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Samstag 02. April 2016

# Aja, das wollte ich mal loswerden, weil das in Diskussionen immer wieder auftaucht und anscheinend falsch verstanden wird. Sicherheit von Passwörtern... vielleicht habe ich das schon sogar mal getippt.

Beispiel: "Dieses Passwort mit der Länge von so und so vielen Stellen benötigt durchschnittlich 100 Jahre bei aktueller Leistung heutiger Computer, bis es alle Variationen durch sind und es damit geknackt ist."

Viele denken nun, dass das Passwort somit unknackbar ist in dieser Generation. Aber nein, das ist nur die theoretische Annahme. Wenn der Angreifer zum Beispiel die Anzahl der Stellen kennt, kann er natürlich bei 0 beginnen und sich quer durchs Alphabet durcharbeiten und dann in Kombinationen mit Sonderzeichen und Zahlen und ja, braucht dann vielleicht 100 Jahre. Wenn ein Angreifer es anders angeht und es quasi auf gut Glück blind per Zufallsgenerator und allen Variationen probiert, kann es tatsächlich sein, dass er das richtige Passwort bereits auch beim ersten Mal und nach wenigen Sekunden trifft. Oder bereits beim 50. oder 250. Mal nach wenigen Stunden... Und ja, ist wie Lotto-Gewinn, aber auch da gibt es wöchentlich Gewinner.

Nur weil das Passwort vom Rechenprinzip und der allgemeinen Umgangs-Schwafelei hunderte Jahre benötigt, ist das nur ein rechnerischer Richt-Wert, schließt aber einen Treffer beim 1. oder von mir aus 430. Mal nicht von Grund auf natürlich aus. Somit kann auch ein noch so sicheres Passwort und mit viel Pech durchaus nur wenige Sekunden halten - auch wenn das jetzt nicht weiter relevant ist im Alltag (was soll man denn auch dagegen tun), aber dennoch finde ich es wichtig, dass das zumindest als Gedankenmodell nicht vergessen wird. Nicht jeder Angreifer geht automatisch geordnet vor und nicht jeder Richtwert sagt einen exakten Zeitpunkt vorher. Ich würde eher sagen "mit dieser Verschlüsselung kann es 0 bis 100 Jahre dauern, bei der hier sogar 0 bis 1000 Jahre und dieses Passwort hier immerhin noch 0 bis 10 Stunden". Wäre, glaube ich, sinnvoller für das Erlernen von Sicherheiten und dem Gefühl dafür, speziell in der breiten Masse.


# Also ich muss schon sagen... ich habe ja mal brav für Wikipedia gespendet und zwei-drei Jahre lang dort auch als Schreiber mitgetippt, bis auch mir diese Grabenkämpfe um Einträge und dergleichen zu mühsam waren - und wenn man sich die Mailingliste mal längere Zeit durchliest bzw. mitverfolgt... Geld ist nicht wirklich das Problem, eher die internen Strukturen. Umso mehr ist nun so eine Spenden-Bitte über 50% der Seite - siehe hier Screenshot - schon zu viel des Guten irgendwie. Die klatscht sich bei mir nun schon das dritte Mal rein.


# Wisst ihr, was mir übrigens so nebenbei aufgefallen ist? Also eh auch schon früher, aber auch zum Beispiel aktuell bei Let's Plays und anderen Aufnahmen... Ist nicht nur eine Theorie, sondern eine bewusste Beobachtung. Je mehr und länger sowie intensiver Menschen ihre Zeit am Computer verbringen, umso weniger und seltener schauen sie nach oben. Klingt komisch, aber ich konnte das wirklich schon oft beobachten. Menschen, die eher selten beispielsweise Computer-Spiele nutzen, schauen in solchen Spielen überall hin, auch nach oben, rundherum und so weiter. Aber nicht nur dort, sondern auch im realen Alltag. Beim Wandern, im Wald, auf der Straße und so weiter.

Freaks und Nerds hingegen schauen in vielen Spielen nur selten nach oben, sondern blicken in der Spielwelt meistens nur gerade oder leicht nach unten, auch fallen ihnen im echten Leben Dinge an Häusern, Bäumen und dergleichen weiter oben nicht so oft auf, wie dem "normalen Menschen". Gerade vorhin in einem Let's Play abermals gut zu beobachten... da wird gesucht, geflucht und so weiter, aber der Blick hinauf in den Raum... auf den wartet man umsonst, dabei ist dort die Lösung zu finden. Oder auch bei virtuellen Räumen, Computer-Menschen schauen immer gerade aus oder halb nach unten, "DAUs" immer wieder auch nach oben (bzw. einfach wesentlich öfter) und generell offener in alle Richtungen.

