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Samstag 18. Juni 2016

Ich habe ja gestern das Forum mal in ein Archiv geschoben und dann drei Dinge überlegt, um dem nun freien Domain~Server einen Sinn zuzuweisen. Entweder eine Bookmark-Engine um meine Lesezeichen zu zentralisieren und auszulagern (sowie auch gleich durchsuchbar zu machen), einen Online-Kalender mit privaten Terminen als zentraler Organizer oder als (temporärer) Retro-Fun, Spielerei und Ergänzung für Nicht-IRC-Menschen statt Kommentaren ein modifiziertes... Gästebuch. ^^

Update: ist online, natürlich ohne JS nutzbar und im Textbrowser ebenso lauffähig. Hrhrhrhr, schon lustig irgendwie. ^^

Letzteres ist quasi die Umschiffung eines komplexen Forums mit Anmeldung und ebenso der Verzicht auf ein richtiges Kommentarsystem beim Blog und im Wiki, weil das wiederum viel zu groß wäre. Aber es gibt, wenn man sich da so im Netz umschaut, mal wieder eine interessante Sache zu beobachten:

Fast alle Gästebücher und Co. haben nämlich ihren Lebenszyklus mit dem Jahr ~2010 eingestellt oder alternativ plötzlich die generellen Updates und wenn sich noch was getan hat, dann wurden fast schlagartig überall komplizierte Spam-Filter und Block-Tools angeboten. Quer durch die Bank. Da wurden die Bots in der Zeit nämlich erst so richtig aggressiv und mehr und mehr "automatischer~autonomer".

Irgendwie kann man da generell recht gut die Trends und die Entwicklungen im Netz an solchen Dingen ablesen. Gilt auch für Foren übrigens, denn auch die sind in der Masse alle so um das Jahr ~2010 entweder eingestellt, archiviert oder schlafen geschickt worden (also im Sinne von Updates und Weiterentwicklung) und nur die Wenigen, die sich damals ungerührt durchgebissen haben, gibt es heute noch - leben aber dafür meistens mit schlechten, kaum beweglichen Communities und oft nur mehr von wenigen Stammpostern.

Nachtrag: Erinnert mich ja ebenso gleich an dieses Phänomen, als damals Jekyll und dergleichen als statische Blog-Engines plötzlich zum Hype in der Szene wurden und viele Blogger voller Begeisterung mal eben auf diese nicht-dynamischen Lösungen umgestiegen sind... und bereits nach drei Monaten bemerkte man ja bei den Meisten einen Einbruch bei der Anzahl der veröffentlichten Beiträge. Blogger, die ewig lange viel geschrieben hatten, waren nun ganz stolz auf ihre statische Engine, aber zugleich stürzten die Anzahl ihrer Beiträge im Monat bzw. Jahr recht schnell radikal ab.

Man konnte das bei den Jekyll-, Octopress- und wie auch immer Linksammlungen (zumindest damals) gut sehen, dass die dann nach den ersten ~10 Beiträgen mal eben die Schlapfen streckten und einfach nichts mehr oder kaum mehr kam - im Gegensatz zu den alten dynamischen Blogs wie mit Wordpress und Co.

Ich vermute mal, dass Viele auch zu faul waren für einen richtigen Umstieg, also mühsam alte Beiträge da und dort zu konvertieren, die Pfade der Bilder anzupassen, die Tags sowie Kategorien umzustellen und dergleichen... aber auch, dass Viele dann doch gemerkt haben, dass es eben durchaus mühsam ist, wenn bei jedem Mal Tippen alles neu erstellt werden muss bzw. man für jeden Rechtschreibfehler wieder alles neu generieren und uloaden müsste. Das nimmt selbstverständlich die Lust und die vor allem so wichtige Dynamik - und ich kann das aus eigener Erfahrung recht gut nachvollziehen... mir ist es genauso gegangen. Vor allem in der Anfangszeit, wo diese Lösungen noch nicht ganz ausgereift waren.

Denn mal eben dann unterwegs irgendwo einen Beitrag schreiben, gelingt dann oftmals nur mit dem eigenen Gerät - einfach ins Backend auf einem x-beliebigen Computer oder gar Smartphone via SSH und Co. fällt da oft weg oder benötigt zusätzliche Bastelei und Probleme, ebenso werden (oder wurden) Bilder nicht automatisch konvertiert, verkleinert und so weiter wie bei Wordpress und Co., wo man einfach das Bild einfügt und fertig - auch so ein Grund, warum viele der statischen Blogger dann plötzlich und schlagartig vermehrt auf puren, stylischen Text setzten, weil es natürlich bei häufigerem Schreiben mit vielen Bildern wiederum eine zusätzliche Aufgabe (Skript) war und ist.

