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Sonntag 10. Juli 2016

Herr Lammert, ist das Volk zu dumm für Politik? ^^
20:32 Uhr / 10.07.2016 / 20160710203217.txt

Bodycams bei der Polizei? Haben wir schon. Mmmhhh, wo noch? Vielleicht bei der... ha, ja... am besten bei der deutschen Bahn?

Könnte man übrigens gleich generell ausweiten auf öffentliche Verkehrsmittel und... oh, moment! \o/
20:28 Uhr / 10.07.2016 / 20160710202705.txt

Mal wieder: Abmahnungen drohen bei CC-lizenzierten Bildern. /o\
18:36 Uhr / 10.07.2016 / 20160710183556.txt

Samstag 09. Juli 2016

Vielleicht lande ich doch beim "alten" Phorum und klatsche das auf den Server. Erscheint irgendwie als die minimaliste Variante unter allen Möglichkeiten, die da so im Netz herumschwirren... \o/

Nachtrag: Eh klar, hat Caching-Probleme und stolpert regelmäßig beim Laden der Seite unter PHP 7, sogar unter PHP 5.6 und 5.5. Seufz...
21:13 Uhr / 09.07.2016 / 20160709211227.txt

Kann mir jemand nochmal den Sinn des "unendlichen Scrollens" erklären? Speziell bei Seiten, wo ich nur mal schnell eben den letzten, aktuellen Eintrag unten sehen möchte und zuvor aber erst x-mal runtersliden bzw. den Scrollbalken immer wieder ziehen (bzw. Mausrad scollen) muss, bis ich alle Einträge endlich geladen habe? Das macht man... weil?
14:12 Uhr / 09.07.2016 / 20160709141105.txt

Ich bin ein wenig frustriert. Ich würde gerne statt dem Gästebuch eine erweiterte Form dessen einbinden, also eine Möglichkeit Kommentare abzugeben, aber auch meinerseits zu antworten und ebenso dem Gegenüber wieder die Möglichkeit, erneut darauf zu antworten.

Klingt banal - ja. Und entspricht damit einem Forum. Nur die Modernen sind ja so fett, umständlich, verbuggt, überfrachtet (wie wir bereits wissen) und lassen sich auch nur ungern in eigene Designs sinnvoll mal eben nebenbei reinquetschen. Und dazu kommt noch der fehlende PHP7-Support da und dort, die nicht vorhandene, responsive Darstellung und vor allem der fehlende "Minimalismus" und geringe Ladezeiten.

Ich habe mir deshalb so abgespeckte Varianten angeschaut - also so Zwischenansätze zwischen einer Kommentarlösung und einem Forum, ähnlich wie bei Blogs mit verschiedenen Artikeln mit ihren Kommentaren, aber eben für beide Seiten zugänglich und erstellbar. Quasi Foren ohne Benutzerverwaltung, Rechte-Bla und Co... Stichwort ImageBoards und Textboards. Aber alles eine Katastrophe.

Überall MySQl-Datenbanken, von MySQLi und PDO keine Spur, Flatfiles sowieso nicht mehr. Und Pendants mit Ruby und Blabla sind alles Eintagsfliegen bzw. strecken in der Regel durchgehend nach maximal 2 Jahren die Patschen. Und alle neuen, sonstigen Varianten schleppen X-Bibliotheken mit sich, die nur auf eigenen Servern laufen oder beschäftigen sich mit Emoticons und dergleichen, anstatt mit der Substanz.

Nachtrag: Übrigens - Discourse (natürlich mit Docker) benötigt an die 30 Minuten für eine Installation? What the...? Außerdem schauen sich Discourse und Flarum recht ähnlich, wie mir gerade bewusst wird.

Nachtrag: Flarum stoppt übrigens sein Beta Hosting Service.
14:03 Uhr / 09.07.2016 / 20160709133811.txt

\o/ "Tom Kummers unlautere Textcollagen - Wegen Fälschungen wurde Tom Kummer zur Persona non grata im Journalismus. Dennoch fand er für seine Texte wieder Abnehmer. Nun zeigt sich, dass er in seinen Reportagen ausgiebig abgeschrieben hat.

Er hat sie alle genarrt: die Magazine der «Süddeutschen Zeitung», des «Tages-Anzeigers» und der «Zeit»; sie alle haben exklusive Interviews mit illustren Prominenten abgedruckt."

