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Freitag 16. Oktober 2015

Vorgestern gab es ja einen erneuten Versuch eines Vlogs (Videotagebuch) meinerseits... mit dem netten Ergebnis, dass sich mein Laptop beim Schneiden der Clips mit einem Absturz verabschiedet hat. Das Problem der Schwäche bleibt also unverändert. Verrückt - denn ein anderer Blogger hat den Versuch gewagt und schneidet und publiziert das Ganze einfach über das... Smartphone - und es klappt.
17:39 Uhr / 16.10.2015 / 20151016173524.txt

Ein kleines Geständnis so zwischendurch... nach Emacs vor ein paar Jahren im Org Mode bin ich schon vor langem wieder von dem Ungetüm abgekommen. Tatsächlich lebe ich ausschließlich in Nano und Gedit. Und nein, auch kein Vim. Ja, kein Vim. Voll unprofessionell, nicht wahr?
16:59 Uhr / 16.10.2015 / 20151016165607.txt

Was mich ja zum Auszucken bringt, sind ja diese bescheuerten Hinweise auf Webseiten "Hey, wir verwenden Cookies! Klicke hier für Akzeptieren" - und das Teil verdeckt den halben Monitor und bietet auch kein "Nö, stimme nicht zu" an. Zudem besagt das Alles ja in Wirklichkeit nichts - ich weiß dadurch weder, ob da ein harmloses Cookie oder gar 35 Killer-Cookies von 5 Anbietern mitgeladen werden. Diese EU-Verordnung ist echt ein Schwachsinn.
08:44 Uhr / 16.10.2015 / 20151016083908.txt

Weil mein Schlafrythmus auch nicht gerade aus dem Bilderbuch ist und Müdigkeit durchaus Bestandteil der Folgewirkungen sind, ist dieser Beitrag nicht uninteressant: "Sie haben die Schlafgewohnheiten dreier Naturvölker in Afrika und Südamerika systematisch untersucht. Diese leben nämlich – wenn man mal von kleinen Feuerstellen absieht – ohne künstliches Licht. Schlafstörungen sind ihnen so fremd, dass sie in ihrer Sprache nicht mal einen Begriff dafür haben." Ausgeschlafene Nomaden.
08:18 Uhr / 16.10.2015 / 20151016081810.txt

Nachtrag: Weil anscheinend manche nicht mal bereit sind, selber nachzuschauen, wie so ein Linux heutzutage so ausschaut, hier mal ein paar Screenshots meines Laptops - nur wenige Minuten alt. Der Laptop ist übrigens ein billiges 300 Euro-Teil aus dem Online-Versand und schon etliche Jahre wieder alt und im Dauerbetrieb - und schnurrt trotzdem wie ein Kätzchen. WLAN, Akku, Bildschirm, Mauspad und so weiter... klappt zum Beispiel unter Linux Mint alles ohne Extra-Konfiguration.
Bilder: Desktop, Office, Bildbearbeitung, Surfen, Einstellungen, Installation, Settings, Dateien
Und jetzt soll mir jemand erklären, dass man dazu Frickelbastler sein soll, ein blasser Nerd im dunklen Zimmer an der Konsole oder erst Handbücher und groß Online-Tutorials lesen und man sich zudem "halt schon umstellen" muss?! Kommt schon, ihr Quacksalber-Fluffis... macht Euch nicht lächerlich.
07:54 Uhr / 16.10.2015 / 20151016074913.txt

Wieder mal IT-Gequatsche: was mich ja unglaublich frustriert, sind Artikel im Netz, die darauf hinweisen, dass man alte Rechner mit Linux wieder neu beleben kann und dann aber dabei so herumseiern, dass man sich da halt umstellen muss und da gibt es eigene Anleitungen und so weiter. Im Endeffekt bleibt beim Leser wieder hängen: Bastelwerk, Frickelkiste, hab ich mal verbuggt und ruckelnd bei einem Kurs vor fünf Jahren ertragen müssen und so weiter. Katastrophe.

