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Dienstag 19. April 2016

# Übrigens hier noch eine Grafik bezüglich des Ressourcen-Verbrauchs verschiedener Window manager. Nicht von mir, nicht geprüft.

Bin außerdem über einen alten USB-Stick gestolpert, auf dem noch ein Puppy läuft... und hey, ich hatte es anno dazumal richtig schön und fein eingerichtet, die Oberfläche und Shortcuts angepasst, optisch kommt es damit einem frischem Linux Mint eigentlich ziemlich nahe, aber läuft mit JWM und am Stick kleben gerade mal in Summe 200 MB (inklusive Programme und einigen Fotos) und schnurrt wie ein junges Kätzchen aus dem Speicher. Mmmhh, da habe ich doch glatt mal wieder Blut geleckt... muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen, immerhin habe ich in Wirklichkeit eigentlich erst mit Puppy als Initialzünder meinen Weg zu Linux gefunden. DSL, Slax, Slitaz und so weiter hatten mich damals und bis zu dieser Zeit kaum gereizt oder in den Bann gezogen, erst mit Puppy (DSL war mir zuwenig) wurde ich neugieriger, weil es eben so schön fluffig war und deshalb gleich mal ein Jahr Windows-Abstinenz damit gefeiert, sogar mit Skype noch und so weiter (wenn auch zugegeben mit einigen Schwierigkeiten, da es dort doch etwas anders läuft und so ein Puppy immer schon vor allem in der frischen "Installation" wirklich dermaßen hässlich und vergessen ausschaut, dass man eigentlich massiv abgeschreckt ist... hatte beispielsweise nie die unglaublich schäbigen Wallpapers verstanden)... es ist wieder Zeit für aktualisierte Nostalgie! \o/


# Ich habe mir ja bei diversen Spielereien mit Window managern meine Xfce-Einrichtung zerfasert bzw. ein bisschen zu viele Tools durchgetestet und Aufgaben übergeben, die sich gegenseitig im Weg standen... anfangs war das durchaus ärgerlich, aber es hatte anscheinend doch etwas Gutes, denn mein alter Laptop-Lüfter ist jetzt unerwartet etwas ruhiger unterwegs. Bisher hatte ich da eigentlich keine besondere Korrelation gesehen, mich aber auch nicht weiter um Auslastung und dergleichen einzelner Prozesse groß gekümmert bzw. da sozusagen nachgemessen, um den Schuldigen zu finden, aber gut - da war doch irgendwas "Indiviuelles" schuld. Sei's drum, keine Zeit und Lust, es läuft etwas besser. Also: aha, auch gut.


# Immer nett und interessant zu hören, deswegen der Hinweis auf den neuen Alternativ-Podcast von Frank & Fefe (und Gästen).


# Mal etwas Retro-Erinnerung an die jüngere Zeit des Lebens: "Zehn bis zwölf Stunden täglich am Rechner, ständig neue Regeln und bessere taktische Möglichkeiten durch Big Data: Eine Karriere als E-Sportler ist außergewöhnlich hart."

Hach, da muss ich gleich nostalgisch an die Zeit zurückdenken, als ich in Nascar Racing 2003/2004 Season Runde um Runde am PC gedreht habe, über Wochen und Monate hinweg und nur um ein paar Zentelsekunden noch schneller zu werden, ganz alleine... \o/ Diese Zeit damals habe ich wirklich geliebt, speziell an Regentagen im Sommer ging es von einem stundenlangen Rennen zum Nächsten - da hatte ich tatsächlich im Vorfeld trainiert und bin völlig hineingekippt - speziell die Talladega-Strecke... mmmmhhh! War aber wirklich auch ein großartiges Spiel für die damalige Zeit. Unfälle, Überschläge, Rauch, röhrende Motoren, Boxenfunk und das Alles in rudimentärer Grafik aus heutiger Sicht, aber es hatte trotzdem schon so einen kleinen Hauch von visuellem Realismus.

Nachtrag: Ebenso großartig und von mir heiß geliebt war damals übrigens Grand Prix 4 - eines der wenigen Spiele (wie Nascar), das, wenn man alle Spieler-Hilfen deaktiviert hatte, so war, dass man tatsächlich bei jeder Runde ernsthaft kämpfen musste und nie ganz sicher war, ob man es wirklich aus der Kurve schafft oder vielleicht doch noch das Hinterteil auf der Gerade ausbricht, weil der Wagen schnell bockig wurde und die Geschwindigkeiten hoch waren.

