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Dienstag 19. Jänner 2016

Weil übrigens die Diskussion gerade wieder aufflammt, dass Maschinen bzw. Roboter mehr Arbeitsplätze vernichten, als neue Jobs in den neuen Bereichen geschaffen werden... hat der User safari bei Heise eigentlich die richtige Antwort gegeben:
"Wer als Antwort auf eingesparte Arbeitsplätze neue Arbeitsplätze fordert gehört in die Geschlossene! Den ältesten Traum der Menschheit sich von Arbeit zu befreien so zu pervertieren ist schlichtweg nicht würdig Homo sapiens genannt zu werden".
Da hat er natürlich recht. Wir bauen und basteln Roboter und Computer, um uns das Leben leichter zu machen, zu vereinfachen, Aufgaben abzukürzen und körperliche Last von uns zu nehmen... für den alten Traum von mehr Freizeit und Lebensgenuß (erinnert sich noch jemand an die 60~70er und den utopischen, farbenprächtigen Visionen von Frieden, Freizeit, Lebensfreude, Wissenschaft und Forschung und keiner Arbeit mehr?)... Tja, das sollte mal jemand dem zur Zeit herrschenden System von Kapital, Geld, Wertschöpfung und Co. sagen. Ich persönlich befürchte ja, dass wir an dieser Vision eher knapp vorbeischrammen und stattdessen uns gegenseitig zum Teil auslöschen... für ein paar Geldscheine, Ressourcen und etwas Glauben und Fanatismus auf allen Seiten. Und das mit Hilfe von Robotern, Drohnen, Maschinen, Computern, wie auch immer - es bleibt der Mensch als ursächliches Problem bestehen.
10:51 Uhr / 19.01.2016 / 20160119104401.txt

Immer diese südlichen Länder. Als ob wir was in Europa dafür können, dass da unten Chaos herrscht. Sollen sich doch ein Beispiel an unserem bürokratischen Alltag nehmen. Alles geordnet, sauber und ruhig und.... oh wait! "Beim Verzehr unseres glutenfreien Bio-Vollkorntoasts tippen und wischen wir eifrig über das Display unseres Smartphones. Und unterstützen dabei unbemerkt einen Krieg, der monatlich 45.000 Menschen das Leben kostet." Nein? Doch! Ooohhh?!
Nachtrag: Wer ruhiges Blut hat, kann sich auch durch die Kommentare dort lesen.
10:05 Uhr / 19.01.2016 / 20160119100344.txt

Ein Blick nach Deutschland: "...berichtete unter Berufung auf die Luftwaffe, wegen der Aufrüstung der Flieger mit neuer Soft- und Hardware reflektiere die Cockpit-Beleuchtung der Tornados so stark, dass ein Einsatz bei Nacht nicht möglich sei. ... Die Luftwaffe hoffe, die Probleme bis Ende des Jahres grundsätzlich beheben zu können." Aber immerhin heißt es am Schluss: "Die Aufklärungsergebnisse seien bei Tag ohnehin besser." \o/
10:01 Uhr / 19.01.2016 / 20160119100001.txt

Ich finde die künstliche Beschneiung von Hängen völlig absurd. Dass sich darauf auch jemand Skifahren traut, ist sowieso erstaunlich und überrascht mich immer wieder erneut. Da faseln alle ständig davon, dass sie vegan leben, tierlieb sind, die Natur schätzen und schützen wollen, trennen Plastiksackerl und Metalldosen, betreiben Car-Sharing und kaufen sich eine Jahreskarte der Öffis, begrünen gemeinsam Kleingärten und setzen sich für Brückenüberquerungen für den Wildwechsel bei Autobahnen ein, schreien auf, wenn wo ein Bagger eine Böschung abgräbt und über den Klimawandel, kaufen biologisch abbaubare, kompostierbare Produkte und spenden Umweltschutz-Organisationen monatlich Geld.
Und dann fahren sie zu Tausenden mit ihren HighTech-Brettern auf einen grünen Berg bei Plusgraden und kaum Schnee und kurven dort auf Kunstschnee rum, während daneben die Anlagen tausende Liter an Wasser munter in die Luft pumpen, Kilowattstunden um Kilowattstunden fressen und durch diese künstliche Bewässerung (und manchmal mit Zusätzen) die kleinen Ökoysteme an den Hängen noch mehr ruinieren. Nur um "Spass" zu haben.
Anstatt einfach Wandern zu gehen oder wenigstens - noch immer katastrophal eigentlich, aber rudimentärer, weil ohne Zusatz und Energieaufwand - Gras-Skifahren zu gehen. Man erkläre mir das mal?! Und ja, ich verzichte ausnahmsweise auf die Variante Schifahren und schreibe Skifahren. Ich weiß.
Nachtrag: "München verpasst sich bunten Kunstschnee - Der gebürtige Südtiroler wolle mit seiner Installation Clouds den Blick für die Wahrnehmung der Wirklichkeit schärfen..." Ähm, okay! \ô/
09:44 Uhr / 19.01.2016 / 20160119093535.txt

