Der Sonnen-Wald

Sonnenstrahlen, blauer Himmel und zerissene Wolken – was für eine Überraschung, wenn ich jetzt schreibe, dass das natürlich das ideale Wetter ist, um zum guten Mike zu fahren und ein wenig Sommerfrische am Land zu genießen. Deshalb ging es heute gleich wieder zeitig in der Früh mit dem Zug runter in den Süden… eine Reise, die richtig Spass macht mittlerweile.

Wieder im alten, brabbelnden Diesel-Zug durch die hüglige Landschaft, vorbei an den kleinen Dörfern und durch schmale Täler… auf der eine Seite der Wald, auf der anderen Seite Felsformationen… so sollten alle Zugreisen sein. In der Ferne war kurz der Schneeberg zu sehen, aber leider war ich für ein Foto natürlich zu langsam.

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Et maintenant on va ou?

Und auch gestern am Ostersonntag gab es wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm: Gotchis-Day und Kino! Zur Zeit geht es also so richtig rund. In der Früh ging es erstmal gleich hinaus in den Nord-Westen außerhalb von Wien – nämlich Marygotchi und ihr mitgereistes Girlgotchi besuchen, die übrigens zum ersten Mal in Wien ist… und das Ganze bei einem gemeinsamen Familien-Oster-Essen. Leider war das Wetter nicht so schön, ich sage nur Schnee und Wind, aber dafür war es drinnen um so gemütlicher. Girlgotchi und ich sind uns vor den anderen noch im Wohnzimmer über den Weg gelaufen und so haben wir uns gleich mal unterhalten und uns ausgetauscht – soll heißen, sie hat mit mir geredet und ich mit Händen und Füßen geantwortet. War aber sehr nett!

Ein paar Minuten später machte es dann plötzlich “Riiing” und schon platzte der Raum vor lauter Menschen. Die ganze Family von Marygotchi fiel in das verschlafene Haus ein und ehe man sich versah, wurde schon gemampft, geschmatzt und gefuttert. Aber wirklich lecker alles! Da wurde lautstark über den Tisch hinweg über Essen, Comics und Käse mit Asche philosophiert, das amerikanische Girlgotchi wurde zudem in die österreichisch-deutsche Ernährungskultur eingewiesen und saß dann irgendwann plötzlich mit großen Augen mit Bier und Weißwürsten da, während ihr von drei Seiten das Essen geschnitten und mit gebrochenen Deutsch-Englisch die richtige Handhabung erklärt wurde. Sie hat sich aber wirklich tapfer geschlagen und sogar alles aufgefuttert. Respekt!

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Apfelwald-Leben

Überraschung – auch am Samstag gab es wieder einen Ausflugstag! Damit hättet ihr wohl nicht gerechnet. Allerdings ging es dieses Mal in die andere Richtung als sonst und auch etwas mehr in den Süden runter. Naja, etwas ist gut gesagt… eigentlich sogar ziemlich weit in den Süden von Wien. Denn der gute Mikegotchi wohnt natürlich leider nicht einfach ums Eck, sondern eher Lichtjahre entfernt da im tiefen Wald, versteckt zwischen Hügeln und Bergen und Zwergen und so. Und sogar in einer Waldgasse! Heißt für mich also Zugfahren! Juhuu!

Ich mag Zugfahren. Weil man da irgendwie zur Ruhe kommt und man es sich – sofern wenig los ist – wesentlich gemütlicher machen kann, als zum Beispiel im Bus oder dergleichen – und weil die Landschaft dabei so schön gleichmäßig an einem vorbei gleitet. Speziell gestern war der erste Teil der Reise insofern nett, weil es in dem modernen Zug beinahe – und etwas überraschend – völlig still war. Kein Rauschen, Klappern, gar nichts… wie auf einem Luftkissen oder so. Das lauteste Ding war ganz dezent eine entfernte Lüftung irgendwie ein paar Reihe hinter mir… die war aber nicht lauter als zum Beispiel das leichte Summen bei einem Aquarium mit Filteranlage oder dergleichen. Sonst war nichts zu hören – nur Stille. Angenehm… so gehört sich Zugfahren!

