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Sonntag 29. Mai 2016

"Wenn ich mal groß bin, möchte ich Vermögensverwalter werden!" So dachten sicherlich viele von uns, als wir klein und noch ahnungslos vom Leben waren... aber nichts da! Auch hier übernehmen Bots die Arbeit und verdrängen uns: Roboter vermehren das Geld. Wieder ein Kindheitstraum weniger... oder so. ^^
16:28 Uhr / 29.05.2016 / 20160529162403.txt

"Kleinkind verschluckte Stein. ... Vater und Großvater reagierten sofort und verständigten die Rettung. Bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers wurde der Bub von den beiden erstversorgt und war ständig bei Bewusstsein. Der Hubschrauber brachte den Buben ins Bezirkskrankenhaus Lienz. ... Dort wird das Baby beobachtet, der Stein dürfte sich auf natürliche Weise entfernen. " Mmmhh? Rettungshubschrauber? Wir haben früher auch Steine, Blumen oder Regenwürmer verschluckt und keinen hat es geschert.... heute sind andere Zeiten, ok... aber ein Hubschrauber? Kann mich jemand aufklären? Ôo
16:02 Uhr / 29.05.2016 / 20160529155735.txt

"Jeder sollte JavaScript lernen: Microsoft-Entwickler Scott Hanselman im Interview. ... Mein Fokus liegt gerade darauf, .NET Core und ASP.NET Core auszuliefern. Wir wollen ein tolles Cross-Plattform-Framework anbieten, das jeder verwenden kann. Ich möchte nämlich, dass .NET von Jung und Alt gleichermaßen genutzt wird. Wenn jemand sagt: Ich nutze Ruby/PHP/Python/Java sollte er auch denken: Hey, C# oder F# ist auch eine super Lösung und es läuft beides auf Linux/Mac/Windows!

Der neue Stack ist modular, schneller, offener, sauberer, einfach besser gemacht!"


Ja, genau. Juhhuuu! Moment, ich gehe mal kurz brechen. \o/
15:54 Uhr / 29.05.2016 / 20160529155152.txt

Und noch ein Nachtrag, weil das gleich einmal in einem Blog und in einem (zwei) Let's Play-Video zwischendurch aufgetaucht ist: "In welcher Zeit würde ich am liebsten leben?"

Spannende Sache und beide Personen haben völlig voneinander unbahängig das Gleiche gesagt und ich muss mich dem anschließen: in den 80~90ern.

Wie ich jünger war, hätte ich vielleicht Mittelalter oder Frühzeit gesagt, vielleicht irgendwo dazwischen und so weiter. Aber sind wir uns doch mal ehrlich... In der frühen Zeit vor den 70ern war die Technologie noch recht rudimentär, soll heißen sowohl der Arbeitsalltag, die medizinische Versorgung, der Ausbau der Infrastruktur, die Nahrung, das Reisen und so weiter... all das war deutlich eingeschränkter, komplizierter und teurer, als es danach in~ab den 80ern wurde.

Frühzeit oder Mittelalter und Co. klingt vielleicht nett, klar, da werkte man noch mit Holz oder sammelte im Sonnenuntergang Beeren, aber zugleich starb man recht leicht, Rettungshubschrauber - was ist das, jeder Wald war nicht ausgebaut zum Spaziergehen und Erholen, sondern gefährlich, uneben und immer riskant, furchteinflößend auch noch, weil man damals noch nicht so aufgeklärt war und wenn der Gegenüber schlecht gelaunt war und Dir mal eben den Kopf abgehackt hat, ist auch nicht viel passiert. Spurensuche, DNA-Proben, Forensik allgemein, Wärmesuchbild und GPS-Tracking gab es damals ja noch nicht (eigentlich muss ja die dunkle Mordrate in den früheren Zeiten enorm hoch gewesen sein, denn was hätte groß passieren können? Polizeihubschrauber, Hundestaffel und Einsatzwagen... ja, wo?) und so weiter. Außerdem gab es Kriege, der Zahnarzt hämmerte noch mit dem Meißel und Hungersnöte gehörten dazu. In anderen Zeiten durfte man Pyramiden-Steine hochschleppen oder starb an Syphilis und ganz früher wurde man von einer Giftschlange gebissen und verreckte irgendwo in einem Erdloch frierend.

