\ō/

Samstag 22. Oktober 2016

# Ich bin sehr zufrieden. Ich habe ja immer wieder in Unterverzeichnissen auf meinen Webseiten diverse Projekte laufen, unter anderem auch ein privates, internes Wiki für den beruflichen Alltag. Das wurde meinerseits jetzt über Wochen hinweg befüllt, allerdings bin ich mittlerweile an die Grenze gekommen - was kann ich dort alles festhalten, was nicht unter Umständen bei einem Leak für Probleme sorgt? Welche internen Details und Prozesse lassen sich dort festhalten und wie kann man aber zugleich ruhig schlafen, wenn man jederzeit damit rechnen muss, dass man selber oder auch der Provider mal einen Fehler macht?

Also habe ich mich mit der hiesigen IT mal kurzgeschlossen und erfreulicherweise den Segen für ein kleines, portables Outliner-Tool bekommen - somit kann ich meine Sammlung nun guten Gewissens lokal dort am Computer betreiben und das Online-Wiki bei mir endlich einstampfen. Und damit auch eine Sorge weniger im Alltag haben.

Feine Sache, da lebt es sich gleich besser und die Trennung zwischen privatem Alltag und beruflichen Leben ist auch größer und schärfer - ein wichtiger Punkt. Zudem sind jetzt die Server alle richtig leergeräumt, meine Webseite und das/der Blog hier sind ja sehr überschaubar, auch technisch, die Fotosammlung sowieso und das war es. Ich mag das - ist wie ein Raum, wo nur ein paar Möbel stehen, die man alle verschieben kann und wenn man mal aufkehren muss, ist das so eine 2 Minuten-Sache. \o/


# Unzufrieden bin ich aber noch immer mit dem System-Alltag. i3wm als nutzbare Oberfläche ist und bleibt meine Wahl, das passt alles, aber ich mag mich eigentlich auch von den Geräten selber lösen und bin wieder bei dem Stand (zur Abwechslung mal wieder), dass ich ja gerne meine Systeme alle portabel betreiben möchte. USB-Stick und Co. Bloß nur nichts fest installiertes mehr und von einem bestimmten Gerät abhängig sein.

Im Zuge der Outliner-Geschichte im vorherigen Eintrag - ich nutze da beruflich unter Windows MemPad und/oder Treepad - habe ich gestern nach gefühlten hundert Jahren mal wieder Windows auch zuhause hochgefahren. Irgendwie war ich da kurz emotional bei der Windows XP Zeit mit den kleinen Mini-Portabel-Tools, die ich in einem Ordner rumkullern hatte... das Verzeichnis war gerade mal 20 MB groß und deckte meinen kompletten Anwender-Alltag ab (Stichwort Tiny Tools), vom Surfen, über Schreiben, Bloggern, Fotos bearbeiten, diverse Helfer-Tools, Security, Videoplayer und so weiter... das Ganze so unkompliziert, dass ich das Feeling - was das betrifft - bis heute bei Linux ein wenig vermisse. Schreibt hier jemand, der privat nur mehr Linux arbeitet und es liebt. Auch mochte ich immer die klassische, kantige Windows-Oberfläche (95-XP), die war rudimentär und schnell.

Aber keine Sorge, ist mir eh schnell vergangen - hat gerade mal 5 Minuten gedauert, bis mich dieses und jenes Fensterchen mit einer Update-Aufforderungen und Security-Batch und Popup und Hinweis und Infocenter und Hintergrund-Tool-Gelade dermaßen gereizt haben, dass ich es wieder bleiben habe lassen. So unglaublich mühsam. Es ist erschrecken, dass beispielsweise eigentlich ein simples Tool, das nicht viel kann, schon seit Jahren ständig immer wieder mit Updates versehen wird und es kein Ende nimmt. Und alle sind irgendwie wichtig. WTF?! /o\

Naja, wie auch immer... die nächsten Tage werke ich mal lieber mit Holz, aber so leicht und dezent steuert sich im Hintergrund der heimatliche Alltag im digitalen Nirwana auf ein System via USB-Stick. Ob es mein geherztes Puppy Linux mal wieder wird, weiß ich zwar noch nicht, vor allem muss ich mal schauen, ob das auch mit i3wm klappt irgendwie, aber die Flugrichtung ist zumindest mal da. Falls jemand von Euch dies schon konsequent über einen langen Zeitraum betreibt, dann lasst es mich wissen - ich bin neugierig.

