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Dienstag 28. Juni 2016

Mein Gott. Sitze so da, Fenster gekippt, mir ist heiß, ich bin genervt... Geräusche von Schafen. Kurz darauf von Schweinen... und denke mir aber nichts dabei, lebe zugleich jedoch mitten in der Großstadt. Und vertraut war es auch.

Erst nach Minuten (!) realisiere ich, dass Irgendwer da drüben gerade... Minecraft spielt. ^^
17:32 Uhr / 28.06.2016 / 20160628173046.txt

WTF?! Ich hadere ja mal wieder mit meinen Sachen rum. Auf meinen alten Festplatten lagern so viele Bilder bzw. Fotos der letzten Jahre und sie gehen mir eigentlich ziemlich am Nerv. Löschen will ich sie nicht, ist ja Teil des Lebens, aber sinnlos auf der Platte rumliegen haben und kein Mensch, einschließlich mir, schaut sie je an... das ist ja auch so eine Sache. Auf der anderen Seite explodiert das Netz sowieso vor lauter Fotos. Mh.

Auf jeden Fall möchte ich sie zentral lagern, die Dateigröße reduzieren und eigentlich auch zur Verfügung stellen, falls sie jemand für den unwahrscheinlichen Fall mal braucht (oder gar ich selber). Es gibt ja seit längerem meine Fotos hier, das ist mehr oder weniger so ein halb statisches Skript, das einfach die Fotos aus den Ordnern ausspuckt und ansonsten nur Thumbnails für die Vorschau erstellt. Aber Begriffe, Kategorien oder nach einem Bild suchen ist da nicht drinnen. Mmmhhhh...

Dachte ich mir, setz Dich doch mal hin und schmeiß die ganzen Bilder aus den Ordnern und auch von der Platte und installiere auf der Seite eine Gallery2-Installation. Da kann jeder bequem dann nach Bildern suchen, so wie ich selber, sie nutzen oder sogar jemand aus meinem Umkreis bei Lust und Laune selber welche hochladen.

Gehe auf die Webseite von Gallery alias Menalto... damn it, genau, da gab es ja die sinnlose Gallery3-Version. Die war ja ein genereller Fehlschlag. Aber dann lese ich erst bewusst den "aktuellen" Eintrag... Menalto bzw. Gallery wurde 2014 eingestellt. Fuck.

Ein Blick auf Piwigo... mmmmh. Macht mich irgendwie nicht glücklich. Zenphoto hingegen war mir immer nicht ganz sympathisch von Grund auf und ein bisschen haklig in der Stabilität. Dann ist mir noch die Coppermine-Gallery eingefallen, aber wenn man sich ehrlich ist... auch dieses Tool wirkt nach der vorherigen Generation und zwar nicht der ganz alten, guten Zeit, sondern dieser Zwischenzeit und wo die Luft gerade beim Sprung ins neue Zeitalter ausgegangen ist. Foren wie phpBB, myBB, Punbb, Fluxbb und so weiter tun das auch nicht, weil ebenso nur Plugins oder die Inhalte werden als Anhänge an Posts deklariert und lassen sich auch kaum durchsuchen oder werden halt mit seltsamen Zusatztools wie bei Wordpress in Galerien umgewandelt, aus denen man nie mehr rauskommt bzw. wo ein inkompatibles Update gerne mal alles zerstört und danach nix weitergeht und man feststeckt.

Und sonst gibt es kaum Alternativen, denn ich benötige ein Login-System, Upload-Möglichkeiten (am besten Stapelweise) und eben Benennung, Beschriftung, Thumbnails und so weiter-Generierung - und im Idealfall gerne ein reponsives Layout von Haus aus. Das bietet die simplen Gallery-Tools nicht an, die spucken nur stupide Ordner aus und sind ebenfalls durchgehend veraltet. Wenn ich schon so ein Teil online stelle, dann muss sich das schon auch mit PHP7 verstehen und eine Entwicklung oder zumindest Bugfixes vor sich haben.

