Verlorene Dokumentation

Das wird jetzt einer dieser altvaterischen Einträge, die nur solche Blogger schreiben können, die ständig jammern, dass ja alles früher besser war und so. Ich weiß. Man sollte immer nach vorne schauen und es tun sich ja auch immer wieder neue, andere Chancen auf, aber ich sudere jetzt trotzdem mal ein bissl rum und schwelge in der unnützen Nostalgie.

Und zwar darüber, dass das Zeitalter der Naturdokus immer mehr und mehr verschwindet. Und nein, ich meine damit jetzt nicht die quietschbunten und Action-geladenen Reality-TV-Doku-Serien, wo ein begnadeter Selbstdarsteller der Spannung wegen Spinnen futtert oder sich in Mäusekot suhlt… sondern – Achtung, jetzt kommt ein echt hartes, grausames Wort, also besser die Augen zu machen – Dokus, die noch etwas von “Bildung” in sich tragen. Jaja, Bildung. Kennt das Wort noch jemand? Bissl verstaubt ist es ja tatsächlich. Also solche Dokus, die ernsthafteres und vor allem detaillierteres Wissen verbreiten. Starker Tobak, ich geb’s ja zu – klingt schon langweilig, wenn man es hier nur so liest.

Wer von den alten Semestern unter Euch kann sich noch so an Filme beziehungsweise Serien wie “Werner Fend – Mein Dschungelbuch” oder die Nachmittags-ORF-Sendung mit Konrad Lorenz und seiner Graugans erinnern? Oder an einen der Klassiker wie “Paradies der Tiere”? Kaum noch jemand, oder? Es hat sich wirklich viel geändert.

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Gewitter-Stimmung

Mhhhhh! Ich liebe Gewitter! Gerade eben zieht eine Front über die Stadt und Umgebung. Es grummelt angenehm tief, man spürt dieses leichte Dröhnen und die Luft bekommt diesen ganz eigenen Geruch. Gewitter sind einfach herrlich und im Laufe der Zeit für mich auch so was wie Glücksbringer geworden – obwohl ich ansonsten keinerlei Bezug zu diesen eher abergläubischen Dingen habe.

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Foto: Gewitter-Wolken von minasanor @ Flickr

Erst unlängst habe ich einem Gotchi erzählt, dass schon anno dazumal ein Gewitter fast immer ein Garant für einen Erfolg in meinem Leben war. Zum Beispiel hatte ich die besten Momente in meiner kläglichen und dunklen Schulzeit, wenn es draußen blitzte und donnerte und ich dabei gerade mein Wissen mündlich oder schriftlich unter Beweis stellen musste… ich konnte mich fast hundertprozentig darauf verlassen, dass ich eine gute Note bekam. Aber auch meinem Körper ging es nach einem Gewitter immer deutlich am Besten. Und als Erwachsener ist die Bedeutung für mich noch intensiver geworden als früher – Gewitter sind sozusagen so was wie Schokolade für meine Seele.

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Frühjahrsputz

Und weil es gerade so passend ist, auch diese alte Zeichnung hier…

Frühstück

Waldspaziergang

Mhhh – endlich habe ich mich wieder aufgerafft und zeitig in der Früh einen Wald-Hügel-Berg-Spaziergang gemacht… ich mag sowas. Kühle Luft, wenig bis kaum Menschen, Vogelgezwitscher und dann blickt man über die Landschaft – und genießt einfach.

Außerdem hatte ich das feine Erlebnis, dass aus dem Nichts heraus bei einem kleinen Abhang zwei Maulwürfe aus einem Loch herausgepurzelt kamen – direkt vor meine Füße. Sehr herzig – für ein Foto war ich dann aber leider zu langsam.

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Hütten Porno

Wow, tolle Bilder! Mag ich sehr, wäre auch genau meines und so. Aber das wissen wir eh alle. Noch mehr großartige Bilder dieser Art findet man übrigens direkt auf der Seite von FreeCabinPorn.com.

Für so Blockhütten- und Natur-Freaks wie mich natürlich ein großartiges Bilder-Sammelsurium – es gibt dort einige spannende und beeindruckende Wohnideen zu entdecken. Kann die Seite nur empfehlen!
Credits – Bild 1: Allison Jacobel, Bild 2: leider unbekannt @ FreeCabinPorn

Einfach leben

Heute bin ich per Zufall über diesen Blog hier gestoßen – Manfred bloggt über das nicht immer einfache Leben in einem kleinen Häuschen in Schweden. Abgesehen von der spannenden Lebensgeschichte, findet sich darin auch ein kleiner Einblick in den Alltag von Holzhäuschen, Winter und den Bastelein… inspirierend.

Ich habe mich die letzten zwei Tage unterwegs immer wieder in diversen Blogs verloren, ebenso abermals (Überraschung!) des Prinzips von “Less is more”, “Live on less” oder “Simple living”. Denn in letzter Zeit habe ich wieder begonnen recht nachlässig zu werden, auch beginne ich manchmal wieder, so kleine Wohnungsaufgaben zu verschleppen und so weiter… und das ist ja ein Kapitel, das ich abschließen wollte. Das beginnt bei dem noch immer existenten Berg im Vorzimmer an alten Schachteln mit Zeugs zum aussortieren bis zum Badezimmer, wo ich endlich mal den Boden richten wollte.

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