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Samstag 18. Februar 2017

Bei meinem Spar unten hat man seit einiger Zeit das Gefühl, als würde man im ehemaligen Ostblock einkaufen gehen. Große, breite und leere Fliesenboden-Wege mit Staubspuren, teilweise leere Regale und Fächer, alles generell ein wenig verdreckt, Gitterstäbe-Regale, die nach Kik und Co.-Wühlkisten-Geschäften wirken, ein Sortiment, das man eher aus kleinen Dorfgeschäften kennt, eine gelangweilte, desinteressierte Belegschaft und generell wirkt optisch alles wie in den ehemaligen Zielpunkt oder Schlecker-Filialen kurz vor dem Konkurs.

Wird zwar nur auf die Filiale zutreffen oder sie wird demnächst umgebaut, aber sie verströmt dennoch diesen Geruch der ehemaligen Kaufhaus-unter-dem-Parkdeck-im-Keller-Supermärkten in den späten 80ern, kurz vor dem Aufkommen neuer Konsum-Ketten und Konzernen.
12:52 Uhr / 18.02.2017 / 20170218115223.txt

Als unwichtiger Nachtrag für technisch interessierte Leser, die damit dennoch nichts anfangen können - seitdem ich auch das selbst gebastelte Backend für den Blog hier umgestellt habe, fühlt es sich gleich wieder viel freundlicher und einladender an. Screenshot. So tippt man gerne. Fehlt nur noch eine Feder und ein Tintenfass. ^^

Falls sich übrigens jemand über das Kur, Stro und Ntrag bei den Buttons wundert, die stehen für Kursiv sowie Anführungszeichen und das Letzte fügt zwei Umbrüche mit Nachtrag: als Textbaustein ein, weil das ja bei mir öfter vorkommt. Das 2break hingegen fügt einfach zwei br + br ein, die einen Absatz visuell simulieren, denn aus historischen Gründen ist ein gesamter Beitrag hier rundherum bereits in p-Tags gefasst und ich war immer zu faul, das umzustellen. Und in einen p-Absatz noch mehrere p-Absätze hineinzuklatschen, wäre dann doch auch etwas fragwürdig. Zudem funktioniert es ja recht gut. \o/
09:29 Uhr / 18.02.2017 / 20170218082952.txt

Mal ein ganz anderes Thema... mechanische Tastaturen. Ich tippe ja nun schon etwas länger auf einer Cherry MX rum, natürlich mit den braunen Schaltern als Kompromiss. Und ich mag es sehr, weil zumindest beim Schreiben von Texten wirkt es eben analoger und fühlt sich damit besser an. Auch wenn man das hier jetzt vielleicht nicht glauben kann, dadurch, dass man unmerklich ein Feedback von den Tasten übernimmt, hat sich meine Vertipp-Quote beim schnellen Schreiben deutlich reduziert. Damit meine ich jetzt nicht Schreibfehler hier im Blog bei einem fertigen Eintrag, sondern schon während dem Schreiben muss ich viel seltener Textstellen ausbessern oder mit der Backspace-Taste zurückrudern und neu ansetzen, weil ich zu lose über die Tasten geflitzt bin.

Ich habe mich ja längere Zeit mal den Themen einer 60%-Tastatur gewidmet, muss aber sagen, dass ich mittlerweile komplett davon abgekommen bin. Ganz im Gegenteil... bei mir darf die Tastatur die volle Besetzung haben und darf auch klobig sein. Was ich nicht brauche, sind unnötige Multimedia-Zusatztasten und so ein Kram, das empfinde ich eher als lästig und verseuchte Spielerei, ähnlich wie futuristisch wirkende Mäuse mit 14 Tasten und was weiß ich alles. Ich mag eher das solide. Standard-Tasten ohne Schnick und eine Maus ohne Schnack. Dafür dürfen sie ruhig gewichtig und dickwandig sein und eben auch klackern.

Aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dem Tipp-Geräusch nicht zufrieden bin. Ist jetzt natürlich ganz schön übertrieben, aber ich hatte schon mal woanders eine Tastatur mit braunen Schaltern genutzt, die klang einfach satter und etwas "tiefer" - oder wie auch immer man das sagen soll. Liegt sicherlich auch am Korpus und Bauform der Tastatur, die damals auch eine andere Form hatte.

