Bienen. Man hat es eben nicht leicht.
Aber gut – wir ließen also unsere Prachtkörper in der Sonne brutzeln, Tofugotchi schwitzte staubtrocken wie immer, ich hingegen wie ein Butterfass in der Mikrowelle… bis das Gotchi irgendwann meinte, dass es Zeit zum Schwimmen gehen ist.
Schwimmen! Mir behagte der Gedanken im ersten Moment nicht so ganz – einerseits schwitzte ich mich gerade langsam aber sicher bequem zu Tode, andererseits spazierte die hustende Grippe in mir rum und zudem war meine Erfahrung, dass Wasser plus 4 Quadrillionen Kinder und ich nicht so besonders gut zusammen passen. Aber man steht ja zum Weichei, also ging es ab ins Wasser…
Kennt ihr das übrigens? Man geht ins Wasser, es ist saukalt, eisig, flüssiges Eis, Gefriertruhe, Schockfroster…. äh, wo war ich? Aja, kalt… und man wandert so langsam vor, Schritt für Schritt… und das Wasser steigt und steigt langsam an den Beinen hoch… die Kälte und die Nässe kriecht bittersüß wie mit Saugnäpfen an den Beinen entlang und man beginnt immer mehr und mehr auf Zehenspitzen zu gehen, um zu verhindern, dass man nass wird?
Ja…? Sehr gut, denn so ging es uns mir. Aber irgendwann war es soweit… ein paar kurze, ernste und skeptische Blicke in alle Richtungen und dann einfach professionell und lässig mal eben abtauchen und rumstrampeln. Brrrrr! Geschafft… die Luft blieb weg, der Schocktod und Herzinfarkt bahnte sich einen Weg und… wir badeten! Also Schwimmen wäre das richtige Wort. So richtig Urlaubsmäßig. Aber gut – wir sind eben super.
Und so ging es mit kräftigen, lockeren Schwimmzügen hinaus in die Weite, wir schwommen um die Wette und tauchten und sprangen stundenlang im Wasser, die Luftmatratze trieb in der Sonne und wir…. wir waren nach 8,3 Sekunden wieder draußen. “Das reicht schon…” meinte Tofugotchi… “weil man nämlich sonst zu viel an Kinder-Urin aufsaugt mit der Haut”.
So ging es also tropfend durch die Menschenmassen zurück zu unserem leeren Liegeplätzchen – inmitten der Fußballmenge – und wir begannen uns wieder dem Tode näher zu schwitzen. Diesen Vorgang wiederholten wir später nochmal – man könnte auch olympisches “Speedbathing” oder so dazu sagen?! Die Rekordzeiten würden wir sicherlich jahrelang halten und es war sicherlich das kürzeste Baden in meinem ganzen Leben. Man lernt nie aus!
So verging der Nachmittag recht locker… Tofugotchi arbeitete an ihrer Bräune, ich spielte mit dem Gras auf Kleinkind-Niveau und die restlichen 40.003 Menschen wanderten und spielten eifrig um uns herum.
Nachdem die Sonne Wochen Stunden später jedoch langsam ausgebrannt war und sich ihre Reserven bereits dem Ende näherten – und wir von einem der Bälle getroffen geschmeichelt wurden – packten wir uns zusammen und gingen wieder entspannt langsam heimwärts Richtung Auto, das ja gleich direkt fast und nur ein paar tausende Meter entfernt geparkt war.
Beim Rausgehen entdeckten wir übrigens so nebenbei dann, dass uns die letzten 4 Stunden keiner gesagt hatte, dass wir mitten auf einer offiziellen Spielwiese lagen. Ts!
Naja, beim Auto angekommen beschlossen wir noch ein wenig zu Essen, der Hunger plagte uns nämlich bereits zutiefst. Nachdem Türdichtung und Gummimatten vom Autoboden irgendwie als Nahrung ausfielen und die Hunde vorher nichts anderes Essbares auf der Rückbank zurück gelassen hatten, mussten wir also… Essen gehen. Nun gut.
Die Entscheidung wohin war schnell gefallen – hatten wir doch eh schon stundenlang zuvor überlegt – und so ging es in den westlichen Teil vom Wien zum…. Sushi essen! Irgend so ein typisches Sushi-Lokal am Eck eben, große Glasflächen und ein paar eckige Tische… ganz klassisch-elegant eben.
