\ō/

Sonntag 24. April 2016

# Habe gerade Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All aus dem Jahr 1971 gesehen. Hatte ihn zwar schon mal vor Jahren+ entdeckt, aber sozusagen vergessen, gehört aber eh zu den Filmklassikern. Man kann auf jeden Fall sagen, was man will... er ist schon ziemlich gut, auch aus heutiger Sicht, und macht nachdenklich. Vor allem auch aus dem Grund, weil der Film recht nüchtern und unaufgeregt daherkommt, die Szene mit dem sterbenden Labor-Affen und der Ratte keine Animationen sind, sondern eben echte Tiere und die Abläufe, auch wenn etwas retro natürlich, nicht so weit hergeholt sind und durchaus einen Realismus-Bezug haben. Also: Filmtipp für den heutigen Sonntag. ^^

Nachtrag: Mittlerweile gelesen, dass man für die Filmszene mit dem Affen den Sauerstoff entzogen hatte und ihn danach medizinisch versorgte. Würde heute definitiv nicht mehr durchgehen und es gäbe wohl Klagewellen, Anzeigen und eine umgehende Absetzung des Films.

Nachtrag: 2008 wurde ein moderner Nachfolger gedreht, aber schon alleine der Trailer ist halt so ein klassisch neumodischer Billig-Action-Abklatsch. Da gefällt mir der alte Schinken besser, hat einfach mehr von diesem "Damals war alles noch 70er-Science-Fiction, die heute Realität ist"-Flow.


# Was ich wirklich einfach nie verstehen werde, warum es für so viele Menschen so schwer ist, eine schlichte, vernünftige Anleitung zu schreiben? Wenn ich ein Funktionen-Lexikon will, dann schaue ich dort nach und fertig. Oder ich schaue mir einzelne Punkte via man an. Aber eine schlichte, banale, kurze und einfache Anleitung.... ist denn das so schwer?


Samstag 23. April 2016

# Uuuuhhhh! Sehr fein... gut, also was viele LeserInnen natürlich nicht wissen, ist, dass mein Großvater (!) hier ebenfalls immer wieder mitliest und sich tapfer dabei sogar auch durch das Linux- und Co.-Geschwafel meinerseits und bei den diversen Links arbeitet - kommt sicher nicht so oft woanders vor. Finde ich immer sehr beeindruckend und freut mich natürlich - zwei Generationen aus völlig unterschiedlichen Zeitabschnitten treffen da quasi aufeinander. Und er hat zufällig dabei auch die Einträge rund um meine Holzarbeiten und dergleichen gelesen und siehe da, was nun auf meinem Tisch liegt: seine alte Werkbank. \o/

Ein großartiges Teil. Eigentlich simpel, aber dennoch sehr praktisch, um mal in Ruhe und endlich auch "vernünftig geordnet" an und mit Holz (und anderen Dingen sowie Materialien) zu arbeiten - freut mich also sehr. Hier ein Foto davon, noch ein Foto und noch ein Foto und da noch ein unscharfes Foto. Ein bisschen muss das Teil da und dort noch geölt werden bei den Federn, aber ansonsten ist das auf jeden Fall ein treues Stück, das einem viele, viele Jahre+ begleiten wird.

Nachtrag: Respekt habe ich übrigens nämlich auch deswegen, weil mein Großvater naturgemäß ohne Computer aufgewachsen ist und eigentlich erst im "Alter" sich dann plötzlich einen Laptop und Stand-PC zugelegt hat, sich die Materie auch mal eben selber unter anderem für ein Buchprojekt ~ Chronik beibrachte und mich zudem in meinen damals jugendlichen Jahren eines Tages sogar mehr oder weniger fast "schockierte", als er plötzlich so nebenbei erzählte, dass er... festhalten... Flugsimulatoren spielt (Spiele alias Warbirds und Co., mit Klappen-, Fahrwerk-, Vergaser-Steuerung und so weiter)... das war so ein "ÖHM... okay?!!"-Effekt damals. Und ja, mit Joystick! ^^

