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Sonntag 04. Oktober 2015

Email als Alternative zu Facebook. Mal wieder ein Hype von altem Zeugs, das einfach neu aufgegossen wird… nur als Fan des Minimalismus gefallen mir die alten Kommunikationswege prinzipiell. Ich hoffe ja sogar, dass irgendwann IRC auch wieder Massentauglich wird. Sei’s drum. „TinyLetter“ ist also nichts anderes als ein Newsletter-Tool für Jedermann/frau, um seine Fanbasis regelmäßig mit Texten am Laufenden zu halten. Sozusagen ein Bloggen direkt in das Email-Postfach… also eben nichts Neues.
Auch wenn ich dieses externe Service nicht verwenden möchte, den Ansatz mit den Emails überlege ich schon länger. Nicht umsonst gibt es eine Mailingliste auf meinem Server, die natürlich kein Mensch nützt und leider auch zu komplex ist… aber ich bin stark am überlegen, ob ich nicht – nachdem ich ja jetzt den Back-to-the-roots zu dem Wiki und Short-Blog gemacht habe – einen kleinen Newsletter anbieten will, in dem ich einmal monatlich die wichtigsten Einträge, Neuerungen und Co. in ein paar Sätzen zusammenfasse.
Der Vorteil der Leser wäre es, dass sie nicht ständig acht geben müssen, was wo wie auf meinen Seiten passiert, sondern sie bekommen es bequem und faul per Email. Fertig.
Die Idee von Newslettern ist auf der anderen Seite schon so alt, dass es eigentlich schwachsinnig ist und es hat ja einen Grund, warum sie an Kraft verloren haben… gleichzeitig lerne ich Emails wieder vermehrt zu schätzen. Keine Likes, keine Herzchen, keine direkten Kommentare, keine zeitnahe Interaktion, keine umrandete Werbung, keine Bilderchen, keine Katzenvideos,… sondern einfach Text. So soll es sein. Ich ziehe sie zum Beispiel auch Whatsapp und dergleichen vor. Lässt sich auch leichter archivieren, ist Geräte-unabhängig und benötigt keine Updates.
12:10 Uhr / 04.10.2015 / 20151004101013.txt

Gestern übrigens an die 8 Kilometer Sightseeing zu Fuß und im Kollektiv inklusive einer Fremdenführer-App mit Sprachausgabe am Tablet quer durch die eigene Heimatstadt Wien gemacht. Beginnend beim MQ, am Volkstheater vorbei, am Parlament, Rathaus, Altes AKH, bis hin zur Volksoper und WUK und von dort wieder in die Innenstadt, Naglergasse, Tuchlauben, hoher Markt, Stephansplatz, quer durch bis zum Volksgarten und wieder MQ. Interessant mal die eigene Stadt als Tourist zu sehen – vor allem war ich bei einigen Gebäuden überrascht, wie jung sie eigentlich sind. Sowas sollte man ruhig öfter machen – auch als Wiener. #lernfaktor
10:21 Uhr / 04.10.2015 / 2015100482119.txt

Samstag 03. Oktober 2015

Die Russen, die völlig ungeplant in Syrien rumbomben und irgendwelche Ziele zerstören nach Gutdünken. Wie können die nur? Die ruinieren ja den Status Quo und außerdem sterben dabei Zivilisten und Verbündete. Russen halt, die hauen immer einfach blindlings drauf und ruinieren alles. Oh. Tote bei US-Luftangriff auf Klinik von Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan. Na, kann ja passieren, nicht? Nachdem Amis allerdings keine Fehler machen wie die dummen Russen und noch dazu die Gegend dort ja seit Jahren in- und auswendig kennen… kann es ja dann eigentlich nur Absicht sein, oder? Oder das hier. Man stelle sich vor, die Russen hätten sich sowas erlaubt! Der Aufschrei und so.
20:33 Uhr / 03.10.2015 / 2015100383349.txt

Was mich übrigens auch zur Zeit fertig macht ist, dass mein Laptop beim Aufwachen sich nicht mehr auf Anhieb in das UPC-Modem einhängen kann. Jedesmal kann ich entweder bis zu 20 Minuten warten, bis das wieder klappt (oder das Modem es zulässt) oder ich surfe erstmal über das Handy und verbinde mich dann erneut. Das ist aber kein Zustand und der Grund dafür ist weiterhin unbekannt. #andiewandklatsch
20:04 Uhr / 03.10.2015 / 2015100380418.txt

