Zum Inhalt springen

Montag 02. November 2015

Weil ich heute unterwegs in den Öffis einen Beitrag gelesen hatte, wo wieder mal ein Blogger angegriffen wurde, weil er sich als Mittelpunkt der Welt sieht, hatte ich mich nicht nur geärgert, sondern muss hier nochmals ein paar Zeilen loslassen:

Die unaufdringlichsten Menschen im digitalen Netz sind die, die ihren eigenen Server zahlen, ihre eigenen Domains, ihre eigene Email-Adresse und Blogs führen, wo es kein Sharen, Teilen, Liken und Herzen gibt. Selbstgebaute Inseln, auf der nur sie selber leben. Die auch kaum auf anderen Social-Media-Portalen vertreten sind oder dort gar überhaupt eigene Accounts besitzen. Eben weil sie sich finden lassen und nicht selber aktiv daran arbeiten, dass man sie liest. Solche Menschen mögen von sich selbst massiv überzeugt sein, aber das ist Jeder zuhause in seiner Wohnung, der alleine zur Musik tanzt und sich dabei auf der Weltbühne mimt und erfolgreiche Shows gedanklich auslebt. Stört auch niemanden, weil es bleibt ja in seinem Wohnzimmer - macht so ein Vogel das aber irgendwo in der Öffentlichkeit draußen vor allen gezielt und bewusst, dann ja... egozentrischer Volltrottel (meistens).
Aber ein privater, kleiner Self-Made-Blog ist im Universum der digitalen Netze sowas wie ein kleiner Planet am Rande der Galaxie. Ich kann dort hinfliegen oder lande zufällig bei einer Expedition auf ihm... aber wenn er mir nicht zusagt, dann fliege ich ganz einfach weiter und komme nicht nochmal zurück. Ist wie Urlaub machen - gefällt mir der Zeltplatz nicht, na dann werde ich dort wohl kaum nochmal lagern. Diese großartige Freiheit hat jeder!
Menschen im Netz ärgern mich jedoch ungemein, die sich echauffieren, dass ja der Blogger XY ja ein Idiot ist und der glaubt auch nur, weil er bekannt ist, kann er sich alles erlauben und warum laufen dem Alle nach, alles nur Schmafu, usw... erfüllen aber dabei selber genau diese Share-Funktion und pushen den Blogger ja damit selber noch zusätzlich. Kopf > Tischplatte.
Bitte: Wenn mir ein Blogger nicht zusagt und ich der Meinung bin, dass er nur Schwachsinn verbreitet... ja, Kinder... dann lest ihn einfach nicht mehr. Erwähnt ihn auch nicht irgendwo oder diskutiert ihn lauthals, weil dadurch bleibt er weiterhin schwach glimmend am Rande der Galaxie. Es gibt aber tatsächlich Welche, die unentwegt auf gewissen Bloggern rumhacken und jedes Wort durch die Walze ziehen und nach Blasen suchen, weil sie einfach nicht in der Lage sind, sich selber abgrenzen zu können oder einen eigenen, besseren Blog zu führen. Und füttern damit das System munter weiter.
Passt mir was nicht, ignoriere ich es. Fertig. Und verschwende doch keine Lebenszeit damit, über einen Blog im Niemandsland herzuziehen. Mächtige Menschen haben fast immer nur deswegen die Macht, weil man sie ihnen schenkt. Google ist nur so mächtig, weil halt jeder Google verwendet, anstatt einen der Dutzenden anderen Suchmaschinen. Das böse Monster Amazon ist nur deswegen in der Krösus-Position, den stationären Kleinhandel auszulöschen, weil jeder dort bestellt - anstatt bei den unzähligen Alternativen. Windows kann sich deswegen so viele Fehltritte leisten, weil halt jeder bequem ist und umsteigen auf eines der anderen unzähligen Betriebssysteme "geistig anstrengend" ist und es "anders ausschaut". Apple ist deswegen so "erfolgreich", weil Menschen das Einfache bevorzugen und ungern Fragen stellen und lieber einem fragwürdigen Kommerz-Trend hinterher laufen, als mal experimentierfreudig zu sein und Vergleiche zu studieren... und so ist es mit Blogs.
Würden die User von heute auf morgen aufhören, den einen, bösen Blog zu besuchen, bei Amazon zu kaufen, kein iPhone mehr und ein anderes System als Windows zu installieren, würden all diese Bastionen einfach zusammenbrechen... innerhalb weniger Wochen, Tage oder Stunden sogar. Ganz einfach, weil - auch wenn das keiner hören will - jeder User verdammt nochmal in der glücklichen Lage ist, SELBER und alleine zu entscheiden, WAS er liest und was er bevorzugt im Alltag.
Der Blog ist scheiße? Jo, lies woanders. Und alle sind glücklich. Aber nein... Menschen wollen leiden, wollen sich reizen lassen, wollen sich aufspielen und mit dem Finger zeigen und allen Anderen erklären, was Sache ist - mit einem ironischen Resultat: denn es zeigt, wer tatsächlich das egozentrische Spiegelbild erfüllt.