Kann mir jemand den Sinn von Todes-Meldungen des ältesten Mannes oder der ältesten Frau erklären, die in den Nachrichten immer als das große Ding dargestellt werden? Jedes Mal, wenn einer von ihnen stirbt, gibt es ja erneut eine "älteste Person". Das endet nie. Und jedesmal ist es ein Rekord - nur das eigentlich im Sinne von "Ja, klar - irgendjemand muss immer der Älteste unter den Menschen sein, bis er eben stirbt?!" Denn dann rückt der nächste nach. Und ich wette, dass dies auch deutlich öfter passiert. Die meisten dieser Menschen sind doch nur bekannt, weil es eben irgendwo amtlich verbrieft ist oder gezielt die Medien damit befüttert werden... aber ich wette darauf, dass es da und dort in ländlichen Gegenden und Provinzen weltweit ebenso Menschen gibt, die (noch) außerhalb der Lebenszeit-Norm leben. Aber jedes Mal es zu einer News-Nachricht zu verpacken?
09:35 Uhr / 19.01.2016 / 20160119093049.txt

Montag 18. Jänner 2016

Als damals Tschernobyl in die Luft flog und sich Radioaktivität verbreitete, wurden ja nicht nur eine Vielzahl an Menschen bzw. Arbeitern bei den Aufräumarbeiten verstrahlt, sondern auch deren Fahrzeuge. Solche Dinge vergisst man eigentlich recht schnell und denkt auch irgendwie nicht ganz daran... erst wenn man so ein Foto des Fuhrparks sieht. Die warten bis heute auf ihre Entsorgung... (@Vice)
20:41 Uhr / 18.01.2016 / 20160118203917.txt

Und eine WDR-Journalistin so "Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten" - für die öffentlich-rechtlichen Medien gelte dabei, Probleme "mit einer positiven Art anzugehen"...
Kurz darauf die Reaktion des Senders und zufällig auch der Journalistin. \ô/
Jetzt die Reaktion der Masse der rechten und linken Empörten und der anderen News-Medien abwarten.
15:01 Uhr / 18.01.2016 / 20160118145827.txt

Es sollten durch die Nachrichten und auch durch das Rundmail von UPC genug Leute mitbekommen haben, dass man bei seinem Router das Passwort aus Gründen (1 und 2) ändern sollte. Und da und dort wird auch die Empfehlung ausgesprochen, auch den SSID-Namen abzuändern... nun sind einige Tage vergangen - also schauen wir mal, wie es in meiner Umgebung so ausschaut und ob die Menschen solchen Aufrufen und Hinweisen folgen: Screenshot. Und ich wette, mit den Passwörtern schaut es genauso aus.
14:41 Uhr / 18.01.2016 / 20160118143501.txt

Sonntag 17. Jänner 2016

Und es geht munter weiter: "Lufthansa-Mitarbeiter verlieren ihre festen Schreibtische" und so schreibt man weiter "Im Kindergarten nannte sich das Spiel „Reise nach Jerusalem“, mit dem Clou, dass es immer einen Stuhl weniger gab, als Kinder da waren. Genau so hält auch Spohr seine Leute auf Trab. Es gibt deutlich weniger Schreibtische als Personal, das spart Raumkosten. Nur für zwei von drei Angestellten ist noch ein Arbeitsplatz vorgesehen." Die schöne, neue Zeit... hilft sicher, dass die Mitarbeiter fleißig, fröhlich und engagiert sind.
Aber dafür "Klüger ist es, der Mitarbeiter kehrt um und arbeitet von zu Hause aus: Das „home office“ ist ausdrücklich erwünscht."
13:05 Uhr / 17.01.2016 / 20160117130404.txt

"Wegen des zunehmenden Einsatzes von Robotern und der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft werden die Industrieländer einer Studie zufolge in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Jobs verlieren." und weiter "Dem gegenüber stehen nur zwei Millionen neue Stellen, die für Spezialisten im Bereich Computer und Technik bis zum Jahr 2020 neu geschaffen werden sollen.".
Nein! Doch! Ooohhh!
11:05 Uhr / 17.01.2016 / 20160117110434.txt

