Mittwoch 09. August 2017

Ich muss noch zu der Hörbuchgeschichte was loswerden... Bei so langen Laufzeiten wird ja gerne mal eben mokiert, dass Passagen sich zu sehr in Details verlieren oder viele Dinge zu ausführlich beschrieben werden.

WTF? Warum höre ich mir dann so Etwas an? Und was erwartet man sich denn? Das ist ja das Feine daran, dass man nicht nur mal schnell einen Schinken vorgesetzt bekommt, der da mal eben zügig abgehandelt wird... sondern dass man sich eben auch in der Geschichte langsam verlieren kann und damit beschäftigt ist? Das ist doch der - ähem - Sinn von Hörbüchern...? \o/

Ich kaufe mir ein Buch ja auch zum Lesen. Und beschwere mich ja dann doch nicht, dass da soviele Seiten sind. Wer Fast Food zum Lesen oder Hören benötigt und nicht in der Lage ist, Geschichten über Tage oder Wochen hinweg mit Unterbrechungen zu folgen, der soll es halt von Grund auf lassen.

Oder ganz dramatisch: hat es selber in der Hand solche Passagen zu... überspringen! Ja, wirklich! Eigenverantwortung und so, kennt man das denn überhaupt noch? /o\

Ist ja eh mal wieder bereits auf mehreren Seiten aufgepoppt, aber es schadet nie, diese Dinge auch wirklich zu lesen und sich klar zu machen, wie der heutige Alltag so ausschaut: Trained A Computer To Search For Hidden Spy Planes. This Is What We Found.

"The FAA registration documents for Global Geo Mapping included a contact phone number that’s actually a spoof: It’s owned by Universal Studios and used in movies."

"We were initially baffled by some of the aircraft the algorithm flagged: They included one plane that identified itself as a powered parachute, and another as a small drone owned by a photographer. The location of their circling paths, and some digging into the history of the aircraft registrations, solved the mystery. They were U-28A spy planes operated by US Air Force Special Operations Command from its base at Hurlburt Field in the Florida Panhandle."

Klassiker eben. \o/


Dienstag 08. August 2017

Ich habe das Hörbuch schon damals im Nachtrag erwähnt und jetzt "endlich" leider fertig gehört... und ich muss nochmal sagen, wie großartig es ist! Auch und speziell der Epilog am Ende mit einem direkten Grundsatz zur Religion und deren Grenze bei dem Auftauchen einer unbekannten, neuen Lebensform, die nach anderen Maßstäben arbeitet und die durch ihre Existenz die Regeln mehr sprengt, als man im ersten Moment vielleicht mal eben im Kopf konstruiert, ist eine feine und für mich lobenswerte Sache. Kritik pur.

Das Buch deckt zudem alles ab... Mensch, Biologie, Wissenschaft als solches, Gesellschaft, Klimawandel, Meer, Forschung, Naturkatastrophen, Politik, das Versagen der Gemeinschaften und Bündnisse, zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte und immer wieder Exkursionen in Überlegungen und Gedankenspielen zu der Spezies Mensch prinzipiell und seinem begrenzten Verständnis und Vorstellungen, aus deren Käfig er nicht flüchten kann, weil er es gar nicht zu begreifen vermag - und behandelt eine fiktive Geschichte so detailliert, dass es streckenweise auch eine Dokumentation sein könnte, die auch Hand und Fuß hat. Zwar macht die Geschichte im letzten Drittel einen Schwenk in die tatsächliche Fiktion, die ist aber glücklicherweise von Dingen wie Fantasy oder Star Trek oder dergleichen weit weg. Im Grunde ein Buch, das auf unserer tatsächlichen Erde in unserer Zeit spielt, mit realer Basis und deren gedanklichen Vervollständigung einer etwaigen Zukunft mit äußerem Einfluss.

Kann also wirklich nur nochmal dieses Hörbuch in der langen 38-Stunden-Form empfehlen - es lädt damit ein, über Wochen hinweg beispielsweise den Arbeitsweg täglich akustisch gut auszufüllen und den Geist dabei anzuregen und die Sichtweise seiner selbst als kleiner Partikel in der weiten Welt ein wenig sachlicher zu definieren. Top! \o/

"Die Renitenz gegenüber der Macht preist man beim Menschen völlig zu Recht als Mut – warum also nicht auch bei der Katze? Die Katze als autonomes, freies und antikapitalistisches Wesen sollte heute gefeiert werden."

