Freitag 11. März 2016

# Ich persönlich glaube ja, dass diese Flüchtlingskrise in all ihren Varianten auch langfristig von einer anderen Seite noch ein ziemliches Fiasko bedeuten wird. Es gibt sicherlich viele unter den (echten) Flüchtlingen, die vor was auch immer geflohen sind und ihr ganzes Hab und Gut, ihre Existenz und so weiter aufs Spiel gesetzt haben und sehr viel für die Flucht aufgeben mussten. Vor allem Familien, die gemeinsam fliehen. Auto verkauft, tausende Euros für Überfahrten und Co. gezahlt, vielleicht sogar einen Anhang unterwegs verloren oder jemand ist dabei sogar verunglückt. Dann landen sie hier und die Welt bricht nochmal zusammen, weil ihnen natürlich etwas Anderes erzählt worden ist und viele eben keine Ahnung haben, dass hier doch nicht alles so fein und nett und einfach ist - und dann ziehen Viele zwangsläufig wieder zurück, geben auf oder werden eben abgewiesen oder abgeschoben.

Nun wieder zurück, wo auch immer, viel Geld verloren, eventuell ist Wohnung, Haus, Auto oder was auch immer vor Krieg, Krise, Konflikten oder irgendwelchen Wahlen da war, auch weg und somit ist die Existenz erst recht wiederum damit grundlegend und langfristig im eigenen Land abermals zerstört.

Und ich kann mir gut vorstellen, dass es die Anti-Sympathien gegenüber Europa, auch wenn sie aus Missverständnissen, falschen Vorspielungen falscher "Freunde", Schlepper oder gar durch Propaganda durch die Gegenseite gezielt platziert wurden (Soft-Säuberung unerwünschter Bevölkerung) oder eben chaotischer Politik je nach Land mit unterschiedlichen, wechselnden Ausrichtungen und so weiter... sicher nicht mit Vorsatz oder aus Böswilligkeit passieren. Aber jemand, der zum Beispiel vor Ort in seiner Heimat für einen europäischen Konzern gearbeitet hat (egal ob Öl, Textil, irgendwelche Frucht-Plantagen oder sonstige Rohstoffe, die wir tagtäglich bequem im Supermarkt oder Baumarkt kaufen) und sich dort vielleicht bereits etwas ausgenutzt und unterbezahlt vorkam, dann erst in Europa und dann am Schluss wieder daheim landet - ohne Geld und ohne Job nunmehr... da wird der Eindruck vom reichen Europa, das sich nur dann bequem zeigt, wenn es etwas zu holen gibt, sicherlich kein Guter sein. Und was das langfristig für Folgen haben kann, sieht man, wenn zum Beispiel dann radikalen Gruppen mit Anti-Europa-USA-Russland und Co.-Manifesten vermehrt Zulauf finden.

Mit diesem Ganzen hin und her und mal so oder so und mal ganz offene Grenzen, mal ganz geschlossen, mal breite Unterstützung, mal harte Abgrenzung, mal Ausbildung und Wohnung für Alle, mal nur tempörer Aufenthalt ohne Irgendwas und Grenzen wir nicht, aber die schon - und umgekehrt - und zugleich aber nicht in der Lage sein, die zum Teil selbst heraufbeschworenen Konflikte in den Ländern direkt aus strategischen Interessen (und Eifersuchtsgeplänkel zwischen USA und Russland und Europa biedert sich meinungslos mal sicherheitshalber den Ersteren an) zu lösen, sondern zu verschleppen... irgendwie macht man alles falsch, was man machen kann.

Die offenen, freien Grenzen waren ein naiver Fehler, weil er falsche Hoffnungen erweckt hat, die nicht mal ansatzweise erfüllt werden oder erfüllbar sind je nach Land (war aber absehbar irgendwie und Griechenland frustete seit zig-Jahren schon und auch schon weit und lange vor der großen Krise damals, dass sie mit den Flüchtlingen völlig überfordert sind und es wurde dennoch immer aus Brüssel als griechisches Problem beiseite gewischt, Stichwort chaotisches Frontex und Co.) und das völlige Abschotten ist zugleich aber ebenso der nächste Fehler.

