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Das mit der Zukunft und so…

Naja und da sind Stefan und ich gestern so im indirekt sonnigen Wohnzimmer gesessen, sprachen in die Mikrofone und testeten das Equipment für unser Podcast-Projekt – endlich tut sich da wieder was – und diskutierten dabei natürlich wie immer über das Leben, das da draußen wartet und man aber irgendwie ja doch nicht erreicht (hat bis jetzt).

Über das Leben in Holzhäusern irgendwo in Kanada am Wildfluss, wo sich dann vielleicht das Fundament senkt, über Blockhäuser, wo sich der Schimmel in den Ecken sammelt, sprachen über Container-Wohnungen und Kondenswasser, über das kleine Frühstückscafé ums Eck, in den man irgendwann mal als Eigentümer steht und statt die Brownies mit Freundlichkeit auf den Tisch stellt, wohl gerade über den Abrechnungen schwitzt, über das Wohnwagen-Leben, das versifft am Stadtrand endet, über das “Job haben” und zugleich “ganz frei zu sein und alles gleichzeitig” machen wollen.
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Wo ist das Licht am Ende des Weges?

Handtaschen-Wühlen

Irgendwann habe ich das schon mal festgehalten… dieses unverständliche Wühlen in Handtaschen bei Frauen. Da wird nur mal eben kurz nach dem Handy gesucht und schon eröffnet sich eine visuell recht amüsant anzuschauende Expedition in ein Reich der Mystik, Geheimnisse und versteckter Pfade und Gänge. Zumindest wirkt es danach – es empfiehlt sich da oft, etwas zum Trinken mitzunehmen.

Mir war irgendwie nie klar, was Frauen ganz ernsthaft dazu bewegt, die gefühlte Hälfte ihres Lebens eine Tasche am Arm zu tragen oder gar dauerhaft in der Hand zu halten – ich meine, man muss sich das ja mal wirklich verdeutlichen! Die laufen durch die Straßen und beinahe jede trägt so einen runden oder eckigen Beutel in einer Hand mit sich – und manche sind größer als mein Rucksack, da passen vermutlich sogar 30% meiner Wohnung hinein. WARUM?
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Sich selber reflektieren

Reflektionen

Es ist immer schwer, sich selber zu reflektieren und auch noch schwerer, darüber zu schreiben. Einerseits weil man oft nicht weiß, wie man das eigene Ich erklären soll (wozu eigentlich auch?), andererseits auch weil man oft gar nicht möchte, dass jeder das Alles lesen kann und dass sich Menschen dadurch eine Meinung über einen bilden, die genauso vielfältig sein kann, wie die eigenen Reflektionen im Kopf.

Wie ich schon letztens geschrieben habe, bin ich immer wieder dabei, mich selber vor den Spiegel zu stellen – und jedoch nicht unbedingt erfolgreich, ziehe gerne die falschen Schlüsse und laufe vielleicht auch Schattenbildern nach, die eigentlich in die falsche Richtung führen… aber gut, man kann es drehen wie man will, man ist so oder so, egal ob gewollt oder nicht, in seinem eigenen Körper gefangen (gemeinsam mit ca. 1,5 Kilo Mikroben, aus denen man so ganz nebenbei besteht. Sollte ich vielleicht in der “Wir”-Weise schreiben?).

Und genauso wie man sich selber im privaten, im beruflichen oder sonstigen Alltag mit verschiedenen Gesichtern zeigt – also einerseits immer wieder durchaus sein wahres Ich trägt, an anderen Tagen die Maske, die einem beschützt – genauso sind auch Meinungen und Ansichten über einen zwangsläufig eben sehr bunt, abwechslungsreich und manchmal abenteuerlich verworren… oder auch zutreffend.

Ich bin zudem definitiv kein besonders beeindruckendes Beispiel einer von sich überzeugten Person – etwas, das ich selber aber übrigens nicht so schlimm finde, da ich dem eigentlich in der Basis keinen großen Wert beimesse… denn schließlich weiß man für sich ja sowieso, was man kann (oder nicht) – und wo seine Stärken und Schwächen liegen und wo man im Leben scheitert oder genauso wo man seine kleinen Erfolge feiert.
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Wohnungschaos

Der Sprung im Leben

Der erste Schritt in das Tageslicht heute hat gleich an der Kante von einem Gegenstand im Wohnzimmer und mit Schmerzen geendet. So schaut also der Alltag aus… man wacht auf, bewegt sich ein wenig und stolpert über das nächstbeste Teil, das da so in der Wohnung herumliegt. Schon wieder.