Ein Lob auf die Katze, das antikapitalistische Wesen.


Montag 07. August 2017

Mal schauen, wie lange es dauert, bis man aus dem hier einen neuen, billigen Trash-Horrorfilm "nach einer wahren Begebenheit" dreht? ^^

Nachtrag: Da gibt's ein bisschen mehr davon.

Ist das den Menschen denn nicht klar? Wenn man in einem Auto die Klimaanlage einschaltet, dann macht die doch nur Sinn, wenn man auch die Fenster schließt. Denn nur dann ist es auch möglich, dass das System ausreichend und einigermaßen noch sinnvoll kühlt. Man lässt ja auch nicht die Kühlschrank-Tür im Sommer offen und erhofft sich dann bei geringem Strom-Verbrauch ein kühles Getränk?! Und wenn schon, stellt man dabei auch auf Umluft, damit die Luft leichter und schneller gekühlt wird, damit nicht ständig neue, warme Luft von außen in den Fahrgastraum eingesaugt wird, die erst von der Anlage ständig neu mühsam ununterbrochen runtergekühlt werden muss.

Wäre ja umgekehrt auch bei Warmwasser so. Wenn ich einen Kochtopf erwärme, dann lasse ich ja nicht ständig kaltes Wasser in den Topf nachlaufen. Auch setzt man einen Deckel auf, damit die Wärme gehalten wird und nicht kühle, neue Luft dazukommt bzw. warme Luft entweicht. Und beim Auto ist es genauso, nur eben anders rum. Aber anscheinend wird das nicht verstanden und man fährt lieber mit weit geöffneten Fenstern (schaut vermutlich besser aus oder so), schwitzend und frierend zugleich und mit dröhnender Klimaanlage - und solche Menschen wundern sich dann, wenn sie krank sind, Augenschmerzen haben oder Kopfweh. Lieber einfach alles zumachen und damit weniger kühlen und den warm-kalten Misch-Luftstrom~Zug aushalten müssen. /o\

Weil es gerade Montag in der Früh ist und die halbe Stadt noch schläft, kann ich ja mal schnell los werden, dass mich meine Seiten schon wieder nerven. Also das Wiki zum Beispiel und optisch sowieso. Beruflich gehört dieses Metier aktuell auch wieder zu meinem Alltag und aus dem Grund habe ich mir auch mal wieder den Kopf um diese Dinge stundenlang zerbrochen und bin zu dem Schluss gekommen (nachdem ich privat woanders und auch beruflich doch wieder Doku- und LionWiki nutze), dass das mit MediaWiki nicht geht. Also gehen schon, läuft ja, aber die Tatsache, dass hier über tausend Dateien für ein bisschen Text mit Links im Einsatz sind, ist einfach so absurd und verkehrt, dass es mich richtig schüttelt. Es fühlt sich halt vertraut an und ich kenne das Teil in und auswendig, deswegen bin ich gut darin, dieses Manko mal zu "übersehen", aber je mehr Zeit in das Land zieht, umso anstrengender wird der Gedanke und ich will ihn loswerden.

Und weil der gestrige Abend etwas verhaut war, weil ich nahrungstechnisch auf das falsche Pferd gesetzt hatte, habe ich mich mal wieder durch diverse "andere" Lösungen der Webseiten-Erstellung geklickt, denn irgendwie habe ich nach bald 20 Jahren auch schon alle Varianten und Ideen durch und bin etwas gelangweilt davon. Beginnt beim Single-File-Script wie Blosxom, das ja hier etwas gebastelt läuft und läuft und läuft (und das ohne Updates oder Alltagsbetreuung) bis hin zu Schwergewichten wie eben MediaWiki, Drupal und andere Irrtümer der Menschheitsgeschichte, weiter zu mittleren Varianten wie Redaxo und Co.-Frameworks. Wordpress und dergleichen und die ganzen Millionen an Github-Static-Engines lassen wir gleich mal weg, weil die haben wir hier ja eh schon zu Tode gekaut und ausreichend genutzt.

