\ō/

Montag 06. Juni 2016

# Erst laut rufen und "Wir wollen bessere Sperren und das muss sofort aus dem Netz binnen kürzester Zeit und sobald jemand etwas meldet, sofort!". Obwohl Kritiker davor ebenso laut gewarnt haben, dass das irgendwann auf einem selbst zurück fallen wird. Und was ist?

Jetzt weinen sie. Problem ist halt, dass mir jetzt das Mitgefühl fehlt, weil es war ja klar, dass man dieses Blatt auch umdrehen kann und Filtern eine komplizierte Sache ist.\o/


# Also so nebenbei habe ich mich mal wieder mit der Verschlüsselung von Webseiten auseinandergesetzt und mir damit auch bewusst gemacht, dass ich dafür bei mir aktuell noch keine Notwendigkeit sehe. Betrifft jetzt vor allem den Blog und die Wikis - schlicht und ergreifend, weil es hier keine aktive Nutzer-Bereiche gibt mit Eingaben und dergleichen und auch sonst weder Daten gesammelt noch verarbeitet werden... ich werfe hier nur simplen Text zum Lesen aus und die Sicherheit kratzt mich hier nur in einem geringen Ausmaß.

SSL bremst zudem weiterhin und für solche primitiven Seiten wie Meine ist das dann die unnötige Kanone, um mal eben auf die Spatzen zu feuern. Zu übertrieben.

Außerdem bin ich generell der Meinung, dass wir uns mit dem ganzen Zertifikatswirrwarr, Updatefunktionen und so weiter, langfristig sowieso wieder die nächsten Stolpersteine anhäufen und dann halt vor den nächsten Problemen stehen... der Kreislauf endet ja eh nie mit dem Nachrüsten. Und einen Fan-Shop werde ich wohl nicht so schnell hier unterhalten, wo diese Frage relevanter wäre. ^^

Nachtrag: "Ja, aber... aber Google und so mögen dann Deine Seite nicht mehr und warnen womöglich davor und Du verlierst User und Leser, verschwindest in der Bedeutungslosigkeit und niemand wird sich je wieder an Dich erinnern und all die Mühe war umsonst!??" UUuuuwwwuuuwwuuuhhhhhhhhh!! Wie schröööcklich! \o/

Nachtrag: Wenn der Betreiber mal kostenlose Zertifikate per Mausklick anbietet, überlege ich mir den Aufwand nochmal, bis dahin legt Euch eine Patina mit Schokolade zu... wir werden es schon überleben! Vertraut mir, hrhrhrh!

Nachtrag: Kritiken bitte per Schneckenpost und Wachssiegel mit Zitronensaft geschrieben an Emanuel, Meeresbucht 1, Strand 11 schicken. Oder via IRC, aber das schafft eh kaum jemand. ^^


Sonntag 05. Juni 2016

# Und irgendwann dann kommt der Moment, wo man von den lokalen Mail-Clients extrem genervt ist. Alpine da, Thunderbird dort, irgendein was auch immer am Smartphone, am Chromebook mit einem dazugeschobenen Ubuntu via SSH auf und über dem Pi wiederum zu Alpine und am alten PC läuft noch Mutt (konnte mich gar nicht erinnern)... nur: das geht so nicht mehr. Noch dazu landen gesendete Mails unterschiedlich da und dort lokal oder doch am Server und manchmal passt es mit dem Syncen auch nicht so wirklich. Und ich wechsel mehrfach täglich.

Und da stellt man sich irgendwann die Frage, wozu eigentlich jedes System einzeln wiederum mit einem Mail-Clienten belasten und zumüllen? Richtig. Also wieder zurück zur zentralen Weboberfläche via Browser am Server, von dem ja sowieso die Mails abgeholt werden.

Nur was? Horde...? Bbrrr, danke nein, Jahre lang furchtbar darunter gelitten. Zimbra? Das fette Teil? Nope. Roundcube? Ein Jahr oder länger intensiv genutzt, aber so ganz round war es auch nie irgendwie.

Rainloop. Aha, scheint interessant zu sein, da vor allem keine Datenbank notwendig und multipler IMAP-Zugriff auf Emails möglich ist. Speichert selber nichts außer ein paar Configs und ist quasi nur der grafische Blick auf die Mails.

Und was soll ich sagen? Es funktioniert. Ist zwar Javascript-Kram, aber läuft quasi out of the box auch am billigen Shared Account mit allen meinen Accounts, ist ausreichend flott, Anhänge klappen und so weiter... also eine Zeit lang mal nutzen.