Ich finde das faszinierend. Als ob durch das langjährige Tastaturblicken sich die Blickrichtung verändert oder man oberhalb im Raum einfach nichts erwartet mehr, weil gerade aus ja nur der Monitor ist und halb unten Tastatur und Maus bzw. die Statusleiste und man das auf den realen Alltag und körperliche Bewegungen ummünzt...

Leute! Schaut auch mal nach oben! Nicht nur in Spielen, sondern auch im echten Leben. Im Wald, die Bäume, die Wipfel, die Vögel, Sonne, Wolken, Berge, usw. Falls übrigens jemand eine Idee hat, woran das liegen könnte... lasst es mich wissen! Und beobachtet selber mal andere Menschen... Nicht-Computer-Menschen vs. Computer-Menschen und ihre Blickrichtungen.


# Ich finde diesen Text mit dem Titel Demokratie stiftet keine Identität nicht uninteressant, ohne ihn genau einordnen zu können, aber nicht zuletzt auch wegen diesem Absatz ist er auf jeden Fall lesenswert: "... sie macht nicht nur niedrig qualifizierte Jobs überflüssig, sondern in wachsendem Maß auch die Jobs der Mittelklasse. Bislang wurden die verlorenen Jobs durch neue ersetzt. Erst war man Farmer, dann Fabrikarbeiter, danach arbeitete man im Servicecenter. Das ist vorbei. Dass technologischer Fortschritt zuverlässig neue Jobs produziert – von dieser Gesetzmäßigkeit können wir nicht länger ausgehen. So wird Technologie zur Belastung für die Demokratie, genauso wie die Erderwärmung und andere Grenzen des Wachstums."


# Ha, ich habe ja jetzt schon vorhin erwähnt, dass ich die alten Texte auch mal online bringen will und bin jetzt gerade bei der Suche nach den alten Archiven auf einen Ordner gestoßen und siehe da... da sind sie ja! Und gleich der erste, blinde Klick auf irgendeine der Dateien bringt zum Beispiel diesen Text hervor: Uuuaaahhh - die gute alte Zeit. ^^

Ich war vor 5~6 Jahren also auch schon so drauf - ganz vergessen! \o/

Nachtrag: Es wird immer köstlicher... meine Zeit, als ich den alten Blog mit Jekyll betrieb. "Nun, Jekyll basiert auf Ruby, Rubygems und vielen anderen kleinen Zusätzen bzw. Anforderungen ... Und wie schon gesagt - ich will vollkommen unabhängig sein im elektronischen Leben. Mit Vim, selbst eingerichteten Shortcuts und kleinen, extrem simplen Shell-Befehlen könnte ich diesen Blog in identer Form führen und weiter befüllen. Dazu würde dann tatsächlich jedes x-beliebige Linux in quasi jeder x-beliebigen Version mit quasi jedem x-beliebigen Alter und Ausstattung ausreichen..." Hrhrhr.


# Weil ich das im vorherigen Beitrag erwähnt habe - also die alten Blogbeiträge - da schwant mir gleich etwas "Bribbliges"... die Textdateien hier werden ja mit einem etwas zerklopften alten Blosxom-Script-Gerüst ausgespuckt. Normalerweise wird einfach das Erstellungsdatum der Datei am Server zur Reihung verwendet, modifiziert man aber nachträglich Beiträge, so wie ich das ja ständig tue, herrscht dann Chaos, weil sich dann ständig die zuletzt bearbeitete Textdatei nach oben schieben würde.

Also hilft ein kleiner Zusatz und vergibt jeder Datei einen UNIX-Zeitstempel beim erstmaligen Laden und sammelt das in einer Archiv-Datei. Die ist quasi zuständig für die Reihung der Beiträge hier. Soweit ich mich dunkel erinnere, habe ich von den alten Texten und Blogs diese Zeitstempel jedoch nicht mehr, zudem habe ich auch die Textdateien damals anders benannt (heute mit Datum und Uhrzeit)... wie ich die also jemals hier sinnvoll chronologisch reihen soll, ist mir gerade ein Rätsel. Zudem ist die Frage, bei aller Liebe zu dem Rudimentären hier, ob die Reihung, Pagination und vor allem die Suche bei der Masse an Textdateien am Ende im 5000er-Bereich auch noch so gut performt?! Mmmhhh.

