Dienstag 24. April 2018

"Der Anteil der Motorschäden am Gesamtvolumen der regulierten Baugruppenschäden von Gebrauchtwagen stieg von 10,9 auf 11,2 Prozent, womit sich der seit Jahren stetig steigende Negativtrend abermals fortsetzte. Zunehmender Kostendruck bei den Herstellern und immer mehr Elektronik führen offenbar dazu, dass die Langzeitqualität sinkt."

Ja, wer heute ein neues Fahrzeug kauft, hat einen weicheren Sessel, Pseudo-Geländegängigkeit, Kaffeebecher-Wärmer und 8 Airbags rund um den Fahrer, damit die anderen, ebenfalls zu großen Fahrzeuge bei einem Crash überhaupt abgefangen werden können.

Aber einmal zu heiß, zu feucht, eine falsche Erschütterung oder ein statisches Problem und das Auto ist tot und der Laptop darf übernehmen für die Diagnose. Geschoben werden sollte auch nicht, Nachziehen auch nicht, wegen dem Getriebe und die Sicherheitsblockierung schützt das Fahrzeug sowieso vor einer bösen Bewegung im Schadensfall. Und bitte keine Ladehilfe bei neuen Autos, weil das kann die empfindliche Elektronik zerstören und zum Garantieverfall führen.

Früher hat man mit dem Hammer mal kräftig draufgeklopft, den Gurt als Keilriemen genutzt und die Glühbirne selber am Parkplatz per Hand eingeschraubt. Und die Abgaswerte waren vielleicht diskussionswürdig, aber solange die Autos der heutigen Zeit angeblich sparsamer (ahahaha), aber zugleich immer schwerer, größer und fetter werden, ist das Ganze sowieso Schmafu und sinnbefreit.

Die einzige sinnvolle Neuerung ist also wohl eher die automatische Unfallbenachrichtigung, aber auch die wird schon für das Tracking und Scoring ausgenutzt. Nervt auch.

Nachtrag: Jetzt werden viele sagen: Ja, aber es ist auch sicherer geworden und deswegen gibt es weniger Tote. Nein, ist es nicht. Man hat nur mehr Watte um die Idioten gewickelt, die zu schnell fahren, drängeln oder mal eben riskant überholen. Man hat die natürliche Selektion gebremst.

Eine echte Innovation wäre es, wenn man einfach mal Autos produzieren würde - Standard - die halt eben nicht schneller als 120 km/h am Land und 50 km/h in der Stadt fahren können (ausgenommen Einsatzfahrzeuge). Was würde man sich da an Staus ersparen, die oft durch Drängler oder Intelligenzler entstehen, nur weil sie doch noch über die Kreuzung drüber wollen und dann alles blockieren - mit ihrem flotten Mercedes mit Chrome-Alufelgen, mit dem sie mal eben vorpreschen. Auto als Schwanzverlängerung für's Ego.

Bin ja sehr dafür, dass man die Geschwindigkeit der Fahrzeuge einheitlich limitiert und viel mehr Standard-Modelle rausbringt, die der Funktion folgen und nicht dem Protz-Ego. \o/

Und ja, ich liebe Oldtimer, ja, ich liebe Nascar-Racing, Rallye, Monstertrucks und High Speed Motorrad-Rennen und so weiter... ich mag Autos, ich mag die Technik und ich mag die Geschwindigkeit. Aber das hat Nichts im alltäglichen Berufsverkehr zu suchen, sondern gehört abseits. Abgesehen davon sollte man die Anzahl der Autos pro Haushalt limitieren. Ein Zweites nur bei echtem Nachweis einer dringenden Nutzung (Familie, getrennte Arbeitsplätze und so weiter). Und wer auf einem Innenstadtgürtel vorsätzlich Rennen fährt und bei Rot über Kreuzungen brettert, damit das Ego platzen kann, gehört ab 5 Jahre aufwärts weggesperrt und lebenslanges Führerscheinverbot.

