\ō/

Sonntag 15. Mai 2016

# Weil gerade ein Freund von mir Spiele live streamt und ich natürlich zuschaue... das wäre doch was auch auf Textbasis? So "Let's plays" von Bloggern! \o/

Da kann man zuschauen, wie sie tippen, rumpfuschen und dazu faseln. Also so "Let's blogs"... ^^


# Twitter ist zur Zeit kaum mehr lesbar. Nur noch rechts, links, welche Farbe bist Du-Geseiere. Entweder man ist ein links-radikaler Terror-Gutmensch oder ein brauner, debiler Nazi-Naivling. Da könnte ich wirklich kotzen... vor allem fällt das über kurz oder lang beiden Seiten noch auf den Kopf und das auf eine dramatische, ungute Art und Weise. Dieser gegenseitige Abscheu treibt die Menschen nur noch mehr auseinander, jedes kleinste Wort wird auch nur mehr in der Waagschale befühlt und jedes Sinnieren über Realitäten - egal in welchem Bezug - stupide als links oder rechts eingestuft, ohne überhaupt noch irgendwie im Ansatz an eine Mitte zu denken.

Meiner Meinung haben beide Seiten - rechts und links - den Bezug zur den Realitäten und zur Vernunft schon lange verloren und denen gehört mal allen der Kopf gewaschen. Und es ist auch wirklich so unglaublich mühsam, überhaupt noch darüber reden zu können!

Sagt man einmal nur im Ansatz "Naja, wir haben auch Verantwortung, speziell Europa und das Fiasko ordentlich mitverursacht, davon profitiert und nun auch die menschliche, humane Pflich..." - "AHA!!! Du willst also unter islamistischer Herrschaft leben, Du Landesverräter??!! Na wart nur ab, bis Deine Schwester mit dem Kopftuch verheiratet und verkauft wird!".... und spricht man hingegen einmal aus, "....dass die Integration schon schwierig ist, weil sie bisher nur teilweise geklap..." - "Bitte?!!! Bist also auch so einer, gell?! Vielleicht liegts auch an Dir und deiner Einstellung zu anderen Kulturen, mh?! Jaja, immer schön nett, aber die braune Scheiße verdeckt man damit nicht, Du Schwein!"

Leute!!! Sind jetzt alle durchgeknallt?! Die Mitte! Die gesunde Mitte! Vernunft, Sachlichkeit, Nachdenken! \o/

Nachtrag: Übrigens dachte ich nach der Schulzeit, dass das Thema WW2, Hitler und Co. wohl nur mehr am Rande mein Leben streifen und eben ein rein historisches, bald vergessenes Relikt bleiben wird. Scrollt man jetzt durch Twitter und Co.: Nazi, Hitler, Massenvernichtungslager, Umstürze, Politik, Monarchie, Diktatur, Stalin, Mussolini, Hitlerjugend und Staatsapparat als Gesprächsthemen in Diskussionen, Beiträgen oder Meinungen. Puh.


# Oh, da war ja ein Songcontest... hoppla. Komplett verpasst. ^^


# Kalt ist es heute. Und die Kirchenglocken läutet seit gefühlten 1 1/2 Stunden hier... Jetzt irgendwo an einem See sitzen, leichter Regen, in so einer kleinen Hütte mit einer Tasse Tee, einem Strickpulli und ein wenig einfach so Schreiben... ja, das wär's. Danach ein Spaziergang um den See und vom Greisler einen Apfelkuchen holen, zu Mittag dann einen guten Salat mit gebrateten Kartoffeln futtern und am Nachmittag ein gutes Buch lesen und am Ufer in der aufkommenden Sonne sitzen und den Kuchen essen. Seufz.


Samstag 14. Mai 2016

# Also nur so am Rande habe ich mal das steinalte Feedback-Plugin kurz ausprobiert - funktioniert aber anstandslos, auch wenn das schon fast ein eigenständiges Fluffi-Ding ist und eher fett. Arbeitet auch mit Textdateien, sprich legt für jeden Eintrag (wenn es Kommentare gibt) eine Textdatei an und sammelt darin die zugehörigen Beiträge der Reihe nach. Preview sowie Trackbacks sind auch möglich, mit den Flavours klappt es auch und sie werden nur in der Einzelartikel-Ansicht angezeigt... und man kann sicherlich ein Google Captcha oder selbstgehostetes Q&A-Fluffi noch als Spamschutz einbauen. Also prinzipiell hätte ich eine Kommentar-Funktion griffbereit - aber ich will das eher nicht.

