\ō/

Samstag 13. August 2016

# Ich habe ja äußerst brav und zuverlässig einen kleinen Rasperry Pi als Bouncer für den IRC-Chat laufen. Und genau deswegen, weil das Teil von selber läuft, habe ich mich schon seit Ewigkeiten eingeloggt. Und jetzt will ich rein und der Klassiker... kein Plan mehr vom Passwort. Hach ja, das Alter. ^^


# Weil ich gerade mal wieder über den Tod eines Blogs gelesen habe, wo man einfach nicht mehr mit der Zeit mithalten kann - sozusagen "Die digitale Revolution frisst ihre Kinder" und zuvor den Artikel über Gopher, darf ich mal erwähnen, dass ich selber ja gerade wieder ein wenig Glück gefunden habe... denn ich bastle gerade mal wieder ein Wiki für berufliche Aufgaben. Und das Großartige daran ist, es ist völlig egal, wie es ausschaut, ganz im Gegenteil... so rudimentär und primitiv wie nur irgendwie möglich soll es sein.

Und so tippe ich auf einer simplen, weißen HTML-Seite mit blauen Links und etwas Text und sonst... nichts. Fühlt sich wirklich gut an. Effizient, schnell, übersichtlich und einfach nutzbar, da bewährt sich der "alte Weg" mal wieder. Ich mag das.


# Etwas Geschichte: Rise and fall of the Gopher protocol.


# Das Böse lauert überall... keine Kinder! \o/


# "Vor 30 Jahren hätte dir auch keiner Garantien dafür abgegeben, dass dein Leserbrief in der Zeitung abgedruckt wird, aber heute willst du dass so Platformen verpflichtet sind dein Gefasel zu verbreiten? Mit welcher Begründung?"

Sprechverbot.


# So, also man muss es ja dann auch mal bleiben lassen. Erst um 3 Uhr aufgewacht, dann um 4 nochmal und wach gelegen, Blogs gelesen und da dachte ich schon darüber nach, dass ich doch einfach aufstehen und irgendwas tun könnte. Zum Beispiel so einen Eintrag schreiben. Stattdessen habe ich mich rumgewälzt und gezwungen doch nochmal irgendwie zu schlafen und jetzt... nun, bin ich erst recht komplett zerstört und sowas von unausgeschlafen. Nervt.


Mittwoch 10. August 2016

# "Wir haben einen Informatikerfachmangel. Wir müssen handeln, es geht um unsere Zukunft, um den Fortschritt und den Aufbau alternativer Berufszweige durch den Wegfall der "einfachen" Arbeiten! Bildung und der Ausbau der IT-Landschaft ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch politischen Erfolg."

...deshalb...

"Die Zahl der Informatik-Studienplätze an der TU Wien wurde für das kommende Studienjahr von 1.000 auf 600 reduziert, der Zugang wird über neue Aufnahmeverfahren beschränkt, berichtet Ö1. Die Zahl der Informatik-Studenten soll dadurch mittelfristig von 6.000 um ein Drittel auf 4.000 sinken." Hrhrhr. ^^


# Wird auch immer absurder... ausgerechnet am Schneeberg bei uns: "Auf einem Kunststoffmattenhang soll man in Losenheim bald das ganze Jahr über Ski fahren, snowboarden und rodeln können. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. 5000m2. Aktuell wird am Fundament eines neuen Gebäudes bei der Talstation des Schlepplifts gearbeitet – hier entstehen ein neuer Kassenbereich, ein Skiverleih und eine Umkleide."

Irgendwie eine schöne Anleitung, wie man die Natur weiter versauen kann. Warum nicht einfach ganz ruhig und entspannt "Wandern" stattdessen? Erst beschneien bis zum geht nicht mehr und bei Plus-Graden zig-Tonnen von Wasser verblasen und jetzt decken wir weitere Hänge wieder mal großflächig mit Plastikmatten ab. Wirklich toll. Fahren wir den Karren weiterhin gegen die Wand. \o/ Wäre es als vollständige Alternative zur Beschneiung und begrenzt, könnte man sagen, dass die Matten vielleicht sogar eine "leichtgewichtigere" Alternative sind. Zugleich wissen wir aber auch, dass die Alternativen praktisch immer alles sind, nur nicht genau das... umweltfreundlicher.


