Zum Inhalt springen

Samstag 07. Oktober 2017

Und noch so eine Sache, die mich mal wieder in der Leere der Kopfhülle beschäftigt... es ist wirklich schwierig, anderen Menschen dabei zusehen zu müssen, wie sie klammernd an bestehenden Tools im Alltag kleben, einfach nur deswegen "weil man es eben so macht". Nehmen wir als Beispiel Powerpoint oder dergleichen... in den meisten Fällen völlig unnötig und sowieso generell mehr ein Unfall, wo man nicht wegschauen kann, als ein nutzbringendes Ding. Wie auch unlängst so schön bei einer morgendlichen, kollektiven Runde besprochen und dann festgestellt wurde: wir lösen heute Probleme, die wir uns in den letzten 30 Jahren - also seit dem Schwall der erschwinglichen Massen-Heimcomputer - selber geschaffen haben. Oder manchmal lösen wir sie auch nicht, aber das Problem ist auf jeden Fall zugleich die Quelle. Powerpoint und dieser ganze Quatsch, von dem man dachte, dass er glücklicherweise schon längst zu Datenstaub zerfallen ist, lebt munter weiter und wird umklammert. Immerhin und verständlich ist es zumindest eine Konstante in dieser digitalen, schnelllebigen Welt, die man als solide erfahren hat - ungeachtet der Dominosteine-Reaktion, die sie regelmäßig im Alltag auslöst. Aber es lohnt nicht, weiter darüber zu sinnieren... nicht mal, darüber zu schreiben. Verzeihung! /o\
07:52 Uhr / 07.10.2017 / 20171007055216.txt