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Samstag 07. Oktober 2017

Wie man ja lesen kann, komme ich nicht wirklich zum Befüllen der Spalten hier - ein Umstand, der mich selber recht ärgert und frustriert. Aber an manchen Tagen ist es einerseits der Müdigkeit des Alltages geschuldet, genauso wie den stundenlangen Begutachten von Tabellen oder Spalten im betrieblichen Umfeld. Da fehlt dann die kreative Einfallslosigkeit, um hier ein paar Banalitäten in das Netz zu werfen und sich befriedigt im Sessel dabei zurücklehnen zu können.
Aber mutig, wie ich ja bekannterweise nicht bin, habe ich die Überschriften hier eingegraut, denn ich merke, ich brauche visuellen Halt bei dem Lesen meiner eigenen Zeilen. Dürfte wohl auch dem gehobenen Alter geschuldet sein, denn man wird ja nicht jünger - außer im mentalen Kopf vielleicht und daran arbeite ich hart. Bloß nie diese mühselige Ernsthaftigkeit und Verbitterung erwachsener Menschen erreichen, die mit bedauernder Miene auf Einen zeigen und das Sein hinterfragen. Grauenhaft, aber das obliegt wirklich jedem selber, wie er sein Leben sieht. Man merkt allerdings, wie viele versuchen, diese "reife" Fassade ungekonnt zu spielen und verteidigen sie auch vehement, aber glücklich ist dabei irgendwie keiner. Wirken ja doch eher enttäuscht dann, sobald man zum Bohren beginnt. Da bin ich mit meiner kindlichen Naivität und Freude an den kleinen Dingen der Alltagsflocken wohl auf den besseren Zug aufgesprungen und so ist eine kleine Begebenheit, wie das farbliche Ändern von Überschriften, schon eine kleiner Freudentropfen am Morgen. Kostet nichts, außer Lebenskraft, die dadurch verdoppelt wird. Ach, und die Schrift ist wieder kleiner geworden, ganz im Widerspruch zu den vorherigen Zeilen. \o/
07:40 Uhr / 07.10.2017 / 20171007054048.txt