Ab den 70ern~80er~90ern hingegen konnte man sich plötzlich medizinisch entspannen, die Versorgung wurde immer besser, das öffentliche Verkehrsnetz wurde ausgebaut, Autos, Züge und Flugzeuge moderner und sicherer, ebenso leistbar, in Europa herrschte Frieden, MTV und Co. kam auf und prägten uns - zumindest damals noch in den jungen Anfängen - da der Inhalte noch positiv, voller Lebensfreude und auch recht kreativ war (man denke nur an die bunten Musikvideos damals), öffnete neue Horizonte und Einblicke in die weite Welt, das WorldWideWeb entstand und wurde langsam zugänglich, man konnte selber nach Informationen suchen und sich gegenseitig austauschen, unbekanntes Wissen entdecken, die ersten Spielekonsolen waren da tatsächlich noch eher etwas Kollektives, weil meistens nur einer im Freundeskreis eine Konsole hatte, also traf man sich am dort gemeinsam (SNES-Zelda damals war ein wochenlanges, gemeines Abenteuer), ebenso begann die Fitnesswelle und man sportelte, Musik, Rythmus und Natur gehörten zusammen, Zelten wurde ein anerkanntes Freizeitabenteuer, Gesetze waren lockerer als zuvor und heutzutage, der Körper war nicht mehr ein Scham-Objekt, sondern wurde gezeigt und ausgelebt, offene Freizügigkeit und Sexualität, die Mode wurde bunt und vielfältig, sogar abenteuerlich und wechselte nun ständig und frisch, Urlaube in andere Länder und am Meer waren keine Expeditionen mehr, sondern auch der Masse und mir damit als Kind möglich. Meer! Wow.

Und gesellschaftlich und politisch war zwar auch nicht immer alles im Lot, aber zumindest in Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien war es bis auf ein bisschen RAF und der Mafia recht ruhig und überschaubar, die ersten Flugzeugentführungen waren noch mit etwas "Stil", Selbstmordattentate relativ unbekannt, die Nachrichten drehten sich eher um Israel und Jugoslawien, aber unabhängig davon gab es da hier im Land keine ernsten Stolpersteine.

Auch die Menschen lebten ein bisschen mehr diesen Aufbruch - Ausländer wurde zwar immer schon skeptisch gesehen, aber man war wesentlich offener und das Miteinander gelang da auch noch, die EG bzw. die EU entstanden erst und verkörperten zumindest damals noch eine neue Zukunft und waren willkommen. Ebenso wie die Raumfahrt, die damals spannende Erfolge, Berichte und Abenteuer bot, die russische Raumstation MIR mit dort arbeitenden Amerikanern, diverse Rekorde bei Geschwindigkeiten und so weiter wurden aufgestellt, die TV-Landschaft war noch ein bisschen mehr heile Welt, Raumschiff Enterprise endete jedes Mal mit einem Moral und die Brutalität beschränkte sich auf He-Man, Turtles, Terminator und Rambo als fiktive Filmabenteuer.

Und jetzt? Ich kopiere einen großen Ausschnitt (sorry) erneut (nochmal sorry) vom Danisch:

"Denn da habe ich gelebt und weiß, wovon ich rede. Die ausgehenden Achtziger und die Neunziger waren eine geile Zeit. Gut, die Mode war hässlich, aber ansonsten war das so richtig frei, entspannt, innovativ, offen. Kennt Ihr noch die Langnese-Werbung „Like ice in the sunshine”? Oder RTL Tutti Frutti? String Tangas? Zu Silvester kam im Fernsehen noch Crazy Horse, und keinen hat’s gestört.
Diese ganze polit- und political-correctness-Scheiße herrschte damals nicht, es hat irgendwie alles gut zusammengepasst, die Musik war gut, das Internet noch gesund und einer Elite vorbehalten, die Industrie noch nicht von einigen großen Konzernen komplett gefressen, Männer waren noch Männer, Frauen noch Frauen, die Welt war sicher, man konnte fast überall hin reisen, das war einfach alles irgendwie Sommer, Sonne, Sonnenschein, unbeschwert, locker, modern.
Man konnte seine Meinung sagen, unbeschwert essen was man wollte, die Steuern waren noch überschaubar, die Staatsverschuldung noch nicht eskaliert.
Die Medien waren noch halbwegs brauchbar, der SPIEGEL damals noch Daumendick, inhaltsvoll, ein lohnendes Lesestück für eine Woche.
Die Mieten waren noch in Ordnung, die Hauspreise auch.
Irgendwie habe ich mich damals so viel besser, freier, entspannter gefühlt.

