\ō/

Mittwoch 29. Juni 2016

# Ein Blick in das Jahr 1982, als Grönland aus der EWG ausstieg und das zehn Jahre lang:

Besonders Deutschland sei zunächst zu keinerlei Zugeständnissen bereit gewesen, weil der deutschen Fischereihochseeflotte an den Fischgründen vor Grönland sehr gelegen gewesen sei. "Deutschland war besonders hart gegenüber Grönland", sagt Vesterbrink ohne Bitterkeit. "Die deutschen Verhandler konnten Stunden, Wochen, Monate reden, ohne inhaltlich irgendetwas zu sagen. Sie konnten monatelang völlig unverbindlich bleiben, aber das mit Millionen von Wörtern." ^^

Auch dass die Brexit-Verhandlungen nur zwei Jahre dauern sollen, hält Vesterbrink für völlig unrealistisch. "Nein, nein, nein; das ist einfach nicht machbar", sagt der Anwalt. "Großbritannien ist in Tausenden Arrangements mit der EU, und jeder einzelne Aspekt muss verhandelt werden. Sieben Jahre sind realistischer, aber selbst das erscheint mir unwahrscheinlich."


# Es schmerzt so. Chemtrails: Online-Petition gegen Himmelfotos in Hotel.


# WTF? ÖH-Studentenstiftung verspekuliert zwei Millionen Euro. Auch als Nicht-Student zum Kotzen... jedes Mal das Gleiche.


# Kennt jemand noch die Fraggles? Da gibt's ja das Lied beim Intro mit dem Satzteil: "...dann bohr Dir doch ein Loch ins Knie!"

Freihandelsabkommen mit Kanada: Juncker fordert den EU-Alleingang - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will bei der Entscheidung über das Freihandelsabkommen mit Kanada die nationalen Parlamente außen vor lassen. Nur das Europaparlament und der Europäische Rat sollen entscheiden.

Sie lernen es wirklich nicht. Hrhrhrhr. \o/


# Ikea ruft kippende Kommoden zurück.

"Nach mehreren Todesfällen unter Kleinkindern durch umkippende Kommoden sieht sich Ikea in den USA und Kanada gezwungen, die Möbelstücke der Serie „Malm“ zurückzurufen. ... Die Kinder starben demnach beim Erklimmen der Kommode, die dabei auf sie kippte. ... In keinem der Fälle war die Kommode wie in der Montageanleitung vorgeschrieben an der Wand befestigt."

Mmmmhm. Also wenn ich kleine Kinder habe, schraube und nagel ich alles fest, was irgendwie kippen oder umfallen könnte - alleine schon aus Vernunftsgründen. Von dem Kasten, der Vase bis hin zum TV und so weiter. Egal, ob es vorgeschrieben ist oder nicht und von wem auch immer das Teil kommt. Was deshalb ein Möbelhersteller bzw. Verkauf eines Produktes damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht ganz?! Ich meine, wenn ein Kasterl nicht festgemacht ist und ich öffne die vollgefüllten Laden... sagt mir doch mein physikalisches Verständnis, dass das irgendwie... kippen könnte? So die Naturgesetze und so?! \o/

Nachtrag: Sind die gleichen Leute wohl, die auf 1 Zentimeter dicke Holzlatten mit vollem Körpergewicht springen oder drüberlaufen und sich dann wundern, dass das Teil durchbricht und man sich weh tut. ^^


# Weil es vorhin im IRC-Chat thematisch zu "Foren" aufgetaucht ist... Stichwort FluxBB vs. Flarum. Mit Letzterem kann ich mich eher schwer anfreunden, weil es nicht nur optisch halt so ausschaut, wie Apps heutzutage eben ausschauen, also dieses hippe "auch da muss was Sliden können", sondern auch weil der kleine User von der Straße da nicht mehr mitkommt. Es stört mich mehr und mehr, dass der "User ~ Entwickler-Gap" fast überall wächst. Generell tun sich kleine User bzw. DAUs schwer mit den Online-Dingen, aber etwas HTML, etwas CSS und ein bisschen PHP hat jeder bei einem Funken Interesse schnell heraus - und wenn es ausreicht, um das Logo zu tauschen oder die Farben zu ändern. Oder eine Fußzeile zu kopieren. Oder eine Template-Variable zu verschieben.