Man hat - wie schon oft zuvor - bereits vor zig Jahren die Fehler gemacht und muss nun mit den Ergebnissen dessen hantieren. Die naiven arabischen, durch Europa planlos blind und begeistert unterstützten Frühlinge und bereits weit davor mit dem wirklich idiotischen Irakkrieg, der ja mehr oder weniger die eigentliche Lawine so richtig ins Rollen gebracht hat. Sadam und Co. waren unbequem und den Ländern und Menschen nicht unbedingt zuträglich, aber die Zeit davor war "relativ" stabil, mal abgesehen von den US-Interventionen. Damals gab es natürlich massive Menschenrechtsverletzungen, nur die gibt es jetzt jedoch auch noch immer, aber plus Autobomben und willkürliche Justizen durch dutzende Parteien und Interessen und Flüchtlingswellen. Es ist nicht mal gleich geblieben, sondern eher schlimmer geworden. Und Europa hat damals bereitwillig und mit viel zu wenig zaudern und der üblichen "Wir haben keine gemeinsame Meinung und streiten nur" zugeschaut, als die Amerikaner ihren Stellvertreterkrieg nach den Anschlägen durchzogen haben. Kein ausreichender Widerstand, kein Nachdenken, kein Planen und außerdem geht es um die eigenen Interessen, also sind wir mal still. Lalala. Ist das gleiche wie mit den ganzen Datenschutzabkommen... eine Bastion nach der Anderen fällt, kommt Monate später erneut hoch und wird erneut in abgeschwächter Form durchgewunken und das Spiel wiederholt sich solange, bis dann doch alle Punkte umgesetzt sind. Möglich, weil Europa eben nicht ein gemeinsames Europa ist. Bis heute.

Ich hatte damals die EG (Europäische Gemeinsschaft) als sinnvoll betrachtet und als die Chance für Europa wahrgenommen, sich nicht gegenseitig zu zerfleischen. Abkommen mit Import und Export und gut wäre es gewesen. Stattdessen der übliche, geschichtsträchtige Größenwahn, noch mehr Länder planlos und ohne Kontrolle aufzunehmen (es wusste zudem und abgesehen davon beispielsweise jeder auch damals schon, dass Länder wie Griechenland, Spanien und so weiter marode sind, ebenso wie diverse Ostländer, aber man sah großzügig darüber hinweg und heute zeigt man mit mahnender Stimme mit dem Finger auf sie - was unglaublich lächerlich und peinlich ist, weil keine Überraschung) und man hat mal eben irgendwelche "gemeinsame" Gesetze geschafft und eine Einheitswährung, den harten Schilling und die solide deutsche Mark und andere Währungen, völlig unnötig abgeschafft und sich nach Jahren der immer größere werdenden Annäherung zwischen Europa und Russland in meiner Jugendzeit (Ende des kalten Krieges und gemeinsame Geschäfte, freundlicher Umgang) neuerlich selber einen frischen Keil abermals hineingetrieben. Völlig unnötig. Die Ukraine jetzt war doch auch nur plötzlich politisch und medial interessant, nachdem es zuvor das Raktenschild-Programm und andere Aktionen aus der Richtung gab, ansonsten hätte es doch gar nicht dieses Chaos damit oder gar das Interesse dafür gegeben (so wie bei anderen Ostländern zuvor ja auch nicht in der selben Situation).

Man hätte es bei der EG belassen sollen. Gemeinsame Import- und Export-Abkommen, Warenwirtschaftsabkommen sowie Fachkräftetausch und ansonsten harte Eigenlandwährungen, eigenes, an das Land und Mentalität angepasste politische und gesetzliche Führung und erleichterter Reise- und Ausbildungsverkehr zwischen den Ländern. Den unnützen Irak-Krieg auslassen, Russland normal begegnen und ich vermute, die umgebende Welt wäre etwas stabiler (soferne es nicht andere Interventionen gegeben hätte) und weniger stolprig. Weil da hilft es auch nicht, dass es heutzutage weniger Anschläge als in den 80ern gibt, weniger Flugzeugentführungen, RAF, ETA und und andere lokale Terror-Gruppierungen, wenn etwas viel Kritischeres brennt... das soziale Gefüge. Das ist gefährlicher als eine Entführung oder eine am Flugfeld gesprengte Maschine. Und bekannterweise gehen rechts- und oder linksradikale Mentalitäten nicht mal eben wieder ganz weg, sondern fast immer erst nach der "Läuterung" durch massive Konflikte mit Blut.

