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Donnerstag 14. Jänner 2016

# Spannender Text zum Gurlitt-Fall: " Die Maßnahmen, die bei einer Privatperson ergriffen wurden, stehen im auffälligen Missverhältnis zu Fällen in öffentlichen Häusern. Was von Gurlitt verlangt wurde, hat bisher noch kein Politiker von einer öffentlichen Einrichtung gefordert. Kein Museum wurde dazu verpflichtet, seine Bestände ins Netz zu stellen - was mit der Sammlung Gurlitt aber geschah. Noch weniger gibt es ein Museum, das seine Geschäftsbücher ins Netz gestellt hat. Freiwillig eingewilligt haben bisher dazu nur Gurlitt und das Auktionshaus Neumeister. Zum Vorbild genommen haben sich diese privaten Initiativen keine städtischen Träger, kein Bundesland, auch nicht der Bund. Vieles spricht dafür, dass der Kunstsammler ein heillos überfordertes Bauernopfer von Justiz und Politik war."


# Der Standard titelt: Hassposting-Jäger": Arbeitgeber ignorieren Hetze oft - in Bezug auf die österreichische Seite http://haters.at, die "Hasspostings" an Arbeitgeber meldet.
Ich finde es prinzipiell begrüssenswert, wenn etwas gegen diese Idiotenwelle getan wird, aber Verhetzung mit Verhetzung zu bekämpfen, ist fatal und ruiniert das offene Netz erst recht... und geholfen ist damit keine der Seiten, weil es weder die Gesinnung der Betroffenen ändert, sondern sie sogar im schlimmsten Fall bei Jobverlust stärkt, noch etwas zur gegenseitigen Verständigung beiträgt. Man verändert rechte Sichtweisen mit Bildung, Information und Kontakt - und nicht mit dem Fingerzeig. Ist aber auch schon lange bekannt.
Aber dennoch - sei dem so, allerdings würde mich in Zeiten von Fake-Accounts und Mobbing an allen Ecken und Enden, schon sehr stark interessieren, wie der rechtliche Background berücksichtig wird... und habe heute Vormittag mal recht sanft angefragt:

Hallo liebes "Haters"-Team,
ich würde gerne Details und Informationen erhalten, auf welcher Basis ihr den rechtlichen Aspekt berücksichtigt bzw. welche Prüfung in welcher Form stattfindet, wenn ihr Meldungen von Usern zugeschickt bekommt.
1) Findet ausschließlich eine manuelle, persönliche Sichtkontrolle des Accounts und des Eintrages statt - oder wird eine umfassende Recherche und Kontrolle durchgeführt, die den Nachweis ermöglicht, dass der User die entsprechende Meldung tatsächlich selber verfasst hat?
2) Welche technischen Möglichkeiten setzt ihr ein, um Accounts zu identifizieren, die eventuell von anderen Dritt-Personen angelegt wurden, um zum Beispiel eine Person - aus welchen Gründen auch immer - zu diffamieren (Stichwort Mobbing, Stalking und Bedrohung, ehemalige Kollegen oder Konkurrenten in betrieblichen Bereichen, Ex-Partner aus Beziehungen, Jugendliche, die aus Spaß einem Schulkameraden einen Streich spielen, usw...)
3) Findet vor der Veröffentlichung eines Eintrages mit Vollnamen eine Rücksprache mit den Betreibern des jeweiligen Dienstes statt, um hier eine Verifizierung des Accounts und des Postings bzw. Urhebers zusätzlich zu bestätigen?
4) Wie werden Rückmeldungen behandelt, wenn ein Eintrag sich nachweislich als gefälscht herausstellt? Und welche Schritte werden daraufhin unternommen, um eine Klarstellung bezüglich des Vollnamen in Verbindung mit dem Posting zu veröffentlichen und findet eine Kontaktaufnahme mit dem betroffenen User statt?
Vielen Dank für eine Antwort! :)
Emanuel


Die komplette Rechtskeule wäre jetzt zuviel des Guten (Impressum fehlt auch), aber man darf nicht vergessen, dass bei einer Falschmeldung bzw. gar Arbeitsplatz-Verlust eines unschuldig Betroffenen es ja ebenfalls Rechtsmittel geben kann - und das prompt wegen übler Nachrede bzw. Verleumdung. Aber mal schauen, was für eine Antwort hier folgen wird, denn der Background ist da nicht so uninteressant bei solchen Webseiten.