Nicht ohne Grund sind HTMP/CSS/PHP-Anwendungen so erfolgreich geworden und kommen unverändert flächendeckend zum Einsatz... weil eben der User/Anwender selber auch mit dem Schraubenzieher mitspielen kann. Er kann und darf Sachen ändern und das auf eine sehr simple Art und Weise... ohne Fachwissen (kann natürlich auch nach hinten losgehen, klar).

Und das verkörpert für mich das Netz - das Jede~r, der daran Teil haben möchte, es auch tun kann, aber ohne dazu sich allzu intensiv damit zu beschäftigen müssen. Nehmen wir als verständlichen Vergleich vielleicht Möbel.

Jeder kann tatsächlich Möbel bauen, wenn er sie bei Geschäften wie Ikea und Co. kauft. Die Teile aussuchen, einfach mitnehmen, zuhause die Verpackungsteile mit einem simplen Buttermesser öffnen und das Regal, den Kasten, das Bett oder den Esstisch einfach mit ein paar Dübeln, einem Hammer und einem Inbusschlüssel zusammenschrauben. Fertig.

Vielleicht vergisst er ein Teil, aber dann hilft ein Blick in eine simple Anleitung und er klopft es nochmal zusammen, schaut bei jedem Schritt nochmal nach. Das ist für mich die ideale Form des WWW: auch Du kannst es.

Die Hauptrichtung der heutigen Entwicklung hingegen geht eher in die "Hier ein fertiges Möbelstück. Wenn Du etwas daran ändern möchtest, dann solltest Du schon etwas mehr Ahnung über den verwendeten Kleber haben, benötigst einen speziellen Inbusschlüssel und erneut Bohren müsstest Du auch".

Bei den alten (natürlich nur gut gemachten) Foren, Blogs, Galerien und so weiter konnte der User sozusagen in das Herz schauen und selber ein wenig tweaken. Heutige Anwendungen werden stattdessen mehr und mehr diese "magische Box". So wie Handy-Apps, wo vermutlich 98% der User überhaupt keine Ahnung mehr haben, was da in ihrer kleinen Kiste in der Hand so passiert, geschweige denn nachschauen können oder gar selber mal die Farbe, das Logo und dergleichen anpassen könnten. Die Zeit ist vorbei.

Beginnen Web-Lösungen mit übertriebenen Kram wie Sass, Less, Node.js oder setzen JS großflächig als Ersatz ein, wird der Graben, der für den kleinen User zu überwinden ist, immer größer und größer... also schwieriger. Klar, die User nehmen es dennoch an bzw. denken gar nicht weiter darüber nach, aber so stirbt eben das Bastlersein und das Verständnis für Technik in der Masse aus.

Tatsächlich bin ich ja der Meinung, dass heutzutage die Menschen viel weniger Ahnung und Kenntnisse von den Dingen des Lebens haben, als früher - obwohl sie mit viel mehr Technik im Alltag hantieren. Aber heute mal eben zu sagen, wie ein Auto funktioniert, ist in Zeiten mit Hybrid- und Elektromotoren mit verschiedenen Anssätzen, digital gesteuerten Bremsen und Dutzenden kleinen Computerchips beispielsweise für die Meisten nicht mehr so leicht. Da reicht es nicht, mal eben auf einem Parkplatz die Schraube zu drehen und es läuft wieder rund. Es braucht einen Laptop, die passende Software und einen "Fachmann". Früher konnte man sich auch vorstellen, wie bei einem Flugzeug die Klappen über Hebel gesteuert wurden... heute ist Fliegen eine digitale, nicht nachvollziehbare Funktion geworden, deren Prinzip man in der breiten Masse kennt und versteht, nicht aber das System und die Zusammenspiele mehr.