Dann latsche ich so durch die Stadt und da fällt mir ein, dass ich doch immer von Wikis fasel und die sind so toll und gut und für Alles zu gebrauchen. Gut, mein sonst überall eingesetztes Lionwiki kann das so nicht bzw. hat keinen Upload. Dokuwiki hat eher auch nur die Gallery-Tools-Plugins und so weiter.

Nachdenkpause.

Dann fällt mir Mediawiki ein, das Tool, das ich früher schon durchaus erfolgreich in Firmen großflächig intern eingesetzt habe (da sind da und dort teilweise tausende Seiten intern aktiv) und dass ja auch Wikimedia Commons Bilder damit laufen. Und dort schaue ich oft rein und verwende für meine Wordpress-Blog auch immer wieder mal ein Bild von dort. Schon ok, nicht das Gelbe vom Ei und bissl so Mmmhhrrrmmm, aber wäre ein Ansatz, vor allem wenn es viele Bilder werden und man mit Schlagwörtern, Kategorien, Suche und so arbeiten möchte. Entwickelt wird das Teil auch noch bzw. schläft nicht. Rechteverwaltung, externe User und dergleichen gibt es ebenso und so weiter. Gut.

Download der aktuellen Version (nach Jahren wieder zum ersten Mal), entpacken... Du meine Güte... das Teil war früher schon fett und viel zu komplex, aber 96 MB für ein PHP Online-Wiki mit Datenbank und ohne Inhalt?! \o/ WTF?! Ich hatte es vergessen.

Das frustriert. Will ich das? Die ganzen Gallery-Tools sterben wie die Fliegen und dümpeln teils Inhaberlos rum, sind eine Gefahr für sich selber, machen nach 500 Bildern schlapp oder können nix... und alternative CMS-Lösungen bieten auch nur Plugins für genau diese Tools an. Und in die Cloud wie Flickr und Co. mag ich die Bilder nicht schmeißen und bei Wikimedia selber hochladen tue ich dem Projekt wiederum nicht an, weil da die Quali und Bilder auch zu mies sind.

Echt schade um Menalto/Gallery2 und der Rest da draußen ist düster. Seufz. Ratlosigkeit.

Nachtrag: Ich schaue mir nochmal Piwigo an. Vielleicht kann man das irgendwie retten, das komische Ding.

Nachtrag: Mediawiki ist immerhin erprobt (auch von mir)...
17:05 Uhr / 28.06.2016 / 20160628164256.txt

Seufz. Es haben eh schon alle geschrieben, aber ich will es trotzdem nochmal festhalten. Bud Spencer ist gestorben. Darüber denke ich schon nach, aber nicht, weil ich einem Personenkult anhänglich bin oder für mich "Promis" oder "Stars" etwas bedeuten - ich kann damit gar nichts anfangen - sondern, weil es einfach ein sehr großer Teil der Kindheitserinnerungen ausmacht.

Ich bin generell jemand, dem es ziemlich egal ist, was ein Darsteller privat so treibt, wie er ist, wie er lebt, was er tut, welche hellen und welche dunklen Seiten er so auslebt oder in sich trägt... was mich hingegen interessiert, ob mir der Film oder seine Spielweise gefallen. Das ist das Einzige, das bei mir hängen bleibt und mich berührt in irgendeiner Form.

Das Gleiche ist auch bei der Musik. Mir ist die Band oder der Sänger völlig egal, mir muss die Musik gefallen. Fertig. Deshalb merke ich mir auch eher nur Lieder und keine Bandnamen und habe ebenso keinen Plan, wann, wo, wer mit wem dieses oder jenes getan hat.

