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Donnerstag 12. November 2015

Ich möchte hiermit feierlich festhalten, dass eine Gelse im morgendlichen Wohnzimmer ihr Unwesen treibt.
06:51 Uhr / 12.11.2015 / 20151112064944.txt

Mittwoch 11. November 2015

Nach einer kleinen Beschwerde habe ich den textbasierten #-Permalink am Anfang der Beiträge hier gegen eine kleine, klassische Permalink-Grafik getauscht. Jetzt sollte es klarer sein - und die kleine png-Grafik wird zudem auch vom Browser gecacht, belastet also die Ladezeiten nicht weiter.
Update: Wer aber es gerne weiterhin rudimentär hat, hängt einfach ein index.fla an den Blog-Link.
21:49 Uhr / 11.11.2015 / 20151111214908.txt

Mal wieder ein wenig aus der Cryptography-Mailingliste - sehr schön und vortrefflich formuliert: "By way of analogy: Suppose a drunk driver jumps the curb, plows through the flowerbed, and smashes into my house. I'm not sure it's fair to blame the flowers ... although technically it could be argued that if I had planted oak trees instead of daffodils, they would have defended against this particular attack.
It seems to me that if a given cryptosystem (or subsystem) must be followed by a MAC to make it secure, then the subsystem was no good to begin with.
Never confuse the presence of one thing with the absence of another."

20:16 Uhr / 11.11.2015 / 20151111201335.txt

Bei mir in der Nähe eröffnet demnächst ein neues Bistro mit Fahrradschwerpunkt... bereits jetzt hängen Fahrräder an den Decken, die Bar wird gerade aufgebaut und es wird anscheinend richtig groß und nett. Und jedes Mal, wenn ich dort vorbeistapfe, denke ich mir nur: Warum genau dort an dem Eck? Genau dort? Es ist totes Niemandsland. Ein Hotel daneben ist ein reines Bus-hinbringen-abholen-Ding mit eigener Dachbar und das andere, fette Hotel weiter unten ist quasi Selbstversorger mit Restaurant und deren Touristen kommen die paar Meter praktisch nie rauf zu der Kreuzung, weil die Öffis in die andere Richtung weisen... und sonst gibt es außer den dahinschlapfenden Bewohnern des heruntergekommen, multikulturellen Bezirks nicht viel. Ein Laufhaus bietet sich noch gegenüber an, aber sogar das läuft vermutlich nicht so prächtig (ebenso keine Parkplätze, kein dezenter Zugang, direkt bei einer Straßenbahnstation und in Angesicht eines Supermarktes... da werden wohl nicht viele Familienväter ihr gekauftes Glück finden). Immerhin gibt es ein~zwei Arbeiter-Pendler-Straßenbahnlinien und einen Pendler-Autobus (also kaum Touristen oder Nachtschwärmer auf Tour), die U-Bahn hingegen ist nicht wirklich erwähnenswert, weil zu weit weg.
Zudem befindet sich auf der einen Seite die Westbahnstrecke, die den Bezirk komplett durchbricht, das Ganze noch dazu an einer dicht befahrenen Kreuzungsstelle ohne Parkplätze und Co. (man kann dort wirklich nicht parken rundherum) und der Fahrradweg endet prompt auch noch genau dort und stürzt in den Pendelverkehr - zudem ist die Zahl der Pedalritter an der Stelle wirklich überschaubar, da gehöre ich bereits zu den ein-zwei Prozent. Und ich fahre nur noch selten zur Zeit. Weiter vorne gibt es ein paar dunkle Lokale aneinandergereiht, in denen höchstens nur undurchsichtige Insider je nach Nationalität verschwinden und sogar die dümpeln vor sich hin und wechseln monatlich - vermutlich um wenigstens etwas Geld zu waschen - ihre Besitzer.
Ich hoffe sehr, dass ich komplett daneben liege und jemand hier eine kleine, erfolgreiche Nische gefunden hat und es als Musterbeispiel dienen wird, dass man mit Mut und Willen auch die Skeptiker in die Schranken weisen kann. Aber müsste ich um Geld wetten, dann eher darauf, dass die nach einem Jahr mit Schulden dastehen (kompletter Abbau/Abbriss und Umbau des Kinos, also kompletter Null-Beginn bei der Substanz und Ausstattung) und bald wieder eher zusperren. Radfahren im Winter ist zudem auch nicht so fein (wer kommt dann dorthin?), die Hauptradstrecke bei Schönbrunn unten macht genau das, was der Radweg macht - sie zieht unten am Schloss vorbei in die Stadt - und unseriös Bier trinken kann man an fast allen Ecken in der Gegend hier bei mir und die wenigen seriösen Hipster in der Umgebung begrenzen sich auf einen überschaubaren Rahmen, die so einen Betrieb dort wohl kaum aufrecht erhalten werden. Mmmh... sehr spannend, so etwas mal nun fast tagtäglich live beobachten (und vielleicht dabei auch etwas lernen) zu können.
Nachtrag: ok, ich sehe gerade (Link oben eingefügt), dass auch eine Fahrradwerkstätte plus Fahrrad-Verkauf dabei ist - inklusive Online-Shop ebenso, sie setzen also auf mehrere Ebenen. Und sie wollen regelmäßig Konzerte, Ausstellungen, Kabarett und Co. anbieten. Klingt ja alles schon mal besser - aber auch mutig, denn das einsame, leere Gloriette-Kino durfte ich über 10 Jahre lang inklusive dem dortigen "Betreiber" fast täglich beobachten... eine schmerzhafte, visuelle Tragödie war es und auch ein Wunder, dass es sogar so lange bzw. länger durchhalten konnte, als so manche Innenstadt-Kinos (lag vermutlich an der günstigen Miete und dem staubigen Ambiente aus den 50er-80er-90ern). Und der "Kinotreff" daneben... war eher einer "Spira am Würstelstand"-Dokumentation angelehnt. Mh.
Auf jeden Fall mal die Daumen drücken für das Vorhaben, weil etwas Leben und greifbare Kultur würde dem Bezirk und vor allem dem Eck dort recht gut tun!
Nachtrag: Hier noch ein paar Sätze zu dem Vorhaben auf einer anderen Seite - inklusive Fotos des Umbaus.
Nachtrag: Es gibt sogar einen TV-Beitrag dazu. Wirkt spannend.
17:53 Uhr / 11.11.2015 / 20151111174514.txt