# Noch eine nachträgliche Bemerkung: Generell finde ich diese Ausbildungsmentalität der heutigen Gesellschaft ja eher fatal. Ich selber bin da irgendwie in der Mitte. Ich hatte das Glück, eine recht umfassende Bildung zu erhalten, Freunde und Menschen aus der oberen Klasse um mich zu haben, aber genauso Menschen aus der "unteren Schicht" der Gesellschaft - was ich für mich persönlich als sehr wichtig und gut empfinde. Müsste ich mich jetzt rein auf der gesellschaftlichen, emotionalen Ebene positionieren, würde ich mich natürlich als Nicht-Akademiker einstufen (müssen, ich habe schließlich auch nicht studiert).

Aber bei einem Blick in das Universum, das sich um meine Welt (naturgemäß) dreht, muss man schon sagen, dass ich durchaus die Behauptung aufstellen darf, dass, meines Erachtens nach, die Ausbildungen und Studienzeiten immer länger dauern und man nach jedem Schritt noch einen Zusatz anhängt und dann oft erst mit 26+ in die Arbeitswelt eintritt und das Ganze nicht besser wird. Und damit fragwürdig zu beginnen wird.

Und jetzt bin ich mal auch offen provokant: diese Menschen besitzten ein sehr umfassendes Wissen, sie haben viel gelernt, ihren Verstand geschärft, Fachwissen in spezifischen Gebieten aufgebaut, eine oft offenere Sicht auf das Umfeld entwickelt und sind neugierig. Aber auf beruflicher Ebene im arbeitstechnischen Sinn meistens recht weltfremd. Man merkt und spürt da oft festgesetzte Muster, die dann kaum durchbrochen werden können, provisorische Umwege sind oft unbekannt und manchmal stelle ich fest, dass Jemand in einem bestimmten Gebiet viele Jahre lang studiert hat, sozusagen "globales", großartiges Wissen besitzt... aber das Steckenpferd, das meiner Meinung nach der wirklich ausschlaggebende Grund für ein Vorankommen in einer Materie ist, ist nicht mal ansatzweise vorhanden.

Erinnert mich in symbolischer Form an ein Gespräch auf der Straße gestern, wo ein Mädchen zu ihrem Freund meinte, dass sie in InDesign fit werden möchte und da ging es dann um den Kurs und wie das der Arbeitgeber finanzieren soll und hoffentlich ist dieser Einblick kurz und bündig... bla. Für mich ein Zeichen, dass hier jemand Etwas nur deswegen lernt, weil es irgendwie notwendig ist. Und so Jemand wird nie die kleinen Tricks und Kniffe kennen, die man nur dann entdeckt, wenn man sich einfach in der Freizeit mal selber "wollend" hinsetzt und das Programm auf eigene Faust durchstöbert. Und dabei sogar Freude und Neugierde empfindet und sich deswegen einen Tag darauf oder in der Nacht gleich nochmal hinsetzt.

Als Personaler würde ich vermutlich meine Selektionen so aufbauen, dass es unerheblich ist, was jemand wo wie abgeschlossen hat und welche Zertifikate an der Wand zuhause kleben, sondern ich würde stattdessen nach kleinen Lösungen fragen oder Aufgaben stellen. Wenn mir jemand einen kreativen Lösungsweg aufzeigt, der weder dokumentiert ist noch einem Standard folgt, dann weiß ich A) der hat sich da hineingetigert, weil er es (selber) wissen wollte, B) bricht er bewusst vorhandene Regeln und setzt sie außer Kraft, C) denkt er um das Eck und nicht in erlernten Formen und Linien und D) bricht so jemand auch gerne mal aus der Spur aus und hinterfragt Dinge.

Momentan erlebe ich das eben ohne dieser Rebellion. Da gibt es einige Workflows im Alltag, die eigentlich keinen Sinn machen bzw. erschwerend sind und die Prozesse verlangsamen sowie verkomplizieren - aber das Umfeld stellt es nicht weiter in Frage, sondern akzeptiert es einfach und folgt stumm den Regeln. Und interessanterweise - was eigentlich seltsam ist - findet sich das bei Menschen mit akademischer Ausbildung öfter, als bei den Nicht-Akademikern. kann ich nicht nachvollziehen eigentlich, weil es umgekehrt sein müsste, aber tja... Vermutlich, weil sie die Fragen auf einer viel banaleren Ebene stellen, die aber schon bereits bei der Ursache beginnt, während die andere, höhere "Klasse" erst viel später bei den komplexen Auswirkungen ansetzt und dort sich dann (allzu gerne) in hochgradigen Details verliert.

Drücken wir es noch einfacher aus... es heißt immer, das Leben und die Dinge sind nicht so einfach, wie man glaubt. Das ist alles viel schwieriger, viel komplexer, viel intellektueller und viel mehr Herausforderung, als man mal eben vielleicht glaubt. Ich bin jedoch der Meinung, dass schon einfache, simple Ansätze von Ideen und Lösungen den Grundstein für eine Erleichterung legen können. Stelle doch mal eine "dumme", einfache Frage: Warum?