Tja, und bis heute surft er durch das hyperventilierte, aufgekratzte und wild gewordene Netz, liest fast täglich online Zeitungen und eben auch Blogs mit solchen chaotischen und technischen Inhalten wie hier. Yeah! Geburtsjahr... 1927. Respekt. Da waren übrigens auch die Zeitungen im Gegensatz zu heute sehr minimalistisch und textlastig. \o/


# Ich halte es mal als Termin und vielleicht auch als Anreiz für LeserInnen hier fest, allerdings mal schauen, was auch das Wetter nächstes Wochenende so bringt... denn es sind mal wieder die Linuxwochen im FH Technikum Wien (ppfff, warum denn dort...). Ich dachte ja, dass ich die dieses Mal versäumt hätte. Mh.


# Solche Schlagzeilen kommen nicht so oft vor, aber beschreiben recht gut das aktuelle LTS-Problem: Ubuntu: Lauter Sicherheitslücken. /o\


# Da gibt es noch andere Menschen, die Pixelstaub einsparen, ohne dass man es muss. Bin also glücklicherweise nicht alleine. \o/

Nachtrag: Irgendwann werden wir uns alle mal zu einem nerdigen Minimal-Blogger-Barcamp in einem leeren Raum zusammenfinden (eine Idee!). Da trinken wir alle aus einer Holzschale, teilen uns eine Schokonuss und tippen alle gemeinsam auf einer Raspberry mit einer Tastatur, die mit einem Einzeiler-Skript aufgeteilt wird und surfen im Netz mit einem Taschenrechner-Display, spielen Retro-Ping Pong im LAN und tauschen Miniatur-Lochkarten untereinander aus. Würde mir Spass machen. "Hall, mei Nam is Eman, ich spar au Buchsta bei Red ei. Wi heiß D?" Oder schweigen, weil minimalistischer. ^^


# Auch so eine Sache... davor hatten wir 2300 Menschen in Wien, die sich jährlich die Gartenschere in den Bauch rammen oder von der Leiter stürzen, jetzt die Zahl von 3500 Menschen in der Stadt hier, die jedes Jahr an Herzstillstand sterben... hat schon irgendwas von "Sie sterben wie die Fliegen", oder? Und da sind noch die ganzen restlichen Haushaltsunfälle, Verkehrsunfälle, andere Krankheiten, Krebs und so weiter. Wir sollten wirklich bald mal autonome Roboter bauen... scheint nur die logische Entwicklungsfolge der Menschheit zu sein. Viel sinnvoller.

Die finale Krönung der Evolution wird dann eine kleine Kugel aus rostfreiem Stahl sein, die eine kleine Led-Lampe oder ähnliches hat, mit der sie mit anderen Kugel-Robotern kommunizieren kann. Die liegen einfach nur so rum, tauschen alle 100 Jahre ein kurzes Update aus und schauen, ob noch alle da sind, nützen dabei Wärmeenergie und das war es. Evolutionstechnisch ein immenser Fortschritt. Belasten dann die Natur nicht mehr, verbrauchen wenig Platz, benötigen keine Abbau-Ressourcen, sind langlebig und überlebensfähiger sowie stabiler als Alles zuvor. Sollte mein Geist dann da noch irgendwo eingespeichert sein, dann möchte ich gerne die Kugel "1981/MU/S|Europe" sein und irgendwo auf einer feinen Sanddüne am Meer mit ein paar Gräsern rundherum liegen und manchmal auch rumrollen. Hach ja...! ^^


# Und zur Feier des Tages, switchen wir mal wieder auf... i3. Nanananana. \o\


Freitag 22. April 2016

# Wow... der Klimavertrag ist unterzeichnet. Das ist ja... ähm... toll... oder so. Ich meine, das wird sicherlich was ändern, denn so ein gemeinsames Papier ist schon ganz... ähm... wichtig.