Natürlich ist das eben der Fortschritt der Zeit, der Minimalisierung von Komponenten und den neuen, großartigen Möglichkeiten, die viel mehr bieten, geschuldet. Eh toll, ja. Dennoch - finde ich - sollten speziell Entwickler, die Web-Lösungen für User anbieten, den Selbstbau-Gedanken weiterhin ansprechen und diese Rahmenbedingungen auch bewusst schaffen und sehr niedrig halten. Wenn auch der kleine Karli mal eben sein eigenes Template mit etwas HTML, CSS und ein paar, wenigen Variablen zusammenstoppeln kann, dann freut er sich und nutzt das Ding und man hat alles richtig gemacht. Und Tausende andere User auch - und lernen auch etwas dazu und verstehen das Ding "Internet" viel besser.. Es gibt Vielfalt, Gefühl dafür und Abwechslung. Kreative Möglichkeiten und eben Freiheiten. Größer darf die Hürde nicht sein.

Ich kann in meiner Wohnung vermutlich fast alle Möbel mit einem einfachen Inbusschlüssel problemlos zerlegen, damit umziehen oder sogar bei Lust und Laune neu kombinieren. Ohne Fachkenntnisse, ohne man-Pages zu lesen. Das ist für mich der richtige Ansatz. Bei den Lösungen im Netz heutztage braucht man für jedes Möbelstück einen anderen Schlüssel, da einen Säge, dort einen speziellen Kleber, da ein Lösungsmittel und es werden unterschiedliche Materialien eingesetzt, die ich nur bei bestimmten Herstellern bekommen... und bin damit abhängig davon. Das frustriert mich und diese Entwicklung wird immer schneller und verstärkt sich. Entwickler verlieren und verlieben sich in neue Möglichkeiten, steigen begeistert in die neuen, dynamischen Bewegungen ein und vergessen dabei aber immer öfter das Wiki-Prinzip. Auch wenn das Ergebnis vielleicht effizienter ist.

Ich persönlich habe lieber ein simples Auto, das jahrelang gut funktioniert und ich selber zerlegen, Teile ersetzen, reinigen oder gar tweaken kann - als ein modernes, digitales Auto, wo ich nur sagen kann "Läuft" oder "Läuft nicht" und nicht weiß, was sich da in einer der kleinen Boxen da so gerade tut, wenn ich mal eben am Parkplatz stehe. Oder ein Forum, wo ich einfach eine Variable in ein simples, mal eben zusammengeklopftes Template setzen kann (und wenn es wo 1:1 abkopiert wurde oder nach einem Tutorial blind erstellt wird) und es läuft danach und sogar überall. Ganz ohne sich mit dynamischen Layern und Zusatzbibliotheken auseinandersetzen zu müssen. Aber das ist halt ein Dauerproblem von Entwicklern, die die beste und sinnvollste, technische Lösung für ein Problem suchen und Usern, die nicht extra etwas dazulernen wollen... die kommen so oder so nie zusammen.

Nachtrag: Und wenn man sich ehrlich ist: besser sind die ganzen Anwendungen und Tools in den letzten Jahren auch nicht geworden, außer das ihre Halbwertszeit gesunken ist (liegt auch daran, dass User eben bei einem Ausstieg der Entwickler selber kaum noch dann Hand anlegen (können und die es könnten, machen gleich ein eigenes Ding)). Die Tools machen generell noch immer das Gleiche wie früher, treten aber nun halt eben "dynamisch und visuell aufgeputzt" auf.

HTML ist eine unrunde Sache. CSS kann man unnötig kompliziert machen. PHP ist grottig, wacklig und kann auch komplex verschachtelt werden. Aber im Zusammenspiel zeigen sie ihre Stärke bei der richtigen (einfachen) Umsetzung, wenn es darum geht, User breit anzusprechen und ihnen das Basteln zu ermöglichen - weil auch lesbar ist.

Nachtrag: Übrigens ein massives Problem in der Wahrnehmung habe ich auch schon kennengelernt... die meisten Entwickler und Löser von Problemen haben naturgemäß einen Technik-Bezug und arbeiten dadurch fast immer auf recht gut abgestimmten Systemen und ausreichender Hardware. So entwickeln, erleben und erfühlen sie auch die eigenen Lösungen. Ich bin ja der Meinung und habe das auch schon mal kundgetan, dass sie viel bewusster auf schwachen, einfachen Systemen entwickeln sollten - weil die Ergebnisse dann gleich ganz anders aufgebaut und viel besser auf die User zugeschnitten sind.

