Zum Inhalt springen

Samstag 29. Oktober 2016

Ich habe zur Abwechslung drüben nochmal ein Dokuwiki eingerichtet, ein bisschen den Code durchgeschaut und einfach mal diverse JS-Einbindungen rausgehaut... und sieh mal an, das Ding wird ja richtig schnell und Benutzer-freundlich. Bisher läuft es auch ohne den Kram und man spart einige Requests ein - mal weiter anschauen, was man da noch so machen kann.
22:45 Uhr / 29.10.2016 / 20161029224053.txt

So - Nummer 2 der Schreibtischlampe. Hat ja dann doch etwas geblendet das Teil, also gleich ganz neu gemacht. Wieder auf die primitive, einfache Art, allerdings wird der Standfuss dann doch wieder aus einem hellen Holz bei Gelegenheit. Aja, und leichter ist das Ding auch geworden. Wiegt jetzt soviel wie ein kleines Kakao-Packerl. \o/
18:37 Uhr / 29.10.2016 / 20161029183446.txt

Mittwoch 26. Oktober 2016

Ich setze ja Wikis seit Jahren+ überall ein (oder Outliner am Desktop), weil ich sie für die beste Form halte, um Informationen miteinander verknüpfbar und auch entdeckbar zu machen - entweder öffentlich oder eben auch nur für einen selber. Blabla. Ich spiele mich so zum Beispiel gerade mit der alten UseMod-Wiki-Engine rum (wem der Name Ward Cunningham was sagt oder auch schon ein älterer Jahrgang ist, der kennt es sicherlich) und im Zuge dessen lese ich mich immer wieder gerne durch die alten, damaligen Diskussionen - dieses Mal im Meatballwiki drüben. Ich zitiere da mal von einigen Kommentaren:

"I think WikiWiki has failed because someone is being viciously attacked and flamed constantly. This has been true for about a year now. Really, the trust that holds the site together has been dissolving. Now, a large segment of people presume that others are vicious, conniving bastards. (Contrast AssumeGoodFaith.) The core group of authors are paralyzed in argument after flame about whether another core author is a jerk. I think any organization with that kind of politik is dysfunctional.

However, that doesn't really matter. Foreign visitors likely don't care about who's being flamed (or do they?). I think the vast majority of readers are interested in what there is to learn. To that, contrast material from today to material from 1997. Which material is better? That depends on your values. The newer material is more loose, thready, argumentative. The older material reads to me more like a bunch of people getting together over coffee and trying to figure out a bit of difficult philosophy together. SoapBoxing vs. BarnRaising, I guess.

Hopefully Ward will make C2 a read-only archive on a permanent basis and accept the thing is dead rather than letting it continue as a farcical imitation of what it once was. Hopefully this will also put paid to the people who believe that you can build delicate social structures online without having mechanisms to filter out the more dysfunctional members of society. They killed Usenet, they're trying to kill blogs and systems that don't have defences against such people built in tend to suck up a great deal of energy learning the same old lessons about sociopathy.

I've always seen parallels between WardsWiki and LambdaMoo, and they're not good ones. People got gushy about LambdaMoo too, how innovative and cutting-edge the whole thing was. Then some trolls came, people tried to deal with them through complex societal mechanisms of "arbitration" and "mediation" and so forth, refusing to admit that really, this was a BBS, and these were just asshats. Perhaps living, thinking human beings, sure, but from the face presented on the MOO, mere asshats to be swatted off. The refusal to limit the scope of things to MOO qua MOO, holding it up as some "virtual society" allowed more and more troublesome users to effectively hijack the discourse of the most dedicated patrons. The "owner" of the MOO refused to assert any kind of ownership, having devolved it to the users long ago, but of course users were largely powerless, having to go through fractious political maneuvering to have the simplest of MOO-wide defenses put in place. Finally, the illusion really crumbled for all the veterans, and what was left was an increasingly stagnant and technologically backward BBS with none of the creative output that characterized it formerly. Perhaps all online communities become mutually estranged and decay in some fashion -- but the parallels are quite striking in my mind."


