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Donnerstag 07. Jänner 2016

# Sehr gutes Zitat aus dem aktuellen Podcast bei Wrint: "Beispielsweise der Narzissmus. Vor 20 ~ 30 Jahren war das noch eine Persönlichkeitsstörung und heute ist das eine Voraussetzung." Trifft es irgendwie recht gut.


# Weil das immer wieder (gerade erst aktuell) diskutiert wird: Geräte halten oft länger, wenn man sie einfach laufen lässt. Angefangen von Standby bis hin zum vollständigen Betrieb. Über die ökologische Auswirkungen wegen des Verbrauches kann man reden, allerdings heißt eine längere Lebensdauer eines Gerätes auch natürlich weniger Ressourcen-Verbrauch, weniger Transporte und Abbau von Material und weniger Entsorgungsbelastung durch z.B. ein neues Gerät. Rechnet sich wohl recht gut auf, wenn man von niedrigen Spannungen ausgeht.

Vor allem bei älteren Geräten stößt man immer wieder auf Teile, die schon seit 5, 8, 10, 15 oder gar auch 25 Jahre lang problemlos laufen. Das beginnt bei Spiele-Konsolen, Fernseher, Musik-Anlagen, alten Laptops oder PCs, Waschmaschinen, Kühlschränken und so weiter. Bei den neueren Generationen findet man das mittlerweile nicht mehr so oft, einerseits weil sie von Grund auf nicht mehr auf lange Lebenszyklen ausgelegt sind, auf der anderen Seite veralten die "smarten Geräte" Softwaretechnisch mittlerweile eben so schnell, dass sie recht früh ausgetauscht werden (müssen).

Ein Dauerbetrieb (wie z.B. im Standby) erspart dem Gerät generell die Vielzahl der belastenden "Neustarts", soll heißen die hohe Spannungsspitzen, die beim Einschalten (und Ausschalten) entstehen und durch das Teil jagen und auch der Abbau der Komponenten verlangsamt sich etwas (ja, auch elektronische Bauteile bauen tatsächlich im Laufe der Jahre Stück für Stück physikalisch ab - durch Temperatureinwirkungen, Luftfeuchtigkeit bzw. Trockenheit, Sonnenlicht, chemische Einflüsse, usw...). Zudem leben vor allem nicht unüberraschend und naturgemäß auch die Teile länger, bei denen nur wenige, bewegliche Teilen verbaut sind und die, die bewegt werden, nur selten überhaupt genutzt werden müssen (beispielsweise Einschaltknopf) oder die sehr rudimentär gebaut sind (Öffnungsmechanismus eines CD-Spielers). Am besten fährt man also, in dem man ein Teil einfach ansteckt bzw. in den Betrieb stellt und es dann in Ruhe lässt - oder alternativ nur selten verwendet und das sanft und vorsichtig. Und es keinen allzu großen Temperaturschwankungen bei der Lagerung oder Betrieb gibt und auch die Luftfeuchtigkeit konstant ist (Fensterplatz = schlecht). Und Batterien immer raus bei längeren Pausen. Aber das weiß man ja eh.

Übrigens leben klassische Festplatten auch länger, wenn sie einfach im Dauerbetrieb laufen (WENN sie für den Dauerbetrieb ausgelegt sind). Jeder Neustart verkürzt bei denen Lebenserwartung, deswegen "berechnet" man auch bei Festplatten die erwartbare Laufzeit zumeist anhand der Betriebsstunden und auch der Neustarts. Je seltener ein Computer rauf und runtergefahren wird oder von schlafenden Standby zum laufenden Betrieb wechselt (und die Festplatte jedes mal wieder anfahren muss und sich die Temperaturen dabei ebenso ändern), umso länger hält das Ding. Ausnahmen bestätigen immer die Regel natürlich.

Nachtrag: es geht hier nur um ältere, "statische" Geräte, bei den Neuen ist das nicht mehr so einfach, weil zum Beispiel heutige Netzteile viel "komplexer" aufgebaut sind, kleiner und weniger Raum zwischen den Teilen im Innenleben vorhanden ist und sie für schnelle sowie höhere Leistung ausgelegt sind - sich also auch schneller erwärmen und somit flöten gehen. Auch diverse Neu-Geräte mit Lüftern und Kühlung haben das Problem, dass sie auf Dauer da nicht mithalten können. Gleiches gilt für Speichergeräte, die ständigen Lese/Schreib-Zugriffen ausgesetzt sind, usw... und bei alten PCs zum Beispiel kann die Wärmeleitpaste trocken werden, der Staub langsam eine hauchdünne, aber dichte, statisch wirksame Schicht auf den Boards bilden, usw. Alles nicht so einfach. Auch sollten Akkus in Laptops zum Beispiel nicht ständig geladen werden. Hängt man eh am Netz, dann Akku raus und die eher kühl lagern.

Nachtrag 2: Wie richtig angemerkt wurde, betrifft die Langlebigkeit auch meistens eher Geräte, die unter nicht allzu hoher Spannung laufen, weil dort die Schwankungen geringer sind, aber auch die Wärmeentwicklung. Interessant auch die Ergänzung: "Trafos haben eine Temperaturklasse und halten bei der angegebenen Temperatur dann im Schnitt 10 Jahre. Wenn der Trafo nur 10° Grad kühler läuft, verdoppelt sich seine Haltbarkeit. In Benutzung lohnt es sich, ihn nicht dauern an der Leistungsgrenze und damit Temperaturgrenze zu fahren.... Früher hat man alles 2fach überdimensioniert, da man keine Temperatursimulationen und dergleichen kannte. Heutzutage kann man halt so eng dimensionieren, dass bei Nennbetrieb das Gerät nach einer Garantiezeit +10% flöten geht."

