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Donnerstag 01. Oktober 2015

# Ganz ehrlich… und ich dachte, ICH habe Probleme im Alltag und komme nicht mit der Umwelt und dem Lebenssystem zurecht. Aber naja, was soll man dazu sagen? Ein anderer Alltag, ein anderes Leben. Sie und er. Und er hat es halt dann doch gegessen. Der böse, böse Flauschi.
Nachtrag: auch die Kommentare sind lesenswert.


# Wenn ich etwas mag, dann ist es kühle Luft, Herbstfarben, blauer Himmel und viel Sonne. Das beste Wetter überhaupt! Da blühe ich innerlich auf, fühle mich wohl, frisch und fitter als sonst. Ein sonniger Herbst und ein strahlender Frühling sind mir sogar generell fast mehr wert, als ein sonniger, stickiger Hitzesommer.


# Schon mal krank gewesen? Ja? Gut. Der Kärntner WK-Präsident fordert mal wieder „Teilzeitkrankenstand“ und dass man die ersten beiden Tage selber trägt. Und mehr Urlaub sowieso Schmafu. Bla.
Gut, jetzt passiert natürlich folgendes… Mitarbeiter hat Angst um seinen Job und vor allem um sein niedriges Einkommen, also geht er natürlich krank arbeiten – und schleppt die Grippe in das Arbeitsumfeld ein.
Nun stelle ich mir die Frage… das heißt doch eigentlich, dass ich als Arbeitnehmer, der gesund, fit und motiviert leistungsfähig in das Büro kommt, dort nun angesteckt und somit selber krank werde und damit finanzielle Einbußen habe… dass ich mich doch dann eigentlich entweder an dem krank erschienenen Mitarbeiter oder eigentlich noch besser an der Personalverwaltung schadlos halten kann, nicht wahr? Denn schließlich ist doch der Arbeitgeber verpflichtet, mich in meinem Arbeitsumfeld vor Gefahren, Erkrankungen und so weiter zu schützen – dennoch wurde ich dort von einem Mitarbeiter angesteckt und die Personalabteilung hat dies nicht unterbunden oder aufgepasst. Warum soll ich dann zwei Tage lang Einkommensbußen haben? So gesehen müsste mir ja der Arbeitgeber dieses Geld ersetzen, nicht? =)


# Nochmal geklaut – aber das muss ja glatt sein. „Der Rat für Migration, der ein Netzwerk von mehr als 100 deutschen Wissenschaftlern darstellt, war zu Gast in der deutschen Bundespressekonferenz und haben die von der Bundesregierung geplanten Reformen des Asylrechts kritisiert. Es werde ein große Chance vertan. Die Bundesregierung setze eine Politik fort, die in erster Linie auf Abschreckung und Abschottung basiere“.
Und wenn man sich die Ausschnitte so anhört, dann zeigt sich schön, wie bewusst hausgemacht die Probleme in der Flüchtlingskrise gemacht werden – aus politischen Gründen. Bewusstes Verteuern und Erhöhen der Kosten und all diese Dinge. Lalala…


Mittwoch 30. September 2015

# Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr Euch verlaufen habt – obwohl man die Gegend irgendwie kennt? Also zum Beispiel im Urlaub oder in einer Häuseranlage, wo man mal vor längerer Zeit war und man nun irgendwie nicht mehr ganz sicher ist, ob das jetzt die richtige Stiege ist – oder das richtige Parkdeck?
Mein Supermarkt um’s Eck wurde jetzt 2-3 (?) Wochen lang umgebaut und heute endlich wieder neu eröffnet… und irgendwie ist alles gleich und doch anders. Die selben Farben, die selben Räumlichkeiten, die selben Menschen, die selben Produkte, ein bisschen umgeordnet, ein paar andere Elemente, aber im Großen und Ganzen zugleich gleich und doch anders. Ein sehr seltsames, befremdliches und zugleich vertrautes Gefühl. So wie ein bewusstes Verlaufen irgendwie… habe die ganze Zeit sicherheitshalber Richtung Ausgang geschielt.


