\ō/

Samstag 16. Juli 2016

# "George W. Bush gewann Florida damals mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 537 Stimmen. Unter dem merkwürdigen US-amerikanischen Wahlsystem wurde er damit Präsident. Mehr als 90 Prozent der Schwarzen in den USA stimmten damals für die Demokratische Partei. Hätte Harris diese schwarzen Wähler nicht blockiert, hätte Bush das Weiße Haus nicht erobert. Meine Untersuchung, die ursprünglich in der britischen Tageszeitung The Guardian erschienen war, wird inzwischen selbst von Bushs eigener Bürgerrechtskommission als unanfechtbare Tatsache anerkennt."

In den USA gehen sechs Millionen Stimmen verloren.


# FAZ: Sie wollen Panik im Volk schüren, das ist doch klar

"Immer wieder hört man Menschen darüber diskutieren, dass die Bilder von den Demonstranten, die auf Panzer klettern, zu perfekt inszeniert wirken, dass Staatspräsident Erdogan, der von einem sicheren Ort aus das Volk zum Marsch auf die Straßen aufruft, zu gut vorbereitet wirkt. „Das ist doch alles geplant, und morgen ist der Putsch dann vorbei und er führt das Präsidialsystem ein“, ruft ein Kellner in einer Hotelbar und klingt dabei ganz ähnlich wie ein Künstler in einem Café nur ein paar Häuser weiter."


# Ich bin ja wieder mal weit hinten nach, aber das Ubuntu-Forum wurde gehackt. Pah, wer betreibt denn heutzutage auch noch Foren?! ^^ Hüstel.


# Da hat man bei uns im Ösiland Retro-Dachziegel entdeckt - halt schon etwas älter. Résumé: "Heute kann man sich das kaum mehr vorstellen, dass Baustoffe über 600 Jahre der Witterung standhalten“, sagt Landeskonservator Fuchsberger"... das sollte man mal einem Bauhaus und Co. mitteilen. Die meisten Dinge und Bauten zerfallen nach spätestens 10 Jahren und müssen nach 15 Jahren schon wieder renoviert werden. \o/


# Hach, wenigstens mal etwas Amüsantes wieder... man schaue sich dieses Video über Computerspiel-Technologie für Industrieanlagen an und beobachte den Monitor. Sowohl die Figur, die aus dem Korb stürzt, als auch die Figur, die von einem Teil getroffen wird... "Argh!". Da hat jemand zuviel Sims gespielt. ^^


# Man hat generell das Gefühl, dass sich in den letzten Jahren alle Staaten und auch diverse politischen Flügel irgendwie übernommen und zerfranst haben. Und der letzte Golfkrieg hat da viel zur Entzündung und Zerbröselung beigetragen. Es sind die Geister, die man selber rief...


# Naja, nachdem jetzt in der Früh verlautbart wurde, dass der Putsch in der Türkei gescheitert ist, kann man sich schon mal langsam ausmalen, was denn nun so folgen wird.

Kritiker und Gegner von Erdogan stehen jetzt erst recht auf der schwarzen Liste - da werden wohl etliche gerade über die Grenzen fliehen, "kritische" Personen werden folgenderweise sicherlich reihenweise ganz offen aus ihren politischen Ämtern entlassen, enthoben oder verhaftet und medial als Bedrohung für die "Demokratie" dargestellt - und jede Kritik von außen bzw. durch die EU und so weiter, wird als gefährlicher Funken und Spiel mit dem Feuer empfunden. Und zwar von beiden Seiten - weil die EU kann sich eine unkontrollierte, zersetzte Türkei schlicht und ergreifend nicht leisten bzw. wäre überfordert damit und ist von Erdogan innerpolitisch selber abhängig (Stichwort Merkel und Co.) und das türkische Land bzw. sein Präsident selber wird jetzt aus "Putschgründen" nicht nochmal Schwächen oder Systemfehler zulassen, fördern oder thematisch behandeln wollen.