True words. :/
20:54 Uhr / 26.10.2016 / 20161026204527.txt

Und das ungehobelte Bauholz sprach "Es werde Licht". Klick.
18:27 Uhr / 26.10.2016 / 20161026182630.txt

Sonntag 23. Oktober 2016

Aso und ja, für die Techniker-Mitleser... natürlich habe ich mir auch das aktuelle Alpine-Linux angeschaut und kurz zum Laufen gebracht, bin dann aber doch mit ein paar Fehlermeldungen gescheitert. Mmmmh.
20:49 Uhr / 23.10.2016 / 20161023204831.txt

Offline lebt es sich ja dann doch recht gut, muss man ja mal ganz ehrlich sagen. Mich nervt mehr und mehr dieses überall vernetzt und verknüpft zu sein "müssen". Für jeden kleinen Scheiß braucht man mittlerweile einen Account, überall eine gültige Email-Adresse und so weiter und nichts ist kompatibel oder ist so löchrig, dass man schon fast am Laptop zuhause die Leaks vom Monitor abkratzen kann. Und das sage ich als Jemand, der zur Computer- und Netzgeneration seit DOS gehört und sein halbes Leben darin verbracht hat und die digitale Welt als Offenbarung sieht. Aber so wie das mittlerweile rennt...?

Dazu passt auch gut dieser Text vom Don.

Es wird langsam eine Pest. Mehr und mehr. Halt so wie immer, wenn Menschen aus guten Ideen unbedingt Gewinn schlagen wollen und sich untereinander ausnützen. Oder von Ängsten getrieben unbedingt genauso sein wollen, wie die Anderen und dann noch mehr über die Stränge schlagen und sich gegenseitig Niederoptimieren und digital sich selber versklaven. Ist eh der Klassiker... die Menschen bringen sich generell immer um und beuten sich gegenseitig aus, aber auch nur weil es eben immer ein paar Menschen gibt, denen die Hemmschwelle fehlt. So wie im Verkehr - Unfälle und Staus passieren aufgrund ein paar Weniger, die unbedingt schneller sein müssen, dicht auffahren und protzen müssen. Unglaublich unnötig.

Übrigens finde ich ja die aktuelle DDOS-Welle, basierend auf diversen, ungeschützten und vernetzten Haushaltsgeräten, Babyphones, Drucker und so weiter, schon auch irgendwie amüsant. Passt da auch noch gut dazu.

Nachtrag: Aso und eine kleine Randnotiz... ich hätte heute schon fast hier ein PPlog installiert, weil ich jetzt schon seit zwei Tagen mal wieder mit Puppy Linux fahre und es da von Haus aus dabei ist und ich gleich erneut nostalgisch wurde. Das wäre eine Umstellung! ^^
20:37 Uhr / 23.10.2016 / 20161023202652.txt

Samstag 22. Oktober 2016

Es gibt einige Geschäfte, die werfen einem Sitzhocker aus Holz um ~5 Euro nach, sogar solide gebaut, schön anzuschauen und langlebig. Feine Sache. Aber mir zu wenig Grund, um das Ganze nicht doch gleich selber zu machen, auch wenn der Aufwand und das Ergebnis naturgemäß nicht in Relevanz zu den Kosten eines gekauften Produktes gesetzt werden können.

Aber man weiß dafür, dass man dieses Ding mit seinen eigenen Händen gebaut hat. Klobig, massig und im Detail unsauber, aber es ist da. Man pustet sich die Sägespäne weg, zieht den Schiefer aus der Fingerspitze und freut sich. Dieses Gefühl verleiht dem Ganzen nämlich einen Sinn... Lebensfreude. ^^
21:45 Uhr / 22.10.2016 / 20161022213850.txt

Ich bin sehr zufrieden. Ich habe ja immer wieder in Unterverzeichnissen auf meinen Webseiten diverse Projekte laufen, unter anderem auch ein privates, internes Wiki für den beruflichen Alltag. Das wurde meinerseits jetzt über Wochen hinweg befüllt, allerdings bin ich mittlerweile an die Grenze gekommen - was kann ich dort alles festhalten, was nicht unter Umständen bei einem Leak für Probleme sorgt? Welche internen Details und Prozesse lassen sich dort festhalten und wie kann man aber zugleich ruhig schlafen, wenn man jederzeit damit rechnen muss, dass man selber oder auch der Provider mal einen Fehler macht?

