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Donnerstag 03. März 2016

Was ich übrigens ebenfalls absurd finde, ist, wie sich dieses Thema "Das Internet der Dinge" so rasch durchsetzt und massentauglich geworden ist. Ich meine, da platzen reihenweise Datenbanken, man stellt fest, dass vom Mac, Windows bis hin zu Linux, Routern und anderer Hardware so ziemlich alles löchrig ist, die User kaum mit Passwörtern und Co. zurecht kommen und die Anbieter überfordert sind und es eigentlich kaum gesamtheitliche Sicherheitssysteme gibt... deswegen verschlüsseln wir jetzt das "WWW" (ich noch nicht wie man sieht), kleben uns Fingerabdruckscanner in die Smartphones und zahlen bald mit Foto an der Supermarkt-Kassa... und hängen dann aber munter tausende Sensoren, Kühlschränke, Toaster, Garagentüren und Co. ins Netz, wo noch nichtmal klar ist, wie man die schützt oder verarbeiten soll im großen Maßstab.

So gesehen sind die ganzen Feinheiten-Diskussionen, wie jemand seinen Server auf drei Quadrillionen High-Tech-Arten mit 73838.833994934 Bit absichern kann, um seine Familienfotos zu schützen, obsolet, wenn der Kühlschrank und Toaster im Hintergrund munter per offenen WLAN und Netzanbindung ausplaudert, welche Cornflakes sie in der Früh um welche Zeit futtern und wer von ihnen den Kakao wegschlürft. Da verlieren sich mehr und mehr die Relationen.

Das wurde auch paarmal schon in der Krypto-Mailingliste angesprochen - dass oft wochenlang in Threads diskutiert wird, wo man noch mehr Drübersalzen kann bei der Verschlüsselung der digitalen Tür von einem XY-Container, aber zugleich macht sich kaum einer Gedanken um die Rückwand von dem Ding, die wie Papier ist.
18:33 Uhr / 03.03.2016 / 20160303181755.txt

Dass Österreicher und Deutsche sich gegenseitig lieben und hassen, ist ja nichts Neues. Dass sie sich relativ ähnlich sind und dann doch wieder nicht, ebenso. Aber was mich immer wieder fasziniert oder beeindruckt als Österreicher, ist die Vehemenz bei Deutschen und IT-Themen, wenn es um die gesetzliche Zulassung von Dingen geht. Also egal ob autonome Fahrzeuge, Drohnen oder passives WLAN~Funksender und solche Dinge.

Eines der ersten Argumente ist fast immer "Geht nicht, weil kann nicht zugelassen werden, ist illegal, weil Gesetz das verbietet und bekommt nie Freigaben und würde sowieso gegen was auch immer alles verstoßen - sinnlose Idee."

Ich als Österreicher denke mir das auch bei vielen Dinge, so quasi da brauchst erstmal 35 Formulare und Genehmigungen und dann bekommst erst recht eine Anzeige vom Nachbar, weil Du mit der Drohne die Zufahrt von seinem Grundstück versehentlich überflogen hast... aber weiß auch, dass sich Gesetze ändern und allzu gerne anpassen, wenn wirtschaftliche Interessen auftauchen oder der Politik zuträglich ist und so weiter. Also nur weil ein Gesetz da ist, ist es ja nicht unmöglich.

Autonome Fahrzeuge sind rechtsmäßig nicht zulässig wegen der Haftung! Jo mei, do sog i, sobald mal Geld damit lukriert werden kann und Wirtschaftsraum damit geschaffen wird, wird es auch ein Gesetz geben, die sie zulassen. Fertig. Oder die Versicherungssummen werden höher. Aber das ist ja alles kein reales Hindernis. Um ehrlich zu sein, sind Gesetze für mich das letzte, gedankliche Hindernis, wenn es um Entwicklungen geht, weil wenn nicht hier, dann eben woanders. Die IT findet immer einen Weg und ein williges Land. Egal ob Drohnen, Roboter, die frei am Parkplatz mit Hunden spielen oder was auch immer. Aber warum manche Menschen da so ein stures Rechts-Denken in diesem Gebiet in sich tragen und das bei Deutschen in Online-Diskussionen verstärkt zu Tage tritt, fällt mir wirklich schwer zu verstehen (Ja, wir als Ösis haben dafür: moch ma schon... oda so).
18:07 Uhr / 03.03.2016 / 20160303175343.txt

Ich habe ja nun schon seit Wochen oder länger (?) am stationären Linux-Schlepptop das Tool f.lux am Laufen. Ihr wisst schon, dieser Pseudo-Hype, dass das blaue Licht am Abend von den Bildschirmen den Schlafrythmus und Tiefe beeinflusst und man muss sich davor schützen, sonst stirbt man einen schlaflosen Tod und die Welt geht unter. Also hatte ich das Teil probiert, es läuft sang- und klanglos und arbeitet gewissermaßen autark.