Nachtrag: Ja, klar gibt es Blogger, die sich selbst im Blog feiern und das munter und fleißig überall teilen und jedem auf das Auge drücken müssen, ein fettes, geschöntes Studio-Profilfoto von sich daneben klatschen und sich selber als Profis und Experten oder was auch immer bezeichnen und marktschreierisch ihre Dienst anpreisen - also all diese Dinge, wo nur der Leser entscheiden kann ob gut oder schlecht... nur... die nimmt ja sowieso keiner ernst bzw. werden hier nicht mal gestreift.
18:10 Uhr / 02.11.2015 / 20151102175216.txt

Ich habe gerade etwas nachgelassen hier, aber das liegt daran, dass ich mich A) etwas grippig fühle und B) gestern Abend noch alte Blogtexte von vor ein paar Jahren entdeckt habe. In Summe mehr als 900 Stück (Dafuq!), gespeichert glücklicherweise als Textdateien und ich überlege zur Zeit, ob und wie ich die nochmals verwerten werde... denn die alten Blogs gibt es ja alle nicht mehr - zugleich ist so ein Archiv aber natürlich schon ein kleines "Werk" für mich persönlich, das ich nicht ganz vergessen möchte.
Schauen wir also mal - wäre halt ganz schöne Arbeit, mal überall reinzuschnuppern und zu schauen, ob da gar arg verfängliches darin zu finden ist, hinter dem ich nicht mehr stehen kann und zudem müsste man halt ein paar Skripte zusammenklopfen, um die alle zu sortieren, zu benennen und für die Ausgabe hier lesbar zu machen. Der Drive fehlt mir aber gerade etwas. räusperkratz
17:52 Uhr / 02.11.2015 / 20151102174857.txt

Sonntag 01. November 2015

Auszug aus der aktuellen Diskussion in der Cryptography mailing list, wo es gerade darum geht, ob Compiler dem Entwickler unterstützend unter die Arme greifen sollen oder eher nicht: "C programmers operate under the illusion that because they are writing in the same language as some of the legendary programmers of lore, they, too can write perfect code, and they don't need some compiler complaining a them. (In fact, if you look at the code in early Unix or in some of the early tools, you'll find that in general it was deliberately written very conservatively, by people who understood their own limits and used various conventions and other techniques to do what compilers today, running on vastly faster machines using much improved algorithms, can do easily.) One of the early Unix guys - I forget which - has a line something like: Everyone knows that debugging is much harder then coding. So if you write code to the very limits of your ability, by definition you can't debug it.
It appears the gcc developers continue to operate in the world of the 1970's. Nice little utopia - unfortunately, hardly anyone actually lives there."
Der letzte Satz ist köstlich.
07:22 Uhr / 01.11.2015 / 20151101071753.txt

Samstag 31. Oktober 2015

Kann mir das jemand als Nicht-Konsument erklären? Eine Frau pflanzt 838 (!) Cannabispflanzen an, weil sie so "schön" (!) sind und das Ganze auch noch mit hohem THC-Gehalt... und bekommt aber auch keine Strafe, weil ja noch (!) kein Handel angelaufen war. Und woanders steht die Polizei vor der Türe, weil ein Typ auf Instagram mal eben ein Foto aus seiner Wohnung mitsamt seiner handvoll Pflanzen hochgeladen hat? Öhm, wie jetzt?
12:32 Uhr / 31.10.2015 / 20151031122414.txt

So, bin gleich mal ein wenig genervt. Es ist 8:30 Uhr in der Früh und in den News stolpert man über die Umfrage zum Wort des Jahres. Erstens ist das meiner Meinung nach Zeitverschwendung und irgendwie so ein Art Sommerloch-Herbstfüller, aber gut... die Menschheit braucht das anscheinend.
Aber dann das: man möge bitte Abstimmen und zwar hier auf der Webseite der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch.