Nachtrag: So... und der Spaß ist schon wieder vorbei. Ich habe die Kommentare in der zweiten Testseite rausgenommen. Mir gefällt das so nicht und der Aufwand dahinter ist einfach zu groß. Ich will stattdessen lieber eine noch kleinere Blog-Engine. ^^

Nachtrag: Da bleibe ich wirklich lieber bei einer externen Lösung wie dem Forum, das nur dann zum tragen kommt, wenn es wirklich etwas zu sagen bzw. umfangreicher zu erklären oder eben diskutieren gibt. Macht viel mehr Sinn und man verliert sich nicht in so einer Frimmelkiste, wo dann eh entweder keine oder zum Teil "nicht ergiebige" Kommentare oder eben gar Spam-Einträge auftauchen. \o/

Nachtrag: Blog = bloggen. Forum = diskutieren. So is dat. Wobei die Idee schon auch nett ist, einen IRC-Channel für Kommentare zu erstellen - auf den können IRC-Menschen sowieso zugreifen und die restlichen User könnten über eine webbasierende Oberfläche auf den Channel zugreifen - bietet ja Freenode an... aaaaber... ich will ja nix externes. Grumpfl.


# Wenn die Cherry-Keyboards nicht so teuer wären, hätte ich ja gerne genau DAS hier.


# Aha, ich darf eine externe Frage beantworten (sorry, lange nicht gelesen), die zwar schon da und dort hier im Blog beantwortet ist, aber ein für allemal jetzt kurz und bündig und auch als zukünftige Referenz...

Wie blogge ich denn hier?

Gut, hier auf diesem Shared Hosting Server liegt in einem Verzeichnis ein kleines CGI-Skript, das eine (bisschen angepasste) ältere Version von Blosxom ist - ich glaube, meine Version ist sogar noch die aus 2006... ich schleppe diese Datei schon seit Jahren auf meiner Platte rum und verwende sie immer wieder. Blosxom als Projekt selber ist schon lange quasi tot, ändert aber nichts daran, dass das Fluffi einfach tut was es soll. Es läuft.

Diese kleine CGI-Datei mit den paar Code-Zeilen macht eigentlich nichts anderes, als aus einem Verzeichnis Textdateien auszulesen und auszuspucken. Mit einem kleinen Zusatz wird eine Pagination erreicht, die Such-Funktion und Markdown-Umwandlung für den Text...

Das Layout

In einem anderen Verzeichnis /blog/ liegen drei Dateien... einmal head.html, story.html und foot.html. Wie die Namen schon verraten, ergeben sie zusammen das hiesige Layout~Template, wobei man bei Blosxom jedoch von Flavour spricht, warum auch immer. In der Header-Datei habe ich nur Selbstgetipptes drinnen, wie Titel, CSS-Kram und das ist es. Ich verzichte da auf irgendwelche dynamischen Dinge. In der Story-Datei befindet sich nur im HTML der Zusatz mit:

href="$fn.$flavour" (beim Permalink)
$body (der Text)

und im Footer

$paging::navi (Pagination)
$find::searchform (Suchfunktion)

und das war es. Das $fn ist der Permalink zur Datei direkt sozusagen, der Zusatz $flavour ist für die Endung .html zuständig. Das ist eine nette Sache, denn man kann auch noch head.hasi, story.hasi und foot.hasi anlegen und den Blog dann theoretisch mit /blog/index.hasi aufrufen und ein völlig anderes Design damit nutzen. Oder auch 20 oder 100 oder 1000 verschiedene Designs mit entsprechenden, beliebigen Endungen bzw. Flavours. Aber das ufert dann aus, dennoch auch praktisch, wenn man beispielsweise mehrere Templates gleichzeitig nutzen möchte oder auch für jede Kategorie (Ordner) ein anderes Layout möchte - dann könnte man in einem Menü (head) Links einfügen alias projekt.green, funny.orange und about.red und so weiter und damit zwischen verschiedenen Layouts springen. Die Nutzer bekommen die Endungen kaum mit bzw. lassen sich die auch verstecken oder anderweitig maskieren (htaccess und co).

