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Samstag 13. Februar 2016

Ich habe ja Zuhause irgendwo in einer Schachtel noch ein paar kleine Mikrocontroller rumliegen, ebenso einen Arduino sowie einen winzigen Micro, Nano Pro oder was auch immer (fällt es gerade nicht ein) mit USB-Anschluß... so ein kleines Ding, das man am Finger legen kann. Ich frage mich gerade, ob man so ein Ding nicht als Hardware-Passwort-Speicher verbasteln könnte? Ist zwar dann nichts anderes als ein USB-Stick, aber wenn man das erweitert mit Tasten oder so... Just for fun.

Nachtrag: Mhmhmhm. USB-Dongle zum Selbstbau tippt lästige Passwörter ein. Naja, so spricht mich das doch nicht an. Nochmal weiter nachdenken.
08:33 Uhr / 13.02.2016 / 20160213082120.txt

Mal was aus der Welt des Holzes. In Deutschland möchte man am Land, weil es billiger ist, mit Holzpfählen Glasfaser-Kabel zu kleinen Dörfern, Einzelhäusern und so weiter legen. Geht schneller, weniger Aufwand, dadurch lassen sich eben mal zur Abwechslung auch mal kleine Gebiete leichter leistbar versorgen und so weiter. Die Holzmasten kennen wir noch von den Telefon-Leitungen oder Stromzuleitungen in den Dörfern anno dazumal. Die, die im Sommer so gut nach Teeröl oder was auch immer riechen, zwar vermutlich Krebs verursachen, aber so wirklich gestört haben sie mich eigentlich nie - Dorfcharakter eben.

Nun gut. Natürlich, wie könnte es anders sein, ein sehr heißes, strittiges Thema. Ich empfehle unter anderem die folgende, mehrseitige Diskussion zu lesen.

Das große Ding! Verfaulen im Boden (falls sich jemand die mal genau angeschaut hat - die stecken nicht direkt im Boden, sondern das Holz schwebt in Halterungen in eingelassenen Betonsockeln), kippen reihenweise um (die 30er sind schon lange vorbei), belasten die Umwelt (natürlich ganz im Gegensatz zu den in Boden eingelassenen Plastik-Rohren und den Aufgrabungen quer durch die Landschaft) und hat viel mehr Ausfälle (das mal im Dorf früher die Telefoleitung so oft gerissen ist, wie meine HighSpeed-Verbindung hier in der Großstadt fast jeden zweiten Tag mal am Abend kurz stolpert... da kann ich mich gar nicht daran erinnern, mh)... Immer unterhaltsam solche Meldungen und Reaktionen.
08:11 Uhr / 13.02.2016 / 20160213080055.txt

Mal noch schnell zwei kleine, harmlose, politische Randnotizen... Polen beschwert sich über Deutschland wegen deren Geschäften mit... Russland und den Bruch der EU-Sanktionen sowie den riskanten Auswirkungen auf die Stabilität der Grenzländer - aber pfff, sollen sich doch nicht aufregen... "ist ja nicht politisch, sondern nur ein wirtschaftliches Ding". Hust! Man stelle sich übrigens vor, Polen würde das machen und so argumentieren.

Und dann so die kleine Notiz am Rande "Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil hat gestern bekräftigt, dass Österreich bereit sei, die Grenzsicherung in Mazedonien auch mit Soldaten zu unterstützen". Das ist ja auch eine ganz tolle Sache! Bei uns heißt es "Grenzen nein oder nur halb und schwierig und alte Zeit" und so weiter - aber in einem anderen Land haben wir anscheinend kein Problem, mal eben eine Grenze durchzusetzen und mit heimischen Nachwuchs zu "besoldaten". Aja, bloß nicht selber direkt die Hände schmutzig machen. Wir sind ja ganz sauber! "Grenzen? Was für Grenzen? Aso... ja da DRÜBEN bei DENEN. Aber da helfen wir nur bissi mit, also eigentlich ja gar nicht so wirklich, also... wir sind da nur halt so... so Freundesdienst, weil DIE wollten das und haben uns gefragt! Jaja, es hilft uns schon auch, aber das ist da jetzt nicht böse oder abwehrend gegenüber den Flüchtlingen gemeint, das dient ja der Verbesserung. In der Türkei und so ist es ja auch schön und eh besser. Wir helfen bitteschön, sind ja Österreich schließlich - die lieben, netten, ruhigen und freundlichen Nachbarn da."
07:55 Uhr / 13.02.2016 / 20160213074554.txt

Erster Absatz: "Der umstrittene Pharmaunternehmer Martin Shkreli hat für den exklusiven Kauf des neuen Kanye-West-Albums The Life of Pablo zehn Millionen Dollar (8,9 Mio. Euro) geboten."