Gelebte Inklusion im Tierreich - denn Forscher konnten eine Schimpansenmutter beobachtet, die sich in freier Wildbahn um ihr behindertes Junges kümmerte. Wäre interessant, ob diese Dinge nicht wesentlich öfter vorkommen und diese Thematik einfach bisher nicht besonders hoch auf der Agenda der Forschung stand.
17:34 Uhr / 11.11.2015 / 20151111173224.txt

Warum drängt sich mir der Gedanke auf, dass sich hier die Gefahr von einem Dauerloop einschleicht, der sich irgendwann selber erhalten will und eben zwecks Existenz ein dauerhaftes, bewusstes Fortlaufen der Situation benötigt? Denn eines ist klar - das Geld kommt überall an... nur nicht bei denen, die es tatsächlich benötigen würden.
"Dabei geht es unter andrem darum, dass afrikanische Länder mehr abgewiesene Asylbewerber aus Europa zurücknehmen sollen. Im Gegenzug werden die afrikanischen Länder mehr Unterstützung von der EU bekommen."
17:27 Uhr / 11.11.2015 / 20151111172252.txt

Bei der APA rumort es anscheinend: es werden angeblich 700.000 Euro an Einsparung verlangt, 4 Journalistinnen sollen gekündigt und fast alle Korrespondenten eingespart werden. Und an die Öffentlichkeit dürfte das so auch noch nicht gedrungen sein, denn: man schaue hier.
Update: naja, hat schon seinen Weg nach draußen gefunden: APA: Gleiches Budget, weniger Personal @ Standard
Update: APA schnürt kleines Sparpaket @ Kurier
Nachtrag: generell gehen dort und da die "kleinen Boten" flöten. Aber es wird spannend, wie sich die heimische Landschaft im Journalismus noch so formen wird. Übrigens finde ich APA-Meldungen generell eher überbewertet, aber ja... warten wir mal ab, was da so folgt.
15:21 Uhr / 11.11.2015 / 20151111151917.txt

Der Begriff "online-extrovertiert" und "offline-introvertiert" trifft es eigentlich ganz gut. Gute Bezeichnung, ja.
11:53 Uhr / 11.11.2015 / 20151111115232.txt

Spannender Einblick in den zukünftigen Journalismus, der vermutlich immer weniger Fokus auf den Text-Content legt, sondern stattdessen mehr auf Daten-Visualisierung. Zukünftig wird die Datenverarbeitung, Kenntnisse von Statistik-Tools, Grafik-Programmen und so weiter für jedes Nachwuchstalent in dem Metier wohl Pflicht sein. Schöne neue Zukunft im Journalismus?
11:20 Uhr / 11.11.2015 / 20151111111804.txt