Lassen wir mal das Kopfschütteln über das Prinzip an sich, aber Fluffis.... die Webseite!? Ich meine, mein Blog hier kratzt schon bewusst am Rande des visuell Erträglichen, aber die Seite! 1999 lebt wieder neu auf. Klickt mal die Menüpunkte durch und schaut auch das Layout an... auf Kontakt, Impressum und so aber besser nicht, weil die Seiten gibt es gleich sicherheitshalber nicht mal.

Eine Forschungsstelle in Österreich präsentiert sich mit so was und dann nicht mal barrierefrei? Mal im Terminal ins Elinks rein geworfen - das pure Chaos. Bis auf die Überschrift. Und dann noch ein iFrame dabei. Auch generell... zu kleine Schrift für den normalen User, falsche Farben und so weiter, keine Sprungmarken, bla... und damit Ausschluss von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. WTF? Wozu gab es lang diskutierte und endlich beschlossene Richtlinien für das Ganze?
Kopf > Tischplatte.

Aber es wird noch besser! Hat man es mal geschafft, nicht auf der Index-2.html-Seite zu landen, wo das Dropdown-Menü wieder weg ist, dann kann man sich zum Beispiel die Auswahl aus dem Jahre 2014 anschauen. Haltet Euch dabei aber optisch gut fest: Wort des Jahres 2013. Kinder, wer hat da in Word97 herum gespielt!?! O_o

Versteht ihr - da sitzen Professoren für Sprache und Co. dahinter - sicherlich auch mit öffentlichen Geldern - ein intellektueller Bereich, der schon aus Prinzip allen BürgerInnen des Landes aufgrund der Thematik zugänglich sein sollte und dann entlässt man diese Seite auf die Menschheit, die viele ausschließt?! Dafür habe ich einfach kein Verständnis.

Als Privatmensch mit seinem kleinen Dröselblog ja... jeder wie er will. Tue ich ja auch. Auch als einmaliges Projekt, das es halt mal versucht oder wo sich Menschen völlig neu mit dieser Thematik auseinander setzen müssen und ihre erste Webseite zusammen klopfen. Auch ok und verständlich. Da braucht man nicht mit dem Finger zeigen - keine Frage. Aber bei so was? Und sich dann in die Medien damit bewegen?

Und schlussendlich: bei dem Abstimmungsformular auf so einer Seite mit "gültiger, notwendiger" Emailadresse schwebt halt auch die Frage des Datenschutzes im Raum. Denn die notwendigen, näheren Angaben dazu finden sich nicht - weder zur Verarbeitung, Speicherung, Aufbewahrung, Weitergabe an Dritte, usw... Frust! So eine Seite überarbeitet doch jeder Schüler oder Student von mir aus in Wordpress in wenigen Tagen billigst und gerne als Referenz um ein paar Euronen auf responsive, barrierefrei und gut lesbar um.

Nachtrag: Und ja, kann schon sein, dass das in der Freizeit und voll Liebe und Hingabe realisiert wird, unbezahlt und so weiter und man da nicht solche Maßstäbe setzen kann, wie bei wirklich großen, öffentlichen, geförderten Portalen, usw... - aber im Jahr 2015, bald 2016, ist das als Argument nicht mehr gültig und in Ordnung. Die aktuellen Standards was reponsive und zugänglich betrifft, sind auch schon wieder etliche Jahre (!) her und kein Neuland, auch die Kosten für solche Dinge sind enorm niedrig bzw. lassen sich auch ohne Zusatzkosten mit Open Source Dingen lösen (Wordpress, Drupal, bla) und "junge Bastler" dafür, die sowas womöglich sogar kostenlos oder für einen feuchten Händedruck als Referenz-Sammlung machen würden, gibt es auch wie Sand am Meer. Auch will ich nicht die Leistung an sich schmälern, keine Frage, aber mittlerweile verbeiße ich mich mehr und mehr darin, dass Webseiten so schnell wie möglich, so einfach wie möglich und in der Handhabung so Userfreundlich wie möglich sein sollten. Und ja, bin schlecht gelaunt bei sowas.
08:25 Uhr / 31.10.2015 / 20151031080254.txt

Manche Leute haben wohl auch schlecht geschlafen: "Yeah, guys. It’s so simple. Just... - ist allerdings auch verständlich.
07:52 Uhr / 31.10.2015 / 20151031075123.txt