Nachtrag: Schon gelöst, ich mache das nämlich ganz Anders und sammle die alten Texte nebenan im Wiki. Das wird vermutlich einfacher gehen und ich kann sie auch in den damaligen Ordnern belassen und dort muss nichts von einem Script gereiht oder sortiert werden, sondern ein Link ruft einfach die entsprechende Datei auf. Und so eine Beitragsübersicht kann man sich ja anhand der Titel in den Dateien leicht ausspucken lassen, inklusive Link. Wiki-Style eben. Hoffe ich zumindest mal, dass sich das leichter umsetzen lässt. Vor allem hatte ich früher ja noch nett und so richtig sinnvoll ordentliche Beiträge und Erlebnisse im Alltag (be)geschrieben, heute tippe ich hier ja nur mehr einen kurzen Blödsinn nach dem Anderen. Besser nicht mischen. Immerhin weiß ich aber nun, was ich bei einem der nächsten grauen, kühlen Regentage so machen werde. ^^


# Gut, wir haben ja den gestrigen 1. April-wir-lachen-uns-so-halb-tot-Tag überstanden, es ist also wieder Zeit, das Blog-Fluffi hier mit Text zu befüllen. Bin ja heute irgendwann zeitig in der Früh über ein paar (eh bekannte) Auto-Bilder gestoßen mit "Linux" als Kennzeichen, also weitergeklickt und nach Langem wieder erneut über die Seite von Marc gestolpert... meine Güte, auch schon Jahre her... aber hey, der erste Blick beruhigt: es hat sich optisch nichts geändert. Pures HTML, kein unnötiger Javascript-Schrott und weiterhin rudimentär. Großartig! Warum machen das nicht mehr so? :(

Vor allem mag ich solche Seiten ja auch deswegen, weil man beim Weiterklicken immer irgendwie viel entdecken kann, denn solche Leute sammeln im Laufe der Jahre und mehr sehr viel an Lesekram, so dass man jedesmal wieder irgendwo eine neue Seite entdeckt... ganz im Gegensatz zu den modernen hipster One-Page-Blogs, die nach 30 Sekunden ausgelesen sind und in 4 Monaten eh wieder anders ausschauen (habe ich übrigens schon erwähnt, dass ich zur Zeit für ein Familienmitglied ein stylishes One-Page-Wordpress-Template zusammenklopfe? Hüstel. Mit Javascript-Kram, smooth scrolling und dergleichen... Furchtbar! Schon alleine die interne Wordpress-Template-Vorschau mit der Anpassungs-Funktion, wo es dann in den Quelltext auch die Editier-Seitenleiste reinhaut und so weiter. So ein Käsebröselhaufen.)

Na egal, wie auch immer... mein übliches Plädoye zum heutigen Samstag: baut nackte HTML-Seiten oder so was wie das hier im Blog ohne viel Kram. Ich herze das.

Nachtrag: Man weiß ja nie, was das Leben noch so bringt - vielleicht gehe ich heute Einkaufen, erleide dort bei der Berührung einer Kakao-Packung einen allergischen Schock und sterbe oder werde nächste Woche von einem Sack Kartoffeln erschlagen (vorgestern lagen so ein Kilo-Sack auf einem Fenstersims im dritten Stock eine Gasse weiter), also man kann eh nichts planen... aber sollte ich noch viele Jahre das Netz mit Buchstaben volltippen dürfen, hoffe ich ja, dass ich eines Tages auch so eine umfangreiche Blog-Wiki-Mischung mit hunderten oder gar tausenden Seiten an Kram befüllt habe, so dass ich dann - wenn ich großväterlich ein Malzzuckerl lutsche und dabei tief brumme - auch auf so ein Art "Damals Kinder, da war alles noch ganz anders und besser, schaut her, hier, das war 2016, als ich mit meinem selbstgedruckten Linux-T-Shirt Katzenhaare sammelte... und hier, das war 2015, da saß ich zum ersten Mal in meinem 9 Jahre alten Auto... und hier bereits 2011 schrieb ich "Boah, diese Javascript-Seiten, so eine Sch###". Klingt absurd, aber es wäre tatsächlich irgendwie nett und heimelig. ^^

