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Samstag 08. April 2017

"Polizisten genehmigten sich nach einer Razzia einen Apfel und zapften an einer Schankanlage Bier.

Für die Vorarlberger Polizei ist das Überwachungsvideo ein peinliche und äußerst unangenehme Sache: Es zeigt Beamte der Polizeiinspektion Lustenau wie sie - ohne Genehmigung des Besitzers - essen und trinken und in die Überwachungskamera winken.

... Diese Ermittlungen sind jetzt aber eingestellt worden, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch, Heinz Rusch. Als Gründe nennt er die Geringfügigkeit des Vergehens, aber auch rechtliche Gründe und - bei einzelnen Beschuldigten - auch fehlende Beweise."


\ô/
12:05 Uhr / 08.04.2017 / 20170408100555.txt

"Eurofighter - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ließ der Rüstungskonzern für „Lobbying“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ 41 Millionen Euro springen. Die Gelder flossen an acht Personen bzw. ihre Unternehmen.

Ganz geheuer waren dem Konzern diese Tätigkeiten den Angaben zufolge aber offenbar selbst nicht. "

12:00 Uhr / 08.04.2017 / 20170408100042.txt

Dienstag 04. April 2017

"14.000-Dollar-Smartphone Solarin ist ein Flop. ... Ein Drittel der Belegschaft muss das Unternehmen verlassen. Das Gerät läuft im normalen Modus mit einem Android-Betriebsystem und soll durch einen Schalter in einen "Hochsicherheitsmodus" geschaltet werden können."

Nein. Doch! Oooohhhhh! \Oo/
05:55 Uhr / 04.04.2017 / 20170404035525.txt

"Dänische Babys schreien viel seltener als kanadische oder italienische. Das zeigt der erste Ländervergleich in Sachen Babygeschrei-Statistik.

Besonders auffällig sei Dänemark, in dem die Neugeborenen konsistent ruhiger sind als in den anderen Ländern. Wolke sieht dafür mehrere Erklärungen: Erstens seien dänische Eltern entspannter. „Sie machen sich weniger schnell Sorgen, wenn ihr Kind schreit. Sie warten erst einmal ein bis zwei Minuten ab, ob es sich von selbst beruhigt“, sagt der Psychologe."


Man schreibe das mal als User in Form einer Empfehlung in ein heutiges Forum für Eltern und Co. und man kann sich schon ausmalen, wie man gelyncht, geblockt, als Unmensch und seelenloses Etwas gebrandmarkt wird und überhaupt. Wie kann man nur!? Da muss man doch mit Bachblüten, Psychiatern und kreativer Gestaltarbeit sofort und umgehend den elterlichen Helikopter über dem Kind kreisen lassen. ^^

Nachtrag: Aso, ich hatte vergessen. Ironie ist nicht die Stärke der www-Empörer. Nochmal lesen, danke.
05:50 Uhr / 04.04.2017 / 20170404035045.txt

Heute aus Versehen mal Edge unter Windows angeklickt... was soll denn das sein?! Uh. Oo

Wobei man ja fair sein sollte... eigentlich ist das Ding so einfach gestrickt, wie es die anderen Browser sein sollten. Nicht viel dran.
05:45 Uhr / 04.04.2017 / 20170404034545.txt

Mittwoch 29. März 2017

Wisst ihr, was ich mir wünschen würde? Einen Browser mit Markdown-Syntax bzw. Parser. Und zwar integriert.

Dann könnte man Markdown-Dokumente direkt online stellen und das Parsen dem jeweiligen Rechner überlassen. Mh.
06:53 Uhr / 29.03.2017 / 20170329045332.txt

Dienstag 28. März 2017

Nicht nur der gestrige Beitrag, sondern auch generell im privaten und beruflichen Arbeitsumfeld zeigt sich zunehmend, dass die "sinnvollen" Lösungen einfach nicht mehr gefragt sind. Und es nervt mittlerweile. Beispielsweise eine Ansammlung von wichtigen Informationen. Es würde vollkommen ausreichen, diese auf einer rudimentären HTML-Seite mit Sprungmarken zu sammeln. Kann man mit STRG+F durchsuchen oder den Ankerpunkten oder schlicht und ergreifend dem Inhalt folgen. Aus und Ende. Benötigt kaum Ressourcen, ist leicht zu bearbeiten und kann quasi nicht kaputt gehen.

Aber nein, es muss ja irgendeine tolle, moderne Lösung werden, deren Backend schon so fett ist, wie meine Jahresproduktion an Texten. Natürlich mit JavaScript-Ausklapp-Funktionen, einer Suchfunktion mit Index-Blabla, das Ganze in einer eher mühsamen Server-Umgebung und natürlich mit einem allumfassenden Editor und vor allem sollen die Inhalte aufgeteilt, gesplittet, kategorisiert und so weiter werden. Es ist anstrengend.

