Samstag 02. Dezember 2017

# Übrigens - ich muss mal wieder Altes beim Fefe klauen, schaue aber gleich zur Porsche-Seite direkt, wo das gesamte Interview liegt:

"Der Sportwagen der Zukunft: Fährt er autonom? Hat er ein Lenkrad? Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT, gibt Einblicke, wie sich Porsche die Zukunft vorstellt und wie das Unternehmen auch künftig profitabel bleiben will.

Wir werden zunehmend Funktionen “on demand“ anbieten. Das heißt: Der Kunde kann bei Bedarf jederzeit neue Funktionen dazu erwerben – auch lange nach dem Kauf des Autos und gegebenenfalls auch nur temporär. Sei es einmalig gegen eine Gebühr, als Flatrate oder im Abo. (...) Denkbar ist zum Beispiel, sich Module aus dem Bereich des autonomen Fahrens individuell zusammenzustellen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich per Software-Update over-the-air kurzfristig ein paar zusätzliche PS oder eine andere Fahrwerksabstimmung runterladen, wenn Sie am Wochenende auf die Rennstrecke wollen – oder dynamisches Scheinwerferlicht, wenn Sie eine lange Nachtfahrt vor sich haben."


Es wird echt immer absurder und das Tragische ist ja, dass die Menschheit dieses Konzept einfach so freudig mittragen wird - so wie bei Handys und Co. Mhm! Oje, Deine Apps laden nicht mehr, es gibt keine Updates und für die neuen Funktionen musst Du das Doppelte im 3 Jahres-Abo zahlen? Oje, Deine Versicherung sagt, dass Du mehr zahlen musst, nur weil Du nicht das ABS 3.1 Upgrade dazu gekauft hast? Mhmmm.

Hier wird gerade mal wieder eine Büchse der Pandora geöffnet, die unbemerkt bleibt, solange, bis es normal ist. Unsere Kinder und sonstigen Nachfolger werden eines Tages gar nichts Anderes mehr kennen, denn klar ist, dass solche Dinge nicht nur in der Luxus-Klasse bleiben, sondern erst recht in den Massenmarkt einfließen werden.

"Aber es gilt auch: Wir wollen und müssen mit den neuen Diensten und Services Geld verdienen. Dafür benötigen wir vor allem Konzepte für ressourcenarmes Wachstum, bei denen wir nicht immer alle Ressourcen selbst besitzen müssen. (...) Zweitens kann die Nutzung einer so besonderen App gut einen vierstelligen Betrag kosten. Passend dazu buchen Sie sich vielleicht online für das Wochenende auf der Rennstrecke eine Zusatzversicherung über unsere Online-Plattform, die es übrigens jetzt schon gibt."

Ressourcenarmes Wachstum. Aja! Ob auch ihm klar ist, was für eine Welt er seine eigenen Kindern schafft? Ich stelle mir übrigens gerade liegen geblieben Autos mitten auf der Autobahn vor, weil der zentrale Server flöten gegangen ist und mitten im Update nichts mehr ging. Und dieses "lange nach dem Kauf" ist natürlich Larifari-Bla, denn wir wissen alle aus Erfahrung, wie es mit Apps, Updates und Sicherheit bei "älteren", wirtschaftlich nicht mehr interessanten Systemen so ausschaut. Ich glaube ja, dass man sich als Unternehmen damit eher einen Wandnagel eintritt und der spätestens dann oben rauskommt, wenn mal z.B. Ransomware über die Systeme stolpert oder die Kunden das Marken-Produkt einfach ohne Updates weiternutzt, dadurch auch ironischerweise als Problemklassiker in der Masse dann gilt und sich das Branding mal eben verflüssigt und in den nächsten Kanal läuft.

"Nein, ganz im Gegenteil. Für uns sind die Digitalisierung und das autonome Fahren keine Bedrohung, sondern eine große Chance. " Okay. Party hard! \o/

06:57 Uhr | 02.12.2017 | 20171202055755.txt

# Ich bin ja mal wieder etwas hinten nach zeitlich, aber ich finde ja die Richtung, die hier losgetreten wird, interessant - ohne mich jetzt näher mit den technischen Aspekten beschäftigt zu haben: Chrome schmeißt Virenscanner raus.

Also interessant inweit andere Browser und Co. nachfolgen bzw. es generell den Trend auslöst, dass sich jedes "Tool" abkapselt sozusagen und für sich agiert, wenn es um sicherheitstechnische Ansätze geht. Prinzipiell gut, prinzipiell auch gefährlich. Schwierig, aber spannend zu beobachten.