Im selben Ordner wie diese drei "Flavour" aka Template-Dateien, liegen dann ebenso die ganzen Beiträge, sprich Textdateien. Legt man Ordner an, wie beispielsweise projekte, dann wäre der Permalink zum Eintrag /blog/projekte/XY.html. So lassen sich also Kategorien anlegen, auf Ordner-Basis - was ich recht angenehm und sehr simpel finde.

Textdateien

Im Gegensatz zu statischen Blog-Compilern sind meine Textdateien extrem einfach aufgebaut. In der ersten Zeile steht der Titel, dann eine Leerzeile und danach der Text in Markdown. Aus. Mehr gibt es nicht. Keine weiteren Angaben oder meta-tags oder was auch immer für ein unnötiger Quatsch. Nur Titel und Text.

Bei diesem Blog hier verzichte ich auf die Anzeige der Titel und deswegen sind sie bei mir zudem einfach nur ein Zeitstempel und zugleich auch der Dateiname. Das ist langfristig sehr hilfreich, denn bei bald 1000 Einträgen gehen einem auch mal die Titel aus und zudem sind sie meiner Meinung nach in dieser Form hier auch völlig uninteressant und eher störend. Nur wie mache ich das?

Das Bloggen

Ganz simpel mit zwei weiteren, lokalen (Shell)Dateien auf meinem Laptop. Einem b-Skript und einem be-Skript. Ersters schreibt neue Einträge, die zweite Datei nutze ich, wenn ich Beiträge nachträglich editieren will. Tippe ich in der Konsole einfach nur b ein und drücke Enter, erstellt das Skript im Hintergrund in Bruchteilen von einer Sekunde in einem Archiv-Ordner eine Textdatei, als Dateiname wird eben der Zeitstempel genutzt und darauf hin wird ein Editor (entweder gEdit oder nano) geöffnet und dort auch zusätzlich der Zeitstempel als Titel eingefügt (Jahr-Monat-Tag-Stunde-Minute-Sekunde - ist auch praktisch, es kann kaum einen identen Dateinamen oder Titel je geben, außerdem lässt sich eines Tages ein bestimmter Tag vor Jahren schnell finden).

Ich selber tippe als nur b in die Konsole und kann dann bereits meinen Text lostippen, ohne weiter nachzudenken. Bin ich fertig, schließe ich den Editor einfach wieder und drücke beim Speichern? auf Ja. Fertig. Damit ist mein Teil erledigt.

Im Hintergrund lädt nach dem Schließen das selbe Skript per ncftp (ein Tool) die Datei direkt auf diesen Server zu den anderen Textdateien hoch. Damit ist der Prozess beendet und der Eintrag bereits online. Nom nom! Tippt man schnell und kurz, ist ein Eintrag somit auch mal in weniger als 8~ Sekunden online.

Editieren

Was passiert, wenn ich mich vertippe? Tue ich ständig, manchmal fehlen ganze Wörter, manchmal sind Welche zu viel, manchmal passen die Endungen bei Wörtern oder Sätzen nicht oder die Beistrichsetzung, dass & das, was auch immer... das passiert halt, wenn es schnell geht. Gehört dazu und ich bessere nicht (mehr) alles aus, schon ok... so ist lockeres Bloggen eben. Tue ich es aber, dann bin ich noch etwas rudimentär unterwegs, habe mich aber mittlerweile daran gewöhnt. Ich tippe einfach zum Beispiel be 20160514095406 in die Konsole (dieser Eintrag hier bzw. der Zeitstempel bzw. Name der Textdatei alias Permalink) und das Skript holt mir via ncftp die gewünschte Datei vom Server, öffnet sie abermals im Editor, ich bessere aus - oder schreibe was Neues dazu - wie einen Nachtrag, was ja öfter vorkommt - danach Editor zumachen und die ausgebesserte Datei wird wieder vom Skript in den Blog geladen. Fertig.