Man vergeudet soviel wertvolle Zeit mit der Suche nach DER Lösung, anstatt einfach einmal die karge Banalität zu akzeptieren und sich auf die Funktion bzw. den Nutzen zu konzentrieren. Manchmal hat man das Gefühl, dass es schon lange nicht mehr darum oder das Wissen geht, sondern nur mehr um die Verpackung. Schaut es gut und vollgefrimmelt aus, dann muss es was können und gut sein. Ist es simples HTML-Zeugs, dann kann das wohl nur irgendwas Schäbiges sein.

Und genau aus den Gründen pflügen wir mit Browsern und Editoren durch die Netzlandschaft, die für sich alleine schon soviel Ressourcen und Gebastel sowie Lecks mitschleppen, wie ganze Betriebssysteme. Frustrierend, muss ich wirklich sagen.

Und schon rein aus Trotz werde ich heute eine HTML-Seite erstellen mit einer Tabelle, ohne jegliche Formatierung, CSS oder sonstigen Käse. Ja, table. Da schaut ihr, was?
07:38 Uhr / 28.03.2017 / 20170328053809.txt

Montag 27. März 2017

Großartiger Text! Bei Fefe drüben entdeckt und erst heute im Zug zum Lesen gekommen: To Wash It All Away (PDF). \o/

"In summary, Web browsers are like quantum physics: they offer probabilistic guarantees at best, and anyone who claims to fully understand them is a liar. At this stage in human development, there are big problems to solve: climate change, heart disease, the poor financial situation of Nigerian princes who want to contact you directly. With all of these problems unsolved, Web browsing is a terrible way to spend our time; the last thing that we should do is run unstable hobbyist operating systems that download strange JavaScript files from people we don’t know.

Instead, we should exchange information using fixed-length ASCII messages written in a statically verifiable subset of Latin, with images represented as mathematical combinations of line segments, arcs, and other timeless shapes described by dead philosophers who believed that minotaurs were real but incapable of escaping mazes. That is the kind of clear thinking that will help us defeat the space Egyptians that emerge from the StarGates. Or whatever. I’m an American and I don’t really understand history, but I strongly believe that Greeks spoke Latin to defeat intergalactic Egyptians. TeachTheControversy! Anyways, my point is that browsers are too complex to be trusted. Unfortunately, youth is always wasted on the young, and the current generation of software developers is convinced that browsers need more features, not fewer. So, we are encouraged to celebrate the fact that browsers turn our computers into little Star Wars cantinas where every- one is welcome and you can drink a blue drink if you want to drink a blue drink and if something bad happens, then maybe a Jedi will save you, and if not, HEY IT’S A STAR WARS CANTINA YESSSSS."


Über das liebe Netz und Browser. Und zwar so geschrieben, dass es sehr amüsant zu lesen und auch zu verstehen ist. Auch für nicht so technisch versierte Menschen durchaus mal ein netter Einblick. Und eine schöne Darstellung unserer kaputten Netz-Welt, die eigentlich mehr aus Klebeband und Uhu besteht - als aus Professionalismus und HighTech. ^^
07:49 Uhr / 27.03.2017 / 20170327054934.txt

Uff, bin ich sauer. Und das schon in der Früh. Da latsche ich mal eben an einem Bankomat vorbei, Fremdbank natürlich und teuer, aber hebe halt einen Schein ab, weil ich den später noch brauchen werde.

Mal das unsinnige, 4-stellige Zahlen-Passwort eintippen (jedes billiges Forum im Netz haut einem mit so einem Passwort raus) und dann Betrag wählen und dann... ja dann wird mir tatsächlich ein Werbefenster angezeigt. Von der Bank. Ob ich nicht vielleicht auch gleich ein Konto eröffnen möchte oder das günstige SparDichTotIdiotenpaket anlegen will. WTF? Ich brauchte ein paar Sekunden, bis ich den Hinweis überhaupt begriffen und verstanden hatte, dass ich da erst "Weiter" tippen muss, um an mein Geld zu kommen.

Da brechen ja tolle Zeiten an.
07:46 Uhr / 27.03.2017 / 20170327054634.txt

Freitag 24. März 2017

"Dass sich im 12.600 Quadratkilometer großen Bundesland vor allem im Winter so viele Notarzthubschrauber tummeln, sorgt seit Jahren für Kritik - nicht zuletzt auch aus dem Inneren des Systems. Seit sich der Bund 2001 aus der Flugrettung zurückgezogen hat, hat sich die Anzahl der Stützpunkte bis heute von acht auf 16 verdoppelt, zwischenzeitlich gab es sogar noch mehr. Viele private Betreiber witterten Profit, immer wieder ist die Rede von einem „Mordsgeschäft“.