06:41 Uhr | 02.12.2017 | 20171202054106.txt

Mittwoch 29. November 2017

# "Doch das Ergebnis entspricht nicht den wissenschaftlichen Fakten. Diese sprechen klar für eine Verlängerung um 15 Jahre: Denn 3.300 Studien sowie sämtliche Gesundheitsbehörden weltweit, die mit einer Bewertung von Glyphosat beauftragt waren, kommen zu dem Schluss, dass Glyphosat bei sachgemäßem Einsatz sicher ist."

...sprach der Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP). Frage mich ja oft, wo und wie mit was die ihre eigenen Kinder ernähren und wie die denen die landwirtschaftliche Lebensvielfalt-Wüste erklären.

"Glyphosat ist das meist eingesetzte Pflanzengift der Welt. Es ist ein Breitbandherbizid und tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Je häufiger glyphosathaltige Pestizide angewendet werden, desto eher entstehen allerdings auch resistente Populationen von Beikräutern, die durch das Mittel eigentlich vernichtet werden sollten. Die pflanzenvernichtenden Eigenschaften von Glyphosat wurden von der Firma Monsanto in den 1970er Jahren patentiert. Das Mittel kam unter dem Namen "Roundup" auf den Markt und wurde zum Bestseller. Das Pestizid wirkt systemisch, das heißt aufgenommen über die Blätter gelangt es in alle Bestandteile der Pflanze: in Blätter, Samen und Wurzeln. Es lässt sich nicht abwaschen und wird weder durch Erhitzen noch durch Einfrieren abgebaut. Rückstände davon halten sich etwa ein Jahr lang in Lebens- und Futtermittel. ... Weltweit wurden 2014 etwa 826.000 Tonnen Glyphosat verkauft, 90 Prozent gingen dabei an die Landwirtschaft ... Im März 2015 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" (2A) für den Menschen eingestuft. "2A" ist die zweithöchste Gefahrengruppe." \o/

05:11 Uhr | 29.11.2017 | 20171129041151.txt

Dienstag 28. November 2017

# Uff, momentan komme ich zu wirklich nichts. Lange Tage lassen grüßen und der Kopf rotiert mehrfach und man schiebt innere Deadlines permanent hin und her, weil man von anderen Entscheidungsträgern und Informationen abhängig ist. Berufsleben halt und gehört dazu, aber ich war schon irgendwie mal effizienter unterwegs. Das muss man wirklich sagen.

Wie auch immer..., ich nütze auf jeden Fall die wenigen Minuten, die ich zuhause dann manchmal geistig und körperlich an der Kiste noch reinschieben kann (oder will), und pflege ja ein bisschen so meine Linux-Spielwiese. Obwohl ich auch merke, dass meine Bastelleidenschaft sich dahingehend geändert hat, die einfachste Variante zu nutzen, die sich "mal eben" anbietet. Fahre also mit einem ziemlichen Standard durch das digitale Netz und tweake dieses Mal gar nicht so viel rum, einfach deswegen, weil ich keinen Bock (und Zeit) habe, bei einem anderen Umstieg wiederum meine Routinen zu ändern.

Vor dem privaten Windows-Ausflug, der sowieso im betrieblichen Alltag Standard und Gewohnheit ist, bin ich ja mit diversen Window-Managern unter Linux unterwegs gewesen und war mit meinen hunderten Shortcuts und der nicht grafischen Oberfläche sehr glücklich. Wäre ich noch immer, aber ich war natürlich nicht ordentlich genug, all diese Settings aufzuheben geschweige denn, genau von diesen Dingen und vor allem Skripte ein Backup zu machen. Yeah!

Aber alles gut, es läuft wieder Xfce und der Unterschied zwischen Windows und Mint ist im Alltag eigentlich gar nicht mehr wirklich auffällig und eh schon recht nahtlos geworden (nebenbei: über die Geschichte des Linux-Ausstieges der Stadt München kann man übrigens eh nur den Kopf schütteln - dumm, dümmer, am dümmsten - anstatt mal bei der Basis zu beginnen und das Chaos und Routinen sowie Arbeitsweisen-Chaos zu reseten und frisch zu starten, stolpert man halt wieder in den Windows-Alltag, den ich genau eben nicht in einem Organisations-Verwaltungs-Apparat sehe - das ist was für Zuhause, aber nicht für einen betrieblichen Alltag, wo vermutlich ganz viel auch über wesentlich einfachere Kanäle und Tools laufen könnte. Aber das öffentliche System kenne ich ja berufstechnisch auch und da gibt es definitiv Baustellen, die man mit "über den Tellerrand-Denken" anders angehen könnte)... ich schweife ab...