Nachtrag: Und ja, ich gehöre damit zu der ewiggestrigen Gruppe, die von den alten Dingen schwafeln, FUD verbreiten und aus Altersgründen neue Dinge skeptisch sehen und damit als sogenannte Innovationsbehinderer gelten. Aber ganz ehrlich? Das bin ich gerne. Weil es ist ein Unterschied zwischen Etwas modernisieren und etwas abzupacken und gegen eine Wand zu schmeißen. \o/


Dienstag 28. Juni 2016

# Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. ^^

"Mittelmeer: Russland wirft US-Zerstörer "gefährliche" Annäherung vor - In einer Entfernung von nur etwa 60 Metern soll ein amerikanischer Zerstörer an einem russischen Kriegsschiff vorbeigefahren sein. Moskau spricht von einem "groben Verstoß" gegen internationale Regeln."


# Ist nur so ein Nachtrag zu dem Eintrag... aber ganz ehrlich... die ganzen Gallery-Tools kann man echt in die Tonne hauen. Also Piwigo ist eh irgendwie ok. Ja. Aber ich kann mich weder mit dem Interface noch den vorhandenen Templates anfreunden - und noch einigen, anderen Dingen. Die anderen Lösungen sind alle völlig überfrachtet oder komplette Bastelwerke, wo man sich wundert, dass die überhaupt Bestand haben können.

Ich lasse das Vorhaben damit auch wieder bleiben. Mediawiki habe ich vorhin auch installiert, aber erst dann gesehen (und wieder erinnert), dass ja der Upload (noch immer) wirklich beschissen gelöst ist und viel zu umständlich. Schwachsinn. Lohnt nicht mal ansatzweise. Mir ist das auf jeden Fall zu viel Aufwand für ein zu kleines Problem.


# Mein Gott. Sitze so da, Fenster gekippt, mir ist heiß, ich bin genervt... Geräusche von Schafen. Kurz darauf von Schweinen... und denke mir aber nichts dabei, lebe zugleich jedoch mitten in der Großstadt. Und vertraut war es auch.

Erst nach Minuten (!) realisiere ich, dass Irgendwer da drüben gerade... Minecraft spielt. ^^


# WTF?! Ich hadere ja mal wieder mit meinen Sachen rum. Auf meinen alten Festplatten lagern so viele Bilder bzw. Fotos der letzten Jahre und sie gehen mir eigentlich ziemlich am Nerv. Löschen will ich sie nicht, ist ja Teil des Lebens, aber sinnlos auf der Platte rumliegen haben und kein Mensch, einschließlich mir, schaut sie je an... das ist ja auch so eine Sache. Auf der anderen Seite explodiert das Netz sowieso vor lauter Fotos. Mh.

Auf jeden Fall möchte ich sie zentral lagern, die Dateigröße reduzieren und eigentlich auch zur Verfügung stellen, falls sie jemand für den unwahrscheinlichen Fall mal braucht (oder gar ich selber). Es gibt ja seit längerem meine Fotos hier, das ist mehr oder weniger so ein halb statisches Skript, das einfach die Fotos aus den Ordnern ausspuckt und ansonsten nur Thumbnails für die Vorschau erstellt. Aber Begriffe, Kategorien oder nach einem Bild suchen ist da nicht drinnen. Mmmhhhh...

Dachte ich mir, setz Dich doch mal hin und schmeiß die ganzen Bilder aus den Ordnern und auch von der Platte und installiere auf der Seite eine Gallery2-Installation. Da kann jeder bequem dann nach Bildern suchen, so wie ich selber, sie nutzen oder sogar jemand aus meinem Umkreis bei Lust und Laune selber welche hochladen.

Gehe auf die Webseite von Gallery alias Menalto... damn it, genau, da gab es ja die sinnlose Gallery3-Version. Die war ja ein genereller Fehlschlag. Aber dann lese ich erst bewusst den "aktuellen" Eintrag... Menalto bzw. Gallery wurde 2014 eingestellt. Fuck.