Nur – da musste man aber erst hinfahren. Stundenlang quer durch die Stadt, durch dichte Straßen, vorbei an Kreuzungen und Staus, weitere Stunden quer über die Hauptstraßen und…. irgendwann fragte ich dann nach, ob es eigentlich noch weit beziehungsweise lange dauert? Tofugotchi schaute mich an, lachte kurz und meinte “Neiiiin, sind eh gleich da”.
Vor meinem geistigen Auge verwandelte sich also augenblicklich meine Zukunft in ein hoffnungsloses, nie endendes Betonband, auf dem wir die nächsten Tage fuhren und fuhren und fuhren… kennt jemand noch dieses alte, mechanische Kinder-Retro-Autorenn-Spiel mit der Walze innen? Die sich in einem Plastikgehäuse, welches einem Autovorderteil nachempfunden war, drehte und man musste mit so einem kleinen Lenkrad den aufgemalten Autos auf der Walze ausweichen? Diese Endlosfahrt? Wir würden nie ankommen – das war jetzt klar.
Ich blickte Tofugotchi an, sie lachte aber noch immer, es wurde grün und wir fuhren weiter in das Nichts, ich ergab mich meinem Schicksal… wir blieben nach genau 7,5 Meter stehen. Wir waren da!
Amüsiert hüpfte Tofugotchi locker über die Straße, ich stolperte grummelnd hinterher und wenige Augenblicke später saßen wir bereits im Sushi-Lokal. SUUUSSSHIII!!!! Mhhhhh.
Das Shushi-Essen ist kurz und bündig erzählt. Wir in der Mitte, rechts von uns irgendwelche Menschen (ich habe sie verdrängt), links ein unnötiges, provokantes und lästiges, junges Pack Pärchen, dass sich gemischt in Englisch, Wienerisch und Co. unterhielt und sich über Promi-Zahnarzt-Behandlung und News York-Berlin-Ausflüge austauschte und auch ansonsten eigentlich nur nervenden Blödsinn quatschten.
Irgendwann später rollte das Noble-Duo natürlich in ihrem Mercedes davon. Furchtbar diese erfolgreichen Karriere-Menschen.
Wir aber aßen einstweilen unsere Reisröllchen mit Lachs und Co., Suppe und einem Salat – kleiner Tipp übrigens, falls jemand unwillens ist, die Holzstäbchen auseinanderzubrechen (Safe the sticks!), man kann sie auch so locker spreizen und essen, ohne sie zu brechen. Wären sie leichter abwaschbar und hygienischer in der Wiederverwertung, könnte man so einiges einsparen. Jaja, da staunt ihr alle…
Hinter uns gab es ebenfalls noch ein Paar, dieses ausnahmsweise mal mit einem kleinen süßen, asiatischen Kind, dass erst uns beiden ein “Oooch, herzig!!!” entlockte – und wenige Minuten später dann ein “Gott, grausig!”, als es schreiend und unwillig irgendwo auf einem Heizkörper herumturnte.
Währenddessen sah man ein paar Meter weiter durch die Scheiben in ein Fitnessstudio, wo sich hilflose Städter dicht gedrängt komischen Zuckungen unterwarfen und Rumba-Zumba-Dumba-Sport machten.
Andere Menschen laufen einfach um die Häuserblöcke oder fahren in den Wald raus und gehen laufen, hüpfen, stemmen oder genehmigen sich alternativ einen Park zum sporteln – die hier aber zahlen dafür, dass man in einem viereckigen Raum sich arm hüpft und dabei ausschaut wie die im Home-Shop-Kanal oder die von der ARD-Morgengymnastik für Frühpensionisten. So ganz sexy-erotisch-schwingend-heiß im rosa Flausch-Sportanzug mit betonten Schweißperlen auf der Stirn. Sind dann auch solche Frauen, die sich einen Pony schnüren, eine Trinkflasche immer an den Mund führen und dazwischen mit dem iPhone den Termin für den nächsten Tag checken und Männer, die sichtbar ihren Schweißgeruch genießen, während sie ängstlich auf ihre Muskeln rechts und links versteckt schauen, ob eh die Konturen sichtbar sind. Pah – Tofugotchi hat Hunde, das ist Sport pur. Echter Sport.
Wir selber aßen einstweilen weiter, waren recht bald satt, zahlten uns mal kurz arm und gingen dann glücklich, wohlgenährt, verschwitzt und zufrieden wieder zurück zum Auto – und rollten beiden wieder jeweils heimwärts.
Ja, so gehört sich ein netter Nachmittag und Abend!






Diverse Tipppfehler bei Wörtern dürfen bitte großzügig übersehen werden. Danke, bitte wieder weitergehen!
:-))) was du armer alles durchmachen musst!
lustig!