Zum Inhalt springen

Freitag 25. August 2017

Dadurch, dass ich fast alle Einträge am Smartphone tippe, sind Rechtschreibfehler hier Standard. Tut mir leid, aber bis heute hasse ich Touchscreens und Wortkorrektur-Lösungen sowieso und ohne geht es auch nicht. Ignoriert sie einfach, speziell Groß- und Kleinschreibung.
06:58 Uhr / 25.08.2017 / 20170825045807.txt

Genau das stelle ich mir als Worst Case vor und ein Mitgrund, warum ich generell keine Leihautos nutze: zertrümmertes Car2Go-Fahrzeug der gehobenen Klasse mit Frontalschaden in einer Parklücke bei mir am Eck. Unfallspuren und Trümmerteile daneben an der Kreuzung.

Aja. Ein übermotorisiertes Mietfahrzeug ausborgen und damit prompt einen Totalschaden erleiden. Wie unangenehm! \o/

Moment, denn es geht noch weiter! Dann auch noch ein zweites Auto daneben mit eingedrückter Seite und geöffneten Airbags. Mhm. Ein Mietfahrzeug ausborgen und dann an einer Kreuzung den Rechtsvorrang verletzen und prompt einen Unfall verursachen. Mmhh. \o/

Aber es geht noch weiter! Ein übermotorisiertes Mietfahrzeug ausleihen, damit eine Rechtsvorrangverletzung begehen und damit einen Unfall verursachen mit einem.... Polizeiauto. Nanananaaaaa. /o\
06:33 Uhr / 25.08.2017 / 20170825043342.txt

Weil das gerade in anderen Text-Kreisen da und dort ausgebreitet wird, möchte ich nochmal anmerken, dass heute wirklich niemand mehr sagen kann, er hatte keine Möglichkeit dazu - wenn er in einem der klassischen Europa-Ländern lebt und einen Computer-Zugang oder etwas Taschengeld hat. Kein Mann - und auch keine Frau - können mehr sagen, dass die Welt des Programmierens, Webseiten-Erstellung, Grafik und Multimedia und so weiter nicht zugänglich ist, weil sie daran gehindert werden. Jeder und jede kann sich heutzutage jederzeit eine Raspberry Pi oder vergleichbares Pendant um wenige Euro selber online oder im Geschäft kaufen kaufen, ebenso finden sich genug nachgeworfene, alte Rechner da und dort, die einen schnellen und leichten Einstieg in diese Welten ermöglichen. So gut wie alle der Programmier- oder Gestaltungsmöglichkeiten sind frei zugänglich, lassen sich einfach herunterladen sowie installieren und sind oftmals sogar unter einer freien Lizenz. Ebenso kann Jeder und Jede seine Ideen, seine Produkte und Ergebnisse auf einer eigenen Webseite um wenige Euro publizieren. Daran wird man nicht gehindert, sofern man sich nicht auf die politische Ebene niederlässt. Dass sich vielleicht niemand dafür interessiert, ist eine andere Geschichte, aber bei der richtigen Präsentationsart und Publikation im Netz unabhängig von dem Geschlecht. Der Markt ist groß, der Markt ist übersättigt und der Markt war und ist noch nie "nett" gewesen, aber dafür funktional.

Und wie kommt man dazu? In dem es einfach gemacht wird. Man muss sich für die Materie interessieren und das Wichtigste - und das ist der große Unterschied in dieser ganzen Diskussion um Benachteiligung und andere Dinge: man muss solche Dinge auch in der Freizeit ganz alleine und nur für sich machen wollen. Und dabei Spaß haben. "Computern" kann man nicht lernen, man kann auch nicht lernen, ein Nerd zu werden oder ein Freak. Das ist man entweder oder man wird es durch das Beschäftigen mit den Dingen.

Mein kleiner Blog hier hat keinen Zweck, er hat kein Ziel und er wird kaum gelesen - aber schon alleine durch Stunden an Beschäftigung damit und den Hintergründen und den Millionen Änderungen lernt man jedes Mal eine kleine, neue Sache dazu, erhascht eine neue Erkenntnis und wird sattelfester. Das gilt für alle Projekte, die ich je mit oder am Computer gemacht habe. Alleine die Rumspielerei mit Linux ist lernintensiv. Da heißt es stundenlang - freiwillig und in Eigeninitiative - in der Nacht oder um vier Uhr in der Früh - sich durch Manuals und sonstige Anleitungen quälen, nur weil man irgendwo eine Partikel-Winzigkeit ändern möchte. Und nein, das ist nicht immer Spaß. Manchmal ist es unglaublich frustrierend, manchmal ist es sterbenslangweilig und manchmal dauern solche Phasen nicht nur Stunden, sondern Tage oder gar Wochen. Oder noch länger. Und manchmal hat man Tagelang kleine Buchstaben am Bildschirm herumgeschoben und wirft dennoch alles am Ende in die digitale Tonne. Da vergeht ein halbes Leben am Monitor, wo andere Humanoiden in der "realen" Welt herumhüpfen oder einen Kaffee trinken. Wer die Materie aber mag - oder "es wissen möchte", der macht es dennoch und das konsequent.