Nachtrag: Ich habe dazu ja schon mal was geschrieben bzw. meine Meinung kundgetan und zwar hier und auch hier mit Link zum Alternativ-Podcast.

Update: Und siehe da - jetzt ist die Seite tot bzw. anscheinend offline. Kein Kommentar. \o/

Update: Aja, der Domain wurde mittlerweile am Nachmittag auch aufgelöst bzw. gekündigt. Hätte eher mit einer umfassenden Reaktion alias "Es ist wichtig blabla dies zu tun blabla" gerechnet, aber da ist sich wohl jemand unsicher geworden.

Bleibt also der schale Nachgeschmack, dass sich hier jemand auf ein Abenteuer eingelassen hatte, ohne sich wirklich Gedanken über den Umfang, die Komplexität und das Risiko zu machen. Abgesehen vom grundlegenden Aspekt, dass Hasspostings (leider) nur zwei Seiten haben können:

Freie Meinungsäußerung (für die man allerdings auch lange in Europa gekämpft hat und wir froh sein müssen, dass es sie gibt) oder eben strafbare Aussagen, die sowieso den Gesetzen sowie der Justiz unterliegen und angezeigt - und dabei ordnungsgemäß mittels Gericht geklärt - werden können. Das rechte Bewegungen das oft anstrengenderweise massiv ausreizen und die Justiz oftmals träge ist, ist zwar mühsam und traurig, aber Gesinnungen ändern sich nicht durch Löschen, gegenseitiges Anschwärzen, Arbeitsplatzverlust und Anheizen der Graben-Mentalität. Das sieht man auch gut an den letzten Jahren in Europa, ebenso beim IS und seinen Anhänger... aber noch wichtiger ist eigentlich, was solche Seiten aus dem Netz machen.

Das Netz war anfänglich einer der wenigen Möglichkeiten in der neuen Zeit, Meinungen plötzlich weltweit ohne allzu viel an Kontrolle und Herkunft (Europa) äußern zu können. Ein unglaubliches Instrument der Demokratie, mit dem jeder seine Sichtweise öffentlich vor einem breiten Publikum publizieren konnte. Keine privaten Stammtische, keine kleinen Dorfgemeinschaften, keine sonstigen Filterbubbles, sondern ein offener Bereich.

Und was passiert: genau die Seite, die eigentlich für die freie Welt steht (oder stand), beginnt nun ihrerseits Regeln und Vorgaben für Andere aufzusetzen und versuchsweise zu steuern, was man sagen darf und was nicht - weil sich der Ton zu ihren Ungunsten geändert hat - ohne aber zu verstehen, dass das Problem an der Wurzel bekämpft werden muss, nicht bei den Auswüchsen. Die Staaten und die Politik ruinieren diese letzten Funken der Freiheit ebenso bereits seit Jahren und haben massiven Raubbau betrieben. Warum noch den letzten Umfang selber ruinieren? Noch dazu reibt sich die Politik die Hände, wenn die Masse nach verstärkten Inhaltskontrollen schreit und beginnt Vorgaben zu machen (siehe Druck auf Facebook) - noch dümmer und naiver kann man denen wirklich nicht mehr in die Hände spielen. Öffne ein Siegel und auch die Anderen fallen ab und die Büchse der Pandora öffnet sich eines Tages.