Für ganz Ahnungslose nochmal: Monitoren süffeln ein blaues Licht ab, das man so nicht ganz wahrnimmt, zerstört aber den Menschen, deswegen gibt es Tools oder Apps, die das blaue Licht rausfiltern oder wegblenden auf Softwareebene und am Abend den Monitor in wärmere Farben tauchen und sich dem Sonnenstand anpassen. Damit ist man wieder ganz nahe an der Natur in der Serengeti-Steppe, blickt in den digitalen Sonnenuntergang und schont damit angeblich auch die Augen etwas. Diese Tools laufen alleine still vor sich hin und justieren den Monitor bzw. die Einstellungen von selber nach Gutdünken quasi.

Manchmal fällt mir das Zeug auf, manchmal nicht - aber jetzt gerade dürfte offizieller Sonnenuntergang gewesen sein und schwupp, gab es wohl einen Hänger im System, denn dieses Mal war es ein schlagartiger, unerwarter Übergang... ich dachte deshalb im ersten Moment, ich erliege jetzt einem Kreislaufkollaps oder verliere mein Sehvermögen, weil plötzlich sich die Farben veränderten und das Licht dünkler wurde. Du meine Güte... ^^

Nutzt das eigentlich jemand von Euch ihr Nerds? Schlaft ihr besser? Ich wüsste keinen Unterschied, um ehrlich zu sein. Allerdings muss man schon sagen, wenn man am späten Abend mal das Ding nach einiger Zeit deaktiviert, ist der Kontrastunterschied heftig.
17:48 Uhr / 03.03.2016 / 20160303174228.txt

Weil das heute zufällig Diskussion in einer Email-Konversation war... wusstet ihr, dass Bananen zu den Beeren gehören, Wacholderbeeren hingegen zu den Zapfen und die Gurke zudem eine Panzerbeere ist. Außerdem zählt Letztgenanntes zu den Schließfrüchten. Aja, und Avocados gehören ebenfalls zu den Beerenfrüchten. Tja... soviel zum heutigen Banalitäten-Wissen des Tages.
17:37 Uhr / 03.03.2016 / 20160303173411.txt

Ich musste gerade sehr lachen, weil "Douglas Adams hätte sich gefreut: Bei der RSA 2016 kann man sich mit einem Handtuch Zutritt verschaffen. Es ist nicht die einzige Sicherheitslücke bei der diesjährigen Konferenz."

Ist insofern lustig, weil irgendwann vor Jahren oder länger mal bei den Linuxtagen in Wien (oder irgendwas vergleichbares, ich habe es vergessen) es einen Vortrag von einem Typen gab, der dabei ein weißes, flauschiges Handtuch um den Hals hängen hatte und mehrfach während des Vortrages darauf hinwies, wie wichtig es ist, immer ein Handtuch bei sich zu tragen - auch in solchen Momenten (unbegründet allerdings). Da hat er wohl recht, wie man sieht und war ein Vorreiter der Technologien... so wie die Aluhutträger. Früher ausgelacht, aus heutiger Sicht hatten und haben sie recht.
17:32 Uhr / 03.03.2016 / 20160303172849.txt

"Die Türkei will auf dem Flüchtlingsgipfel mit der EU Anfang nächster Woche, bei dem es um eine Evaluierung der Kooperation in Sachen Schutzsuchender aus Syrien geht, auch über EU-Beitrittsgespräche und die Eröffnung neuer Kapitel sprechen, wie es am Donnerstag aus Ankara hieß. Die EU sagte im Gegenzug dafür, dass die Türkei Flüchtlinge aufhält, Finanzhilfen von drei Milliarden Euro zu und stellte eine Neuaufnahme der Gespräche in Aussicht." Erinnert mich irgendwie an diesen Moment, wo man sich langsam mit der Ferse einen Reißzweck eintritt, aber wegen des Gleichgewichtes und der Verlagerung des Körpers nicht gleich wieder hochschrecken kann, sondern sich das Ding erstmal mit 70 Kilo-Körpergewicht eindrückt.
17:28 Uhr / 03.03.2016 / 20160303172639.txt