Ist irgendwie wie mit dem Anschlag in Nizza... sowohl der Putschversuch, als auch der LKW-Fahrer, helfen der aktuellen Macht, sich nun noch mehr durchzusetzen. Bin ja auch gespannt, über welche Nebelgranaten zukünftige Generationen noch so eines Tages mal lesen werden, wenn die heutige Zeit aufgearbeitet wird. Ich verweise da beispielsweise mal wieder auf den Begriff Die Strategie der Spannung.

Nachtrag: Und nein, ich glaube natürlich nicht, dass der LKW-Typ in Nizza ein bezahlter Geheimdienstler war oder dass die Soldaten in der Türkei alle Teil eines untereinander abgesprochenen, komplexen Plans Erdogans waren... aber die interessante Frage ist, wer da wo im Hintergrund zündelt.

Beispiel: Wenn ich als Unternehmer eines Konzerns eine auflebende Gewerkschaft unterbinden oder schwächen möchte, dann lasse ich einen nahen Mitarbeiter da und dort zufällig unter den Leuten so nebenbei Gerüchte fallen. "Es sollen 15% gekündigt werden, alle Vergünstigungen gestrichen und ein Lager umgesiedelt werden..." und so weiter. Und wie es bei Menschen so ist, Gerüchte verselbstständigen sich, werden immer mehr und mehr ausgebaut, ausgeschmückt und vergrößert. Die Empörung steigt, die Töne werden schriller, die Ängste steigen und die Leute werden nervöser. Und auch da gibt es dann immer welche, die die Retter spielen wollen, besonders laut schreien, sich gerne an die Spitze setzen wollen, sich wählen lassen und nun all diese Einsparungen radikal bekämpfen wollen.

Und dann kommt es halt irgendwann soweit - der Tag der Wahrheit, es wird gewählt, es werden absurde Forderungen gestellt, gestreikt, die Töne werden rauer und aggressiver, wilder und man übertritt da und dort Grauzonen, es gibt Wahlen und Gespräche, bis es zu einem großen Finale kommt. Mit der Auflösung, dass es weder Einsparungen gibt oder gab, noch dass ein Lager umgesiedelt werden soll und so weiter... und stellt die lautesten Rufer, die sich gegenseitig angeheizt haben, als die dar, die dem Unternehmen schaden, die Arbeitsplätze gefährden, die Streiks haben Kosten verursacht, es wurde gelogen und betrogen, da wollte sich "wohl einer wichtig" machen. Vielen Mitarbeitern ist es plötzlich peinlich und unangenehm, wollen mit der Sache nichts zu tun haben, die Rufer haben ihr Vertrauen zur Geschäftsführung verloren und ebenso zu ihren Kollegen und sind weg vom Fenster.

Das Thema Gewerkschaft ruht wieder, jetzt kann man wegen den entstandenen Kosten und den Arbeitesniederlegungen das Programm verschärfen und Lohnerhöhungen begrenzen, jetzt lassen sich auch kleine Einkürzungen leichter einbringen, ohne dass allzuviel Gegenwind aufkommt und so schnell wird generell keiner mehr sich auf die Barrikaden stellen und als Zielscheibe dienen. Der Konzern lehnt sich zurück und wäscht seine Hände in Unschuld, den er hat nichts getan. Außer vielleicht sich mal wo einer missverständlich versprochen und so... ^^

Und das meine ich... man werfe in den bereits brodelnden, militärischen Kreise das Gerücht von einem Putschversuch in den Raum, es werden genug darauf aufbauen, sich selber in Stimmung bringen, darauf hoffen und glauben, dass die Bewegung größer und koordinierter ist - und so man schaut einfach zu, wie ein halbgarer Versuch scheitert, schlägt ihn dramatisch nieder und hat für längere Zeit wieder vorgesorgt und seine Ruhe. Und nützt das Ganze für eine Säuberung.

Der LKW-Fahrer wird schon ein Einzelkämpfer sein, aber woher der Floh im Ohr ist, das ist halt wieder so eine Sache. Da können viele Ecken und Kreise über viele Umwege solche Ideen aufbringen, aber der Anfang dieser Dynamik-Schnur, die wäre halt schon "spannend".

Und ja, kann natürlich auch viel banaler und einfacher sein - aber es schadet nicht, sich alle Seiten anzuschauen. Denn Tote und Anschläge gab es schon mit Gladio und unter dem Deckmantel beispielsweise der NATO.

"Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren. Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um größere Sicherheit zu bitten. […] Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann.

Die Akteure sind typischerweise Geheimdienste oder ihnen nahestehende Kreise, die wegen der impliziten Verstöße gegen nationales bzw. internationales Recht in der Regel ohne oder nur mit inoffizieller Genehmigung ihrer Regierung handeln. Ausführende Organe sind häufig paramilitärische Gruppen, Kriminelle oder Extremisten, die über die wahren Hintergründe und Motive ihrer Auftraggeber entweder getäuscht oder im Unklaren gehalten werden, manchmal jedoch diese auch unterstützen und billigen."


Nachtrag: "Die EU verlangte eine schnelle Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung in der Türkei, wie es am Rande des Asien-Europa-Gipfels in Ulan Bator in einer gemeinsamen Erklärung von EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini hieß. "Die Türkei ist ein wichtiger Partner der EU." Aja. Da ist wohl auch jemand innerpolitisch bei uns nervös... ^^


Freitag 15. Juli 2016

# Und jetzt am Abend erste Meldungen über einen Putschversuch in der Türkei... was für eine Welt. \o/

Nachtrag: Übrigens baut Russland jetzt seine Luftabwehr auf der Krim auf - mit modernen S-400-Systeme. Wie gut, dass laut von der Leyen jetzt endlich die Briten mit ihren Brexit die militärische Entwicklung nicht mehr behindern. Habt ihr eh schon Teelichter und Taschenlampen-Batterien gesammelt? ^^

Nachtrag: Jetzt heißt es laut Reuters, dass das Militär die Führung übernommen hat. Wir erinnern uns, das türkische Militär hatte 1980 schon einmal (eigentlich dreimal) geputscht. Man stelle sich übrigens vor, was es heißt, wenn die Lage dort auch kippt... Flüchtlingsabkommen fallen weg und viele Türken wollen und müssen dann ebenfalls raus, wenn sich die Lage unter Umständen für sie verschlechtert. Darauf ist wohl Keiner vorbereitet. Weder die Türkei, die Südländer... noch Europa. Es sprühen die Funken, denn in Zeiten wie diesen kann sowas binnen weniger Stunden und Tage einen Flächenbrand verursachen.

Nachtrag: Außerdem wette ich ja darauf, dass Nizza und so ein Putsch(versuch) und dergleichen, den Rechten in Europa weiter Auftrieb geben... die erneute Bundespräsidentenwahl wird wohl spannender als gedacht. Und in anderen Ländern bei diversen Wahlen ebenso - bei der Stimmung.

Ich war ja gestern außerdem tagsüber mit zwei Freundinnen unterwegs - aus den Vereinigten Staaten - und haben uns dann in einem Geschäft zufällig mit einer Engländerin unterhalten, die hier in Österreich arbeitet - über die Lage der Welt... Österreicher, Amerikaner und Engländer an einem Fleck. Und alle das selbe Fazit: düstere Zeiten mit einem seltsam dichter werdenden Schatten und alle fühlen so eine Unruhe. Detail am Rande: In dem Moment war Nizza dabei noch nicht mal ein Thema, weil noch gar nicht passiert. /o\

Nachtrag: Und nachdem Videos von feuernden Helikoptern über Ankara auftauchen, Panzern in den Straßen und zumindest einer Explosion, muss man sich auch klar machen... sogar wenn der Putsch schief geht, dann steht Erdogan als Angriffspunkt dar und es bricht erst recht eine dunkle Zeit der staatlichen Kontrolle an. Wobei das Militär bei früheren Putschen auch nicht gerade zimperlich vorgegangen ist und es "Säuberungen" gab. Das generelle Resultat des letzten Putsches lasse ich mal offen, da muss sich jeder eine eigene Meinung bilden. So oder so - war es bisher schon unrund, dann eiert jetzt das System generell.

Nachtrag: Wie ein User auf Twitter schreibt: "Demokratischer Islamismus oder säkularer Militärputschismus. Schwierige Entscheidung..."