Wird zwar ausreichend Löcher da und dort haben, PHP lässt grüßen und es gibt sicher noch den einen oder anderen Fallstrick, aber was Anderes kenn ich auch nicht. Und an eine Gmail-Schnittstelle binde ich mich sicher nicht an.

Eigentlich hätte ich ja gerne was alias Prayer, das ohne den ganzen JS-Kram auskommt und rudimentärer werkt, aber der Pool dafür ist heutzutage recht klein geworden mittlerweile... es gibt kaum Tools bzw. Lösungen außer den üblichen Verdächtigen wie eben Roundcube und Co. (oder sie sind dazugebastelte Zusätze bei Groupware-Tools oder völlig veraltet). Leider. Diese Old-School-Web-Clients zum selber einrichten sterben irgendwie mehr und mehr aus. :(

Nachtrag: Bei Horde muss man allerdings fairerweise sagen, dass der Smartphone-Zugriff durchaus gut funktioniert und es die rudimentärste Lösung natürlich ist - und sich auch bei 1000+ Mails gut bewährt hat.


# Schon amüsant... habe mir in letzter Zeit oftmals am Abend die diversen Teile von Terminator angeschaut, aber auch mal wieder Robocop. Und wenn man dann so eine (hyperventilierte) Schlagzeile liest:

"Pentagon: Roboter sollen Facebook lesen, dann Verdächtige töten - Interne Dokumente des US-Militärs zeigen besorgniserregende Forschungen zu autonomen Robotern. Die letzte Entscheidung über Leben und Tod darf nicht in die "Hände" von Maschinen gelegt werden – das verkünden fast alle westlichen Regierungen, UN-Komitees wie Experten unisono. Doch hinter den Kulissen wird, was zu erwarten war, schon mit Hochdruck an autonomen Killerrobotern geforscht."

...dann machen diese ganzen Filme absolut Sinn und sind plötzlich völlig normal und verlieren jeden Hauch von Fiktion. Etwas zu viele Explosionen im Hollywood-Stil, aber der Rest... der basiert auf den mittlerweile real gewordenen Grundlagen. Es heißt hier nur nicht Skynet oder OCP, sondern stattdessen HSCOI... so viel Unterschied ist da nicht.

"Das Pentagon überlegt, das Verbot einer Auslagerung auf Maschinen zu umgehen, indem es Roboter entwickelt, die "wie Menschen" agieren."

Exakt wie bei Robocop, wo die gesetzliche Einführung von Robotern in den USA daran scheitert, dass sie der Masse nicht menschlich und emotional genug sind - also bastelt man sich ein Zwischending wie eben den Polizisten Alex J. Murphy alias Robocop. ^^


# Missbrauchsvorwürfe: Jacob Appelbaum muss Tor-Projekt verlassen. /o\


# Also vielleicht nicht das passende Thema für Sonntag um 6 Uhr und 49 Minuten, aber weil ich es gerade gelesen hatte: Kyrie Eleison - Ableben mit Stil. Passt gut zu meinen eigenen Beobachtungen.

Darüber nachdenken will ja niemand, aber ich für mich weiß, dass ich genau auf das verzichten wollen würde. Bitte ja kein blödes Aufbahren und dann sitzt die müde, genervte Verwandtschaft dort - oder gar irgendwelche Menschen, die einfach nur gerade so da sind, spechteln wollen oder irgendwo auf ein Häppchen hoffen - und dann kommt das depressive Gejammere am Mikrofon.

Ist ja immer das gleiche Blabla, was daran emotional oder ergreifend oder was auch immer ist, habe ich bis heute nicht verstanden. Wenn es mich betrifft und mir derjenige nahe stand, dann heule ich auch so, das geht ganz ohne Pfarrer, schwarz gekleideten Menschen und der trostlosen Stimmung einer Aufbahrungshalle. Das geht auch zuhause am Sofa, wenn man an jemanden denkt, der "verloren" ging.

Aufbahrungshallen~Räume - das ist für mich überhaupt einer der hässlichsten Orte überhaupt. Wozu? Betretenes Schweigen, weil keiner sich reden traut, alle sitzen still rum, frieren oder sind hungrig, man starrt irgendeinen Sarg an, wo man meistens eh nicht weiß, was wirklich darin liegt, weil nicht offen, irgendwelche unglaublich hässlichen Blumenkränze und dergleichen picken darauf - ganz ehrlich, das ist nicht schön. Schon gar nicht, wenn man weiß, dass das vom Nachbargeschäft ums Eck ist, irgendwo blitzt der Metalldraht hervor, diese abgrundtiefhässlichen Schriftschleifen darauf "In großer Trauer" und so weiter, wenn man Pech hat, ist auch noch ein Quasi-Werbe-Ding im Eck und so weiter... na furchtbar!