Letzter Absatz: "Zudem ist unklar, ob Shkreli die Summe wirklich aufbringen kann, da gegen ihn ein Prozess wegen Betrugsvorwürfen läuft. Dabei geht es um Anschuldigungen im Zusammenhang mit seinem früheren Job als Chef der Pharmafirma Retrophin. Er soll Geldbeträge in Millionenhöhe abgezweigt haben, um Verluste bei seinem Hedgefonds auszugleichen."

In meinem nächsten Leben gehe ich in das Börsen-Hedgefonds-Geschäft.
07:45 Uhr / 13.02.2016 / 20160213074332.txt

Freitag 12. Februar 2016

Ärgert ihr Euch nicht auch immer über diese staatlichen Nachrichten-Sender? Alles Lügner und Betrüger. Deswegen ab sofort... die aktuellen Nachrichten aus dem Honig-Wohnzimmer. \o/

Nachtrag: Vor einer etwaigen Zuschrift mit einer Reaktion, erinnere ich sicherheitshalber noch schnell an diesen Beitrag von vorhin.
20:35 Uhr / 12.02.2016 / 20160212203125.txt

Ähm, ähm... Luftangriffe in Syrien: Russische Bomben? Schlecht! Westliche Bomben? Gut! Aber beeindruckend ist die Gegenfrage - eigentlich eine Frechheit. Und man merkt herrlich, wie gereizt hier gleich argumentiert wird. Und die Antwort bezüglich ziviler Opfer... kein Kommentar.

Nachtrag: Im übrigen vermisse ich solche Fragen und Youtube-Beiträge aus Österreich massiv. Will denn das nicht mal jemand angehen?
20:14 Uhr / 12.02.2016 / 20160212201333.txt

Ich bin ja eigentlich kein Freund von diesem Trend der "Standing-Desks" - also Tischen oder Tischaufsätzen, die man in der Höhe verstellen kann, um zum Beispiel am Laptop stehend arbeiten zu können. Genauso wie das lange Sitzen, ist schließlich langes Stehen auf einem Platz genauso ungesund für den Körper, das Kreuz, die Durchblutung und so weiter. Aber die Dosis macht natürlich das Gift und eine Mischung zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen ist ideal. Am besten arbeiten man ja auf einem Laufband am Laptop.

Völlig verrückt sind aber auf jeden Fall die Preise für diese Tische und Aufsätze... lächerlich! Und nachdem ich ein sehr unruhiger Mensch bin und zugegeben auch xxx-mal am Tag aufspringe, rumgehen, etwas kurz hole, mal zwischen zwei Plätzen rumpendle und so weiter... sprich: da hänge ich entweder windschief und so halb stehend am Tisch dazwischen, schreibe nur mal eben ein Email und das jedes Mal länger als nur "mal eben" und richte mich dann mühsam nach oben - oder ich stehe im 30 Sekunden-Takt auf und setze mich wieder hin, auf, nieder, auf, nieder... habe ich mir also mal eben auch so ein Ding für Gelegenheiten aus alten Kasterl-Resten zusammen geklopft. Allerdings nur einen primitiven Tischaufsatz aus Holz mit fester Höhe. Intelligenzbestien nehmen natürlich übrigens schlicht und einfach einen netten Karton oder alte Zeitungen oder von mir aus ein ein Brett und ein paar Dosen - aber ich wollte mal wieder Nägel schief einschlagen... jetzt schaut das am Handy so aus.

Ist ok, mal abwarten, wie lange es dauert, bis mir das Ding wieder optisch auf den Nerv geht oder mich schlicht als Ding beim Tisch stört. Falls sich jemand über das Querbrett unten wundert... nimmt man das Untergestell, weil ich es nicht mehr benötige oder eben weg haben will, könnte man es auch drehen und als Schuhregal verwenden oder als sonstige Ablage im Kammerl oder was auch immer. Kosten: 1 €.