Bin dann sogar noch mal wieder bei Desktop-CMS-Lösungen gelandet, die sich übrigens ganz schön gemausert haben und durchaus sauberen Code ausspucken... aber irgendwie hängt das ganze Konzept bei mir generell. Ich will kein administratives Backend am Server haben und keine hunderte Dateien, um mal eben eine Seite aktualisieren zu können. Zugleich habe ich aber auch keine Lust, jedes Mal eine Seite extra hochladen zu müssen oder von einem bestimmten Anbieter abhängig zu sein. Und Bilder zum Beispiel. Ich würde - sinnloserweise - viel öfter gerne die Fotos online aktualisieren. Aber schon das Hochladen und Reihen der Bilder und das Warten auf den abgeschlossenen Upload und dann das Einbinden der Bilder mit Markdown-Bausteinen oder via Button oder Multi-Selektion mit irgendeiner Gallery-Lösung... es ist komisch, aber mir erscheint das Alles so enorm schwerfällig. So unbeholfen und verhaut.

Ich vermute mal, dass es einfach an meinem Alter liegt und an der Tatsache, dass man eben Alles schon mal irgendwann gesehen und ausprobiert hat, aber zugleich lässt es das Problem weiterhin ungelöst. Ich will das MediaWiki drüben wieder weg haben, aber eine umständlichere Lösung will ich auch nicht. DokuWiki ist schon ok, aber die Medien-Verwaltung ist ziemlicher Schrott bei großen Mengen (in meinen Augen). LionWiki und Co. alles fein, aber da gibt es eben auch gar keine Medienverwaltung. Auch zach. Und wieder auf eine Blog-Engine oder das anstrengende Backen am Rechner, um dem losgelösten, statischen Rendern zu huldigen, freut mich halt auch nicht. Pures HTML per Notepad++ hatte ich mehrfach in den Fingern und simples Directory-Leben, aber da dann doch mal wieder alles Ändern nachträglich, weil einem erneut die Unzufriedenheit wegen einer Kleinigkeit packt, ist halt auch erschlagend und der manuelle, eingrenzende Upload vom eigenen Betriebsrechner nervt zusätzlich.

Gefangen in der Freiheit der Auswahl. \o/


Freitag 04. August 2017

Gut, es nervt eine Kleinigkeit im Spiel der Humanoiden. Deswegen zur Klarstellung: dieses Rauspicken von Retro-Kram ist natürlich Gefühlsduselei von idealisierten Erinnerungen. Die schwarze Plastik-Casio beispielsweise ist zwar angeblich ein Klassiker, war aber damals auch nichts Anderes als sie heute ist. Billiges Plastik aus der Massenproduktion. Nichts Besonderes also. Genauso könnte man Autoreifen aus den 70ern sammeln oder Socken oder gar Kopfhörer aus dem 2002er-Jahr. Wert steht keiner dahinter, außer dem Kommerz an sich, der damit natürlich Geld macht. Klare Sache. Und es war weder was besser noch toller damals, auch wenn man es natürlich heutzutage romantisiert und recht bequem in dieser emotionalen Welle hinstellen kann - was ich auch hier im Blog immer wieder gerne tue.

Das ist mir natürlich durchaus bewusst, keine Frage. Allerdings ist es auch in Ordnung. Weil? Ganz einfach, weil es harmlos ist. Man pickt sich aus seiner Kindheit ein paar nette Dinge gedanklich raus, verknüpft sie mal eben mit Spaß, Abenteuer oder einem gelebten oder eben nie ausgelebten Stil und einer fiktiven Erfahrung, die durch Erinnerungs-Hörensagen-Schmalz sowieso immer in der Basis bereits verfälscht ist und lebt sie schlicht und ergreifend ohne therapeutisches Hinterfragen aus. Da passiert nichts dabei und es verschafft eine angenehme Stimmung, die sich leicht mit ein paar Klicks "beschaffen" lässt und einige Minuten mehr an Lebensfreude in seinem Hamsterrad konvertiert.

Also ja - wer mit einer Raiders-Kappe rumläuft, eine Casio-Taschenrechner-Uhr trägt, vielleicht noch eine Plastik-Lederjacke und Schallplatten zuhause an die Wand hängt, während er mit Converse durch die Stadt stapft, mag sich lächerlich machen in Augen vieler anderer, zukunftsorientierten, modernen Menschen mit dem gewissen, reifen Blick nach vorne, die dabei in der Gegenwart und Zukunft zugleich leben... nur auf der anderen Seite tut es niemanden weh und der Betreffende ist (vermutlich) eben ein wenig mehr glücklich als zuvor. So what? Ist ja umgekehrt nichts Anderes. Ob man sich die neueste Smartwatch kauft oder das kleinste, schnellste und zugleich größte Smartphone und den neuesten Trend aus dem Katalog trägt, macht ja eigentlich genau das Gleiche unter dem Summenstrich. Ebenso, wer immer dem selben Stil folgt oder der eleganten und ruhigen Nebenlinie oder zum Trotz den Plastik-Pünktchen-Regenstiefel-ich-zieh-mir-das-alte-Geschirrtuch-Leibchen-an-zum-Einkaufen-Style. Alles Schmafu in Wirklichkeit und genauso wenig Wert oder relevant wie die anderen Formen. Die Welt war immer schon ein Kreisel, der, wenn er sich ausgedreht hat, mit einem künstlichen Schwung wieder von vorne beginnt und sich erneut wieder im... Kreis dreht.