Nachtrag: Anzumerken ist, dass damit ein System gemeint ist, das nach dem Laden vollständig im Speicher läuft, also eben Puppy Linux, DamnSmallLinux und andere Vertreter dieses Genre, die man beim Hochfahren mal lädt und die aber während des Betriebes ihrerseits sonst keinerlei großen Schreibvorgänge mehr vollziehen, es sei denn, man animiert sie selber dazu. Es heißt schließlich nicht nur Daten sparen - speziell in dieser heutigen Zeit - sondern auch Ressourcen. Und wenn es nur digitaler Staub ist, aber Staub bleibt Staub.


Donnerstag 20. Oktober 2016

# Ich verstehe einfach nicht, warum nicht mehr News-Seiten im Netz schlicht und ergreifend wieder auf statische Werbung setzen und damit gewinnen... einfach eingefügte und verlinkte Bilder.

Die meisten Seiten sind am Handy aktuell unbenutzbar, wenn man nicht 90% der Inhalte schon im Vorfeld blockt - und das fast immer, weil entweder ein Werbe-Filmchen startet, ein Layer sich unnötig animiert über den Text schiebt, eine Animation sich nicht wegklicken lässt oder die Werbeplätze erst mal von 24 verschiedenen, langsamen Servern nachbeladen werden müssen.

Es nervt unglaublich.


Sonntag 16. Oktober 2016

# Oh, cool... den Film Interceptor von 1986 kannte ich gar nicht?! Sogar mit einem noch frischen, sehr jungen Charlie Sheen. Den dürfte ich irgendwie in meiner Jugend verpasst haben. Mmmhhh... \o/


# Große Sorge um kleine Wälder. "Eine geplante Änderung im Forstgesetz sorgt für Proteste von Naturschützern. Laut dieser sollen Waldflächen, die kleiner als 5.000 Quadratmeter sind, künftig nicht mehr als Wald gelten und ohne Genehmigung gerodet werden dürfen."

"Wenn kleine, alleinstehende Waldinseln verschwinden, bringt das eine Verwaltungsvereinfachung mit sich, da sie dann nicht mehr dem Forstgesetz unterliegen, die Forstabteilungen sind dafür dann nicht mehr zuständig."

Klar, wenn es für die Verwaltung einfacher ist, dann scheiß doch auf die Natur. Braucht ja kein Mensch, den ganzen grünen Kram. /Ironieoff


Samstag 15. Oktober 2016

# Ich verkünde an dieser Stelle etwas geknickt und seufzend... ich habe die Heizung aufgedreht. Auch wenn es heute mal wieder etwas milder war. Aber ich habe auf kalte Füße einfach keine Lust mehr. Bbbrrrr. /o\


# Nö... der Suder-Blog hier wird nicht so schnell abgedreht, der steht für sich (wenn auch viel zu ruhig momentan), aber alles Andere, was vielleicht der Eine oder Andere von mir im Netz noch geheimnisvoller Weise kennt, wandert weiterhin in die ewigen Pixeljagdgründe, denn das Ziel ist klar: zukünftig lebe ich digital nur mehr im Wiki drüben.

Heute zeitig in der Früh von irgendeiner japanischen Seite ein selbstgeschriebenes Plugin abgeholt, etwas angepasst und siehe da... wir haben eine Blog-Funktionalität, die in etwa dem Stand von ~1990 entspricht, aber das reicht aus. Im Endeffekt erstellt ein Button einen Wiki-Eintrag mit dem aktuellen Datum, das Plugin selbst sucht Textdateien raus, die die passende Blog-Kennung haben und spuckt sie als Archiv-Liste aus. Was braucht man auch mehr...? ^^

Nachtrag: Aso ja, das Layout habe ich dort auch gleich nochmal vereinfacht und weiter entschlackt. Zwar sind sicherlich Darstellungs-Fehler zu finden, weil ich das zwei Spalten-Layout recht primitiv mit einem Float und Margin umgesetzt habe, aber ja... es ist mir ziemlich egal. Bei mir klappt es und das muss reichen. \o/


# Ich muss mal zwischendurch auf zwei lesenswerte Texte hinweisen - einmal auf ein paar Gedanken von Don Alphonso und einmal auf diesen Text über Utopia. Etwas sinnvolle Morgen-Lektüre an einem Samstag. \o/


Mittwoch 12. Oktober 2016

# Also das muss ich hier doch mal schnell online stellen, weil ich es recht amüsant finde. Beim Fefe geklaut, wo es dann weiter geht zu "Ein Maulwurf bei RT Deutsch: NEON-Journalist spionierte die Redaktion aus". \o/

Ob sich auch deutsche Journalisten in deutschen, heimatlichen Blättern mit Psychologen rücksprechen für so eine Erkenntnis? ^^ Ich denke da gerade an die FAZ, wo Putin und Russland-Themen ja sehr konsequent mit ihrer dort eindeutigen Richtung (oder besser Blattlinie) bei diesen Themen im geformten Wind - meiner persönlichen Meinung nach - segelt.