Wie auch immer - was ich mir jetzt gerne auch nochmal anschauen möchte, um ein wenig in den angeblich alten, besseren Tagen meiner eigenen, verschwommenen Erinnerungen zu schwelgen, wäre eine Tastatur mit den Buckling Springs. Tippt noch jemand auf so einem Teil oder vielleicht auch wieder? Wenn ja, weil oder wenn nicht mehr, warum?

Und ja, dieses leidige Tastatur-Thema ist natürlich genauso ergiebig und vollwertig, wie wenn zwei Menschen über die Konsistenz von Butterkeksen sprechen. Die Einen essen es einfach und fertig, völlig egal, was, warum und wieso... und Andere philosophieren stundenlang und bewerten die Geräuschkulisse beim Beißen anhand der Anzahl der Zähne bei den Keksen. Aber mit irgendwas muss man sich doch in dieser Welt der digitalen Nüchternheit und frustrierenden Sorgenlosigkeit beschäftigen, nicht wahr? ^^
09:18 Uhr / 18.02.2017 / 20170218081825.txt

Aber noch was... hätten wir uns das jemals früher vorstellen können, dass wir in den Schlagzeilen tatsächlich einmal und ernsthaft solche Einträge lesen werden?

Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören.

Und dass dann Behörden und die Firma auch noch über den Status ihrer "Spionage-Puppe" streiten? Ganz ehrlich - sowas war früher Stoff von irgendwelchen billigen Groschen-Romanen am Bahnhofkiosk mit futuristischen Erzählungen aus den 50ern. Es ist absurd, wie sich unsere Welt verändert und was da alles schief geht. Und vor allem läuft es genauso ab, wie es schon früher eben beschrieben wurde... man läuft sehenden Auges in eine dunkle Ära der Entwicklung - alle wissen es und jeder schaut nur zu oder ignoriert es... aber ein Ausweichen ist nicht mehr möglich.
08:54 Uhr / 18.02.2017 / 20170218075450.txt

Ich würde ja gerne zu diesem Beitrag USA: Stellenangebote und Bewerbungen per Facebook-Page möglich beispielsweise schreiben, dass wir uns bald Meldeamt und Co. ersparen können, wenn die Menschheit sowieso all ihre Daten, Lebensläufe, Interessen und Bedürfnisse sowie Wünsche auf irgendeinem Server einer kommerziellen Firma ablegt. Den Firmen gehört eine geklatscht, den Usern ebenso und wir alle sollten kräftig mit dem Kopf auf der Tischplatte rumhämmern...

Aber nein. Ich mache das nicht mehr, weil es tatsächlich sinnlos ist. Es bringt in Wirklichkeit nichts mehr, sich noch über solche Dinge aufzuregen, denn einerseits ändert sich eh nichts, zudem wird es von Jahr zu Jahr so oder so schlimmer und drittens kann man die Hoffnung sowieso bereits schon von Grund auf in Pixel-Elemente pulverisieren, denn es gibt eh kein Zurück mehr. Also lohnen sich solche Beiträge nicht mehr.
08:46 Uhr / 18.02.2017 / 20170218074616.txt

"Priester und Diakone in Ostösterreich sind im Durchschnitt leicht übergewichtig und machen zu wenig Sport. Ein neuralgischer Punkt ist auch der Alkoholkonsum... Jeder vierte Seelsorger sollte mit dem Arzt reden, ob nicht ein Suchtproblem bestehe... Es handle sich hier um ein Berufsrisiko, zumal sich für Seelsorger zu viele Gelegenheiten des Essens oder Trinkens ergäben."

Hoppla, jetzt ist mir der Weinkelch in den Hals gekippt und eine Handvoll Hostien in den Bauch gerutscht! No risk, no fun! ^^
08:37 Uhr / 18.02.2017 / 20170218073721.txt

Freitag 17. Februar 2017

Ich war ja jetzt übrigens mal zur Abwechslung ein paar Tage krank. Hatte ich komplett unterschätzt... erst so ein bisschen Gelenksschmerzen und ein kleiner Nieser da und dort, aber gut. Was soll's? "Nur die Harten kommen in den Garten" wie eine Freundin immer zu sagen pflegt.