Ein Beispiel wäre Michael Jackson, der wohl weitere Schattenseiten in seinem Leben hatte... aber das ändert nichts daran, dass ich weiterhin Smooth Criminal und Co. aus und für die damalige Zeit vor allem großartig finde. Ähnliches gilt auch für Kinski beispielsweise. Der kommt auch privat wohl einem narzisstischen Psychopathen recht nah und hat anscheinend einiges an Unheil angerichtet... aber dennoch sind Filme wie "Der Zorn Gottes" oder "Fitzcarraldo" großartig (für mich). Ich betrachte also Film- und Musik-Figuren ganz unabhängig vom realen Menschen, der mir eigentlich - ganz direkt gesagt - ziemlich egal ist und zu dem ich keinerlei Bezug oder emotionale Verknüpfung aufbaue.

Deswegen kann ich hier nicht schreiben, dass diese Meldung so furchtbar tragisch ist (das ist sowieso so ein Idiotismus der heutigen Netzgeneration, dieses "RIP", "Oh nein!", "Ich bin bestürzt", bla... das ist irgendwie lächerlich), aber die Bud Spender & Terence Hill Filme haben mich emotional in der Form geprägt, dass ich die irgendwie als Kind vor allem in den Sommerferien sah und später ebenfalls immer irgendwie in der warmen Jahreszeit, meistens auch nur dann, wenn das Leben mal zur Abwechslung rund lief... so die Zeit, wo man am Vormittag ~ zu Mittag noch ein wenig futtert und der TV läuft und man weiß, am Nachmittag läuft man dann draußen mit dem besten Freund rum oder hat einfach nichts zu tun und schaut mal, was der Tag bringt... man weiß aber, es ist sonnig, warm, angenehm und der Tag wird noch lange und sehr entspannt. Gute Stimmung einfach.

Die Filme selber waren ja auch immer eine leichte Kost. Da gab es keine tiefgehende Tragödie, keine Wut oder diese dunkle Gewalt in dem Sinn (da wurde so wie beim A-Team (außer im Vorspann) normalweise und meistens keiner getötet - egal ob da wild rumgeballert wurde oder die Autos sich mehrfach überschlugen), es gab keine komplexe Handlungen und man wusste irgendwie worauf man sich einlässt. Und das Faustgeklatsche und die Töne konnte man auch vom Zimmer nebenan sofort richtig zuordnen. Es war die Zeit, wo es bei uns überall recht friedlich zugegangen ist - und diese Filme der damaligen Zeit verkörperten das ebenso.

Die waren leicht, bekömmlich, humorvoll und einfach harmlose Kost, die nichts Negatives in einem auslösten. Und diese Art des Filmes ist heute irgendwie ausgestorben - fast alle sind deutlich brutaler geworden, die Handlungen von Film-Serien und dergleichen sind fast immer von Neid, Missgunst oder Egoismus geprägt oder billiger Aufguß alter Serien und Spielfilmen, ohne Emotion. Games of Thrones oder wie auch immer dieser Kram heißt - ich habe da nur ein~zweimal hinein geschaut - ist das Sinnbild der heutigen Gesellschaft: Sex in der egonzentrischen Form, massive und völlig unnötige Gewalt in negativer Form des Narzissmus, zur Schau stellen des Ichs und man erreicht nur Etwas, wenn man sich selber an die vorderste Front stellt und über Leichen geht. Grausig. Aber so Bud Spender Filme alias "Vier Fäuste für ein Halleluja", "Plattfuß in Afrika", "Sie nannten ihn Mücke", "Vier Fäuste gegen Rio" oder die wirklich von mir gerne gesehene Serie "Zwei Supertypen in Miami" (Du meine Güte, Erinnerungen!)... diese Art hat sich verloren.

Würde heute nicht mehr funktionieren. Auch die "Nackte Kanone" (mal ein inhaltlicher Schwenk) würde heute bei Kindern wohl kaum mehr ziehen - vom Humor her. Es ist ernster geworden oder direkter. Ähnlich wie bei den Sitcoms... die eingespielten Lacher gab es immer schon, aber der Humor war teilweise wenigstens noch tatsächlich da. Heute ist es so ein "Hey, ich gehe dann einkaufen. Gehst Du mit?" Stille. "Nö."... "MUUUAHAHAHAHAHAHAHAHAHWIEHERWIEHERMUAHHA" und die Darsteller blicken emotionslos in irgendeine Richtung.

