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Dienstag 15. Dezember 2015

# Endlich mal bei Heise ein sehr gutes Kommentar zu der aktuellen "Hass-Thematik" im weltweiten Netz der Menschen. "Drittens möchte ich mal darauf hinweisen, dass auch das, was wir hier führen, eine reine Nebeldebatte ist. Es wird NICHT darauf eingegangen, WARUM die Bevölkerung immer aggressiver wird (kann man auf jeder Feier, auf jedem Fest, in jeder Disko, Veranstaltung, im Straßenverkehr, etc. etc. beobachten)." und weiter "Man möchte sich halt nicht mehr mit den "linken Spinnern", "rechtem Pack", "Putinverstehern", "Merkelwählern", "Kommunisten", "Nazis" auseinandersetzen, man möchte einfach nur noch die eigene Meinung durchsetzen, egal was das heißt und egal wer dabei drauf geht."


# Tja... bald muss man generell schauen, ob die Leuchten bzw. Lampen zuhause noch kompatibel sind. Absurde Welt.
Update: Und wieder retur.


# Noch ein paar großartige Links bezüglich des Kometen bzw. Rosetta/OSIRIS. Hier sieht man mal die nicht für die News-Medien extra aufbereiteten, selektierten Bilder, sondern ganz direkt das Material. Aber Vorsicht - die Sammlungen sind nichts für das Handy oder unterwegs, weil wirklich viele Bilder laden, aber es lohnt sich. Teil 3, Teil 2 und Teil 1.
Nachtrag: Übrigens gibt es eine Übersicht über der Erde nahe kommende Objekte mit Distanz-Angaben. Immer amüsant, wenn dann diverse Lokalblätter über den nächsten Untergang und der Auslöschung der Menschheit durch ein erdnahes Objekt philosophieren und man dann selber einen Vergleich ziehen kann. Es zählen schlussendlich doch die Fakten.


# Ja, so geht es mir mit Mailinglisten... einfach mal nur lesen. Southpark trifft es sehr gut.


Montag 14. Dezember 2015

# Wenn wir schon dabei sein, ein paar großartige Bilder vom Flughafen anno dazumal. Hier und hier, hier, hier, hier und auch das noch.
Das waren noch die Zeiten, bevor die Flugzeuge in der Luft durch Sprengsätze explodierten.


# Ich muss zugeben, dass mir der Westbahnhof leid tut. Ich war immer schon ein Fan der "alten" Hallen, auch schon damals beim Südbahnhof. So hässlich fand ich den übrigens auch nicht, nur zu dreckig und ein manchmal fragwürdiges Dauer-Publikum in den Ecken, aber ansonsten hatten die großen Hallen und Räumlichkeiten schon ihren Charme - die hätte man schon noch retten können.
Der neue Hauptbahnhof hingegen... mh, ja... er ist modern. Aber mehr auch nicht. Modern, schnell, viel Beton, kühl (kalt) und sachlich... aber kein Ort, der irgendwie dieses "Jetzt geht es auf die Reise"-Gefühl vermittelt. Die Alten hatten Charakter quasi, wenn auch etwas rau und altbacken. Der jedoch fehlt beim neuen Hauptbahnhof völlig, auch Meidling ist sozusagen beliebig (und auch so schon regelmäßig überlaufen).
Vielleicht werde ich wirklich schon alt, aber mir gehen die Hallen, die großen Uhren, die langen Rolltreppen, die weiten Flächen und die alten Klapper-Anzeigen schon ab. Und auch die Flaggen, die früher am großen, zentralen Vorplatz wehten. Zudem kippt der Westbahnhof jetzt sicherlich und verkommt recht bald zu einem Ramsch-Shop-Center mit Handyshops und Co. Und das Umfeld vom Hauptbahnhof versinkt in modernen Beton-Glas-Fassaden, die sich nun mehr und mehr rundherum drängen. :'(
Nachtrag: Wobei man ja sagen muss, hat man den Westbahnhof sowieso schon mit den Bürobauten rundherum verschandelt. Dieses riesige, luftige Konstrukt seitlich, ist weder elegant, noch schön, noch sonst was, sondern einfach nur "modern". Aus.
Nachtrag: Ein Bild von heute und ein Bild von ganz früher. Alt war von der Umgebung her besser.


# Habt Ihr Euch eigentlich schon mal gefragt, wie man maschinell Eier aufbricht und das Eiklar vom Dotter trennt? Hier zu sehen. Banal, aber interessant.


# Ich bin ja jemand, der gerne viel automatisiert und zugleich einer, der auch immer gerne wandern geht bzw. nach Möglichkeiten sucht, zwischendurch ergiebig frische Luft zu schnappen. Oft beginnt der Tag zeitig am Rechner, man klopft dann vor sich hin und da ist oft so nebenbei die Frage, wie der Tag da draußen wo auch immer eigentlich Wettermäßig noch so ausschaut - um den restlichen Tag zu planen. Dazu habe ich mir einen Zweizeiler geklopft, der beispielsweise von der ORF-Seite den Info-Text der Wetter-Seite abruft und die Ausgabe als kleines Pop-Up unter Linux am Desktop anzeigt.