Und heute? Wir sind eine verbiesterte, verbissene, von Missgunst und Feindschaft zerfressene Gesellschaft, in der man eigentlich keinen Spaß mehr hat, sondern sich nur noch in ständiger Verteidigung bewegt, ständig aufpassen muss, was man sagt, ständig für alles geächtet und vernichtet, an den Pranger gestellt und diffamiert werden kann. Alles politisiert, alles manipuliert, alles korrumpiert.
Von unglaublicher Inkompetenz, von Willkür, von einem regelrechten Kult um die aggressiv ausgelebte Dummheit erfasst. Extreme Ideologisierung, gepaart mit der extremen Verachtung jedes intellektuellen Gedankengangs."


Sehe ich auch so. Natürlich war "früher" nicht durchgehend alles immer und nur gut. Keine Frage, meine Schulzeit und das dortige Gruppenleben war beispielsweise teilweise grauenhaft und ein dunkles Loch in meinem Leben, das bis heute nachwirkt, Politik war damals schon ein Postenschachern und Armut gab es da genauso, Gesellschaftskonflikte ebenso. Aber ich meine das von oben auch im übergeordneten Maßstab... so generell als Lebensgefühl, als jemand, der diese Zeit erlebt hat. Da gab es viel schneller so dieses "Ah - Urlaubsstimmung! Was machen wir dieses Jahr? An einen See, ans Meer, nach Italien, Griechenland, Weinwanderweg, Seele baumeln lassen, SNES spielen,....?"

Damals waren wir noch in Tunesien, tagelang durch die Pampa, Dörfer, Wüste und Salzseen, entlang der algerischen Grenze... da gab es keine Bedenken, auch wenn man im Niemandsland mit unbekannten Menschen irgendwo in einem Dorf stehen blieb. Am Meer hätte man vielleicht mit einem Seeigel in der Fußsohle gerechnet, aber nicht mit Schnellbooten und Gewehren. Beim Fliegen - sofern man nicht Flugangst hatte - war es interessant, was man für ein Essen serviert bekam und nicht, ob man eh angekommen ist. Und wenn man einer Gruppe an jungen, südländischen Männern beim Wandern in der Heimat über den Weg lief, stellte sich nicht die Frage nach Terroristen, Grenzen und Sozialstaat-Ausbeutung. Damals waren die fallenden Grenzen ein Erlebnis. Ich bin irgendwann damals mit dem Auto nach Venedig mitgefahren und hatte meinen Reisepass richtig fest in der Hand - und war fasziniert, als man bei Italien einfach so mit dem Auto durch die geschlossenen Stationen durchfuhr... keine Kontrolle, niemand, nichts. Das war großartig, spannend und beeindruckend... eine neue Welt!

Also ich würde gerne da leben, wo ich schon mal gelebt habe. Die Zeit war nicht perfekt und hatte ihre Schattenseiten, aber es war trotzdem gut. Die Zeit heute fühlt sich da nicht mehr so danach an. Und zuvor war es sie erst recht nicht... wer will schon wie meine Großeltern in einem Krieg aufwachsen, kämpfen und danach mühsam alles aufbauen, hungern und erneut um den Alltag kämpfen - wenn man denn überlebt hat. So, die Sonntagsnotiz des Tages. ^^

Nachtrag: Ja, natürlich gibt es noch viel mehr dunkle Stellen. Frauenrecht zum Beispiel oder der Luxus der heutigen Schulbildung (naja... ^^) und so weiter, klar. Das fehlte damals noch - aber (!) es war zumindest im Aufbruch und neu... und somit auch noch voller Hoffnung und Tatendrang. Auch Dinge wie Homo~ und Bisexualität und dergleichen fanden ihre Wege in den Mainstream, man begann Weltansichten in Frage zu stellen und so weiter... es war der Funken, der damals die Türen öffnete. Heute ist zwar Vieles etabliert, aber gefühlt sind da mittlerweile nur noch mehr Türen als zuvor. Oder besser gesagt: werden gerade wieder gebaut.

