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Freitag 09. Dezember 2016

# Momentan gibt es in meinem nicht privaten Alltag Überlegungen und Diskussionen über die Formung und Darstellung einer großen Menge an Wissen, auch gerne als Know-how tituliert. Stichworte Zugang auf breiter Ebene, Straffung, aber auch Effizienz sowie Anpassung an die Moderne. Ebenso die Aufbereitung zahlreicher Daten und deren Verarbeitung. Die Ideen sind vielfältig, gehen über nüchterne Wiki-Formen bis hin zu modernen Wordpress-Variationen mit Plugin-Lösungen und so weiter.

Heute bin ich zufällig mal wieder über R gestolpert und habe mir dabei die Manuals angeschaut. Und freue mich, wenn ich zur Abwechslung mal wieder ganz nüchterne Informationen sehe. Kein Schnickschnack, kein jQuery-Kram, keine Layer und sonstige Sachen, sondern einfach das hier. Oder auch das hier. So gehört sich das.

Man benötigt nicht mal eine Suchbox, denn diese Arbeit kann man über den Browser und dessen Such-Shortcut ja selber lösen. Schnell, effizient, minimaler Aufwand, leicht adaptierbar, portabel, keine besondere Server-Infrastruktur und auch sonst keine Abhängigkeiten. Eine schlichte HTML-Seite ohne Datenbank-Anbindung und sonstigen Kram. Das ist für mich der Schlüssel einer schnellen und unkomplizierten Know-how-Vermittlung in einem Unternehmen, wird zudem von Jedem verstanden, ist auch von Jedem bedienbar und man muss auch nicht einmal Jemanden im Umgang mit diesem Wissen "schulen". Einfaches Lesen und Klicken reicht. Der Browser ist egal, Plugins sind egal, Sicherheit ist gegeben und der Ressourcen-Verbrauch am untersten Level.

Nachtrag: Ich hatte die letzten Tage ein paarmal mit Dingen wie Moodle und so weiter bzw. E-Learning zu tun und im Endeffekt halst man sich damit (meiner Meinung nach) nur zusätzliche Aufgaben und Komplikationen auf, auch wenn sie sehr verlocken sowie spannend sind und natürlich auch großartige Möglichkeiten des Austausches schaffen. Aber dennoch habe ich das Gefühl, dass die Wissensvermittlung gegenüber "früher" deswegen nicht besser geworden oder gar gestiegen ist.

Vor allem wird Wissen heute meistens ja "erfragt, wenn es gebraucht wird". Google hat es vorgemacht bzw. gilt als gutes Beispiel und für die meisten Menschen ist eine Suchbox der erste Ansprechpartner, um Antworten bzw. Wissen zu entdecken. Dazu reicht eben ein Suchwort und ein schnelles, sauberes, gut gefiltertes Ergebnis aus, um eine Lösung zu schaffen. Zusätze wie visueller Glitzer-Kram oder 3 Datenbank-Anbindungen, Accounts und 4 Server-Schnittstellen für den gemeinsame Zugriff sind da eher wie vergoldete Felgen. Nett, aber im Alltag recht unpraktisch und hinderlich beim schnellen Einparken an den hohen Randsteinen.


# Irgendwie ist es nervend... man schaue sich das Video zu diesem wissenschaftlichen Test mit einem Papagei an. Würde man den Text ignorieren, könnte es auch ein StartUp-Filmchen sein oder sonst irgendein Promote-Kram. Musik, Emotionen, Menschen mit überzeugten, großartigen Ideen, Wechsel der Nahaufnahmen und am Ende noch die Credits. Inhalt... recht mau. Und so wird Wissenschaft heute überall mehr und mehr verstanden oder erfasst.

Würde man nun einen Typen hinstellen, so einen Klassiker mit Bart und Falten und der redet dann brüchig in einem niedrig aufgelösten Pixel-Video bei Neonlicht oder vor einer Hausrückwand ohne Zusatzbeleuchtung über eine neue, hochspannende Entdeckungen bei Flügelschlägen und Luftverwirbelungen ohne Fokus-Wechsel und eingestreuten Image-Ausschnitten sowie ohne Musik, vielleicht sogar im Hintergrund noch das Brummen eines Generators... kein Schwein würde so etwas wahrnehmen, teilen, verlinken oder sich konzentriert anschauen.

Man entwickelt sich mehr und mehr zu einer visuellen Gesellschaft. Wenn das Video gut ausschaut, dann wird auch der Inhalt gut sein und dann ist auch die Wissenschaft gut. Und dann fängt die Masse etwas damit an, denn die ist ja - der Kreislauf - nur mehr so etwas gewöhnt.