Mittwoch 02. März 2016

Sorry, dass sich heute und gestern hier etwas Staub angesetzt hatte, aber ich war etwas beschäftigt. Aber zumindest gibt es einen Satz: Mir geht das Wort "Docker" (IT-Branche) schon dermaßen auf die Nerven. Überall Docker-Bla. Erinnert an die Ruby-Schwemme damals. Grumpfl.
20:54 Uhr / 02.03.2016 / 20160302205305.txt

Montag 29. Februar 2016

Weil ich gerade einen Film über die italienische Mafia sehe und darunter auch Venedig auftaucht... eigentlich sind ja Boote deutlich sinnvoller im Straßenverkehr als Autos oder LKWs. Keine Reifen, keine komplizierte Fahrwerktechnik, keine Abnutzung von Bremsen, kein ABS, EPS und wie auch immer das Zeug sich sonst noch nennt, keine komplizierte Motorentechnik mit filigraner Lenkung, die an der ersten Bordsteinkante ihren Geist aufgibt.

Außenmotor hinten drauf, alle zwei Jahre den Rumpf versiegeln, alle 5 Jahre eine neue Schraube und jedes Jahr ein-zwei neue Anlegeseile. Viel einfacher. Wir sollten die Straßen aufgraben und mit Wasser auffüllen. Ernsthaft!
19:51 Uhr / 29.02.2016 / 20160229193344.txt

Wisst ihr, was ich einfach nie verstehen werde? Da gibt es fähige Leute, die großartige Tools und Anwendungen programmieren, sich viel Zeit nehmen und unglaubliche Hingabe in das Projekt investieren. Dann geht man auf deren Webseite, will mehr darüber wissen und unter dem Punkt Screenshots ist genau... nichts. Oder ein jahrelanges "Soon"... oder es gibt den Punkt einfach nicht. Speziell auf Github finden sich da viele Vertreter dieser Spezies.

Jetzt mal ernsthaft... ist es denn wirklich so unglaublich schwer, mal eben einen kleinen Screenshot zu erstellen und einzubinden oder wenigstens zu verlinken? Das ist eine 15 Sekunden-Sache, nicht mehr?!
14:14 Uhr / 29.02.2016 / 20160229140937.txt

Sehr spannend, auch wenn die Infos dazu noch dürftig sind... es werden kulturelle Handlungen bei Schimpansen vermutet. Finde solche Forschungsprojekte immer interessant, vor allem wenn sich da auch plötzlich unter Umständen ein Hauch an menschlicher Vernichtung einschleicht. Fehlt noch eine geschriebene Religion und der Klassenkampf... und es geht bergab. \o/
11:52 Uhr / 29.02.2016 / 20160229114953.txt

Jetzt haben wir bald alle Länder durch... wer fehlte in letzter Zeit? Richtig. Algerien - war ja schon lange nichts mehr. Nun: noch.

Nachtrag: Da linke ich ausnahmsweise mal zu der Welt und schäme mich eh und dann pflanzen sie neuerdings noch ein Video-Autoplay in den Content. Großartig, endlich können wir alle unseren armen Zeigefinger schonen und müssen einen Klick weniger vollführen... In letzter Zeit immer öfter: Kopf > Tischplatte.
11:46 Uhr / 29.02.2016 / 20160229114349.txt

Sonntag 28. Februar 2016

Sony sieht keine großen Innovationen mehr bei Smartphones. Dem muss ich zustimmen. Außer dass die Dinger mal größer, kleiner, runder oder flacher werden, die MB-Anzahl der Kameras steigt, tut sich sonst eigentlich nicht wirklich mehr was. Auch auf App-Ebene steht es irgendwie. GPS, Fotos, Tracking und Co. ist irgendwie schon ein alter Hut, Surfen, Musik hören und Video schauen bereits Alltag damit und so weiter... deswegen verstehe ich auch aktuell den Sinn unbedingt ein neues Handy zu kaufen und Early Adopter zu sein überhaupt nicht. Alles nur mehr ein (teurer) Aufguss der vorherigen Generation.
15:49 Uhr / 28.02.2016 / 20160228154504.txt

So, noch was... mir ist schon klar, dass ich mittlerweile alt, ausgelaugt und vielleicht konservativ bin. Aber vielleicht hat sich der Eine oder Andere ja auch schon mal mit Foren auseinandergesetzt bzw. selber eingerichtet?! Dann kennt ihr vielleicht das alte Phorum, PunBB oder auch FluxBB. Sehr simple, einfach gestrickte PHP-CSS-Foren, die ziemlich überschaubar sind, sehr schnelle Ladezeiten haben und durch die wenigen Features recht solide laufen. Ein Beispiel wäre das Arch Linux-Forum, das auf FluxBB basiert und mit einer Vielzahl ein Beiträgen aufwartet.