# Ein nicht uninteressantes Interview über Einsamkeit und Isolation im Weltraum.


Dienstag 29. September 2015

# Vom 16 Uhr bis 4 Uhr in der Früh führten 16 Beamte eine Verkehrsschwerpunkt-Kontrolle durch… Ergebnis: 21 positive Suchtgiftlenker. Na servas. Und noch mehr.


# Vor allem ist ja das Absurde, wenn jemand der Meinung ist, dass in Österreich eigentlich lauter versteckte Nazis leben, „wie man ja an den Wahl-Ergebnissen sieht“.
Mmmhhh, da fragt man sich schon… warum haben die dann nicht schon früher alle Blau gewählt? Wahlen bei uns sind ja anonymisiert, war also schon lange problemlos möglich seine rechte Meinung kundzutun?! Und trotzdem hatten die SPÖ und die ÖVP die Nase fast immer vorne. Jetzt schwindet das – weil alle über Nacht einen „blauen Erleuchtung“ hatten? Jetzt kommt.
Und das niemand die Gefahr sieht, dass wenn Blau an der Macht ist, es auch gefährlich wird – liegt daran, dass die bisherige Politik mehr als ausreichend seit Jahren und mehr verkörpert hat, dass sie nichts bewirkt, außer Worthülsen zu verstreuen. Also machen sich die Wähler auch nur wenig Sorgen deshalb.


# Übrigens – jeder, der über das bisherige Wahlergebnis überrascht ist, sollte glatt die Wahlberechtigung verlieren oder aus seinem universitärem Elfenbeinturm der theoretischen Menschlichkeit auf den Boden der realen Tatsachen der Arbeiter-Masse da draußen kommen – um eben sowas wie eine FPÖ zu verhindern. Der Fahrnberger und die Milborn haben es erfasst: „Auf diese Ängstlichen herab zu sehen, sie für dumm zu halten, ist genau der Fehler, der seit jeher alle Dealer der Überlegenheitsdroge groß macht“. Nur so am Rande im Angesicht von Meldungen und Beiträgen, dass Blauwähler Idioten und Deppen sind und ignoriert gehören – denn das ist ja nur der Schnitt in das eigene Fleisch und hilft schlussendlich nicht mal den Flüchtlingen mehr.
"...sich kaum wer um die Kommunikation mit Menschen schert, die nicht den ganzen Tag mit Information zu tun haben können" – ein entscheidender Punkt. Mir fällt nämlich auf, dass Nicht-Blau-Wähler fast immer akademische Menschen sind, die einen sehr breiten und ständigen Zugang zu analogen und digitalen Medien haben oder direkt damit verbunden sind. Nur ist das eben nicht der größte Prozentsatz der Bevölkerung und das wird gerne in der Eigenwahrnehmung vergessen.
Und dass politische Persönlichkeiten davon reden, dass sie ja nichts für die Flüchtlingssituation können und Opfer von Hetze geworden sind, zudem auch da nichts damit zu tun haben, ist lachhaft und ein völliges Versagen – ein engagierter Umgang und die richtige Kommunikation hätten sehr wohl was bewirkt. Und wenn dafür niemand die Verantwortung trägt oder will, wer dann?