Aber ja, egal, auf welcher Seite man steht... die Wahrheit liegt so oder so irgendwo in der Mitte und man sollte eigentlich keiner Seite (mehr) trauen. Dass Zeitungen heutzutage als "Lügenpresse" abgehalftert in einem Eck landen, ist nun mal eben nicht nur der Propaganda diverser "konservativer" und rechter Schrei-Bewegungen geschuldet, sondern vor allem auch dem eigenen Stubenhaus. Man hat irgendwie schon länger vergessen, wie man sich mal an der eigenen Nase nimmt und ordentlich rüttelt... \o/


Sonntag 02. Oktober 2016

# Und wieder was erledigt. Nachdem ich Twitter mal etwas stillgelegt und den holprigen IRC-Bouncer in die Lade gelegt habe, war jetzt aber natürlich die Frage offen, wie man mit mir offiziell in Kontakt treten kann. Sei es aus persönlichen Gründen, aus Neugierde oder um mich wegen einem Eintrag zu verklagen oder was auch immer... irgendwas musste also her, ohne dass meine Email-Adresse schön fett direkt auf der Seite klebt. ^^

Also den alten Klassiker eines Kontaktformulars rausgekramt und weil es heute regnet und so ein fades Wetter ist, war ich auch gleich so bequem und nutze einfach ein vorgefertigtes Skript aus dem Netz und passe es auch nicht weiter an. Da merkt man, wie entspannt und alt ich geworden bin. \o/

Raufklatschen und fertig. Damit wieder ein Problem gelöst und das Ganze ist auch ohne weitere Pflege langfristig nutzbar - sofern es auch wirklich Spam und Co. widersteht. Aber ich bin mal zufrieden und zudem war ich so brav und habe nicht wieder eine andere Baustelle alias Forum, Gästebuch und dergleichen aufgerissen (aber natürlich mit dem Gedanken gespielt). Ich erwarte mir da schon ein wenig Lob! Danke. ^^

Nachtrag: Aso! Zu finden ist es über den Kontakt beim Wiki oder hier in der Seitenleiste.


# Gestern war ich wieder ein wenig am heimatlichen Meer... endlich ist die Zeit der Touristen und Saisongäste vorbei, es ist auch schon deutlich kühler geworden, die Wiese in der Früh nass und die Gegend vereinsamt zusehends mehr und mehr... aber ich genieße das ja.

Glattes Wasser, ein paar Vögel, kaum Menschen in der Früh und draußen ein kleines Boot mit einem roten Segel im nach Meer wirkenden See mit Dunstschleier und Sonnenstrahlen. Schon schön.


# Mhm. Also gut, der IRC-Channel mulischaf ist stillgelegt. Hatte mich heute in der Früh mit Updates auf dem kleinen Rasperry Pi herumgespielt, danach ist mal gar nichts gegangen, dann herumgefitzelt und dann gab es beim Bouncer irgendwelche Probleme... nur mir fehlt einfach die Lust und Zeit dazu, da jetzt ewig lange zu basteln und Fehler zu suchen. Außerdem ist der Bedarf tatsächlich zu gering und wurde recht wenig genutzt und zudem ist es im beruflichen Alltag für mich nun nicht mehr möglich, sich dort mal eben in den Channel einzuhängen - soll heißen, ich komme im gelebten Alltag kaum mehr dazu. Zwar schade, aber auf der anderen Seite ist der reale Verlust, nüchtern gesehen, ja durchaus minimal. Die zwei Hartgesottenen, die dort immer wieder brav auftauchten, kann man ja glücklicherweise auch anderweitig anschreiben oder eben bei Bedarf gezielt anstupsen in einem anderen Channel. \o/

