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	<title>Journal Emanuel-S &#187; Natur</title>
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	<description>Muli.nl - Leben, Gedanken und sowas. Aus Wien von Emanuel Sprosec.</description>
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		<title>Verlorene Dokumentation</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 06:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das wird jetzt einer dieser altvaterischen Einträge, die nur solche Blogger schreiben können, die ständig jammern, dass ja alles früher besser war und so. Ich weiß. Man sollte immer nach vorne schauen und es tun sich ja auch immer wieder neue, andere Chancen auf, aber ich sudere jetzt trotzdem mal ein bissl rum und schwelge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird jetzt einer dieser altvaterischen Einträge, die nur solche Blogger schreiben können, die ständig jammern, dass ja alles früher besser war und so. Ich weiß. Man sollte immer nach vorne schauen und es tun sich ja auch immer wieder neue, andere Chancen auf, aber ich sudere jetzt trotzdem mal ein bissl rum und schwelge in der unnützen Nostalgie.</p>
<p>Und zwar darüber, dass das Zeitalter der Naturdokus immer mehr und mehr verschwindet. Und nein, ich meine damit jetzt nicht die quietschbunten und Action-geladenen Reality-TV-Doku-Serien, wo ein begnadeter Selbstdarsteller der Spannung wegen Spinnen futtert oder sich in Mäusekot suhlt&#8230; sondern &#8211; Achtung, jetzt kommt ein echt hartes, grausames Wort, also besser die Augen zu machen &#8211; Dokus, die noch etwas von &#8220;Bildung&#8221; in sich tragen. Jaja, Bildung. Kennt das Wort noch jemand? Bissl verstaubt ist es ja tatsächlich. Also solche Dokus, die ernsthafteres und vor allem detaillierteres Wissen verbreiten. Starker Tobak, ich geb&#8217;s ja zu &#8211; klingt schon langweilig, wenn man es hier nur so liest.</p>
<p>Wer von den alten Semestern unter Euch kann sich noch so an Filme beziehungsweise Serien wie &#8220;Werner Fend &#8211; Mein Dschungelbuch&#8221; oder die Nachmittags-ORF-Sendung mit Konrad Lorenz und seiner Graugans erinnern? Oder an einen der Klassiker wie &#8220;Paradies der Tiere&#8221;? Kaum noch jemand, oder? Es hat sich wirklich viel geändert.</p>
<p><span id="more-4025"></span></p>
<p><iframe width="780" height="559" src="http://www.youtube.com/embed/IA91i-UrgTQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zappt man sich heute durch die elektronische TV-Landschaft, dann ist das Zeitalter der Tier- und Pflanzen-Dokus deutlich und merkbar stark zurück gegangen. Es gibt kaum noch ausführliche Sendungen zu diesen Themen, die meisten beschränken sich auf einen kurzen Überblick, verpacken alles in spektakuläre Luftaufnahmen, Zeitraffer-Effekte und dergleichen, picken sich die visuell stärksten Szenen raus und kreieren aus diesen Elementen dann ein leichtes, süßes Schmankerl, das dann leicht im Gehirn liegt und sich genauso schnell wieder abbaut. Der Informationsgehalt ist irgendwie bei beinahe null mittlerweile &#8211; und hat auch diesen Tenor &#8220;weil man eh schon alles weiß&#8221; in sich. </p>
<p>Die inhaltlich billigen Plastik-TV-Produktionen mit selbsternannten Stars, die in Australien, Afrika und Südamerika gegen Asseln, Rochen, Spinnen, Muränen oder sonstige Dinge kämpfen und die Hälfte davon &#8211; natürlich mit Detailaufnahmen und ekel-verzerrten Gesichtern &#8211; dann mal eben weg futtern, sind weder eine Alternative, noch ein Ersatz &#8211; und bieten pro Tier oder Pflanze vielleicht 2 oder 3 Merkmale und aus. Das war es. Zu lernen gibt es da nicht mehr, als in einem Bilderbuch für Kinder.</p>