Und dann kam noch dazu, dass Einige der statischen Blog-Engines zwar toll waren, aber nach 100, 500 oder dergleichen Beiträgen plötzlich einen Einbruch beim Rendern der Beiträge hatten und überfordert waren oder Minuten benötigten. Jekyll war ganz am Anfang noch so ein Kandidat und einige Andere ebenso. Da war jedes Ausbessern von einem Tippfehler zach und vor allem lästig. Hat sich dann je nach Engine gebessert mit einem Rendern der nur letzten, geänderten Beiträge und nicht mehr des kompletten Blogs und so weiter, aber es haben sicher Viele damals auch die Lust daran verloren und standen dann nun ohne dynamischen Blog mit unterschiedlich aufgebauten (je nach Engine) Markdown-Dateien da (die man damalig dann plötzlich nicht mehr so leicht in WP und Co. (zurück) importieren konnte oder dabei Tags und Co. verlor) und auf der anderen Seite gab es eben nur die schleppenden, unlustige Static Engine, die ebenso ihre Kanten hatte.

Das konnte man also eben gut beobachten, dass es da so in einem Zeitraum von ein~zwei Jahren einen Umbruch in der Blogosphäre gab, wo reihenweise oft und gut gefüllte Blogs von der Bildfläche langsam still verschwanden oder ihren Beitrag-Rythmus enorm ausdehnten. Zugleich und quasi in dem Zeitraum, wo auch die Foren und Co. ihren Einbruch hatten.

Steht natürlich und auch sicher auch im Einfluss von Facebook, Twitter und Co., die sich ja damals in der Zeit bei uns im deutschsprachigen Raum nun so richtig bemerkbar machten und die ersten User-Gruppen daraufhin abzogen, aber auch aufgrund der steigenden Masse an Spam und Angriffen auf Blogs und so weiter... aber dieser technische Faktor ist meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen. Auch wenn es heute schon besser geworden ist, nur ist dafür dieser Trend der eigenen Blogs und Co. in der Zwischenzeit generell wieder gesunken. Da schreibt man heutzutage lieber in Whatsapp oder treibt sich auf Youtube, Snapchat und Co. rum.

Nachtrag: Es kommt übrigens schon oft vor, dass ich mir denke, dass ein simples Online-Backend für den~das Blog hier eine doch feine und angenehme Sache wäre. Einloggen, schreiben und fertig. Egal von wo. Tippfehler editieren und fertig. Alles gleich online. Und so weiter... ist schon naturgemäß verlockend.

Zudem ist ja auch diese Mär der Effizienz von statischen Blogs so eine Sache und mittlerweile wieder etwas gebrochen. Moderne, dynamische Engines belasten zwar mit oder ohne Datenbanken und Co. den Server mehr als in der statischen Variante, aber auch nicht mehr so massiv, dass die Relevanz so hoch ist. Vor allem bei den generell niedrigeren Leserzahlen aufgrund der mittlerweile breiten Über-Masse an Blogs.

Mein dynamischer Blog hier ist sicher genauso schnell und effizient wie eine statische Lösung. Und verbraucht zudem weniger Speicherplatz als fertig, rausgerenderte Einzelseiten. Eine Script-Datei und 50 Textdateien sind kleiner und überschaubarer, als in der statischen Ausgabe. Und Layout-Änderungen sind ebenfalls live möglich. Der naturgemäße Sicherheitsaspekt bleibt dafür den statischen Lösungen als Bonus.