Puh, schon anstrengend. Das Leben und einige andere Dinge. Übrigens gab es in der alten Computerära damals die Philopsophie, dass der Computer selbst dem Benutzer erklärte, was er kann und macht (Vom Aufbau, der Oberfläche her, usw... Beispiel stand oft beim Menü dabei, welche Taste man zu drücken hatte: F1 - Open, F2 - Edit, F3 - Save und dergleichen und Alles war (naturgemäß) recht rudimentär, aber genauso leistungsfähig, wie so manche Dinge der aktuellen Zeit). Heutzutage sind (Hard+) Softwarelösungen dermaßen komplex, verworren, verschachtelt, verkompliziert, so dass man ohne Hilfe, IT-Experten oder externen Agenturen einfach nicht mehr weiterkommt. Und das ist einfach nur absurd.

Man muss nicht nostalgisch oder verloren im Retrofieber oder gar der Modernen in irgendeiner Form abgeneigt sein, aber der IT-Welt würde es dringend gut tun, nicht einfach blind irgendwelche Frameworks zusammenzuklöppeln, wild Daten von A nach B zu verknüpfen und Oberflächen zu gestalten, wo intuitives Verstehen der Nutzung ungefähr so weit weg von der Praxis ist, wie ein MIDI-Kabel von einem Kaktus. Und das nervt zusehends.

Das Tool, die Software oder das Gerät müssen entweder so einfach aufgebaut sein, dass es quasi "Deppensicher" ist... Kippschalter, Druckbutton und Co. Oder es setzt voraus, dass man zuvor diesen Bereich erst ernsthaft studieren, ein Handbuch lesen und auch die Unterlagen dabei zwangsläufig nutzen muss. Dann ist wenigstens eine größere Hürde auch für Firmen da, die verhindert, dass kleine Non-IT-User, die nichts dafür können, sich mit Etwas rumschlagen müssen, das sie selber nicht anpassen können - denn die Beobachtung zeigt, dass es für diese Menschen extrem frustrierend ist. Und ich verstehe das wirklich gut.

Sonntag 22. April 2018

Ich habe ja mal vor langer Zeit und sicherlich schon drei~vier Blogs zuvor die Einträge als analoges Backup in Buchform drucken lassen (sogar zweimal). Ganz primitiv, bei einem windigen Online-Anbieter, sprich: PDF mit allen Einträgen erstellen und hochladen, Größe und Papier auswählen sowie das Cover gestalten und 20 Euro später hat man ein echtes, kleines Taschenbuch mit dem ganzen Schmafu, den man jahrelang so produzierte, im Regal stehen.

Auf jeden Fall habe ich das eine Büchlein gestern mal wieder aus anderen Gründen angegriffen, aufgeblättert und mir wurde bewusst, dass sich ja doch etwas überraschend sowas wie ein roter Faden durch das Leben zieht. Irgendeine Richtung habe ich ja also doch und die zeichnet sich lebensmäßig und beruflich ab. ^^

Was aber genauso beeindruckend für mich selber war, dass die ersten Einträge am Anfang jetzt mittlerweile schon - uff - ein Jahrzehnt+ alt sind. Gefühlsmäßig hätte ich drei oder vier Jahre gesagt, aber das ist wirklich ein großer Irrtum. Man wird schnell alt und es geht auch immer schneller und in einigen Jahren - vorausgesetzt, es kommt nichts dazwischen - wird die 40er Marke gekratzt. Schon so ein "Oha"- Erlebnis und macht etwas Angst.

Da passt der blinde Joybubbles thematisch gleich ganz gut dazu. Wer sich ein bisschen mit der Geschichte von Computern und Hacking und Phreaking jemals beschäfigt hat, dem wird der Name Steve Wozniak, Kevin Mitnick alias Condor, John T. Draper alias Captain Crunch und eben auch The Whistler ganz sicher etwas sagen - und bei Letzterem findet man folgenden Eintrag bei Wikipedia:

"Engressia studierte Ende der 1960er-Jahre an der University of South Florida, wurde jedoch der Universität verwiesen, nachdem er dabei erwischt worden war, Telefonanrufe, die er sich gebührenfrei zu erschleichen verstand, Freunden für einen Dollar pro Anruf vermittelt zu haben. Kurz darauf wurde er jedoch rehabilitiert und schloss sein Studium mit einem akademischen Grad im Studienfach Philosophie ab. Es heißt, er habe einen IQ von 172 gehabt.

Im Mai 1988, als Engressia 39 Jahre alt war, entschloss er sich, Kind zu sein, und bestand seitdem darauf, er sei fünf Jahre alt. 1991 änderte er zudem seinen Namen von Joe Engressia in Joybubbles."