Ich bin auch nicht glücklich, dass jemand primitives, naives und vereinfachtes Gedankengut einfach so verstreuen kann, dass viele zudem nicht verstehen, wie enorm hausgemacht die Konflikte sind und wie umfangreich unsere Verantwortung und Rolle dabei verursachend ist (Krieg, Waffenexporte, gescheiterte, arabische Frühlinge und geopolitische Planspiele, Flüchtlingsbewegungen, Radikalisierungen,...), aber ich kann deswegen dennoch nicht einfach dem Gegenüber mal eben den Mund verkleben oder ihn kündigen und zur Seite stoßen. "Aus den Augen, was mir nicht gefällt"? Völlig absurd und fatal - und auch ein Mitgrund, warum die Rechten in Europa die letzten Jahre tragischerweise mehr an Land gewonnen haben. Weil man es teilweise nicht hören, sehen und wissen will und jeden Konsens und Realitätsabgleich beiseite wischt. Denkt doch vorher ein wenig nach. Dieses Empören und Fingerzeigen wird unverständlicherweise immer drastischer, nur die Richtung ist dabei egal, denn es bleibt vor allem eines: falsch.


# Vielleicht sollte man statt Vorratsdatenspeicherung und dergleichen kleine Boxen mit Nüssen aufstellen? Eichhörnchen gegen Hacker 623:1.


Mittwoch 13. Jänner 2016

# In Deutschland wird das Ganze wenigstens offensiv abgeschmettert, in Österreich redet man ja nicht mal drüber. 3,28 Millionen Unterschriften - dafür ist jetzt keine Zeit.
Nachtrag: Erinnert mich an die ganzen EU-Ausstiegs-Begehren und so weiter in den Fuzos von Wien und Co... hat ja ganz viel bewirkt. Husthust.


# Sehr spannender Einblick bzw. Vergleich der amerikanischen und der deutschen Hacker-Kultur von Elliot Williams. Beides englischsprachig, aber gut lesbar auch ohne technische Kenntnisse: Hackers and heroes: A tale of two countries sowie der zweite Text Hackers and heroes: Rise of CCC and hackerspaces. Lesetipp!


# Da hat sich wieder mal einer die Mühe angetan und Alternativen an Programmen zusammengestellt, die auf Open Source Basis basieren. Guter Einblick und vielleicht für den einen oder anderen von Euch nützlich.


# "Österreich hat vor sechs Jahren den Export von 9.000 Splittergranaten nach Saudi-Arabien genehmigt. ... warum Österreich trotz der Menschenrechtslage in dem sunnitischen Königreich diese Genehmigung erteilt hat, antwortete Grundböck, das geschah in Absprache mit Außenministerium und Verteidigungsministerium." Aber wir in Österreich regen uns fleißig über Flüchtlinge und die südlichen Länder auf, die im Sumpf von Gewalt und Gesetzlosigkeit versinken. Aja.
Nachtrag: eine Grafik dazu.
Nachtrag: Ihr kriegt Granaten, wir das Abdullah-Zentrum.
Nachtrag: Und eine Antwort: "Das könne man nicht mit einer Armee gleichsetzen."


Dienstag 12. Jänner 2016

# Na, wer von Euch hat ein Modem von UPC? Sicherlich die Meisten in Wien... mehr oder weniger zwangsläufig. Falls ja, sollte man mal hier lesen: Sicherheitslücke verrät Passwörter von UPC-Routern und sich anschließend um die Absicherung kümmern (und daran denken, dass das neue Passwort dann auch auf den mobilen Geräten neu eingerichtet werden muss und so weiter).


Montag 11. Jänner 2016

# Mal wieder ein Blick zu unseren digitalen Vorbildern im Nachbarland, von denen unsere Regierung ja auch immer gerne abschaut: Vorratsdatenspeicherung ist für alle da! \o/
Nachtrag: Wieder einmal bin ich mir nicht sicher, ob es nun gut oder schlecht ist, Kommentare bei Blog-Beiträgen zuzulassen. Wirklichen Mehrwert bieten die beim obrigen Link ja nicht wirklich. Bin ich froh, dass ich mich nicht mit so einem Käse rumschlagen muss.