# Verschwörungstheorien sind immer spannend aus Prinzip. So auch die abstruse Theorie (die generell nicht ganz neu ist), dass Flüchtlingswellen durchaus auch organisiert sind und aus strategischen Gründen eingesetzt – oder sagen wir besser „forciert“ – werden, um wirtschaftliche Interessen anderer Staaten zu bündeln. Soll so verstanden werden (meine persönliche Meinung), dass sich eine Bewegung bzw. Welle in Gang setzt und andere Staaten im Laufe der Zeit ihre Chance wittern, daraus auch wirtschaftlich und politisch Profit zu schlagen. Denn was gibt es Besseres, als eine Wirtschaftskraft, die politisch zu viel Gewicht mittlerweile trägt und sich etwas abnabelt, indirekt zu schwächen oder zu destabilisieren – oder zumindest die Früchte der Krise zu ernten? Diese Dinge sind nicht mal neu und wurden ja schon mehrfach in kleinen Rahmen in anderen Regionen bei Interventionen durchgeführt. Natürlich ist das in diesem Fall der europäischen „Flüchtlingskrise“ sicherlich übertrieben – aber dass es da zugleich auch wachsende Interessen gibt, sie auch strategisch zu nützen, wird sicherlich zutreffen. Dem militärischem US-Apparat kann es eigentlich nur recht sein, wenn die Lage in Europa sich unsicher anfühlt, weil wir dann allzu gerne weiter in den Westen schauen und horchen – ideal auch, um den Keil zwischen Russland und Europa zu verstärken, wenn die Spannungen in der EU zunehmen. Man darf nicht vergessen – die Ukraine war für die Amerikaner insofern wichtig, weil es dort vor ein paar Jahren ja den Ansatz des amerikanischen Raketenschildes gab (gegen den bösen Süden offiziell, inoffiziell als Front gegen Russland). Man darf darauf wetten, dass bei einem anderen Land wie Georgien, Aserbaidschan oder auch Weißrussland die Krise wie bei Ukraine – EU – Russland -Amerika ganz anders verlaufen wäre oder gar nicht mal begonnen hätte. Die Ukrainen-Krise ist also ein hausgemachtes, strategisches Resultat, wo alle Seiten sich vereinnahmen lassen hatten und es sogar antrieben. Dass zum Beispiel bis heute keine ordentlichen Infos über den Flugzeugabschuss vorhanden sind, aber jeder andere Absturz in Europa und Umgebung bis zur kleinsten Minute binnen kurzer Zeit aufgeklärt wird, hat meiner Meinung nach vor allem politische Gründe – und hier beginnt es halt schon. Und jetzt haben wir Syrien – kein Land will direkt intervenieren wegen der Kosten und der Gefahren, wieder erneut in langwierige Kriege gezogen zu werden, zugleich wette ich aber darauf, dass andere Länder die Flüchtlingsbewegungen Richtung Europa durchaus auch mit Genugtuung sehen und einfach zuschauen und abwarten. Strategische Interessen eben. Geschürte Ängste und eine schwache Wirtschaftslage schafft neue Orientierungspunkte, die gesucht werden – und da werden gerne speziell die Amerikaner einspringen. Auch wette ich, dass bei den ersten Anschlägen in Europa durch „eingewanderte Terroristen“ die Rufe nach Vorratsdatenspeicherung, Kooperationen der Geheimdienste, erweiterte Befugnisse und so weiter wieder – auch medial – erneut forciert und willkommen geheißen werden und Whistleblower und kritische Stimmen erst recht als Sicherheitsrisiko gelten. Auch Russland wittert nun die Chance und macht sich nun stark mit dem militärischen Einsatz in Syrien und Co. – in Zeiten, wo medial die Stimmung in Europa kippt und man nach Hilfe sucht, natürlich ideal. Den Ansatz dazu habe ich vom manchmal sehr übertriebenen Fefe geklaut: Strategic Engineered Migration as a Weapon of War – muss aber dazu sagen, dass ich es in abgeschwächter Form als Resultat von „Ausnützen der Situation“ nicht als uninteressant betrachte. Spannend wird also vor allem, ob sich nun Russland mit der Assad-Unterstützung durchsetzt oder die Amerikaner mit dem vollständigen Ausradieren der alten Führung – aber ob wirklich alle Staaten außer Europa ein schnelles Interesse an einer Auflösung der Situation haben, daran zweifle ich generell. Nachtrag: das Tragische ist ja, je länger die Flüchtlingswelle dauert, umso mehr festigen sich die „Services“ rundherum. Sei es durch Hilfsorganisationen oder durch kommerzielle Firmen, die Dienstleistungen oder Produkte für diese Situation anbieten, Immobilen-Besitzer, Sicherheitsdienste und ebenso behördliche Einrichtungen. Und wir wissen alle – niemand baut gerne den eigenen Schiffsrumpf nach einiger Zeit ab, sondern man arrangiert sich mit der Situation und beginnt sich darin zu festigen. Schlussendlich ist es wie bei vielen Hilfsorganisationen – sie federn ab, was Andere verbrechen und nehmen zugleich den „Verbrechern“ auch Probleme wiederum ab dadurch… das System lebt. Ungewollt. Und politisch-militärische Ziele fließen dann auch noch ein. Und persönliche Ansichten von Spitzenpolitikern mit ihren Charakteren (und Geldtransfers). Ein Ende findet sich dann nicht so schnell, sondern es wird Gewohnheit.