Ich werde bei Gelegenheit generell irgendeine alternative Kontakt-Möglichkeit auf meiner Seite verlinken, denn meine private Email-Adresse mag ich eigentlich nicht mehr so einfach lose und platt auf die Seite klatschen (aktuell wieder tonnenweise Spam und zerstreute, belanglose Anfragen für Werbung und so einen Kram - es nervt ungemein) und mit Twitter tue ich mir momentan wirklich schwer, was aber vor allem an den Usern liegt, denen ich dort folge - hauptsächlich eine journalistisch-politische Blase, deren Diskussuionen ich jedoch mehr und mehr nicht mehr aushalte. Alles nur noch überkorrekt und festbeißen in beide Richtungen und dauerhaft ein gespieltes, oberflächliches Entsetzen, Missbilligen und Fingerzeigen und ironische Zwischentöne. Ich muss da ein bisschen raus, logge mich auch recht selten nur mehr ein und seitdem ist das Netz gleich wieder viel freundlicher und interessanter geworden. ^^


Donnerstag 29. September 2016

# Schon wieder ein Donnerstag und schon wieder keine Einträge. Das ist ja traurig hier. Asche auf mein Haupt, ich schäme mich auch und hoffe, dass der Alltagsflow bald wieder etwas mehr Luft lässt. \o/

Immerhin war ich dafür heute in der Früh schon recht fleißig und habe endlich - nach Jahren - alle alten Kartonschachteln in meiner Wohnung durchforstet, ihren Inhalte befreit und entweder neu sortiert, aussortiert, umgeordnet oder anderweitig verwertet. Viel Schweiß, ein ordentlicher Kraftakt, aber das vor Jahren begonnene Minimalismus-Projekt zeigt sich langsam nun in seiner Endform.

Früher hatte ich ja - so wie die Meisten von uns vermutlich - unzählige Bücher, Schallplatten, Erinnerungsstücke, Kisten und Laden mit irgendeinem Kram wie Kabel, alte Kamera, Postkarten, Steine, Muscheln, Lampen und so weiter... also all diese Dinge, die man im Leben anhäuft, kommerziell verseucht weiter befüllt und sich immer wieder denkt "Naja, schade drum, ich hebe es mal auf" - und in eine Kiste stopft. Glücklicherweise bin ich kein Messie, denn es gibt ja auch welche, die sich von gar nichts trennen können oder Menschen, die das Chaos um sich brauchen und es als gemütlich empfinden... aber dazu gehöre ich nicht und dafür bin ich auch dankbar. Trotzdem muss man sich überwinden und sich irgendwann mal der Aufgabe stellen - und das ist das Anstrengende.

Mein Kopf rattert ab dem Moment des Aufwachens bis zu dem Moment, wo ich einschlafe, durchgehend ohne Unterbrechung, ist also ständig am Arbeiten, Überlegen und so weiter und immer beschäftigt. Langeweile kenne ich selber nicht und wenn, dann passiert sowas nur ganz, ganz selten und auch da nur für ein paar Minuten. Wenn ich mich beispielsweise mal irgendwo hinsetze und rein gar nichts tue oder mache, dann nur dann, wenn ich körperlich gerade erschöpft bin und der Körper nicht mag. Ansonsten aber laufe ich ständig physisch und mental aktiv durch die Gegend.

Merkt man auch am Computer. Es gibt ja Menschen, die setzen sich vor das Gerät und bewegen sich dann die nächsten Stunden nur noch wenige Zentimeter, wenn überhaupt, bewegen die Beine selten und so weiter. Für mich ist das undenkbar, das stresst mich, deswegen springe ich eher so im 15 Minuten-Takt auf, laufe rum, hole Etwas, erledige zwischendurch Irgendwas und so weiter. Ein Grund, warum ich auch zum Beispiel Kinos und all diese Dinge nicht mag. Es hat so etwas "Fixierendes" an sich. :)

Wie auch immer, seit dem heutigen Morgen sind auf jeden Fall die Kisten bis auf zwei Ausnahmen Geschichte und deren Hüllen im Altpapier gelandet. Alles ist geordnet, zusammengeführt, vereint oder anderweitig verwendet oder einfach entsorgt. Einen alten Block mit Notizen, die ich nicht mal mehr entziffern kann... weg damit. Ein zerdrückter Becher, der zwar schön ausschaut, aber nicht mehr verwendbar ist... weg damit. Ein altes Kabel, für das ich das Gerät nicht mal mehr besitze... weg damit. Und so weiter. Tut wirklich gut.