Sogar wenn es jetzt ruhiger wird unter Umständen - ich glaube nicht, dass die Rechts-Tendenzen in Europa dadurch schwinden und ich glaube auch nicht, dass Tausende von gescheiterten Flüchtlingen, die nun erst recht vor dem Nichts und wieder ernüchtert im Heimatland stehen, langfristig die richtige Beruhigungstablette sind. Zumal Europa oft als Vorbild, Ziel und Orientierung für Viele in den südlichen Ländern galt und als das angestrebte Level... ich glaube, die nachfolgende Generation, die gerade mit der aktuellen Situation aufwächst, wird das zukünftig ganz anders wahrnehmen und deutlich kritischer sein. Zum Nachteil aller Seiten, weil die Alternativen sind genauso unförmig und folgen ebenso keiner Stabilität.

Man hat sich mit dem verdammten Rumfuhrwerken und strategischen Spielen in den Ländern selber keinen Gefallen getan und der Umgang mit der Flüchtlingssituation ebenso nicht. Auf den Kopf fällt das echten Flüchtlingen, die nun zwischen den Welten stehen und dem kleinen EU-Bürger, der sich zermahlen fühlt in Zeiten von Landflucht und Dorfsterben und Arbeitslosigkeit und steigenden Mieten in den Großstädten bei mehr und mehr Belastung und schwindenden Pensionen, während unten nach der Befriedung eine Autobombe nach der Anderen platzt oder Menschen LKW-weise hingerichtet werden. Man muss sich schon fragen: Was hat man da bloß getan? So unglaublich viel davon war unnötig.

Nachtrag: Warum ich das hier wieder schreibe, weiß ich auch nicht, weil eh schon totgeschrieben alles und zu Tode gekaut... aber es musste halt gerade raus.

09:25 Uhr | 11.03.2016 | 20160311082534.txt

Donnerstag 10. März 2016

# Mein persönlicher Lebenstipp... in jeden guten Haushalt, in dem hin und wieder Etwas gebastelt wird, gehört eine gute Tischbohrmaschine. Die erleichtert das Leben enorm. Ich habe keine, da mal eben durch mehrere Lagen ein völlig geradliniges Loch im rechten Winkel zur Kante durch Hartholz zu bohren, damit Kugellager dann auf den Millimeter genau gleich gelagert und ausgerichtet sind, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Etwas genervt bin. \o/

18:19 Uhr | 10.03.2016 | 20160310181621.txt

# Würde mich nicht wundern, wenn jetzt ein beauftragter Hacker abgetaucht und ziemlich nervös ist. Hacker vertippten sich - und vermasselten Milliarden-Bankraub

18:16 Uhr | 10.03.2016 | 20160310181242.txt

# "Das mexikanische Model Laura Elena Zuniga will nicht mehr mit der Ehefrau von Drogenboss Joaquin "El Chapo“ Guzman verwechselt werden. ... Mehrere Medien veröffentlichten bereits Fotos von ihr und schrieben sie fälschlicherweise Coronel zu. Sie war 2008 in ihrem Bundesstaat zur Miss Sinaloa gekürt worden.

Zuniga war Ende 2008 mit ihrem Freund und sieben mutmaßlichen Mitgliedern des Juarez-Kartells festgenommen worden, nachdem in ihrem Auto Sturmgewehre und 45.000 US-Dollar in bar gefunden worden waren. Sie wurde später freigelassen. Das Juarez-Kartell konkurriert mit „El Chapos“ Sinaloa-Kartell."
Hrhrhrhr... ^^

06:52 Uhr | 10.03.2016 | 20160310065043.txt

Mittwoch 09. März 2016

# Der einzige Erfolg den ich heute vermelden kann, nennt sich die zufällige, geistige Entdeckunng von Skateboard-Kugellager. Die werden nämlich der erhoffte Lösungsansatz für meine selbstgebaute, kleine Holz-Drehbank, an der ich gerade nebenbei werke. Stunden- und Tagelang hatte ich mir nämlich nebenbei immer wieder den Kopf zermartert, wie man am sinnvollsten und einfachsten einen Antriebsriemen und eine kleine Schwungscheibe sowie diverse Aufsätze auf einer glatten, runden, später sehr schnell rotierenden Metallstange in der DIY-Art befestigen soll und hatte außer dem klassischen Anschleifen, Nagel oder Sicherungsschraube durchbohren und reinklopfen keine wirklichen (low budget) Ideen. Ebenso die stabile Führung des Ganzen auf der Drehbank selber.

