WP_20140516_023

Gedankenflocken

Nachdem ich nicht immer über das Technikzeugs schreiben will, aber ich gerade nicht so kreativ bin, wenn es um bildhafte und nette Beschreibungen des Lebens geht, belasse ich es heute bei ein paar Gedanken. Momentan komme ich nämlich nicht zu viel Anderem, denn das Alltags-Hamsterrad dreht sich munter und es ist dadurch wieder schwerer geworden, sich mal eben nebenbei der freien Zeit ausgiebig zu widmen und der Unbeschwertheit unbekümmert zu folgen.
Weiterlesen…

WP_20140411_035

Da nervt ja noch was…

Eine Sache, die mich selber an mir immer wieder nervt, ist, dass ich mich selber nicht entscheiden kann, seriös und endlich erwachsen zu sein – oder einfach der unlustige absolut humorvolle Freak, der sich noch immer wie 15 Jahre alt fühlt, zu bleiben. Wer den Blog hier so anschaut, wird das auch schnell merken… der gute Haiko schaut da mal eben eine Blume an, eine kleine Katze hat es sich darunter gemütlich gemacht und da und dort ein kleines Herz oder sonstige Fluffis, die irgendwie unterstreichen sollen, dass ich eigentlich ganz lieb, unkompliziert bin und kein ein unkompliziertes Gemüt habe. Mal so gesagt.

Und zugleich entdecke ich mich selber dann vor dem Laptop, irgendwann natürlich tief in der Nacht (dabei mag ich sie nicht), wie ich schon wieder am Layout hier rumbastle und am liebsten eigentlich einen radikalen, optischen Schritt wagen möchte. So ganz schmucklos, seriös, erwachsen, reif, eine gewisse Ernsthaftigkeit der Inhalte formen und auch zeigen, dass ich ja doch schon 33 bin und doch nicht mehr mit Lego spiele, sondern da im Leben mit beiden Beinen stehe, arbeite, lebe, tue und mache.
Weiterlesen…

panel

Ah geh, schon wieder ein Fehler.

Das ist jetzt mal technischer Firlefanz, falls sich also da jemand jetzt einen emotionalen, verträumten Blick in meinen Alltag erhofft, dann muss ich Euch leider enttäuschen. Stattdessen gibt es einen kurzen Einblick in den grauen Alltag eines Bloggers. Denn eigentlich habe ich ja für mein Ego Ryan einen eigenen Blog eingerichtet, wo er einfach Unsinn und falsch Gedachtes von sich geben kann, also irgendwie so, dass man mir dann nicht böse sein kann und ich mehr Freiheiten habe… *Hier jetzt viel Schmafu-Bla einsetzen gedanklich*.
Weiterlesen…

959px-Yamdrok_Boat

Warum bloggt man eigentlich?

Aktuell stelle ich mir mal wieder die Frage, wozu man eigentlich bloggt? Denn die Masse da draußen an anderen Schreibern ist teilweise gigantisch, jeden Tag tauchen und verschwinden tausende Blogs auf und ab und tagtäglich hat jemand eine bessere Idee, einen umfangreicheren Schreibstil und ist literarischer und künstlerischer als der oder die Andere. Jeden Tag werden zigtausende Meinungen, Gedanken, Gefühle und Emotionen in die digitale Welt geworfen und fast jeder Blogger erhofft sich dann regen Zuspruch, ein Feedback, Meinung und Wirkung in irgendeiner Form. Eine digitale Lawine.

