Zum Inhalt springen

Samstag 07. Oktober 2017

Uh... AOL Instant Messenger wird eingestellt. /o\
08:05 Uhr / 07.10.2017 / 20171007060508.txt

Ah, aber noch etwas - ich habe mittlerweile gelernt, dass es eigentlich nur drei Formen von Blog-Lesern gibt... die Einen, die durchaus und wirklich interessiert sind oder sich zumindest damit auseinandersetzen in irgendeiner Form, dann Solche, die der Meinung sind, dass es völlig unnötig und sinnbefreit ist, aber dennoch selber die Zeilen lesen (können wohl auch nicht wegschauen) und dann die, die es einem - aus welchen Gründen auch immer - nicht gönnen oder sich gar dabei echauffieren und den Charakter des Schreibers dabei in Frage stellen und jedes Wort in Waagschalen legen, die sie selber geformt haben. Bequem natürlich, auch wenn es nur ein Spiegel schlussendlich ist. Aber soviel ich weiß, erkennen sich Nacktschnecken selber auch nicht darin, also keine Sorge! ^^
07:56 Uhr / 07.10.2017 / 20171007055612.txt

Und noch so eine Sache, die mich mal wieder in der Leere der Kopfhülle beschäftigt... es ist wirklich schwierig, anderen Menschen dabei zusehen zu müssen, wie sie klammernd an bestehenden Tools im Alltag kleben, einfach nur deswegen "weil man es eben so macht". Nehmen wir als Beispiel Powerpoint oder dergleichen... in den meisten Fällen völlig unnötig und sowieso generell mehr ein Unfall, wo man nicht wegschauen kann, als ein nutzbringendes Ding. Wie auch unlängst so schön bei einer morgendlichen, kollektiven Runde besprochen und dann festgestellt wurde: wir lösen heute Probleme, die wir uns in den letzten 30 Jahren - also seit dem Schwall der erschwinglichen Massen-Heimcomputer - selber geschaffen haben. Oder manchmal lösen wir sie auch nicht, aber das Problem ist auf jeden Fall zugleich die Quelle. Powerpoint und dieser ganze Quatsch, von dem man dachte, dass er glücklicherweise schon längst zu Datenstaub zerfallen ist, lebt munter weiter und wird umklammert. Immerhin und verständlich ist es zumindest eine Konstante in dieser digitalen, schnelllebigen Welt, die man als solide erfahren hat - ungeachtet der Dominosteine-Reaktion, die sie regelmäßig im Alltag auslöst. Aber es lohnt nicht, weiter darüber zu sinnieren... nicht mal, darüber zu schreiben. Verzeihung! /o\
07:52 Uhr / 07.10.2017 / 20171007055216.txt

Wie man ja lesen kann, komme ich nicht wirklich zum Befüllen der Spalten hier - ein Umstand, der mich selber recht ärgert und frustriert. Aber an manchen Tagen ist es einerseits der Müdigkeit des Alltages geschuldet, genauso wie den stundenlangen Begutachten von Tabellen oder Spalten im betrieblichen Umfeld. Da fehlt dann die kreative Einfallslosigkeit, um hier ein paar Banalitäten in das Netz zu werfen und sich befriedigt im Sessel dabei zurücklehnen zu können.
Aber mutig, wie ich ja bekannterweise nicht bin, habe ich die Überschriften hier eingegraut, denn ich merke, ich brauche visuellen Halt bei dem Lesen meiner eigenen Zeilen. Dürfte wohl auch dem gehobenen Alter geschuldet sein, denn man wird ja nicht jünger - außer im mentalen Kopf vielleicht und daran arbeite ich hart. Bloß nie diese mühselige Ernsthaftigkeit und Verbitterung erwachsener Menschen erreichen, die mit bedauernder Miene auf Einen zeigen und das Sein hinterfragen. Grauenhaft, aber das obliegt wirklich jedem selber, wie er sein Leben sieht. Man merkt allerdings, wie viele versuchen, diese "reife" Fassade ungekonnt zu spielen und verteidigen sie auch vehement, aber glücklich ist dabei irgendwie keiner. Wirken ja doch eher enttäuscht dann, sobald man zum Bohren beginnt. Da bin ich mit meiner kindlichen Naivität und Freude an den kleinen Dingen der Alltagsflocken wohl auf den besseren Zug aufgesprungen und so ist eine kleine Begebenheit, wie das farbliche Ändern von Überschriften, schon eine kleiner Freudentropfen am Morgen. Kostet nichts, außer Lebenskraft, die dadurch verdoppelt wird. Ach, und die Schrift ist wieder kleiner geworden, ganz im Widerspruch zu den vorherigen Zeilen. \o/
07:40 Uhr / 07.10.2017 / 20171007054048.txt