Nachtrag: Und Richard Burns Rally! \o/ Mein bester Freund und ich bezeichneten es ja immer als das "Kartonschachtel-Rennen", weil es kein Schadensmodell gab und bei Unfällen die Autos wie Schachteln einfach umkippten bzw. sich holprig überschlugen und nichts passierte. \o/

Nachtrag: Vermutlich habe ich das Alles schon mal getippt, oder?


# "Die Menschen stellen uns Fragen in der Technologie des 21. Jahrhunderts, Politiker verstehen diese in der Sprache des 20. und antworten mit den Lösungen des 19. Jahrhunderts." Zumindest da hat sie recht.


# Ein kleiner Einblick in die Welt des digitalen "Knacken" von Systemen. Die Anleitung - ungeprüft, in Spanisch, also Translate verwenden und Obacht bei den dortigen Links (paar schlagen an). Und ein bisschen hier bei Golem lesen.


# Diesen Trend, Smartphones beim Telefonieren wie Funkgeräte zu halten und damit zwischen Ohr und Mund hin und her zu pendeln, habe ich irgendwie noch nicht ganz verstanden. Vor allem verwendet man die Dinger genau deswegen, weil sie sich eben weiterentwickelt haben. Ist ungefähr so, als würde ich einen neuen, modernen PKW, Baujahr 2016, nehmen und dann wie beim Reiten am Dach auf Decken sitzen oder ein Pferd vorspannen.


# "Und sie wiederholt sich deswegen, weil immer wieder unwissende Menschen dieselben Fehler machen wollen. Und diese Wiederholung wird man letztlich nur dann verhindern können, wenn man über diese Fehler aufklären kann – etwa über ein gut dokumentiertes Gedächtnisarchiv, wie es heise online, Telepolis etc. heute hat. Der eine oder andere wäre überrascht, dass sich die Argumente derjenigen, die versuchen die Bürgerrechte immer weiter auszuhöhlen, über die letzten 20 Jahre nicht verändert haben."


Montag 18. April 2016

# Ganz toll. Diverse Window manager ausprobiert (TinyWm, Openbox, Awesome, Ratposion und so weiter), ihren Verbrauch ein bisschen beobachtet und im Gegensatz dazu gleich mal meine angepasste Xfce-Oberfläche gekillt. Ich bin genervt.

Nachtrag: Natürlich nicht absichtlich. Aber erneut eine Erinnerungen daran, dass es schon Sinn macht, auf minimalistische Standard-Einstellungen zu setzen. Die Krönung wäre natürlich TinyWm ohne viel Radau langfristig, aber dazu bin ich wieder zu verwöhnt~bequem.


Sonntag 17. April 2016

# Dass die Leute sehr oft Conky mit 50.000 Werten auf ihren Monitoren laufen haben, ist schon auch so eine Sache wie blaue Lichter unter dem tiefergelegten VW, oder? ^^


# Ich besitze ja keinen Garten oder dergleichen, sondern grundel in einer Seitengasse in Wien rum, aber trotzdem gibt es so Überlegungen, sich zumindest am Fensterbrett wieder mal etwas Blühendes anzulegen. Ich hatte ja mal eine kleine Wildkräuterblumen-Wiese in einer Tasse am Fensterbrett. Hatte zwei Monate gedauert, aber dann blühten tatsächlich bunte, heimische Blumen von der Wiese immer wieder da und dort auf... feine Sache (wenn man keine Katzen hätte). So weit so gut, aber die große Schwierigkeit dabei war und ist ja, an "saubere" Samen zu kommen.

Wenn man sich anschaut, wie die Leute in den Supermärkten und Baummärkten stupide massenweise Blumen, Samen, Knollen und Co. kaufen, ohne aber irgendwie zu überlegen, woher kommen denn die Dinger eigentlich, wer ist der Produzent, in welchem Land werden die produziert bzw. "industriell gesammelt" und sind sie überhaupt heimisch oder ortsfremd und so weiter... dann ist das schon frustrierend.