Nachtrag: Aber das ist wie mit Blog-Engines. Menschen mit einem hohen Grad an geistiger Fähigkeit benötigen komplexe Tools, deswegen tauchen dann Konstrukte auf, die alles Mögliche können, aber eine Dauerbaustelle sind und bleiben. Produzieren aber dann im Endeffekt das Selbe, wie der kleine, naive DAU, der sich seinen 1-Click-Super-Simple-Blog erstellt. Beide schreiben Texte und stellen das Ding, manchmal zusätzlich mit Fotos, online. Aus. Resultat ident. Der Inhalt ist dann wieder eine andere Sache, aber eben der eigentliche Kern dessen. Letzterer (Hä, warum ist denn das so? Geht das nicht auch so?) ist schneller beim Ziel, kürzer und eigentlich (und absurderweise) effizienter. ^^

Man pumpt viel zu viel in theoretische Ausbildungen, Zertifikate, Masters, Bachelors und wie auch immer all die modernen Varianten heißen, in der Arbeitswelt oder auch in der kreativen Entfaltung beginnen aber beide Seite aber dennoch bei null. Und ja, ich rede von der Masse und nicht von einzelnen, bestimmten sowie spezifischen Gebieten alias medizinischer Forschung und Co. Schon klar, oder? Wobei auch da lasse ich mich lieber von Jemand operieren, der 2 Jahre studiert hat, aber seit 20 Jahren in der Praxis (erfolgreich) operiert, als von Jemanden, der ein Jahrzehnt studiert hat, 3 Doktortitel besitzt und erst seit 2 Jahren das Messer führt. Gilt auch für den Hausbau, Automechaniker oder Berater in der IT.

Nachtrag: Da fällt mir auch gleich Sprache ein. Es gibt Menschen, die verlieren sich gerne in der Sprache und wenn sie Sprache sehen und erlernen, dann besteht dies für sie aus Pronomen, Prädikaten und anderen "Fachwörtern", mit denen sie das "Ding" der menschlichen Kommunikation zerlegen und in Bausteine analysieren. Lernt jemand in ihrem Umfeld dann deren Sprache, dann geht es vor allem um grammatikalische Regeln und deren Struktur, sie sind dann oft sehr bestimmt und beißen sich dann an Kleinigkeiten fest und behaaren auf den festen Regeln der wissenschaftlichen Kommunikation... während Sprache meiner Meinung nach nicht anhand dieser Formen erlernt werden sollte, sondern anhand der... Praxis. Unsere eigene Muttersprache sprechen wir perfekt - aber nicht weil wir wissen, wo in einem Satz ein Fürwort steht oder weil wir in präskriptiver und normativer Grammatik unterscheiden, sondern weil wir zugehört und mitgebrabbelt haben. Learning-by-doing. Auch wenn das als Kleinkind leichter fällt, ist die Arbeitspraxis sozusagen die beste Schule dafür - gelingt zwar als Erwachsener nicht mehr ganz so leicht, aber dennoch deutlich sinnvoller und effizienter für das Erlernen, als wenn ich mich an Strukturen klammere, die es sowieso nur in lokaler oder stark übergeordneter Form gibt (Hochdeutsch, Dialekt, regionale Unterschiede, bla).

Für eine wissenschaftliche Aufarbeitung ist das Alles gut und wichtig, aber für das Sprechen und die Kommunikation nicht notwendig. Man arbeitet da in zwei verschiedenen, parallelen Mustern - und Erstere verlassen ungern ihren Pfad.


# "Verschiedenheit in Bildung, Status und Verdienst zwischen Mann und Weib sind in einer Ehe der Normalfall. Das brachte den Pfiff schon während der Anbahnung. So hat es bei Grimms Märchen funktioniert, so zieht es sich bis in die erfolgreiche Hollywood-Schnulze: Prinz heiratet Aschenputtel, Investmentbanker liebt Prostituierte. ...

Auch im realen Leben überwand die Ungleichheit jede Bettritze: Der Verleger und das Kindermädchen, der Manager und die Sekretärin, der Pilot und die Stewardess. Ganz nebenbei hat dieses Paarungsverhalten dafür gesorgt, dass sich unterschiedliche Schichten einander annäherten und sich die Gesellschaft durchmischte. ...

Am einfältigsten in dieser Hinsicht sind die amerikanischen Managerinnen. Sie heiraten ausschließlich im eigenen Berufsstand. Kurz zusammen gefasst heißt das: Akademiker heiraten Akademiker und Arbeiter heiraten Arbeiter. Von Gegensätzen will niemand mehr etwas wissen. Jetzt heißt die Erfolgsformel: Gleich und gleich gesellt sich gern.