Ich hatte zwar bereits verschiedene Ansätze wie lade einfach die zuletzt hochgeladene Datei mit dem Wort "bel" (blog edit last) im Terminal hinunter oder öffne eine Übersicht oder nutze ein lokales Index-Upload~Verzeichnis und dergleichen, aber irgendwie bin ich es auf die einfache Art gewöhnt und mag es auch. Und ich bin ich grafisch unterwegs, dann kopiere ich mir den Namen sowieso einfach mal eben aus der Adressleiste raus, ab ins Terminal und fertig, los geht's. Ist in Wirklichkeit ebenso schnell und es geht auch mit älteren Beiträgen und es ist generell auch schneller als gar Etwas neu komplieren und dann hochladen oder sich womöglich in ein grausiges Backend einzuloggen.

Ergänzung

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen... bis auf eine Sache. Blosxom reiht die Blogeinträge einfach nach dem Änderungs- bzw. Upload-Datum... ändert man nun einen älteren Beitrag, rutscht er nach oben, weil er ja ein neues Änderungsdatum hat. Hat bei normalen Bloggern durchaus seinen Sinn und ist auch ausreichend, da ich aber - sehr - viele Beiträge tippe und ständig nachträglich Ergänzungen da und dort einfüge, gibt es noch ein Code-Fluffi, das einen Unix-Dateistempel für jede neue Datei in einer Entries-Index-Textfile anlegt. Die wird stattdessen zur Reihung der Beiträge hier genutzt und bringt den Vorteil mit, dass der Blog damit auch portabel ist und sich auf jeden anderen Webserver mit CGI kopieren lässt, ohne, dass die Reihung der Beiträge verloren geht.

Hübsch machen

Damit man das CGI-Skript übrigens nicht im Webseitenlink sieht, maskiert eine htaccess-Datei da einfach den Link. So wird aus xy/cgi/t.cgi eben /blog/index.html bzw. aus xy/cgi/t-cgi?=534580345830.txt ein /blog/534580345830.html.

Fertig. Ende der Geschichte.

Nachtrag: Es mag vielleicht altbacken wirken oder rudimentär, aber in Summe ist das wirklich ein ganz kleiner Codehaufen. Das b und be-Skript bestehen aus jeweils drei~vier Zeilen Code und das war es. Das alte Blosxom-Skript besteht aus vielleicht 500 Zeilen, wenn man alle Leerzeilen, Hinweise und Co. rauswirft und ist fertig, da muss man also nichts machen daran, außer halt die Pfade anpassen. Die Zusätze für Suchen und Blättern bzw. Markdown sind noch kleiner und von mir auch nicht weiter näher angeschaut, sondern werden einfach nur genutzt. Zwar gibt es einige statische und dynamische Blog-Compiler, die kleiner sind, die benötigen aber x-Zusätze und Bibliotheken, um überhaupt mal zu laufen, außerdem ist ihre Datenmenge durch das statische Rausrendern auch wesentlich höher.

Generell gibt es wohl keine schnellere Art zu Bloggen... b-Befehl tippen. Editor auf. Text tippen. Editor zu. Fertig. Das lästige Backend oder die "Online-Betreuung" wie bei Wordpress fällt weg und irgendein vorheriges Komplieren und dann erst Hochladen fällt ebenso flach. Der Blog hier ist also dynamisch und nicht statisch, aber da es sich nur um Textdateien in einer simplen Reihung handelt und wir ja glücklicherweise Server und Provider nutzen, die im Jahr 2016 leben, schnupft sogar ein Shared-Account-Billig-Platz so einen Blog in einem Schlurf auf und hat keinerlei Probleme damit bzw. merkt es nicht einmal. Sogar mit den fast 1000 Einträgen schlummert der Blog technisch gesehen friedlich und fluffi-mäßig vor sich hin. Ich erinnere dabei an diese Grafik - Wordpress vs. Fluffi-Skript.

Nachtrag: Und was sind Updates? Hrhrhr. Kenne ich nicht. Schon seit 2006~2008 oder so nicht, davor gab es die 2002~2003er Version. Und auch wenn Blosxom sicherlich irgendwo brandgefährliche, tödliche, furchtbare Wir-sterben-alle-Lücken hat und Error-Logs vielleicht auffüllt - in all den Jahren+, wurde mir noch nie ein Blosxom-Blog abgeschossen oder ist eingegangen (im Gegensatz zum Provider bzw. seinen Servern & Updates) - Wordpress, Joomla, Mediawiki und so weiter hingegen schon oft. Also Banane mit Käsebrot. Und wenn? Dann einfach die Kopie wieder hochladen, Backups sind ja schnell gemacht bei Textdateien. Und als Template kann man jedes beliebige HTML-Gerüst nutzen. Einfach splitten und die zwei~drei "$Platzhalter" einsetzen. Was will man mehr!?

