\ō/

Mittwoch 26. April 2017

# Ich lese gerade ein bisschen auf Geo.de rum - auch irgendwie schon lange her, dass ich mir mal die Seite angeschaut habe (und ich glaube, ich habe mich bereits einmal darüber beschwert). Früher war Geo zwar auch schon Werbeverseucht, auch analog, aber immer wieder interessant, aber wenn man sich jetzt so durch die Titel scrollt:

"Die zehn schönsten Kleinstädte. Die zehn schönsten Wasserfälle. Die tödlichsten Inseln der Welt. Die zehn lebenswertesten Städte der Welt. Sieben Tipps, mit denen Sie überflüssigen Ballast loswerden. Diese zehn Lebensmittel sind nicht vegan. Erkennen Sie diese zehn Bäume?" und so weiter. Und auf einer einzigen Artikel-Seite bis zu 19 Werbeflächen.

Oje und Kopfschüttel. Die Medienlandschaft ruiniert sich wirklich ganz von selbst. \o/


Freitag 21. April 2017

# "Teure Saftpresse kann durch bloße Hände ersetzt werden." Hrhrhrhrhr. ^^


Mittwoch 19. April 2017

# Aja, weil mir das gerade so einfällt - die Kamera vom neuen Smartphone namens Honor gefällt mir recht gut. Auch wenn ich den Ziegelstein trotzdem grundsätzlich als lästig bezeichne, macht sich die Schnappschuss-Funktion schon recht gut im Alltag bemerkbar. Und kann tatsächlich mit meiner Spiegelreflex im low level Bereich mithalten. Denn die Fotos sind auch mit dem mobilen Ding gemacht und wirken ident zu den früheren Bildern.

Und hier habe ich dann noch schnell einen Schnappschuss bei recht düsteren, grauen Wetter gemacht - und zwar von einem abgerissenen Firmengebäude (Bild ist ~4,5 MB groß). Wirkt am Foto nicht so, aber es war tatsächlich sehr dunkel und kurz vor dem Regen (der ja mittlerweile in Schneefall übergegangen ist), also man müsste das Bild um fast um ein Viertel oder noch mehr dunkler machen. Und dennoch sind die Details trotz einer leichten Filter-Körnung gut erkennbar. Das wäre mit der Spiegelreflex nicht anders geworden, es sei denn, man hätte das Stativ dabei und würde die Belichtung und so weiter manuell einstellen - aber sogar das wäre bei dem Smartphone-Ding nun möglich. Nur das es eben in die Hosentasche passt und relativ leicht ist. Also ja, muss zugeben, dass sich der Fortschritt in der Technik ja doch manchmal lohnt. Halt ein bisschen. ^^


# Der Fefe hat da ja mal ein paar Zeilen zu diesem Thema getippt. Kann ich nur unterschreiben, wobei man allerdings schon auch sagen muss, dass die Grundlage dessen sicherlich auch oftmals darin liegt, dass in vielen Unternehmen oft und gerne neue Lösungen vorgeschlagen oder eingeführt werden, die Umsetzung aber dann nur so "halb irgendwie" erfolgt beziehungsweise gerne zumeist ein bisschen verhaut wird und Mitarbeiter dann aus Erfahrung schon lieber gerne an gewohnten Wegen festhalten und damit auf sicheren Wegen bleiben, als sich in Abenteuer stürzen, die in ein paar Wochen schon wieder ganz anders verlaufen. Abgesehen vom Arbeitsplatz-Erhalt, der mit jeder Optimierung schnell mal auf der Liste zur Kürzung steht.