So, jetzt sind wir aber abgedriftet... eigentlich ging es ja um das Jahr 2010, als das große Sterben in der Szene einsetzte und dann ja nochmals im Jahr 2014, als reihenweise Opensource Projekte aufgegeben und eingestellt wurden. Bei Letzterem weiß ich noch immer nicht so genau, warum eigentlich oder was da damals passiert ist. Snowdens Einfluss? ^^ Wie auch immer... auf jeden Fall immer interessant diese Bewegungen im Netz zu beobachten.
07:05 Uhr / 18.06.2016 / 20160618061532.txt

Freitag 17. Juni 2016

Nur so am Rande: Deutsches Gericht: Werbeblocker sind zulässig. Nom nom. \o/
17:53 Uhr / 17.06.2016 / 20160617175304.txt

Änderung: Unter Umständen wird vielleicht jetzt jemand fluchen, aber im Zuge der Einstellung des Forums habe ich mir irgendwie überlegt, dass der Klippenrand.com-Domain deutlich besser für die Suche passend ist, als der mit FrischeZitronen. Soll heißen, ich habe die Suche auf den anderen Server kopiert (läuft out of the box weiter und dauerte nur 1 1/2 Minuten) und sie ist jetzt eben hier.

Allerdings ist das eh auch schon hier unten im Blog angepasst, ebenso im Wiki und so weiter, sollte also kein Problem sein. Außerdem erstelle ich gerade dort einen frischen Index, damit die Ergebnisse ebenso wieder aktuell sind. Sorry für die Umtriebe, aber es muss sich einfach alles auch für mich selber gut und passend anfühlen. Es ist ein laufender Prozess. ^^

Nachtrag: Der WWW-Surfer im Logo passt auch besser zu dem Namen Klippenrand irgendwie... Meer, Küste, Klippen, Surfen und so weiter. \o/
17:05 Uhr / 17.06.2016 / 20160617170154.txt

Na, das Selbstversorger-Solar-Energie-Thema hatten wir ja schon mal, nicht? Nun gibt es mal wieder einen weiteren Artikel aus Deutschland dazu:

"Der Bundestag will den Zwangsanschluss kleiner Verbraucher an vernetzte Stromzähler nicht verhindern. Im Gegenteil. Nun könnten noch mehr Anlagen mit den teuren Geräten angeschlossen werden. ... Demnach können von 2018 an auch neue Erzeugungsanlagen mit einer Leistung zwischen einem und sieben Kilowatt mit sogenannten intelligenten Messsystemen ausgestattet werden." \o/
12:53 Uhr / 17.06.2016 / 20160617124927.txt

Langsam wird es ja. Der Blog hier hat sein festes Zuhause gefunden, der Bilder-Upload bzw. das Bilder-Archiv nebenan nütze ich regelmäßig, auch die eigenen Short-URLs sind ständige Dauer-Begleiter geworden, die beiden Wikis haben ebenso ihren Platz und Nutzen gefunden und jetzt auch die Suche, die all diese Bereiche abdeckt und erfasst. Feine Sache.

Es bleibt aktuell somit nur das schlafende Forum bzw. der Serverplatz dort, der halt da ist und nicht ständig genutzt wird - und das soll so nicht sein. Da fehlt noch irgendwie das passende Tool, das ich auch tatsächlich regelmäßig sinnvoll einsetzen kann, das Forum muss mal weg bzw. wird schlafen geschickt.

Was ich tatsächlich mehrfach immer wieder brauche oder bräuchte ist ein (öffentlicher) Kalender- und eine (private) ToDo-Übersicht bzw. Termin-Sammlung - und zwar responsive sowie zentral und eben nicht nur am Smartphone oder gar extern bei einem Anbieter wie bei Google. Allerdings sprechen mich die vorhandenen Skript-Lösungen im Netz kaum an oder sie bieten nicht den Umfang, den ich brauche... also entweder gar nicht oder nur völlig überfrachtet.

Ansonsten bin ich mit dem eingerichteten RSS-Reader noch immer nicht ganz zufrieden, kann aber nicht genau sagen warum. Vielleicht ändert sich da was.

Nachtrag: Und von einer Sache musste ich vorgestern leider wieder abkommen... nämlich von der Webmail-Lösung mittels Rainloop. Also das Ding funktioniert tatsächlich generell wunderbar und ich mag es sehr, ist auch eine Empfehlung, aber auf meinem Windows-Handy in der mobilen Form leider unglaublich mühsam, weil es bei der Darstellung und beim Verfassen ordentliche Probleme gibt. Das ist unterwegs und mit Zeitstress wie vorgestern ein echter Hemmschuh, weswegen ich doch mit geschlossenen Augen bei der alten, klassischen Horde-Lösung gelandet bin. Frustriert natürlich, aber immerhin gibt es dort die "Minimal-"Variante und es läuft halt. Ungewollt zurück in die alten Projekt-Jahre der Mühsamkeiten. Ich mag Horde nicht, aber das Ding rennt bequemerweise generell per default am Server bei mir, so gesehen muss ich mich nicht weiter darum kümmern. Hat auch seine Vorteile...
12:40 Uhr / 17.06.2016 / 20160617121719.txt

Aha, Google Fonts hat eine neue Seite. Ja schaut schön aus, geordnet, übersichtlich. Modern eben.