Freitag 06. Oktober 2017

Man merkt ja, dass man alt wird auch daran, wenn Dinge oder Begebenheiten aus der Kindheit nun plötzlich immer öfter in Museen und Ausstellungen gezeigt und einige Relikte dabei als "Zeitzeugen einer Epoche" betitelt werden.

Und wenn bereits mehr als die Hälfte der Personen auf Fotos oder Videos nicht mehr am Leben sind... erschreckend, wie schnell und intensiv die Zeit verrinnt. \o/
04:22 Uhr / 06.10.2017 / 20171006022206.txt

Donnerstag 05. Oktober 2017

Im Bus zu stehen und zuhören müssen, wie andere Menschen Lautstärken-mäßig überdreht Popmusik von der industriellen Stange in ihren Kopfstöpseln hören. Nervt. Vor allem weil man da erst bewusst merkt, wie schwachsinnig die Refrains sind... "I like, I like, uhhhh, baby, today is the day, I like it, I like it" - in Deutsch wäre das Schlagermusik vom Feinsten, untermalen von billigen Handyklingeltönen. Brrr.
06:33 Uhr / 05.10.2017 / 20171005043326.txt

Samstag 30. September 2017

"Mit einem Durchsuchungsbefehl versucht das US-Justizministerium, Daten über tausende Facebook-Nutzer zu bekommen, die Präsident Donald Trump kritisch gegenüber stehen dürften. Der Durchsuchungsbefehl, der sich gegen drei Nutzerkonten und eine Facebook-Page richtet, war zunächst geheim. Erst nach Facebooks Gegenwehr wurde er freigegeben. Nun können sich die drei User wehren und werden dabei von der Bürgerrechtsorganisation ACLU unterstützt.

Die Regierung will praktisch alle nicht-öffentlichen Informationen aus den Facebook-Konten der drei User aus den drei Monaten von Anfang November 2016 bis Anfang Februar 2017, darunter auch bereits gelöschte Daten. Dazu gehören Passwörter samt Sicherheitsfragen und -antworten, hinterlegte Kreditkartendaten, Adressen, genutzte Apps und deren Daten, Fotos, Videos, gepostete Links, Chats, Videoverbindungen, Messenger-Mitteilungen, alle durchgeführten Suchen, Freundeslisten, welche anderen User blockiert wurden oder eine Freundesanfrage abgelehnt haben, Postings, etc. – auch wenn diese Daten nichts mit den Demonstrationen zu tun haben.

Außerdem wollen die Ermittler wissen, welche anderen Facebook-User sich irgendwie mit der Protestseite "disruptJ20" (heute "Resist This") befasst haben, etwa in dem sie die Seite abonniert oder etwas auf ihr geliket, einen Kommentar gepostet, eine Ankündigung weitergeleitet oder ähnliche Aktionen gesetzt haben. In dem genannten Zeitraum haben etwa 6.000 User Likes hinterlassen."


US-Regierung will Trump-kritische Facebook-Nutzer identifizieren.