Ich bin ja irgendwie erstaunt, dass man dem Klimavertrag noch immer so viel an Raum im Tagesgeschehen schenkt, denn wenn man sich ehrlich ist: viel Gerede, viele Ziele, viele Visionen - nur was bringt es, wenn sich trotzdem nichts ändert? Der Erfolg, der hier ja gefeiert wird, ist eher mehr oder weniger, dass nun mal alle gemeinsam das Blatt unterzeichnen bzw. absegnen, aber ansonsten... handfest ist da nichts. Ich bin 35 Jahre alt und dieses Thema geistert seit Jahren+ rum und jedesmal hält sich dann ein Staat oder eben mehrere Staaten schlussendlich sowieso nicht an das Papier und geht eigene Wege oder "verfehlt" mal eben die Ziele.

Viel Lärm um Nichts.


# Mich würde mal Euer persönlicher Geschmack interessieren, wenn wir mal von der absolut minimalistischen Variante einer Webseite ausgehen... purer Text auf hellem Hintergrund, sonst nichts. Ich habe dazu mal ein Beispiel-Layout eingebunden.

Was für eine Schriftart bevorzugt ihr (mit Serifen, ohne Serifen), welche Schriftgröße (px/em), welche Zeilenhöhe (px/em) und welche Spaltenbreite des Textes (px oder % in Relation zum Bildschirm)? Und welche Textfarbe und Hintergrundfarbe - pur schwarz/weiß oder gräuliche Töne?

All das in Hinblick auf einer reinen Text-Darstellung am Desktop sowie ebenso auf Tablets - als auch am Smartphone unterwegs bei Tageslicht - und so dass es die ideale Form & Größe darstellt, um angenehm entspannt auch länger (am Tisch zuhause als auch am Smartphone) zu lesen, die Augen zu schonen und es als visuell "schön~angenehm" zu bewerten... Meldungen via Email oder Twitter - thx! \o/

Nachtrag: Ein Feedback: "Nach längerem Experimentieren wechselt bei mir die Font-Größe zwischen 13px und 20px - abhängig von der Auflösung. Smartphone 13px, > 1800px Breite dann 20px. Rest dazwischen.
Hintergrund nicht ganz weiß, sehr dezent eingefärbt. Überschriften, abweichend vom Standard, etwas kleiner.
Schrift: 'Lucida Sans Typewriter', 'Lucida Console', Monaco, 'Bitstream Vera Sans Mono', monospace; für H1-H6, der Rest ist Sans-Serif.
Zeilenhöhe 1.334em; max-width: 58em;"
Danke Walter!

Nachtrag: Sabina schreibt, dass ihr eine klare, also serifenlose Schrift am besten gefällt und auch mit einem nicht ganz weißen Hintergrund, sondern eher mit einem leichten grau-blau-Stich. Das habe ich mal gräulich angepasst, wobei das mit den Farbstichen sowieso mehr von dem Gerät bzw. Display abhängt.

Nachtrag: Der Martin schreibt, dass auf seinem Display die Serifen nur schlecht zu lesen sind... da fällt mir gerade ein, dass ich schon einmal so ein Aha-Erlebnis hatte. Ich war damals bei einer Freundin, sitzen so am Laptop und reden über Template-Gestaltung, Frameworks, Plugins und dergleichen und kommen dann eben auf die grundlegende Basis zum sprechen - und haben mal die Seite vom Fefe geöffnet, die ohne eingebundenes Stylesheet ja eben die Grundbasis einer HTML-Seite mit Serifen darstellt.