Dann irgendwann schleppen sich alle über einen zumeist Kiesweg (warum ist der eigentlich immer?) Irgendwo vorne der Sarg mit den grausigen Blumengaben, heutzutage nicht mehr getragen, sondern meistens mit einem komischen Wagerl, das ausschaut wie in einem Krankenhaus bei der Essensausgabe, dahinter - wennst ganz viel Pech hast - eine windschiefe Kapelle - oder die frustrierte Familie, die zwischen Trauer und "Bloß weg hier" hin- und herkippt.

Ja und dann stehen alle vorm Grab, irgendwelche Worthülsen und dann kurbelt man die Holzkiste in das Loch und dann folgt sowieso dieser wirklich idiotisch-grausame Teil: man schüttet ein Schauferl Erde der Reihe nach rein. Da stirbst und dann haut die Familie auch noch ein Schauferl nach. Na toll. Und nebenbei drückt man dem Totengräber, der vorher mit seinem modernen Hydraulikbagger das Loch ausgegehoben hat, ein paar Münzen in die Hand, bedankt sich mit stoischer Miene und schaut gar furchtbar ernst und betroffen dabei.

Und wenn es dann noch schlimmer kommt, folgt ein Singen oder ähnliches, irgendein schweres Kirchenlied, wo man ja glatt hoffen muss, dass sich nicht gleich noch jemand in das Loch dazu stürzt.

Also wirklich - nein, nein, nein. Sollte mich der Schlag des Gerechten erwischen, dann bitte unkompliziert. Entweder man vergräbt mich bitteschön in einem Waldfriedhof binnen weniger Minuten ohne Blabla, wo alles wild und bunt wächst oder man verbrennt mich und streut mich in die Landschaft. Aber bitte kein Erdloch - außerdem leide ich dann unter Klaustrophobie.

Und schon gar kein Katzenmusik-Gejammere, irgendein Kirchenlied in hohen Tönen über Trauer, Auferstehung, Erhöre uns, Erbarme uns, Erbarme mich, Sünden-Erlass und ich weiß nicht was. Und schon gar keine Rede... was soll denn der sagen? "Jo, eigentlich woar er eh nett, gö. Sonst... eigentlich, najo, ah deppat, genau beim Update umzufallen in der Wohnung, a bled und de Katzerl hob ihn a angfressn. Net schen, gell." Also wirklich!

Soll heißen: wenn ich tot bin, haut mich in den Wald - kurz und bündig, ohne Zeremonie, Gesang oder Kirchenläuten oder was auch immer - oder ab auf den Haufen und verstreut die Asche - aber bitte nicht am Industriefeld vor der Großstadt. Irgendwo in einer fröhlichen Gruppe durch die Welt reisen, das Leben genießen und an schönen Orten - an der Küste, in den Bergen, in einer kleinen, netten Stadt, am Land, am Boot und wo auch immer - ein bisschen was von mir verstreuen. Habe ich zwar nichts mehr davon, aber das Prinzip ist erfüllt und die Anderen können das noch nützen damit und haben einen Grund aus ihrem Alltag auszubrechen.

Und ja keine Schleifen oder Nadelzweigkränze und Co... bbrrrr! Den billigsten Holzsarg, am liebsten ein Jutesack oder sowas und ein paar schöne Wiesenblumen drauf, so drei, vier Stück. AUS. Und als "Trauerfeier" (auch so ein absurdes Wort) nichts. Kurz und bündig, nach 15 Minuten sollen alle wieder gehen und flüchten können. Wer mich wirklich vermissen würde, der vermisst mich dann zuhause oder wo auch immer genauso, das muss nicht am Kiesweg bei diesigem Wetter mit Kopfweh in der Reihe 9, Abschnitt 292, Grab A 25421 sein. Wirklich nicht.

Und keine Musik und schon gar keine Rede oder irgendein Gebet. Wenn es einen Gott gibt, dann bitte nicht den auch noch anheulen, das er schon wieder was tut und wieder jemanden rettet, aufnimmt, entsündigt und so weiter - dieses ständige Anseiern ist doch nur furchtbar dumm, lästig und peinlich. Wie kommt denn der dazu? An seiner Stelle wäre ich schon längst angewidert.