Ich bin zwar durchaus eventuell der Meinung, dass das so eben genannte Arch-Forum zwar sehr schlicht und etwas farblos ist, aber dafür ist es eben übersichtlich und Benutzerfreundlich. Ich finde mich dort als User sofort inhaltlich schnell zurecht und es ist alles selbsterklärend, kann flott aktuelle Postings bzw. Beiträge überfliegen und einen Eindruck gewinnen, was sich gerade wo tut. Gut.

Eh schon vor einiger Zeit haben sich die Bastler von FluxBB nun einem Nachfolger zugewandt und zwar... Flarum. Der Schritt ist ungefähr wie vom Ruderboot zum Kreuzfahrtschiff. Schon alleine bei jedem Seitenaufruf der Ladekreis, die unnötige Scroll-Leiste rechts, da ein Button oben, dort ein Button seitlich und ein Blick in den Quellcode... 'ne Tonne an Javascript. Vergleicht mal den Source-Code eines Beitrages von Flarum mit dem Code von FluxBB. Übrigens ist der Download von Flarum 3,8 MB, der von Flux 1,5 Mb groß.

Man erkläre mir nun: Warum macht man das? Nur wegen "hip" und "neu" und "modern" und "stylisher"? Warum muss man immer alles mit noch mehr Features überfrachtet? Weil es geht, aber keinen Sinn macht?
08:32 Uhr / 28.02.2016 / 20160228081817.txt

Als Nachtrag zu vorher... ich habe nämlich gestern für Jemanden ein Wordpress-Template gesucht, denn der möchte seine WP-Seite neu gestalten. Gut, ist ja kein Problem. Ein eigenes Template zu erstellen wäre wohl am sinnvollsten, allerdings rentiert sich der Aufwand mittelfristig vermutlich nicht, weil es immer wieder Theme-Änderungen geben könnte. Also was Schnelles von der Stange, mit Fokus auf Bilder und Co.

Ich sage es Euch... das Ganze ist wirklich eine Pest! Die heutigen Themes sind aber wirklich so dermaßen zugepflanzt mit Javascript-Bibliotheken, externen Schriften, Theme-eigenen CSS-Zusätzen, die nicht mal eben über das Backend bearbeitet werden können, ein völlig buntes Zusammenfügen von Bootstrap und anderen "Frameworks", die den ganzen Code dermaßen unübersichtlich machen, dass man erst nach ewigen Suchen mal die Farbe von etwas modifizieren kann oder man überschreibt bequemer und schneller im Header mal eben den .post-90 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-aktuelles tag-vernissage excerpt zoom full-without-featured odd excerpt-1 headline-Tag der Überschrift, der in drei Main-Klassen drinnen steckt und dann auch noch eventuell über eine Ein-Zeiler-4000-Zeichen-Javascript-Bibliothek "gestylt" wird.

Zusätzlich kommen noch bei fast jedem Theme in diese Richtung völlig beliebig entweder "Install Jetpack" (sowieso die absolute Seuche, über Datenschutz macht sich da gar keiner Gedanken, außerdem wieder extra einen WP-Account anlegen und zudem bläht es den Schund gleich nochmal doppelt auf, noch mehr unnötiges JS - yeah!) oder es benötigt gleich mal 5 weitere Plugins von Custom Post Type-Bla bis hin zu Formbuilder und Co. und wenn die nicht da sind, kann man es sowieso gleich mal in die Tonne kippen. WTF Kinder?! \o/

Zudem muss sich jedes Element natürlich dynamisch bewegen (wozu haben wir unter anderem Flash begraben?) und nach oben oder zur Seite sliden und wenn man mal runterscrollt, dann muss natürlich der Nach-oben-Scroll-Button auch erst sliden, blenden und an die Position wandern, um dann die Seite rucklig nach oben zu eiern. Ja fein, wirklich ein toller Mehrwert.