Aja, ich hatte nämlich versucht mit txt2html ein paar Texte - nicht ganz unüberraschend jetzt - in HTML umzuwandeln, was prinzipiell ja recht gut geht, aber scheitere komplett an der Setzung der Dict-Datei für die Links. Egal wie ich die ~/.txt2html.dict setze oder beifüge oder rumtrickse, bekomme ich die Links nicht konvertiert.

Schlußendlich bin ich jetzt auch unter Mint bei Pandoc gelandet und konvertiere Markdown-Files, was ja recht gut läuft und auch mit der Template-Funktion recht nutzbar ist, aber eigentlich wollte ich den old school Kram nutzen. Is aba nicht. Auch ok. Suche aber immer noch einen Konverter, um eine (oder mehrere) Textdateien in HTML zu wandeln, automatisch eine TOC-Index-Datei-erstellt und eine Navigation generiert (next entry, index,...). Ich muss mich echt mal mehr mit DocBook auseinandersetzen, was ich seltsamerweise bisher vermieden hatte. Ebenso wie LaTeX2HTML und dergleichen.

Und nein, ich habe keinen Book auf statische Blog-Engines, die das eigentlich ja auch so hinbiegen, denn ich will die Ausgabe auch in andere Formate bringen (grausiges PDF, Doc und so halt). Was verwendet denn ihr so für Dokumentationen und Co? Und kommt jetzt ja nicht mit Word oder dergleichen und deren HTML-Ausgabe und auch nicht mit dynamischen Tools, denn die schlage ich Euch um die Ohren! Zweckdienliche Hinweise und im Ideafall mit Example bitte an den Brieftaubenadresse emanuel - Klammeraffen - muli.nl. Ich bedanke mich! \o/

Nachtrag: Die Frage ist halt, wann lese ich mich durch das durch?

19:30 Uhr | 28.11.2017 | 20171128183010.txt

Montag 20. November 2017

# In Wien fliegen, kullern und liegen ja seit einiger Zeit die Leihfahrräder von Ofo und anderen Anbietern kreuz und quer in der Stadt verteilt herum und beschäftigen die Regionalpolitik sowie das Volk, das hier den Wutbürger in kleinen Maßstab ausleben kann.

Aber niemand thematisiert das tatsächliche Problem: die Gesellschaft, in der solche freien Leihfahrräder nicht funktionieren, weil sie massenweise beschädigt, falsch abgestellt und missbraucht werden.

Ich finde, das ist ein tragisches und schlimmes Signal, denn Wien war schon mal auf einem besseren Weg in der Gesellschaft. \o/

06:13 Uhr | 20.11.2017 | 20171120051337.txt

Sonntag 19. November 2017

# Miau! Huawei installiert ungefragt Zusatz-App. So ein Kram diese neumodischen Telefondinger. Installieren die doch tatsächlich einfach so Sachen auf dem eigenen, gekauften Gerät.

Jaja, na klar, ich habe ein Honor. Aber glücklicherweise bin ich 30 Updates hinten nach und die Queue ist voll und ich weigere mich seit Wochen und Monaten und überhaupt... aber der GoPro-Editor taucht tatsächlich in der Liste auf. Eh nur kleine 83 MB groß. Ha! \o/

19:01 Uhr | 19.11.2017 | 20171119180146.txt

# So ein seltsamer Tag... viel zu kurz und viel zu neben der Spur. Egal. Auf jeden Fall merke ich, dass seitdem ich wieder unter Linux rumkurve, viel mehr Lust auf diesen Blog habe. Auf der anderen Seite fehlen halt wieder diverse Schnittstellen zu der Welt, sorry Mike, I will be back soon... muss erst wieder rumbasteln und mich einrichten. Aber vielleicht ist das auch gut so. Denn in den letzten Wochen hatte ich mich selber etwas verloren und zuviele Gedanken um sinnentleerte Dinge gemacht, anstatt fokussiert auf meine eigenen Dinge zu starren. \o/ Der Lernfaktor reißt wohl nie ab.