Tja, einen Abend später wusste ich gar nicht mehr, wie ich ins Bett gekommen bin und am nächsten Tag bin ich wie ein Häufchen Elend in einem Wartezimmer mit Pulli und Jacke zusammengerollt gesessen und habe tapfer den Hustreiz runtergeschluckt, um die gegenüber sitzende 90-jährige ebenso Hausarzt-Patientin nicht mit einem Grippe-Virus augenblicklich zu töten. Lange Rede, kurzer Sinn... der Vorteil an so einer Grippe ist ja, dass die Augen tränen, man müde ist und man das Gefühl hat, als würde einem Jemand geriebene Nano-Plastik-Partikel in die Augen streuen.

Somit der ideale Zeitpunkt, um genervt im Bett am dummen Smartphone über die eigenen Webseiten zu scrollen und festzustellen, dass die in dem Moment fast alle gar nicht lesbar sind. Blendet, zu kleine Schrift, zuviel an Formatierung, alles verschwimmt, die Augen brennen und es rinnen Sturzbäche aus den Winkeln und so weiter... da erleiden die Augen regelmäßig einen Kreislaufkollaps. Ein Mitgrund deshalb, warum ich da jetzt ein bisschen mehr drauf schauen möchte, dass der Text lesbarer ist und es eigentlich eben schnurzegal sein sollte, was für eine Verpackung da rundherum ist.

Nachtrag: Wenn wir schon bei Anfällen sind, erinnere ich mich gerade an diesen Eintrag zu der Serifen-Schriftart hier im Blog. Wie schön, dass ich mich als wirklich konsequent bezeichnen darf. ^^
14:13 Uhr / 17.02.2017 / 20170217131301.txt

Falls ihr zu den Überlebenden der digitalen Seuche gehört und noch ein scharfes Auge habt, dann bemerkt ihr es vielleicht: ich habe in der Früh mal kurzerhand am Tablet im Bett herumgetippt und hier aus dem Code viel Kram rausgeworfen. Den ganzen Float-Kram weg und die Farbenspielerei, mit der man eh nie glücklich ist. Und die Seite somit also wieder ein wenig nackiger und reduzierter gemacht. Brauche irgendwie wieder etwas mehr an Frischluft und Freiheit rund um mich. Deshalb neues Layout, sofern man das überhaupt noch als Layout bezeichnen kann. Bald gibt es ja nur noch Buchstaben. \o/

Ich habe auch gleich mal den Ego-Text zur peinlichen Selbstdarstellung nach unten verfrachtet, denn wer liest oder klickt das schon an? Außerdem bin ich recht radikal und verzichte mal auf einen tollen Header, der eh nur stört und keine Funktionalität hat. Und meine private Webseite habe ich ebenso gleich umgetreten und mit den selben CSS-Kram befüttert. Passt schon, es spielt heutzutage wirklich keine Rolle mehr, wie man im Netz auftritt. Entweder man muss massiv blenden und optisch den User abschlecken oder man lasst es gut sein und setzt verlorenerweise auf Einfachkeit. So oder so ein Nullsummenspiel des Egoismus, also sparen wir uns den Aufwand. Amüsanterweise wirkt die Seite jetzt sogar fast einen Hauch seriös... auch tragisch, aber ihr werdet schon damit zurecht kommen.

Nachtrag: Naja, es gab dann nochmal eine Änderung... und zwar gibt es bei mir am uralten Windows Phone diesen Browser-Button für den lesefreundlichen Modus, wo die aktuelle Webseite gefiltert und der Text schlicht formatiert ausgegeben wird. Schaut angenehm zum Lesen aus, ich vergesse zwar immer darauf, aber macht manchmal schon auch Sinn. Und da dachte ich mir, warum soll ich da einem Gerät extra Arbeit verursachen, machen wir den~das Blog doch auch gleich so. Somit seht ihr als das Ende der Fahnenstange, was mit Design noch irgendwie möglich ist. Text mit #333333 und ein dezenter Hintergrund mit einem Farbwert von #F9F5E8. Die Breite habe ich großzügig auf 40em gezogen und das war es schon wieder.