Wenn ich persönlich Jemanden sehe, der irgendein Old-School-Ding trägt, ist es manchmal durchaus amüsierend, oft sogar etwas peinlich - aber zugleich freue ich mich für ihn (und ich für mich, weil es mich ja selber erfreut). Aber mehr ist da auch nicht dahinter.

Nachtrag: Ja, ich baue hier natürlich vor, damit ich dann - wenn irgendwann dann endlich alle Uhren-Päckchen finalerweise da sind - ich es auch rechtfertigen kann und ihr keine ach so intelligenten, durchdachten, welterfahrenen Argumente der Tiefenpsychologie oder Finanzberechnung oder Sinn-Begründung habt, mit denen ihr dann angeben könnt und mir meine Uhren durch den Spielverderber-Kakao zieht - um wiederum Euer scharfsinniges, reifes Ego zu beglücken. Den Gefallen tue ich Euch nicht. Ha! \o/

Nachtrag: Und in Eurem tiefsten Herzen geht es Euch nämlich nicht anders und surft selber im Netz nach dem Kram. I know that!


Donnerstag 03. August 2017

Unlängst ein Gespräch mit Jemanden über alternative Medizin in all ihren Formen gehabt - und dabei wurde vom Gegenüber ein kurzes und bündiges Resümee gezogen:

"Da gibt es Leute, die glauben an einen Gott. An Etwas, das sie noch nie in ihrem gesamtem Leben gesehen haben, zudem nicht einmal angreifen und auch nicht messen können. Dieses Etwas hat angeblich die Erde plus das Universum innerhalb weniger Tage mal eben so erschaffen, füllt Körper und Geist mit einer Art von kosmischer Energie und der Kontakt mit dem Wesen tritt dabei über geistige Gebete und Meditation sowie Gedankenübertragung ein. Man beruft sich dabei auf ein geschriebenes Buch von Menschen, die man nie persönlich kennengelernt hat und deren Entstehungsgeschichte man nur vom Hörensagen kennt... und trotzdem vertrauen Menschen weltweit diesem "Gott" eher, als einer zum Beispiel naturnahen Heilung, die seit Jahrtausenden da und dort in verschiedenen Völkern praktiziert und gelebt wird und/oder ganz ohne Gift und Chemie von Grund auf auskommt. Es ist völlig absurd."

Da kann man nicht mal was drauf sagen... denn es stimmt. Es ist wirklich absurd, wo es manchmal Grabenkämpfe gibt (und nein, ich rede da nicht von Wasserfläschchen mit ein paar verdünnten Tropfen und Co. - you know what I mean. Kein Esoterik-Bla. Ich rede von einer Medizin, die mehr und näher an der Natur ist, als Chemiebomben in kleinen, runden, gepressten Formen).

Oje, da ist ja noch was passiert! Wie konnte denn das nur geschehen?! \o/

Schaut mal, das hat mir der Postbote gebracht - Foto und Foto. Ich kann da gar nichts dafür. Wirklich! Das kommt davon, wenn man eine Katze hat und sie mal alleine lässt. Und das Schlimme ist, dass seit einiger Zeit ein weiteres Päckchen da draußen in der Warteschleife hängt und irgendwann mal ebenso hier landen wird. Ojemine!

Nachtrag: Aber man muss schon zugeben, dass die Timex recht sympathisch, absolut zeitlos und freundlich wirkt (bin schon verliebt), während die Retro-Casio mit ihren 4 (eigentlich 30~) Weltzeiten sowieso absolut universal ist. Eben ein 80er-Klassiker. ♥

Nachtrag: Wie treue Leser richtig erkennen, hat sich hier jemand einige Kindheitstage in einem sommerlichen Kompensationsschub mit geringem Aufwand geholt (siehe auch da). Schon ok. Man lebt ja nur einmal (bewusst). \o/

Nachtrag: Hach, warum kann man denn nicht zwei gleichzeitig tragen? Foto. Keine Ahnung, warum mir sowas plötzlich gefällt, aber ich habe gelernt, dass Bauchentscheidungen generell nicht zu hinterfragen sind, weil es keine Antwort gibt. Es muss sich nur richtig anfühlen.


