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Montag 25. Jänner 2016

# Da habe ich doch glatt was Neues gelernt... die Wiener Linien bauen Wartehäuschen nur dann, wenn genug Menschen die Werbung dort sehen. Falls nicht, gibt es auch kein Häuschen. Aso moment! Falsch: nicht die Wiener Linien, sondern die GEWISTA baut und betreut die. Sieh mal einer an!? Erklärt nun auch Einiges...oÔ


# Weil es gerade (mal wieder) im Netz herumgeistert, folgt nun ein Auszug aus George Orwells Buch 1984:
"Any sound that Winston made, above the level of a very low whisper, would be picked up by it, moreover, so long as he remained within the field of vision which the metal plaque commanded, he could be seen as well as heard. There was of course no way of knowing whether you were being watched at any given moment. How often, or on what system, the Thought Police plugged in on any individual wire was guesswork. It was even conceivable that they watched everybody all the time."

Und nun folgt ein Auszug aus den damaligen Nutzungsbedingungen des Samsung SmartTV:
"Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive information, the information will be among the data captured and transmitted to a third party through your use of Voice Recogination." \o/

Nachtrag: Die Reaktion und Änderung von Samsung.

Nachtrag: Man darf ja nicht vergessen, dass das Buch "1984" bereits im Jahre 1949 (!) erschienen ist. Und "Wie Orwell später einmal Malcolm Muggeridge erzählte, entstammte viel von Winstons Arbeitsalltag Orwells eigenen Erfahrungen, die er bei der BBC sammelte. Die BBC war damals noch dem Ministerium für Information unterstellt." Hrhrhr.

Nachtrag: "Im Jahre 1984 werden kritische Gedanken, sogenannte Gedankenverbrechen, die die Doktrin des fiktiven Staates Ozeanien in Frage stellen, als Staatsverbrechen behandelt. Das erklärte Ziel der herrschenden totalitären Partei ist, durch die Einführung einer neuen Sprache (Neusprech genannt), durch ständige Verfälschung der Geschichte und durch totale Kontrolle und Bedrohung den Bürgern die Möglichkeiten zu entziehen, Gedankenverbrechen zu begehen. ... Beispielsweise liegt Ozeanien abwechselnd mit Eurasien oder aber mit Ostasien im Krieg, während es mit dem jeweils anderen in Frieden lebt." Kommt einem das Alles bekannt vor? Muss gerade an alte z.B. Kinderbücher denken, deren Wörter neu angepasst werden sowie an das Bedrohungsszenario zu Silvester mit den Bahnhöfen. Und Ost- und Eurasien... naja, mal der Iran, mal Russland, mal.... \ô/


# Mal wieder das Ursache-Wirkung-Prinzip: "Die deutsche Bundeswehr hat Tausende Sturmgewehre an die Kurden im Irak geliefert. Nun tauchen diese Waffen auf dem Schwarzmarkt auf – und verbreiten sich immer mehr." Tja, was soll man da sagen? Falls nun jemand behauptet, dass damit nun wirklich nicht zu rechnen war, dann ja... kann man auch nicht mehr helfen. Großartig an der Sache ist aber, dass man live dabei zuschauen kann, wie man sich selber zugrunde richtet (und den Rest der Menschheit sowieso natürlich)... wir erleben das praktisch in der ersten Reihe, inklusive Twitter-Popcorn, Facebook-Riegel und Selfie-Softdrinks. Das Ganze in greifbaren 3D und mit echtem Surround-Effekt. Eine Werbepause ist allerdings nicht vorgesehen, nur so nebenbei. Und die Ausgänge sind auch verriegelt. Wird zudem spannend, wer sich dann am Besten bei den Fluchttüren durchschlagen kann - im wahrsten Sinne des Wortes.


# "Kritiker sehen Europol ‪auf dem Weg zu einer kaum mehr kontrollierbaren Daten-Superagentur." Europäisches Anti-Terror-Zentrum nimmt die Arbeit auf.


# Also ich war jetzt glatt versucht, was Sinnvolles hier über diesen Text rund um die "Defragmentierung des Internets" aus der Sicht des Weltwirtschaftsforums zu schreiben, aber nach dem zweiten Mal lesen, habe ich dann doch beschlossen, dass ich es bleiben lasse und verlinke stattdessen nur darauf. Denn nach dem Lesen werdet ihr mich schon verstehen.