Nachtrag: Und ein Unterschied ist meiner Meinung nach auch: damals wollte man in der Zukunft noch Karriere machen. Das war so ein Abenteuer, eine Herausforderung. Karriere, die Welt sehen, was Großes machen. Heutzutage hingegen muss man "Karriere" machen, um in der Arbeitswelt, in der Gesellschaft und auch finanziell überhaupt bestehen zu können. Das hat sich auch irgendwie geändert.
11:30 Uhr / 29.05.2016 / 20160529104637.txt

Heute verlinke ich zur Abwechslung mal zum Danisch (ja, genau der) und zwar schreibt er mal nicht über Gender und Feminismus und was das alles für ein Schrott ist und wie krank und wie blabla (ich distanziere mich da auch davon und sehe vieles Anders), sondern mal was Lesbareres, genauer gesagt über Flugangst. Dass ihn nämlich nicht die Technik stresst, nicht das Fliegen und so weiter, sondern stattdessen die anderen Menschen. Und das verstehe ich - genauso geht es mir auch.

Ich weiß, wie Flugzeuge fliegen, war auch immer schon ein Fan der Technik und des Aufbaus, Flugsimulatoren am Computer in allen möglichen Varianten gehörten früher zu meinem normalen Alltag, ich war begeistert in meiner Kindheit über einen Holzsegler im riesigen Modellmaßstab, der ohne Motor und Co. von einem Hang geworfen gefühlte Ewigkeiten seine Runden von alleine drehte, ich mag alte Oldtimer-Flugzeuge, die noch schön analog und klapprig sind und ich genieße an einem Sommertag das Motorengeräusch irgendwo am blauen Himmel.

Ebenso nagte ich mich mal sehr begeistert durch die Aufgaben von Fluglotsen und verschlang sogar Bücher darüber, probierte Simulationen dazu aus und so weiter.

Trotzdem: Ich habe Flugangst. Allerdings auch nicht wegen eines Absturzes, Psycho-Piloten oder Bombe - ist sicher äußerst unangenehm und grausam, aber das ist es eingeklemmt in einem zum Rauchen beginnenden, zerfetzten Auto irgendwo auf der Bundesstraße, weil man nur mal eben Spazieren fahren wollte und der Gegenüber mal eben so nebenbei den Kurvenradius unterschätzte, ebenso.

Mich stresst diese Ansammlung von dicht aneinander gereihten Menschen - von denen jeder Einzelne unberechenbar ist, seltsam agiert oder Dinge tut, an die ich nicht mal denken würde. Ist auch in U-Bahnen, Aufzügen oder Seilbahnen oder anderen Dingen so. Generell bin ich jetzt nicht ein Fan von abgeschlossenen, kleinen Räumen - aber ich kann damit umgehen, wenn es notwendig ist und schon ok. Aber sobald sich da Humanoide dazudrängen, wird es anstrengend. Auch bei Konzerten - das kann ruhig in einem kleinen, engen Kellerlokal sein und dergleichen, wenn zwischen den Menschen genug Luft ist und sie alle irgendwie normal wirken.

Aber wenn man sich vorstellt, dass der schnaufende Mann, der generell leicht angeschlagen - körperlich und psychisch - wirkt, vor einem Ausgang steht, daneben seine Frau, die kaum Luft bekommt, weil übergewichtig und vermutlich nach drei Treppen eine Pause machen muss, der Mann daneben, dem sein Blick purer Egoismus und Ich-zuerst austrahlt und daneben eine Familie sich zudem ansammelt, für die alles laut und lustig ist und vermutlich bei einem Brand erstmal allen Anderen im Weg stehen, womöglich noch Fotos machen, einen Witz reißen, danach sich gegenseitig schreiend verständigen und unorganisiert übereinander stolpern... ja, das macht mich fertig. ^^

Mir fehlt so ein Vertrauen in andere Menschen bei Ansammlungen. Menschen als Gegenüber beim Essen oder Kaffee trinken sind fein, gemeinsam zu Zweit wandern ebenso oder einfach auf einem Sofa miteinander reden. Aber sobald es zu einem überdimensionierten Zellhaufen wird, beginnt in gleichem Maße mein Vertrauen in sie zu sinken. Und da sind Flugzeuge ein schlechter Ort dafür. Leider.
06:40 Uhr / 29.05.2016 / 20160529061706.txt