Und dazu brauche ich niemanden. Dazu braucht es keine Gruppe, dazu braucht es keine Schule (nett, wenn sie die Basis vermitteln), dazu braucht es aber auch keine Förderungen, keine eigenen Strukturen, keine Workspaces und keine speziellen Förderungen, wo man künstlich etwas auffüllt, das nicht da ist. Der beste Ort, um zu "Computern" ist das Wohnzimmer oder Kinderzimmer oder was auch immer in den eigenen vier Wänden. Monitor, Tastatur, Maus und ein billiger Rechner am WWW und es geht los. Das Netz platzt vor Tutorials, man findet überall Hilfe, Anleitungen und Lösungen - ohne, dass man je mit Jemanden diskutieren, sprechen oder wie auch immer sonst kommunizieren muss - man wird hier also nicht ausgeschlossen, denn lesen kann ich was ich will, ohne, dass ich hier benachteiligt werde. Mir hat nie jemand all diese Dinge hier je beigebracht, außer vielleicht mal ein Austausch mit Freunden... es ist so gut wie alles eigenständig erarbeitet und erlernt. In den Ferien, im Urlaub, unter der Woche nach der Schule oder nach der Arbeit heutzutage. Ich habe tausende Stunden darin investiert und kann dieses Wissen heute auch beruflich einsetzen - ohne großartiger Ausbildung oder einem Förderprogramm.

Und so wie in allen Bereichen - und speziell in der Welt der nüchternen, kalten, emotionslosen und faden Computern - setzt sich die beste oder einfachste Lösung durch. Wer genau ein Tool geschrieben hat, ist mir als Anwender ziemlich egal und schnuppe, solange es nicht verseucht ist, meinen Rechner zerstört und das Ding eine sinnvolle Ergänzung für meinen digitalen Alltag und leistbar ist. Aber das muss man halt einfach machen - und nicht jammern und darauf warten, dass da irgendwo via Gesetz, Quote, Förderung oder Workspaces mein Bedürfnis gelöst wird - weil so funktioniert diese Welt einfach nicht. Dazu ist sie zu statisch, zu komplex und zu Einzelgängerisch. Computer ist nichts Kollektives per se, den Einstieg muss man halt schon selber finden und suchen. Und es vor allem auch wirklich wollen.
06:04 Uhr / 25.08.2017 / 20170825040416.txt

Donnerstag 24. August 2017

Ohoha.... wer hätte das gedacht? Falls sich jemand noch an dieses leidige Thema der Armbanduhren erinnert, der hat vielleicht mitbekommen, dass ich anno dazumal auf ein Paket gewartet hatte, das sich ganz schön dahinzog und irgendwo durch die Welt eierte. Der eine Teil landete ja dann doch noch irgendwie bei mir, der Andere allerdings blieb ein bisschen verschollen. Kurioserweise ist beispielsweise ein Armband um 4 Euro schon seit Wochen unterwegs und erreicht mich erst vermutlich Mitte September laut Tracking-Status, das Ding ist allerdings schon längst bei mir eingetroffen und war sogar bereits auf einem Ausflug dabei. Bin ja gespannt, wie nachher die Begründung lautet, wenn das geplante Lieferdatum erreicht ist. ^^