Und falls Jemand auf irgendeinem exotischen Fremdbrowser wie Safari unterwegs ist oder die Schrift bei Euch verfranst und unlesbar ist, dann muss ich leider festhalten, dass ich bedauerlicherweise nicht die ganze Welt mit meinem Schmafu retten kann und Ihr Euch halt eben ein neues, überteuertes Smart-Wegwerf-Gerät zulegen müsst.
11:36 Uhr / 17.02.2017 / 20170217103614.txt

Dienstag 31. Jänner 2017

Auf der Windows-Kiste endlich mal das McAfee gerade deinstalliert... das ist ja fast mühsamer, als einen Trojaner loszuwerden. Und ständig ein Warn-Popup nach dem Anderen. Und der Klassiker am Ende: Bitte starten Sie die Kiste neu. Mahlzeit.
19:26 Uhr / 31.01.2017 / 20170131182646.txt

Donnerstag 26. Jänner 2017

Deutschland: 26.000 arbeitslose IT-Experten bei 51.000 offenen Stellen. "Die Profile der Arbeitssuchenden passen nicht immer automatisch auf die Profile der ausgeschriebenen Stellen, da es nicht das einheitliche Berufsbild des Informatikers gibt. Laut Bundesagentur für Arbeit seien außerdem insbesondere ältere IT-Experten arbeitssuchend. Der Mangel an Fachkräften ist also auch ein Mangel an Weiterbildung."

"Wer beispielsweise vor 15 Jahren Informatik studiert habe und nun auf Jobsuche ist, habe "bereits ein sehr veraltetes Know-how." In anderen Fällen sei das Fachwissen des arbeitslosen IT-Fachmanns sehr konzernspezifisch oder auf ein Produkt und eine Technologie zugeschnitten. Ein Jobwechsel werde dadurch erheblich erschwert, da dieser dann mit langer Einarbeitung verbunden ist."

Genau so ist es. Das nervt mich übrigens an Jüngeren, die oft daherquatschen "Na, dann muss man halt immer neu mitlernen und am Ball bleiben - ist doch kein Problem, ich lerne auch ständig einfach neu mit"... schauen wir nämlich mal, wie die nach 15 Jahren reden. \o/

Nachtrag: Aber die Halbwertszeit von IT-Menschen ist schon erschreckend kurz. Wobei das auch auf Nageldesigner oder Donut-Hipster-Shop-Betreiber zutrifft... so gesehen... ^^
07:17 Uhr / 26.01.2017 / 20170126061727.txt

Ich hatte da ja mal ein paar kurze Zeilen über Förderprogramme für IT-Kurse (für Mädchen und Co.) geschrieben - also dass man die Inhalte versucht zu vereinfachen zwecks Interessenschaffung - aber meiner Meinung nach damit erst recht den Zugang zu der Materie verhindert und unterbindet. Dazu passt dieser Beitrag des Sdyney Morning Herald, der gerade in ein paar Blogs aufschlägt:

"Delivering the 2017 Australia Day address on Tuesday, Professor Michelle Simmons said it was a "disaster" to try to make physics more appealing to girls by substituting rigorous mathematical problem-solving with qualitative responses. ... "There is a big cost in this type of thinking," she said to an audience that included Premier Gladys Berejiklian. ... "When we reduce the quality of education that anyone receives we reduce the expectations we have of them," she said."

"...also said there will be a reduction in the sociology-based content and an emphasis on practical investigations. ... Professor Simmons' Australia Day speech focused on the need for Australians to attempt the difficult things in life."