Aber wie wir fast alle mittlerweile bemerken, klappt das heute nur mehr punktuell und die Blogosphäre ist einfach schon extrem gesättigt. Der x-te Blog über Smartphones, Tablets und Google Glass, ein weiterer, ungezählter Blog mit persönlichen Lebensgeschichten und der Blog Nummer 49592 über Politik und Medien-Geschwafel. Es nimmt kein Ende und Qualität ist zwar nicht flächendeckend zu finden, aber in Summe steigt sie von Jahr zu Jahr.
Weiterlesen…

Keine Teezeit

Als ich da unlängst so von Salzburg in die heimatlichen Gefilde wieder fuhr, da war mir doch bereits recht klar, dass nicht nur der Aufenthalt bei einem beliebigen Arzt im Wartezimmer eine Summe aller tödlichen Infektionsmöglichkeiten dieser Erde darstellt, sondern auch die Lüftung in alten Zugabteilen. Die kurzen zwei Stunden irgendwas, die man heute zwischen der einen gediegenen und der anderen monströsen Altstadt so zurücklegt, reichen da völlig aus, um die gleiche, fast tödliche Dosis an Erkältung und Grippe einzuatmen. Und um daran tagelang zu siechen.

Fünf Tage sind es bereits in der kollektiven Zählung meiner beiden Ichs, die wir mit Husten, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Genickschmerzen, Bauchschmerzen und diversen Fieberträumen – wie ein beinahe Gefallener der Wirren der dunklen Zeit unserer Elterngenerationen – im Bettlager zubringen. So eine Grippe hatte ich wirklich schon lange nicht mehr, aber immerhin… der heutige Tag umstreicht auch nun vorsichtig zum ersten Mal den Status der Besserung.

Soll heißen, ich kann auch mal wieder mit beiden Augen gleichzeitig etwas länger auf den Bildschirm schauen, ohne vor einer Blendung in die Flucht geschlagen zu werden und auch der spätere Einkaufsprozess im hiesigen Supermarkt wird hoffentlich anders als die letzten Tage – denn da war es ein Spießrutenlauf und die ewige Abwägung “Wird die Kassenrolle genau bei mir leer werden und ich dann zwischen dem Förderband und den Süßigkeiten nach Stunden Minuten im Fieberwahn kollabieren” oder “werde ich genau die Schlange erwischen, wo alle da sind – nur die Kassiererin nicht”?

Und eigentlich wollte ich jetzt noch mehr schreiben, aber das sind andere Dinge für einen anderen Beitrag und das besser ohne Emotion. Somit bleibt es bei einer klassischen Selfie-Statusmeldung im weiten, überall um Aufmerksamkeit schreienden Netz. Prost! *Teetasseheb*

Schmieden und basteln

Gleichschaltung

Momentan arbeite ich gerade an ein paar Webseiten, die ich gerne mal wieder aktualisieren möchte – denn sie sind in die Jahre gekommen, es fehlt ihnen an der Unterstützung für mobile User und auch generell ist die Struktur und der Aufbau einfach schon reif für die digitale Sperrmülltonne. Aber das ist umfangreich und schleppt sich langsam, denn es ist ganz schön viel aufzuarbeiten. Digitale Jugendsünden und so, ihr wisst schon! *hust*
Weiterlesen…

Lebenslust

Kleine Freiheitsflocken

Geschafft… nicht nur, dass ich die letzten 72 Stunden fleißig daran gearbeitet habe, sämtliche organisatorischen Dinge so schnell und gut wie möglich abzuarbeiten, war der Tag gleich von “3 Fliegen mit einer Klappe schlagen” gekennzeichnet. Dienstuniform abgegeben, Zettelzeugs erledigt und noch etwas Bürokratisches – und damit sollte bereits schon wieder alles erledigt sein. Die nächsten Wochen bin ich ohne Alltagsverpflichtungen im beruflichen Sinne.

Zeit also, die nächsten Tage und Wochen wieder sich seiner Selbst zu besinnen, die etwas verlorenen Ruhe wieder finden und sich selber sowieso – und vor allem: mich vielen Dingen widmen, die sich die letzten Wochen und Monate aufgestaut haben. All das, wofür man im gelebten Alltag nach getaner Arbeit und 8 Stunden-Dienst ja dann doch irgendwie keine Kraft, Energie und Freude aufbringen konnte, sondern sich stattdessen lieber ins Bett legte oder einfach dem kurzen Nichtstun frönte.
Weiterlesen…