Erst beim Rumkramen dann sind mir zwei alte Kugellager von einem Skateboard in die Hand gerutscht und zufällig passt bei deren Dimensionen auch haargenau eine Gewindestange durch... und mit ein paar Flügelmuttern und Sicherungsscheiben sind die Probleme im Handumdrehen gelöst - denn dem Kugellager ist es egal, ob ein Gewinde durchgezogen ist oder eine glatt geschliffene Stange. Der Unterschied macht aber Welten aus und erspart nun enorm viel Arbeit und vereinfacht zudem auch die Handhabung und Wartung massivst. So wird alles Schraub- und austauschbar sowie äußerst billig (ein einfaches, billiges Skateboard-Kugellager-Set gibt's um wenige Euros bereits).

Aktuell liegen die geschätzen Kosten bisher bei 15 Euro und eigentlich fehlen damit nur noch ein paar Fixierungen, zwei~drei Aufsätze, der Antriebsriemen und ein alter Elektro-Motor, der von irgendwo recycelt wird. Wenn es gut geht, bleibt das Projekt bei vielleicht ~25 Euro stehen. Wäre absolut ok, wenn man daran denkt, dass eine kleine, ordentliche, gekaufte Drehbank im Handel, die langlebig und wartbar ist, ab 200 Euro aufwärts beginnt oder gerne auch erst bei 500 Euronen, bis 5000 Scheine gibt es dann viele kleine Zwischensprünge.

Wenn das Ding mal fertig ist und alles läuft, gibt's natürlich ein paar Fotos dann, auch wenn das Teil optisch sicherlich nicht schön wirken wird. Aber die Form folgt eben der Funktion....

21:43 Uhr | 09.03.2016 | 20160309212409.txt

# Weil ich vorhin in einem Blog während der schlaflosen Nacht erneut über Rückenprobleme bei einem IT-Menschen gelesen habe und das auch nicht zum ersten Mal, schließlich gehören diese Dinge ebenso wie Augenprobleme und dergleichen zum gewöhnlichen Alltag, wenn man mit den Kisten arbeitet, und somit ist es ein immer wiederkehrendes Thema in diesem Metier und zählt zu den klassischen Leiden.

Ich darf aber mit auf Holz klopfen sagen, dass ich bis heute davon komplett verschont geblieben bin (bis auf einen Ausnahme von einer Woche, damals war ich aber komplett überarbeitet) und das nach mehr als bald zwei Jahrzehnten in Schildkrötenhaltung vor den Mattscheiben. Und für mich gibt es dafür auch einen Grund: ich verwende nämlich eben keinen klassischen Bürosessel oder sonstige super bequeme Hilfe-ich-versinke-in-dem-kuschligen-Ding-Sessel, die alle ganz ergonomisch und effizient auf die stundenlange Arbeit in sitzender Haltung hingetrimmt sind, sich neigen, Höhenverstellbar oder sogar mit Armlehnen ausgestattet sind. Ich bin ja nämlich der Meinung, dass die sogar erst die Ursache von Rücken- und Durchblutungsproblemen sind, weil man meistens dann stundenlang völlig bewegungslos ab dem Brustkorb in dem Zeug klebt und alles stocken lässt und sonst passiert da ja nicht mehr viel, sobald man mal drauf sitzt.

Stattdessen sitze ich bis heute praktisch ausnahmslos auf einem schlichten, klassischen Holzsessel, kurz unterbrochen vor Jahren von so Plastik-Klappsessel im selben Style. Keine Armlehnen, nichts verstellbar, nur eine dünne Auflage und aus. Und natürlich gibt es "Bequemeres", allerdings animiert einem so ein einfacher Holzsessel ganz automatisch dazu, sich ausreichend zu bewegen, die Positionen zu verändern, sich mal nach rechts oder links zu drehen und so weiter. Er macht es auch erst möglich, weil in den klassischen Bürostühlen rutscht man quasi in den Sitz hinein und sitzt dann in so einer Art von geformten Positionsschale und das war es dann - und teuer, schwer und hässlich sind sie fast immer auch noch dazu, mit Pech quietschen oder knarzen sie dann bald oder man schwitzt sich im Sommer den Rücken zu.

Mein Sesselchen aktuell hat damals übrigens ~19 Euro beim schwedischen Möbelhaus gekostet und war mit vier Schrauben fertig gebastelt. Kann ich nur (zumindest meiner persönlichen Erfahrung nach) also jedem Vor-dem-Computer-Kleber empfehlen.

