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Montag 08. Februar 2016

# Ich denke, da gehöre ich wohl eher zu Typ 1... Personality Test


# Na das ist ja mal was Anderes und amüsant... SUBJECT: URGENT WARNING. \o/

Nachtrag: Ich mag ja übrigens seine Startseite. So schön puristisch, große Schrift und schlicht. Sehr sympathisch... so wird bald auch mein generelles Portfolio ausschauen.


# Falls jemand (im Gegensatz zu mir - hrhrhr) sich für den Laptop neue Batterien bzw. einen Ersatz-Akkupack kauft... und das Zeug wird dann aber nicht aufgeladen, weil das System es glatt aus "Sicherheitsgründen" verweigert... dann empfehle ich diesen Blogbeitrag Unlocking my Lenovo laptop von Matthew zu lesen.


# Falls sich jemand fragt, warum ich den lokalen Wiki-Server zuhause so gerne vom eigentlichen Netz abtrennen möchte... genau aus solchen und ähnlichen Gründen... "Netgear-Router-Software: Schwachstelle ermöglicht Dateiupload und Download." Ich traue Routern ja genau so viel wie einem USB-Stick, der in einem Internet-Cafe herumgewandert ist. Immer Bauchweh dabei.


Sonntag 07. Februar 2016

# Uff, ich hatte mich vorhin damit herumgeschlagen, in Elinks den/die aktuelle Seiten-URL per Copy und Past zu übernehmen, obwohl ich das Teil nun schon seit Jahren+ verwende. Keine Ahnung, einfach nie benötigt. Also einfach mal in das WWW schauen, was da die Leute so schreiben... Hey und gleich eine einfache, klassische Linux-Antwort entdeckt:

"Start your browser, get the URL to show up, click CRTL a, CRTL [ and use arrow keys to get the cursor at the start of URL, click ENTER, arrow keys to end, click ENTER. Switch to vim using CRTL a and number of screen and hit i and CRTL a, CRTL ]. That should do it. Much easier, than it reads."

Es lebe die Konsole! Köstlich, der Abend scheint immerhin einen fröhlichen Abschluss zu bieten...

Nachtrag: Zur Erklärung - ich dachte nämlich unbewusst und ganz automatisch, es gibt in Elinks ein einfaches Tastaturkürzel dafür, als sozusagen den ganzen Weg über screen (bzw. in meinem Fall tmux). So alias drücke Taste l um den aktuellen Link zu kopieren, weil ja auch sonst alles über g, d, h, b,... und so weiter läuft und ich hatte es bisher übersehen oder es ist quasi "versteckt" irgendwo angeführt. Aber gut, dem ist nicht so...


# Sehr amüsant. Ausnahmsweise muss ich zum Danisch mal wieder verlinken, umschiffe aber da aber eine Stellungsnahme zu seinen sonstigen Inhalten, aber damit hat er mir ausnahmsweise noch den Abend gerettet:

"Jede Menge Edelstudenten und solche Leute (Anm.: im Starbucks), die man früher als "Yuppies" bezeichnete, alles schon von der Kleidung und Stil her in so einem modernen Einheitslook (die Sorte Mensch, die ohne Not einen Schal trägt und ihn auf die neue Einheitsweise bindet, weil das jetzt dazu gehört, sich aber viel darauf einbildet, keine Krawatte zu tragen, obwohl die Krawatte historisch exakt so entstanden ist). Der Neonkonformismus schlechthin."

Die Bemerkung zur Krawatte hatte ich mir nämlich auch schon öfters in einem solchen Ambiente gedacht. Köstlich. Abgesehen aber davon ist aber auch die Beobachtung der Szene bezüglich Windows und Linux im Beitrag lesenswert, der ich ebenso leider zustimmen muss. Linux-User in Cafes und Co. sind wirklich sehr selten zu entdecken. Aber stimmt... die haben ja Internet zu Hause - im Gegensatz zu den Yuppies. ^^


# Heute kurz mit meiner Nachbarin geplaudert und sozusagen Tauschgeschäfte an der Türe betrieben... und so nebenbei einen alten Landkartenmesser geschenkt bekommen. So ein altes Teil - aus den 70ern, mechanisch mit Zahnrädchen, Metall und mit Stielgriff - mit dem man Distanzen auf Landkarten inklusive den Kurven messen konnte (und kann). Mit einer Skala für die verschiedenen Maßstäbe. Irgendwie ein feines, gutes Stück und sogar noch ohne Akku, ohne Updates, ohne zerbrechliches Display oder Knöpfen - optisch fast ident zu dem Teil hier.