Wenn man denn JS aktiviert, denn ohne gibt es... gar nix. Rumpelstilzchenstampf. \o/
12:09 Uhr / 17.06.2016 / 20160617120847.txt

Nachdem man mir gestern so nebenbei gesagt hat, dass es nicht mehr lange dauert, bis die Tage bereits dann wieder kürzer zu werden beginnen, sollte ich vielleicht doch einmal von den Winter- auf die Sommerreifen umsteigen... hust. ToDo-Notiz. ^^
11:37 Uhr / 17.06.2016 / 20160617113609.txt

Donnerstag 16. Juni 2016

Ich finde Sarkozy generell eher gefährlich und oft fragwürdig, aber das Interview mit ihm trotzdem lesenswert und zumindest nicht dumm beantwortet. Recht hat er da punktuell schon auch, speziell was die EU und die Struktur angeht.
07:38 Uhr / 16.06.2016 / 20160616073708.txt

Auch bei Suchmaschinen. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen vor kleinen Problemen des Lebens stehen, aber gar nicht ansatzweise auf die Idee kommen, einfach mal in Google, Bing oder whatever danach zu suchen. \o/

"Ich weiß schon seit Wochen nicht, was diese Meldung bedeutet." - "Ich wollte das beim Smartphone deaktivieren, weiß aber nicht wie das geht. Schon oft probiert, aber ich finde da nix." - "Hoffentlich liegt das Hotel nicht neben einer Autobahn!" - "Mein Auto blinkt da so bei den Anzeigen, was heißt denn das?" - "Glaubst, gibt es da ein Gasthaus dort? Machen uns schon seit Wochen Gedanken darüber."

Es ist doch nicht so schwer, einfach mal in eine Suchmaschine danach zu suchen. Oder in Google~Bing Maps sich die Umgebung anzuschauen. Oder in einem Forum zu fragen oder sonst wo. Versucht man das begreiflich zu machen, folgt wieder dieser verklärte, undurchdringbare Blick der seltsamen Leere und es folgt "Ja, aber was muss ich denn da suchen?"

Und daran scheitert es auch enorm. Dass viele Menschen nicht in der Lage sind, ihre Frage in ein oder zwei Stichwörter zu formen. Und da verstehe ich oft nicht, woran es scheitert. Wenn ich wissen möchte, ob es in einem Dorf oder Urlaubsgebiet ein Gasthaus gibt, na dann gebe ich doch "Dorf XY Gasthaus" ein, es klappt meistens auch mit "Gibt es in XY ein Gasthaus?". Das ist nicht mal schwer. Vor allem in Anbetracht dessen, dass viele Menschen in komplexen Berufen arbeiten und 1,5 Tonnen Fahrzeuge mit 130 Stundenkilometer durch die Landschaft steuern dürfen.

Und jetzt kommt etwas Wichtiges: ich meine mit diesen Texten hier nicht den kleinen Arbeiter aus der Fabrikhalle oder die einfache Hausfrau (oder das Ganze umgekehrt), sondern ich meine damit Coder, Bastler, Webdesigner, Grafiker, IT-Menschen! DAS ist das Erstaunliche und Befremdliche daran. \o/

Nachtrag: Klar fragt man auch mal eine stupide Sache lieber Freunde oder im Chat, als jetzt lange Foren oder Dokus zu lesen (so wie ich genervt wegen JS im Browser erst gestern), aber da geht es um die gesamte Summe unter dem Strich bei meiner Kritik. Nicht die eine Frage mal, sondern so als Dauerproblem. Dieses fehlende Steckenpferd und diese fehlende Neugierde, der Forschergeist.