Ich setze die URL im Beispiel übrigens deswegen als eigene Varibale fest, weil man damit leichter die Freiheit hat, auch mehrere Wetter-Dienste bzw. Links zu kombinieren - aber der Rest dazu sind Eure Hausaufgaben. wget holt die Seite, awk sucht nach der Zeile mit dem HTML-Tag "teaser" im Quellcode der aufgerufenen Seite, sed filtert dann das HTML-Zeugs dieser ausgewählten Zeile mit dem gewollten Inhalt raus und übrig bleibt der Teaser-Text als solches, notify-send klatscht das Ganze auf den Bildschirm (bei mir via Dunst) und -t 0 führt dazu, dass das Infofensterchen sich erst mit einem Mausklick schließt. In dem Fall als Beispiel mit Wien, klappt natürlich mit anderen Orten oder auch Webseiten nach dem selben Schema ebenso.
Hier der Code.

Sinnvollerweise ruft man das Ganze als Bash-Skript via Cron-Job ab, so dass zum Beispiel stündlich das Pop-Up auf dem Bildschirm auftaucht. Lässt sich dann auch soweit via Cron anpassen, dass das Script zum Beispiel nur am Wochenende und in der Früh von 5 Uhr bis 9 Uhr ausgeführt wird, also da wo es relevant und entscheidend ist... und man somit beiläufig ohne Zutun die Infos vorgesetzt bekommt und zugleich auch als Erinnerung, langsam eventuell eine Abfahrt einzuplanen. Umfangreicher und weitergedacht kombiniert man das Ganze noch zum Beispiel mit dem Bergwetter oder ähnlichen regelmäßigen Ausflugs-Interessen, Temperaturen, Sonnenaufgang~Untergang und sonstiger Uhrzeit und eventuell sogar zusätzlich Verkehrsmeldungen auf den üblichen Hauptstrecken in der eigenen Umgebung, um ein Gefühl zu bekommen, was einem denn da draußen so erwartet.
Hier ein Screenshot.

Nachtrag: solche Ansätze sind auch ideal, um ohne Umschweife oder extra installierte Tools am frühen Abend sich beispielsweise mal eben das Abend-TV-Programm der Lieblingskanäle anzeigen zu lassen. Setzt passende Cronjobs voraus und natürlich, dass man am Rechner gerade klebt. Wobei die Ausgabe am Monitor nur eine Möglichkeit ist, man kann sich die Wetterdaten oder das TV-Programm und ähnliches zum Beispiel selber regelmäßig als Email zuschicken lassen. Lässt man das Ganze noch auf einer Raspberry Pi als stillen Server hinterm Bücherregal laufen, erreichen einem die Infos auch am Handy via Email und ohne laufendem Laptop oder überhaupt in der Wohnung sein. DIY-Get-Info-Push sozusagen.

Nachtrag: erst mit der vollständigen Pfadangabe /usr/bin/notify-send und export DISPLAY=:0 am Anfang des Bashscriptes hat es auch via Cron geklappt. Möchte ich mir aber noch näher anschauen.


# Übrigens gibt es jetzt zu dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko (ihr wisst schon, da wo eine Sonde um den Kometen fliegt und die zweite Sonde Philae auf ihm gelandet, aber dort umgekippt ist) eine eigene Webseite, die nun wöchentlich bis täglich neue Bilder von ihm zeigen soll. Sehr fein!


# Es mag retro sein, aber die letzten Monate habe ich weiterhin festgestellt, dass ich mehr und mehr Mailinglisten als Informationsquelle bevorzuge - und das auch äußerst gut funktioniert. Sei es die Kryptografie-, diverse Linux- oder auch sonstige diverse Science~IT~-Listen bei der NASA und anderen wissenschaftlichen Quellen... die Informationen landen bequem als einfache Textmails im Posteingang (in meinem Fall auf einer eigenen Email-Adresse für den Zweck), lassen sich schnell lesen (oder auch nicht) oder überspringen, das Diskussions-Niveau ist meistens und generell eindeutig höher als auf den meisten Online-Plattformen und schnell gelöscht oder archiviert sind die Emails auch. Und es ist entspannter und minimaler als herkömmliche Foren, Chats oder Social-Network-Seiten. Kann ich also nur empfehlen.