Und noch durchgeknallter sind die Templates, die dann eigene Post-Types definieren oder eigene Portfolio-Bereiche erfordern, damit man ja den ganzen Inhalt in diese Lösungen hinein frimmelt, um Monate oder Jahre später bei einem Template-Wechsel vor einem völligen Fiasko zu stehen, weil jeder Beitrag in falschen Kategorien, Post-Types und Co. verschachtelt ist und das simple Easy-Standard-Theme von der Stange gar nicht weiß, was es denn nun machen soll, weil ja kein normaler Beitrag mehr da und die Datenbank sowieso im Chaos versunken ist.

Ich würde am liebsten jedem Theme-Bastler, der solche chaotischen Schund-Dinger zusammenstöpselt, das Ganze in einer Salzlösung eingeweicht um die Ohren klatschen. Mehrfach. Sicherlich lauter Idioten-Hipster, die nur mehr Docker, Scala, Laravel, Bootstrap, Jinja2, jQuery und Hasiputzi sprechen und sich als Profis anleiern, aber zugleich eigentlich nur die Duplo-Steine blind und beliebig zusammenbauen... aber eben so, dass das ganze Ding einstürzt, wenn man nur einen Teil entfernt. Und nicht mal mehr ein sauberes, einfaches und schnelles HTML-CSS-Template im Notepad bauen können. Mensch!

Nachtrag: Das ideale Template steht für sich ALLEINE, benötigt keine Fremd-Plugins (kann, muss sie aber nicht verwenden), bindet maximal eine externe Schrift alternativ am Ende ein und ladet irgendein (EINES!) Javascript-Zeugs nur dann, wenn es der User bewusst aktivieren kann und es auch tut und überhaupt notwendig ist, hat keine Abhängigkeit von einem anderen Basis-Main-Template-Framework-Quatsch und bindet nicht sieben 30k-CSS-Dateien ein, sondern nur das, was absolut notwendig ist. Und zudem: benennt auch die Elemente kurz, bündig und schlüssig und hält sich KURZ. Headline, sidebar, content, content p, content a, content h1, was auch immer... Und keine wir lernen das gesamte Alphabet-Wörter-Ketten für eine fucking Überschrift und stylen ein fucking Template mit 5 Seiten am Schluss mit 30.000 Zeichen pro CSS-Datei. Und keine art-fremden Post-Container, aus denen man den Inhalt nur mehr halbert rausfrimmeln kann. Macht endlich Eure Hausaufgaben oder sperrt Euch aus dem Netz aus... Herrschaftszeiten nochmal! \o/
06:57 Uhr / 28.02.2016 / 20160228063712.txt

Stellt Euch mal vor, man würde das ganze Netz einfach mal umkrempeln. Alles auf schlichte Text~HTML-Dateien mit etwas Markdown und bei Bildern auf jpeg oder dergleichen umstellen. Und sonst nichts. Kein dynamisches Blabla, Kommunikation läuft über Text-Emails oder einfache textbasierende Chat-Tools, es gäbe keine Cookies, keine Werbung, kein Tracking und so weiter. Alle Webseiten nur mit einer Basis-Formatierung, von mir aus kann man die Linkfarben ändern oder dergleichen mit Im-Code-CSS, aber ansonsten: keine Werbebanner, keine Popups, keine Newsletter-Layer, keine selbstlaufenden Videos, kein Analyisieren des Userverhaltens, schnelle Ladezeiten, wenig Datenstaub am eigenen Rechner, man würde nicht so hohe Bandbreiten benötigen, man könnte viel billiger surfen (theoretisch), keine Trojaner, Javascript-Pull-me-in-Viren und sonstiger Quatsch.

Einige Portale, Newsseiten, Blogger, Foren und Co. würden sofort den Bach runtergehen, weil ihre Blase nicht mehr stimmig ist und Userzahlen nichts mehr bedeuten bzw. gar nicht vorhanden sind, andere Seiten würden plötzlich nach oben schwappen und so weiter.

Und was man sich da alles ersparen würde... Die ganzen Browser-Plugins, die ganzen Werbefilter, die allumfassenden Ad- und Scriptblocker, sonstige Schutzsoftware, die ständigen Browser-Updates, die langen Ladezeiten, das hängende Scrollen, der unnötige Verbrauch an mobilen Einheiten und so weiter. Und vermutlich wäre das Netz dennoch genauso gehaltvoll und informativ, wie mit dem ganzen Schrott heutzutage. Nur schneller, einfacher und Benutzerfreundlicher. Seufz.
06:37 Uhr / 28.02.2016 / 20160228062731.txt


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