Auch wenn bei ihm der Hintergrund ein etwas Tragischer war, finde ich die Einstellung prinzipiell gut. Wobei ich 12~13 Jahre alt deutlich besser finde. Das ist der beste Moment, um im Leben stehen zu bleiben und noch genug Spaß im Kopf zu haben und der Verwahrlosung des Erwachsenenseins zu entgehen.

Warum aber 12~13 Jahre alt und nicht 8 oder 15? Ganz einfach! Es ist das Alter, wo man schon recht gut die Welt versteht. Man weiß, wie Kinder denken und hat einen Bezug zu dieser Welt, man hat aber auch bereits gelernt, wie das dunkle Spiel der Erwachsenen mit Geld, Erfolg, Maske und so weiter funktioniert. Zugleich ist man bereits schon recht selbstständig, aber noch so jung, um noch nicht in einem beruflichen Hamsterrad eingesperrt zu sein und Sommerferien sind in diesem Alter noch echte Sommerferien ohne Druck und Vorgaben.

Als männliche Vertretung der Spezies Mensch versteht man in dem Alter zudem auch bereits glücklicherweise den Reiz des weiblichen Geschlechtes, darf aber noch sehr unbedarft sein. Und man ist auch noch mehr oder weniger vor der grauenhaften Pubertät und dem ganzen Schuldrama von Cliquen und Gangs und halbstarken Bubis, die zu früh rauchen und ihre erste Alkhoholvergiftung einheimsen, entfernt und gilt es noch zu entdecken. Zugleich darf man sich aber schon ernsthaft interessiert an Erwachsenen-Dingen zeigen und kann sie auch nachvollziehen und schon etwas mitreden, aber zugleich noch immer ein lustiges Taschenbuch lesen und Lego spielen, ohne dass es jemand hinterfragt oder es gar unpassend wäre.

Kurz gefasst - das ideale Alter also. Nicht zu jung und nicht zu alt. Und genau an dem Punkt sollte man - innerlich - stehen bleiben. Der Rest, der da dann noch dazu kommt, ist nämlich dann sowieso nur mehr Lebenserfahrung und die hemmt und blockt einem meistens eh nur und "verernstet" den Alltag schließlich zunehmend.

Also, mein Name ist Emanuel, ich bin 37+ Jahre alt, ich arbeite in einer Firma mit Menschen und Computer in einem 40 Stunden-Hamsterrad und zahle Miete sowie Steuern und wir können gerne über gesellschaftliche Konstrukte philosophieren ... aber innerlich bin ich 12-13 Jahre alt (geblieben) und lebe das auch aus. Ihr habt also Pech gehabt, wenn ihr dachtet, dass ich hier jemals ernst von Pension, Vorsorge, Banksystemen und Politik der Erwachsenen schreibe!

Kann ich nur Jedem und Jeder empfehlen, es macht das Leben auf jeden Fall besser und amüsanter! \o/

Samstag 21. April 2018

"Salzburgs Gemeinden müssen bei der Landtagswahl wieder alte Schreibmaschinen verwenden. Der scheidende Landtag hat nämlich die modernisierte Bundesgesetzgebung nicht übernommen, die den Einsatz von Computern ermöglicht." /o\

Nachtrag: "Nicht nur in Adnet hofft man nun, dass zumindest bei der nächsten Landtagswahl in fünf Jahren das Abstimmungsverzeichnis wieder elektronisch geführt werden darf. Ähnlich ist die Lage in 26 anderen Salzburger Gemeinden, die vorerst wieder das alte System einführen müssen. Die anderen hatten noch gar nicht umgestellt." Ähm.... kein Kommentar.

Dienstag 17. April 2018

Also nachträglich noch zu der Beifügung bei dem vorherigen Beitrag... kann das Hörbuch tatsächlich jetzt schon auch mit gutem Gewissen empfehlen. Zwar ist es mit 21 Stunden recht lang und ich bin erst am Anfang, aber es gibt einen schönen Einblick in die Entstehungsgeschichte von PLATO bzw. generell auch der Computer-Ära an den Universitäten, die in dem Versuch begründet liegt, dass ein Lehrer einen Weg suchte, jedem Schüler die Möglichkeit zu bieten, in seinem eigenen Tempo zu lernen - aber zugleich alle gleichwertig auf dem selben Niveau zu unterrichten. Also wurden kleine, stromlose Lernkästen gebastelt, die es mit mechanischen Ansätzen ermöglichten, dass Schüler Fragen beantworten bzw. testen und so selber lernen konnten. Das Ganze wurde dann mehr und mehr verfeinert und schließlich mit der Kombination von Computern bla... den Rest kann man sich eh denken.