12:25 Uhr / 09.07.2016 / 20160709122453.txt

Die spinnen doch alle. So führt man Länder in den Krieg. Die Lücke von Suwalki.
11:37 Uhr / 09.07.2016 / 20160709113701.txt

Freitag 08. Juli 2016

Bugfixes bei Apollo 11. ^^
17:36 Uhr / 08.07.2016 / 20160708173609.txt

Heute ist irgendwie nicht mein Tag. Ich tippe ja diese Zeilen mit einem simplen Bash-Skript alias if Emanuel press the shortcut-key: create file with date as filename, then insert same date as title into the first line of the file, then open this file in gedit (emanuel tippt nun) and after writing & saving/closing send the file to the server via ftp and save a backup-copy in a local directory. End.

Primitiv, aber wer den Alltag damit kennt, sieht sofort den Fehler... manchmal starte ich das Skript und lege damit eine neue Datei an, obwohl ich mich nur gedankenlos vertippt hatte... die angelegte Datei wird dadurch geöffnet, ich schließe den Editor allerdings gleich wieder genervt (Was geht denn da jetzt auf, so ein Dreck!)... aber der Prozess läuft natürlich weiter und so klebt im Blog nach einer Sekunde ein leerer #-Eintrag (habt ihr sicher schon mal mitbekommen).

Und jetzt stehe ich gerade auf der Leitung, bin zu müde. Der beste und kürzeste Weg abzufragen: Zeile drei in der Datei leer? > Abbruch - wie? Ich lese ja den Blog-Text nicht als Variable ein, kann sie also nicht so abfragen. Und die Datei hat einen Inhalt automatisch, nämlich das Datum in der ersten Zeile, also Abfrage ab der zweiten~dritten Zeile? Aber nach was? Nach Leerzeichen? Sind ja eigentlich auch nicht vorhanden. Abfragen, ob nach dem Datum noch was kommt? Ich will es ja minimalistisch halten, denn bisher schaut das primitive, prähistorische Ding ja nur so aus:

NOW=$(date +"%Y%m%d%H%M%S")
echo -e "$NOW\n\n"> /xxx/xxx/$NOW.txt
gedit /xxx/xxx/$NOW.txt
ncftpput -V -f /xxx/config /httpdocs/blog/ /xxx/xxx/$NOW.txt


Nachtrag: Eine vielleicht einfachere Möglichkeit ist, vor dem Upload zu prüfen, ob die Datei eine gewisse Dateigröße überschreitet, falls nicht: Abbruch. Denn die "leere" Textdatei nur mit dem Datum ist mehr oder weniger immer gleich groß. Kommt ein weiteres Wort bzw. Satz dazu, würde diese Größe überschritten...

file=XY.txt
minimumsize=xy
actualsize=$(wc -c <"$file")
if [ $actualsize -ge $minimumsize ]; then
FTP-Kram
else
Fuck it, Abbruch
fi


So? Oder bessere Tipps, Snippets oder Hinweise? Oder einen sinnvolleren Ansatz? Bitte nix komplexes, eher so Fruchtfliegen-Niveau. \o/

Nachtrag: Ich brauche echt mal eine Kommentarfunktion für solche Fälle. Und endlich wieder irgendeine eigene Pastebin-Instanz. Mmmmmh, abfragen, ob die Datei nach dem erstmaligen Anlegen~Erstellen danach verändert wurde? Genereller Zeitstempel oder dergleichen?

Nachtrag: Habe es nun mit wc -c gelöst. Der Code schaut jetzt folgendermaßen aus:

NOW=$(date +"%Y%m%d%H%M%S")
FILE=/xx/xx/$NOW.txt

echo -e "$NOW\n\n"> $FILE
gedit $FILE

minimumsize=20
actualsize=$(wc -c <"$FILE")

if [ $actualsize -ge $minimumsize ]; then
ncftpput -V -f /xxx/config /httpdocs/blog/ $FILE

else
rm $FILE
fi


Alternativen oder Verbesserungsvorschläge und so weiter sind willkommen... Ein Problem bvleibt aber noch... das Ganze klappt nur, wenn sonst keine Datei in gEdit offen ist. Ist noch was Anderes geöffnet bzw. wird geschlossen, dann checkt das Ding nicht, dass die Datei noch bearbeitet wird (oder nicht mehr). Wie kann ich abfragen, ob diese bestimmte $FILE-Datei im Editor noch geöffnet bzw. geschlossen wurde? Gibt es da überhaupt eine Möglichkeit? Weil es wäre angenehm, wenn der Editor selber mit andere Tabs weiterhin geöffnet bleiben kann.