Und ich war richtig perplex - denn zuhause auf meinem Fujitsu Lifebook Bla-Series ist Fefes Seite gut lesbar bzw. normal einfach. Man kann das Nackte mögen oder auch nicht, aber die Seite ist in ihrer Lesbarkeit absolut ok. Bei dieser Freundin jedoch, ein nagelneuer, schöner, eleganter Laptop jenseits der 700 Euronen oder so, modernes Teil, Windows (ja), großartiges Display, glänzende Farben, alles perfekt dargestellt und so weiter, gute, brilliante Auflösung und mehr Bildschirm-Fläche als mein kleineres Gerät... war die Seite nicht mal ansatzweise lesbar oder zu ertragen. Ich weiß nicht, was der richtige Begriff dafür ist, aber die Standard-Serifen-Schrift war einfach zu... mmmhhhh... "crispy" (?) zum lesen, zu zerfleddert-zerbrochen irgendwie und nicht wirklich freundlich, scharf-splittrig sozusagen. Also ein völliger Kontrast zu meinem billigen 299-Euro-Laptop-Display mit aufgeklebter Matt-Folie, wo die Schrift halt wie in einem Buch ist - vielleicht eben eine Spur verwaschen und das hilft dadurch.

Ein ziemlicher Lerneffekt, weil der Unterschied groß war und ein Mitgrund ist, warum ich hier eine (heutzutage) übliche OpenSans extra einbinde, da ich seitdem Serifen-Schriften selber nicht mehr so ganz traue... bei dem Einen kann es gut ausschauen, bei Anderen fast wie "kaputt" wirken. Hätte ich mir nicht ganz erwartet, dass hier speziell ein modernes Display in sonst guter Manier ausgerechnet da "seltsam" wirkt (und nein, hatte nichts mit fehlender Kantenglättung und anderen Dingen zu tun oder irgendwelchen Windows-Settings oder dem Browser, sondern einfach die Art und Weise, wie der Bildschirm auflöst). In Relation dazu hatte ich dann mal ein anderes Gerät einer ähnlichen Klasse in der Hand, dort passte es wieder, aber auch da war der visuelle Effekt und Eindruck der Seite ganz "anders" erneut - im Gegensatz zu serifenlosen Seiten, die sich in ihrer Wirkung kaum da oder dort voneinander unterschieden bzw. überall gleich wirkten. Fazit also: Finger weg von den Serifen-Schriftarten. Zwar keine neue Erkenntnis - auch nicht mit der Bildschirmdarstellung - und eh so ein Klassiker, aber eine Zeit lang (damals mit Jekyll~Octopress-Blogs und so weiter), war die Georgia irgendwas ein Favorit meinerseits, speziell in einer leicht größeren Variante. Würde ich auch eher nicht mehr machen.

Nachtrag: Ich habe mal die Schrift und die Farben sowie Breite angepasst - mehr Feedbacks sind ebenso weiterhin gerne erwünscht, auch zum Beispiel der Absatz-Abstand bzw. ob eine visuelle Trennung der Absätze notwendig ist (hr bzw. angepasste hr-Bruchlinie) - kurz gefasst: ihr habt also die großartige (tataaaa) Möglichkeit, ein gut lesbares Layout hier total inter-analog-ktiv mitzugestalten. Allerdings mit so wenig Zeugs wie möglich, soll recht nackig und minimalistisch bleiben. \o/ (Wobei ich das jetzige Standard-Layout aus Gewohnheitsgründen eher nicht ändern werde, aber vielleicht ein Zweites zusätzlich verlinke, vor allem für Smartphones dann noch angepasst mit einer etwas größeren Schrift, damit es bei Sonnenlicht und so weiter auch bequem und locker lesbar bleibt...) Und kreative Geister wissen natürlich, dass auch wir hier mal wieder das Rad zum 40000000 Mal neu erfinden. ^^

Nachtrag: Nach weiteren Feedbacks sind wir jetzt bei etwas Abstand rundherum auf (mobilen) Geräten (10 zarte Pixelchen) und 4px dezenten Trennlinien zwischen den Absätzen. Bis jetzt kann ich damit gut leben... ^^ Allerdings gehört dann noch einiges im Quellcode entschlackt, auch bei der Navigation und noch ist alles falsch mit dem Default-Template verlinkt - aber gut Ding braucht Weile... oder so. Aja, und die Opensans habe ich mal rausgehaut - mir geht der zusätzliche Request am Nerv. \o/