# Tagelang hatte ich mich gefragt, was wohl dieses Knacken letztens in der Jackentasche bedeutet - da wo das Smartphone sein Dasein fristet. Nun, seit heute und dem richtigen Lichteinfall ist es klar: ein ganz feiner, quer über das Display gehender Sprung. Stört nicht, kaum zu sehen, beeinträchtigt die Funktion nicht und ist flexibel, da Plastik... aber wiedermal ein Grund mehr, warum ich diese modernen Teile hasse. Könnte mich nicht daran erinnern, dass bei den Tastenhandys mal das Display gebrochen ist, obwohl es da auch Einige gab, die große Flächen verbaut hatten. Seufz.


# Da wollte ich ein Skript testen, das automatisch alle sozialen Kanäle regelmäßig abfrägt und daraus quasi eine persönliche Log-Datei erstellt - und dann wird mir plötzlich bewusst: welche sozialen Kanäle? Facebook ist generell weg, Instagram, Tumblr und Co. schon lange wieder gelöscht und nie verwendet, Twitter immer seltener, Google+ ist nicht relevant und wird auch immer weniger und tja... öhm... öhm. Mh. Gut, ab in den digitalen Papierkorb. verschieb


# Je mehr ich über Christbaumverkäufe lese, umso absurder wird dieser Brauch. Wir schneiden Tausende, halbwegs gesunde Bäume ab, die vorher einige Jahre wuchsen, karren sie durch das halbe Land und umspannen sie mit Plastiknetzen, nur um sie in vielen Fällen 4~5 Tage in der Wohnung stehen zu haben, behängen sie mit Plastik, Glas und Elektrokabel und werfen sie danach einfach weg und staubsaugen Monatelang die Nadeln weg. Wir hätten uns wirklich einen Gefallen getan, wenn man sich damals nicht für einen Baum entschieden hätte, sondern für eine kleine Holztafel, auf der man ein paar Dekos aufstellt oder dergleichen. Aber warum gleich einen ganzen Baum, noch dazu 1, 2 oder gar 3 Meter groß? Man stelle sich vor, man würde im Sommer einen 150-Liter Bottich in der Wohnung aufstellen und ein paar Tage lang Seerosen mit Glitzerstaub bestreuseln und danach alles wieder weg schütten...

Ich bin für kleine Bäumchen aus Holz, da muss man keinen Baum extra neu abschneiden oder abgesperrte Monokulturen an Waldrändern züchten, sie sind wieder verwertbar oder können verheizt werden und es reicht etwas Totholz vom Boden aus. Wem das Ganze visuell zu hell ist, kann sie mit grüner, feuerfester Farbe lasieren und nach Gebrauch kommt das Ganze wieder unter das Bett oder in den Keller. Natur, bio, echt, unkompliziert, brennt nicht explosionsartig, nadelt nicht, riecht gut, wird Jahrzehntelang nicht kaputt, braucht aufgestellt nicht mehr Platz als ein echter Baum, ist vielseitig und je nach Bedarf in der Größe anpassbar und solche Holzformen bringen visuell auch etwas Traditionelles mit sich, wenn man noch Lebkuchenduft, Kerzenlicht und schöne Musik beifügt.

Nachtrag: abgesehen davon sind die meisten Weihnachtsbäume mit dem ganzen Zeugs ja bei den meisten Familien unglaublich hässlich, lieblos, karg, überhängt und werden oft von Plastik dominiert.


# Man kann zu Pirate Bay stehen wie man will und das Konzept auch kritisch hinterfragen, aber erwähnenswert sind die Kernaussagen, denen ich ja ebenso zustimmen muss: "Die Menschen sind viel zu einfach mit Sachgütern zufriedenzustellen." - "Die Abschaffung der Netzneutralität ist furchtbar, aber die Menschen sind glücklich und sagen 'hey, es könnte noch schlimmer sein'." und dann weiter "Durch das Marketing von Google und Facebook werden die Menschen in den Glauben versetzt, dass diese Unternehmen durch Vernetzung und dergleichen Positives bewegen und Demokratie in die Welt bringen würden. Aber gleichzeitig sind das kapitalistische Monopole. Das ist als würde man den Feinen zutrauen, Gutes zu tun. Es ist wirklich bizarr." Und dann folgt noch das Schlusswort von Sunde, das es kurz und bündig auf den Punkt bringt.


Sonntag 13. Dezember 2015

# Den Hinweis geklaut, aber er ist großartig: Wie der alternative Sender RT wirklich arbeitet.



Privater Meinungsblog von Emanuel aus Wien, ressourcensparend zusammengestoppelt aus aktuell 1707 Textdateien. Befüllt mit wechselnden Meinungen, chaotischen Gedankengängen und gemischten Gefühlen. Revidierungen finden immer wieder statt, Tippfehler runden das Ganze ab. Mein Blog = meine Meinung. Hier der schludrige RSS-Feed und hier der Kontakt. Keine Kommentare. Keine Herzchen. Kein Tracking. Kein Javascript. Keine Cookies. Keine Werbung.
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