lsof dürfte nicht klappen, weil anscheinend gedit laut einem Foren-Eintrag eine Datei nur einliest und erst beim Speichern nochmal aufruft und drüberspeichert. Es lässt sich so also nicht sagen, ob gerade offen oder nicht... Vielleicht inotifywait -e close_write /path/to/file? Kann es leider gerade nicht testen hier.
08:15 Uhr / 08.07.2016 / 20160708075213.txt

Ich weiß ja nicht, immer wenn "Psychologen" Studien über Smartphone-Nutzer anstellen, dann werden automatisch tiefgründige Ängste als Ursache hervorgekehrt, weil sonst lässt sich ja das Ganze nicht erklären.

"Wie lange halten es Männer und Frauen in einem Warteraum aus, bevor sie ihr Smartphone zücken? ... Warum, auch das glauben die Psychologen zu wissen. Es handele sich um „fear of missing out“, kurz Fomo: Je mehr die Probanden ihr Smartphone nutzen, desto stärker verspüren sie Angst, etwas zu verpassen, wenn sie nicht online sind."

Oje, Du meine Güte. Man könnte es auch schlicht Zeitvertreib nennen. Früher hat man halt am Gameyboy rumgedrückt, Fingernägel geputzt, die Schnürsenkel-Windungen gezählt, die Decke und ihre Flecken angestarrt oder ins Leere geblickt und über Dinge nachgedacht oder mit etwas Pech mit dem Nachbarn unterhalten - irgendwelche Höflichkeitsfloskeln und wie das Wetter ist und was Sie denn hier machen, oje, ja schlimm, mhm... und da spielen wohl auch keine "Urängste" mit. Als humanoides Lebewesen ist man aktiv, dynamisch und will halt einfach beschäftigt sein.

Was würde denn so eine Studie sagen, wenn alle ein Buch rausholen würden und zum Lesen beginnen? Angst, etwas zu verpassen, wenn sie keinen Buchdeckel umklappen können? Fonr - Fear of no reading? So ein Quacksalber-Käse.

Ich krame auch mein Smartphone raus, einerseits weil ich es vermeiden will, in einem geschlossenen Raum auf unbestimmte Zeit mit einem Humanoiden quatschen zu müssen, der sich dann mit ganz viel Pech als Wasserfall herausstellt, mit noch mehr Pech als narzisstischer Neurotiker oder gar bei irgendeinem Satz dann plötzlich als schweigsames Grab, wo es dann unangenehm wird und anderseits, weil ein Warteraum ist nur ein... Warteraum. Was soll man denn sonst tun? Lebenszeit vergeuden, in dem man still ins Leere starrt und keine Ahnung hat, wie lange es dauert? Man ist ja kein Einzeller mehr.

Na klar beschäftige ich mich und nutze mein Gerät als Buch & Magazin-Ersatz. Beim Hausarzt liegen ja auch 20 Frauenzeitschriften rum - wenn da jemand hingreift, wird der auch mit "Fomo" betitelt?!

Außerdem geht man mal wieder von dem Klassiker aus, dass Jeder, der in das Smartphone schaut, sich automatisch in einem sozialen Netzwerk wie Facebook, Snapchat, Instagram und Co. rumtreibt und dort verzweifelt im Kollektiv um Aufmerksamkeit für sein kleines, unbedeutendes Leben schreit und am Puls der Zeit sein möchte - also Dinge, die ich zum Beispiel weder am Gerät installiert habe noch wollen würde.

Ich greife in einem öden, faden Warteraum natürlich nach 10 Sekunden zum Gerät und... lese. Wikipedia, einen Blog-Artikel, das Wetter von morgen wegen einer Wanderung oder dergleichen. Und würde mir eher so meine Gedanken machen, wenn ein Gegenüber weder in sein Smartphone noch Buch oder Zeitschrift schaut, noch die Decke oder Stehlampe anglotzt, sondern stattdessen leer andere Menschen anstarrt. Minuten- und Stundenlang. Das machen nämlich meistens Solche, die etwas bei sich selber suchen, die imitieren dann auch beispielsweise gerne Freunde und so weiter, weil sie sich selber nicht gefunden haben. Der "Psycho" am Smartphone versucht stattdessen einfach der Langeweile zu entkommen. Was er wirklich am Gerät macht, ist ja eine andere Sache. Wenn einer Bubble Bobble spielt, hat er auch Angst, etwas zu versäumen?