Und man muss anmerken, dass ich das unterstütze. Erwähnenswert, denn ich bin in Mathe und logischen Abfolgen und in Prüfungssituationen eine absolute Null, immer schon gewesen und hatte es in jungen Jahren in Physik, Chemie und der IT-Welt gehasst, wenn es mal wieder stundenlang um Berechnungen, Zahlen und Formeln ging. Es war ein Dauerscheitern bei mir, obwohl ich eigentlich ein großes und starkes Interesse an der Materie hatte, auch beispielsweise Geometrie und so "spannend" fand... änderte aber dennoch nichts an einem regelmäßigen "Fetzen" in dem Fach oder für alle Beteiligten mühsame Nachprüfungen, durch die ich meistens ganz knapp schrammte und auch nur, weil man erkannte, dass mir dazu eine Synapse fehlt. Keinen Tau von der Materie, mir fehlt das Verständnis und mein Gehirn ist einfach anders verdrahtet und ich arbeite generell sehr visuell orientiert - aber dennoch war mir zeitgleich immer schon bewusst, dass dieser Aspekt der Anforderung dennoch dazu gehört und dazu gehören muss. Weil es eben ein Grundelement dessen ist. Ich wäre nicht mal damals als rebellischer Schulverweigerer-Jugendlicher auf die Idee gekommen, dass es Sinn machen würde, die Inhalte zu vereinfachen, nur um mir entgegen zu kommen. Stattdessen war es eher ein "Benötige ich das für meine ganz persönlichen Lebensziele? Nope, denn ich habe eigentlich andere Interessensgebiete, wo ich meine Stärken oder Neigungen besser ausleben kann" und bin eben nicht den Weg der Mathemik und Co. gegangen. Und daran ist nichts verkehrt. Und ja, ich lese gerne und begeistert über Raumfahrt, physikalische Forschung und HighTech-IT-Kram.

Klar benötigt man eine Grundlage bzw. Basis eines Allgemeinwissens im Alltag und es ist gut, alles mal zu sehen und zu erlernen. Aber danach mit vereinfachten Inhalten eine künstliche Begeisterung für ein komplexes Thema zu schaffen, um mehr Menschen - egal welchen Geschlechtes, Herkunft, Abstammung, Alters - für eine berufliche oder fachliche Richtung zu gewinnen, halte ich eben für falsch. Es verfälscht und birgt viele Gefahren und ist vermutlich dann für den Neugierigen ab einem gewissen Niveau dann wie eine Tür, die man ihm dann nach dem Kuscheln ins Gesicht schlägt. Was man machen kann ist, dass man die Inhalte besser strukturiert und auch mehr Praxis mit einbindet, um alles greifbarer zu machen. Aber wie in dem zuvor verlinkten Text meinerseits... entweder ich zeige Kindern in einem Zoo wie ein Löwe ein echtes Zebra schlägt und frisst oder ich lasse es ganz bleiben. Die Plüschtier-Variante zur Veranschaulichung kann man sich an die Stirn picken - die verschafft kein Gefühl und kein ernsthaftes Wissen. Das ist dann nur thematisch gestreift und lässt (zuviel) Spielraum. Davon halte ich nichts. Das Leben ist nicht einfach und diverse Gebiete haben Anforderungen, die vielleicht der eine oder andere Mensch auch aus biologischen Gründen besser erlernen oder verstehen oder gar mögen kann. Aber dann ist es halt auch so, da muss man nicht schon wieder da auch rumpfuschen und Dinge gerade biegen, die von Grund auf gebogen waren.
06:54 Uhr / 26.01.2017 / 20170126055412.txt

Ich verwende ja zur Zeit aus beruflichen Gründen Windows und Linux im Alltag vermischt... lerne also nach Jahren auch wieder den genervten Alltag unter Windows so richtig zu kennen, speziell bei der eigenen Kiste zuhause. Beispielsweise das noch lästigerweise vorinstallierte McAfee Live Antiviren-was-auch-immer-Zeug, keine Ahnung wie der Kram nun genau heißt, ich will es ja nicht mal anklicken. McAfee war für mich nämlich immer schon von Anfang an und bereits in den früheren Jahren der digitalen Ära eine richtige Pest... im System meistens vorab eingerichtet, dann schraubt sich das Ding zudem wirklich überall fest und es gab ja damals auch recht oft den Fall im Bekanntenkreis, dass man es nicht mal mehr richtig los wurde oder die Computer-Kiste danach irreparable Schäden im System aufwies und Alles ein wenig angeschlagen wirkte, sobald man das Zeug deinstallierte.