Nachtrag: Und nein, es geht mir nicht um dieses spezielle Video, das ist eh harmlos und nichtssagend in Bezug auf die Kritik, aber es erinnert mich allgemein an diese Thematik, dass wenn in den Nachrichten irgendwo solche Dinge (überhaupt noch) auftauchen, dann gleichen sich diese Videos einfach. Ob es sich dann um ein iPhone, Pebble, knopflose Jacke, Touchscreen-Tastatur, Fitnesstracker mit KI oder Wissenschaft mit Potenzial handelt ist visuell relativ egal.


Mittwoch 07. Dezember 2016

# "Because of the increasing problems associated with Internet use, a new trend has appeared. Evidence of the new trend is found in professional computing publications, as well as on the net itself. This new trend is a “back-to-bbs basics” situation. It is starting to sink into the masses online that the lowly bbs offers greater security, and more commercial potential, than internet sites. The BBS is found on a desktop PC in a home or office, and is easily monitored and updated. The home page is found on a rented disk space on a machine that is inaccessable by the home page owner (in most respects), and technical problems or business activity cannot be accurately monitored.

The problem that grows with Internet population is simple: everyone who is able to “surf” and look around the net, automatically thinks they have to set up a home page. They set it up full of pictures and information, no matter how useful or useless, and add to the existing glut of web sites. This adds to the traffic on the net, which is rising exponentially."


Internet's effect on BBS use... geschrieben 1996. ^^

Nachtrag: Falls jemand nicht mehr weiß, was BBS ist, mit dem Piiiep-Tüüüü-Kkkkrrrrccccchhhh-Modems nie zu tun hatte oder dafür einfach zu jung ist, der sollte sich hier via Youtube schlau machen. Geschichte. Ja, ist wichtig, weil Grundlage und Basis für das Heute.


Dienstag 06. Dezember 2016

# Schon wieder einen Fehler gemacht. Ich sollte mir angewöhnen, einfach gar nichts zu sagen. Gesünder.


Freitag 02. Dezember 2016

# Österreich und USA automatisieren Datenaustausch.

Nachtrag: Warum eigentlich nicht mit Russland, Japan oder gar Indien? Und wir Ösis dürfen dann bei den Amerikanern auch abfragen?


Donnerstag 01. Dezember 2016

# "Darstellungen des gekreuzigten Christus als äußerst mager sollen laut dem Innsbrucker Universitätsassistenten die Verlassenheit und das Leiden betonen. Demgegenüber wird Jesus im Neuen Testament vorgeworfen, ein Fresser und ein Weinsäufer zu sein. Von längerem Fasten sei nur am Anfang von Jesu Verkündung die Rede; seine Jünger fasteten laut dem Matthäusevangelium nicht. Jesus selbst betonte, man möge nicht viel Aufsehen um das eigene Fasten machen."


# Es ist das Unerwartete passiert... Schnee.


Mittwoch 30. November 2016

# Was mir ja gefällt ist, wenn der Don Alphonso einen Artikel wie diesen publiziert - Breitbart und ZEIT Online im Fake-News-Vergleich - und das Ganze läuft über die FAZ.


# "Der beliebte Messaging-Dienst WhatsApp funktioniert ab Anfang 2017 nicht mehr mit iOS6, Android 2.1 und Android 2.2. sowie Windows Phone 7."

Aja, das ist dann der Moment, wo ich dann ebenfalls ins Dunkle verschwinden werde. Kein Whatsapp mehr. Ja super. Passt wie die Faust aufs Auge aktuell.


# Ich werke zur Zeit an ein einem Skript, um die Galerie-Erstellung für Jemanden von Fotos deutlich zu vereinfachen. Mittlerweile bin ich fast schon beim berühmten "auf Knopfdruck" angelangt, allerdings würde ich gerne noch zwei Sachen abkürzen... einmal wird auch eine htaccess und htpasswd vor dem Upload erstellt, da lasse ich jetzt mittlerweile ein Passwort automatisch per password=$( < /dev/urandom tr -dc 'hierbeliebigeZeichen' | head -c8); erstellen, der Download-User ist immer der Gleiche, da erspart man sich wieder eine Eingabe und man bekommt am Schluss den Link samt Passwort angezeigt... aber eines fehlt noch:

Und zwar frage ich am Anfang den User nach den Dateinamen, die für die Bilder vergebenen werden soll (Beispiel: "seminar", dadurch heißen die Bilder dann seminar01, seminar02, usw...), als auch nach einem Titel bzw. Kurzbeschreibung sowie nach dem Datum, das auch für den Ordner-Namen genutzt wird.

Das Datum der Bilder ist allerdings manchmal der selbe Tag, an dem die Galerie erstellt wird, aber eben nicht immer... ich lese die Abfrage bzw. Eingabe einfach mittels read variable in der Konsole ein, das Format ist Tag-Monat-Jahr. Was mich jedoch stört ist, dass wenn es taggleich ist, man überhaupt das Datum händisch eintippen muss. Im Idealfall ist standardmäßig stattdessen einfach mal das aktuelle Datum eingesetzt und bei Bedarf bessert man es halt aus...