Nachtrag: Würde mich ja freuen, wenn jemand auf "Beat it!" einsteigt. Allerdings nicht einfach nur die Sprache ändert auf irgendeinen modernen Öha-ich-kann-das-auch-in-DoggyChase-Docker-Python6-Dust-Stachelbeere-Kram, sondern das Ganze stattdessen noch mehr einkürzt und minimalisiert (Suche + Pagination + Markdown direkt einbindet) bzw. fehlerbereinigt. Und es aber jedoch so gestaltet, sonst wäre es ja keine Challenge, dass es am eigenen Server, aber auch (!) am billigen Allerwelts-Cheap-Shared-Hoster läuft... denn daran scheitern die ganzen Hipster-Freaks mit ihren tollen Tool-Lösungen, weil sie ohne direkten Server-Zugriff wie Kleinkinder vor der verschraubten Cola-Flasche sitzen. Hilflos... "Isch brauch SSchH, Du Pappnase, bitteeee! Schonst geht ja dann nischt, Alter?!?" Kinder!!! \o/

Nachtrag: Kann sich jemand noch an die diversen Challenges der 2000er~2008er Jahre erinnern? Programmiere einen Blog oder ein Forum oder eine Wiki-Engine mit so wenigen Code-Zeilen wie möglich... super! Da gab's beispielsweise ein Perl (?) Wiki mit nur drei Zeilen Code, lauffähig. Halt nur mit einer Link-Syntax und ohne Passwortschutz und dergleichen, aber he... es ging! War damals über diese Seite auffindbar oder eine ähnliche Seite. Eine Dreizeiler-Blog-Engine wäre auch was... Das sind halt Dinge, die ich mag! Mmmhhhh. ^^

Nachtrag: Natürlich muss ich das b nicht extra direkt eintippe, der Aufruf ist als Shortcut auf der Tastatur eingestellt.. ALT+P öffnet den Editor bzw. startet das b-Skript.


# Wunsch des Tages: ich hätte bitte gerne eine Online-Karte (alias Google Maps, aber ohne dem ganzen dynamischen Zeugs)... auf Text-Basis. Kennt jemand noch Nethack und dergleichen? Soooo meine ich das. Stellt Euch mal die Ladezeiten vor! Zack und da ist der Ausschnitt. Fertig. Da wäre dann sogar ein copy & past der Karte möglich. ^^


# Es ist ja immer interessant, den Tod einer Community mitverfolgen zu können. Vor allem deswegen, weil es wirklich immer, immer und immer gleich abläuft. User vs. Betreiber vs. Moderatoren vs. Updates. Jedes Mal. So sind so ziemlich alle dieser Online-Spiele- und Sonstige Diskussions-Plattformen in den letzten Jahren seit 2010 kübelweise den Bach runtergegangen und die letzten Schimmelreste, die sich da und dort im Netz noch halten, stehen Schlange, um sich ebenfalls in den Wassergraben zu stürzen. Tun sie zwar heute in der modernen Form wie bei Facebook- und Twitter-Gruppen ebenso, nur hüpft man da mittlerweile sowieso treuloser durch die Gegend und steigt halt mal eben in die nächste Community für ein paar Tage ein - diese langfristige Verbundenheit ist ja schon länger out. Auch weil man überall den selben Account hat, da lässt es sich leicht mal liken und wieder entliken. Früher musste man sich hingegen ja "manuell" bei einer Community anmelden, war dann erst mal der Frischling in der Gruppe oder der Noob und dann durfte man sich erst den Respekt der "Isch hab schon 34.9827 Nachrichten geschrieben"-Stammuser erarbeiten... aber man wurde Teil der Meute und baute über die Jahre hinweg Freundschaften sowie Feinschaften auf. Aber in Zeiten wie diesen, sind solche öffentlichen Grabenkämpfe natürlich tödlich für neue User, weil sie sich da gar nicht mehr anmelden und die stillen Mitleser werden noch stiller.