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Ausflug, Essen, Kino, Eis,…

Etwas verspätet, aber doch noch – Tofugotchi und ich waren natürlich letztens wiedermal unterwegs. Und normalweise ist es ja so, dass wir einfach ein bisschen auf eine Wiese spazieren gehen oder wir trinken einen Café oder gehen ins Kino oder gehen Eis essen oder Einkaufen oder was auch immer. Dieses Mal natürlich nicht, wäre ja viel zu einfach…

Im Gegenteil – wir haben nämlich ALLES gemacht. Ja, richtig – alles. An einem einzigen Tag. Etwas, das uns kaum einer nachmachen kann. Begonnen hat alles zuerst mit einer harmlosen Nachricht “Heute schneiden wir Hundegotchi die Haare”. Mh, nun gut. Wie auch immer das funktionieren soll, wir schneiden dem Hündchen halt die Haare – soll mir recht sein. Gesagt, getan – ich kurvte also gleich mal in die Pampa außerhalb von Wien und schon stand Tofugotchi freudestrahlend mit einer Miniatur-Spielzeugschere mit einem professionellem Schneidegerät in der Hand in der Türe.

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Der König

Gerade per Zufall in meinem alten Archiv gefunden – vor ein paar Jahren mal zum Spass zusammengebastelt (Sonnenschein hat’s nach Indien geschickt bekommen). Kinderzeichnung sozusagen, aber irgendwie im nachhinein auch amüsant. Hier ein kleiner Auszug – ich werde das Ganze zusammenfassen und als Mini-Heft drucken… und ja, für Nicht-Insider ist das Ganze natürlich etwas zusammenhangslos…

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Marygotchi in tha house!

Gefühlte Jahre hat es gedauert… aber Marygotchi wurde endlich erfolgreich über Wien abgeworfen und ist sogar punktgenau in der hügligen Pampa-Landschaft westlich von Wien gelandet. Damit heißt es wieder “Marygotchi in tha house” – allerdings leider nicht sehr lange, aber ein ganz kleines Stückchen länger als sonst. Und das heißt weiters: kreativ sein, Manga und Anime-Zeugs-Lifestyle, Supermario und Zelda, NoNo-Sticker, Überraschungseier, Foto und Film – also die übliche, wohltuende Gotchi-Mischung.

Wir beide waren natürlich nach einem Bussi-ins-Auge-Begrüßungs-Ritual gleich unterwegs auf Abenteuer-Tour in der weiten, großen Welt. Hier ein Foto von uns mit Selbstauslöser – jaaaa, jeder hat im Leben halt so seine eigene Geschwindigkeit, wir sind da ein wenig langsamer… aber es wird schon noch eines Tages! Wir sind da felsenfest davon überzeugt. Wirklich!

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Komm grüner Tod

Gestern am späten NM ging es dann nach dem Shooting gleich weiter zu Tofugotchi, die ja doch noch ein wenig länger im Lande weilt. Bevor wir zu der üblichen Autobahn-Tour aufbrachen, genehmigten wir uns ein Eis… Eis! Mein Erstes übrigens in diesem Jahr! Hat gut geschmeckt, war vermutlich Birne, zumindest wollte ich das. Nachdem wir das Eis im Rekord-Tempo schlürften, ging es nach einer kurzen Lebensmittel-Shopping-Tour auch wieder gleich ins Auto, um standardmäßig mit dem Lenkrad, dem Handy (und manchmal auch mit Rausschauen aus der Windschutzscheibe) irgendwie lebendig in die westliche Pampa außerhalb von Wien zu fahren und anzukommen.


Genauso hat es dort… nicht ausgeschaut. Das ist schon länger her, aber so ähnlich irgendwie, nur halt ohne Sonne, blauer Himmel und der schönen Wiese und so.

Dort wurden – auch wie üblich – die Hundegotchis ins Auto gestopft und wenige Stunden Minuten später ging es dann zum angestammten Parkplatz im absoluten Nirwana neben der Autobahn mit dem Schwerlastverkehr. Die Stimmung war dort perfekt – grauer Himmel, ein paar Regentropfen hin und wieder, Wind und keine Menschen. Die liebliche Ruhe dezent untermalt durch die LKWs und im Wald schrien zwitscherten sanft die Singvögel.

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