Nachtrag: Irgendwann muss ich ja mal alle alten Blog-Beiträge der letzten mittlerweile schon bald 15+ Jahren hier online stellen. Momentan stehen wir bei 780 Einträgen seit September oder so - mit dem alten Texthaufen der Jahre zuvor sind es vermutlich dann 5000+. Das muss ich wirklich mal angehen, so ein Gesamt-Archiv. Einfach, weil es da ist und sonst irgendwann verloren geht, verteilt auf dutzende Festplatten und dergleichen. Wäre fast schade darum (für mich persönlich), auch wenn das Alles kein Mensch je lesen würde... nicht mal ich selber.


Freitag 01. April 2016

# Irgendwie sind die ganzen April-Scherze genauso lustig wie der Villacher Faschingsgschnas. Sterbenslangweilig, aufgesetzt, unlustig und so künstlich, dass man beschämt weiterscrollt. Vermutlich ist das Ganze nur mit einer Flasche Wein intus ertragbar... blöd jedoch, dass ich keinen Alkohol trinke.


Donnerstag 31. März 2016

# Boah, wenn ich noch einmal über eine Webseite stolpere, die jahrelang super funktioniert hat, schnell, informativ und aufgeräumt war... und jetzt vollgefrimmelt ist mit Javascript-Kram, mit bewegenden Pfeilchen und Slidern und diesem idiotisch-strohdummen Hover-Image-Transparent-Effekt bei den Headerbildern und das künstliche Aufhellen der Beitragsbilder (Wozu???? Wozuuuuu??) und dieses völlig sinnlose Einblenden oder Überblenden von ...TEXTEN.... warum im Namen vom gestrauchelten Zelda muss ich TEXTE überblenden? Es sind Wörter, Schriften, kein Kurzfilm. Wozu haben wir Flash schon vor Jahren aus stilistischen Gründen in die Tonne getreten?

Mah, ich sag's Euch. Gleich platzt eine Ader und ich erleide ein Gehirn-Aneurysma, meine Nerven liegen gerade mehr als nur frei und der Laptop-Lüfter pumpt sich neben mir zu Tode und weiß nicht, wo er noch mehr an kühler Luft herbekommt. Sind denn alle schon des Wahnsinns?!! Und das alles für den völlig gleichen, identen Inhalt wie vor Jahren - warum muss man statisch Laufendes in dynamisch nicht Laufendes verwandeln??! "Ja, weil es geht." Genau, weil der Berg da ist und so, nicht?! Hat schon seine Gründe warum da oben regelmäßig Humanoide abstürzen oder von der Lawine vergraben werden (und danach jammern und von Tragödien reden, aber zuvor munter von "Jo, des is gfährlich, des soit net jeda mochn, nur Profis und mit bewussten Risiko, gö"). Herrschaftszeiten. Früher hat man sich einfach den Content abgeholt oder ihn gelesen. Heute muss man erst mal schaufeln und schleppen, bis man ihn mal SEHEN kann - in der Ferne. Zwischendurch schiebt sich noch ein verfic... PopUp in den Weg, damit man den Fuck-Newsletter abbonniert, den sowieso kein Schwein je liest, weil das eh nur verschickte Bilder sind und dann bei 60% der Leute nicht dargestellt werden.

Echt, mit dieser Menschheit kann es ja nur bergab gehen. Hilfe. \o/


# Ich habe das gerade irgendwo am Smartphone gelesen, allerdings ohne Link... SETI weitet seine Suche nach Leben aus!

SETI! Du meine Güte, das ist ja wie eine Kindheitserinnerung. \o/ Da hatte ich sogar auch mal irgend so ein Tool am Windows-Rechner damalig im Hintergrund laufen... glaube, das war vor Jahrzehnten oder so... für die weltweite, gemeinschaftliche Suche nach Leben. Hach! Die gute, alte Röhrenmonitor-Zeit. Snief. DAS war noch ein Lebensgefühl.

Nachtrag: Dass es die noch gibt und das ausweiten wollen, ist ja irgendwie wie die Meldung "Disketten als DVD-Nachfolger", oder?! Aber ich mag eh Retro-Sachen, also so gesehen finde ich das super. Die sollten mal die Antennen auf diverse Behörden und Regierungen richten, da werden sie sicher eher fündig.