So als ob jemand als Automechniker arbeitet. "Hast Du schon mal selber an Deinem Auto gebastelt?" - Nö. "Hast Du schon mal den Motor da näher angeschaut?" - Nö, wieso? "Du musst das Werkzeug immer extra holen und dann wieder zurücklegen... warum baust Dir da nicht mit einer Holzplatte oder so eine Ablage daneben, dann tust Dir viel leichter beim Arbeiten?" - verklärter Blick, der versucht zu begreifen. \o/
07:22 Uhr / 16.06.2016 / 20160616070836.txt

Und noch was, sorry... was ich auch überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, wenn man mit solchen Codern spricht oder diskutiert und man eben über irgendeinen Fehler philosophiert. Es passierte wirklich erstaunlich oft, dass Derjenige sich stundenlang rumärgerte und fluchte. Wenn man dann mal sagt "Schau doch mal im Quellcode im Browser nach, wenn Du schon was suchst"... dann folgt oft so ein verklärter, seltsamer Blick. Als ob jemand zum ersten Mal in seinem Leben irgendein Ding sieht, dass er sich bisher nicht vorstellen konnte.

Oder auch bei Wordpress. Da wird mit Plugins und Layout-Tools rumgefitzelt, aber einen Blick direkt in die Template-Datei... da kommt nur so ein "Blub... blub..." aus dem Kopf. Auf die Idee wären die gar nicht gekommen? "Wie meinst Du das? Wo ist denn das?"

Und damit sind wir beim nächsten Punkt. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wenn jemand sagt, dass er sich für IT-Zeug interessiert, aber ohne Beruf, Schule bzw. einer Aufgabe gar nicht auf die Idee kommen würde, da mal selber in Eigeninitiative einen Blick in diese Welt zu werfen. Also dieses Steckenpferd in sich finden.

"Ich würde gerne wissen, wie das da bei Wordpress geht?" - zum fünften Mal. Kann aber im laufenden Betrieb der Seite natürlich nicht rumspielen. Wenn man dann mal sagt oder anbietet, er solle sich doch einfach mal eine eigene WP-Installation zuhause einrichten... da kann er alle Plugins, Tools, Templates und Optionen sowie Funktionen wild ausprobieren, experimentieren und so weiter... folgt wieder dieser seltsame, verklärte Blick eines Verstandes, der sichtbar versucht zu verstehen, was man denn überhaupt meint. Oo

Weiß man was ich meine? Der würde nie auf die Idee kommen, das mal selber auf eigenem Weg in die Hand zu nehmen oder die Idee, das man das vielleicht auch von der anderen Seite angehen kann. Und da fehlt mir irgendwie eine Toleranz und ich kann es nicht nachvollziehen... denn das Alles erleichtert ja auch das Leben, wenn man selber Erfahrungen sammelt und einfach mal in das Blinde klickt und herum probiert. Auch ruhig scheitert oder auch nicht damit zurecht kommt. Aber gar nicht mal auf diese Idee zu kommen... nein, das geht nicht in meinen Kopf.
07:08 Uhr / 16.06.2016 / 20160616065814.txt

Nachdem ich da jetzt recht konsequent JS-Kram und Co. im Browser sperre, ist natürlich das Surf-Erlebnis ein ganz Anderes - ist ja allseits bekannt und üblich - und da gehe ich dann immer gerne mal durch meine eigenen Seiten durch und schaue, was ich wo demnächst einmal endlich anpassen könnte. Möchte da ja noch sehr viel optimieren.

Und da muss man sich schon so nebenbei fragen, warum kleine Tools aus dem Off von irgendwelchen No-Name-Plattformen und Bastlern das hinbekommen, aber die großen Anbieter nicht? Beispielsweise RSS-Reader. Da läuft zumindest mal vorläufig ein auf nackt gestripptes miniflux in einem Verzeichnis bei mir und das Teil nutzt natürlich auch JS - zum "als gelesen" Markieren, für den Reload der Feeds und so eben. Haut man die Unterstützung raus, klappt es aber... trotzdem. Halt old-school-mäßig mittels simplen Seiten-Reload, aber es klappt einfach. Fertig. Und jetzt probiere man das mal bei Google+ oder sonstigen Reader-Toosl da draußen im Netz? "Ihr Browser wird nicht unterstützt. Diese Seite kann nicht angezeigt werden. Diese Seite benötigt Javascript, bitte prüfen Sie..." ... meine Güte!

Und es nervt auch extrem, dass bei News-Seiten es anscheinend nicht möglich ist, mit ausgeblendeten Bildern und~oder JS generell wenigstens grob umzugehen. Entweder es klaffen riesige Löcher in der Seite, weil man ihre Größe direkt in den Code reinflanscht oder das ganze Layout bricht mehrfach, statt zu fließen oder das geklappte Menü fächert sich mal drei Scrollbalken lang nach unten auf und steht im Weg. Erinnert an die alten NetObject Fusion und Co. HTML-Baukästen, wo man dann starre Seiten ausspuckt (und damit gegen die Wand fährt).