Montag 28. September 2015

# Gerade unterwegs und höre einen Podcast zur Eigen-Inspiration… und er ist dermaßen schlecht, dass ich in diesem Moment keinen Eigenen mehr machen möchte. Meine Güte, wie kann man das nur so gegen die Wand fahren und es nicht mal merken? Gut, dass ich zur Zeit keine Batterien mehr habe.


# Facebook-Menschen aufgepasst… wer Jemanden aus seiner Freundesliste kickt, kann wegen Mobbing geklagt werden.
Köstlich, die Menschheit wird immer verrückter... dümmer... sinnloser... fragwürdiger.


# Passt. Schlecht geschlafen und genervt. Guten Morgen, Montag!


Sonntag 27. September 2015

# Nachdem übrigens die Welt immer verrückter wird und schon jedes Bild, Foto und was auch immer an visueller Fixierung urheberrechtlich problematisch ist oder wegen Logo, Marken, Gebäude, Landschaften und so weiter beanstandet werden kann, merke ich, wie glücklich ich darüber bin, dass ich hier auf diesen Wiki~Blog-Seiten keine Bilder mehr verwende. Kein Aufwand, kein Ressourcen-Verbrauch, keine Technik und keine Probleme. Eh viel besser.
Ich finde ja fast, dass man Bilder wieder wertvoller machen sollte und diesen Massenwahn an Abbildungen reduziert. Wann war jemand das letzte Mal in einer Ausstellung und hat „Oh, wie schön“ zu einem Foto gesagt? Wohl niemand – weil sich jeder denkt, dass er auf Instagram und Twitter eh schon Tausende davon gesehen hat – sogar mit besseren Filtern und mehr Kreativität von einer 14-Jährigen. Ja, es ist wieder Zeit für mehr Wertigkeit.
(Gott, ich werde gerade alt, rückständig, verschroben und konservativ…)


Samstag 26. September 2015

# Falls sich jemand schon mal beschwert hat, dass diese ganzen NASA-Forschungs-Abenteuer soviel Geld kosten und unnötig sind „Wozu ein paar Bilder von einem anderen Steinklumpen, wo man eh nie hinkommt und von dem man nichts hat“...
Der deutsche Flughafen Berlin (BER), der wohl nie fertig wird und eine völlige Fehlplanung und Verkalkulation ist und als Dauerbaustelle gilt, kostet bis jetzt bereits 5 Milliarden Euro, 6 Milliarden werden zur Zeit geschätzt.
Der Semmering-Basistunnel, den wohl jeder seit Jahrzehnten aus den politischen Nachrichten kennt, kostet geschätzte 3 Milliarden Euro. Die Eurofighter haben anfänglich knappe 2 Milliarden Euro verbrannt. ...das jahrelange NASA-Projekt Horizon inklusive dem Vorbeiflug an Pluto kostet bis 2016 insgesamt ungefähr 700~900 Millionen Dollar. Und das sind jetzt europäische Vergleiche. Nimmt man die Amis her, relativiert sich das Ganze noch mehr. Eine Infografik mit den Vergleichen der Missionen und dem Irakeinsatz hier.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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