# Syrien. Ukraine. Aso, nein Syrien... nein... Ukraine? Lalala.


# Eine kleine Grafik, die das Dilemma der heutigen Zeit in der IT-Branche gut verdeutlicht: What If Drivers Were Hired Like Programmers?


Sonntag 24. Jänner 2016

# Ich weiß jetzt endlich, was mir an den Filmen aus den 70ern und 80ern abseits der Filmkörnung und den kräftigeren Farb-Kontrasten so gefällt - speziell bei den Krimis und Thrillern... die Stimmen. Und ebenso die klassischen Geräusche von den Fahrzeugen (das Quietschen der Reifen), Funkgeräusche oder der Computer im Hintergrund (dieses Surren, Fiepen und dergleichen). Das macht diese Filme auch so nebenbei im Hintergrund zu einer angenehmen Hörbuch-Kulisse.


# "Seit den Anschlägen von Paris wird auch der Öffentlichkeit langsam klar, dass es nicht an Daten mangelt, sondern dass deren Austausch auf EU-Ebene nicht funktioniert."
"Die obzitierten, im Staatsschutzgesetz gelisteten Delikte waren - neben "Bildung einer kriminellen Vereinigung" - auch Gegenstand der Anklage im sogenannten Tierschützerprozess in Wiener Neustadt."
"Auch der leitende Staatsanwalt, der für dieses juristische Desaster verantwortlich war, wurde danach zum Oberstaatsanwalt befördert."
Und noch mehr zum Staatsschutzgesetz.


# So, die Raspberry Pi mit dem Bewegungsmelder und Kamera etwas adaptiert und einen Türkontakt angehängt. Sobald die Wohnungs-Türe auch nur ansatzweise geöffnet wird, werden zeitgleich einige statistische Werte gesammelt sowie eine Alarm-Email erstellt und anschließend versendet - soll heißen es erfolgt eine Live-Meldung direkt auf das Smartphone. Das Ganze mit einem kleinen Reed-Magnetkontakt und schlichten Draht~Kabeln. Das Klassiker-Beispiel aus der Beginnerstufe, aber dennoch nützlich und in wenigen Minuten umzusetzen. Kostenaufwand dafür ca. 50 Cent und ein paar Zeilen in Python. Bricht man das jetzt runter auf die Basis-Funktion Tür offen/nicht offen, dann kann man sich so ein Low-Budget-Alarm-System bauen, das gerade mal um die ~40 Euro kostet (Alte Pi plus Netzteil und WLAN-Stick). Zudem lassen sich noch ein paar Kontakte mehr an die GPIO-Kontakte hängen... im Vergleich dazu kosten herkömmliche, kommerzielle Systeme im Handel oft 100~ Euro oder mehr oder sind nur mit einem lokalen Alarm ausgestattet (oder verwenden Funk - mir ist in dem Fall simple, analoge Technik lieber).
Wenn man einmal mit diesen Dingen beginnt, fallen einem immer mehr Ideen und Anwendungsmöglichkeiten ein...

Nachtrag: Interessant wäre noch ein Infrarot-Lichtschranken - irgendwo habe ich dazu in meinem alten Elektronikkram noch einen kleinen Sender und Empfänger. Allerdings beginnen dann langsam aber sicher die Verkabelungen und so weiter zu nerven. Ich mag es ja eher minimalistisch. Vom fragwürdigen Nutzen im Alltag sowieso mal abgesehen zudem, denn Wertgegenstände gibt es bei mir nicht und außer Katzenhaare gibt es nicht viel zu holen. Aber der Spieltrieb... \o/


# Eigentlich kann man jedem nur raten, seine aktuellen Geräte und vor allem Smartphones so gut wie nur irgendwie möglich zu hegen und zu pflegen. Denn neue Geräte kann man eigentlich fast niemanden mehr zukünftig empfehlen... es blüht eine düstere Zukunft.