# Immerhin sind mal die Russen der Sonnenschein und glauben an eine weitere, internationale Raumstation... aber wie auch in den Kommentaren beim Beitrag richtig angemerkt wirkt: Ist nicht die Zeit dafür irgendwie vorbei?

Sollte nicht endlich der nächste Schritt eine Mondstation sein?. Da hatte man damals Gas gegeben, binnen kurzer Zeit mit ein paar Transistoren~Chips und etwas Blech den Weltraum erobert, kurz danach den Mond betreten und nun... kreiselt man seit Jahren plus statisch im Kreis um die Erde, wie jeder andere Satellit auch und das war es irgendwie. Warum nicht endlich eine bewohnte Mondstation, eine feste Basis? Warum stattdessen "zukunftsreiche Pläne für die Besiedelung des Mars? Auf dem Mond wäre es immerhin eine Praxis-Übung und man könnte all die Visionen mal durchspielen, austesten, probieren... Aufzucht von Pflanzen in geschlossenen Systemen, Fahrzeuge und der Abbau und Transport von Material und etwaiges Gewinnen von Bodenschätzen und so weiter. Und nahe und erreichbar ist er auch zudem. Verstehe ich wirklich nicht. Aber für Haubitzen haben wir natürlich weltweit genug Geld. Pffff...


# Was ja wirklich toll ist, ist die ruhige und sachliche Deeskalation-Strategie Europas gegenüber Russland. Erst die Sanktionen, die ja wirklich was gebracht haben (Kann sich übrigens noch jemand an die Haider-Zeit erinnern, als Österreich sanktioniert wurde?! Hrhrhrhrhr.) und besonders förderlich waren, nachdem man sich in den 80ern und 90ern auf eine ruhigere Zusammenarbeit eingelassen hat, nicht wahr?

Aber Europa will es noch besser machen, denn wir wollen ja keinen kalten Krieg und wollen ja alle Seiten einbeziehen, speziell als neutrale, freundliche Europäische Union mit ihren Ostblock-Ländern und dem Aufbruch in eine neue, friedliche, gemeinschaftliche Zeit und starken Partnern im Umland. Deswegen setzen wir ja auch vermehrt auf Kooperation und den gemeinsamen Austausch von Werten! \o/

"4.200 Soldaten, 250 Panzer - Europäische Verbündete der USA fordern seit Längerem eine stärkere Truppenpräsenz der Vereinigten Staaten. ... Die USA stationieren dauerhaft eine Panzerbrigade in Osteuropa. Damit reagiere man auf „ein aggressives Russland in Osteuropa und anderswo“, hieß es vom europäischen US-Kommando EUCOM am Mittwoch. Die Brigade werde Anfang 2017 entsendet und rotierend nacheinander in verschiedenen osteuropäischen Ländern stationiert sein, teilte das Pentagon mit. Die Verstärkung soll 4.200 Soldaten, 250 Panzer, außerdem Haubitzen, Kampffahrzeuge und weitere 1.700 zusätzliche Fahrzeuge umfassen."

"... unsere Werte gemeinsam verteidigen: das internationale Recht und die Menschenwürde. Um sinnvoll zu bleiben, müsse die NATO eine lebende Struktur sein, sagte Duda. Sie sei ein reines Verteidigungsbündnis und bedrohe niemanden. Gleichwohl bedeute echte Abschreckung auch echte Truppenpräsenz und Infrastruktur. „Wir wollen keine Rückkehr des Kalten Krieges".

Na dann ist ja alles gut. Mal so ganz abseits und nur nebenbei... was ist jetzt eigentlich, wenn "der Russ" kommt und aus Gründen des selbstverständlich reinen Verteidigungsbündnisses mal eben 4200 russische Soldaten, Panzerbrigaden, Haubitzen und dergleichen auf ihrer Seite der Grenze aufstellen?