Soziologen und Ökonomen treibt diese Entwicklung schon seit Jahrzehnten um, denn für die gesellschaftliche Durchmischung bedeutet das nichts Gutes. Im Gegenteil: Untersuchungen belegen, dass diese Auslese unter Gleichen die Ungleichheit in der Gesellschaft verfestigt."


Das Gefühl habe ich auch - ohne da jetzt fachliche Kenntnisse einfließen zu lassen. Aber wenn ich mich so umschaue, dann kann man recht gut erkennen, dass diese heutige These zutrifft. Gleiches gesellt sich mit Gleichem. Dass das natürlich schief geht, liegt ebenso auf der Hand, denn man sitzt als Mensch immer - egal wie offen, intelligent und scharf denkend man ist - im eigenen Glashaus und durchblickt die Fenster aus einer bestimmten Perspektive, die nur geringfügig abänderlich ist.

Jemand, der in einem akademischen Elternhaus aufwächst, erlebt, erfährt und sieht die Welt, seine Menschen, das Umfeld nun mal anders, als das Arbeiterkind oder jemand, dessen Herkunft mit purem Geld geformt wird. Man liest unterschiedliche Zeitungen, unterschiedliche Webseiten, erlebt unterschiedliche Wohnungen, Kleidung, Orte der Gesellschaft und sonstige Dinge... das beginnt bei der Spielekonsole zuhause und setzt sich bis zum Auto und den Umgang damit fort.

Wer intelligente Züge aufweist und vielleicht sogar nicht nur mathematische Referenzen besitzt, sonder auch emotionales Verständnis und die selten gewordene Empathie auf zwischenmenschlicher Ebene, der beschäftigt sich mit völlig anderen Dingen im Alltag, als der einfach denkende Arbeiter, dem der Zugang verwehrt wurde oder der gar nie den Zugang dessen erlebt hat. Das kann man noch so aufbohren, auch bei völligem Verständnis der anderen Seite, wird man dennoch nie den selben Blickwinkel haben können.

Das gelingt am ehesten durch einen Partner oder nahen Freundeskreis. Ich bin mir sicher, dass jeder von uns schon da und dort Meinungen im Leben revidiert hat, weil ein Partner oder eine Freundschaft im Laufe einer längeren Zeit einen völlig neuen Zugang zu einem nicht verstandenen Thema oder Sachverhalt ermöglicht hatte.

Wenn das aufhört, beginnt absurderweise der Klassenkampf von vorne. Und noch absurder ist ja, dass der "alte" Klassenkampf ja das Ziel hatte, diese Grenzen aufzuheben, aufzuweichen und eben die Tore zu öffnen, dass man diese Trennlinien überschreiten kann... das ist passiert, man hat die Seiten gewechselt, vermutlich gibt es heute mehr und mehr Akademiker denn je, darunter viele, die sich hochgekämpft haben... aber nun, ja nun geht es nur noch oben. Der Mensch strebt immer schon empor, Rückschritte sind ihm in der Regel fremd. Und das Spiel der Klassen beginnt von vorne, weil sich die neue Generation schnell abkoppelt.


Dienstag 09. August 2016

# Wenn man sich so durchliest, wie die digitalen News-Medien da und dort so schreiben, hat man beinahe das Gefühl, dass die olympischen Sommerspiele das nächste große Ding ist, das den Bach runtergeht.

Außerdem kann ich mich noch an eine Zeit erinnern, als man diesem Event entgegenfieberte und sich schon darauf freute, all die bunten Wettbewerbe mitverfolgen zu können. Speziell Rio und so weiter. Hochspannend... eigentlich. Und das nicht nur, weil ich damals als Jugendlicher am SNES die Olympic Summergames und auch die DOS-Varianten durchgespielt hatte. \o/

Trotzdem. Entweder es liegt an meinem Alter oder doch an der aktuellen Zeit, dass diese Spiele irgendwie so gar keine Emotionen mehr (bei mir) auslösen. Auf Twitter vorher über ein paar Infos drübergescrollt, aha - anscheinend waren wir bei Beachvolleyball oder dergleichen erfolgreich... nun ja, da tut sich dennoch gar nichts bei mir. Die Zeit der Großevents ist einfach irgendwie vorbei. Da ist Youtube fast spannender. ^^

Bisher habe ich generell weder einen Wettbewerb verfolgt, geschweige denn die Eröffnung gesehen und bei den News - gestern oder so - habe ich statt den olympischen Meldungen auf den Artikel mit neuer Rekord bei der Handtaschen-Weitwurf-Meisterschaft geklickt. Ein Armutszeugnis meinerseits, ich weiß... auf der anderen Seite auch eine passende Symbolik für die Welt-Spiele.