Dieser führte auch zum heftig kritisierten Umstand, dass die Hubschrauber bei Weitem nicht nur bei lebensbedrohlichen Situationen gerufen wurden. Laut einer Erhebung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) für das Jahr 2013 waren 49,1 Prozent der Einsätze keine Notfälle. Auch abseits von Papieren will niemand leugnen, dass nicht alle Einsätze unbedingt einen Notarzthubschrauber brauchen - der klassische „Gipshaxn“-Einsatz ist mehr als eine Legende."


Lala. ^^
07:06 Uhr / 24.03.2017 / 20170324060647.txt

Ist Euch übrigens auch aufgefallen, dass ja das Team um Dossier und der ORF ein paar Aufdeckungen vor wenigen Tagen publiziert hatten? Über russisches Geld, das in großem Maßstab in Europa gewaschen wird? Ja? Vermutlich.

Aber hört man sonst noch etwas davon? Nö. Thema schon wieder in der Versenkung. Seltsam... nicht? Als ob es etwas mit

"In Großbritannien wurden die Zahlungen über große Banken wie HSBC, Royal Bank of Scotland, Lloyds und Barclay abgewickelt. Diese betonten gegenüber dem „Guardian“ zwar, strikt auf illegale Geldflüsse zu achten, wiesen aber auf das große Geldvolumen hin. Auch in den USA schienen mit der Citibank und der Bank of America große Banken auf.

In Deutschland verwalteten laut „SZ“ mindestens 27 Geldinstitute das russische Schwarzgeld. Die Commerzbank soll mit 27,4 Millionen Dollar die in Deutschland größte Summe erhalten haben. Diese wollte die Vorwürfe gegenüber der Zeitung nicht kommentieren, wies aber ebenfalls auf die Compliance-Richtlinien hin."


zu tun haben könnte. Aber das ist wohl eine ganz falsche Denkrichtung. Wir in Europa doch nicht, schon gar nicht irgendwas mit Russland! Nichts Genaues wissen wir da nicht! \o/

Oder so. ^^
06:43 Uhr / 24.03.2017 / 20170324054352.txt

"An erster Stelle steht die Vermittlung von ausgewogenen, wissenschaftlich fundierten Informationen .... Breite Hüften und ein runder Bauch haben deshalb wenig mit zu viel Zucker oder Fett im Essen zu tun - im Gegenteil, schreibt Gruber in einer Aussendung. „Nur bei Erwachsenen wurde ein wahrscheinlicher - und kein überzeugender - Zusammenhang zwischen dem erhöhten Konsum zuckergesüßter Getränke und Adipositas festgestellt“, heißt es an anderer Stelle."

Na glücklicherweise ist das jetzt mal fundiert begründet. Wir können uns alle entspannen. \o/

"Ein Auszug aus dem österreichischen Vereinsregister zeigte allerdings: Die Mitglieder des Vereinsvorstandes haben alle enge Verbindungen zu Unternehmen der Lebensmittelindustrie."

Pffff... naja, irgendwo muss ja das Geld herkommen, nicht so schlimm alles.

"Nach mehrfacher Anfrage legte das FEH nun seine gesamte Mitgliederliste offen: Rauch, Agrana, Coca Cola, Nestle, Danone, Mars, Haribo, Salzburg Schokolade, PEZ, Instantina, McDonald’s, Unilever... "

Oh. Nanananana! /o\

Hrhrhrhrhrh. Irgendwie ist es auf eine gewisse Art und Weise auch lustig. Herrlich! ^^
06:33 Uhr / 24.03.2017 / 20170324053346.txt

Mittwoch 22. März 2017

Ich muss mal aus den weiten des digitalen Nichts anmerken, dass ich die Dokumentation von PHPlot wirklich sehr zu schätzen weiß. Endlich mal eine vernünftige und saubere Doku mit allen Angaben, die man so braucht... daran sollten sich etliche Projekte ein Beispiel nehmen.
08:33 Uhr / 22.03.2017 / 20170322073351.txt

Sonntag 05. März 2017

Nein, ich bin nicht tot und ja, ich lebe noch. Ich habe nur ein neues, temporäres Hobby gefunden und spiele mich gerade damit. Der Plan ist es, innerhalb der nächsten 1-2 Wochen eine feste Webcam sowie drei Temperatur-Sensoren in und außerhalb der Wohnung zu verteilen... aber es dauert noch. Mehr dazu demnächst. \o/
16:41 Uhr / 05.03.2017 / 20170305154134.txt

Mittwoch 22. Februar 2017

Arbeitslos als Fachinformatiker. "Trotz einer Zertifizierung als Linux-Administrator findet ein Fachinformatiker keinen Job."

Was ich ja immer dann so amüsant finde, sind die zugehörigen Grundsatz-Diskussionen wie diese hier. ^^
19:27 Uhr / 22.02.2017 / 20170222182752.txt


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