Nachtrag: Die Amerikaner sind wirklich eine intelligente Nation, denn sie schaffen es, all ihre militärischen Konfliktgebiete bequem auszulagern und andere Länder als Puffer zu nützen. Und die Länder freuen sich ja auch noch dazu! Sogar wenn sie abgehört werden, ist die starke Partnerschaft und Freundschaft davon nicht betroffen, ganz im Gegenteil... Der Kennedy-Spruch "Ich bin ein Berliner" ist irgendwie mehr denn je treffend und aus heutiger Sicht beinahe schon zynisch bitter zu sehen. Willkommen Kalter Krieg 2.0. Ich bin mir sicher, dass meinen Großeltern, die noch die Kriegszeit erlebt haben, all das irgendwie vertraut vorkommt. Geschichte wiederholt sich. Man kann weder Russland noch den Amerikaner trauen. Und wer in Europa da oben sitzt, weiß man auch nicht mehr so genau.

Nachtrag: Russlands Nato-Botschafter Alexander Gruschko kündigte prompt Gegenmaßnahmen an. "Wir sind keine untätigen Beobachter, wir ergreifen regelmäßig militärische Maßnahmen, die wir für notwendig erachten, um diese verstärkte Präsenz auszugleichen, die durch nichts gerechtfertigt ist“, sagte er dem Fernsehsender Rossija-24, wie die Agentur Tass berichtet." Dumdidum.


# Na, was liest man denn da? Wie der FBI-Zugriff auf iPhones funktioniert.

"Nach eigenen Angaben verfügt die Firma über manipulierte Bootloader für eine ganze Reihe von Android-Geräten verschiedener Hersteller und bietet sogar eine Hotline an, um das jeweilige Telefon anhand einer Beschreibung seines Aussehens zu identifizieren. Auch das Wiener Innenminіsterium nimmt solche Dienstleistungen der Firma Cellebrite in Anspruch, das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Neos zum Einsatz von Überwachungstechnologie vom April 2015 hervor. In einer Liste von sehr unterschiedlichen Firmen, die das Innenministerium laut eigenen Angaben beliefert haben, findet sich auch der Firmenname Cellebrite. "Das BMI verwendet bestimmte Produkte des Herstellers Cellebrite zur kriminalpolizeilichen Auswertung von gerichtlich beschlagnahmten Mobiltelefonen", bestätigte BMI-Sprecher Karl-Heinz Grundböck auf Anfrage von ORF.at."

Nein?! Doch! Ohhhh?! Wir halten uns in diesem Moment ganz überrascht und erstaunt an der nicht vorhandenen Sessellehne fest. Bei uns im ruhigen Österreich werden Handys gecrackt und aufgebohrt?! Wir haben doch nicht mal echte Terroristen bei uns, wie es immer heißt. Die reisen, wenn schon, ja nur durch im Regelfall... ^^

"Erst am 21. März hatte das FBI mit Cellebrite einen Vertrag im Auftragswert von 15.000 Dollar abgeschlossen, es kann sich also nicht um einen Großeinkauf neuer Hardware handeln.

Angesichts der Summe kommen dafür eher Dienstleistungen in Frage wie etwa das Auslesen von Handydaten in komplexeren Fällen, mit denen die FBI-Techniker überfordert sind. In etwa so könnte auch die Geschäftsbeziehung des Wiener Innenministeriums zu Cellebrite gelagert sein. Wie nämlich auf Umwegen zu erfahren war, wurden über mehrere Jahre insgesamt "deutlich unter 100.000 Euro" vom Innenministerium an Cellebrite bezahlt."


Lalalaaaa! Interessant an der Sache ist ja, abgesehen davon dass die Apple-Geschichte eben nur ein Theater war, dass man bei uns im Ösiland ebenso solche Dienstleistungen also anscheinend regelmäßig in Anspruch nimmt (oder sich mal wieder völlig über den Tisch bei der Abrechnung ziehen lässt), zugleich aber wiegelt man regelmäßig ab, wenn es um solche Themen geht bzw. verpackt das Ganze immer so ein wenig in dieses naive

"Najaaa... bei uns is ja das Alles nicht so wie bei den Amis da drüben. Da ham ma zwar unsre Expertn, nur eigentlich wiss ma nicht so ganz genau, was ma da so tun, gell. Weil das ist schon so dieses Seiber-HeighTech-Sekuritie-Gebiet, also das ist schon wirklich komplex und das ist auch nur für Fachleut und so. Nein, also wenn ma da was tun, was eh nicht oft ist, ja, lustig, gell, dann meistens, weil uns einer fragt, also Behörden aus andre Lända. Also das Fbei zum Beispiel, die fragen da manchmal, aba so genau weiß ich das jetzt auch nicht. Wir können da ja eigentlich nicht viel machen, weil wir da ja gar nicht so Fachleute habn und solche Dinge kommen auch bei uns selber eigentlich nur seltn vor, aba so Telefon hackn, das kommt da nicht vor, was ich weiß".