Man mag es ja gar nicht so genau wissen, aber auch unser EU-Sandburg-Konstrukt verfügt über einen Rat der sieben Weisen. Also ob das nicht tragisch genug wäre, dass man auch im Jahr 2015+ auf solche altertümlichen Sozial-Gebilde setzt (immerhin tragen sie keine langen Bärte) und die sowieso nichts ernsthaft politisch bewegen können, folgt auch noch das: "Den sieben Räten, die sich jährlich vier- bis sechsmal treffen und jährlich maximal vierzig Tage nebenberuflich für den Rat tätig sein sollen, soll ein 25-köpfiges Sekretariat an die Seite gestellt werden." $$$-Bling!!
07:18 Uhr / 11.11.2015 / 20151111071505.txt

Wer wettet mit mir, dass bei den Verhandlungen mit GB wiedermal ein klassischer Pseudo-Kompromiss herauskommt? Also so ein schwammiges Konstrukt, das eigentlich allen sauer auf stößt, aber zugleich will ja niemand das zerfledderte Bastelwerk EU kaputt machen und im Endeffekt ist es so wie das Abkommen mit der Türkei: ein Akzeptieren mit Kopfschütteln und Seufzen und alle wissen eigentlich, dass sie erneut gegen die Wand gefahren und eingeknickt sind. Aber die eigene Sandburg ist halt immer am Schönsten - die macht man nicht vor allen kaputt, stattdessen nimmt man mehr und mehr von dem grauen Schlamm um die Bruchstellen zu kitten.
06:56 Uhr / 11.11.2015 / 20151111065219.txt

Dienstag 10. November 2015

Als Ergänzung für das jämmerliche Allgemeinwissen, das sich heuzutage nur mehr selten findet: "Albert Einstein etwa stopfte seine Pfeife am liebsten mit Tabakresten, die er aus auf der Straße gefundenen Zigarettenkippen kratzte.".
Nachtrag: Dazu passend übrigens ein schönes Beispiel, wie Journalismus so funktioniert... der heutige Beitrag mit dem Zitat von oben. Und der von vor einem Jahr bei einem anderen Blatt.
19:47 Uhr / 10.11.2015 / 20151110194429.txt

Übrigens ein Tipp mal wieder für all jene Seelen unter Euch, die frustriert und genervt durch den lauten Alltag in der Stadt stapfen und mittels Kopfhörer gerne sich und den Rest der Menschheit dabei ausblenden... absolut hörenswert (ich glaube, ich habe im Laufe der letzten Wochen und Monate fast 100 von ihnen konsumiert) sind die Sternengeschichten vom viel geschätzten Florian Freistetter aus Österreich. Klare, gut verständliche und kurze Beiträge um die 10 Minuten jeweils zum Anhören über unser Universum, Weltall, Sterne und Physik und alles zusammen. Und zwar auch so, dass man wirklich gerne mithört - ungeachtet, ob man jetzt Ahnung von der Thematik hat oder nicht... und wissensbildend ist das Ganze auch noch, vor allem deswegen, weil der gute Florian die vernünftigen, unaufgeregten Thesen inklusive dem Hinterfragen vertritt. Hier geht es zu der Podcastserie. Und klar, der Blog sollte auch zur Pflichtlektüre gehören.
Nachtrag: Ich empfehle übrigens als Einstieg die älteren Folgen, weil da die Tonqualität besser ist. Gutes Beispiel hier.
19:25 Uhr / 10.11.2015 / 20151110192039.txt

Wer mir mal jemand wissenschaftlich erklären kann, warum Wind prinzipiell immer von der Seite kommt und damit Kapuze oder Haare ununterbrochen aufstellt, bekommt dieser Mensch von mir eine dicke Tafel Schokolade als Dankeschön.
19:15 Uhr / 10.11.2015 / 20151110191400.txt

Man muss ja fair bleiben - deswegen: unter Linux kursiert jetzt auch ein Verschlüsselungstrojaner (anscheinend via Lücken in Magento-Webshops), allerdings ist er unsauber gebastelt und der Schlüssel lässt sich selber auslesen. Noch. Bei Mac gibt es übrigens auch so einen Trojaner-Ansatz aus dem Vorjahr, allerdings nur theoretisch, denn der Programmierer von dem Zeugs hat das Projekt dann halbfertig ruhen lassen.
Nachtrag: ein guter Moment übrigens, um seine wichtigsten Daten auch extern auf einem anderen Medium wie USB-Stick und Co. zu lagern.
18:46 Uhr / 10.11.2015 / 20151110184317.txt


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