Ich will einfach Teil der Erde - der Biomasse - werden und so wieder im Zyklus des Lebens einen Teil erfüllen, denn so gesehen stirbt man eh nie, es ist ein dauerhaftes Leben in unterschiedlichen Aggregatszuständen. Was soll man denn da betrauern?Meinen zerfallenden Zellhaufen, der sich in Myriaden kleiner Lebewesen zersetzt. Ich bin wir! Super ist das!

Mit Pech oder eher Glück weht man mal als Humus durch die Landschaft, am Feld daneben, kommt in den Nahrungskreislauf und ein Familienanhang kauft sich bei der Schnellbahnstation ein Weizensemmerl und futtert einen Teil dann von einem auf... auch ok, hat man einen Sinn erfüllt.

Aber dieses ganze unglaublich trostlose, schwarze, dunkle, schwere Aufbahrungshallen-Gejammere und depressiv alle auf einem Haufen und überhaupt... geh bitte! Ja nicht! Es reicht, wenn da ein-zwei Leute sind, die sich um die funktionalen Abläufe kümmern. Der Rest soll zuhause oder sonst wo leben, atmen, sich freuen und was Gutes essen, Musik hören und dem liebsten Hobby nachgehen und mal entspannt durchatmen und einfach "leben". Das würde ich mir wünschen - viel besser. Haben wir alle was davon. Und dann mit meiner Asche durch die Welt reisen. Oder auch ohne und stattdessen schöne, kleine Steine auf der ganzen Welt sammeln, die kann man dann zu meinem Waldfriedhofgrab bringen. Das wäre nett.

Nachtrag: Und ja keine Grabsteinplatte oder so ein schwerfällig, graues Ding. Ich lebe eh schon in der verbauten Beton-Großstadt, da will ich doch nicht auch noch einen grauen Stein-Deckel drauf - na Mahlzeit. Wie beim Kanal. Etwas Erde und aus. Ein paar Wiesenblumen reinpflanzen oder einen Apfel- oder Birnen-Baum und auch kein Holzkreuz oder sowas Depressives, schaut ja dann aus wie am Straßeneck bei einem Unfall. Da soll man gerne vorbeischauen wollen? Nein, ein kleines, viereckiges, simples Holzschild mit einem sinnvollen Spruch wie "Trinkt mehr Kakao!", "Habt Euch doch einfach alle mal lieb!" oder "Nur SNES war das Wahre!" und ganz klein der Name für Ahnungslose darunter. Aus. Und keine Geburts- und Sterbe-Jahreszahlen oder sowas... warum schreibt man die drauf? Bringt ja nichts??? Man ist in dem Moment eh nicht mehr da, völlig egal, wann man da gelebt hat. Viel zu viel industrialisiertes Standard-Bla, das Ganze. Brrrr. "Jössas, der ist 81 geboren, na servas, des oarme Tschernobylkind" - das kann doch keiner wollen?

Nachtrag: Ist nur ein Blogeintrag am Rande, weil es gerade zum oben erwähnten Blogartikel passt, aber ich betrachte das hier auch gleich als mein "Manifest". Liebe Familie, liebe Freunde: haltet Euch daran. Sonst komme ich wieder. >(


Samstag 04. Juni 2016

# Mal nur so nebenbei... ich setze deswegen Linux-Kram ein, weil ich die Freiheiten daran mag. Ich kann das System bzw. die Tools fast immer - natürlich nur im Rahmen meiner eigenen Fähigkeiten - an meine Bedürfnisse anpassen, es adaptieren und neu formen. Darunter auch Tasten-Shortcuts.

Aber ganz ehrlich... es wäre echt fein, wenn nicht jedes Tool seine eigene Belegung mitbringt und da generell etwas mehr Standard vorhanden wäre. Das eine Tool wird per default mit STRG + Q geschlossen, das Nächste mit STRG + SHIFT + Q, ein Anderes mit STRG + W, das Andere nur via ALT + SHIFT + Q und dann gibt es Tools, die man nur mit Q beendet oder gar mit einem E. Bei dem einen Tool öffnet man etwas mit STRG + O, beim anderen wiederum mit STRG + Enter oder auch ALT + O und so weiter und so fort. Das Speichern mit ALT + S, STRG + S, ALT + SHIFT + S und dann eines mit STRG + SHIFT + S ist da fast schon konsequent mit einer Linie, solange bis dann ein Tool mit STRG + F (für Files) daherkommt. Kinder! \o/

Mir ist das vor allem beim Browser-Testen mehrfach aufgefallen - man muss schon mal durchaus nachdenken, was man jetzt nochmal wie für was drückt - vor allem wenn man zwischen unterschiedlichen Ideen oder Ansätzen mehrfach nach einigem Gebrauch wechselt ohne vorheriger, stundenlanger, spezifischer Anpassung. Vor allem, wenn man das Ganze dann noch mit dmenu, tabbed, tmux, i3 und dergleichen mit ihren eigenen Zusatzshortcuts plus aber auch noch den eigenen Bindings für andere Tools wiederum mischt.