Alles nur Show.


Mittwoch 30. März 2016

# Da... ich... da... also... ja... mh... meine... das... die... mmmmh. Na, irgendwie fällt mir da gerade nichts Passendes ein. Die Bash wird Teil von Windows 10.


# Heute hat mich eine Twitter-Nachricht überrascht, die von einem meiner zahlreichen Fans (husthust, also ca. 3 Stück) eingetroffen ist und die bemängelte, dass ich keinen RSS-Feed hier anbiete. Fanpost! Bald folgen Einladungen zu Zelda-Blogger-Sessions und Konsolen-Barcamps! Ha, yeah! \o/

Also ja, ertappt. Ich hatte bereits mal sowas Neumodisches, ihn dann aber wieder deaktiviert und auch sonstige Anbindungen nach außen völlig gekappt und mich auf eine digitale Insel der Nichterreichbarkeit hier zurückgezogen, weil ich dermaßen chaotisch tippe und immer wieder im Laufe des Tages katastrophale Rechtschreib-, Sinn-, Gedanken-, Meinungs- und Ansichtsfehler again and again korrigiere, sogar auch mal einen völligen Idiotismus meinerseits umgehend wieder lösche und so weiter... und das war über RSS so zum Teil nicht lesbar, vor allem auch die oftmaligen Nachträge und dergleichen. Also die werden dann je nach Tool nicht erfasst mehr und sind mir aber wichtig, kommen dann aber bei Euch nicht an.

Aber - jetzt kommt das Aber, das immer folgen muss, wenn man schon das Alles hier tippt... ich bin natürlich ein herzensguter Mensch (HUSTHUST) und lebe ja den Netzgedanken (der war gut, da breche ich mir doch glatt eine Taste ab vor Lachen) und weil ich gerade in einer "Eh alles egal"-Laune bin, habe ich das Fitzelzeug wieder reingeklopft.

Aber gleich vorneweg... ich halte nicht viel von dem Zeugs und das als früherer Massiv-RSS-Fan. Man konsumiert Texte immer am besten dann, wenn man einen Blog direkt bewusst besucht - das habe ich gelernt und zumindest mir geht es so. Ich selber sammle dann ja schnell mal an die 100+ Feeds im Reader an und scrolle dann in der Früh und untertags immer wieder mal drüber, aber dadurch, dass soviel da ist, lese ich das Blabla-Zeug dann nicht mehr wirklich, sondern scanne das Ganze eher nur mehr ab. Oft hatte ich keine Ahnung mehr, was ich gerade 10 Sekunden vorher in Feeds gelesen hatte und ich mag ja zudem so das Rudimentäre und das direkte Besuchen von einem Blog. Das ist wie so ein analoges Händeschütteln, RSS ist eher so RTL-Sofa-Chill. Am liebsten wäre es mir ja abseits davon, wenn das Netz nur aus Text-Dateien bestehen würde und statisch "dynamisch" wäre... aber ja, rotz... hoffnungslos. Jammer & Heul.

Nun gut, also hier der kostbare Link: http://muli.nl/blog/index.rss und ich habe ihn auch in die Seitenleiste geklatscht. Aber wie gesagt, ich ändere und ergänze vieles immer wieder nachträglich und zwischendurch, RSS ist da nur eine Annäherung sozusagen.

Nachtrag: Na wuff. Hatte mir gerade spaßeshalber RSSOwl heruntergeladen (blind geklickt), ha, das Ding ist 40 MB fett?! WTF? Da kann ich ja gleich selber einen Blog schreiben und installieren und mit 30 Plugins befüllen, wenn man sich so ein Teil nur zum Blog lesen installiert? Na, da bleibe ich lieber bei Canto, das ist wenigstens nur 60~200 kb groß, simpel und übersichtlich. Aso... nicht, dass ich sowas je verwenden würde... /o\ Nom nom.

Nachtrag: Aso, sollte der Fitzelkram nicht funktionieren oder die Links, dann Pech gehabt oder sich hier beschweren, vielleicht habe ich mich wo mal eben verklopft. Alltag. Überschriften oder Titel gibts aber nur als Zeitstempel, sorry.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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