Auch fehlt Vielen das Gefühl, dass diverse Zierpflanzen oder artfremde Anpflanzungen sich ja auch durch Wind, Gartenabfälle, Schuhe, Tiere und so weiter verteilen und sich somit ungewollt in der Wildnis breit machen (manche glauben ja wirklich, dass ein Gartenzaun schützt - vermutlich sind das die gleichen Menschen, denen ein Atomkraftwerk im Nachbarland egal ist, weil "da ist ja eh die Grenze dazwischen"), abgesehen davon, dass diese Samen-Sackerl natürlich nicht liebevoll von der Hand in dem Garten ums Eck gesammelt werden, sondern massiv selektiert~gezüchtet sind und aus anderen Ländern und Großzuchten fernab importiert werden - wer sich da schon mal den Aufwand gemacht hat, die Firmennamen zu googlen und weitere Verbindungen nachzuspüren, der wird feststellen, dass die Meisten dieser Säckchen schlussendlich von 4~5 großen Firmen stammen, darunter welche mit zweifelhaftem Ruf oder Solche, die auch in anderen industriellen, wirtschaftlich-radikalen Agrar-Bereichen eine Rolle spielen und dabei teilweise in der Kategorie Monsanto und Co. zu finden sind.

Und das Zeug streuen sich dann Viele glücklich und zufrieden in ihren Familiengarten und glauben, der Natur nun was Gutes zu tun. Da werden Misch-Blumenwiesen aus irgendwelchen schön ausschauenden Fotocollagen ausgewählt und angelegt, weil "gut für die Natur", aber die heimischen, ortsgebundenen Insekten vor Ort verhungern dann trotzdem, weil ihre Körper, Münder, Rüssel und so weiter an diese Blumen gar nicht angepasst sind oder sie zur falschen Zeit blühen und dergleichen.

Auch mähen die Leute einfach ihre Gärten in einem Stück glatt ab, ohne "Fluchtstreifen" dazwischen übrig zulassen bzw. einige Ecken oder Stellen später zu mähen, um die Wiesenpopulation stabil zu halten. Zugleich schütten viele dann irgendeine Pseudo-Spezial-Mischung an Erde auf und verteilen sie munter, berücksichtigen aber die Düngemittel darin nicht oder dass die Mischung gar nichts mit den örtlichen Bodenbedingungen zu tun hat.

Und dann wundern sich alle, wo die echte Natur geblieben ist und freuen sich zugleich, wenn mal - so wie heute - eine importierte Zierpflanze den Wegrand mitten im Wald ziert... \o/ Ich bleibe dieses Jahr vermutlich bei Löwenzahn, Gänseblümchen und etwas Klee, sofern ich mich endlich ranhalte und nicht wieder darauf vergesse bei der nächsten Tour. Das freut Bienen und andere Insekten (wobei die schaffen es eh nie bis daher in meine Gasse) und sind eigentlich immer schön.


# Ich hatte ja diesen Eintrag mal eben gepostet und der Martin hatte gleich den fachmännischen Verdacht geäußert, dass da was nicht stimmen kann. Zu recht, denn es tauchen nun auch überall da und dort die Hinweise auf, dass es sich um einen viralen Hoax handelt.

Nachtrag: Hier die Geschichte (deutsch hier) dazu. Alles nur virales Marketing.


Samstag 16. April 2016

# Mmmmhhhh, im Hinterhof wird gerade gemäht... dieser Geruch! Wiese, Sommer, Sonne... herrlich! Da ist es fast egal, dass SLim sich am Laptop aufhängt und ich doch wieder bei mdm gelandet bin.


# Internet-Hölle: 600 Millionen IP-Adressen Bauernhof zugeordnet. Abseits von dem technischen Aspekt, muss man vor Menschen schon auch irgendwie generell Angst haben. \o/


# Falls jemand was Sinnvolleres als den letzten Beitrag lesen möchte, dann empfehle ich den - mittlerweile schon alten - Text The Duct Tape Programmer.

"One thing you have to be careful about, though, is that duct tape programmers are the software world equivalent of pretty boys... those breathtakingly good-looking young men who can roll out of bed, without shaving, without combing their hair, and without brushing their teeth, and get on the subway in yesterday’s dirty clothes and look beautiful, because that’s who they are.

You, my friend, cannot go out in public without combing your hair."
^^



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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