Samstag 23. Jänner 2016

# Die Nachricht, dass Google den Browser Chrome ab März 2016 nicht mehr für 32-bit Linux-Systeme unterstützen wird, ist ja nicht ganz neu, sondern wurde schon im Dezember vorigen Jahres heiß diskutiert. Ich habe das bisher gedanklich eher ignoriert, dabei habe ich ja zuletzt verkündet, dass ich meinen alten Laptop hier gerne und vor allem auch aus Prinzip weitere 5+ Jahre unverändert verwenden möchte. Das Ding läuft solide, hat keine Mängel (außer das schwache Netzteil aktuell) und mit Linux Mint schnurrt das Ding wie ein Kätzchen und irgendwann muss mit dem ständigen Neukauf ja auch mal Schluß sein. Allerdings werkelt das Teil eben nur mit den "altertümlichen" 32-bit.

Die Browser-Alternative lautet Chromium, die offene Chrome-Variante unter Linux oder der Klassiker Firefox. Weiters gebe es noch Opera (früher sehr geliebt) und dann noch Palemoon. Entschieden habe ich mich mal vorläufig nun für Palemoon, eine sozusagen abgespeckte Firefox-Variante mit nur sehr wenigen Features, aber dafür ist das Ding relativ flott und sehr unkompliziert. uBlock Origin als Werbe~Skript~SocialButtons~Bla-Filter läuft ebenfalls und außer der leicht anderen Optik ist ansonsten im Alltag auch nicht so viel Unterschied. Firefox schleppt sich zu sehr auf meinem Gerät, das neue Opera fühlt sich fremd an und Chromium ist irgendwie tja... mh. Schauen wir mal. Aber andere Ufer austesten schadet in der digitalen Welt ja generell nie.

Nachtrag: Aber diese 64-bit-Sache wird zukünftig wohl noch öfter ein Problem, weil immer öfter die 32-bit-Unterstützung bei Tools bzw. Programmen fallen gelassen wird. Immerhin - mein aktuelles Linux Mint hat noch eine Support-Laufzeit bis April 2019 (LTS Version = Long Term Support). Und Elinks gibt es ja auch noch... alles gut.


# Man bietet Tee an. Nur wie verhält man sich richtig? Die englische Polizei erklärt das nun ganz einfach mit einem Video. \o/ Und ja, es gibt noch mehr an Hintergrund dabei.


# Ich verlinke auf den allumfassenden Weltuntergang das amerikanische Schneedrama ohne jeden weiteren Kommentar.


# Also ich bin auch ein "Fan" von diesem oder jenem Schauspieler, Musiker oder was auch immer. Aber wenn einer von den alten Haudegen stirbt, laufe ich doch nicht mit Kerzen und Blumen zu seiner Wohnung, zum Friedhof oder wohin auch immer und lege dann dort das Zeugs mitsamt einem Kranz nieder und heule mich dort kollektiv weg? Ich bin wirklich überrascht, wie viele Menschen bei bekannten Persönlichkeiten plötzlich trauern, entsetzt und schockiert sind, ein Blumenmeer veranstalten, mit Kerzen und Tränen in den Augen Arm in Arm singen und dem verstorbenen Idol huldigen... zugleich aber im Alltag völlig unberührt sind, wenn wo ein Verkehrsunfall passiert, der Nachbar im Haus weiter unten stirbt oder jemand in der Straßenbahn kollabiert. Das geht mir einfach nicht in den Kopf.

Abgesehen davon ist der Trauerkult auch im Netz wirklich absurd. Auf irgendeiner Fanpage von Irgendjemanden dann persönliche Briefe, Fotos und Nachrufe unter irgendein aus dem Netz kopierten Foto des Verstorbenen schreiben "Wir werden Dich immer lieben und blabla"... dabei haben sie den Menschen nie persönlich kennengelernt, wissen nicht mal genau, wer zum Beispiel tatsächlich die Liedtexte geschrieben und die Stücke im Hintergrund komponiert hat, wer das Musikvideo gedreht und das Konzept dazu erstellte und dergleichen (stirbt einer dieser Macher des Idols kratzt das nämlich auch niemanden). Vielleicht kann mir das jemand mal in einfachen Worten nachvollziehbar erklären? Ich finde das nämlich verstörend.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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