Samstag 28. Mai 2016

Ihr kennt das sicher... da bastelt man sehr viel herum, überlegt und plötzlich definiert man in Bruchteilen einer Sekunde - während man gerade so vor sich hin futtert - alles neu. Man lernt nie aus, vor allem habe ich mich zu sehr von der visuellen Idee bei dem Drehbank-Projekt anstecken lassen, dabei ist das (für mich) tatsächlich nützlichere Ding kleiner und kompakter sowie funktionaler. Vor allem überlege ich sehr stark, ob ich den Luxus der verschiebbaren Halterungen überhaupt brauche und nicht stattdessen mit einer kleinen, festen Holzbox, in der das Werkstück gedreht wird, auskomme. Muss man das Holzstück halt im Vorfeld genauer zurechtsägen.

Eine Sache, die auf jeden Fall sekundär geworden ist, ist die Halterung für die Feder bzw. Schnur... man muss ja mal wirklich realistisch sein. Lebe ich in Südkalifornien mit Wüste rundherum? Am Meer und um mich ist nur Sand? Auf weiten Feldern? Am kargen Berg? Am Mond?

Nein. Stattdessen lebe ich in Mitteleuropa und das heißt, egal wo ich bin, es findet sich immer wo ein Baum bzw. ein Ast, wo man die Feder mitsamt Schnur oben festbinden kann. Oder auch einen Dachstuhl, via Haken bei einem gekippten Fenster, bei der Türe, Türstock, Haltering an der Wand oder so wie ich es bei einem Durchgang habe - ein kleiner Mini-Querbalken (also Holzstock, ehemals eine Trainingsstange zum Hochziehen) und so weiter. Man findet bei uns genug Möglichkeiten und wenn nicht, dann biegt man sich zum Beispiel einen langen Weidenast zu einem Halbbogen zurecht. Es wirkt zwar mit dem Aufbau irgendwie nett bäuerlich und man könnte es auch elegant und verziert gestalten, aber der Nutzen und Aufwand entspricht da nicht den Ansprüchen (und der Mobilität und dem Gewicht). Es muss einfach kleiner und deutlich unkomplizierter werden - ausreichend um einen Holzbecher oder eine kleine Schüssel zu drehen... denn mehr habe ich für den Anfang nicht vor. So richtig große, ausgearbeitete Gerätschaften sollte ich besser mir für einen Garten oder dergleichen mal aufheben, aber ich hause ja bisher noch immer in einer kleinen Wohnung mitten in der Stadt.

Somit ein kleiner Schritt zurück und morgen mal die Mini-Kisten-Idee ausprobieren und neu bewerten. Das ist der Vorteil, wenn man mal selber was macht - man lernt mit jeder Schraube und Bohrung ein Stück dazu und bekommt mehr Gefühl für das Ergebnis und andere, mögliche Wege. \o/

Nachtrag: Das Gewicht ist nämlich so eine Sache... ich will das Teil auch mal irgendwo mitnehmen und nach einer kleinen Wanderung irgendwo auf einer Wiese ein bisschen rumdrechseln. Dazu muss das Ganze aber sehr kompakt und transportabel bleiben. Nachdem ich heute bei den Fußstützen war und jedoch gemerkt habe, wie das Ding immer massiver und massiver wurde - soll ja nicht kippen oder wackeln und muss zudem auch einer dauernden Wipp-Belastung standhalten - weiß ich jetzt, dass das als festes Standgerät eine feine Sache ist, aber nichts zum Mitnehmen. Da bringen die ganzen bequemen Schrauben zum Zerlegen nichts, wenn alle Leisten, Balken und Querplatten an die 20-30 Kilo wiegen in Summe. /o\ (Und ja, ich will das Ding bewusst aus Holz und nicht aus Plastik oder Metall.)
21:13 Uhr / 28.05.2016 / 20160528205621.txt

Also man kann sagen, was man will... aber das On-Board-Video der landenden SpaceX-Rakete ist schon beeindruckend. Die Punktgenaue Landung bei der Distanz. Respekt! \o/

Nachtrag: Das Video im Player verlangsamen auf ca. .25... dann hat man das volle Vergnügen! Und hier das Ganze von der Live-Übertragung mit dem gesamten Ablauf - sehenswert.
18:48 Uhr / 28.05.2016 / 20160528184749.txt

Freitag 27. Mai 2016

Hach... Ich freue mich gerade wie damals in der Kindheit, als ich bei einer Wohnungs~Hausparty einen ganzen Kühlschrank voll mit Dutzenden Überraschungseiern leeren durfte und danach überall irgendwelche billigen Plastik-Schrottspielsachen herumlagen.