Nachtrag: Bevor da ein Schlaubi-Schlumpf daherkommt... nein, das ist kein Windows XP am Bildschirm, sondern ein Linux Mint mit Xfce.

Nachtrag: Wenn man das Ding ein Stück zurück schiebt, geht sich der Laptop unter der Platte übrigens aus, oben kann man damit dann Heferl, Naschzeugs, Papierkram oder was auch immer einstweilen hinpflanzen, wenn man mal wieder länger sitzt. Gut, denn das wollte ich vorher noch beifügen eigentlich.
18:35 Uhr / 12.02.2016 / 20160212182045.txt

"Beamter ging sechs Jahre nicht arbeiten – niemand vermisste ihn. ... Seine Abwesenheit fiel nach Medienberichten vom Freitag erst auf, als die Stadtverwaltung von Cadiz ihm für seine 20 Dienstjahre eine Plakette überreichen wollte. ... Dass dies lange Zeit nicht auffiel, lag der Behörde zufolge an einer mangelhaften Abstimmung. Joaquin war von der Stadtverwaltung zu den Wasserwerken versetzt worden und sollte dort den Bau einer Kläranlage überwachen. "Im Rathaus glaubte man, er sei bei den Wasserwerken, und der Direktor der Wasserwerke wähnte ihn in der Stadtverwaltung." Hrhrhrhr.
14:43 Uhr / 12.02.2016 / 20160212144102.txt

Griechenland! Ihr Sünder! Wo ist das ganze Geld?! Schämt Euc...

Oh! "Schäuble: Deutsche Schulden drohen auf 220 Prozent zu steigen." \o/
14:36 Uhr / 12.02.2016 / 20160212143441.txt

Auszug aus der heutigen Gesellschaft, die billige Ironie nicht mehr erkennt, versteht und deuten kann (technische Erfahrung vorausgesetzt):

Meldung: Kritische Lücke erlaubt das Kapern von Cisco ASA Firewalls.

User-Kommentar
"Hängt man halt ne Fritzbox davor... um den Kram sicher zu bekommen 'duckundweg'. (+Augenzwinker-Smilie)"

Antworten
"Kannst du auch irgendwie erklären wie das funktionieren soll, oder wolltest du nur trollen?" oder "Wenn sie dann nicht aufbrennt die Fritz die für Heimnetzwerke konzipiert ist mit 128 MB Ram..." oder "Dann erkläre doch schon einmal "Otto" wie er eine Hardware-Firewall (die der Fritze ist ja lächerlich) dahin gestellt bekommt, so dass die Fritze als Modem, Router und WLAN-AP weiterhin dienlich ist... oder sollte Otto hier ein Modem kaufen, dahinter die Firewall und dahinter die Fritze, in der Hoffnung dass die Autokonfiguration der Fritze für VDSL und VOIP noch funktioniert."

WTF is wrong with these people? oÔ Und die Beistriche - Kinder! Die Gesellschaft kann ja so kein gutes Ende nehmen. Stellt Euch vor, ihr sagt mal ironisch "Boah, da muss man ja in die Luft gehen bei so viel Blödsinn!" und alle rennen weg, ducken sich und werfen sich zu Boden. Selber landet man im Gefängnis... was für eine Zeit.

Nachtrag: Könnt Ihr Euch noch an die Action-Filme der 80er erinnern, als die hauptsächlich aus einem flotten, billigen Spruch nach dem Anderen bestanden? So alias "Hey, Du Käsebrater! Na, heute schon aus den Latschen gekippt? Mir fliegen ja die Kümmelfetzen nur so aus dem Klappergebiss... Du schaust ja drein wie eine Milchkuh an der Supermarktkasse beim Ausverkauf, mein Freundchen. Drei Schluck, rechts, links und klatschen und dann sitzen die Kotletten wieder stramm. Na Freundchen... bleib cool, Du Pfeife und ganz ruhig, kleines Früchtchen! Mhmm, ganz gut, hoffentlich haltens die Hosen aus. Hast du den ganzen Weg mit diesem Langnasen-Hirsch gemacht? Du heiliger Bimbam, da brechen ja die Lerchen kübelweise!" und so weiter? Jetzt stellt Euch mal vor, Ihr werft so einen Satz im heutigen Alltag von Euch... verklagt werdet ihr wegen Diskriminierung, Beleidigung und so weiter! Da muss man ja zum Lachen in den Keller gehen.
13:54 Uhr / 12.02.2016 / 20160212134854.txt