Warum das blabla? Weil ich zufällig vorhin über Querlinks und Connects darüber gestolpert bin - kenne das Spiel nicht, aber auch dort wächst der Grabhügel: Diskussion über "Petitionen und Konsequenzen".

Das Thema Forum generell hat mich an sich eher nur kurz beschäftigt, weil ich mal wieder - aber nur ganz kurz - überlegt hatte, einen Bereich im schlafenden Forum hier für die Kommentar-Beifügung des Blogs zu aktivieren... aber dann schon die Vorstellung alleine, wenn der Umkreis da plötzlich seinen Senf abgibt, unterschiedliche Charaktere dann aufeinanderprallen oder es gar mal zu unterschiedlichen Ansichten oder technischer Fachsimpelei kommt.... bbbrr.

Nachtrag: Und mal wieder werfen wir zusätzlich einen kurzen Blick in die Welt der IRC-Chats da und dort. Mhm. Aha. Mmmhmmhmhmm. Aja, der Verwesungsprozess ist also beendet, jetzt folgt das Versteinern... tot. Einige User zappeln noch eingeschlossen im Baumharz, das sich langsam zu Bernstein verwandelt. Herzig! \ô/


Freitag 13. Mai 2016

# Also jetzt verlinke ich auf ein Interview mit einem Humanoiden, von dem ich mir nicht gedacht hätte, dass ich je auf den verlinken werde: Stefan Petzner. Ôo Denn man kann sagen, was man will - egal ob links, rechts, quer, grüngestreift... inhaltlich (und von der Beobachtung her) hat er schon recht:

"Es riecht nach Revolution und einem neuen Führer."


# Ich raubkopiere das mal wieder 1:1 vom Fefe rüber - Computer und der Tod:

"Thousans of patients in England may have been wrongly given or denied statins due to a computer glitch.

A third of GP surgeries have been told to contact people who may have been given an inaccurate assessment of their future risk of heart disease.

The alter follows the discovery of a problem with a digital calculator for assessing heart risk and the need to prescribe cholesterol-lowering drugs.

The medicines regulator said the clinical risk to patients was low.
"

Tragisch ist ja, dass es sicher noch viel öfter da und dort zu solchen Situationen kommen wird bzw. gerade kommt, nur werden die dann halt entweder nicht öffentlich bekannt oder ein Techniker bemerkt siedenheiß eines Tages den Fehler und behebt ihn still und leise und keiner hat es je gemerkt.

Nachtrag: Aus eigener, langjähriger Erfahrung übrigens: Bei Menschen ist ja das auch so eine Sache, beispielsweise und speziell bei Ultraschall-Untersuchungen. Beim Herz werden da einzelne Messpunkte angesetzt und dort Werte "ergutachtet", also Größe, Durchfluss und so weiter an verschiedenen Stellen. Ich hatte das früher eigentlich als etwas Standardisiertes und solche Ergebnisse als bestätigt aufgefasst, bis mir mal ein Arzt erklärt hat, dass Ultraschall eigentlich vor allem nur eine völlig subjektive Auffassung des jeweiligen Arztes ist.

Je nachdem, wie der Ultraschallkopf aufgelegt wird bzw. wie die aktuelle Position ist und je nachdem wo der Arzt auf den Monitoren die Messpunkte positioniert, dementsprechend werden dann mit Computer-Unterstützung Werte errechnet. Und je nach Tagesverfassung und Konzentration können völlig unterschiedliche Ergebnisse auftreten, ebenso zwischen zwei Ärzten, weil sie unterschiedlich interpretieren.

Man kann das vielleicht mit einem Computerspiel vergleichen - zwei Menschen werden den selben Weg gehen und mit dem selben Gamepad spielen, aber dennoch unterschiedliche Bonus- und Geschicklichkeits-Punkte sammeln. Oder bei der Rekonstruktion von menschlichen Gesichtern in der Forschung oder Kriminalistik, wo man mit Ton und Plastillin anhand von Knochenstrukturen das frühere Anlitz wieder zum Leben erweckt. Auch wenn dieser Bereich seine Standards, Tabellen und medizinische Grundlagen hat, werden die Ergebnisse bei verschiedenen forensischen Medizinern (oder plastische Konstrukteure?) unterschiedlich sein.