Ein Blick auf Piwigo... mmmmh. Macht mich irgendwie nicht glücklich. Zenphoto hingegen war mir immer nicht ganz sympathisch von Grund auf und ein bisschen haklig in der Stabilität. Dann ist mir noch die Coppermine-Gallery eingefallen, aber wenn man sich ehrlich ist... auch dieses Tool wirkt nach der vorherigen Generation und zwar nicht der ganz alten, guten Zeit, sondern dieser Zwischenzeit und wo die Luft gerade beim Sprung ins neue Zeitalter ausgegangen ist. Foren wie phpBB, myBB, Punbb, Fluxbb und so weiter tun das auch nicht, weil ebenso nur Plugins oder die Inhalte werden als Anhänge an Posts deklariert und lassen sich auch kaum durchsuchen oder werden halt mit seltsamen Zusatztools wie bei Wordpress in Galerien umgewandelt, aus denen man nie mehr rauskommt bzw. wo ein inkompatibles Update gerne mal alles zerstört und danach nix weitergeht und man feststeckt.

Und sonst gibt es kaum Alternativen, denn ich benötige ein Login-System, Upload-Möglichkeiten (am besten Stapelweise) und eben Benennung, Beschriftung, Thumbnails und so weiter-Generierung - und im Idealfall gerne ein reponsives Layout von Haus aus. Das bietet die simplen Gallery-Tools nicht an, die spucken nur stupide Ordner aus und sind ebenfalls durchgehend veraltet. Wenn ich schon so ein Teil online stelle, dann muss sich das schon auch mit PHP7 verstehen und eine Entwicklung oder zumindest Bugfixes vor sich haben.

Dann latsche ich so durch die Stadt und da fällt mir ein, dass ich doch immer von Wikis fasel und die sind so toll und gut und für Alles zu gebrauchen. Gut, mein sonst überall eingesetztes Lionwiki kann das so nicht bzw. hat keinen Upload. Dokuwiki hat eher auch nur die Gallery-Tools-Plugins und so weiter.

Nachdenkpause.

Dann fällt mir Mediawiki ein, das Tool, das ich früher schon durchaus erfolgreich in Firmen großflächig intern eingesetzt habe (da sind da und dort teilweise tausende Seiten intern aktiv) und dass ja auch Wikimedia Commons Bilder damit laufen. Und dort schaue ich oft rein und verwende für meine Wordpress-Blog auch immer wieder mal ein Bild von dort. Schon ok, nicht das Gelbe vom Ei und bissl so Mmmhhrrrmmm, aber wäre ein Ansatz, vor allem wenn es viele Bilder werden und man mit Schlagwörtern, Kategorien, Suche und so arbeiten möchte. Entwickelt wird das Teil auch noch bzw. schläft nicht. Rechteverwaltung, externe User und dergleichen gibt es ebenso und so weiter. Gut.

Download der aktuellen Version (nach Jahren wieder zum ersten Mal), entpacken... Du meine Güte... das Teil war früher schon fett und viel zu komplex, aber 96 MB für ein PHP Online-Wiki mit Datenbank und ohne Inhalt?! \o/ WTF?! Ich hatte es vergessen.

Das frustriert. Will ich das? Die ganzen Gallery-Tools sterben wie die Fliegen und dümpeln teils Inhaberlos rum, sind eine Gefahr für sich selber, machen nach 500 Bildern schlapp oder können nix... und alternative CMS-Lösungen bieten auch nur Plugins für genau diese Tools an. Und in die Cloud wie Flickr und Co. mag ich die Bilder nicht schmeißen und bei Wikimedia selber hochladen tue ich dem Projekt wiederum nicht an, weil da die Quali und Bilder auch zu mies sind.

Echt schade um Menalto/Gallery2 und der Rest da draußen ist düster. Seufz. Ratlosigkeit.

Nachtrag: Ich schaue mir nochmal Piwigo an. Vielleicht kann man das irgendwie retten, das komische Ding.

Nachtrag: Mediawiki ist immerhin erprobt (auch von mir)...