Bin zwar erst bei Stunde drei oder so, aber dennoch: Hörtipp meinerseits. Und das Gute ist ja, man hat ja Zeit... man kann es über Wochen immer wieder mal nach Lust und Laune nebenbei weiterhören. Und wer sich von dem Englisch abgeschreckt fühlt - ich denke, auch mit eher geringen Kenntnissen kann man den Kontext durchaus beim Zuhören erahnen und am Ball bleiben. Anstrengend muss man sich also auch nicht. \o/

Nachtrag: Oha, habe gesehen, dass das Hörbuch so alleine an die 45 Euro kostet... ganz schön happig! Da bin ich mit dem Abo und einem Guthaben pro Monat ja sehr günstig weggekommen, vor allem weil ich sowas immer ausnütze. Also ist das vielleicht eine Alternative, falls da jemand drüber nachdenkt.

Microsoft setzt auf Linux. Uh! Was passiert denn da? Bald dreht sich die Erde in die andere Richtung! \o/

Ich habe mal vorläufig wieder eine Suchfunktion reingeklatscht, weil ich selber was gesucht hatte und bei so vielen Einträgen ist das natürlich etwas mühsam. Zudem mag ich nicht jedes Mal die Google-Suche dazu bemühen, also mal wieder etwas mehr Funktionalität gleich am Anfang der Seite oben. \o/

Noch immer beschäftigt mich die Tatsache, dass die meisten Blogschreiber im Netz mit 2006~2007 und dann mit 2012~2013 aufgehört haben. Eine kleine Welle gab es auch dann nochmal 2015, wo ebenfalls erneut viele Blogs archiviert wurden - seitdem ist es recht still geworden.

Liegt oder lag es am Aufkommen der Smartphones und dem damit einhergehenden Umstieg auf soziale Plattformen wie Facebook, Twitter und dergleichen anno dazumal? Fehlt einfach der Zeitgeist dafür und Bloggen hat sich insofern geändert, dass man eben nicht mehr Buchstaben mühsam in die Tastatur klopft und stattdessen Youtube-Videos produziert und auf Instagram-Whatever Schnappschuss-Fotos von sich hochlädt und auf einer viel breiteren Nutzerbasis kommuniziert?

Liegt es daran, dass die alte Erst-Netz-Generation von damals jetzt mittlerweile einfach schon zu "alt" und müde geworden ist und sich heutzutage lieber mit Partner, Kind, Hund und Beruf rumschlägt und auch schon irgendwie alles gesagt ist und damit auch das Publikum fehlt? Und die Folge-Generation gleich auf anderen Kanälen neu gestartet hat?

Es ist schon schade, dass diese vielen, kleinen, unikaten Inseln heutzutage verschwunden sind - bin nämlich, da ich gerade auf den Rauchfangkehrer warte - eine alte Linkliste durchgegangen. Allerdings ist wirklich alles tot, umgestellt, umgezogen, archiviert, verwahrlost und vergessen. Keine Seite mehr von 50+ ist da noch aktiv.

Bald müssen wir glatt einen Aufruf für die vom Aussterben bedrohte Textblogger auf die Beine stellen! So geht das ja nicht! \o/

Wie es ja so ist, ist das Leben wie eine so eine Kinderschaukel... es geht rauf und runter und manchmal wird einem schlecht dabei und manchmal macht es einem Spaß. Momentan muss ich mich nämlich wieder auch in den eigenen vier Wänden mit Windows müderweise rumschlagen - glücklicherweise eine recht nackte Installation und mit einem Office-Paket aus beruflichen Gründen (erneut).