Wie auch immer. Blabla... kann nicht sagen, dass ich es schade finde, dass er gestorben ist, weil war ja zu erwarten, dass ältere Menschen einmal sterben und man sie ja zudem nicht kannte, aber diese Form der Erinnerungen und die Stimmung, die dahinter stand, die geht mir ab. Und stirbt dann irgendwie mit dem Darsteller oder man wird sich zumindest bewusst, dass es da eine "nette" (Film-)Zeit gab. Schon schade, ja. :/

Nachtrag: Wenn jemand der Meinung ist, heute gibt es auch solche Filme bzw. Filmserien, dann lasst es mich wissen oder auch wenn ihr das Anders seht. Man ist ja immer in seinem eigenen Emotions-Teller gefangen und skeptisch gegenüber den anderen Dingen. \o/
06:46 Uhr / 28.06.2016 / 20160628062006.txt

Montag 27. Juni 2016

Gerade eine Email bekommen, dass eine Seite, die ich für Jemanden mal eingerichtet habe, nicht mehr läuft. Aja, auch dort wurden die Server auf PHP7 umgestellt, das alte CMS läuft natürlich damit nicht mehr. War eigentlich fast zu erwarten.

Die schnelle Lösung: das CMS einfach mal eben gelöscht und die Seite zuvor statisch abgespeichert, neu hochgeladen, die Bild-Pfade kurz angepasst... fertig. Der HTML-Kram lässt sich dreimal schneller direkt bearbeiten als mit dem ganzen Backend-Schmafu, den Lecks, ständigen Updates und so weiter.

Ist meine generelle Standard-Lösung bei vielen Seiten mittlerweile. In der Zeit, in der ich mich in ein Backend einlogge, eventuell die Zugangsdaten rauskrame, den Sub-Bereich finde, innerhalb der Engine dann an Code rumfrimmel, speichern, Cache löschen, neu laden und so weiter - und dann aber immer so ein Mmhhh-Gefühl habe... trinkt man bei der puren HTML-Lösung schon lange eine gute Tasse Kakao. \o/
16:26 Uhr / 27.06.2016 / 20160627162114.txt

"Brexit 2nd Referendum Petition... a 4Chan Prank." ^^
15:55 Uhr / 27.06.2016 / 20160627155508.txt

Eine der ungelesenen Randnotizen im medialen Alltag: "Erdoğan entschuldigt sich bei Putin für Jet-Abschuss". Sie mal einer an. Was da damals für Töne überall geschwungen wurden und jetzt das... ^^
15:35 Uhr / 27.06.2016 / 20160627153340.txt

"Das System sei für 3000 Nutzer ausgelegt. Nach der Einstellungswelle bei der Bundesbehörde greifen mittlerweile aber mehr als doppelt so viele Menschen darauf zu. "Wenn mal wieder nichts geht, ziehen die Leute direkt ihre Jacken an und gehen", sagt der anonyme Mitarbeiter und zuckt mit den Schultern. "Die Software ist 16 Jahre alt und nicht einmal erneuert worden."
12:49 Uhr / 27.06.2016 / 20160627124931.txt

Na gut, so ein kleines Self-Made-Blog-Skript in der Konsole als absolut Ahnungloser ist ja recht amüsant, weil man sich dabei wie eine Qualle in der Wüste fühlt, die versucht eine Palme hochzuklettern, um von dort aus dann Fliegen zu lernen. Also basteln wir uns weiter Schritt für Schritt vor, der eigenen Evolution wegen.

Immerhin habe ich nach einigen~vielen grauen Haaren herausgefunden, wie man eine Variable auf n Wörter begrenzen kann. Klingt für die meisten Leser lächerlich natürlich, aber bisher benötigte ich das noch nie und spielte mich deshalb hilflos mit truncate, tr, cut irgendwie und akw und ich weiß nicht was rum, um jedes Mal mit einem Fragezeichen und Fehlern zu enden. Herrschaftszeiten, ich tappse da echt wie ein Maulwurf rum... schon auch peinlich.