Bisschen deutschsprachiges Bewegtbild auf Youtube.... aber schnell anschauen, bevor der Film wieder down ist:
Datenpanne, das kann uns nie passieren.
12:48 Uhr / 12.02.2016 / 20160212124551.txt

Achtung! Es folgt nun eine wissenschaftliche Anleitung, wie man Diskussionen im Netz führen sollte, um Streits zu gewinnen und Trollen eine Grenze zu zeigen - ein Auszug:

+ Argumente sollten mit Fakten belegt werden. Die Forscher empfehlen Links auf seriöse Websites.
+ Man sollte Diskussionspartnern nicht vorhalten, was sie früher gesagt haben. Das komme eher als Wortklauberei rüber und mache nur noch wütender.
+ Man sollte versuchen selbst nicht zu emotional zu werden und bei einem sachlichen Tonfall bleiben.
+ Antworten sollten ausführlich verfasst sein, als lediglich kurz zu widersprechen.
+ Man sollte versuchen, ein Thema von einer anderen Seite zu beleuchten und Punkte bringen, die der "Gegner" selbst nicht eingebracht hat.


Hättet ihr damit gerechnet? Es lebe die Wissenschaft! \o/

Nachtrag: Hüstel: "...laut den Forschern ist es bei ihren Untersuchungen in 70 Prozent der Fälle nicht gelungen, jemanden von seiner ursprünglichen Argumentation abzubringen."
12:16 Uhr / 12.02.2016 / 20160212121249.txt

Weil das gerade wieder so ein Thema da und dort ist... da wird stundenlang darüber diskutiert, wie sicher denn dieses oder jenes Tool zum Verschlüsseln von Daten und Passwörtern ist - und was das Ding nicht alles kann und so weiter. Mich nervt das zusehends, weil es ja auch immer mehr und mehr am eigenen Problem vorbeigeht. Vor allem erscheint es mir zu bequem.

Es sollte nicht das Ziel sein, ein "tolles" Tool zu haben, das mir bequem alle meine Daten mit einem extra starken Passwort schützt, gehärtet mit digitalen Layern und Abschottungsmethoden, sondern doch eigentlich Datensparsamkeit an sich bzw. mehr an Verteilung?!

Der aktuellen Stand der Dinge ist ja, dass man all seine Wertgegenstände in eine Wohnung stopft, weil es ja bequem ist und sich dann lange und ausführlich damit beschäftigt, welche Türe die beste Sicherheitslösung ist. Sobald die eingebaut ist, wird es schludrig, denn man ist ja jetzt sicher schließlich... und beginnt seine Wertgegenstände munter da und dort in der Wohnung liegen zu lassen... ist ja eh alles durch die Türe geschützt. Wozu noch extra das Armband in einer Lade absperren, nimmt man ja doch täglich raus... Wozu die Uhr in der Vitrine einsperren, wenn man sie auch frei stehen oder liegen lassen kann und fallweise verwendet? Man hat ja die "tolle" Türe.

Und so ist es mit Daten... fast alle Diskussionen drehen sich immer nur um die digitale Sicherheitstüre, aber kaum um die Anhäufung von sensiblen Daten. Muss ich jedes Passwort und jedes private Dokument unbedingt auf meinem Arbeitsrechner haben? Das wird kaum hinterfragt, stattdessen gibt es ein Wettrennen darum, wer nicht nur einen verschlüsselten "Ganzkörper"-Container einsetzt, sondern wer auch noch zusätzlich die Festplatte komplett verschlüsselt und wer noch mehr Zufall in die Passwort-Generierung bringt.

Die Kryptografie-Mailingliste ist so ein Fall... da wird über Quantencomputer bei der NSA und der Schlüsselstärke von Tools und Co. diskutiert, aber nicht darum oder nur selten, wie man Daten alternativ speichern kann. Also vom Netz abkoppelt - dieses "Internet of things", also wo alles am Netz hängt, vom Kühlschrank bis zum Toaster, der selber Butter nachbestellt, trifft irgendwie auch auf private Daten zu. Anscheinend ist es völlig unmodern geworden, sensible Daten offline zu lagern und~oder zu splitten.