Die Revolution frisst ihre Kinder. Mal wieder und das völlig"überraschend" und so! Nein? Doch. Ohhhhh!!! \o/

Nachtrag: Wobei - wer sich heute noch auf Facebook rumtreibt und noch immer nicht gelernt hat, dem kann man eh nicht mehr helfen. ^^
13:49 Uhr / 30.09.2017 / 20170930114942.txt

Momentan tut sich im beruflichen Alltag so Einiges und so nebenbei habe ich mich - Asche auf mein Haupt - das erste Mal dabei auch mit dem Flexbox-Modell und dessen CSS-Umsetzung beschäftigt. Interessante Sache und bisher von mir sehr gekonnt ignoriert oder beim mal eben Drüberschauen nicht ernstgenommen. Zwar bin ich mit dem gewünschten Resultat noch nicht fertig, sollte es aber so klappen, wie nun gedacht, erspart man sich schon etliche Codezeilen bzw. ist es wirklich übersichtlicher. Vor allem auch das "inkludierte" responsive Abfedern bei der mobilen Darstellung wird abgekürzt und - und das ist angenehm und ungewohnt - das Rumgetue mit festen oder Mindest-Breiten sowie der festgeklebten Reihenfolge der Container fällt weg. Deutlich einfacher, auch wenn der IE (wäh, grausig - ich weiß, aber leider klassische Großunternehmens-Pflicht) in der lokalen Ansicht und Interpretation von Seiten im eigenen Netzwerk so seine Mätzchen macht (auch da brauchte ich mehrere Anläufe, um das Problem zu erkennen). \o/

Eigentlich weigere ich mich ja langsam, weiterhin neue Online-Sachen noch immer dazu zu lernen, weil nach zwei Jahrzehnten hat man eben sein Repertoire an Kenntnissen, die durchaus funktionieren, bereits erlangt und es ändert sich mittlerweile tagtäglich so viel, dass man ab einen Punkt einfach nicht mehr mitkommen kann und die Sinnhaftigkeit sich auch recht schnell verliert - obwohl die Flexbox-Sache natürlich auch schon seit gefühlten hunderten Jahren durch die digitalen Sphären wabbert - aber hier mache ich nun auch mal eben eine Ausnahme. Es scheint sich wirklich auszuzahlen. ^^
08:02 Uhr / 30.09.2017 / 20170930060200.txt

Mittwoch 27. September 2017

"Russland hat die letzten Reste seines einstigen Riesenarsenals von 40.000 Tonnen Chemiewaffen vernichtet. Präsident Wladimir Putin forderte heute, nun sollten auch die USA wie vereinbart ihre letzten chemischen Waffen abrüsten."

"Sie haben schon dreimal die Frist zur Vernichtung hinausgeschoben, auch unter dem Vorwand, dass die nötigen Mittel im Haushalt fehlen, was, ehrlich gesagt, merkwürdig klingt."

Russland vernichtete seine letzten Chemiewaffen. \o/
18:03 Uhr / 27.09.2017 / 20170927160343.txt

Sonntag 24. September 2017

Hach Käse... einer der letzten Haudegen ist gegangen. Ich empfehle die stimmungsvollen Live-Auftritt-Videos da und dort, verlinkt aber trotzdem dieses Video hier... war damals meine entdeckte zuerst Perle bei den Streifzügen durch die musikalischen Welt. Emotion, Stimmung und Stimme... Eigenschaften, die heute oft vielen Medien-gehypten Künstlern fehlen. Mh. /o\
19:55 Uhr / 24.09.2017 / 20170924175534.txt

Samstag 23. September 2017

EU-Kommission versteckte unbequeme Piraterie-Studie zwei Jahre vor der Öffentlichkeit.