# Ich glaube ja, dass die Meisten zwischen "Simple living" und "Minimal living" keinen Unterschied machen oder es als ident wahrnehmen. Nur dem ist nicht so - in meinen Augen und wenn man es mal banal und trotzig wortwörtlich übersetzt. Minimal living kann man eher mit dem geringsten Ressourcen-Verbrauch gleichstellen... wenig bis kaum Dinge, kleine Wohnung, kein Auto, Verzicht auf viele Alltagsgegenstände und Geräte, usw. Bei Simple living hingegen, geht es eher darum, mit einfachem Aufwand zu leben, das schließt jedoch zum Beispiel keine große Wohnung aus. Man kann auch in einer 100m² Wohnung dem simple living frönen, während es bei der minimalen Variante eigentlich unpassend wäre.

Ist zwar alles nur eine Wortspielerei und mag Jeder anders interpretieren, aber ich persönlich sehe das eben als zwei verschiedene Schuhe. Kann man auch kombinieren prinzipiell, aber generell würde ich das als zwei getrennte Wege ausformulieren.

Der Minimalist schaut, dass er so wenig wie möglich braucht, so wenig Fläche wie möglich belegt und so wenig Ressourcen wie möglich verschwendet und wirklich alles subtrahiert, das nicht einer absoluten Notwendigkeit im Leben entspricht. Der Simple-Fröner gönnt sich hingegen vielleicht eine große Wohnung oder sogar auch Loft, fährt vielleicht Auto und dergleichen - und subtrahiert stattdessen eher den Überfluss oder Komplexität bei Dingen. Statt der HighTech-Tisch-Variante mit elektrisch verstellbaren Dingen besitzt er einen einfach, gebauten Holztisch. Statt einem Bürosessel mit Luftkammer-Polsterung sitzt er auf einem einfach gezimmerten Stuhl. Und fährt ein altes, aber solides, analoges Auto, pflegt es gut und verzichtet auf einen modernen, digital fehleranfälligen Wagen mit Dutzenden Features. Der Minimalist hingegen sitzt am Boden auf einer Decke und fährt maximal mit seinem Fahrrad und den Öffis. So meine Sichtweise.


Sonntag 10. Jänner 2016

# Aja, heute beginnt übrigens auch mein erstes 30-tägiges Sport-Programm, um im bzw. ab dem Frühjahr wieder erneut fit zu sein. Harmlose Sachen, die einfach die Kondition aufrecht erhalten und sanft stärken - also kein Muskelpaket-Training (wäre auch sinnlos). Und wieder viel Wasser & vitaminreiche Säfte trinken, das tut ebenfalls immer gut.


# So, jetzt die zweite Raspberry Pi für eine Raumüberwachung mit Bewegungsmelder via motion eingerichtet. Aktiviert sich still von selber und speichert in Intervallen Einzel-Bilder auf einem externen Server und informiert zudem via Email. Kostengünstig mit der 30~ Dollar Raspberry (erste Version von anno dazumal) und einer sehr alten, kleinen Webcam von vor bald fast 10 Jahren, die glücklicherweise aber problemlos erkannt wird und ausreichend gute Bilder liefert. Low Budget wird zu High Tech.

Nachtrag: Jetzt noch so einrichten, dass ein einfacher Befehl reicht, um das System scharf zu stellen bzw. wäre ein einfacher Knopf oder Schalter zur Aktivierung auch eine nette Idee. Oder eine bewegliche Schutzklappe für die Kamera - kommt sich auf das Selbe raus eigentlich.


Samstag 09. Jänner 2016

# Das Nebelwetter heute morgen genützt und mit etwas Python und der Raspberry Pi sowie einem Touchdisplay ein WLAN-Radio zusammengeklopft. Funktioniert recht gut, fehlt nur noch ein passendes Gehäuse und kleinere Boxen bzw. Lautsprecher. Hier ein Foto, ein weiteres Foto und noch ein Foto sowie ein verwackeltes, kurzes Video.