# Seufz. Es haben eh schon alle geschrieben, aber ich will es trotzdem nochmal festhalten. Bud Spencer ist gestorben. Darüber denke ich schon nach, aber nicht, weil ich einem Personenkult anhänglich bin oder für mich "Promis" oder "Stars" etwas bedeuten - ich kann damit gar nichts anfangen - sondern, weil es einfach ein sehr großer Teil der Kindheitserinnerungen ausmacht.

Ich bin generell jemand, dem es ziemlich egal ist, was ein Darsteller privat so treibt, wie er ist, wie er lebt, was er tut, welche hellen und welche dunklen Seiten er so auslebt oder in sich trägt... was mich hingegen interessiert, ob mir der Film oder seine Spielweise gefallen. Das ist das Einzige, das bei mir hängen bleibt und mich berührt in irgendeiner Form.

Das Gleiche ist auch bei der Musik. Mir ist die Band oder der Sänger völlig egal, mir muss die Musik gefallen. Fertig. Deshalb merke ich mir auch eher nur Lieder und keine Bandnamen und habe ebenso keinen Plan, wann, wo, wer mit wem dieses oder jenes getan hat.

Ein Beispiel wäre Michael Jackson, der wohl weitere Schattenseiten in seinem Leben hatte... aber das ändert nichts daran, dass ich weiterhin Smooth Criminal und Co. aus und für die damalige Zeit vor allem großartig finde. Ähnliches gilt auch für Kinski beispielsweise. Der kommt auch privat wohl einem narzisstischen Psychopathen recht nah und hat anscheinend einiges an Unheil angerichtet... aber dennoch sind Filme wie "Der Zorn Gottes" oder "Fitzcarraldo" großartig (für mich). Ich betrachte also Film- und Musik-Figuren ganz unabhängig vom realen Menschen, der mir eigentlich - ganz direkt gesagt - ziemlich egal ist und zu dem ich keinerlei Bezug oder emotionale Verknüpfung aufbaue.

Deswegen kann ich hier nicht schreiben, dass diese Meldung so furchtbar tragisch ist (das ist sowieso so ein Idiotismus der heutigen Netzgeneration, dieses "RIP", "Oh nein!", "Ich bin bestürzt", bla... das ist irgendwie lächerlich), aber die Bud Spender & Terence Hill Filme haben mich emotional in der Form geprägt, dass ich die irgendwie als Kind vor allem in den Sommerferien sah und später ebenfalls immer irgendwie in der warmen Jahreszeit, meistens auch nur dann, wenn das Leben mal zur Abwechslung rund lief... so die Zeit, wo man am Vormittag ~ zu Mittag noch ein wenig futtert und der TV läuft und man weiß, am Nachmittag läuft man dann draußen mit dem besten Freund rum oder hat einfach nichts zu tun und schaut mal, was der Tag bringt... man weiß aber, es ist sonnig, warm, angenehm und der Tag wird noch lange und sehr entspannt. Gute Stimmung einfach.

Die Filme selber waren ja auch immer eine leichte Kost. Da gab es keine tiefgehende Tragödie, keine Wut oder diese dunkle Gewalt in dem Sinn (da wurde so wie beim A-Team (außer im Vorspann) normalweise und meistens keiner getötet - egal ob da wild rumgeballert wurde oder die Autos sich mehrfach überschlugen), es gab keine komplexe Handlungen und man wusste irgendwie worauf man sich einlässt. Und das Faustgeklatsche und die Töne konnte man auch vom Zimmer nebenan sofort richtig zuordnen. Es war die Zeit, wo es bei uns überall recht friedlich zugegangen ist - und diese Filme der damaligen Zeit verkörperten das ebenso.