# "Das passierte einfach so. Es gibt ohne jeden Zweifel eine europäische Vereinigung durch den simplen Umstand, dass Reisen und Mobilität möglich wurden. Europa wäre kein gemeinsames Haus, wenn jeder in seinem Zimmer sitzen bleiben würde. Und das begann, man möge sich erinnern, lange bevor es in Brüssel eine Kommission gegeben hat. Oder auch nur eine EU.

und ich weiss genau, dass es damals keinen Herrn Juncker und keinen Herrn Schulz gab, und Frau Merkel war noch jenseits der Mauer: Es war sehr schön. Wir waren in der Provence, die Sonne schien, und das war Europa. Andere Landschaften hatten auch schöne Töchter und Sohne mit einem lustigen Akzent. Dann kam für alle das Abitur und Interrail, manche übergaben sich an der Costa Brava und manche entschieden sich, in Perugia zu studieren und einen Griechen zu heiraten. Wie es eben nun mal so ist."


Der gute Don hat mal wieder getippt. Und es stimmt schon, es gab schon vor der EU ein kollektives, gemeinsames Europa, auch ein Europa der Reisenden, des Auslandsstudium, ein paar Jahre in anderen Gefilden arbeiten und wirken, kulturellen Austausch und Produkt-Importe, die damals noch willkommen und geschätzt wurden. Aber das scheint in der heute üblichen medialen Demenz keine Gültigkeit mehr zu haben.

Nachtrag: Auch wir waren damals auf Tour - Schweiz, Frankreich, Italien,... Mussten Geld tauschen, passierten Grenzkontrollen, fremde Sprachen, Handzeichen, fremde Produkte, fremde Sitten, fremde Städte. Und es war dennoch herzlich und offen - überall... die Entdeckungs-Freiheiten gab es damals genauso schon, halt etwas anders und mehr gesittet~geformt. Funktionstüchtig. Aber da waren wir halt auch noch keine direkten Konkurrenten im eigenen und fremden Land, da war man auch noch nicht voneinander gezwungenermaßen und frustriert abhängig und jeder hatte so seine Ecke, die ihm gefiel. Heute hat man uns dicht zusammengebunden und das Band der künstlichen Umarmung heißt Wirtschaft und Schulden (und ja, die sind natürlich ein Relikt dessen, aber keine "Schuld" an sich).


# Zum Anschlag in Nizza kann man eh nicht viel sagen, also schauen wir mal auf die vielleicht zukünftig bessere Alternative des Menschen: der Muskel-Roboter.

Nachtrag: Oh und schaut mal wie lieblich diese bäuerliche Landschaft mit dem SwagBot wirkt. Hach ja, ich mag es, wenn man so in der sommerlichen Wiese sitzt, es läuten die Kuhglocken, Schafe plaudern munter im Kollektiv, Bienen summen emsig vorbei, in der Ferne tönt ein zartes Miauen einer Katze und der süßliche Klang der Elektromotoren rumpelt vorbei.


Donnerstag 14. Juli 2016

# Und die ÖBB führt vorübergehend Zweiklasseninternet in Zügen ein. Der Pöbel surft langsamer, eh besser so... ihr wisst schon, Hatespeech und so. /ironieoff ^^


# Lalalaaa... EU-Kommission soll schon 2010 von Abgasmanipulation gewusst haben. Nein?! Doch. Ooohh!


# Bad Boys.


# Linus schimpft über falsche Kommentare und Tor tauscht die Führung komplett aus.


# Und wenn wir schon bei dem Thema sind - als ich wegen dem Forum herumstöberte (mal wieder), klickte ich mich natürlich auch regelmäßig durch diverse Foren, einfach um zu schauen, was verwenden die, wieso und warum und welche Tools und so weiter.

Tatsächlich sind die spannendsten Foren im Netz, weil nämlich so amüsant ernsthaft, die rund um My Little Pony... klickt und lest Euch da mal durch. Übrigens auch ein perfektes Beispiel, warum man in Foren Signaturen für User verbieten sollte... grausam, diese Platzverschwendung. Und so nebenbei - auch das Thema Frau und Mann ist ein Faktor. ^^



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
 1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25  26  27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114