TEASER=$(cut -d ' ' -f1-30 <<< "$TEXT")

Ahaaa, damit lässt sich ein Teaser erstellen bzw. ein Text also recht schnell auf zum Beispiel 30 Wörter einschränken. Meine Güte! Also gut, wieder ein Puzzle-Teil gefunden und zusammengesteckt... wenn aber jemand eine noch fluffigere, primitivere und minimalistischere Lösung hat, nur her damit. Das Bash-Skript-Ding soll am Ende extrem simpel, kurz, schnell und "dumm" sein.

Der nächste Schritt ist das Einlesen einer Textdatei, denn bisher tippe ich die Einträge hier mittels read TEXT ein und schiebe das in eine Variable (weil es schneller und mal nebenbei zum "Quickbloggen" ideal ist), ist aber natürlich unfein zum Herumeditieren in der Konsole - und außerdem wird das als eine lange Zeile alles genommen. Davon will ich auch weg, auch wenn das heißt, dass ich die Startseite mit den letzten 5~6 Teasern anders angehen muss. Also bleibt mir (leider) nichts anderes übrig, als den Text und Titel erst in eine Textdatei als Zwischending zu klatschen und dann den Schmarrn einzulesen. Seufz. Der nächste Grashalm, den es zu erklimmen gilt, die Palme ist bisher noch recht verschwommen und weit in der Ferne in zu sehen. \o/
08:37 Uhr / 27.06.2016 / 20160627082143.txt

Sonntag 26. Juni 2016

Boah, ich hätte jetzt gerne Makis mit Lachs, Gurken und Avocados... mmmmmhhhh! :'(
18:37 Uhr / 26.06.2016 / 20160626183637.txt

Ich habe schon wieder ein Problem. \o/

Dieses Mal verstehe ich die statischen Blogger noch weniger. Ich habe ja eigentlich keine Ahnung von dem ganzen Programmieren und Co. und rede auch meistens nur so großkotzig, als ob ich eine Ahnung hätte und versuche mich intelligent oder so ähnlich darzustellen, muss dann aber heimlich regelmäßig die einfachsten Bash-Befehle nachschauen und scheitere an simplen Abfragen und so weiter.

Trotzdem habe ich mir gedacht, weil es da mal unlängst im IRC so eine 10-Sekunden-Diskussion gab, wie Andere ihre Blogs und Archive erstellen, ob ich denn mir selber auch sowas zusammenklopfen könnte - und zwar so, dass das auch mit vielen Einträgen läuft und ohne irgendeine "Sprache", von der ich sowieso keine Ahnung hätte.

Also mal einen Editor geschnappt und die primitivste Kombination von echo, if und sed zusammengestoppelt (so auf dem Niveau von ungefähr Dreijährigen) und mir zwei statische Blogs gebastelt.

Einmal einen Kurzblog für so Gedankenbrösel, die nur aus wenigen Wörtern bzw. Sätzen bestehen und die man halt mal so dazwischen dahintippt. Also reicht es aus, wenn auf der Startseite die letzten 6 Einträge zu sehen sind (primitiv: lösche 7. Zeile bei jedem neuen Eintrag) und alle Beiträge des aktuellen Monats werden zudem auf einer gemeinsamen Seite gesammelt - ist quasi damit das Archiv selber. Twitter-Style. Und sollte es vom aktuellen Monat noch kein Archiv geben (passiert am Ersten des Monats) wird die Datei dazu einfach erstellt. Zu den einzelnen Einträgen kommt man via Anker im HTML und für jedes Monat gibt es eine Archiv-Seite. Aus und Ende... und das reicht ja für so ein Kurzfluffi absolut aus? Der Link.

