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Donnerstag 24. September 2015

Als Zusatz zum vorherigen Beitrag und gar so wunderbar passend: Pharma-Manager kauft Toxoplasmose-Medikament und verteuert es um 5.000 Prozent. Tja. Esst doch Kuchen, wenn ihr kein Brot habt!
18:52 Uhr / 24.09.2015 / 20150924165202.txt

Nun, wir werden uns jetzt alle wieder auf das „Krank sein“ einstellen müssen. In den Straßen der Großstadt zieht nämlich bereits die erste Orgie an Hustenanfällen durch und da und dort räuspern sich die Menschen auffällig unaufällig – der kühle Wind und das graue Wetter domestizieren die Menschen also weiterhin. Mich auch, vor allem wenn man ohne Jacke unterwegs ist und sich komplett verschätzt hat. Wir sind wie Ratten, die sich gegenseitig ausrotten. halskratz
18:38 Uhr / 24.09.2015 / 20150924163822.txt

Man muss sich ja schon fragen, ob wir Menschen einfach hoffnungslose Optimisten sind und das Ganze ist eine biologisch-genetische Strategie zur Fortpflanzung und des Überlebens… weil sonst kann es nicht sein, dass es noch immer Träumer gibt, die von der heilen, friedvollen Welt schwärmen, in der Hunger und dergleichen vergessen sind. Würde stattdessen Vernunft, Erfahrung, Wissen und eine klare Sicht vorherrschen, würde man wohl kaum solche Aussagen tätigen wie die von aktuell Bill Gates mit dem Titel „Hunger kann in 15 Jahren besiegt werden“:
Wenn uns die letzten 15 Jahre etwas gelehrt haben, dann das, dass wir gute Chancen auf Erfolg haben“, sagte Gates gegenüber dpa in New York. Die sogenannten Nachhaltigkeitsziele, die am Wochenende von den Vereinten Nationen beschlossen werden sollen, seien ambitioniert, aber völlig realistisch.
Mag sein, dass es auf dem Blatt Papier realistisch ist, aber standen auf anderen Blättern vor 15 Jahren auch schon der IS und die aktuelle Flüchtlingsbewegung? All diese Konzepte und Ansätze scheitern alle – weil es Menschen auf diesem Erdball gibt. Und darunter haufenweise Arschlöcher, Narzissten, Egoisten und psychisch Angebrochene, die gerne an der Spitze stehen wollen. Es wird immer Armut geben… müssen (geschichtlich gesehen).
16:46 Uhr / 24.09.2015 / 20150924164653.txt

Na endlich wird das mal wieder wo publiziert… was ich schon seit Jahren predige und jeder nur mit einem Schulterzucken belächelt: „Eltern ist daher unbedingt anzuraten, komplett auf die Veröffentlichung der Kinderfotos auf Internetplattformen zu verzichten (…) Trotz ständig publik werden der Datenskandale werden immer mehr Kinderfotos und Kinderbilder auf den sozialen Netzwerken verbreitet. Die Gründe hierfür liegen vor allen Dingen in der weit verbreiteten mangelnden Medienkompetenz der Eltern“. Denn was viele nicht wissen: auch die Eltern können für die Bilder später rechtlich belangt werden – auch von den Kindern selber. Das Netz ist eben kein Ponyhof.
13:18 Uhr / 24.09.2015 / 20150924111818.txt

Ich muss ja zugeben, dass ich es schon sehr köstlich finde. Da gehen wir immer bei religiösen Führern davon aus, dass die Erleuchtung, der Glaube und der Wille über den banalen Dingen des westlichen Alltags steht. Merkt man auch daran, wenn man Reportagen aus anderen Ländern zeigt und über den kleinsten Handgriff an der Suppenschüssel mystische, traditionelle Musik gelegt wird und laut Sprecher alles ein Zeichen der inneren Ruhe ist und so ein Bla halt. Nun der gute Dalai Lama himself in Bestform: „Wenn meine Nachfolgerin eine Frau wird, dann sollte ihr Gesicht sehr, sehr hübsch sein. Sonst ist sie nicht zu gebrauchen.“ Ha! Archaisch, nur ohne Mystik.
08:55 Uhr / 24.09.2015 / 2015092460958.txt

Aktueller Stand der Technik bei der Betreuung und Erfassung von Flüchtlingen: „Wir haben nicht einmal ein funktionierendes Datenerfassungssystem. Wir arbeiten immer noch mit individueller Erfassung und Übertragung per CD. Das muss man sich mal vorstellen!“ Öhm. Öhm. Öhm. Aua.
08:01 Uhr / 24.09.2015 / 2015092460136.txt

Mittwoch 23. September 2015

330 Einträge sind es bereits auf der Zoologie-Plattform geworden. Langsam fühle ich mich heimisch und zufrieden. Einzig mit den Schlagwörtern bin ich etwas unglücklich – das hätte ich irgendwie anders und besser (oder sinnvoller) angehen sollen vielleicht, allerdings fehlen mir für genauere Details dann ja doch die Fachkenntnisse in den jeweiligen Einzelfällen. Fein wäre zudem eine lateinische Namens-Übersicht, aber das ist erst recht einfach nicht möglich. Immerhin klappt die Suche auf der Seite problemlos und die ersten User benützen die Seite als Informationsquelle. #angeb
22:27 Uhr / 23.09.2015 / 20150923202735.txt