Werde ich wohl im Alltag vermutlich und natürlich nicht so oft einsetzen, aber sowas ist ja vielleicht mal bei einer Wanderung oder dergleichen aus Spaß lustig (oder gar nützlich, wenn ein Braunbär das Smartphone verschluckt hat und ein Wolf das Ladekabel und man zudem nackt und nur noch mit dem Kurvenmesser und einer Landkarte aus den 90ern da steht und heim möchte).


# Bei der Wikimedia-Mailingliste wird gerade eine Alternative zu der Mailingliste in einem Beitrag angeboten bzw. diskutiert. Eine mit JS-Krams vollgestopfte Discourse-Installation. Aha. "Why should they come here? Try out this alternative to wikimedia-l mailinglist. Here you can like posts!" Yeah, großartig... Einträge liken... das hat natürlich noch gefehlt! Endlich der gleiche Schrott wie bei allen anderen Plattformen, es geht aufwärts... Und bunte Smilies gibt es auch! Ja, jetzt ist alles gut.

(Ich gehe mal kurz weinen...)


# Psychedelisches Geschichts-Video über Japan. \o/


# Frage: Ist jemand von Euch bei den (mittlerweile eh schon medial vergessenen) Alternativen wie Diaspora, GnuSocial, Twister, LiberTree, Movim oder wie auch immer sie alle sonst noch so heißen? Nützt das wer rege und ist dort aktiv? Die paar Versuche meinerseits dort Fuß zu fassen, haben fast immer in einer recht umfangreichen, nüchternen Langeweile geendet, weil sich nichts getan hat (schon paar Jahre her alles)...


# Irgendwie geht mir das "Internet" gerade aus.

Twitter ist mehr und mehr unergiebig, vor allem weil sich in den journalistischen Kreisen alles nur mehr um Flüchtlingspolitik und Links und Rechts dreht, andere Themen werden nur mehr am Rande gestreift oder man verliert sich in der Hyperventiliation wegen der Umstellung auf eine andere, optionale Sortierung der Postings bei Twitter (wobei das auch für mich uninteressant wäre), auf Google+ lassen die Kommentare irgendwie mehr und mehr nach und werden weniger inhaltsreich, Facebook, Ello, Xing - und wie sie alle noch heißen - sind mittlerweile völlig uninteressant, verursachen höchstens Kopfschmerzen, weil Leute glauben, sie können dort alles posten unbemerkt und man bekommt es nicht mit, jaja, und die meisten Newsportale schreiben das Selbe und zumeist noch dazu voneinander ab.

In Foren regt sich auch wenig, bis auf die paar alten Kampfposter, die sind meistens eher anstrengend und mühsam, die paar technischen Blogger, die ich so in meiner Liste haben, posten ja auch nichts mehr und dümpeln vermehrt still und fad auf Github rum und die paar wissenschaftlichen Seiten, die früher immer sehr lesenswert waren, werden in ihren Publikationsintervallen immer träger. Und bei ein paar Mailinglisten ist auch gerade eine Flaute. Scheint wohl bereits eine Frühjahres-Müdigkeit zu grassieren...?

Nachtrag: Mal einen Blick auf die deutschsprachige Huffington Post geworfen... nach 30 Sekunden wieder geschlossen. Aber sowas von politisch verwässert. Ich packe diesen Meinungsjournalismus gar nicht mehr (das darf nur ich!) - egal ob bei der FAZ, Welt, Spiegel, Presse oder so Chaos-Dingern wie der Huffington Post. Mehr und mehr vetrete ich ja die Meinung, das selbstlernende Computer anhand von grundsätzlichen Algorithmen die Nachrichten übernehmen sollten - und ganz nüchtern und sachlich emotional logische Ansichten präsentieren. Und wenn es in Stichwörtern ist.

Nachtrag: Beispiel: Nordkorea-Langstrecken-Raketen-Test... alle Welt regt sich darüber auf, dass die das einfach machen, tun und noch dazu auch nicht fragen... Nein? Doch! Ooohhh! Mhm. Als ob die Amerikaner, Deutschen, Franzosen, Russen oder Länder wie Australien, Indien und Japan da mal vorher nachfragen oder sich um die Ansichten der Anderen kümmern würden bei ihren Raketentests. Tun ja das Selbe ebenso einfach nach Lust und Laune. Aber auch bei uns der große (eindeutig amerikanisch übernommene) Aufschrei und der laute Ruf nach "KONSEQUENZEN!" und "Bruch von irgendwelchen Vereinbarungen". Wenn wenigstens alle ehrlich offen und laut sagen würden, dass sie einfach selber gerne an der Spitze des Hebels sitzen möchten, die Mächtigsten sein wollen und die Anderen sollen am Besten unbedingt so klein wie möglich bleiben. Dann wäre das Ganze nicht so verlogen und billig übertüncht mit Empörung, ist ja fast schon peinlich!?!