Spannender Artikel und äußerst lesenswert. Die Machtgebilde unserer heutigen Zeit: Sie nennen es Sterbehaus.
07:30 Uhr / 31.10.2015 / 20151031072955.txt

Also das umgestellte Bett führt nun zu einem anderen Problem: ich schlafe punktuell besser und durchaus so tief, dass ich richtig fertig bin. Die Phasen sind allerdings etwas zu kurz... denn eine Möglichkeit, aus den herumstapfenden Katzen den Akku zu entnehmen oder sie über Nacht tiefzukühlen oder sie auf Kinderüberraschungsei-Größe zu schrumpfen oder auf Standby zu schalten, habe ich leider noch nicht gefunden. Und so wandern 6-7 Kilo zweifach zwischen REM- und Tiefschlaf-Phase nebenan, neben mir, auf mir und unter mir durch die Gegend. Ab 4:30 Uhr dann ein konzentriertes, unablässiges auf mich Starren, in der Hoffnung, dass ich jetzt... aber jetzt... jetzt.... JETZT... und jetzt?... JETZT!!! gleich aufstehe. Gespannte Gummibänder, die bei der kleinsten Bewegung davonschnellen. streckundgähn
06:34 Uhr / 31.10.2015 / 20151031061026.txt

Freitag 30. Oktober 2015

In der Cryptography Mailinglist läuft nebenbei eine kleine Diskussion über Bugs in Codes, die zu einem Absturz des Programmes führen. Prinzipiell geht man davon ja aus, dass man so ziemlich alles tut, was möglich ist, damit es eben nicht kracht im digitalen Alltag. Man umschifft Fehler, übergeht sie, puffert sie gewissermaßen, hält sie dezent im Hintergrund und so weiter.
Allerdings gibt es auch durchaus Gründe, warum es manchmal auch nicht schadet, wenn es einfach radikal abstürzt, als irgendwie weiter zu laufen. Zumindest der beispielhafte Gedankenansatz hat durchaus was: "Counter-example: crypto-finance applications, e.g. Bitcoin: Downtime just means you're not earning money, which is expensive, but not as expensive as incorrect values leading to you _bleeding_ money. In fact, the Bitcoin protocol had this very example happen. We had an overflow bug that caused invalid transactions to be accepted that created money out of thin air. Crashing on overflow would have meant that at worse the Bitcoin network went down - embarassing downtime, but at least everyone's money would have been safe. Instead it kept running, and when the problem was fixed a whole bunch of blocks were reversed." Allerdings gibt es durchaus auch andere Gründe, dass das nicht passiert und das wird ebenso mit einem passenden Beispiel erwähnt: Ariane 5, die aufgrund eines Programmierfehlers und des daraus entstehenden Überlaufs im Programm explodierte.
17:22 Uhr / 30.10.2015 / 20151030170821.txt

Hat jemand schon von Euch mal in der Öffentlichkeitsarbeit seine Brötchen verdient? Dann wisst ihr ja sicherlich, dass man da immer sehr bemüht ist, sein Unternehmen bestmöglichst zu präsentieren, der Kunde ist König und wir sind die Guten und so weiter halt. Gut. Seit gestern liefert sich der Pressesprecher der deutschen Telekom auf Twitter ein paar kleine Debatten bezüglich der gerade gestürzten Netzneutralität... ich sage Euch: köstlich!
"Sorry, aber die Formulierung ist unsäglich. Zahlen Sie bei der Post Schutzgeld für's Express-Paket? #Bullshit"
"Einer muss der Verderber sein. War schon auf dem Schulhof so."
"Aber nein. Wenn wir Spaß haben wollen, diskutieren wir mit der Netzgemeinde über Neutralität. Da wissen wir, was kommt."
"Schon das war Ironie. Ich hatte die lustigen Debatten erwartet. Vielleicht brauch ich ein anderes Hobby."
"Für die Arbeit hier könnte man mir gar nicht genug zahlen. Da braucht's schon Überzeugung."
"Geht's noch plumper?"
"Ach ja. Das arme kleine Start-Up Google. Um die geht's Dir? Die kommen klar."
"Wie hätten Sie's denn gerne?"
Großes Kino. Hier mitlesen. =)
07:39 Uhr / 30.10.2015 / 20151030073142.txt