Was zu selten erwähnt wird: es hat sich vieles radikal verändert. Wer ein Linux Mint installieren will, braucht kein Handbuch, sondern nur eine Maus um auf die OK-Buttons zu klicken. Man braucht schon lange keine text-basierende Konsole mehr, sondern hat ganz einfach ein Start-Menü und das Ganze schaut nicht anders aus wie ein Windows XP zum Beispiel, nur moderner. Ich kann genauso surfen, lesen, schreiben, Office-Kram machen, Emails schreiben und lesen, mittlerweile dank Steam auch mehr und mehr Spiele spielen (wer's mag), Bilder bearbeiten und so weiter... teilweise mit den selben Programmen wie unter Windows. Warum macht man immer so ein "Das ist ein Sonderfall" daraus? Ich gehe ja auch nicht her und sage bei einem Wechsel von einem Ford zu einem Toyota "Ui, pass auf - neue Welt! Brauchst das Handbuch und einen Schraubenschlüssel, sonst geht gar nix!" Genervt bin.
07:30 Uhr / 16.10.2015 / 20151016072507.txt

Donnerstag 15. Oktober 2015

Aja... Datendiebstahl bei den Wiener Linien. 20.000 Datensätze. Und gerade selber als Kunde das E-Mail dazu erhalten: Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass KundInnendaten aus dem Wiener-Linien-Online-Shop veröffentlicht wurden. Nach unserem derzeitigen Informationsstand wurden bei einem Dienstleister, der den Online-Shop für die Wiener Linien und viele andere Verkehrsunternehmen betreibt, Datensätze gestohlen. Es handelt sich dabei nicht um Zahlungsdaten, sondern um Angaben wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kundennummer und Telefonnummer. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass nur Daten, die erstmals vor 2010 eingegeben wurden, betroffen sind. Dazu noch ein Bla, dass man nichts dafür kann und dass sich das jemand nochmal anschauen wird, bla.

Die richtige Frage lautet: Warum wird man nicht dazu aufgefordert, das Passwort zu ändern? Und außer einem Sorry, ähm... was unternehmen die Wiener Linien genau, um zukünftig diese Vorkommnisse zu unterbinden? Und sind die digitalen Fotos beim Datensatz ebenso dabei inkludiert?

Nachtrag: und das Ganze ist halt auch so eine Sache... warum werden solche Daten bei Drittanbietern in Deutschland ausgelagert, anstatt In-House hier in Wien im Unternehmen!?

Wieder mal also ein guter Zeitpunkt, um generell aus allen Accounts so viele Personen-bezogene Daten wie möglich zu löschen. Das Tragische ist: man weiß nie, was mit den ganzen Backups, Datenbanken und Infos bei den Dutzenden Dienstleistern im Laufe der Zeit noch so alles passiert. Und es wird nicht der letzte Crack sein...
Frage mich außerdem halt, wo denn eigentlich die (hohen) Finanz-Strafen für unzureichenden Absicherungsmaßnahmen sowie beanspruchte Haftungen bei den Unternehmen bleiben?
15:47 Uhr / 15.10.2015 / 20151015153942.txt

Du meine Güte!! Ein deutsches, sehr großes Unternehmen auf der Suche nach einer neuen Marken-Identität - und gestaltet gleich mal Logo und so weiter um. Und jetzt haltet Euch gut fest: DAS HIER ist das neue Logo!! Das erste Kommentar beim Beitrag dazu: Wow. Das ist so ziemlich das beschissenste Logo, das ich je gesehen habe. Selbst wenn es irgendetwas symbolisieren soll, ist es schlecht umgesetzt. Dem ist nichts hinzusetzen. #lachtränenwegwisch

Update: Es wird immer besser! Schaut Euch bitte den Schriftzug auf deren Webseite an - das könnte glatt aus der PC-Spiele-Generation von HALO, DOOM oder dergleichen von 1993 sein. Mwahahaha!! Da ist wirklich einiges schief gelaufen bei der Beratung. Speziell in Zeiten von mobilen Geräten so eine Schrift, die nicht besonders lesefreundlich ist... warum nur?!

Noch ein Nachtrag: OMG - es wird noch besser! Deren neue Broschüre entstammt wohl einem Word 97 unter Drogeneinfluss. Richtig psychedelisch, gell?! Und speziell die Farbkombinationen... ein Musterbeispiel für barrierefreies Lesen und Farbkontrast-Gestaltung. Hüstel.

Uff, ich bekomme kaum noch Luft vor lauter Grinsen Bauchschmerzen. Es geht weiter... der Background zu der Umgestaltung - seriös, ernst, professionell: "We will tell our story. Which begins with one word. Merck. We are Merck wherever we can. Just Merck." Wir sind die Borg. Einfach Borg. Oder Bond.