Ebenso wenn man unterschiedlichen Menschen ein Massband und einen dicken, kuschligen Stoffteddybär in die Hand drückt und sie bittet, das Fluffi abzumessen. Es wird jeder unterschiedliche Werte, Größen bzw. Abstände messen.

Deswegen sind zusätzliche Kontrollen oder Gegenchecks bzw. Zweit-Meinungen bei anderen Ärzten und Krankenhäusern so wichtig. Computer sind da allerdings konsequent, vor allem, wenn man bedenkt, dass eine Software womöglich in allen Krankenhäusern auf allen Geräten einer bestimmten Serie ident läuft... dann tritt der Fehler überall gleichmäßig auf und niemanden ist es bewusst, denn sogar zwei unterschiedliche Ärzte werden hier dann die selben Werte erhalten. Eigentlich riskant.

Ich bin ja sehr dafür, dass generell in der Medizin bzw. dessen Technologie die Open Source Philosophie, offene Quellcodes und so weiter ein Standard und die gelebte und auch gesetzlich vorgegebene Praxis sein sollte.


Donnerstag 12. Mai 2016

# Schlimm ist es halt dann, wenn man längere Zeit sich in einer rein Text-basierenden Umgebung aufhält, mit der Tastatur schaltet und waltet, ebenso das Netz auf diese Art besurft und dann schlagartig wieder auf einer grafischen Oberfläche landet... auf einem modernen Gerät und dort sich mittels Touchpad bewegen muss, weil natürlich die ganzen individuellen Tasten-Kombinationen nicht vorhanden sind...

Fühle mich gerade wie ein Orang-Utan-Baby in einer Boeing 767, auf der Suche nach einem Holzstöckchen, um Ameisen aus den Displays zu angeln.


# Absolut zutreffend und ein wichtiger Artikel: "Wie bewegt man sich ohne Bildschirm durchs Internet? Barrierefreiheit geht alle an, auch die Privatwirtschaft."

Und das nicht nur, weil ich thematisch mit diesen Dingen beruflich zu tun hatte und ich bei dem Thema generell etwas fokussiert bin, sondern auch aus anderen, simplen Gründen. Beispielsweise das Surfen mit Elinks auf einem Raspberry Pi. Es könnte schnell, flott und angenehm sein. Effizient. Nutzbar. Aber fast jede zweite Seite ist noch immer so aufgebaut, dass man jedes Mal erst Dutzende Links, Sprungmarken, Hinweise, Menüs und Co. manuell Stück für Stück mit der Tastatur überspringen muss, um überhaupt mal beim Content zu landen... auch bei den Suchmaschinen... und das nimmt die Freude, auch als Sehender. Und wer blind - oder Seheingeschränkt ist - kann mit solchen Seiten dann sowieso erst rechts nichts anfangen. Und das im Jahr 2016. >(


# "Die USA und Rumänien haben einen weiteren Teil des Raketenaberwehrschilds der NATO in Europa in Betrieb genommen. Stoltenberg versicherte zugleich, dass das neue Raketenabwehrsystem des Bündnisses nicht gegen Russland gerichtet sei."

Russland: "Dieses System ist zu 1.000 Prozent gegen uns gerichtet. Wir werden unsere Verteidigung festigen, zum Beispiel durch Frühwarn- und Abwehrsysteme in der Arktis."

Diese Russen! Überall wollen sie Raketen aufstellen. Solche Aggressoren! Nur weil die Amerikaner in ihrem La... also in Rumän... nein, also in Europa ein paar Raketen zum Schutz der Ameri... also der Rumä... aso, der Europäer... jetzt aber... aufgestellt haben, können doch diese Russen jetzt nicht beleidgt sein?! \o/


# Das ist ein kurzer Test, um zu schauen, ob mit der Einrichtung auf dem Raspberry Pi alles geklappt hat und auch das Blogskript läuft. Nur so nebenbei... ich hasse die xterm-Konfiguration, speziell wenn es um die Farben geht. Vor allem dann, wenn man ein Sternchen wo vergisst und es x-mal übersieht. Seufz.

Nachtrag: Und hier ein Test, ob das nachträgliche Editieren auch klappt.

Nachtrag: Und noch mühsamer ist es, wenn man sich erst über seltsames Farbverhalten wundert und erst viel später nebenbei feststellt, dass die Farbtiefe ja nur auf 16 bit gesetzt ist. \o/



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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