Guter Beitrag, denn so geht es wohl den Meisten heutzutage. Da werden neue spannende Bilder vom Pluto veröffentlicht, das Weltbild gefestigt, dass wir aus Myriaden kleiner Mikroben bestehen, die uns und wir sie zugleich steuern, und so weiter… aber staunen wir noch? Irgendwie hat man doch das Gefühl, dass wir unser Wissen nur mehr genauer ausformulieren, aber nicht mehr um ganz neue Dinge bereichern, stimmts?
09:45 Uhr / 03.10.2015 / 2015100374510.txt

Ich bin ja zur Zeit ein wenig im Konfrontationsmodus. Also so leicht angepisst, aber gut – ist ja auch in Ordnung. Wenn das andere Humanoiden sein dürfen, darf ich das auch. Vor allem dann, wenn sich so ein Hauch einer leichten Verkühlung da erneut anschleicht und der Hals und die Stimme belegt sind, der Rachen dieses wattig-trockene Gefühl ausstrahlt und man in der Früh schon die Katzen anbrabbelt, dass sie einem doch schlafen lassen sollen. Herbstzeit.
09:24 Uhr / 03.10.2015 / 2015100372416.txt

Freitag 02. Oktober 2015

Meine Güte, ist Euch auch schon aufgefallen, dass es jetzt schon um sieben Uhr fast wie um Mitternacht ist? Das geht irgendwie ganz schön schnell mal wieder. Seufz.
21:59 Uhr / 02.10.2015 / 20151002195957.txt

Wahlwerbung sollte man ja generell verbieten, sowohl im Radio, Print-Bereich als auch in den TV-Medien. Und zwar vollständig. Keine Inserate, keine Spots, keine Flyer, keine Plakate. Mein Vorschlag: Die sollen einfach ihre Arbeit machen, dafür gibt es halbjährlich ein, postalisch an alle Haushalte versendetes, Informationsblatt (sowas wie ein „Volksblatt“), wo die bisherigen Leistungen sämtlicher Parteien der vergangenen Monate bzw. des bisheriges Jahres sachlich und nach Zahlen und unabhängigen Grundlagen nüchtern aufgelistet werden, ebenso die zukünftigen Ziele jeder Partei für die nächsten 6 und 12 Monate, ebenso eine Übersicht sämtlicher Personen der jeweiligen Lokal – oder Länder-Parteien mit Namen, Funktionen und wer wann wo wie zu welcher Wahl steht – und wo man im aktuellen Fall wählen bzw. Wahlkarten beantragen kann.
Jede Partei im selben Umfang mit 12 Seiten, in der selben Gestaltung, nur einmal das jeweilige Logo am Anfang, Kontakt-Daten für mehr Infos am Ende der jeweiligen Partei-Seiten und eine halbe Seite freie Textgestaltung für die Parteien zur Eigenwerbung – und aus.
Die Reihung der Parteien in dem Print-Medium wird bei jedem Erscheinen per Zufall neu bestimmt. Gedruckt wird das Ganze auf dünnem recyclten Umweltpapier und liegt bei Bedarf auch in den Amtshäusern da und dort auf.
Fertig.
18:16 Uhr / 02.10.2015 / 20151002161602.txt

Donnerstag 01. Oktober 2015

Ganz ehrlich… und ich dachte, ICH habe Probleme im Alltag und komme nicht mit der Umwelt und dem Lebenssystem zurecht. Aber naja, was soll man dazu sagen? Ein anderer Alltag, ein anderes Leben. Sie und er. Und er hat es halt dann doch gegessen. Der böse, böse Flauschi.
Nachtrag: auch die Kommentare sind lesenswert.
13:52 Uhr / 01.10.2015 / 20151001115259.txt