Gibt es eine Möglichkeit, einen Platzhalter (das aktuelle Datum) bei einer read datum Abfrage in der Konsole/Bash zu setzen? So dass man gegebenenfalls nur beispielsweise den Tag ausbessern muss? Oder anders: wenn ich keine Eingabe mache und die Abfrage einfach mit Enter bestätige, dass dann eben einfach das aktuelle Datum eingefügt wird? Wie gehe ich das am Besten an?

Nachtrag: Alternativ merke ich gerade, dass eigentlich der Tag ausreichen würde, weil Monat und Jahr müssen nicht ausgebessert werden. Zahlt sich also vermutlich gar nicht aus, da kompliziert rumzubasteln und ich belasse es bei der Abfrage nach dem Tag.

Nachtrag: Ah nein, blöd, wenn eine Veranstaltung am 31. ist, aber die Fotos erst am nächsten Tag erstellt werden, da muss man auch das Monat ausbessern. Mhhhh. Noch bessere Frage: Erstellungsdatum des ersten Fotos auslesen! Und dies als Referenz nehmen.

Nachtrag: Mmmhh, identify -verbose unter ImageMagick spuckt auch das Datum aus... mmmhhhh.


# Deutsche Telekom-Chef fordert Nato fürs Internet. Ah... die Nato. Ist das nicht die, die gerade nicht weiß, wie es mit der Gemeinschaft weitergehen soll? Mhmhmhmhm. Ja, brauchen wir ganz sicher. Und was machen die dann? Serverräume stürmen oder rundherum einen Stacheldraht aufstellen und Hacker via Skype mit Reden und Händeschütteln über Moral und gemeinsame Zukunft wieder zurück in das dunkle Darknet-Loch scheuchen?


# KMU fürchten sich vor Cyber-Attacken.


# Heute schon mit Schweinen gezahlt? Vegetarier über Banknoten empört.


Dienstag 29. November 2016

# Nur mal am Rande... Betriebsbedingt muss ich im täglichen Hamsterrad mit einem fest eingestellten Internet Explorer und... Bing als Suchmaschine leben. Kann natürlich auch Google und Co. nutzen, aber Bing poppt halt immer als Erstes auf. Die Suche ist aber eine ernste Katastrophe, fängt auch kaum Tipp- oder Begriffsfehler ab und lässt wesentliche Seiten bzw. Ergebnisse aus und die Reihenfolge entspricht ungefähr der App-Suche im Windows-Phone-Store. Also nichtssagend bis chaotisch. Anstrengend irgendwie. Da könnte man ja fast gleich DMZO nutzen. \o/

Nachtrag: Ich bin gerade etwas schockiert, dass es die Seite sogar noch gibt. Und erschreckenderweise war ich in törichten, jugendlichen Jahren dort auch mal einer von den Editoren und hatte fleißig Seiten eingetragen und eine Kategorie gepflegt - in der sinnlosen Annahme, dass das die Zukunft eines offene Web-Verzeichnisses ist und Google sogar mal ablöst.

Nachtrag: Oh, die Hauptseite wurde moderner und wirkt sogar frisch. Aha, erstaunlich. Nutzt das wirklich noch Jemand? Oo


# "Project Neon: Windows 10 soll hübscher werden. ...und etwa die bislang recht starre Darstellung mit flüssiger wirkenden Elementen und Animationen auflockern."

Genau. Wer braucht denn auch schon ressourcensparende, schnelle Systeme mit niedrigen Hardware-Anforderungen und Fokus auf Leistung und dem Nutzer "Nicht im Weg stehen", wenn man alles total edel verflüssigen, verwischen und animieren kann und sich die Smartphone-App-Generation die Fingerkuppen dann auch am Touchscreen glätten kann? Absolut verständlich, als Hersteller würde ich auch genau auf das meinen Fokus legen. Schönheit vor Nutzen war immer schon ein sinnvolle Richtung in der Entwicklung. \o/

Nachtrag: Sudertanten aufgepasst: Hat nichts mit Innovationsverweigerung zu tun. Sind wir uns doch ehrlich... was hat sich den in den letzten Jahren System-mäßig verbessert? Außer mehr Werbung und direkte Cloud-Einbindung am Desktop? Habe nicht das Gefühl, dass es in den letzten Jahren echte Innovationen auf dem Sektor gab.

Ist allerdings in den Linux-Gefilden auch nicht anders. Bei einem neuen Release wird meistens die Oberfläche begutachtet und in den Newsportalen durchleuchtet, ein paar ältere Hardware-Kompatibilitäten gehen wieder verloren und so weiter. Aber so dieses neue "Ahhh!" fehlt mir schon lange. Animationen für Fensterchen und Buttons sind da so ziemlich die letzten Punkte auf der (meiner) Liste.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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