Sonntag 07. August 2016

# Übrigens, falls jemand Wunschfee spielen möchte... ich suche das hier. Irgendwelche Tipps?


# Also das ist jetzt wirklich ein enorm unnötiger Eintrag eines unwichtigen Sachverhaltes... aber ich habe mir unter i3wm die Tastatur neu belegt oder sagen wir besser die Shortcuts für Workspaces, Browser, Editor, Beenden und 9menu. Vertippe mich zwar jetzt wieder mal eine Weile, aber der Workflow wird immer besser und besser. Und angenehmer. Und vor allem nütze ich endlich die F1~F12-Tasten komplett und mal sinnvoll, die führten früher ja ein völlig unscheinbares Schattendasein in meinem Leben.

Außerdem habe ich damit auch gleich den Affengriff für die Workspaces und Co. reduziert, denn wie man ja von mir weiß, gehen mir Tastenkombinationen auf den Nerv. Ich bin so der schnelle 5-Finger-Tipp-Mensch, der einfach eine Fingerkuppe auf eine Taste knallen lässt und dann soll sofort was passieren. Dieses STRG+Shift+XY oder Super+ALT+Bla Zeugs ist einfach nur lästig.

Da lobe ich ja nachträglich (ja, wer hätte das gedacht, denn damals war das grauenhaft) die AS/400 Tastaturen (Bild), die zumindest damalig noch F1 bis F24 Tasten hatten... die hätte ich glatt gerne wieder, wären mittlerweile sehr nützlich. Die untere Reihe würde ich mit den Workspaces belegen und darüber Shortcuts für das Öffnen der wichtigsten 5-Tools, das Beenden, Schlafen schicken, Copy & Past und so weiter. Hach ja... ^^


# Und außerdem bin ich gerade über ein paar Foto-Seiten gestolpert, die es eigentlich deutlich sinnvoller machen, Bildern ein Leben einzuhauchen... denn die präsentieren keinen Bilderschwall, sondern einfach einmal in der Woche ein ausgewähltes Bild. Oder auch nur ein Bild pro Monat.

Gefällt mir plötzlich viel mehr... wobei ich ja meine verstaubte Spiegelreflex ja eigentlich so gut wie gar nicht mehr auspacke oder gar mitschleppe. Man wird bequem und begnügt sich mit verwaschenen, groben Smartphone-Bildern im Alltag und empfindet das Fotografieren mit einer richtigen Kamera beinahe schon so wie eine technische Last. Dabei liegt so viel Ruhe und angenehme Stille darin - wenn man sich darauf einlässt.

Hätte ich mir vor 10~20 Jahren auch nicht gedacht, dass das mal passiert, denn damals stapfte ich ja noch ständig mit der Kamera herum, kaufte sogar analoge Filme noch und ging alteingesessenen Profis zur Hand. Heute ist das wie ein Rückblick im vorherigen Beitrag... so eine seltsame Zeit, die zwar lebendig ist, aber irgendwie gar nicht mehr in den heutigen Puls des Lebens passt. Mh.


# Mir fällt in letzter Zeit oft in Gesprächen auf, dass ich mich mehr und mehr wirklich nicht mehr zu den Jüngsten zählen darf. Erst letztens wurde mal wieder über das "Internet" in meinem Umfeld gesprochen, so über die Anfangszeiten von Facebook und Co. und da wurde mir erst bewusst, dass das Umfeld um mich überhaupt keine Ahnung - beziehungsweise Erfahrung mit - zum Beispiel MySpace hat oder gar der Zeit noch davor! Das war in dem Moment eine beinahe erschreckende Erkenntnis.

Auch ein Gespräch mit Jemand, der weder Shareware-CDs noch die damaligen Chat-Rooms je erlebt hat, der Flash-Seiten nur mehr am Rande erfahren hat und bei dem das interaktive Netz in seiner Realität erst mit Facebook und eben Twitter beginnt. Der überhaupt nicht begreift, was das da mit Yahoo soll und warum da alle davon reden und der sich sozusagen nicht vorstellen kann, dass es auch mal ein Netz ohne Google Maps gab. ^^

Die Zeit rast enorm dahin. Manchmal macht das schon auch Angst. Denn im Alltag fühlt sich der IT-Kram und diese vernetzte Welt innerlich noch immer so "neu" an... puh! /o\



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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