Sonntag 30. Juli 2017

Ich war heute kurz auf einer naturbelassenen Wiese (Smartphone-Schnappschuss). Trocken, nicht unbedingt ansehnlich, sondern eher so eine bräunliche, "fade" Trockenwiese mit langen Gräsern halt, ein paar Sträuchern und so weiter. Aber egal, wo man hingeschaut hat, überall fanden sich reichhaltig Insekten in allen Varianten - riesige, seltene Schmetterlinge, Grillen, Käfer, Fliegen und so weiter. In Massen und die ganze Wiese bebte.

Ganz im Gegensatz zu den grünen, herrlichen, weitläufigen Rasenflächen der dortigen Villengegend, mit ihren Blumen, gekürzten Rasen und edlen Ziersträuchern, die optisch Alles an Stil beinhalten... nur eben kein Leben. Völlige Todeszone. Wie ein künstlicher Park aus Plastik.

Problem an der Sache: in Relation zur Menschenvariante beträgt die Fläche der echten Wiese vermutlich gerade mal 5% dort. \o/

"Die Liste der Studien lässt sich nahezu endlos erweitern - „Über-dem-Durchschnitt-Effekt“ (Above Average Effect) nennt das die Wissenschaft. 93 Prozent aller Autofahrer schätzen etwa ihre Fahrkünste überdurchschnittlich hoch ein, 94 Prozent glauben, sie arbeiten besser als die meisten anderen. In Sachen Gesunheitsrisiken sehen sich fast alle Menschen weniger gefährdet als andere. Und, besonders treffend: Die meisten Menschen denken, sie können sich besser selbst einschätzen als andere."

Schöner, netter, besser.


Mittwoch 26. Juli 2017

Gestern zur Abwechslung noch in der Stadt gewesen, dann spät heimgekommen und dabei entdeckt, dass der hiesige Supermarkt doch noch offen hat... also reingehuscht, eingekauft und ein obligatorisches Papiersackerl genommen, nachdem es ja keine mehr aus Plastik gibt. Schon ok, Natur, Ressourcen und was auch immer - wir kennen ja die endlosen Diskussionen dazu.

10 Minuten später auf der Straße stehend am Asphalt das Zeugs zusammensuchen, weil das Sackerl (ach so, ich habe ja auch deutsche Leser... na dann: Tüte) gerissen ist. Auf einen Schlag der komplette Boden und das bei einer Belastung, die ca. dem Viertel von dem entspricht, was ich normalerweise in ein Plastiksackerl stopfe. Schon mühsam. Und auch nicht das erste Mal. Die sollten lieber mal 3D-Essensdrucker für zuhause entwickeln. Und Katzenfutter-Drucker. Danke.


Dienstag 25. Juli 2017

\o/ Und wenn wir schon beim Insektensterben sind:

"Männer in den westlichen Industrienationen produzieren laut einer neuen Studie heute um fast 60 Prozent weniger Spermien als noch vor 40 Jahren."


Sonntag 23. Juli 2017

"Man müsse nur die Augen schließen und lauschen. Leiser sei der Sommer geworden, beinahe still. Immer seltener höre man das Summen der Bienen, das Brummen der Hummeln, das Zirpen der Grillen. Sie werden weniger. Sie sterben lautlos. Entomologen jedenfalls sind zutiefst beunruhigt. Denn Mitteleuropa erlebt gerade ein beispielloses Massen- und Artensterben der Insekten. Scharenweise sind in den vergangenen Jahren Hummeln, Libellen, Schmetterlinge, Falter, Mücken und Käfer verschwunden.

... Im Dezember 2013 entschloss sich der Verein, eine seiner Entomologischen Mitteilungen herauszugeben. "Ermittlung der Biomassen flugaktiver Insekten im Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch in den Jahren 1989 und 2013", hieß der sperrige Titel. Der Inhalt allerdings hatte es in sich: Mehr als drei Viertel aller Insekten sind verschwunden – und das in weniger als 25 Jahren."


Der Bestand sei um achtzig Prozent geschrumpft. Leute! \o/


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