Nachtrag: Ja, am Anfang bricht einem bei einem Umstieg sicherlich der Rücken mit dem Ding ab, aber dennoch - man muss sich auch am Sessel frei bewegen können, auch mal seitlich sitzen, schräg, im Schneidersitz, halb lümmelnd, aufrecht, verkehrt herum und so weiter.

05:44 Uhr | 09.03.2016 | 20160309051908.txt

Dienstag 08. März 2016

# Und noch ein letztes Jammern als Abschluss des heutigen Tages. Wisst ihr, was noch so extrem nervend ist? Wenn Leute sich beispielsweise Raspberry Pis oder andere Tools und Geräte bestellen und dann die Streams online zumüllen mit "Leute, schaut her, was ich gerade von der Post geholt habe!" und dazu ein Foto von der verdreckten Kartonschachtel. Oder noch schlimmer "Leute, habe mir gerade meine Pi Zero bestellt! Ich bin schon so gespannt und werde Euch dann natürlich davon berichten, wenn sie da ist"...

Warum? Warum kann man denn nicht abwarten, bis man das Ding wirklich ausgepackt hat, wirklich in Betrieb genommen hat und dann was auch immer man damit umsetzen wollte, wirklich umsetzt und DANN (von mir aus aufgeregt) in die öffentlichen Newsstreams klatscht? Manche Streams auf diversen Plattformen bestehen gefühlt zu 60% aus "Habe es bestellt oder gekauft, kann aber sonst eigentlich nichts weiter sagen jetzt, werde Euch aber Bescheid geben"-Einträgen!? \o/

22:17 Uhr | 08.03.2016 | 20160308221144.txt

# Heute zum ersten Mal in einem Blog das Wort "phasziniert" gelesen. Zwar mache ich hier im Blog auch gerne und oft Tippfehler, weil ich das Zeug immer so zwischen Tür und Laptop-Monitor-Klappe mal eben reinklopfe und nicht wirklich dabei nachdenke - werkel aber meistens im Laufe des Tages oder der Nacht fallweise zumindest dann bei den gröbsten Schnitzer nach, aber... ich bin phasziniert? Schaut so aus, als ob gleich einer mit einem Phaser wegziniert wird.

Nachtrag: Ist das Gleiche wie Leute immer wieder "Ich photografiere so gerne" schreiben. Oder "Ich photographiere". Oder "Ich bin Photograph" und das sogar so auf ihren kommerziellen Fotografen-Webseiten groß stehen haben.

22:09 Uhr | 08.03.2016 | 20160308220200.txt

# Irgendwann gab es doch unlängst mal so ein "Leute, ihr habt alle recht... diese PopUps für Newsletter, Facebook-Friends und Co. sind völlig out, störend und zeugen nicht von guten Benehmen"-Bewegung, oder? Da hatte man sich im Netz irgendwie auf den Konsens geeignet, dass man diese nervenden Fluffis weglässt und wieder dezenter damit werkt - aber gerade wollten mich auf fünf verschiedenen News-Seiten fünf PopUp-Fluffis über den Haufen blenden. Ja, groß reden können sie alle. Sollten am besten in die Politik gehen! Aso, moment... da sind sie eh schon. (Bissiges hrhrhr).

21:06 Uhr | 08.03.2016 | 20160308210241.txt

# Eigentlich ist es schon amüsant-traurig. Da schreiben einige News-Blätter oft am Ende eines Artikels eine Zusammenfassung des Inhalts nochmal dran... anscheinend für LeserInnen, die es eilig haben oder solche, die nach dem dritten Absatz bereits den Ersten wieder vergessen haben. Aber die Essenz des Ganzen ist, dass der tatsächliche Gehalt an Information aus den Boxen völlig ausreicht, der Rest ist halt nur Füllwolle.

20:44 Uhr | 08.03.2016 | 20160308204230.txt

# Ja, Plan 9. Daran bin ich schon mehrfach gescheitert. Keine Ahnung, ich finde zwar das Konzept spannend, aber in der alltagstauglichen Umsetzung meines Interessens fühle ich mich dabei wie ein dreijähriges Kind, das einen elektrischen Dampfgarer zum Spielen bekommt. Man weiß zwar, dass das Ding irgendwas machen kann vermutlich, aber verbrennt sich entweder die Finger oder es bleibt völlig still und undefinierbar. Hat sich schon mal jemand ausführlicher daran gewagt - und damit meine ich, länger als als 3 Stunden probiert und mal auch produktiv eingesetzt? Und ja natürlich, auch selber installiert und so weiter...?