Findet der (NSA-)Einbrecher mal den Schlüssel oder den richtigen Hebel zur Türe, kann er bequem alles abgrasen. Und ich wette, dass das eines Tages auf Truecrypt und generell all die anderen Lösungen früher oder später zutreffen wird und alle in Panik ausbrechen werden ("WTF? They had access since years!"). Da mache ich es doch dem Einbrecher schwerer, wenn er nicht nur die EINE Türe aufbrechen muss, sondern er auch erst mühsam in der Wohnung herum räumen, suchen und immer wieder da und dort eine Lade oder Kasten aufbrechen muss. Dauert länger, ist anstrengend und vielleicht findet er auch nicht alles oder ihm läuft die Zeit weg. Bei den bisher gefeierten Lösungen ist es ja eigentlich so "Mach die Türe auf, wenn Du das schaffst, hast Du Alles griffbereit".

Ich bin also der Meinung, die Diskussion sollte sich nicht immer nur ausschließlich um die Haupttüre drehen, sondern auch um die moderne Flut an Datenanhäufung, Aufteilung von Daten und sinnvollen Lösungen, Daten auch mal vom "Netz" abkoppeln zu können. Als symbolisches Beispiel zur visuellen Veranschaulichung meiner Meinung wäre beispielsweise zusätzlich ein Hardware-Schalter an einem Gerät, den ich manuell drücken oder schieben muss, um mal kurzfristig an meine sensiblen Daten zu kommen und der sich von selber technisch-manuell wieder auf "Off" setzt nach einer kurzen Zeit spannend. Solche Lösungen werden aber kaum thematisiert - weil es ja modern geworden ist, bequem zu sein.

Immer und überall auf alles Zugriff haben... Eigentlich hochspannend und hat eine enorme Entwicklung ausgelöst, aber in den letzten Jahren wirkt eher alles immer mehr und mehr nach Flickwerk-Teppich, den man da und dort ausbessert und das auch immer nur auf löchriger, digitaler Ebene. Noch ein neueres Verschlüsselungstool auf einer noch neueren, Monopol-Konzern-abhängigen App-Ebene auf einem Blickdichten Ding.

Ich bin wieder für mehr "analoge" Lösungen und auch für ein "Mehr" an grundsätzlichen Gedankenansätze beim Umgang mit Daten an sich... im symbolischen Sinne. Versteht man überhaupt, was ich meine?
08:29 Uhr / 12.02.2016 / 20160212080404.txt

Dienstag 09. Februar 2016

Mein Gott, die österreichische Post schon wieder. SCHON WIEDER verschleppt sich ein Versand und man fragt sich, warum man Aufpreise zahlt oder Extra-Zusätze, wenn es dann eh nicht schneller ist?! Abgesehen davon wird natürlich nie beigefügt, dass das maximal heißt, dass das Ding sowieso dann erst an der Grenze zum anderen Land bei der UNGEFÄHREN Zeitangabe landet. Es nervt so unglaublich. Dann sollen sie gleich sagen "Dauert 3 Wochen"... dann weiß man es wenigstens. Solche ########!
18:43 Uhr / 09.02.2016 / 20160209184050.txt

Ihr habt doch sicher auch die Meldung da und dort mitbekommen, dass Indien Facebook sein "kostenloses Internet" verboten und untersagt hat. Stellt Euch das mal bewusst vor... ausgerechnet Indien, wo die meisten Menschen Mühen haben, überhaupt irgendwie an das WWW ranzukommen, untersagt es, dass ein großer Konzern kostenloses Internet anbietet.

Und jetzt gehen wir noch einen Gedanken weiter - ob denn in Europa so Etwas möglich wäre? Dass man zu Facebook, Apple, Google oder dergleichen einfach "Nein" sagt?! Vermutlich nicht, man würde es stattdessen akzeptieren, ein wenig später wegen der Monopolstellung ein paar Milliarden für die Staatskassen einklagen und zur politischen Besänftigung der lokalen Anbieter Entschädigungszahlungen und Lizenzabgaben sowie eine kleine Steuerreform für Unternehmer streuen... und es ist am Laufen.

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Indien da mal die Latte sinnvollerweise höher legen wird?

Nachtrag: Als Mensch mit Balken... ich bin natürlich nicht naiv und mir ist bewusst, dass Indien da sicherlich andere Gründe als "freie Demokratie" und so weiter im Hinterkopf hat, aber das ändert nichts an der Spielregel. Und die ist hier in dem Fall interessant.
09:53 Uhr / 09.02.2016 / 20160209094818.txt


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