Nachtrag: Und überraschenderweise komme ich mit Xed besser zurecht als gedacht, denn ich habe ja meine kleinen Freak-Ansprüche aus dem Legokisten-Niveau, aber bisher ist mir der kleine Editor nicht im Weg gestanden. Schon ok. Firefox übrigens auch nicht, verhält sich erstaunlich ruhig und unauffällig. Bin schon neugierig, wie mein Setting in einem halben Jahr ausschaut und ob sich die Verlaufsgeschichte der Computer-Tools wieder von Anfang an wiederholt. Firefox, Emacs und so weiter... ihr wisst schon. Hrhrhr. ^^

18:54 Uhr | 19.11.2017 | 20171119175400.txt

Samstag 18. November 2017

# Ich bin zwar mal wieder spät dran - aber die Bewegungsabläufe und vor allem deren Stabilität zwischen den einzelnen Schritten werden immer beeindruckender. Die fiktive Zukunft hat uns bald überholt. \o/

21:31 Uhr | 18.11.2017 | 20171118203131.txt

# Ach ja und noch ein Nachtrag - aktuell war da jetzt auch der neue Firefox Quantum dabei... keine Ahnung, was ich davon denken soll, aber langsam ist er mal nicht und fühlt sich durchaus solide an. uBlock, uMatrix und HttpsEverywhere laufen auch problemlos, also gebe ich ihm mal eine Chance und halte mir das System insofern rein, als dass ich jetzt keinen anderen Zusatz-Browser einrichte.

Und eine lokale Apache-PHP-MySQL-Installation mitsamt MediaWiki läuft auch und da merkt man einen deutlichen Performance-Unterschied zu Windows. Wesentlich flotter und weniger Ressourcen-Bedarf - also angenehm im Umgang.

21:09 Uhr | 18.11.2017 | 20171118200929.txt

# Nach langer Abstinenz und Windows-10-Nerverei in den eigenen vier Wänden, läuft nun wieder ein frisches Linux Mint auf der Kiste daneben und ich fühle mich plötzlich wieder ruhig und entspannt. Man merkt auch gleich den viel ruhigeren Update-Zyklus und generell viel mehr Sanftheit. Für das tägliche Brot suche ich mir einen anderen Workaround irgendwie, denn es nervt einfach zu sehr mit dem MS-Kram, Updates, ständig werkelt was im Hintergrund, ständig dieses "App", "Store", blabla... und so weiter. Hach ja. \o/

14:27 Uhr | 18.11.2017 | 20171118132746.txt

Montag 13. November 2017

# Irgendwie wird das Land und seine Menschen immer kaputter. Und das liegt nicht nur an der kalten, windigen Jahreszeit, die Alles ins Graue taucht. Vorhin bin ich zum Beispiel an einem Schaufenster vorbei gegangen... das hasslichste Stück an Christbaum-Plastik, das ich je gesehen habe. Lieblos und ohne irgendeinen Charme oder Gedanken an Besinnlichkeit aufgestellt. Und so geht es aber schon seit Tagen, wenn man sich genau umschaut. Es fehlt mittlerweile massiv an echter und gelebter Kultur, die noch bewusst wahrgenommen und verstanden wird... /o\

07:05 Uhr | 13.11.2017 | 20171113060535.txt

Sonntag 12. November 2017

# BLAST FROM THE PAST! \o/

Foto.

WTF! Und es war nur ein zufälliger Klick in der Bildersuche zu einem ganz anderen Thema und plötzlich kam dieses "Mmmhhh? Das kenne ich doch?!"-Gefühl bei dem Bild auf. Daraufhin - digitaler Technik sei Dank - mütterlicherseits verifizieren lassen - ja, hatte ich. Und in dem Moment sind die Erinnerungsneuronen wie Dominosteine in Bewegung gekommen, ein ganzer Schwall ist plötzlich unerwartet über den Synapsen-Damm gelaufen. Dieses Teil, den VTech PreComputer 1000, der 1988 auf den Markt kam, hatte ich in meiner Kindheit (81er-Baujahr sei Dank) und gleich danach machte es nochmal Klick, denn auf diesem Teil hatte ich ja auch meine ersten Berührungspunkte mit Pre-BASIC, einer kleineren Form von BASIC, dessen Codes bzw. Anweisungen man in das kleine Display klopfte. Uhh!