Es würde alles übrigens sehr gut passen, wenn sie Hundespielzeug herstellen würde. So Kaubälle und sowas!! Aber immerhin - sie sind mutig und trauen sich was. Soviel Respekt muss man natürlich haben. Würde sonst keiner so machen. Schon gar nicht bei den Kosten: Es sei allerdings signifikant mehr als die zwei Millionen Euro, die der Konzern vor gut zehn Jahren in den damaligen neuen Markenauftritt gesteckt habe: "Für diesen Betrag können Sie gerade einmal neue Visitenkarten drucken."
Ich verstehe einfach nicht ganz, warum sie nicht das alte Logo einfach etwas unsperriger gemacht haben? Etwas weicher und dicker... fertig. Mh.
07:37 Uhr / 15.10.2015 / 20151015073314.txt

Mittwoch 14. Oktober 2015

Ein Blick zum Nachbarn: "Jetzt ist es raus: Im Schatten der Flüchtlingsdebatte jagen CDU, CSU und SPD am Freitag Vormittag die neue #VORRATSDATENSPEICHERUNG durch den Bundestag. Keine Ankündigung. Keine Debatte. Keine Schlagzeilen. Ich habe mir mal die neuesten Abhörstatistiken der Polizeibehhörden besorgt und grafisch aufbereitet. Ihr werdet staunen." Der üble Etikettenschwindel mit den Vorratsdaten.
16:12 Uhr / 14.10.2015 / 20151014161131.txt

Ach, Reifenwechseln steht auch demnächst vor der Türe. Und Frostschutzmittel nachfüllen. Und in der Wohnung vielleicht auch bald mal einheizen. Seufz.
13:35 Uhr / 14.10.2015 / 20151014133350.txt

Sinnlos geworden. Eigentlich kann man das Netz ja wirklich wegschmeißen. Deutsche Vorratsdatenspeicherung vor Gesetzwerdung. Erneut und trotzdem.
13:10 Uhr / 14.10.2015 / 20151014130939.txt

Weil da im Netz so herum geistert, dass E-Books wieder am absteigen sind und Marktkraft verliere - naja, zumindest auf mich würde das mittlerweile wieder zutreffen. Mehr und mehr hat mein Smartphone nun doch das Lesen beeinflusst und zudem war mir die Bündelung an den Store eines kommerziellen Anbieters immer etwas suspekt - auch höre ich lieber (sehr viele) Hörbücher unterwegs, gerne solche mit 20~40 Stunden Laufzeit, die man dann über Tage und mehr immer wieder mal dazwischen verfolgt und das geht sogar direkt während dem Wandern, Einkaufen oder Arbeiten. Da muss ich kein Gerät aufladen, mit mir herum schleppen oder gar erst anschaffen. Und an analoge Bücher selber kommt man ja jetzt wirklich zu Dumpingpreisen an jedem Eck ran. Mir ist also einfach ein Extra-Gerät zu viel des Guten im Alltag und der Wildwuchs an Anbietern, Stores sowie Apps sowieso. Aber falls es jemanden juckt - jetzt kommen die Flatrats für Ebooks.
13:03 Uhr / 14.10.2015 / 20151014125705.txt

Mein HP-Allrounder-Drucker hat jetzt mehr oder weniger den Geist aufgegeben - es gibt ganz klassisch nur Streifen und einen "verlorenen Pixel-Effekt" und nein, die Patronen sind getauscht, alles gereinigt, die Mechanik kontrolliert und alle Settings neu vergeben und ja, auch mit zwei unterschiedlichen OS und Treibern getestet. Aber was will man, es war ja klar, dass die Lebensdauer unter dem vorherigen Drucker liegt, der gerade mal 30 Euro plus 2 Patronen gekostet hatte und mir fast 5 Jahre lang gute Dienste leistete. Bei dem hiesigen Gerät kosten die Patronen übrigens soviel wie eine Neuanschaffung - und all das sind Gründe, warum ich da jetzt aufgebe. Ich habe die letzten Jahre genau dreimal tatsächlich etwas Ausgedrucktes benötigt, da ging es ganz klassisch um Dokumente im Berufsumfeld... der Rest hatte sich immer mit Einscannen und digital Versenden auch gelöst. Also ade liebe Drucker-Welt. Stirbt genauso weg wie die analoge Fotografie.
11:29 Uhr / 14.10.2015 / 20151014112514.txt

Dienstag 13. Oktober 2015

So, ich habe endlich auf dem Acer Chrome Book (ARM) innerhalb weniger Minuten ein komplettes Ubuntu installiert, das neben Chrome OS parallel läuft. Falls auch jemand mag - die Anleitungen dazu finden sich eh überall im Netz - denn ich muss sagen, es klappt hervorragend:


16:33 Uhr / 13.10.2015 / 20151013161954.txt

Großartig... Bild.de sperrt alle User aus, die Adblocker verwenden. Wird spannend, wie die Masse darauf reagiert.
12:52 Uhr / 13.10.2015 / 20151013125119.txt


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