Und ja, man kann sagen, was man will. Wenn man nichts am System rumtut, dann läuft das Ding vor sich hin. Manchmal belegt irgendein Virenscanner oder whatever die Ressourcen und mir fehlt so die gestalterische Freiheit, was die Oberfläche und dergleichen betrifft (abgesehen davon geht mir der alte XP-Look schon recht ab, ich mochte die einfachen, grauen Balken, Fensterchen und Leisten tatsächlich - zumindest unter Windows), aber was tatsächlich schmerzhaft ist, dass mit der 10er Version etliche der alten Toos, die ich schon früher seit quasi Jahrzehnten nutzte und seitdem auf USB-Sticks mitschleppte, einfach nicht mehr gehen oder generell nicht mehr kompatibel sind und auch nicht darauf trimmbar sind.

Damit geht wieder ein kleines Stückchen Erinnerung verloren und die neuen Varianten sind ca. 30 mal so fett, können aber auch nicht mehr. Dafür bin ich wieder auf Firefox umgestiegen, seitdem uMatrix und uBlock auch in der neuen Version laufen, weil ich auch zunehmend mich von diversen Verzahnungen meiner Online-Profile trennen möchte - und der Chrome macht es einem ja da doch zu einfach, hier schwach zu sein. ^^

Ah und übrigens habe ich gerade begonnen, am Arbeitsweg das Hörbuch "The Friendly Orange Glow: The Untold Story of the PLATO System and the Dawn of Cyberculture" zu hören. Bin noch am Anfang, kann also noch nicht viel dazu sagen, aber es scheint durchaus nett zu sein, also als kleiner Tipp, falls jemand akustische Beschallung für unterwegs oder den Spaziergang sucht (Kontext dazu hier).

Montag 16. April 2018

Großartig - einfach nur großartig.

Google hat mal wieder rumgebastelt und bietet nun nach Museen-Touren auch 3D Erkundungstouren von historischen Gebäuden und Kulturstätten an. Feine Sache und Etwas, von dem ich als Kind in groben Zügen - damals noch ohne Kenntnisse der heutigen Technik - immer geträumt hatte. Dass man eines Tages all die Plätze dieser Erde besuchen kann, auch wenn man es nicht im echten Leben schafft... sei es aus Zeitgründen, wegen Geldmangel, Verpflichtungen, Krankheiten oder weil Kriege oder Natur diese Stätten bereits zerstört haben...

Ein Audio-Video-3D-Guide... hier ein Beispiel: Bagan. Ich empfehle, das Ganze am Laptop oder Stand-PC anzuschauen. Mit der Maus lässt sich nach dem Intro das Sichtfeld steuern und mit den Pfeiltasten kann man sich durch das Gebäude wie ein Spaziergänger bewegen, am Handy klappt es mit VR-App und Brille aber auch, jedoch etwas "anders" halt.

So stelle ich mir Kultur-Erhalt für die Nachgenerationen vor - und nicht nur "fade" Abbildungen in einem Buch oder auf einem Flyer. Und das Ganze sollte es von allen Dingen~Orten weltweit geben. \o/

Sonntag 15. April 2018

2000 Einträge! Party. \o/ Soviele sind hier zumindest aktuell sicht- und abrufbar in diesem Blog. Nicht eingerechnet natürlich der alte Kram von früher, der es deutlich vergrößern würde. Insgesamt bedeutet das aber hier am Server in diesem Blog gerade mal nur 3.5~ MB an Textdateien (laut aktuellem Backup). Inklusive den drei~vier Skripten, die im Hintergrund dynamisch laufen und das Ganze antreiben. Recht überschaubar also, vor allem wenn man dran denkt, wie groß so manch andere Blogengines schon für sich alleine sind und auch nicht mehr können...

Feine Sache also, aber es wird natürlich munter weiter gehen. Ich höre nur dann auf, wenn ich tatsächlich tot umfalle. \o/ Auch wenn ich mir relativ sicher bin, dass ich einstweilen irgendwann mal wieder die Adresse der Seite ändern werde, auf Tauchstation gehe und den Zugriff deaktiviere oder womöglich das gesamte Archiv erneut stilllege und abermals bei Null anfange, wie schon öfters zuvor. Gehört einfach dazu, aber momentan ist der Bedarf dazu eh nicht da.

Außerdem muss ich sagen, dass die Performance des Blogs weiterhin ausgezeichnet ist, auch in Hinblick darauf, dass die 2000 Einträge ja natürlich irgendwie für Euch als Leser chronologisch sortiert sein müssen und dementsprechend bei jedem Seitenaufruf in der richtigen Reihenfolge angezeigt werden. Und das ohne Datenbank, sondern nur mit einer "kleinen" Index-Datei - und trotzdem hängt nichts, ganz im Gegenteil, performt immer noch weit besser als ein Wordpress-Blog. Mittlerweile kann ich es mir auch gar nicht mehr Anders vorstellen.