Unabhängig davon, ist der tatsächliche zweite Teil eingetroffen und manifestiert die Lust auf Armbändchen mit der tragbaren, von Menschen konstruierten Zeit auf ein Neues - ja, ich hatte es Euch verschwiegen, weil es mir auch ein wenig peinlich ist. Momentan wechsle ich die Retro-Plastik-Bomber, die verchromten Resin-Gehäuse, täglich aus. Und je nach Lust und Laune und vor allem emotionaler Stimmung landet ein anderes Teil auf den behaarten Greif-Stäbchen, die aus dem Körper ragen. Die hier kennen wir bereits - Foto - und ich mag ja das klare Bild eines Ziffernblatt, wo man die Zahlen in Nanosekunden deutlich bestimmen kann, aber die Farbe weiß und Chrome bzw. Silberplastikwasauchimmer sind manchmal schon fast zu edel für mein Streuner-Dasein zwischen billigem 5 Euro Polo-Shirt aus der Reduktion und König der Löwen-T-Shirt in Kombination eines Augenringe-Erwachsenen, dessen 40er am Horizont nicht allzuweit steht. Deshalb: wo eine zeitlose, helle Schwester streunt, findet sich auch schnell ein düsterer Bruder, der ein wenig dezenter aus dem Schatten tritt - widersprüchlich für meinen erst vorhin erhobenen Anspruch mit einem schwarzen Ziffernblatt ohne Ziffern: Foto. Und es ist eine Freude, die mich nun heute durch den Tag begleiten wird.

Nachtrag: Was mich übrigens so beruhigt ist, dass wirklich keiner davon Notiz nimmt oder der ständige Wechsel bisher jemanden aufgefallen ist, obwohl so manche Mitmenschen schon mehrfach nach der Zeit gefragt und darauf gestarrt haben. Ich finde solche Dinge enorm angenehm, denn die kleinen Alltagsfreuden sind eben die, die man ganz für sich lebt, ohne, dass man sie da Draußen in dem harten Stadtdschungel zelebrieren oder vor Anderen in der Situation extra mühsam deuten muss. Ich kann Euch das wirklich nur empfehlen! Müssen ja keine Massenproduktions-Uhren sein, geht ja auch mit Armbändern, Kieselsteinen oder der Blumen-Baum-Blatt-Press-Sammlung zwischen den Büchern zuhause. Irgendeine kurzfristige, oftmals gerne unterdrückte Beschäftigung für die Routine des Lebens benötigt man auf jeden Fall. Wobei natürlich die Kombination einer Casio Vintage-Uhr und das Gärtnern in einem Biogarten und Rumwühlen in der Erde auch eine feine Sache wäre... aber das ist zu schwierig umzusetzen. Man kann nicht Alles haben, aber man kann sich über das Wenige auch einfach freuen. \ô/
05:45 Uhr / 24.08.2017 / 20170824034506.txt

In den letzten Tagen ist mir mal wieder klar geworden, wie enorm wichtig es ist, dass man in Unternehmen nicht nur Lösungen und Erweiterungen sucht, sondern vor allem als ersten Ansatz mit einem Rotstift durchläuft. Damit meine ich nicht das Wegrationalisieren von Menschen, sondern von Tätigkeiten und deren Umfänge, die oft historisch gewachsen, Unsummen an Zeit, Energie und dergleichen auffuttern und mehr Stolpersteine als Funktion beinhalten. Ich muss mir das auch selber immer wieder bewusst machen, wie sehr der Fokus auf Minimalismus bei Projekten wichtig und eine Voraussetzung ist und welche enormen Freiheiten sich erst daraus ergeben. Ein Bruch der Standards und von Regelwerken geht damit nicht automatisch einher, aber dafür der konzeptionelle Aufwand und der gesamte Rattenschwanz, der angebunden alles vernetzt und sich in sich verfangen lässt. Heute und morgen wird auf jeden Fall so ein Tag sein, wo ich da und dort einfach einen Baustein auf den vielen Listen streiche - es wird gut sein und das auch im Gesamten und für das Gesamte. \o/
05:08 Uhr / 24.08.2017 / 20170824030845.txt

Dienstag 22. August 2017

Ich muss wirklich mal ausrechnen, wie viele Stunden und Tage meines Lebens ich mit Warten an der Ampel und auf die Öffis verliere.

Nachtrag: Gerade herumgerechnet... dürften locker an die 60 Stunden pro Jahr sein und das bei einer niedrigen Schätzung.
06:33 Uhr / 22.08.2017 / 20170822043351.txt

Gestern dann noch eine alte, stark verfärbte und an manchen Stellen fast ein wenig porös wirkende Damen-Uhr ohne Armband aus einem Behälter gezogen, den ich eigentlich wegschmeißen wollte... so ein billiges Eduscho-Tchibo-Ding, das vermutlich damals auch um die 5~ Euro gekostet hatte und ganz vergessen war. Zumindest dürfte sie bei mir bereits seit gefühlten 10 Jahren ihr nicht vorhandenes Dasein gefristet haben und war zwischen Batterien und anderem Metallkram lose eingelagert.