Und die Praktiken setzen sich anscheinend auch in der heutigen Zeit fort - schon wieder starte ich Chrome und schon wieder wird mal eben versucht ein McAfee-Plugin zu installieren. Einfach so taucht das Plugin-Zeichen auf und würde Chrome nicht rückfragen, schlurft so ein Fremdteil im Browser mit. Man muss sich ja schon fragen, wer hier der Trojaner bei der ganzen Geschichte ist. Genauso die Hinweis-Meldungen, dass die Testversion abläuft... vom Menüaufbau bzw. dem Popup ist nicht mal ansatzweise ein Unterschied zur Werbung von Maleware und Co., die sich in einen Rechner fest gefressen hat.

Und dann auch noch die "Bedrohungskarte"... die ist ja sowieso ein völliger Schwachsinn und schon fast wieder lustig (Screenshot). Vor allem ist ja da die Frage, was mir das nun sagen soll? Würde ich da im zentralen Afrika wohnen, wo es kaum Netz gibt, kann ich da dann das Zeug deinstallieren? Und bei den Amerikanern sollte ich das doppelte Paket kaufen - oder wie? Immerhin ist die Bedrohung nicht schlimmer als in Indien oder Russland. ^^
06:29 Uhr / 26.01.2017 / 20170126052958.txt

Mittwoch 25. Jänner 2017

Leute... das ist ja mal ein großartiges Bild der Erde! Wer mag, kann sich hier das Bild in voller Auflösung anschauen - aber Vorsicht, das Ding ist 27 MB groß. Schon spannend, aber treue LeserInnen wissen ja, dass ich auf den Kram stehe.
21:22 Uhr / 25.01.2017 / 20170125202219.txt

"Wegen eines Softwarefehlers hat Dropbox bis zu acht Jahre alte Dateien weiterhin gespeichert, obwohl deren Eigentümer sie eigentlich aus ihren Konten gelöscht hatten."

Liebe User, jetzt mal im Ernst? Dachte irgendwer, dass die Dinge tatsächlich so richtig gelöscht werden? War doch klar, dass es Kopien plus auch Schattenkopien gibt?! Verstehe die Aufregung irgendwie nicht... das, was ich in das digitale Grab der Datenselbstbestimmung schaufle, bleibt auch drinnen - wer das noch immer nicht kapiert hat, tut mir wirklich leid. Aso, nein, das war jetzt ein Denkfehler... tut mir nicht leid. ^^

Nachtrag: Übrigens pisst mich DropBox schon länger an, weil sie mich seit Ewigkeiten ständig via Email daran erinnern, dass mein Konto in "Kürze" wegen Nichtgebrauchs gelöscht wird... ich denke mir schon seit dem ersten Mail "Ja, macht doch nur, wäre mir sehr recht". Aber wie man ja oben sieht, passiert das ja eh nicht... hrhrhr. \o/
21:15 Uhr / 25.01.2017 / 20170125201536.txt

Dienstag 24. Jänner 2017

Filter-Blasen-Gimmick aus dem Comic-Heft: "Der ehemalige Präsidentschaftskandidat und Dritter Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) sollte am Dienstag als Gast im Seminar "Soziologie der Randkulturen" des Soziologen Roland Girtler an der Uni Wien auftreten. Doch als die Vertretung der Soziologiestudenten vom Auftritt des Politikers Wind bekam, rief sie zum Protest auf." Aja. Der Professor wollte das heiße Eisen natürlich nicht mehr länger halten und hat ihn wieder ausgeladen. Zack.

Ganz großes Kino. Gewonnen hat nämlich keiner. Außer die Rechten eigentlich, die jetzt wieder einen Grund zum offiziellen Jammern haben. Die Anti-Was-auch-immer lernen es nie und schmieren immer öfter wie ein nasser Papierflieger ab - und das Tragische ist, dass es selbst fabriziert ist. Das tut doppelt weh. Kopf und Tischplatte.
23:00 Uhr / 24.01.2017 / 20170124220035.txt


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