# Nachdem ich mir gestern noch alte Skateboard-Videos aus den 80ern angeschaut hatte und dabei auf verwackelten VHS im Hintergrund ein altes Trasher-Magazin entdeckte, habe ich mich heute früh mal durch alte Magazine geblättert - bunt gemischt, Street, Lifestyle, Fashion und so einen Kram - ein paar Wenige besitze ich ja noch - und man muss schon sagen: hat sich ebenfalls deutlich geändert. Damit meine ich jetzt nicht die übliche , unabänderliche Modernisierung, sondern auch das Herangehen an Themen und Inhalte, die visuelle Aufarbeitung. Und natürlich kommt jetzt das klassische "Früher war es besser", aber es stimmt auch... denn die Texte waren länger, inhaltsreicher und ausführlicher und der Fokus war nicht quietschbunte Werbung, die war vielmehr nur beigepackt. Heute ist es genau umgekehrt. So klar auch ist, dass der digitale Markt hier angestoßen hat und es notwendig macht, ist die Wirkung gleichermaßen auch in die andere Richtung spürbar. Man hat sich da schon auch selbst abgeschossen oder eben auf $$$ gesetzt.

Naja, wie auch immer... wenn man sich durch die alten Blätter arbeitet, gibt bzw. gab es schon echt viel "coolen Stuff" und viel mehr positiver, gelebter Lebensfreude und nicht dieses künstliche Pushen. Kommt halt daher, dass man Werbe-technisch damals auch in den Kinderschuhen steckte und noch nichts damit anzufangen wusste. Heute würden wahrscheinlich die Meisten erstmal eine Kickstarter-Kampagne mit HD-Videos und PR-Promos auf die Beine stellen, um irgendein Käseblatt, das nach 6 Monaten flöten geht, zu pimpen und zu pushen. Aber gut... damals hatten wir ja auch nichts Anderes, da verteilte sich so ein Kram schon besser natürlich. Whatever. Blabla.


Samstag 15. April 2017

# "Sie nannten ihn Plattfuß". Gibt nichts Besseres, als den Samstag mit einem italienischen Schinken von 1973 und Bud Spencer ausklingen zu lassen und den Rest der Verkühlung auszukurieren. \o/


# Ich sage es Euch... es macht mich fertig. Ich durchforste gerade kleine Wiki-Engines, um halt nebenbei ein bisschen selber zu lernen und das alte Gehirn auf Trab zu halten und so weiter. Und so klickt man sich eben auf Github und anderen Schauplätzen der menschlichen Illusionen einer kollaborativen Menschlichkeit durch die Suchergebnisse und wird jedes Mal erneut von der Keule der Frustration getroffen.

Überall klebt ein Bootstrap-Fragment drinnen, irgendwelche Composer-Frameworks und ein so ein kleines Wiki-Ding lädt gleich mal von Cloudflare, Github, Yandex, Codemirror plus Google diverse Code-Fragmente um irgendwie eine windschiefe Wiki-Funktion zu ermöglichen. Kann aber sonst nichts und bietet ungefähr 5% der üblichen Wiki-Abläufe an.

WAS rennt denn da schief? Was ist mit den Leuten los? Kinder! #rüttel# Hört denn das denn nie auf? \o/


# Naja... und dann ist es doch passiert. Nachdem ich jetzt schon seit Tagen und Wochen herumgeflucht sowie einen Verbindungsabbruch nach dem Anderen hatte, dann das gesprungene Display und so weiter und auch das Tippen eine wirkliche Katastrophe, ebenso aber das System ständig stolperte und überlastet war, bin ich jetzt seufzender Besitzer eines HONOR Irgendwas-Smartphones mit irgendeinem Android-Verschnitt. Ich muss ehrlich sagen... schon sehr ok. Gutes Display, schnell, sehr flott sogar, Kamera ist ok und das Tippen - und hier liegt der Kern - ist um so vieles angenehmer und macht es wieder als sinnvollen Begleiter im Alltag attraktiv. Einzig die Größe ist die von einem Ziegelstein und ich habe das Gefühl, als würde ich auf einem überdimensionierten Gerät mit zu kleinen Händen arbeiten, aber man gewöhnt sich vermutlich schnell daran.