Und jetzt alle: Überraschung! \o/
07:56 Uhr / 23.09.2017 / 20170923055650.txt

Dienstag 19. September 2017

Zum Abschluss des Tages noch schnell ein Video zum kleinen Lernen zwischendurch, denn Wissen schadet ja in diesem eintönigem Leben nie. Und das Ganze ist noch dazu von 1949, wenn man der Beschreibung Glauben schenken möchte, und noch dazu in meinen Augen ein gutes Beispiel dafür, wie man Wissen auf einfache und rudimentäre - und vor allem anschauliche - Art erklärt... denn nach den paar Minuten weiß wirklich Jeder und Jede, wie eine Automatik-Uhr denn da innen funktioniert (und das wissen generell nur wenige Menschen). Solche Videos fehlen mir übrigens heutzutage, denn bei modernen, schnell geschnittenen Computer-Animationen der heutigen Zeit bleibt das Verständnis viel zu oft - beobachtbar - auf der Strecke. Diese Art von Erklärung der alten Schule ist übrigens auch Etwas, das ich in dieser Form in meiner alltäglichen Arbeit zukünftig verstärkt einbringen möchte - ich glaube, das funktioniert deutlich besser, als irgendwelche visuell gestylten Anleitungen und Co.

Hier der Link: How a watch works - ist zwar in Englisch, aber auch ohne Sprach-Kenntnisse trotzdem klar und verständlich - nicht zuletzt, weil mit einem übergroßem, echtem Modell gearbeitet wird. Und nach dem Video weiß man auch, warum und wie sich der Minuten und Stundenzeiger dreht. \o/
19:37 Uhr / 19.09.2017 / 20170919173718.txt

"Vier von fünf neuen Jobs sind Teilzeit oder befristet und meist niedrig entlohnt... Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer bis 25 in der Eurozone ist nur auf Zeit angestellt, in Spanien sind es sogar mehr als 70 Prozent... die Geschichte vom deutschen Jobwunder ist irreführend. So stieg zwar die Zahl der Erwerbstätigen von 2003 bis Ende 2016 um mehr als zehn Prozent von 39 auf 43 Millionen. Doch die zusätzliche Beschäftigung geht zum größten Teil darauf zurück, dass Vollzeitarbeitsplätze durch Teilzeit- und Minijobs ersetzt wurden. Die tatsächlich geleistete Arbeitszeit stieg darum bis 2010 gar nicht, stattdessen wurde die Arbeit nur auf mehr Köpfe verteilt."

Europas neue Reservearmee (Anm.: geht über 4 Seiten)
06:55 Uhr / 19.09.2017 / 20170919045521.txt

Samstag 16. September 2017

Endlich mal dazu aufgerafft, an die 2400 Fotos und Videos vom smarten Telefon zu überspielen bzw. zu löschen. Meine Güte, soviel Datenstaub... \o/

Nachtrag: Und weil ich so in Fahrt war, habe ich auch gleich am großen Rechner ebenso aufgeräumt und munter den digitalen Mistkübel befüllt und zwar so sehr, dass alleine das Entleeren dessen an die 10 Minuten gedauert hat. Willkommen zurück im Minimalismus... endlich wieder!
19:34 Uhr / 16.09.2017 / 20170916173257.txt

Mittwoch 13. September 2017

Ich bin vor zwei Tagen wieder vom smarten Telefon auf meinen kleinen, billigen Plastik-MP3-Player umgestiegen. Keine Ahnung, irgendwie war der vorübergehend in der Versenkung. Und da merkt man wieder den Unterschied... soviel leichter, kleiner und blind in der Hosentasche zu bedienen und Aufladen wird damit zu einem alle zwei-drei Tage - bei beiden Geräten. Und auch viel angenehmer, am Smartphone mal eben im Zug zu surfen, die Kabel bleiben aber in der Hosentasche und man muss nicht ständig koordinieren, wo man wie nicht hängen bleibt am Rucksack. \o/
06:55 Uhr / 13.09.2017 / 20170913045526.txt


 1   2   3  4  5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   126   127   128