Wenn ich etwas mag, dann ist es kühle Luft, Herbstfarben, blauer Himmel und viel Sonne. Das beste Wetter überhaupt! Da blühe ich innerlich auf, fühle mich wohl, frisch und fitter als sonst. Ein sonniger Herbst und ein strahlender Frühling sind mir sogar generell fast mehr wert, als ein sonniger, stickiger Hitzesommer.
12:52 Uhr / 01.10.2015 / 20151001105233.txt

Schon mal krank gewesen? Ja? Gut. Der Kärntner WK-Präsident fordert mal wieder „Teilzeitkrankenstand“ und dass man die ersten beiden Tage selber trägt. Und mehr Urlaub sowieso Schmafu. Bla.
Gut, jetzt passiert natürlich folgendes… Mitarbeiter hat Angst um seinen Job und vor allem um sein niedriges Einkommen, also geht er natürlich krank arbeiten – und schleppt die Grippe in das Arbeitsumfeld ein.
Nun stelle ich mir die Frage… das heißt doch eigentlich, dass ich als Arbeitnehmer, der gesund, fit und motiviert leistungsfähig in das Büro kommt, dort nun angesteckt und somit selber krank werde und damit finanzielle Einbußen habe… dass ich mich doch dann eigentlich entweder an dem krank erschienenen Mitarbeiter oder eigentlich noch besser an der Personalverwaltung schadlos halten kann, nicht wahr? Denn schließlich ist doch der Arbeitgeber verpflichtet, mich in meinem Arbeitsumfeld vor Gefahren, Erkrankungen und so weiter zu schützen – dennoch wurde ich dort von einem Mitarbeiter angesteckt und die Personalabteilung hat dies nicht unterbunden oder aufgepasst. Warum soll ich dann zwei Tage lang Einkommensbußen haben? So gesehen müsste mir ja der Arbeitgeber dieses Geld ersetzen, nicht? =)
09:34 Uhr / 01.10.2015 / 2015100173403.txt

Nochmal geklaut – aber das muss ja glatt sein. „Der Rat für Migration, der ein Netzwerk von mehr als 100 deutschen Wissenschaftlern darstellt, war zu Gast in der deutschen Bundespressekonferenz und haben die von der Bundesregierung geplanten Reformen des Asylrechts kritisiert. Es werde ein große Chance vertan. Die Bundesregierung setze eine Politik fort, die in erster Linie auf Abschreckung und Abschottung basiere“.
Und wenn man sich die Ausschnitte so anhört, dann zeigt sich schön, wie bewusst hausgemacht die Probleme in der Flüchtlingskrise gemacht werden – aus politischen Gründen. Bewusstes Verteuern und Erhöhen der Kosten und all diese Dinge. Lalala…
09:27 Uhr / 01.10.2015 / 2015100172748.txt

Mittwoch 30. September 2015

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr Euch verlaufen habt – obwohl man die Gegend irgendwie kennt? Also zum Beispiel im Urlaub oder in einer Häuseranlage, wo man mal vor längerer Zeit war und man nun irgendwie nicht mehr ganz sicher ist, ob das jetzt die richtige Stiege ist – oder das richtige Parkdeck?
Mein Supermarkt um’s Eck wurde jetzt 2-3 (?) Wochen lang umgebaut und heute endlich wieder neu eröffnet… und irgendwie ist alles gleich und doch anders. Die selben Farben, die selben Räumlichkeiten, die selben Menschen, die selben Produkte, ein bisschen umgeordnet, ein paar andere Elemente, aber im Großen und Ganzen zugleich gleich und doch anders. Ein sehr seltsames, befremdliches und zugleich vertrautes Gefühl. So wie ein bewusstes Verlaufen irgendwie… habe die ganze Zeit sicherheitshalber Richtung Ausgang geschielt.
12:17 Uhr / 30.09.2015 / 20150930101751.txt

Ein nicht uninteressantes Interview über Einsamkeit und Isolation im Weltraum.
08:43 Uhr / 30.09.2015 / 2015093064302.txt

Dienstag 29. September 2015

Vom 16 Uhr bis 4 Uhr in der Früh führten 16 Beamte eine Verkehrsschwerpunkt-Kontrolle durch… Ergebnis: 21 positive Suchtgiftlenker. Na servas. Und noch mehr.
13:54 Uhr / 29.09.2015 / 20150929115427.txt


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