# "Jährlich verletzen sich österreichweit 23.000 Personen bei Gartenunfällen, davon rund 2.300 in Wien, so dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen." Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen und dabei auch daran denken, dass das Jahr nur 365 Tage beinhaltet und zudem auch Winter~ und Regentage die Tage dezimieren. Da kippt ja quasi alle paar Minuten einer von der Leiter oder rammt sich die Gartenschere in den Bauch?! Leute?! \o/


# Nananana... jaaaaaaa! Bild.

Nachtrag: Und das könnte glatt aus meinen jungen Jahren sein. ^^ Und das ist ebenso ein Klassiker.


# Ha, sehr gut und köstlich. The web is Doom.

"First, the good news. The remarkably straight line that charted the web’s creeping bloat over the years to 2015 looks to have softened ever so slightly—the slope is now slightly lower than the historical average. The bad news is that we’re still adding weight almost as fast as before."

Ich bin ja gerade mal wieder (so wie immer) dabei, verschiedene "light" Browser zu testen, also Surf, Uzbl und so weiter, gewöhne mir aber an, generell immer öfter Elinks zu nutzen und bewusst auch dabei zu bleiben. Denn der ganze Schrott, der da so mitgeladen wird, ist echt enorm... beispielsweise kommt bei der FAZ-Webseite mit Chromium in Relation zu Elinks die sieben~achtfache Datenmenge zusammen (leider wissen die bei der FAZ allerdings anscheinend nicht, wie Seiten in der Textversion nutzvoll aufgebaut werden bzw. fehlen barrierefreie Jumpmarks in ihrem Fall und das im Jahr 2016). Sind Bilderchen natürlich, aber vor allem der ganze Javascript-Flow - und übrigens das Alles bei aktiviertem Adblocker.

In dem oberen Beitrag wird übrigens eine Statistik verlinkt, in der die Verteilung der geladenen, durschnittlichen Komponenten bei Webseiten in Diagrammen angeführt wird. Naturgemäß machen Bilder und Videos einen großen Teil aus, aber ansonsten HTML: 66 kB, CSS: 78 kB.... und dann Schriften: 124 kB.... sowie Skripte: 360 kB. Eigentlich sollte es ja fast umgekehrt sein (wobei ich hier auch OpenSans als Schrift mitlade und unglücklich bin, aber es ist netter zum Lesen. Eigentlich jedoch ein völlig unnötiger Request bei jedem Seitenaufruf, auch wenn da und dort der Cache beim User zum Zuge kommt).

Jetzt kann man natürlich kritisieren, dass das einfach die Zeit und der Trend ist - eine Entwicklung und sowohl die Server als auch Computer sowie Browser verdauen das heutzutage problemlos, es geht ja aufwärts. Ja, aber wenn man mal überlegt, wie viele Schwierigkeiten bei dieser Schwemme an "Moderne" da immer mitlaufen, wie viele Stunden da z.B. oft in den Support investiert werden müssen, wieviele Server aufgerüstet werden, weil das Singlepage-Portfolio eines Kunden die Prozesse zuschauffelt, wie kompliziert manche Entwicklungen und Template- sowie CMS-Anpassungen geworden sind, nur um etwas mehr Dynamik für eigentlich Nichts hineinzubringen, dann ist das schon irgendwie eine falsche Richtung.