Dann habe ich mir gedacht, bei längeren Texten oder gar mit Bildern auch blöd, aber da ist es noch leichter... also copy & past, Skript kurz editieren und jeden Beitrag in eine HTML-Datei schreiben. Um es einfach zu halten, nehme ich den Zeitstempel als Dateinamen... ist auch gleich eine praktische Sortierung für ein Backup oder so und der User interessiert sich für den Link selber eh Nüsse. Scheiß auf Tags und Kategorien, bin ja kein Erbsenheini und in 90% der Fälle sowieso unnütz sowie lästig. Damit hat man auch weniger Arbeit.

Und dann kommt das raus: Link.

Jemand, der - im Gegensatz zu mir - eine Ahnung von den Dingen hat, die er so tut, wird vermutlich keine Probleme haben, so Etwas auch mit deutlich weniger Code als meinen ~23 Zeilen umzusetzen. Und sowieso zu verbessern.

Die Template-Frage ist übrigens auch immer so eine unnütze Komplexität, ich bin da jetzt den erprobten Old-School-Weg gegangen auf die Schnelle und deshalb lassen die alten, treuen und flotten HTML-Server Side Includes grüßen. Funktioniert so wie der alte Perlkram einfach tadellos und das Seitendesign bzw. Header und Footer lassen sich jederzeit "live" anpassen damit. Wozu da Etwas neu rendern extra? Aber klar, muss nicht sein, reicht auch eine externe CSS-Datei (ich war nur faul). ^^

"Du Naivling! Blog-Engines sind viel komplexer und editieren und Plugins und Features und..." Nein, ist ja ein Blödsinn. Die meisten Blogs, die ich nämlich so kenne, können vermutlich total viel, aber trotzdem sehe ich auch bei denen nur eine primitive Startseite mit den letzten Beiträgen, eine primitive Archiv-Seite und die primitive Single-Seite. Und sonst können die auch nicht mehr oder nützen gar all den ganzen Schmafu, der auf der Platte klebt.

Der Trend sind ja zudem sowieso minimalistische Blogs, wozu denn dann einen Ferrari ins System mit Kram und Abhängigkeiten frimmeln, wenn man dann erst recht wieder das Fahrrad rausholt... da nehme ich doch gleich den Drahtesel von Anfang an? Ich nix vastehn. \o/

Nachtrag: Auch verstehe ich es nicht, dass Wissende erst oft Monate lange an ihrem Blog bzw. Engine "tweaken" müssen, bevor sie erneut schreiben können. Dazu haben sie aber keine Zeit, müssen sich reinarbeiten und das ist komplex und ich weiß nicht was alles... Aha. Wenn die Engine dann läuft, schaut der~das Blog dann aber genauso aus wie mein naiver 30-minuten-Billig-DAU-Kram. ^^

Nachtrag: Nachdem ich ja noch immer kein eigenes Paste-Ding aktuell am Laufen habe, hier Screenshot 1 oder auch Screenshot 2. ^^ Hrhrhrhr.

"Aber... aber... SO geht das mal nicht, denn wenn Du zum Beispiel bei der Einga..." Naaatüüürlich geht es. Sieht man ja weiter oben, Herrschaftszeitennochmal! \o/
16:54 Uhr / 26.06.2016 / 20160626162324.txt

Falls jemand mal das dringende Bedürfnis hat, Garnelen in ASCII-Form einzusetzen, dann... nun... ähm, auch andere Menschen beschäftigen sich damit.
15:54 Uhr / 26.06.2016 / 20160626155310.txt

Ein Blick nach Spanien... "Sechs Monate nach der letzten Parlamentswahl werden die Spanier am Sonntag erneut zur Urne gebeten. ... Regierungsbildungen scheiterten, seither ist man in einer politischen Hängepartie...

Traditionelles Zweiparteiensystem abgestraft... Für die Neuwahl zeichnet sich jedoch eine ähnliche Konstellation ab wie bei der Wahl vor einem halben Jahr. Die großen Parteien treten mit denselben Spitzenkandidaten und fast unveränderten Programmen an. ... Die noch junge Partei Podemos tritt in einem Wahlbündnis mit der Vereinten Linken unter dem Namen Unidos Podemos an. Podemos will ähnlich wie die griechische SYRIZA mit den Sparvorgaben der EU zur Konsolidierung des Staatshaushalts brechen. Zudem zeigt die Bewegung Sympathien für Separatisten wie etwa für die katalanischen Nationalisten.