<p>Ungefähr so, wie wenn ich mit einer Menschengruppe vor einer Kuh stehe und erkläre &#8220;Das ist eine Kuh, lebt hier auf einer Wiese und frisst Gras. Man kann sie essen und melken. Sie haben mehrere Mägen. Man hält sie in Herden&#8221;. Und fertig. Das Tragische daran ist, dass speziell die jüngeren Zuseher &#8211; sofern sie so was überhaupt noch schauen &#8211; denken, dass diese Information tatsächlich ausreicht und das Ding (Tier oder Pflanze) damit sozusagen geistig und gedanklich abhaken. Kenne ich, schon mal gesehen, schon mal gehört, weiß eh alles &#8211; passt. </p>
<p>Meiner Meinung nach eine gefährliche Entwicklung, speziell in einer Natur, die extrem komplex aufgebaut ist &#8211; aber auf der anderen Seite muss man auch ehrlich sein&#8230; die Zeit ist tatsächlich einfach vorbei. Oder würde sich jemand heute tatsächlich freiwillig eine zweieinhalbstündige Doku über den Zitronenfalter und seine Ernährungsweise anschauen? Wohl kaum. Weder die Nerven noch das Interesse wäre bei den Meisten dazu da. Nicht mal bei mir im Großen und Ganzen, was mich selber ein wenig traurig stimmt.</p>
<p>Zwar kann man sich heute mit Wikipedia und Co. recht gut aushelfen, aber dieses elektronische Wissen setzt noch viel mehr und stärker voraus, dass man selber aktiv sich hinsetzt und &#8220;liest&#8221;. Und da Lesen bei den Jüngeren sowieso out ist und zudem Infos, die nicht im Zeitstream der Facebook-News oder auf Twitter auftauchen, sowieso kaum wahrgenommen werden, entstehen immer größere Defizite &#8211; was das Ganze immer weiter und weiter voran treibt.</p>
<p>Ich habe übrigens den oberen Block schon vor ein paar Tagen geschrieben gehabt, irgendwann mal zwischendurch und nebenbei &#8211; trifft sich aber gut, denn zufällig ist dieser Beitrag zwischenzeitlich aufgetaucht &#8220;<a href="http://oesterreich.orf.at/stories/2533156/">Bio vom Weg abgekommen</a>&#8220;. Auch wenn man einem Lampert und seiner ebenfalls kommerzielle Schiene immer vorsichtig gegenüberstehen muss, hat er in diesen Punkten recht. </p>
<p>Dieses ganze &#8220;Bio&#8221;-Zeugs und der unglückliche Umstand, dass der Begriff für die Vermarktung komplett ausgeschlachtet wurde in den letzten Jahren, hat die Sichtweisen vollständig verschoben. Wir sehen eine großes Plantagen-Gebiet, hören und sehen dazu das Schlagwort &#8220;Bio&#8221; im TV (sonnengereifte Früchte, ganz biologisch, usw&#8230;.) und speichern dann das auch so ab. Die Älteren wissen es besser, aber die Jugend und Kinder nicht. Für die wird recht bald eine Mono-Kultur, eine Massen-Plantage und kleine Hühnerkäfige mit 1m² &#8220;Auslauf-Zone&#8221; als voll-bio angesehen und eine natürlich, gesunde Form in ihren Augen darstellen Welches Zukunftsbild daraus entsteht, kann man sich anhand dessen gut ausmalen.</p>
<p>Aber ich drifte schon wieder ab &#8211; zurück zu den verlorenen Dokus. Mir ist bewusst, dass es in den damaligen Dokumentationen und Filmen haufenweise noch viele Wissenslücken oder auch ganz andere Auffassungen gab, natürlich ebenso vieles vereinfacht dargestellt wurde &#8211; also war auch nicht alles ganz perfekt und toll &#8211; und heutzutage für diese Dinge natürlich ebenso kein Budget mehr vorhanden ist, ebenso wenig wie die notwendigen Zuschauerquoten. Es ist das Zeitalter vorbei.</p>