Weniger Dinge, die geordnet sind, bedeuten weniger Stress im Alltag (für mich) und das auch ganz ohne irgendeinen Minimalismus-Trend oder Zeitgeist. Ich genieße das viel eher und es kostet auch praktisch weniger Zeit. Die will ich zukünftig eher zum Rumwerken und dergleichen nützen, meinem Kopf mehr Freiraum einräumen und ebenso die Kosten anderweitig einsetzen, die man unbewusst ebenfalls einspart.

Die Werkbank oder die Regale, die ich unlängst zusammengeklopft haben, schauen bei einer alltäglichen Betrachtung genauso aus, wie aus dem Geschäft in der schwedischen DIY-Kategorie und bestehen ja auch teilweise daraus. Somit einerseits Stauraum gewonnen und zugleich Platz gespart und verwertet. Und eben auch Kosten.

Wenn ich daran denke, dass ich in einer früheren Zeit vor allem Metallmöbel und Glastisch um mich hatte und ich von diesem kalten, harten Bürostil begeistert war... furchtbar. Und vor allem kann man nichts davon so wirklich weiter nutzen, außer wiederum für die gleichen Arten von Möbeln. Holz ist auf jeden das freundlichste Natur-Material, das man sich wünschen kann und lässt immer alle Türen, Varianten und Möglichkeiten offen. Auch wenn es schlussendlich dann doch auch mal der Mistkübel oder Kompost oder was auch immer ist (ich erwähne da nur eine Tisch-Glasplatte, bruchsicher, dickes Glas, 2 Meter mal 1 Meter, 40 Kilo schwer... wer so Etwas mal eben loswerden möchte, der tut mir leid... räusper... husthust).

Und weniger Chaos im alltäglichen, heimatlichen Lebensraum entspannt auch meinen aktiven Kopf, der nicht überall unerledigte Dinge sieht. Fühlt sich alles gleich besser an. Der Prozess zeigt also immer mehr und mehr seine Früchte. Da bereue ich es übrigens gleich, dass ich die ganzen Blog-Einträge vom Beginn damals archiviert oder sogar teilweise gelöscht habe. Die wären so im Nachhinein schon nett - als Vergleich über den Fortschritt. Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass ich damals mit einer kleinen Kiste begonnen hatte und richtig stolz war, dass ich sie um die Hälfte reduziert hatte. Da gab es damals das Vorhaben, in jeder Woche um quasi mindestens ein "Sackerl" oder Kiste zu minimieren. Vor allem alte Bücher und Zeitschriften - denn es ist nun mal so, dass die Zeit der Bücher, die man immer und immer wieder liest, einfach vorbei ist. Das Netz bietet ständig zu viele Neuigkeiten und Geschichten und als Kind der digitalen Welt ist der Schritt nur logisch. Natürlich gibt es ein paar Bücher, von denen ich mich hoffentlich nie trennen werde, aber diverser Jugendkram und technisches Zeugs, alles Tausendfach publiziert und Millionen mal verkauft... da fehlt die Wertigkeit für eine Aufbewahrung. Bla.

So, wo wollte ich eigentlich hin mit diesem Text...? Keine Ahnung. Aja, der alte Stand-PC hat die Aktion überlebt, verstaubt aber trotzdem weiter. Nur diese Dinger bekommt man ja heutzutage so gar nicht mehr, vor allem in dieser alten, offenen Modul-Form... aber ob der jemals noch zum Einsatz kommen wird? Mmmmhh. Blöde Sache irgendwie, wo ich nicht genau weiß, was ich damit tun soll.


Sonntag 25. September 2016

# Schon ein richtig spätsommerliches Wetter heute am See.


# Ich finde das Interview aufgrund dieser beiden Sätze lesenswert - Jimmy Wales und Wikipedia:

"Einerseits sieht es aus, als verwandele sich das Netz von einem ursprünglich sehr demokratischen Ort in einen Handlungsspielraum einiger großer Konzerne. Das verändert die Inhalte... Ich sorge mich mehr um die Strukturen als um populäre Websites. Apps zum Beispiel. Es gab lange Zeit durch die URL-Verortung eine gewisse Gleichheit im Netz in dem Sinne, dass man eine Website von überall her nach überall hin verlinken kann. Wohingegen jede App – obwohl Apps untereinander verlinkt sein können – ein abgeschlossener Bereich ist, eine Art Silo."

und dann noch

"Das Phantastische an Wikipedia war damals, dass ich niemanden um Erlaubnis fragen musste, um dieses Projekt ins Leben zu rufen. Sicher, wir können heute auch eine App entwickeln und sie dann im App-Store anbieten. Aber das schafft eine ganz andere Begrenztheit. Die macht mir Sorgen."



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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