Keine Zeit!

Eigentlich will ich ja seit Tagen schon einen Beitrag zum Internet-Archiv schreiben, der dann wohl auch demnächst folgen wird, aber bis jetzt hat es noch nicht ganz so geklappt. Irgendwie will das Ich gerade nicht und beschäftigt sich lieber mit den ganzen anderen Dingen des Lebens…

Spring in das Leben

So zum Beispiel, dass ich mich wiedermal bei mir selber mit Grippe anstecke. Mittlerweile habe ich einen Pullover in Verdacht, der gerade deshalb auch gezwungen wird, fröhliche Runden in der Waschmaschine zu drehen. Schleudergang ca. Nummer 34. Denn immer, wenn ich den in der Hand habe, spüre ich nach kurzer Zeit ein Halskratzen, kurz darauf dann einen belegten Hals und das klassische Grippe-Gefühl, dass sich langsam und todbringend im Körper ausbreitet – genauso wie damals, als ich eine richtige Grippe hatte und mit Fieber und kurz vorm gefühlten Tod rumlag – das Ganze eben mit jenem Pulli.

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Das Alltagsleben

Heute mal nur ein kleines Video, das jedoch vortrefflich und auch gar vorzüglich in umfangreicher Bildsprache schildert, wie mein soziales Leben mit Freunden, Beziehungen und Gesprächspartnern so ausschaut und besonders wie ich mich dabei verhalte und anstelle. Eine persönliche Video-Studie meiner Alltagswelt sozusagen – offen und transparent für Euch. Für mich ist das alles ganz normal. :)

Momente der Erkenntnis

Tage, an denen man weiß, dass sich manches ändert und manches auch nie – von denen gibt es viele. Tage, an denen man weiß, dass man Dinge verloren und gewonnen hat… ebenso. Und Tage, an denen man sich wünscht, dass vieles anders und manches gleich geblieben wäre. Auch die gibt es und mit diesen Gedanken bin ich heute durch die Stadt spaziert.

Wien

Ein paar freie Stunden, etwas Sonne und ich mit mir und meinen Gedanken. Das tat und tut gut. Die Altstadt, ihre glänzende Kulisse an Geschichte und Reichtum der Erzählungen, das Flair der vertrauten Atmosphäre. Ein wenig habe ich mich selber als einheimischer Reiseführer durch meine Heimatstadt geführt, mir selber dabei Begebenheiten der vorherigen Generationen erzählt… vorbei an der Nationalbibliothek, dem Völkerkunde-Museum, weiter durch die Innenstadt und den versteckten, kleinen Prachtbauten in den Seitengassen, den Stuckverzierungen da und dort und den kleine historischen Figuren an den seitlichen Dachkanten.

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Der Traum

Was für eine Nacht… die darin endete, dass ich ziemlich enttäuscht in meinem Bett saß und nicht ganz weiter wusste. Denn aus irgendwelchen, unerfindlichen Gründen hatte ich in der Nacht geträumt, dass ich eine neue Wohnung hatte… das Ganze dermaßen real, so dass ich wirklich erst genau nachdenken und prüfen musste, ob es denn vielleicht stimmen könnte…?

Der Traum

Nein. Natürlich nicht… Anfänglich hatte alles recht gut begonnen. Die genaue Vorgeschichte weiß ich jetzt nicht mehr, auch nicht, wie ich überhaupt zu dieser Wohnung gekommen bin – nur, dass ich plötzlich darin stand und sich alles einfach gut anfühlte. Die Details so intensiv wie im realen Alltag und auch wenn es im Nachhinein einige Unstimmigkeiten im Ablauf gab, ist der Verlauf der Begebenheiten durchaus im Bereich des Möglichen.

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Das ist ja ungewöhnlich…

Heute durfte ich mal wieder zur Abwechslung meinen Routine-Check im AKH pflegen. Soll heißen, dass dabei mein leicht zerfleddertes Herz und die Klappen ein wenig durchleuchtet und begutachtet werden – denn auch ich gehöre zu der Vielzahl derer, bei denen als Kind ein paar “kleine” Fehler korrigiert wurden.

Echokardiogram_von_Atriumseptumdefekt_(Ostium_secundum)

Heute war es besonders “spannend”, denn zwei Ärzte, einer davon ein Jungarzt, der andere schon etwas sattelfester und in leitender Funktion durften mich untersuchen. Jeder, der ein wenig von der Materie schon mal mitbekommen hat oder sich gar selber ebenfalls auch regelmäßig damit auseinandersetzen muss, weiß, dass Ultraschall beim Herz immer auch eine gewisse Portion an “Schätzung und Vermutung” ist. Das bestätigen die Ärzte selber, denn viele Werte lassen sich zwar dank neuer Technik mittlerweile leichter bemessen und analysieren, aber es kommt vieles auch – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Betrachtungswinkel an.

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Schokoladé

Während ich gerade überlege, wie ich die verflixte Himbeere zu einem sinnvollen Radio-Streaming-Tool basteln könnte, stopfe ich immer wieder ein paar Bissen Olivenbrot und Humus in mich. Was, wie? Emanuel? Ja, richtig – keine Schokolade, sondern so ein richtiges Hipster-Bio-Zeugs. Und bin sogar noch stolz darauf.

Schokolade - Obst

Denn seit praktisch einer Woche habe ich jetzt keine Schokolade, Sirups und sonstiges aus dieser Kategorie der “Ihr werdet alle Sterben”-Produkte angegriffen. Zucker umfangreich vermieden, etwas Sport nebenbei gemacht und trinke viel Wasser. Und auch wenn es viel zu früh ist – aber es macht sich wirklich bezahlt. Auch in den letzten Wochen musste mein Zuckerkonsum nämlich bereits generell und oftmals mit Alternativen auskommen… was natürlich eine ziemlich schwere Übung war und noch immer ist und der Herausforderung ähnelt, in einen gigantischen Schokoladen-Tank zu stürzen – mit so ganz zarter, dünnflüssiger Schokosoße – aber man darf sich trotzdem nicht die Finger nach dem Rausklettern abschlecken. Uff.

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Alles nur leere Luft…

Oje, der Titel klingt schon wieder so nach typisch mir… Aber keine Angst, das ist jetzt keiner der üblichen Depro-Artikel, in dem es wie immer um die verzweifelte und ratlose Suche nach der Zukunft geht und wohin der Lebensweg führt und wann man eigentlich ankommt und wie das ganze Zwischenmenschliche eigentlich funktioniert und warum ich da immer so gerne scheitere und warum ich da Fehler mache und warum… nein.

Abendstimmung

Eigentlich war das ganz anders gemeint – ich habe nämlich wieder ein wenig in meiner Wohnung herumgewerkt *aso, das fade Thema also… jaaa!* – denn was soll man denn sonst so machen in der tiefen Nacht und zwischen Einkaufen und dem Lebenszeugs-Organisieren? Genau. Deswegen ist heute mein selbstgebauter Rollwagen unter der Holzküchenplatte, auf und in dem nicht nur meine Herdplatte, sondern auch der kleine Backofen verbaut war, (endlich) aus der Wohnung geflogen. Denn mir ging das Ding schon seit geraumer Zeit gehörig auf die Nerven…

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