20:35 Uhr | 08.03.2016 | 20160308203144.txt

# Werbebranche veröffentlicht Adblock-Blocker... Wisst ihr, was ich übrigens spannend finde werde? Nein, nicht wenn Blocker-Adblocker-Blocker-Tools publiziert werden. Sondern wenn es dann mal bezahlte Accounts mit Light-Werbung gibt und dann über eines der dortigen Werbebannerchen Schadsoftware verteilt wird. An zahlende Kunden somit, die einen Vertrag und Abo und dergleichen abgeschlossen haben und sich natürlich dann nicht mehr gegen die Seuche schützen... als Kunde würde ich die dann in Grund und Boden klagen (und sicherlich scheitern, ist schon klar).

20:30 Uhr | 08.03.2016 | 20160308202434.txt

# Also mehrere Anläufe später... auch wenn ich generell ja der absolute Freund von selbst gehosteter Software und Unabhängigkeit bin, kann ich mich mit OwnCloud einfach nicht anfreunden. Noch immer ist das Teil in meinen Augen zu schwerfällig (und wird es noch mehr), die mobile Anbindung ist auch so eine Sache und ebenso die Sync-Abgleiche. Außerdem steckt in dem Ding jetzt schon wieder so viel an Code-Geraffel, das es fast an eine aufgeblähte, wacklige Boardsoftware aus den 2009ern erinnert - und damit bleibe ich skeptisch und auf Abstand. Alternative? Na, kann ich Keine benennen, dazu fehlt mir auch die Zeit für so eine Liste, aber OwnCloud ist es auf jeden Fall weiterhin nicht.

Vor allem wenn man dann das hier liest: "So lassen sich jetzt Kommentare an Dateien heften, um beispielsweise freigegebene Fotos mit Erklärungen zu versehen. Betrachter können die Kommentarfunktion dann nutzen, um über die Fotos zu diskutieren. ... In Zusammenarbeit mit Collabora wurde die Online-Version von LibreOffice in OwnCloud integriert, was eine gemeinsame Arbeit an Dokumenten in Art von Google Docs erlauben soll. ... Außerdem enthält OwnCloud 9 die Videokonferenz-Software von Spreed."

Was wird das, wenn es mal fertig ist...? Ein Facebook-Instagram-phpBB-FileDirectory-VideoChat-WebDoc-Konglomerat? Das kann einfach nicht gut gehen, hat auch schon bei den Bulletin Board Systems nur so halbert geklappt, sobald mal Dateien dazugekommen sind. Und ich bin froh, dass ich in so einem Ding nicht hunderte oder gar tausende Dateien gelagert habe, womöglich mit Freunden das Ganze teile und dann ein Update bzw. eine neue Version einspielen muss, aber bitte so, dass das Ding morgen früh für Alle sauber läuft... Mahlzeit, da kenne ich amüsantere Hobbys. Außerdem wird das Ding mit jedem Zusatz und Gebastel recht bald dann munter regelmäßig platzen. Die Imgur- und PasteBin-Community wird sich freuen.

Nachtrag: Also sagen wir so... das Ding wird wohl ein zweites Wordpress.

20:20 Uhr | 08.03.2016 | 20160308201012.txt

# Der nächste, ganz kleine Schritt, an den man sich später wohl nicht mehr erinnern wird - entweder weil dann die neue Welt aufregender ist oder weil uns ein Krieg wieder zurückgeworfen hat...

"Und es zahlte sich aus: Die Pflanzen wuchsen auf den simulierten Mars- und Mondböden fast so gut wie auf irdischer Vergleichserde, wie die Forscher berichten. Vor allem im Mondboden, in dem im ersten Durchgang alle Pflanzen eingegangen waren, haben diesmal alle überlebt und Kräuter und Gemüse geliefert – und das nicht zu knapp.

Denn auch die Ernte fiel im Marsboden kaum geringer aus als in der Erde. "Das war eine echte Überraschung für uns", sagt Wamelink. "Das zeigt, dass vor allem der Marsboden großes Potenzial hat, wenn er richtig vorbereitet und gut gewässert wird."

18:20 Uhr | 08.03.2016 | 20160308181920.txt

# Ja, toll! Wähler bevorzugen am ehesten erpresserische Egoisten.

Aso... Hinweis: es handelt sich dabei um Ironie meinerseits.

12:19 Uhr | 08.03.2016 | 20160308121908.txt

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