Die waren leicht, bekömmlich, humorvoll und einfach harmlose Kost, die nichts Negatives in einem auslösten. Und diese Art des Filmes ist heute irgendwie ausgestorben - fast alle sind deutlich brutaler geworden, die Handlungen von Film-Serien und dergleichen sind fast immer von Neid, Missgunst oder Egoismus geprägt oder billiger Aufguß alter Serien und Spielfilmen, ohne Emotion. Games of Thrones oder wie auch immer dieser Kram heißt - ich habe da nur ein~zweimal hinein geschaut - ist das Sinnbild der heutigen Gesellschaft: Sex in der egonzentrischen Form, massive und völlig unnötige Gewalt in negativer Form des Narzissmus, zur Schau stellen des Ichs und man erreicht nur Etwas, wenn man sich selber an die vorderste Front stellt und über Leichen geht. Grausig. Aber so Bud Spender Filme alias "Vier Fäuste für ein Halleluja", "Plattfuß in Afrika", "Sie nannten ihn Mücke", "Vier Fäuste gegen Rio" oder die wirklich von mir gerne gesehene Serie "Zwei Supertypen in Miami" (Du meine Güte, Erinnerungen!)... diese Art hat sich verloren.

Würde heute nicht mehr funktionieren. Auch die "Nackte Kanone" (mal ein inhaltlicher Schwenk) würde heute bei Kindern wohl kaum mehr ziehen - vom Humor her. Es ist ernster geworden oder direkter. Ähnlich wie bei den Sitcoms... die eingespielten Lacher gab es immer schon, aber der Humor war teilweise wenigstens noch tatsächlich da. Heute ist es so ein "Hey, ich gehe dann einkaufen. Gehst Du mit?" Stille. "Nö."... "MUUUAHAHAHAHAHAHAHAHAHWIEHERWIEHERMUAHHA" und die Darsteller blicken emotionslos in irgendeine Richtung.

Wie auch immer. Blabla... kann nicht sagen, dass ich es schade finde, dass er gestorben ist, weil war ja zu erwarten, dass ältere Menschen einmal sterben und man sie ja zudem nicht kannte, aber diese Form der Erinnerungen und die Stimmung, die dahinter stand, die geht mir ab. Und stirbt dann irgendwie mit dem Darsteller oder man wird sich zumindest bewusst, dass es da eine "nette" (Film-)Zeit gab. Schon schade, ja. :/

Nachtrag: Wenn jemand der Meinung ist, heute gibt es auch solche Filme bzw. Filmserien, dann lasst es mich wissen oder auch wenn ihr das Anders seht. Man ist ja immer in seinem eigenen Emotions-Teller gefangen und skeptisch gegenüber den anderen Dingen. \o/


Montag 27. Juni 2016

# Gerade eine Email bekommen, dass eine Seite, die ich für Jemanden mal eingerichtet habe, nicht mehr läuft. Aja, auch dort wurden die Server auf PHP7 umgestellt, das alte CMS läuft natürlich damit nicht mehr. War eigentlich fast zu erwarten.

Die schnelle Lösung: das CMS einfach mal eben gelöscht und die Seite zuvor statisch abgespeichert, neu hochgeladen, die Bild-Pfade kurz angepasst... fertig. Der HTML-Kram lässt sich dreimal schneller direkt bearbeiten als mit dem ganzen Backend-Schmafu, den Lecks, ständigen Updates und so weiter.

Ist meine generelle Standard-Lösung bei vielen Seiten mittlerweile. In der Zeit, in der ich mich in ein Backend einlogge, eventuell die Zugangsdaten rauskrame, den Sub-Bereich finde, innerhalb der Engine dann an Code rumfrimmel, speichern, Cache löschen, neu laden und so weiter - und dann aber immer so ein Mmhhh-Gefühl habe... trinkt man bei der puren HTML-Lösung schon lange eine gute Tasse Kakao. \o/


# "Brexit 2nd Referendum Petition... a 4Chan Prank." ^^


# Eine der ungelesenen Randnotizen im medialen Alltag: "Erdoğan entschuldigt sich bei Putin für Jet-Abschuss". Sie mal einer an. Was da damals für Töne überall geschwungen wurden und jetzt das... ^^


# "Das System sei für 3000 Nutzer ausgelegt. Nach der Einstellungswelle bei der Bundesbehörde greifen mittlerweile aber mehr als doppelt so viele Menschen darauf zu. "Wenn mal wieder nichts geht, ziehen die Leute direkt ihre Jacken an und gehen", sagt der anonyme Mitarbeiter und zuckt mit den Schultern. "Die Software ist 16 Jahre alt und nicht einmal erneuert worden."



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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