Nichts für das Männerhandgelenk, aber dennoch ein guter Moment, um mal zu schauen, ob die Kleine denn eigentlich noch läuft... also den gedrückten Boden (Sprungdeckel) mit einem Taschenmesser geöffnet, das Innenleben wirkte sauber und glücklicherweise ist auch die Knopfzelle nicht ausgelaufen. Also mal eben die Zelle ausgetauscht und siehe da, geräuschlos und völlig dezent verrichtet das kleine Uhrwerk aus der Massenproduktion wieder konzentriert sein Werk.

Danach noch - etwas radikal, aber ergiebig - mit Zahnpasta das goldfarbene, mit dunklen Verfärbungen, kristallisiertem Pulver und gefestigter Lack-Kruste überzogene Gehäuse gereinigt und längere Zeit lose poliert, die angegebene Wasserfestigkeit und den Dichtungsring beim Reinigen auch gleich getestet... anschließen den Metall-Boden mit Schleifpapier noch von zwei tiefen Kratzern befreit und mattiert und siehe da, das Ding leuchtet wieder und schaut durchaus fast wie neu aus - Foto.

Leider habe ich Depp gedankenloserweise natürlich - obwohl ich das Smartphone direkt daneben liegen hatte - keine Fotos von davor gemacht, aber der Unterschied ist tatsächlich enorm - wie Tag und Nacht. Eigentlich würde nun nur mehr ein neues Armband fehlen und sie könnte wieder zurück an die ursprüngliche Besitzerin wandern und neu durch das Leben getragen werden, wenngleich auch solche kitschigen Uhren wohl eher für die Wühlkisten beim Handyshop gemacht sind oder waren und sich diese auch tausendfach da und dort bei Flohmärkten, Ramschgeschäften oder auf Ebay finden. Auf der anderen Seite gibt es die Marke heutzutage nicht mehr und die Kleine wirkt solide, hat Gewicht auf dem Gehäuse und ist nutzbar - warum also nicht wiederbeleben? Willkommen zurück!
06:03 Uhr / 22.08.2017 / 20170822040333.txt

Erst fünf Uhr vorbei, aber irgendwie schon etwas gestresst... vor allem: es wird bereits merkbar später hell und früher dunkel wieder. Es ist soweit. Adieu Sommer!

Nachtrag: Übrigens gibt es bereits bei meinem Supermarkt unten die ersten Lebkuchen zu kaufen.
05:20 Uhr / 22.08.2017 / 20170822032052.txt

Montag 21. August 2017

Und eines muss ich im Leben nach wie vor lernen... das nennt sich "Abschalten". Ich bin einer dieser Menschen, wo der Kopf immerzu weiter rattert und arbeitet und Arbeit und Co. nicht wirklich ruhen lässt. Oder zumindest gedanklich ständig streift und deswegen sich selber nicht immer die Ruhe erlaubt, mal einfach stundenlang am Abend irgendwo zum Beispiel Texte im Netz zu lesen. Oder stupide auf einer Seite herumzusurfen, ohne, dass danach etwas Sinnvolles herauskommt oder irgendein Nutzen im Leben gewonnen ist. Dabei tut genau das so gut im Alltag.
20:51 Uhr / 21.08.2017 / 20170821185115.txt

Einen vielleicht bereits bekannten Hörbuch- oder auch Lesetipp hätte ich da noch, der schadet in der heutigen Zeit auch ganz sicher nicht und ist weiterhin gültig: Über den Umgang mit Menschen (Hörprobe) von Adolph Freiherr Knigge, veröffentlicht 1788. \o/
05:55 Uhr / 21.08.2017 / 20170821035554.txt

Sonntag 20. August 2017

Und zum Abschluss des viel zu kurzen Wochenendes ein Film für den Ausklang: La Grande Bellezza.

Und wenn wir schon bei Sorrentino sind... Ewige Jugend passt auch gut in das Fahrwasser.
19:48 Uhr / 20.08.2017 / 20170820174801.txt

"...zuvor muss allerdings die Baustelle stabilisiert werden, und hier sind die Schäden offenbar weit größer als ursprünglich vermutet. Angesichts neuer Erdbewegungen am Dienstag wird die betroffene Tunnelröhre nun komplett mit Beton ausgefüllt, wie das Nachrichtenportal HNA mit Verweis auf den DB-Zuständigen Sven Hantel berichtete. Mit eingegossen wird Medienberichten zufolge dabei auch eine der rund 40 Millionen Euro teuren Tunnelbohrmaschinen, da es nicht möglich sei, diese zuvor zu bergen."

