Mal so zwischendurch…

Wie vielleicht so manche Leser mitbekommen haben, habe ich ja unlängst eine Umfrage über das “Blog lesen” gestartet. Naja, ich glaube ich kann so offen und ehrlich sein und sagen, dass sie bisher eher ein Symbol für die tote Social Media Welt ist. Alle sind aktiv, alle schreiben, aber keiner hört zu – daran hat sich weiterhin nicht viel geändert.

Der aktuelle Stand lautet über 50 Teilnehmer und die sind alle eher aus dem näheren Umfeld. Das Verbreiten in Communities mit bis zu 2000 Usern jeweils hat da auch nichts gebracht – Umfragen sind nun mal nicht so beliebt bzw. werden erst gar nicht angeklickt und geteilt schon gar nicht. Außer drei, vier Ausnahmen hat kaum ein User selber auf die Umfrage in seinem Netzwerk hingewiesen – insofern läuft das Ganze eher schleppend. Tja…

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Umfrage: Du liest Blogs?

Sehr gut, denn ich habe da mal eben eine ganz kleine, anonyme und kurze Klicki-Klicki-Umfrage mit 29 Fragen erstellt, um genau über diese Frage mehr herauszufinden! Soll heißen, ihr müsst weder was schreiben noch groß nachdenken dabei… sondern einfach nur klicken. Ich möchte nämlich wissen, welchen Stellenwert Blogs bei Euch im Alltag so haben!

Blogs lesen - Umfrage!

Die Ergebnisse werden selbstverständlich hier dann als Gesamt-Resultat präsentiert – und wird uns Allen auch ein wenig zeigen, wie Blogs im Jahr 2013 so angenommen werden. Die Fragen sind banal, nur kurz und auch recht unspektakulär, aber weniger ist da auch einfach mehr.

Fein wäre es, wenn mindestens 100 Teilnehmer mitmachen (gerne auch mehr), damit es ein einigermaßen representatives Ergebnis gibt – deshalb bitte ich Euch, diese kurze Umfrage zu machen und auch an Eure Freunde und Familie und so weiter zu senden.

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Prism: Das Ende der Freiheit

..die es sowieso schon lange nicht mehr gab. Lange ist darüber gemunkelt worden, viele sind als Verschwörungsnerds belächelt worden und generell galt das Ganze immer eher so als undefinierbarer Mythos des weltweiten Netzes. Doch nun – und wenig überraschend eigentlich, aber immerhin – ist es jetzt nun endlich auch mal offiziell und medial bestätigt worden.

National Security AgencyHauptquartier der National Security Agency in Fort Meade, Maryland. [Public domain], via Wikimedia Commons

Prism” nennt sich das amerikanische Programm der NSA (National Security Agency) das laut offiziellen Statement die Aufgabe hat, den weltweiten Datenverkehr und die Telefonate von Amis und Nicht-Amis zu erfassen. Und zwar praktisch vollständig. Nach den ersten Meldungen betrifft das nicht nur den kleinen Datenstaub von No-Name-Firmen, sondern so Unternehmen wie Microsoft, Apple, Google, Facebook, Yahoo, Produkte wie Skype und so weiter… und das heißt nicht nur mal eben simple Logs, sondern Emails, Fotos, Chats, Videos und so weiter. Im Endeffekt quasi alles, was man so tut und was über amerikanische Server und dergleichen läuft (also bei praktisch fast allen alltäglichen Services).

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L’amore in città

Zu kurz geschlafen und zu früh am Arbeitstisch entdecke ich regelmäßig und immer wieder zufällig im laufenden TV-Frühprogramm diverse Filmperlen der früheren Generation… so auch heute: L’amore in città aus dem Jahre 1953.

L'amore in città

Was ich an dem Film so sehr mag und auch an Anderen aus dieser und der etwas späteren Zeit der guten Filme, ist die Erzählerstimme, die wie dokumentarisch das dramatische Geschehen beleuchtet… Leider kann ich hier nur einen originalen, italienisch-sprachigen Auszug anbieten – aber ich denke, es reicht wenn man als Einstieg die sechs Filmemacher anführt, die jeweils eine der Geschichten geformt haben: Federico Fellini, Cesare Zavattini, Alberto Lattuada, Michelangelo Antonioni, Carlo Lizzani und Dino Risi. Also feines, italienisches Qualitätskino in Schwarzweiß.