Also habe ich mich mit der hiesigen IT mal kurzgeschlossen und erfreulicherweise den Segen für ein kleines, portables Outliner-Tool bekommen - somit kann ich meine Sammlung nun guten Gewissens lokal dort am Computer betreiben und das Online-Wiki bei mir endlich einstampfen. Und damit auch eine Sorge weniger im Alltag haben.

Feine Sache, da lebt es sich gleich besser und die Trennung zwischen privatem Alltag und beruflichen Leben ist auch größer und schärfer - ein wichtiger Punkt. Zudem sind jetzt die Server alle richtig leergeräumt, meine Webseite und das/der Blog hier sind ja sehr überschaubar, auch technisch, die Fotosammlung sowieso und das war es. Ich mag das - ist wie ein Raum, wo nur ein paar Möbel stehen, die man alle verschieben kann und wenn man mal aufkehren muss, ist das so eine 2 Minuten-Sache. \o/


11:04 Uhr / 22.10.2016 / 20161022103914.txt

Unzufrieden bin ich aber noch immer mit dem System-Alltag. i3wm als nutzbare Oberfläche ist und bleibt meine Wahl, das passt alles, aber ich mag mich eigentlich auch von den Geräten selber lösen und bin wieder bei dem Stand (zur Abwechslung mal wieder), dass ich ja gerne meine Systeme alle portabel betreiben möchte. USB-Stick und Co. Bloß nur nichts fest installiertes mehr und von einem bestimmten Gerät abhängig sein.

Im Zuge der Outliner-Geschichte im vorherigen Eintrag - ich nutze da beruflich unter Windows MemPad und/oder Treepad - habe ich gestern nach gefühlten hundert Jahren mal wieder Windows auch zuhause hochgefahren. Irgendwie war ich da kurz emotional bei der Windows XP Zeit mit den kleinen Mini-Portabel-Tools, die ich in einem Ordner rumkullern hatte... das Verzeichnis war gerade mal 20 MB groß und deckte meinen kompletten Anwender-Alltag ab (Stichwort Tiny Tools), vom Surfen, über Schreiben, Bloggern, Fotos bearbeiten, diverse Helfer-Tools, Security, Videoplayer und so weiter... das Ganze so unkompliziert, dass ich das Feeling - was das betrifft - bis heute bei Linux ein wenig vermisse. Schreibt hier jemand, der privat nur mehr Linux arbeitet und es liebt. Auch mochte ich immer die klassische, kantige Windows-Oberfläche (95-XP), die war rudimentär und schnell.

Aber keine Sorge, ist mir eh schnell vergangen - hat gerade mal 5 Minuten gedauert, bis mich dieses und jenes Fensterchen mit einer Update-Aufforderungen und Security-Batch und Popup und Hinweis und Infocenter und Hintergrund-Tool-Gelade dermaßen gereizt haben, dass ich es wieder bleiben habe lassen. So unglaublich mühsam. Es ist erschrecken, dass beispielsweise eigentlich ein simples Tool, das nicht viel kann, schon seit Jahren ständig immer wieder mit Updates versehen wird und es kein Ende nimmt. Und alle sind irgendwie wichtig. WTF?! /o\

Naja, wie auch immer... die nächsten Tage werke ich mal lieber mit Holz, aber so leicht und dezent steuert sich im Hintergrund der heimatliche Alltag im digitalen Nirwana auf ein System via USB-Stick. Ob es mein geherztes Puppy Linux mal wieder wird, weiß ich zwar noch nicht, vor allem muss ich mal schauen, ob das auch mit i3wm klappt irgendwie, aber die Flugrichtung ist zumindest mal da. Falls jemand von Euch dies schon konsequent über einen langen Zeitraum betreibt, dann lasst es mich wissen - ich bin neugierig.

Nachtrag: Anzumerken ist, dass damit ein System gemeint ist, das nach dem Laden vollständig im Speicher läuft, also eben Puppy Linux, DamnSmallLinux und andere Vertreter dieses Genre, die man beim Hochfahren mal lädt und die aber während des Betriebes ihrerseits sonst keinerlei großen Schreibvorgänge mehr vollziehen, es sei denn, man animiert sie selber dazu. Es heißt schließlich nicht nur Daten sparen - speziell in dieser heutigen Zeit - sondern auch Ressourcen. Und wenn es nur digitaler Staub ist, aber Staub bleibt Staub.
11:04 Uhr / 22.10.2016 / 20161022104848.txt

Donnerstag 20. Oktober 2016

Ich verstehe einfach nicht, warum nicht mehr News-Seiten im Netz schlicht und ergreifend wieder auf statische Werbung setzen und damit gewinnen... einfach eingefügte und verlinkte Bilder.