Außerdem übte ich auf dem Ding auch generell und damals noch naiv tippen, denn meine Mutter hatte eine elektronische Schreibmaschine für den beruflichen Alltag und das war natürlich ein Reiz für mich (mit der durfte ich nämlich nicht so oft rumwerken, denn die Farbbänder waren teuer). Abgesehen davon war dieser Computer damals ideal zum Lernen, denn es gab Abfragen zum Allgemeinwissen, aber auch Mathematik bzw. einen Rechner und dergleichen. Man konnte sogar zu zweit damit "spielen" und mir sind nun auch wieder die Piepstöne in Erinnerung, wenn man eine Antwort eintippte. Das war nämlich noch die Zeit, als die Kinder auch tatsächlich Etwas in ihrer Freizeit lernten - Lesen, Schreiben, Denken, Merken und diese vergessenen Dinge - nur so nebenbei erwähnt. ;)

Ich sage es Euch... das flasht ordentlich! \o/

20:16 Uhr | 12.11.2017 | 20171112191635.txt

# Und wenn wir schon bei solchen Themen sind, ist ein Blick in die Religion auch nicht besser:

"Was war geschehen? Franziskus hatte nach der Bischofssynode zu Ehe und Familie im Vatikan im Oktober 2015 in dem apostolischen Lehrschreiben „Amoris laetitia“ - mehr oder weniger in einer Fußnote - vorgeschlagen, es könne einen barmherzigen Umgang mit katholischen wiederverheirateten Geschiedenen geben. Gemeint war damit vor allem der Zugang zur Kommunion - ein sehr heißes Eisen, denn für konservative Katholiken ist und bleibt die Strafe für den „Ehebruch“ der Ausschluss von den Sakramenten."

Nur so am Rande... in Österreich liegt die Scheidungsrate bei ~40% und von der Dunkelziffer der getrennt lebenden Verheirateten, die aus sozialen oder wirtschaftlichen Gründen den Status beibehalten, reden wir da nicht mal. Man sieht also - Religion und Strafe funktionieren wirklich gut. Oder so. ^^

Auf der anderen Seite, wenn man sich das hier so durchliest "Auch Theologe Tück sieht keine Gefahr, dass Franziskus als „Papa haereticus“, also als ketzerischer Papst, diffamiert werden könnte. Dazu habe sich Franziskus zu gut abgesichert: „Zwei Drittel des Weltepiskopats haben dem Abschlussdokument zugestimmt.“ Er könne sich stets auf die Synode berufen.", muss man sich schon fragen, ob es nicht einfacher wäre, Kirchen und Co. abzuschaffen. Und als Gläubiger an einen Gott oder wen auch immer zu glauben, kann man ja weiterhin so oder so - dazu braucht es keine Tempel, Kathedralen und Oberhäupter mit Fußvolk und Finanzsystemen im Hintergrund. Gutes Tun gegenüber seinen Mitmenschen ist ebenso jedem Einzelnen ohne einer Kirche, Moschee oder Tempel möglich - sogar ohne einer Bibel oder Koran oder anderen Vorlagen eines eigentlich gesunden Menschenverstandes.

08:12 Uhr | 12.11.2017 | 20171112071207.txt

# Festhalten - es gibt einen neuen, völlig bahnbrechenden Ansatz für Politik:

"Aber, so ihre Warnung: Bewegungen müssten einem nachhaltigen Konzept folgen und nach einem politischen Erfolg umso intensiver in den Dialog mit der Bevölkerung treten. Nur über diesen Austausch (...) könnten neue, nachhaltige Ideen die Gesellschaft verändern.

Wir brauchen heute ein System der Repräsentation, damit eine Gesellschaft funktioniert, aber es muss sich auch die Dichte der gesellschaftlichen Interaktion in einem politischen System abbilden, es müssen Parlamentarier in sehr engem Kontakt mit der Bevölkerung stehen, fordert Bal. Und ergänzt: Ideen werden auf der Straße, in den Schulen, auf den Plätzen geprägt.

Eigentlich liege das Gros der Probleme in der Welt in der Triade aus Vereinfachung, Gegenüberstellung und Hierarchisierung von Problemstellungen."


Ich bin sprachlos. Ihr auch? Wie genial ist denn das? Und warum hatte noch keiner diese Idee und dieses Verständnis von Politik, Gesellschaft und Gemeinsamkeit!!?! Wenn wir das NUR FRÜHER GEWUSST HÄTTEN!!! \o/

Nachtrag: Ich klatsche dann mal meine Stirn auf die Tischplatte.

08:00 Uhr | 12.11.2017 | 20171112070008.txt

Freitag 10. November 2017

# Übrigens gab es dramatische Momente diese Woche, in denen man sich kollektive Massen-Flows wie die Blase Enron oder im technischer Hinsicht gar - festhalten - SAP innerlich wünschte. Stellt Euch das mal vor... verstaubter Staub und man würde ihn trotzdem gerne abstauben und neu verteilen - einfach, weil er wenigstens klar und eindeutig Staub war. Man sollte wirklich vielen Menschen den Schlüssel zu Computer und dem WWW wegnehmen. Ganz dringend!

21:14 Uhr | 10.11.2017 | 20171110201448.txt

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