Warum? Na, weil ich mir endlich eine Drehbank gebaut habe... Da, hier im Wiki. \o/
21:00 Uhr / 27.05.2016 / 20160527205645.txt

Jössas! "Dass uns Aliens entdecken, müssen wir in Kauf nehmen". Na die werden eine Freude haben. Wie wenn man sich einen Nagel eintritt.
06:40 Uhr / 27.05.2016 / 20160527063910.txt

"Tausende Github-Nutzer haben Kontaktprobleme". Nun, ich denke, das trifft sowohl auf den technischen, als durchaus auch auf den menschlichen Bereich zu... Und ich bin mir ganz sicher, dass die in der Reaktion über die Überschrift herrlich gerotzt und gewiehert haben... ^^

Was ich übrigens bei der deutschen Sprache so mag, sind die Fälle: Ich werde gewiehert haben. Du wirst gewiehert haben. Er/sie/es wird gewiehert haben. Wir werden gewiehert haben. Ihr werdet gewiehert haben. ^^

"Jaja, schaut nur... ihr werdet noch gewiehert haben... ich sage es Euch!" \o/
06:33 Uhr / 27.05.2016 / 20160527062843.txt

"Voßhoff will nicht mit Siri sprechen - Apples Sprachassistent Siri lauscht permanent auf Nutzeraufrufe. Deutschlands oberste Datenschützerin warnt daher vor einer theoretischen Rund-um-die-Uhr-Überwachung." Ôo

Öhm, öhm... ist heute 2011 oder so? Was sind denn das für Meldungen...? Habe ich rückwärts geschlafen? Habe ich einen Schlaganfall? Gab es in der Nacht leicht einen atomaren Zwischenfall und wir sind wieder am Anfang? WTF?!

JETZT - nachdem die halbe Menschheit ihr Stimmenprofil eingespeichert hat - warnt man vor Siri? Während im Hintergrund gerade schon mit Cortana geflirtet wird? Aahhh... achso... ja, natürlich. Ich habe den Prozess eh gerade im vorigen Beitrag erklärt, hatte es nur schon wieder vergessen. Sorry! \o/
06:24 Uhr / 27.05.2016 / 20160527062045.txt

Schockschwerenot! "Wenn das Gerät strategisch in einem Büro oder an einem anderen Ort platziert wird, könnte ein Cyber-Krimineller möglicherweise persönliche Informationen, Geschäftsgeheimnisse, Passwörter und andere sensible Informationen erlangen." NEIN?! Doch. Ooohhh!

"Das FBI empfiehlt daher, aus Sicherheitsgründen kabelgebundene Tastaturen..." - aha, wie war das mit den Zwischensteckern zum Aufzeichnen der Tastatureingaben, die ein User kaum bemerkt bzw. die man sogar im Kabel selber verstecken kann?