Nachdem ich unlängst erst als Neandertaler bezeichnet wurde, weil ich keinen Parkschein über das Handy lösen konnte, habe ich das heute mal nachgeholt aus Gründen und die App dazu installiert. Und dann auf Anhieb heute früh zudem auch einen Parkplatz direkt beim Naschmarkt ergattert, in zwei Zügen eingeparkt, ein paar Minuten später bei einem anderen Parkplatz ebenso – nur um dann festzustellen, dass ich weder den Parkplatz benötigt hätte noch einen Parkschein. Man kann sich den Alltag schon unnötig schwierig machen. Ich muss zudem trotzdem zugeben, Sensoren oder andere, elektronische Einparkhilfen würden das Leben speziell in der dichten Stadt schon deutlich erleichtern, wie ich später bei einem anderen Fahrzeug dann miterleben durfte. Snief. Vor allem die heute abgerundeten Ecken bei Autos machen es fast unmöglich einzuschätzen, wo genau Anfang und Ende ist (es sei denn, man hat es lang genug und schon genug Stoßstangen-Kontakte, um es besser zu wissen. Aber immerhin noch kein Kratzer nach bald zwei Jahren klopfklopf).
22:21 Uhr / 23.09.2015 / 20150923202128.txt

Ah – die nächste Firmenpleite in Österreich – wieder 500 Arbeitsplätze verpulvert. Der Osten hat sie geschluckt.
22:16 Uhr / 23.09.2015 / 20150923201604.txt

Dienstag 22. September 2015

Und die nächste Todesfalle. In der Straßenbahn einen Schluck aus einer Saftpackung getrunken. Resultat: ein Husten- und Erstickungsanfall inklusive Tränen in den Augen und rotem Kopf. #verschluckt
13:32 Uhr / 22.09.2015 / 20150922113250.txt

Heute mitten in der Nacht im Dunklen den kleinen Zeh an einem Metall-Henkel bzw. Bügel eines Plastik-Gefäßes am Boden versehentlich eingehängt, natürlich gestolpert und dabei fast zur Hälfte eingerissen. Ach wie nett. Jeder Schritt ein Schmerz und Blutstropfen. Der Tod lauert überall und prinzipiell dann, wenn man ihn gerade nicht erwartet. Merke: in der Nacht keinen Saft trinken oder gar holen!
10:18 Uhr / 22.09.2015 / 2015092281808.txt

Aha. Die 4chan Plattform – eine der wenigen Urgesteine und Verkörperung des Bösen (und selten auch Guten) sowie der puren Anonymität und Begleiter meiner Online-Karriere seit über einem Jahrzehnt – wird verkauft. An den ehemaligen Gründer und Urvater von 2chan, sozusagen dem Vorläufer also. Mh, früher oder später ändert sich alles. O_o
10:15 Uhr / 22.09.2015 / 2015092281502.txt

Montag 21. September 2015

So – ich habe nun radikal eine durchaus immens große IP-Adressen-Sammlung sowie ReWrite-Regeln als Filter eingerichtet, mit der Spams, böse Bots und Co. die Türen zu diesem Server verschlossen bleiben sollten. Ein bisschen unsicher bin ich mir, ob ich nicht Menschen aussperre, die unschuldig sind oder gar nützliche Tools, aber bei tausenden Abgriffen pro Tag auf Schwachstellen und dergleichen, muss irgendwann mal Schluss sein. Ich beobachte mal.
20:26 Uhr / 21.09.2015 / 20150921182648.txt

Übrigens tippe ich die Texte am Smartphone auf zu kleinen Touch-Tasten und einer nervigen Autovervollständigung, die mal gut klappt, mal nicht. Rechtschreibfehler gehören hier also zum Standard. Bitte notieren und akzeptieren – ich werde nicht jeden Tippfehler immer ausbessern.
12:00 Uhr / 21.09.2015 / 20150921100049.txt

Mal was Kritisches, weil alle Seiten beleuchtet werden müssen: Der ORF schreibt, dass der Jobmarkt aufgrund der Flüchtlinge sich kaum verändern, sondern einfach nur erweitern wird. Einfache Rechnung: mehr Menschen hier, brauchen mehr, also mehr Arbeitsplätze – am Schluss hat sich nicht viel geändert, deswegen ist unnötiger Stress bei dem Thema nicht angebracht (generell sehe ich das durchaus auch so bis zu einem gewissen Grad). Zugleich titelt die FAZ einen Vorschlag vom Ifo-Institut, dass man wegen der geringen Qualifikationen am besten… den Mindestlohn senken sollte. Aja. Da ist sie ja, die kleine, unauffällige Büchse der Pandora. Das Ausbeuten der Einwanderer wiederholt sich geschichtlich und zugleich schafft man dann bei Gelegenheit Einsparungsmöglichkeit im grauen Alltag.
09:04 Uhr / 21.09.2015 / 2015092170456.txt


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