Weil in letzter Zeit ja immer gerne darüber gesprochen wird, dass durch die zunehmende Automatisation keine Arbeitsplätze verloren gehen, weil die Arbeitskräfte ja dafür wiederum in anderen, spezifischeren Bereichen angesiedelt werden... dann braucht man doch eigentlich nur solche News lesen: "Amazon announced that at the end of September they had 30,000 Kiva robots at work in 13 fulfillment centers, effectively doubling (!) the number of Kiva bots that it had in 2014."
30.000 Roboter kurven da also die Packerl durch die Hallen. Und natürlich benötigt man fast so viele Humanoide angeblich, die diese Dinger fachtechnisch programmieren, fachmännisch pflegen und fachemotional lieb haben. Ja sicher!! Was dachtet ihr? Dass man auf 90% davon verzichten kann, weil ein kleines Team die irgendwo weltweit programmiert, wartet und lieb hat? Bleibt doch realistisch - jeder berufliche Roboter braucht einen humanoiden Kollegen - keine Angst! Also... sagen die da von der Wirtschaft und so. Und News-Medien glauben das.
Ich: Kopf > Tischplatte.

Nachtrag: Versteht ihr, was ich meine? Futuristisches Bistro in Oberösterreich mit Roboter, ohne Personal.
07:18 Uhr / 30.10.2015 / 20151030071218.txt

Wo und wie lagert ihr Euer Geld? Lässt sich jemand beraten? Hoffentlicht nicht von solchen Heinis: "Der 33-Jährige, der eine Finanzberatungsfirma leitet, soll in den vergangenen Jahren Millionen Dollar in Spielcasinos verzockt haben... 2013 war gegen ihn wegen des Verdachts der Geldwäsche im Zusammenhang mit einem Immobiliengeschäft ermittelt worden." Finanzberater.
06:54 Uhr / 30.10.2015 / 20151030065138.txt

Donnerstag 29. Oktober 2015

Spannendes und emotionales Interview mit dem Rapper KRS-One, dessen Musik mich ja auch schon seit den 90ern durch das Leben begleitet. Über Sklaventum, Schwarze und Weiße, Frauen, Hiphop und seine Einflüße... das Ganze in seiner typischen KRS-One-Power.
Sehenswert und der heutige Youtube-Tipp: "Real men don't exist in mainstream hiphop"
20:19 Uhr / 29.10.2015 / 20151029201534.txt

Dinge, die sozialen Sprengstoff mit sich bringen: "Und noch etwas fiel den Ermittlern auf: Drei Viertel der Angreifer (auf Flüchtlingsheime) hatten laut BKA bis dahin noch keinen Kontakt zur rechten Szene."
Das sind schon gefährliche Entwicklungen, die einem tatsächlich Sorgen machen können - deswegen gilt mehr denn je, dass man diese Menschen vorher politisch und gesellschaftlich rechtzeitig abholen muss... und genau das wird in letzter Zeit nicht mal mehr versucht. Hassposter wegklagen, User-Gruppen ausgrenzen und als "Idioten" und "Dummköpfe" bezeichnen wird bald noch zu einem Boomerang und uns allen viel Zeit, Nerven sowie Geld kosten und schwierige Zeiten bescheren, die zudem auch noch richtige Katastrophen verursachen können oder gar werden. Es wird einfach notwendig sein, mit dem gegenseitigen Empören und Fingerzeigen mal aufzuhören und wieder das tun, das man nach dem Grenzfall auch getan hat: aufeinander zu gehen und sich den Anderen anschauen und seine Meinung anhören. (Bleibt dann vielleicht dennoch ein Idiot, aber als gesamte Gesellschaft gegen die Wand fahren ist noch schlimmer und hilft erst recht niemanden - schon gar nicht den Flüchtlingen, wie man ja immer öfter sehen kann.)
08:00 Uhr / 29.10.2015 / 20151029074813.txt

Als Minimalist und genervter User sowie Webbastler wird man ja im Alter im schrulliger und beginnt das völlig überfrachtete World Wide Web äußerst kritisch zu sehen. Speziell überladenen Webseiten sind mir mittlerweile ein Dorn im Auge. Also habe ich gerade mal eben kurz nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es für uns alle besser wäre, wenn Webseiten generell wieder nur mehr so ausschauen: Beispiel: Textfile-Firma
Stimmt doch, oder? Schnell, übersichtlich, gut lesbar, kopierbar, Konzentration auf das Wesentliche, kein Grafik-Geblinke oder lange Ladezeiten. Ich würde das wirklich begrüßen, wenn wir uns alle wieder mehr in diese Richtung entwickeln würden... =)
07:08 Uhr / 29.10.2015 / 20151029070453.txt


 1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114  115  116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   126   127   128