Irgendwie verdummen wir mehr und mehr.

Nachtrag: Ach Gott, Kinder! Hier geht es übrigens zu der Studie, die von Kaspersky iniziert wurde. "Hate when your friends are having fun without you? Don’t worry, it’s just FOMO!". Darunter finden sich auch solche Dinge wie:

"As previous research by Kaspersky Lab demonstrated, we rely heavily on mobile devices these days as an extension of our brains, using them as tools so we don’t have to remember facts anymore. The majority of respondents, for example, could not remember their current partner’s phone number but could still recall their home number from when they were ten."

Ja, stimmt naturgemäß, aber man merkt sich deswegen nicht weniger, sondern halt einfach andere Dinge. Als Kind gab es auch nur die Telefonnummer, heute speichert man stattdessen einen Haufen Links, Passwörter, Accounts, Webseiten und so weiter im Kopf ab. Es hat sich nur inhaltlich verlagert. Und ich merke mir auch keine Telefonnummern mehr, einerseits wozu und auf der anderen Seite wechseln die Leute in Zeiten von neuen Anbietern ständig wo Nummern, Anbieter und so weiter. Lohnt nicht. Ebenso wie bei Email-Adressen. Noch dazu ist ja die Anzahl an Kontaktmöglichkeiten gestiegen - viele haben zwei Nummern, eine private und berufliche Email-Adresse und zudem dann noch den Rest wie Skype und so weiter... soll ich mir jetzt pro Person 5 Kontakt-Adressen merken? Und in Zeiten, wo man keine Postkarten mehr schreibt und auch keine Briefe, merkt man sich natürlich auch die Adressen seltener... liegt aber in der Natur der Sache.

Nachtrag: Und jetzt noch was... die Laborratten wurden über Ebay Werbung, Facebook und Mailing Listen gefunden. Aha. Also hat man sich Versuchskaninchen geholt, die also schon einer gewissen Vorab-Zielgruppe entsprechen, oder wie? Warum hat man sich nicht auch welche geholt, die auf der Straße gehen oder am Bauernmarkt stehen? Oder bei Strickkursen oder Auto-Werkstätten?

Und warum führt man keine Untersuchung mit der gleichen Anzahl an männlichen Probanden durch, wie weibliche? 66~% Frauen, 33~% Männer? Ist es wirklich so schwer, gleich viele Männer und Frauen zu finden, wenn man schon so eine Studie durchführt?

Geht ja noch weiter, die meisten sind Studenten im Alter um die 20-29... naja, das ist ein Alter und ein Lebensabschnitt, wo man sehr wissbegierig und forschend ist. Würde man die Smartphones abnehmen und Bauklötze hinlegen, dann wäre das vermutlich auch die erste Gruppe, die sich damit beschäftigen würde. Ganz Fomolos.

Außerdem hat man Zeitgleich versucht, an die PINs der Probanden zu kommen. Aha, also bringt man in so einen Versuch auch von sich aus einen Bezug zu den mobilen Geräten? Erinnert mich so an "Schauen wir mal, ob unsere Laborratten an Schafe denken" und behänge den Raum mit Fotos von Schafen. Öhm.

Weiter unten geht es dann weiter mit dem Stress den Smartphones durch ankommende Nachrichten verursachen. Hat das wirklich was mit den Geräten zu tun? Ist nicht jemand, der reinkommt oder ein analoges Telefon, das läutet, genauso ablenkend und stressig? Oder eine Taube am Fensterbrett?

Der Abschluss ist das Fazit, je mehr man Angst hat, etwas zu versäumen, umso mehr klebt man an dem Gerät. Man könnte aber genauso gut sagen, je mehr Dynamik Jemand im Leben besitzt und je mehr sein Kopf arbeitet, umso mehr sucht er eine Beschäftigung und Ablenkung von Langeweile. Oder je desinteressierter die analoge Umgebung an Jemanden ist, umso mehr nützt er sein Smartphone zur Kompensation.