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Freie Zeit. Nur wo ist sie?

Es gibt so viele Studien, so viele Unterlagen und dergleichen, die uns alle ständig bestätigen, dass wir alle mehr Freizeit haben, als in all den vorherigen Generationen. Denn damals war es mit der simplen Büroarbeit nicht getan – abgesehen davon, dass die Arbeit damals vielleicht mental geringer war, war sie dafür körperlich umso fordernder.

Geschäfte in Milli-Sekunden. Das Multi-Milliardenspiel der Finanzmärkte findet nicht mehr auf dem Börsenparkett, sondern auf Servern statt - Copyright DJV-001

Danach ging es heim – und man musste sich um Familie, Kinder, Tiere, den Hof und die alten Eltern kümmern. Da war das Waschen nicht einfach damit erledigt, in dem man die Maschinen-Klappe zuknallt und zwei Stunden später alles fertig getrocknet raus zieht. Nicht umsonst gab es eigene Waschtage. Und mal eben mit der Familie zum See baden fahren, war auch ein größeres und teures Unterfangen, sogar als es bereits die ersten Autos gab. Und statt Emails abrufen per Smartphone zwischen Klo und Kühlschrank leer futtern, musste man die 5 Kilometer zur nächsten Brief-Aufgabestelle marschieren. Von Einkaufen und dergleichen reden wir mal gar nicht. Und von Online-Shoppen und der bequemen Lieferung per Knopfdruck bis zur Haustüre sowieso nicht.

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Alt bleibt neu und umgekehrt

Treuen Lesern ist es vermutlich aufgefallen, dass ich gestern das Layout hier mal eben ein wenig umgestellt habe. Breiter, eine größere Schrift für die Alteingesessenen und irgendwie aufgeräumter. Zumindest fühlt es sich aktuell so an. Auch das Bild oben hat sich geändert – ob das jetzt allen gefällt, sei aber dahingestellt. Aber ich vermisse das alte Buswrack jetzt schon, also mal schauen, was da noch so kommt.

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Und dann habe ich mal nebenbei am späten Abend noch Etwas etwas gebastelt… nachdem ich ja nicht unbedingt zu diesen Menschen der Exklusivität gehöre, die sich ein Haus und den Garten rundherum leisten wollen und vor allem können, obliegt es der eigenen Kreativität, sich Grünzeugs in die Wohnung zu holen, ohne dass man sogleich auch seine Stubentiger vergiftet. Denn grüne Halme in der Wohnung müssen bissfest sein, ungiftig und entspannt, um jeglichen Blattverlust durch einen Biss der Fellkugeln zu überstehen.

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Truck & Box für die Zukunft

Irgendwann in ferner Zukunft oder in einem anderen Leben… dann entwerfe und zeichne ich mir den nicht nur digital auf so wie hier, sondern schraube ihn mir auch im “real life” zusammen. Jaja, damit geht es dann auf Reisen quer durch die weite Welt und so, ihr wisst schon! Allerdings – bis es soweit ist, ist die Romantik der Weite vermutlich sowieso schon wieder verloren gegangen und wir schrammen stattdessen vielbeschäftigt alle gemeinsam an sozialen Krisen und Kriegen entlang – also leider keine Zukunftsperspektive alias Raumschiff Enterprise.

Truck by Emanuel-s.com

“Der Weltraum… unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft.” So sollte es dann klingen, aber realistisch gesehen surren bis dahin maximal digitale Sklaven alias Elektroautos oder sonstige HighTech-Dinger vorbei oder man steht einfach im überquellenden Billig-Mofa-Moped-Stau, weil in Europa die Krisen zugeschlagen haben und wir in dem Zeitalter angekommen sind, das die asiatischen Länder gerade verlassen.

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