Logistikalptraum auf zentraler Güterroute. \o/

Nachtrag: Man stelle sich übrigens Archäologen vor, die nach Hunderten Jahren - und nachdem Trump und Kim die Oberfläche nuklear gereinigt haben - Beton im Erdreich entdecken, sich wundern, nachbohren und darin eingebettet eine altertümliche, riesige Bohrmaschine finden, die man einige später in einem Museum bewundern kann. Mitsamt Schild "Relikt. Metall, Plastik und Glas auf Beton. Mutmaßliche Opfergabe des Kommerzialis Habitus. Zeitalter: Anthropozän, um ca. 2000~2100 n. Chr." ^^
05:49 Uhr / 20.08.2017 / 20170820034903.txt

Freitag 18. August 2017

Manchmal bin ich überrascht, was für Dinge ich auf meine alten Tage noch nachträglich lerne und bisher völlig umschifft habe... display:table und display: table-cell um das lästige Floaten von Div-Containern zu umschiffen. Sehr simpel und eine schnelle, durchaus solide Option. \o/
19:02 Uhr / 18.08.2017 / 20170818170253.txt

Seit 4:10 Uhr wach und dadurch leicht dezent müde. Gestern noch Abends, nach einem langwierigen Tag, über den lauten Nachbarn geärgert, dann über den Hund im Hof, der anscheinend alleine und wartend sein Dasein fristen muss, bis Herrchen oder Frauchen wieder heimkommen und in seiner erzwungenen Not sich nicht anders zu helfen weiß, als zu Bellen - was verständlich und anstrengend zugleich ist - und überhaupt über einige Dinge, die sich mal eben binnen weniger Minuten im Alltag ändern und das Leben nicht gerade leichter machen. Nachdem das Rumliegen auch ein wenig Nichtssagend ist und sich das Ganze spannungstechnisch schnell erschöpft hat, bin ich dann mal ein wenig in der Wohnung ziellos hin und hergelaufen, habe dann mal eben - so wie bei meiner Seite - auch bei den Fotos drüben einen Teil des unnötigen CSS entfernt (und es wird noch weniger bei Gelegenheit) und dann zum Finale des Morgens fast einen Herzinfarkt bekommen, weil natürlich der vergessene Wecker mit ungefähr 280 Dezibel durch die Wohnung schallte, schepperte und ratterte und es gefühlte Stunden dauert, bis man nach wenigen Sekunden den erlösenden Hebel gedrückt hat.

5:48 Uhr. Der Tag beginnt ja gut. \o/
05:48 Uhr / 18.08.2017 / 20170818034846.txt

Dienstag 15. August 2017

Übrigens weiß ich natürlich, dass es unter Euch ein paar Nerds gibt, die bei Änderungen an meinen Webseiten gleich mal in den Quellcode schauen, um sich innerlich über meine Fehltritte zu ärgern und um Alles ganz genau zu prüfen - ja, ich binde im Wiki einen Google Font ein und weiß es und Asche auf mein Haupt und warum denn bitte nicht selbst auf den Server klatschen und wir werden deshalb nun alle sterben und so weiter. Die Antwort ist ganz einfach: ich war und bin für diese drei Klicks zu faul bisher. Und die Open Sans ist auch irgendwie einer der wenigen, recht vernünftig lesbaren Schriften im Netz. Arial und Verdana oder sonstige Klassiker sind heutzutage mühsam, wenn man sie auf unterschiedlichen Systemen lesen muss - und davon haben wir heute dank unserer ach so tollen digitalen Vielfalt mehr als genug. Die Open Sans funktioniert überall gleich gut und hat ein verdauliches Schriftbild, auch wenn ich sie größer gesetzt habe, als ich müsste. Aber auch da wird man faul im Alter und will sich keine Mühe mehr geben, wenn es um das Abscannen von Text mit den Augen geht. Speziell am Abend, wenn der weiße Bildschirm blendet und ein dezentes Grau als Hintergrund eigentlich angebrachter wäre - aber dann wirkt alles gar so trocken und tot. \o/

Also ja, momentan ist eine böse Google-Schriftart im Wiki eingebunden und Google weiß nun alles und wird Euch bis ins Bett und was weiß ich wo hinein noch verfolgen. Es tut mir leid, aber man muss halt manchmal für die Bequemlichkeit auch so manche Opfer bringen!
10:08 Uhr / 15.08.2017 / 20170815080808.txt


 1   2   3   4   5  6  7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   126   127   128