Natürlich hatte ich mich zuvor nicht weiter um irgendwelche Infos bemüht und saß deswegen dann irgendwann um Mitternacht mit der Schere und leicht zittrigen Händen da und schnitt die unersetzbare Wertkarten-Simkarte von Klein auf Mini und dann auf Makro und dann auf Nano und dann auf Nichts und irgendwann blieb eh nur noch der Chip (und viele Plastikkrümmel übrig), der dann endlich in die Halterung passte... meine Güte, wie sich die Zeit verändert. Bald muss man aufpassen, dass man so eine Simkarte nicht einatmet oder über die Haut aufnimmt und sie dann in die Blutbahn geschwemmt wird. Kleine Fluffis.

Auch wenn übrigens erst zwei Tage alt, muss ich - zumindest vorläufig - den Akku loben... läuft bisher mit einer einzigen Ladung durch und es sind noch immer 45% da. Das überrascht mich sehr, aber warten wir auch mal ab, bis die Leistung nach einiger Zeit fällt (oder das Ding platzt). USB-C ist auch dabei, sinnvolle Erfindung prinzipiell, aber noch Mangelware im eigenen Alltag, wie ich bereits feststellen durfte. Das gesamte digitale, mobile Leben hängt momentan an einem einzigen Kabel. Die Restlichen mit der alten Anschlussform werden dann wohl bald obsolet.

Lange Rede, kurzer Sinn... schauen wir mal, ob damit auch wieder die Lust für das Blog-Ding hier steigt, weil in letzter Zeit war ja das nur mehr ein Krampf und keine Freude, nach der Hälfte des Textes mit einem Absturz oder Verbindungsabbruch kämpfen zu müssen.

Wobei ich stark am überlegen bin, ob ich nicht wirklich auf mein kleines, selbstgebasteltes Blog-Skript umsteigen werde, weil mich stören da einige Dinge im Hintergrund. Vielleicht es ist auch mal wieder Zeit, hier den Reset-Button zu drücken, die alten Texte ins Archiv zu schieben und hier leergefegt neu zu tippen. Das mache ich ja gerne und alle paar Jahre. Gehört irgendwie dazu, hat sowas von einer Raupe, die sich immer wieder neu verpuppt.

Nachtrag: Ach ja, ich habe etwas Farbe hier am Anfang der Seite eingebracht, dann wirkt es nicht ganz so trocken und leer. Und den CSS-Code auch gleich mal wieder ausgemistet.

Nachtrag: Durch das größere Display lässt sich auch das selbstgestrickte Backenend von dem Blog hier deutlich besser bedienen. Aber auch da will ich nochmal reduzieren und vereinfachen. \o/


Samstag 08. April 2017

# "Polizisten genehmigten sich nach einer Razzia einen Apfel und zapften an einer Schankanlage Bier.

Für die Vorarlberger Polizei ist das Überwachungsvideo ein peinliche und äußerst unangenehme Sache: Es zeigt Beamte der Polizeiinspektion Lustenau wie sie - ohne Genehmigung des Besitzers - essen und trinken und in die Überwachungskamera winken.

... Diese Ermittlungen sind jetzt aber eingestellt worden, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch, Heinz Rusch. Als Gründe nennt er die Geringfügigkeit des Vergehens, aber auch rechtliche Gründe und - bei einzelnen Beschuldigten - auch fehlende Beweise."


\ô/


# "Eurofighter - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ließ der Rüstungskonzern für „Lobbying“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ 41 Millionen Euro springen. Die Gelder flossen an acht Personen bzw. ihre Unternehmen.

Ganz geheuer waren dem Konzern diese Tätigkeiten den Angaben zufolge aber offenbar selbst nicht. "


Dienstag 04. April 2017

# "14.000-Dollar-Smartphone Solarin ist ein Flop. ... Ein Drittel der Belegschaft muss das Unternehmen verlassen. Das Gerät läuft im normalen Modus mit einem Android-Betriebsystem und soll durch einen Schalter in einen "Hochsicherheitsmodus" geschaltet werden können."

Nein. Doch! Oooohhhhh! \Oo/


# "Dänische Babys schreien viel seltener als kanadische oder italienische. Das zeigt der erste Ländervergleich in Sachen Babygeschrei-Statistik.