Nachtrag: Das Abspielen, Pausieren, Stoppen, Sprung zum nächsten und vorherigen Sender sowie eine Lautstärken-Regelung sind mittels Buttons steuerbar (spricht mpc unter dem Skin an) und der Exit-Button beendet den Player und fährt das System herunter. Beim Hochfahren startet der Player automatisch und steht betriebsbereit zur Verfügung. Einen Bildschirmschoner habe ich mir bei zwei anderen Projekten abgeschaut, Favoriten, externen SSH-Zugriff oder lokale MP3s benötige ich nicht - deswegen ist alles ganz simpel und schlicht.

Nachtrag: Die Playliste bzw. Sender-Sammlung (österreichische, deutsche, italienische, russische und amerikanische Stationen) ist per Hand am Laptop zusammengestellt, auf die SD-Karte geklatscht und danach völlig banal und üblich mittels sudo mpc load xy geladen worden. Es gibt also keine eigene Verwaltung oder so, ist mir zu mühsam und rentiert sich nicht... wie oft ändert man schon die Sender-Liste? Eben.


Donnerstag 07. Jänner 2016

# "We are able to de-anonymize executable binaries of 20 programmers with 96% correct classification accuracy." Mahlzeit. Man kommt man der Identifikation wirklich nicht mehr aus. Alleine die Art und Weise wie man den Browser benützt, lässt sich heute bereits zuordnen, ebenso die Art, wie jemand Texte verfasst und schreibt und nun eben auch Programmierer. Mittlerweile kann man bald tatsächlich jeden und alles tracken oder identifizieren.
Oh wait.... kann man selber... nein, es sollte eher heißen "Die Anderen und die Dienste können..." (ಠ_ಠ)


# Heute ist übrigens der erste Tag des Feldversuches, an dem ich die beiden Fernbedienungen für TV und Digi-Box weggeräumt habe. In den letzten Wochen ~ Monaten bestand mein TV-Programm fast nur mehr aus den drei ~ vier immer gleichen Kanälen: 13thstreet, SciFi, Kabel 1 Classics und KinoweltTV, also die paar wenigen Sender, die keine Werbung haben und mehr oder weniger diverse Old School Serien wie Columbo, Mord ist ihr Hobby, Straßen von San Francisco, Law & Order und so weiter pausenlos rauf und runter spielen oder oftmals diverse Kinofilme der vorherigen Jahre zeigen und manchmal auch Schwerpunkt-Tage haben (ganzer Tag nur Raumschiff Enterprise oder alle Jurassic Park Folgen plus ähnliche Dinofilme).

Dokus hingegen und so gehobene visuelle Literatur auf 3Sat oder Arte haben sich auch bei mir deutlich reduziert, ganz einfach deswegen, weil es da kaum noch etwas Neues gibt. Die x-te Politik-Doku langweilt mehr und mehr, auch liebe ich an und für sich herrliche Aufnahmen einer weiten Landschaft, wo ein Bären-Junges am Wildfluss gerade seinen ersten Lachs verzehrt oder eine Doku über ein indogenes Volk und dergleichen - das ist meines. Aber auf der anderen Seite habe ich schon so viel davon gesehen, dass ich etwas übersättigt bin, zumal es auch fast immer ein tragisches Ende hat. Das indogene Volk ist am Aussterben, die Bären sind die Letzten in diesem Landstrich, die Politik versinkt in Korruption und der Einblick in den Alltag irgendeines Künstlers auf der anderen Halbkugel ist spannend und inspirierend, aber so wirklich lebensverändernd ist es ja dann doch auch nicht.

Der TV ist also eher ein schlechtes Radio bei mir geworden und so richtig bewusst schaue ich sowieso schon seit Jahren nur mehr sehr selten. Also lass ich es mal eine Zeitlang gut sein. Auch hole ich mir meine Infos und meine Interessen sowieso mehr und mehr gezielt aus dem Netz und dort auch wesentlich direkter und aufmerksamer, weil bewusster.

Aber mal schauen, wie lange ich dieses Mal durchhalte - bisher bin ich nach einiger Zeit gescheitert. Ich werde protokollieren.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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