# Egal, wie dramatisch das Ganze prinzipiell ist: Attentäter sprengt sich aus Flugzeug - und dann sieht man das kleine Loch dort... es ist sowas von völlig absurd, verrückt und voller Ironie. Fast amüsant, wenn es keinen ernsten Hintergrund hätte. Die Menschheit ist wirklich schon komplett verblödet. Da wird man mühselig in das Leben geworfen, lernt mühsamst reden, aufrecht gehen, sich bewegen, mit seiner Umwelt zu agieren und so weiter - und dann sprengt man sich mal eben aus einem Flugzeug raus. Kopf > Tischplatte.


Samstag 06. Februar 2016

# Heute andere Dinge zu tun gehabt, aber amüsant ist die aktuelle Meldung, dass mal wieder ausgerechnet ein Virenschutz dafür verantwortlich ist, sich... Viren einzufangen.

"This entire situation is extremly funny and tragic at the same time. User who purchased an antivirus to bolster their security are practically being delivered a live backdoor, no matter if they wanted it or not."

Dieses Mal dreht es sich übrigens um Avast. Mimimi. Ich verwende ja keinen Virenschutz mehr, liegt aber auch daran, dass ich mich nur mehr wenig im Netz an den dunklen Ecken rumtreibe, sowieso fast alles auf den restlichen Webseiten sperren und filtere, ebenso Werbung, Javascript praktisch fast durchgehend (bis auf Ausnahmen bei G+ und Twitter), Cookies und fast immer auch ebenso nachgeladene Daten von Drittservern (manchmal bei Bildern mühsam natürlich). Und Emails nur im Text-Modus und Anhänge sowieso nur maximal von Freunden und da sind es eigentlich auch nur Bilder, wenn überhaupt. Alles Andere kommt mir da nicht auf den Rechner. Und vermehrt und immer wieder surfe ich eben mit Elinks - die Chancen, dass da was passiert, sind eher gering. :o)

Erspart mir Alles diese ganzen Mühseligkeiten mit Updates, PopUps, False/Positive-Fehlern und sonstigen Hinweisen, reißt nicht ein zusätzliches Loch in das System zudem und belastet den Rechner weniger und so weiter.

Übrigens, eine kleine Randnotiz am Rande - ich habe jetzt tatsächlich ein paar Mal bereits getestet, bestimmte Webseiten (Blogs) mit wget (und ein paar Filtern im nächsten Schritt) abzuholen, als Text-Dateien abzulegen und dann am Abend quasi offline sauber in reiner Textform und unkompliziert in Ruhe zu lesen. Fühle mich da zwar ein wenig wie ein Richard Stallman (falls jemand den Schmäh kennt: er sammelt Webseiten und lässt sie sich dann per Email zuschicken und surft auf diese Art und Weise) ist fast ein bisschen wie RSS lesen, aber halt nur ohne RSS und selbstgemacht (plus automatisiert). Etwas Spaß muss ja schließlich auch sein.


Freitag 05. Februar 2016

# Ich bin heute hier im Blog etwas nostalgisch angehaucht - deswegen empfehle ich noch zusätzlich als Nachtrag einen Blick auf diese alten Telefonleitungen in Stockholm zu werfen. Jahrgang 1887 bis 1913. Daher kommt wohl auch der Spruch "Du, ich glaube, die Verbindung ist abgerissen!" oder "Entschuldigung, wir sind anscheinend falsch verbunden!"

Nachtrag: Sehr empfehlenswert sind auch diese dort verlinkten, historischen Fotos, die das Ganze umgeknickt oder beschädigt zeigen oder eben vom großen Turm selber. Und ebenfalls die damaligen Arbeitsplätze in der Amtsstation. Das waren Zeiten!


# Weil die Welt mal wieder - so wie alle paar Tage - über die Übernahme Europas durch Russland schreibt und dazu ein unvorteilhaftes Konterfei von Putin dazuklatscht (also eh das übliche wie immer seit Monaten nun schon), fällt mir glatt der verstorben Scholl-Latour ein (seine Zitate schwirren ja eh ständig durch das Netz):

"Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt."

Das ganze, zweiseitige Interview hier und dann passen dazu noch die 10 Grundsätze des Krieges dazu.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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