Besonders auffällig sei Dänemark, in dem die Neugeborenen konsistent ruhiger sind als in den anderen Ländern. Wolke sieht dafür mehrere Erklärungen: Erstens seien dänische Eltern entspannter. „Sie machen sich weniger schnell Sorgen, wenn ihr Kind schreit. Sie warten erst einmal ein bis zwei Minuten ab, ob es sich von selbst beruhigt“, sagt der Psychologe."


Man schreibe das mal als User in Form einer Empfehlung in ein heutiges Forum für Eltern und Co. und man kann sich schon ausmalen, wie man gelyncht, geblockt, als Unmensch und seelenloses Etwas gebrandmarkt wird und überhaupt. Wie kann man nur!? Da muss man doch mit Bachblüten, Psychiatern und kreativer Gestaltarbeit sofort und umgehend den elterlichen Helikopter über dem Kind kreisen lassen. ^^

Nachtrag: Aso, ich hatte vergessen. Ironie ist nicht die Stärke der www-Empörer. Nochmal lesen, danke.


# Heute aus Versehen mal Edge unter Windows angeklickt... was soll denn das sein?! Uh. Oo

Wobei man ja fair sein sollte... eigentlich ist das Ding so einfach gestrickt, wie es die anderen Browser sein sollten. Nicht viel dran.


Mittwoch 29. März 2017

# Wisst ihr, was ich mir wünschen würde? Einen Browser mit Markdown-Syntax bzw. Parser. Und zwar integriert.

Dann könnte man Markdown-Dokumente direkt online stellen und das Parsen dem jeweiligen Rechner überlassen. Mh.


Dienstag 28. März 2017

# Nicht nur der gestrige Beitrag, sondern auch generell im privaten und beruflichen Arbeitsumfeld zeigt sich zunehmend, dass die "sinnvollen" Lösungen einfach nicht mehr gefragt sind. Und es nervt mittlerweile. Beispielsweise eine Ansammlung von wichtigen Informationen. Es würde vollkommen ausreichen, diese auf einer rudimentären HTML-Seite mit Sprungmarken zu sammeln. Kann man mit STRG+F durchsuchen oder den Ankerpunkten oder schlicht und ergreifend dem Inhalt folgen. Aus und Ende. Benötigt kaum Ressourcen, ist leicht zu bearbeiten und kann quasi nicht kaputt gehen.

Aber nein, es muss ja irgendeine tolle, moderne Lösung werden, deren Backend schon so fett ist, wie meine Jahresproduktion an Texten. Natürlich mit JavaScript-Ausklapp-Funktionen, einer Suchfunktion mit Index-Blabla, das Ganze in einer eher mühsamen Server-Umgebung und natürlich mit einem allumfassenden Editor und vor allem sollen die Inhalte aufgeteilt, gesplittet, kategorisiert und so weiter werden. Es ist anstrengend.

Man vergeudet soviel wertvolle Zeit mit der Suche nach DER Lösung, anstatt einfach einmal die karge Banalität zu akzeptieren und sich auf die Funktion bzw. den Nutzen zu konzentrieren. Manchmal hat man das Gefühl, dass es schon lange nicht mehr darum oder das Wissen geht, sondern nur mehr um die Verpackung. Schaut es gut und vollgefrimmelt aus, dann muss es was können und gut sein. Ist es simples HTML-Zeugs, dann kann das wohl nur irgendwas Schäbiges sein.

Und genau aus den Gründen pflügen wir mit Browsern und Editoren durch die Netzlandschaft, die für sich alleine schon soviel Ressourcen und Gebastel sowie Lecks mitschleppen, wie ganze Betriebssysteme. Frustrierend, muss ich wirklich sagen.

Und schon rein aus Trotz werde ich heute eine HTML-Seite erstellen mit einer Tabelle, ohne jegliche Formatierung, CSS oder sonstigen Käse. Ja, table. Da schaut ihr, was?



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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