Eigentlich wollte ich ja zeitig in der Früh den Laptop neu aufsetzen, aber das schwache Netzteil schafft das einfach nicht mehr und eine den Prozessor schonende Installationsmöglichkeit habe ich bisher noch nicht gefunden. Also stattdessen das System (Mint) massiv aufgeräumt und fast 3 GB an Datenmüll (Cache, Thumbnails, vergessene Configs meinerseits, alte, nicht mehr benötigte Tools bzw. Programme, usw...) entsorgt und von der Platte gefegt. Und alles geordnet, auch gleich gesichert und den Rest mit neuen Updates versorgt. Fühlt sich fast frisch an.
Das Ziel ist es ja, noch 5~ weitere Jahre mit dem Laptop durchzukommen, denn dann hätte er ein Jahrzehnt geschafft. Das Display zeigt sich solide, die Tastatur auch, das Innenleben ist gereinigt, die Anschlüsse sind ebenfalls noch fest, der Ton unverändert krachend... also schauen wir mal. Ich sollte sowieso überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, das System neu aufzusetzen und immer die neuesten Versionen zu fahren - denn ob man will oder nicht: auch die neuen Versionen bei Linux XY, Windows, usw... stellen langsam aber sicher ebenfalls mehr und mehr Hardware-Anforderungen und futtern Ressourcen.
Ein Teil des Ressourcen-Hungers wird zwar sowieso durch den vermehrten Einsatz der Konsole (und Softwareseitiger CPU-Begrenzung) meinerseits gedämpft, aber dennoch muss man sich fast ein wenig hüten, sich nicht selber in die Update-Falle zu bringen. Zurück geht es ja nämlich immer schwerer, als das "vorwärts".
10:04 Uhr / 17.01.2016 / 20160117095401.txt

Das wollte ich gestern noch nachtragen, hatte es aber dann vergessen... ich werde wirklich (und erneut) nie verstehen, warum sich Menschen beim Einkaufen an die Einkaufswagerl klammern, als ob es Schwimmhilfen oder Blindenhunde wären. A) Ihnen gehört das Ding nicht mal und B) auch die Sachen, die darin liegen, haben sie noch nicht mal bezahlt. Und dennoch lassen sie diese Wagerl unter keinen Umständen los, sogar dann, wenn sie sich verkeilt haben, selber nicht durchpassen mehr oder nur kurz quer über eine Wühlkiste in ein Regal greifen wollen, aber es sich wegen dem Einkaufswagerl einfach nicht ausgeht... aber los lassen? Niemals.
Es müssen anscheinend sehr viele Menschen an Einsamkeit, Verlustängsten und Misstrauen gegenüber der Welt leiden. Ich will gar nicht wissen, was bei uns passiert, wenn mal das humanitäre Chaos ausbricht. Da meucheln sich alle gegenseitig nieder.
08:04 Uhr / 17.01.2016 / 20160117080042.txt

Damit das nicht in Vergessenheit gerät und man die Flüchtlingswellen und Folgeprobleme nur den südlichen "Chaos-Ländern" selber in die Schuhe schiebt: Sauberer Krieg - mit ungeahnten Folgen.
Europa hat damals übrigens eifrig mitgewirkt, die Rhetorik mitgetragen, unterstützt und~oder geschwiegen und einfach zugeschaut... und damit ebenso Verantwortung übernommen. Ob man will oder nicht.
Nachtrag: Als die "Mutter aller Schlachten" losging
07:59 Uhr / 17.01.2016 / 20160117075625.txt

Samstag 16. Jänner 2016

Das ist mal etwas ganz was Anderes als sonst, aber mir gefällt seine Bastelarbeit... Etwas Holz und eine Fräse - und wiederholbare Ergebnisse. Feine Sache!
Nachtrag: natürlich bieten Computer-gesteuerte Maschinen das schon länger an bzw. das Konzept ist altbekannt... aber was mir hier zusagt ist, dass man hier eben "analog" arbeitet. Das Ding ist eben klassische Handarbeit und funktioniert für sich alleine - ohne Steuermodule, eingespeiste CAD-Zeichnungen, Softwareupdates, usw...
15:33 Uhr / 16.01.2016 / 20160116152845.txt

Das mal ohne weiteres Kommentar: Kindergärten - Rechnungshof zerpflückt Stadt Wien. Das liebe Geld.
09:34 Uhr / 16.01.2016 / 20160116093341.txt


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