Zu der verfahrenen Situation kommt hinzu, dass sich immer mehr Wähler seit der monatelangen Pattstellung verdrossen vom Politikgeschehen abwenden. ... Die Enttäuschung über das Verhalten der Parteien bei den gescheiterten Koalitionsverhandlungen war riesig, drei von vier Spaniern waren im Mai der Meinung, die Politiker und Parteien hätten ihre „persönlichen Interessen“ über das Gemeinwohl gesetzt.
"

Hat da noch jemand so ein Déjà-vu-Gefühl? ^^
07:51 Uhr / 26.06.2016 / 20160626074750.txt

Bei ein paar der politischen Äußerungen aus der bestehenden EU in den letzten Stunden, hat man glatt das Gefühl, dass es nun plötzlich gar nicht schnell genug gehen kann mit dem Austritt. Man soll so schnell wie möglich und ordentlich entscheiden und so weiter und am besten bis Gestern, damit das gleich erledigt ist. Danke und auf Wiedersehen!

Da könnte man sich ja fast denken, dass es Vielen der oberen Liga gar nicht so unpassend ins Konzept passt, dass die Teetrinker nun "endlich" draußen sind, während man zuvor mit dramatische Mienen, theatralische Untergangsszenarien und Schreckensvisionen eine mediale Show für das Volk abzog.

Bin schon sehr gespannt, wie man diese Geschichte und Ereignisse in einigen Jahren sehen wird, dann wenn der eine oder andere ergraute Politiker und Co. seine Memoiren als Buch verfasst und wesentlich offener über diese und jene Vorgänge sinniert. Da platzen dann vielleicht ein paar Glaubensblasen - nur wird es dann vermutlich wiederum keinen interessieren. Ich glaube ja nicht unüberraschend, dass es da sehr viele doppelte Gesichter bei diesem Spiel gibt. Egal ob GB oder auch bei Griechenland und so weiter.

Vielleicht wäre man auch nicht unerfreut, wenn jetzt aufgrund des Druckes die Alternative zerbröselt und man sich innerhalb der EU schlussendlich wieder als der Retter präsentieren kann und alles ist gut. Und dann stellt sich später raus, dass man sogar damit spekuliert hat.

Eigentlich tragisch, dass 80% (optimistisch gesehen) der Politik und Finanzmärkte rein auf persönlich-privaten Fehden, Launen, "Ich zeig's Dir", "Ich will meine Investitionen retten", "Ich mag den nicht" und "Ich will das halt so" basieren und von Sachlichkeiten weit entfernt sind. Ein gelebtes Raubfischbecken, Taktieren und riskantens Durchtesten von persönlichen Vorlieben. Und das Volk bzw. die Masse darf diese fast schon perversen Spiele finanzieren und deren Konsequenzen ertragen. Egal ob ohne oder mit der EU.
07:46 Uhr / 26.06.2016 / 20160626073250.txt

Samstag 25. Juni 2016

Docker :D
17:49 Uhr / 25.06.2016 / 20160625174943.txt

US Customs wants to collect social media account names at the border

"Your Twitter handle may soon be part of the US visa process. Yesterday, US Customs and Border Patrol entered a new proposal into the federal register, suggesting a new field in which persons entering the country can declare their various social media accounts and screen names. The information wouldn’t be mandatory, but the proposed field would still provide customs officials with an unprecedented window into the online life of travelers. The process already includes fingerprinting, an in-person interview, and numerous database checks."

Da bin ich ja froh, dass mein Blog und die Wikis von Grund auf offen sind und ich keine Social Accounts mit "privaten" Postings betreibe oder befülle. Da muss man sich immerhin um das wenigstens keine Gedanken machen. :/
17:42 Uhr / 25.06.2016 / 20160625174044.txt


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