Nachtrag 3: etwas Lesestoff zu Transistor Aging.


Mittwoch 06. Jänner 2016

# Oh. Ich kannte diese Seiten tatsächlich noch nicht... aber sie sind großartig. Sehr fein.
This is a motherfucking website sowie This is still a motherfucking website.
Nachtrag: Dennoch gefällt mir weiterhin die erste Variante viel besser.


# Was ich auf nebligen, nassen und leicht eisigen Autobahnen nie verstehen werde, sind Autofahrer, die einem mit 140~160 km/h überholen. 110 Stundenkilometer sind bei solchen Verhältnissen eigentlich schon die Grenze, aber mehr ist einfach nur blöd. Sind aber sicher auch jener Schlag an Menschen, die die Ersten beim Aufregen sind, wenn es mal wegen einem Unfall wo staut.


# Die Foren-Idee ist mal wieder vom Tisch glücklicherweise, nachdem mir bewusst geworden ist, dass vermutlich sowieso nur die falschen Leute sich anmelden würden. Eh besser so, ein Stück "Technik" im Alltag weniger. Man verliert sich ja so gerne im Experimentieren, nur das hebe ich mir für andere Zeiten auf.


Dienstag 05. Jänner 2016

# "In anderen Fällen programmierte Facebook die App so, dass sie viermal pro Stunde abstürzte". Ihr Schafe!


# In Zukunft heißt es, auch die Rollen bei Stühlen im Büro zu kontrollieren... Warum? Deshalb.


# Honig auf der Tastatur. Großartig.


# "Bei der Terrorwarnung von München stellt sich weiterhin die Frage, ob die Bedrohung tatsächlich so konkret und glaubwürdig war, dass man sie weiterhin ernst nehmen muss oder ob man die Entstehung der Terrorwarnung stärker hinterfragen müsste, zumal Politiker gleich wieder versuchen, daraus Konsequenzen abzuleiten." und dann noch diesen Zusatz "In der Süddeutschen Zeitung wird versucht, die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen unabhängig von der unklaren Terrorwarnung unter dem suggestiven Titel "Münchner Großeinsatz gegen die Angst" positiv zu bewerten." Ich sag nix dazu, ich verlinke nur einfach mal. Denken kann ja jeder selber.


# Weil ja gerade ein neues Erpresser-Tool die Runde macht und Schlagzeilen wie diese geformt werden Erpressungstrojaner Ransom32 mit JavaScript noch gefährlicher, sollte man dieses Kommentar dazu durchlesen, das da ein bisschen aufräumt mit dem falschen Bild.


Montag 04. Jänner 2016

# In letzter Zeit tauchen wieder neue bzw. mehr Spams auf meinen Email-Adressen auf. Geht das Euch auch so? Mal wohl wieder irgendwo ein Botnetz hochgezogen worden. Seufz.


# Oje, ich bin schon wieder in dieser Mentalität angekommen, die in mir nach einem eigenen Forum ruft. Als Ergänzung zum Wiki und als Sammelsurium für Gedanken, Tonaufnahmen bzw. Miniatur-Podcasts und so weiter. Und abermals stelle ich mir die Frage, ob ich das tun soll oder nicht? Dieses Ding "Forum" brennt ja eigentlich schon seit bald einem, nein, zwei Jahren jetzt unter den Nägeln und die drei Versuche bisher gingen jedoch schief, weil ich es dann doch als unnötigen Ballast im Alltag gesehen hatte. Aber zugleich ist das Wiki und der Blog hier für mich die ideale Lösung für ein geistiges Auslagern von Gedanken und Meinungen sowie Wissen, aber es fehlt einfach ein Aspekt noch und den bietet nur ein Forum eigentlich... also verschiedene Kategorien beispielsweise und auch die zumindest dann vorhandene "Möglichkeit" einer Interaktivität mit Euch. Aber so wie immer in letzter Zeit, lasse ich diesen Gedanken erst mal ruhen und schaue ihn mir in ein paar Tagen nochmal an. Denn in der Regel verwerfe ich die Idee dann eh wieder, was eigentlich sinnvoll wäre - wie ja die Erfahrung mit den Foren gezeigt hat.


# Interessant zu lesen: "Jugendliche werde man mit dem Museum in der Wiener Hofburg nicht erreichen, Tiefspeicher und -garage am Heldenplatz seien unsinnig."


# Und heute ist übrigens der Tag, ab dem auch ich selber keine Kommentare mehr in Blogs schreibe. Es lohnt nicht. Viel besser ist Schweigen oder ein direktes Mail mit Feedback oder Gedanken an den Autor... das hat die Erfahrung in den letzten Wochen gezeigt. Macht das Netz auch viel freundlicher und ruhiger und via Mails auch deutlich sympathischer auf beiden Seiten.


# Ich muss ja ehrlich sagen, dass mir erst heute so richtig bewusst geworden ist, dass Kasachstan ja größer als Algerien, Mongolei, Schweden, Agentinien oder gar Indien ist. Man könnte sogar beinahe fast den gesamten Kontinent Australien in das Land setzen. Interessant, wie wenig man im Alltag über ein so großes Land hört, auch wenn es natürlich eher dünn besiedelt ist - in Österreich sind es zum Beispiel 102 Einwohner pro km², in Kasachstan hingegen nur 7 Einwohner pro km² (sehr sympathisch). Mh.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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