Klar, kann man fast immer alles anpassen, aber es wäre schon eine interessante und durchaus nützliche Sache bzw. (zeitliche) Erleichterung, wenn Belegungen standardgemäß einem festen Schema folgen würden, zumindest und wenigstens von den Buchstaben her: O für open, G für go, S für Save, A für add oder d für delete, X für cut, C für copy, Q für quit und dergleichen - und das konsequent durchgängig für das Default-Setting so beibehält.

Wem das nicht passt, der soll sich dann eben seine eigene Belegung zusammenschrauben, aber es ist definitiv freundlicher, wenn ich ein unbekanntes Tool einfach auch so starten und zumindest die grundlegendenen Basics der Bedienung gleich mal automatisch intus habe bzw. einfach anwenden kann. Aktuell heißt es man-Pages durchforsten oder obskure Foren oder stupide alles durchprobieren, wo man dann aber oft gleich eine Kettenreaktion wiederum bei~mit anderen Programmen auslöst. Seufz.


# "Kameras an jeder Ecke - Anonym telefonieren in Telefonzellen war einmal. Heute darf Google Kameras in 7000 stillgelegten New Yorker Zellen installieren. Und wirbt offiziell mit kostenlosem W-Lan."


# Hat jemand schon mal glide (surf fork) zum laufen gebracht?


# "Vor weniger als zwei Wochen haben SPÖ und ÖVP – auch ein mit viel Kreide versorgter Reinhold Lopatka – geschworen, auf einen neuen konstruktiven Kurs einzuschwenken, den alten Intrigen und Streitereien abzuschwören. Nur Tage später gehen beide Parteien wegen der Besetzung eines einzelnen Jobs mit verschiedenen Kandidaten aufeinander los. Es fällt einem Journalisten schwer, diese Mischung aus Verlogenheit und Kurzatmigkeit einem normal denkenden Leser zu erklären. Denn es kann sich dabei nur um niedere Instinkte handeln.

Fest steht: Am sinnlosesten und dümmsten sind folgende Wahlabendsprüche: "Wir haben die Botschaft verstanden. Wir nehmen die Niederlage ernst. Wir werden uns ändern."

Das sind dreiste Lügen. Ihr habt gar nichts verstanden. Und ihr könnt euch einfach nicht ändern."
Link


# Interessanter und "spannender" Artikel über die Keylogger-Affäre bei der TAZ. Immerhin wird hier mal die interne Sichtweise aufgedröselt, auch wenn es keine neuen Antworten gibt. Lesenswert. \o\


# "Umbruch in der Zuckerindustrie - Garantierte Mindestpreise, Produktionsbeschränkungen und Importgrenzen – der Zuckermarkt ist derzeit einer der bestgeschützten Rohstoffmärkte Europas. Diese strengen europäischen Regulierungen fallen aber bald, und das stellt die ganze Industrie vor eine neue Situation. Der weltweite Export wird dann an erster Stelle stehen, gezielte Überproduktionen sollen den Markt überschwemmen. Aber nicht nur in Europas Zuckerwelt bahnt sich ein Erdbeben an."

Jössas! Und nein, ich glaube nicht daran, dass die Preise dadurch billiger werden. /o\


Freitag 03. Juni 2016

# WTF? Jetzt holt man wieder die RAF aus der Mottenkiste?

"Rückkehr der Phantome - Die ehemaligen RAF-Leute Garweg, Klette und Staub sind wohl weit gefährlicher als bisher angenommen. Was planen sie als Nächstes?"


# Ich habe vorhin die 24 Stunden Uhr raubkopiert und mal eben die Farben angepasst - was ich damit mache und wozu sie jetzt online ist... keine Ahnung?!


# Könnt ihr euch noch erinnern, als man damals bzw. früher immer über die Amerikaner lachte, schimpfte und den Kopf schüttelte, weil das Militär dort durch die Straßen im Alltag stapfte und rumfuhrwerkte? So quasi "Die spinnen, die Amis"?

Nun eine Meldung aus Österreich: "Militärpolizei künftig in Städten im Einsatz - Sinn der Sache sei, Kapazitäten der Polizei für andere Aufgaben freizumachen."

Und wir wissen alle, dass das nicht vorübergehend und so klein bleiben wird.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
 1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40  41  42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114