Nachtrag: Man sollte ja so eine Studie wiederholen, aber in den Warteraum gesprächige, junge Studenten setzen. Ob dann auch alle ihr Smartphone rausholen? Vermutlich nicht (ich vielleicht, ja). Einfach, weil sie dann halt anders beschäftigt sind.

Wäre ich ein Personaler und ich würde Bewerber beobachten... und sehe einen Bewerber, der seit 20 Minuten unbeweglich das Sofa gegenüber anstarrt und regungs- und emotionslos wartet und dann einen anderen Bewerber, der den Raum inspiziert, sich alles anschaut, rumgeht und intensiv am Smartphone werkt, dann nehme ich den Letzten. Weil der geistig aktiv, interessiert und lebendig, arbeitsfähig erscheint. Beim Ersteren hätte ich ja fast Angst bzw. könnte der dann schnell überfordert sein oder ist einer von den "Denkern". Die sind großartig, aber nicht, wenn es stressig wird und dann 20 Dinge gleichzeitig reinprasseln. Blabla. Ich bin heute nicht so gut drauf, wie man vermutlich merkt. \o/
07:29 Uhr / 08.07.2016 / 20160708063924.txt

Donnerstag 07. Juli 2016

Snowden ist komplett von den Russen abgeschöpft worden und XKeyscore ist beim Staatsschutz nun im "Wirkbetrieb".
19:35 Uhr / 07.07.2016 / 20160707193401.txt

Dwarf Fortress wagt den Sprung ins 64-Bit-Zeitalter... coole Sache, auch wenn ich mit meinen 32-bit nichts damit anfangen kann - aber es lebt weiter. \o/ Spiele ich bis heute alle paar Jahre immer wieder für einige Zeit.

Nachtrag: Dazu passt diese Grafik recht gut.
09:40 Uhr / 07.07.2016 / 20160707093721.txt

Das Ende des Außenspiegels beginnt in Japan - und wie ein User in den Kommentaren anmerkt... vermutlich werden dann die Autos recht schnell noch breiter. Bin jetzt schon genervt, wenn man durch die Seitengassen raspelt und es schiebt sich einer der modernen SUVs entgegen. Klar, größeres, schwereres und sicheres Auto, also ist der Gegenüber recht unbekümmert und solche breschen dann gerne mal im 1 cm Abstand bei 50 Stundenkilometer in der engen Gasse vorbei. Parkplätze sind auch so ein Ding, Kurvenradius ebenso, wenn man sich mal unter solchen breit getretenen Kübel einparken will, die vorne und hinten rausschauen und an deren Stelle ein Auto plus zwei Motorräder stehen könnten. Aussteigen tut trotzdem nur einer und hat vielleicht gerade mal ein Sackerl mit zwei Mineralwasserflaschen in der Hand.

Gestern auch mal wieder hier ums Eck an einem wahren Monster vorbeigelaufen. Irgendwas Rover-Artiges... das Ding ist größer, als ehemalige militärische Fahrzeuge und könnte auch glatt mit einer Kutsche mitsamt Pferd mithalten. Alles zum Einkaufen, durch die Stadt stauen und die Kinder die 800 Meter zum Kindergarten führen. Aha. Das Ding sprengt von der Größe mein kleines Schlafzimmer drüben.

Ich bin ja eher für die ganz kleinen, leichten und wendigen Fahrzeuge, die Standard-Ausführung im breiten Massen-Alltag sollte auch generell auf zwei Sitze plus einen Kinder/Tier-Sitzbereich eingeschränkt sein - wer mehr braucht, muss halt eine die größere Zusatzversion kaufen. Aber zwei Sitzplätze (plus Notsitz) sind im grauen Alltag absolut ausreichend, wenn man sich mal im Straßenverkehr so umschaut. Da könnte man die Länge schon mal radikal einschränken. Dann die Kameras statt den Spiegel und generell wieder etwas Breite einsparen (Bevölkerung ist eh schon zu breit), schon wird das tägliche Rumgeschiebe im Straßenverkehr leichter, ebenso in den Parkhäusern, Einfahrten und dergleichen...
09:05 Uhr / 07.07.2016 / 20160707085550.txt

Muss ehrlich sagen, dass das reizvoll klingt: E-Moped mit Wechselakku.
08:00 Uhr / 07.07.2016 / 20160707080018.txt


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