"Es bleibt daher unklar, warum die Warnung gut 15 Monate nach der Präsentation des Keysweepers erfolgte." Na gut, das ist ja leicht erklärt... das FBI wird aufmerksam, also irgendeiner der dortigen Bastler. Der schaut sich das paar Tage lang näher an. Dann meldet er das schriftlich an die Stelle A. Die braucht ein paar Tage, bis es als interessant geprüft wird und bei Stelle B landet. Dort findet man es zwar auch interessant, aber kann gerade nicht viel damit anfangen. Es bleibt mal liegen. Nach ein paar Wochen oder mehr, treffen sich zwei am Gang und der eine fragt den Anderen, wie es denn eigentlich mit dem Ding so ausschaut... aja, das Ding, ja, Du, ich schaue mir das morgen an, ok? Vier Wochen später bekommt A eine Rückmeldung, dass das Gerät schon fragwürdig ist, man solle mal bei dem Melder nachfragen, was er empfehlen würde bzw. soll er noch mehr Infos sammeln. Ein paar Wochen später landen die Infos wieder bei der Stelle B und dort meint man nun, ja, das könnte man eigentlich als Meldung mal raushauen. Wird weiter an die PR-Abteilung geschickt, wo es mal ein paar Wochen liegt, weil gerade viel zu tun ist und es wichtigere Meldungen gibt. Irgendwann dann darf mal der Praktikant oder die Praktikantin was Eigenes machen und soll sich eine kleine Meldung raussuchen, tippt fleißig, das nimmt der Teamchef dann nächste Woche ab, bespricht sich danach nochmal mit Stelle B und wiederum kurz Stelle A bei einem Cafe so nebenbei, schickt dem Melder den Text, ob das eh so passt - der ist gerade im Urlaub und kommt erst drei Wochen später, gibt sein ok... und siehe da... es wurde publik gemacht. Wetten wir? ^^
06:18 Uhr / 27.05.2016 / 20160527060819.txt

Weil das gerade da und dort bereits als großartig gefeiert wird, schreibe ich es halt hier auch hin - zum Theme Tante Google gegen Onkel Oracle: "Java-APIs are protected by fair use". Alle Javaphilen Menschen können also aufatmen. \o/
06:01 Uhr / 27.05.2016 / 20160527055545.txt

Donnerstag 26. Mai 2016

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich erst mit dem heutigen Tag und in diesem Alter das Konzept einer "Pole Lathe" kennengelernt habe. Im Netz finden sich eh auch haufweise Bilder (z.B. dieses hier) und Videos dazu... \o/

Interessant, dass ich dieses Konzept bisher so noch nicht bewusst gesehen oder wirklich wahrgenommen, aber sicherlich schon da und dort bei Veranstaltungen gesehen oder in Büchern mal überblättert habe. Und natürlich gefällt mir der Ansatz gleich viel, viel besser und erscheint auch deutlich machbarer für mein eigenes, kleines Holzprojektieren - denn ich will mir ja ein paar solcher Dinge im kleineren (Wohnungs-) Maßstab zusammenschustern und dabei eben nach Möglichkeit auf so viele "beweglichen" Teile wie möglich (Welle, Lager, Riemen, Stellringe und so weiter) verzichten und ebenso auf Strom oder ein Schwungrad (wobei das als universales Ding dennoch im Raum schwebt - kann man dann auch für Schleifen und so weiter verwenden). Wie auch immer - ich muss mal diese Drehbank-Version in einem kleineren Maßstab austesten. Auf jeden Fall eine feine Sache und schön rudimentär!

Nachtrag: Auch ein gutes Bild, in dem Fall mit einer Feder hinten. Und hier noch eines mit einem Gummiband.

Nachtrag: Na, dann gleich mal ganz schnell ausprobieren, wie es mit dem Kraftaufwand und so ausschaut, um es ein bisschen besser einschätzen zu können - einmal mit dem Fuß und einmal mit der Hand... sorry, nur Handybilder und natürlich nur ein schneller Test, der aber dafür, dass das jetzt so eine 2 Minuten-Aktion war, erstaunlich gut geklappt hat... und zwar sogar besser, als damals mit dem (schwachen) Motor: Bild 1, Bild 2, Bild 3 und Bild 4. Ich habe allerdings gerade das passende Werkzeug für das Holz nicht dabei, aber der Test mit einem "scharfen" Schraubenzieher hat gezeigt, dass das schon vom Prinzip auf jeden Fall klappt. Jetzt muss man das Ganze nur noch solide und natürlich etwas größer bauen - und vor allem auch was Besseres finden als so ein Gurkenglas-Gummiringerl. ^^

So im Nachhinein stellt man (s)ich aber schon auch die Frage, warum man nicht von Anfang an diesen Weg gewählt hat und damit den ganzen Aufwand mit der Welle und den Riemenscheiben auslassen hätte können? Gute Frage.
17:52 Uhr / 26.05.2016 / 20160526174045.txt

Hrhrhr - ja, das ist schon gut. Das habe ich mir auch bereits oft gedacht, dass ich gar nicht wissen will, was andere Bewohner da draußen von uns gerade so wahrnehmen. ^^
15:53 Uhr / 26.05.2016 / 20160526155300.txt


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