Die Frustrationsschwelle ist mittlerweile sehr niedrig bei mir, denn egal wie ich Etwas drehe oder wende, ich fühle mich in den eigenen vier Wänden durchgehend und dauerhaft nicht (mehr) wohl. Oder sagen wir vielleicht sogar nicht “heimisch”. Dass das einer gewissen Abnutzungserscheinung nach mehr als einem Jahrzehnt geschuldet sein mag, ist natürlich richtig und etwas ganz normales – jeder wird wohl nach so einer Zeit mal wieder alles umwerfen und sich neu finden wollen. (Andernfalls würde ich mir fast Sorgen machen).
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Konfliktfreudigkeit

Das Widerstreben

Das ist gesunken. Glücklicherweise und ein wenig drängt sich das Gefühl auf, dass in mir die kleine Schreibbarriere wieder meiner selbst gewichen ist. Wobei ich in dem Fall nicht mal weiß, was davon man jetzt groß oder klein schreibt – tut aber eigentlich nur wenig zur Sache, nehme ich zumindest mal an.

Das Widerstreben der letzten Wochen bestand auch darin, andere Blogs und ihrer Ergüsse zu lesen, was ich jedoch ebenso nun wieder und sehr erfreulich neuerlich für mich entdecke. Anscheinend merke ich langsam, dass einige der Baustellen des letzten Jahres irgendwie doch Stück für Stück beendet sind. Sei es der Führerschein oder auch gar das leidige Sofa.
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Kopfspeicher

Schmetterlinge im Kopf

Nachdem ich bereits im Bett liege und es vom Gefühl her für mich bereits ca. 22 Uhr ist und mein Schlafdefizit der letzten Tage und Wochen endlich abgebaut werden sollte – und mir das Handy jedoch gerade visualisierte, dass es ja erst 18:40 Uhr ist, tippe ich halt noch ein paar Zeilen hier.

Dazu auch thematisch passend – mein Kopfspeicher. Ich sage ja immer scherzhaft, dass ich einen 5 MB Speicherriegel in meinem Kopf eingebaut habe bzw. einen, der maximal 5 Slots hat. Mehr passt nicht rein. Und irgendwie stimmt das auch. Ein Slot ist für Freunde und Familie, einer für Wohnung und sonstiger bürokratischer Alltag, einer für die Arbeit und das ganze Drumherum, einer für die Umgebung und der Rest ist für Interessen, Account-Daten und sonstiges Computerzeugs…

Und mehr passt da auch nicht rein und es dürfte aber auch nicht ganz ausgewogen sein zwischen den Slots. Ich habe in meinem Kopf zum Beispiel sicherlich einige hundert Account-Daten griffbereit. Egal ob das von meiner allerersten Email-Adresse von vor 15 Jahren ist, ein Benutzername oder dergleichen – sowas brennt sich irgendwie bei mir relativ (~Betonung) gut ein. Und da kommen im Laufe der Zeit durchaus größere Mengen zusammen. Ebenso wo etwa Inhalte gespeichert sind.

Auch geografisch tue ich mir meistens sehr leicht. Unbekannte Gegenden muss ich zwar auch erst erkunden und erforschen, aber ich präge mir (wenn es mich interessiert) eine Landschaft, die Himmelsrichtungen und die Wege fast sofort und augenblicklich recht gut ein, so dass ich mich auch noch nach Jahren problemlos zurecht finde. Ich bin definitiv keiner, der sich mal verläuft oder verfährt und finde eigentlich auch weltweit irgendwie immer recht direkt zum “Nest” zurück – fast wie Brieftauben oder dergleichen.

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Das böse Spiel mit der Identität

Um es gleich zu sagen – dieser Beitrag dient dazu, Euch ein wenig wachzurütteln und auch zu sensibilisieren. Denn es geht dieses mal um einen kleinen Test, den ich in den letzten paar Tagen durchgeführt habe – und das mit einem erschreckend “positiven” Erfolg. Darf ich jedoch zuerst vorstellen: Ryan Harton Méndez.

Testperson Ryan - nicht echt.

Ryan Harton Méndez lebt im sonnigen Kalifornien, genauer gesagt in Carson, einem Stadtteil, welcher Los Angeles zugehörig ist. Noch genauer gesagt, wohnt er in der 132 East Gardena Blvd und hat die Postleitzahl 90247 California, Carson.

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