Was ich daran nämlich nicht verstehe ist, dass da doch ein Bastler~Entwickler~Designer~Coder vor dem Teil sitzt und das Layout eben "erstellt"... und zumindest ich hatte immer den Drang, dass ich das Teil doch mal in einem Textbrowser durchschaue - und wenn es erst hinterher oder nachträglich dann mal ist, weil ich noch nicht dazugekommen bin? Für Fehler, zum Ausprobieren, zum einfachen Spielen, einfach mal sehen, was denn da so nun als Ergebnis rauskommt... das liegt doch irgendwie auf der Hand, das muss doch ganz automatisch so sein, gewollt quasi? Aber scheinbar... nö. Viele dürften nicht mal Textbrowser je in ihrem Leben ausprobiert haben oder gar kennen und auch nicht mal ansatzweise über eine Idee von Barrierefreiheit, Ressourcensparen oder Test-Szenarien verfügen. /o\
06:58 Uhr / 16.06.2016 / 20160616064240.txt

Mittwoch 15. Juni 2016

Mit der Chrome(ium)-Extension "Toogle JavaScript" fährt es sich etwas besser im Alltag. Simpler Button zum Ein- und Ausschalten in der Leiste. Trotzdem werde ich wohl nie mit Browsern generell zufrieden sein. :/

Nachtrag: Nein, das ist völlig falsch. Textbrowser wären ja absolut ok (manchmal mit Bilder-Support), wenn die Webseiten nicht alle stupide und unsinnig sowie ohne Fallbacks mit JS vollgestopft und funktionstüchtig wären und zudem einen sinnvollen Aufbau ihrer Menüs und Inhalte hätten... dann wäre das Alles kein Problem. Eigentlich sollte man glatt den Aufbau von Webseiten standardisieren und nur ein vorgebenes, festes Gerüst zulassen bzw. überhaupt verarbeiten können bzw. solche, die einer Art von Gütesiegel unterliegen. Den Rest müsste man wie Flash langsam ausrotten. \o/

Nachtrag: Abgesehen davon ist man so deutlich schneller und ressourcensparender unterwegs, als mit aktiviertem uBlock und so weiter, weil die sich halt auch durch diverse Filter-Listen bei jedem Seitenaufruf fräsen. Nervt manchmal und auch der kleine Laptop-Lüfter macht sich da bemerkbar.

Nachtrag: Auch ein Bild~Gif-Blocker ist recht angenehm. So lassen sich JS und Bilder per Klick je nach Seite einschalten oder eben nicht. Da lesen sich News gleich schneller, leichter und neutraler... ^^
21:03 Uhr / 15.06.2016 / 20160615205835.txt

Dienstag 14. Juni 2016

Ich zitiere mich selber bezüglich des Ergebnisses des kollektiven Kugelspieles der ehemaligen Österreich-Ungarn-Monarchie: "Ist halt immer das Gleiche mit dem österreichischen Fußball. Erst jubeln alle, dann weinen sie. Jedes Mal. ^^"
20:02 Uhr / 14.06.2016 / 20160614200150.txt

Habt ihr auch das Gefühl, dass die Bildung stetig absinkt? Tja...

"Die 31-Jährige (US) kam 2011 nach Schweden, wo sie sich an der Hochschule in Västeräs im Osten des Landes für ein Studium der Finanzanalytik einschrieb. Schon bald bemerkte sie nach eigenen Angaben, dass vor allem das Mathematikniveau zu niedrig sei, um die von ihr angestrebte Karriere im Finanzwesen zu ermöglichen."

Geklagt und gewonnen. ^^
16:48 Uhr / 14.06.2016 / 20160614164640.txt

"Eine Folge der Entwicklung ist, dass das Vorhandensein eines Punktes mitunter neue Bedeutungen erlangt. Will man etwa Missfallen ausdrücken, so eignet er sich gut dafür. Würde ein "Na gut" oder "Na gut!" meist als einfache Bestätigung schlichte Akzeptanz verstanden, transportiert ein "Na gut." mitschwingende Verärgerung. "Der Punkt", so Crystal, "verfügt nun über emotionale Aufladung."
12:39 Uhr / 14.06.2016 / 20160614123907.txt


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