Die meisten Seiten sind am Handy aktuell unbenutzbar, wenn man nicht 90% der Inhalte schon im Vorfeld blockt - und das fast immer, weil entweder ein Werbe-Filmchen startet, ein Layer sich unnötig animiert über den Text schiebt, eine Animation sich nicht wegklicken lässt oder die Werbeplätze erst mal von 24 verschiedenen, langsamen Servern nachbeladen werden müssen.

Es nervt unglaublich.
07:07 Uhr / 20.10.2016 / 20161020065642.txt

Sonntag 16. Oktober 2016

Oh, cool... den Film Interceptor von 1986 kannte ich gar nicht?! Sogar mit einem noch frischen, sehr jungen Charlie Sheen. Den dürfte ich irgendwie in meiner Jugend verpasst haben. Mmmhhh... \o/
19:32 Uhr / 16.10.2016 / 20161016193006.txt

Große Sorge um kleine Wälder. "Eine geplante Änderung im Forstgesetz sorgt für Proteste von Naturschützern. Laut dieser sollen Waldflächen, die kleiner als 5.000 Quadratmeter sind, künftig nicht mehr als Wald gelten und ohne Genehmigung gerodet werden dürfen."

"Wenn kleine, alleinstehende Waldinseln verschwinden, bringt das eine Verwaltungsvereinfachung mit sich, da sie dann nicht mehr dem Forstgesetz unterliegen, die Forstabteilungen sind dafür dann nicht mehr zuständig."

Klar, wenn es für die Verwaltung einfacher ist, dann scheiß doch auf die Natur. Braucht ja kein Mensch, den ganzen grünen Kram. /Ironieoff
19:16 Uhr / 16.10.2016 / 20161016191506.txt

Samstag 15. Oktober 2016

Ich verkünde an dieser Stelle etwas geknickt und seufzend... ich habe die Heizung aufgedreht. Auch wenn es heute mal wieder etwas milder war. Aber ich habe auf kalte Füße einfach keine Lust mehr. Bbbrrrr. /o\
19:47 Uhr / 15.10.2016 / 20161015194619.txt

Nö... der Suder-Blog hier wird nicht so schnell abgedreht, der steht für sich (wenn auch viel zu ruhig momentan), aber alles Andere, was vielleicht der Eine oder Andere von mir im Netz noch geheimnisvoller Weise kennt, wandert weiterhin in die ewigen Pixeljagdgründe, denn das Ziel ist klar: zukünftig lebe ich digital nur mehr im Wiki drüben.

Heute zeitig in der Früh von irgendeiner japanischen Seite ein selbstgeschriebenes Plugin abgeholt, etwas angepasst und siehe da... wir haben eine Blog-Funktionalität, die in etwa dem Stand von ~1990 entspricht, aber das reicht aus. Im Endeffekt erstellt ein Button einen Wiki-Eintrag mit dem aktuellen Datum, das Plugin selbst sucht Textdateien raus, die die passende Blog-Kennung haben und spuckt sie als Archiv-Liste aus. Was braucht man auch mehr...? ^^

Nachtrag: Aso ja, das Layout habe ich dort auch gleich nochmal vereinfacht und weiter entschlackt. Zwar sind sicherlich Darstellungs-Fehler zu finden, weil ich das zwei Spalten-Layout recht primitiv mit einem Float und Margin umgesetzt habe, aber ja... es ist mir ziemlich egal. Bei mir klappt es und das muss reichen. \o/
19:17 Uhr / 15.10.2016 / 20161015190900.txt

Ich muss mal zwischendurch auf zwei lesenswerte Texte hinweisen - einmal auf ein paar Gedanken von Don Alphonso und einmal auf diesen Text über Utopia. Etwas sinnvolle Morgen-Lektüre an einem Samstag. \o/
07:38 Uhr / 15.10.2016 / 20161015073636.txt


 1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28  29  30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   126   127   128