Auch dass ich hier konsequent geblieben bin und im Gegensatz zum Zweit-Blog keine Bilder, Videos und Co. direkt verlinke, sondern nur reinen Text nutze und auch weiterhin Abstand von irgendeinem modernen Layout halte, macht mich richtiggehend glücklich - ohne aber genau erklären zu können, warum. Und der Verzicht auf Kommentare hält die Freude ebenfalls frisch und schafft mentale Unabhängigkeit und innere Freiheit.

Wie also schon mal geschrieben - ich kann so ein Teil nur jedem empfehlen. Tut der Seele gut! ^^

Nachtrag: Allerdings muss ich auch sagen, dass ich vermutlich 90% der Beiträge wieder löschen würde, wenn ich sie so durchlesen, weil ich mir überall denke "Was hast denn da für einen völligen Blödsinn damals geschrieben? Wie kommt man nur zu solchen Ansichten??!" Peinlich! \o/

Samstag 14. April 2018

Ach ja... heute übrigens untertags in den öffentlichen Verkehrmitteln den Fehler gemacht und auf Twitter geschaut. Wie gut, dass ich mein Passwort nicht griffbereit hatte und deswegen nur grob über ein paar Tweets von einigen Menschen zugreifen konnte. Da hat sich ja nichts verändert vom Inhalt her, einfach nur anstrengend und mühsam!

Überall und immer dieses politische Echauffieren und hochtrabende Gejammere über das Böse der Welt. Das ist wirklich zehrend, weil es hauptsächlich nur Luft ist. Die Einträge bei mir hier sind nicht oder nur selten ernstgemeint, aber auf Twitter wird verbissen die eigene Meinung breit getreten und richtig ausgekämpft. Erschreckend. Naja... ich vermisse nichts. Mein Account ist weiterhin tot und ich bin trotzdem glücklich. \o/

Es wird ja spannend (zumindest für mich kleinen Eigenleser), denn noch zwei Einträge und es ruhen hier aktuell 2000 Textdateien am Server. Das muss ich dann irgendwie feiern, auch wenn es tatsächlich mit den alten Blogs ja weit aus mehr, ja sogar viel mehr ist. Aber dennoch.

Bald 2000 kleine Dateien mit irgendeinem Gedanken, den ich in den letzten Jahren irgendwann mal hatte. Schon viel eigentlich. Aber zugleich auch weniger als ich anfänglich gedacht hatte, aber es kommt langsam wieder.

Was mich dabei übrigens besonders freut ist, dass der Blog hier unverändert und weiterhin keine Datenbank nutzt, sondern ein simples, kleines Perl-Skript aus der Urzeit des Netzes, sowie eben die Textdateien und dass das Backend auch nur aus ein paar selbstgeschriebenen Codezeilen besteht - und dennoch wie ein Kätzchen alles schnurrt. Wer braucht da noch ein Wordpress oder Sonstiges? Das völlig unterschätzte KISS-Prinzip... weniger ist mehr. \o/

Es ist einfach zu erfrischend amüsant, deswegen muss ich es teilen. Anbei ein Screenshot von Opera unter Windows und der Seite hier, wo mir angeboten wurde, einen Test mit und ohne Werbung durchzuführen. Spannend, denn es gibt hier weder Werbung, noch Javascript, noch sonst Irgendwas dergleichen. Seht selbst! Ich wusste doch, dass ich irgendwas falsch mache im Leben. \o/ Nachtrag: Ändert sich aber mit jeder Abfrage natürlich. Da hängt der Request mal so oder so in der digitalen Sphäre und kommt nicht weiter.

Kühn, wie ich mich geistig gerne überschätzt betrachte, trinke ich eine alkoholfreie Mischung aus Südtiroler Äpfeln, gepaart mit Kärntner Quellwasser, inmitten dem urbanen Herz von Österreich, der Stadt Wien. Gewürzt mit Ingwer.

Politisch gesehen eigentlich ein Wagnis in diesen Tagen, optisch hingegen erinnert das Fläschchen an Sekt. Inklusiver skeptischer Blicke von Mitmenschen. Amüsant! \o/


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