Ich habe ja ein stilles, privates Forum hier seit längerem eingerichtet (hrhrhr, wollte ich als Kommentarmöglichkeit für den Blog hier irgendwie zusätzlich verwenden), ist ein "altes, traditonelles" PunBB und wer sich die Mühe macht, mal in den Quelltext zu schauen, der wird sehen, wie "leicht" das Ding ist. Klar wird auch JS-Krams bzw. Cookie-Zeugs geladen, weil es bei einem Forum auch Sinn macht (Login, Reload und mobile Darstellung einer komplexen Menü-Oberfläche (könnte man aber sicher auch massiv entschlacken noch)), aber so schaut es aus, wenn man auf unnötigen BlingBling-Ballast verzichtet. Und erstaunlicherweise kann man das aber trotzdem alles noch immer.... einfach bequem lesen! \o/ Man könnte sogar Werbung einbinden, wenn man einfach lokale, statische, reduzierte HTML-Link-JPG/PNG-Banner nimmt (ich glaube ja, dass diese historische Werbeform heute wieder deutlich besser ankommen würde bzw. wäre sie mir hundertmal lieber, als diese unzähligen Reloads von externen Werbe-Agenturen und irgendwelchen dubiosen Tracking-Servern).

So, ich habe schon den Faden verloren und weiß eigentlich nicht mehr, was ich sagen wollte, außer dem üblichen Gejammer über Webseiten, das sich alle paar Wochen 1:1 wiederholt... also lasse ich es mal wieder gut sein. Sorry! /o\


Mittwoch 20. April 2016

# Na schaut mal an, da wird zur journalistischen Sorgfalt aufgerufen. Seltenheitswert!

"Wir sind noch ein bisschen digital naiv, sagte Daniela Kraus, Geschäftsführerin vom Forum Journalismus und Medien Wien (fjum). Die ungeprüfte Veröffentlichung solcher Fotos sei symptomatisch - "erstens für den Ressourcenmangel im Journalismus und zweitens für ein mangelndes Bewusstsein im veränderten Umgang mit Social Media und User-genereated-Content". Journalistische Grundlagen wie Check, Recheck, Doublecheck "gilt für User-generated-Contend offenbar noch nicht", sagte Kraus."


# Schon fein. Ich hatte ganz vergessen, wie fluffig das gute, alte Puppy Linux und vor allem wie schnell das Teil trotz der zahlreichen Tools ist - aber auch kein Wunder, denn Puppy lädt sich komplett in den Speicher und dadurch steht alles quasi auf Knopfdruck zur Verfügung. Wenn man mit eher wenigen Programmen arbeitet (so wie ich es ja tue ~ Surfen, Schreiben, etwas Grafik, FTP) und sonst nur rumspielt, eigentlich ideal.

Ich frage mich ja gerade erneut, warum ich damals nach dem Einstieg eigentlich später auf Linux Mint umgestiegen bin, obwohl ich eh zufrieden war... mmmh?! Vermutlich steht das sogar hier im Blog wo. ^^

Der aktuelle Test tut also schon gut, mein alter Laptop freut sich, als Window manager läuft JWM, der quasi eh sich mit Openbox vergleichen lässt und mittlerweile lassen sich auch - im Gegensatz zu ganz früher in den Anfängen - mal eben auch direkt aus den Ubuntu-Quellen Pakete installieren.

Von Haus aus ist übrigens heutzutage Palemoon zum Surfen eingerichtet - früher war es der instabile Midori oder auch nur Dillo - und zum ersten Mal mag ich ihn, weil er sich dieses Mal deutlich besser anfühlt. Mh, auch interessant.

Ich werde also mal diese Woche bei Puppy picken bleiben, sozusagen heimatliche Gefühle wieder auffrischen und dann ein Fazit ziehen... denn ich habe ja ein ziemliches Problem:

Mein Mint ist einfach durch die Monate und Co. ganz schön zerfleddert und ich würde gerne mal wieder alles ganz neu, leer und frisch bereinigt aufsetzen. Problem ist jedoch das fremde, zu schwache Netzteil... steigt die Prozessor-Last, dann schnappt das Gerät ab einer gewissen Leistung ab - einerseits weil der Prozessor zu heiß wird und zugleich aber zuwenig Strom für die Komponenten wie Prozessor und Kühlung dann zur Verfügung steht. Im Alltag ist das kein Problem, denn es lässt sich die Leistung mittels Task-App "künstlich" reduzieren und damit im Zaum halten. Alles schön und gut... bei einer Installation eines Betriebssystemes jedoch - egal, ob Ubuntu, Mint, Debian pur, Arch und so weiter, fehlt diese Begrenzung naturgemäß während der Installation, da ja noch nichts definiert ist. Soll heißen, der Laptop stirbt während der Installation irgendwann unter Last ab und braucht eine kurze Pause... ein sehr ungünstiger Moment natürlich und man bleibt stecken. Und bis heute habe ich dafür keine Lösung gefunden, also z.B. irgendeinen Parameter übergeben, der die Installation im Slow-Down-Mode sozusagen fährt und im BIOS kann ich auch nichts anpassen - und extra ein Netzteil nur für die Installation auftreiben oder generell ein Neues kaufen, widerspricht meiner inneren Natur und meinem Prinzip. \o/

Bei Puppy fällt das weg... ich kann mir aussuchen, ob ich das System komplett am Stick kleben habe, die persönlichen Daten auf der Festplatte speichere oder Puppy komplett inklusive der Daten auf den Laptop kopiere. Eine großartige Installation in dem Sinn fällt allerdings quasi weg (ist ja eher ein Copy&Past) und das Problem wäre umschifft. Mmmhhh, ich muss das wirklich noch überlegen, aber vor allem erstmal wieder mit Puppy warm werden... Natürlich darf man auch nicht verschweigen, dass ich ein etwas "Älteres" verwende, genauer gesagt Tahrpup (Ubuntu 14.04 Trusty Tahr, von April 2014 mit einer LTS bis 2019).

Gut, wie auch immer, wir werden es sehen - seid ihr auch schon wie Flitzebögen gespannt, für was ich mich entscheide? Vermutlich ist Euch ja so fad (sonst würdet ihr hier kaum mitlesen), dass ihr schon an den Fingernägeln knabbert und die Leertaste dauerhaft durchdrückt... ich weiß, ich weiß, ruhig Blut, Männer und Frauen!

Und weil ich gerade so lustig drauf bin (nicht), klatsche ich hier auch mal ein paar "aktuelle" Screenshots (mal wieder) online, bisschen schauen schadet nicht, auch wenn das natürlich nichts heißt. Schließlich kann man auch Windows schön machen. ^^ Für Nicht-Techniker: das was man hier sieht ist ein Betriebssystem. Sowas wie Windows, also kein Programm wie Word. \o/

Desktop, Desktop mit Menü, Einrichten, Optionen, Zeugs installieren, Ergebnis und das Menü geht auch unten ganz klassisch im Eck. So Browser, Word und so muss ich vermutlich nicht unbedingt zeigen, oder? ^^ Gesamt ist das Teil übrigens 210~ MB groß, überschaubar, vor allem auch in Anbetracht der Tatsache, dass die Auswahl an mitgelieferten Tools recht umfangreich ist. Irgendwo gibt es auch ein Naked Puppy bzw. die Möglichkeit, sich selber Eines zusammenzustoppeln, da ist man dann weit unter den 100 MB. Wird sicher auch noch so eine Beschäftigung an einem regnerischen Sommertag am Samstag-Nachmittag. \o/

Nachtrag: Die Prozessorlast mit dem Hündchen ist übrigens dauerhaft niedrig, allerdings wollte ich gerade Youtube testen... ja hey! Der Browser wird nicht mehr unterstützt, kein Youtube - also doch Chromium oder Firefox. Seufz... schade, dass es kein Youtube für Texte gibt. ^^

Nachtrag: Bevor ein Schlaubi-Schlumpf kommt: ja, man kann Terminal-Sessions aufzeichnen und bla, so war das aber nicht gemeint.

Nachtrag: Ein zweites Update von Palemoon hat geholfen, YT läuft.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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