<p>Speziell eine z.B. Doku über die heimische Pflanzenwelt in Österreich würde bei ca. 98% der Zuseher ein sofortiges Gähnen auslösen, als unnötig abgetan und &#8220;urfad, da schlafe ich ja schon bei der Vorschau ein&#8221;. Geht man aber jedoch mal in einer einigermaßen intakten Natur durch eine kräftig bewachsene Wiese und schaut sich mal ganz genau an, wie viele unterschiedliche Pflanzen es gibt,  wie viele Insekten sich alleine auf 10cm² finden und so weiter, dann ist es leichter verständlich, dass es da unglaublich viel zu entdecken gibt. Auch wenn vieles davon sowieso schon in Sammlungen, Schriften und wissenschaftlichen Unterlagen abgelegt wurde&#8230; aber diese Ansicht oder Neugierde gibt es eben kaum noch. </p>
<p>Hauptsache man hat eine Bio-Orange oder Bio-Apfel in der Hand. Letztens übrigens einen Sack Blumenerde im Supermarkt gesehen, mit der Aufschrift &#8220;Echte Bio-Erde!&#8221;&#8230; das muss man sich erst mal vorstellen. Vor zehn Jahren hätte ich über so was laut gelacht.</p>
<p>Es gibt von Konrad Lorenz ein sehr schönes, ruhiges und angenehm zu lesendes Buch &#8220;Das Jahr der Graugans&#8221;, ein äußerlich vielleicht eher fad wirkendes Buch und man müsste sicherlich die ersten Seiten als Uninteressierter mit Vorsatz lesen, aber im Gesamten dann ein sehr schöner, feiner, nicht zu wissenschaftlicher Eindruck und Einblick in das Leben einer Graugans-Gruppe. Von der Geburt von Nachwuchs, die ersten Flugversuche und diverse soziale Begebenheiten. Leichte Kost &#8211; und man bekommt ein wenig Gefühl und Interesse vermittelt &#8211; nicht nur alleine durch die schön beschriebene Gegend (Oberösterreich).</p>
<p>Ebenso das humorvolle und sehr amüsante Buch &#8220;Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen&#8221; &#8211; mein absoluter Lese-Tipp bis heute, um bei jemanden ein wenig Spass und Interesse an Tieren und der Wissenschaft zu wecken. Werner Fends Dschungeltagebuch im TV wäre ebenso ein guter Genuss, im Gegensatz zu Büchern muss man da nichts lesen, aber wie gesagt&#8230; diese Ära ist vorbei. </p>
<p>Ebenso ist die &#8220;einfache Naturkunde&#8221; verloren gegangen. Was ich damit meine? Wenn jemand heute von Wissenschaft, Natur und Forschung spricht, dann denkt man fast automatisch an computergestützte Analysen, Mikrobiologie, Genforschung, chemische Rezeptoren, Neuronen-Netzwerke und so weiter. Ja, schön &#8211; die Zukunft und so soll es auch sein und sie wird neue spannende Möglichkeiten und Chancen bieten (und kann genauso spannend und interessant sein)&#8230; </p>
<p>Aber wenn man dann irgendwo spazieren geht und weder man selber noch der Andere neben einem kann mehr sagen, was das für eine Pflanze ist, was für ein Schmetterling, was für ein Käfer und was für ein Strauch &#8211; in der eigenen Heimat, auf dem Boden, auf dem man aufgewachsen ist&#8230; dann beginnt mich das mittlerweile ein wenig zu schmerzen. </p>
<p>Auch wenn ich selber wieder immensen Aufholbedarf und viel an Erlerntem von früher fast vollständig vergessen habe, weiß ich auch&#8230; im Großen und Ganzen sind es alles bereits verlorene Dokumentationen und Wissen. Es wird verschwinden, mit ihr die bisherige Umgebung (was man nicht kennt und nicht sieht, vermisst man nicht) &#8211; und ich weiß jetzt schon: alle, die heute das belächeln, werden die Ersten sein, die dann laut schreien&#8230; weil ihr Brunnen austrocknet, der Boden zu trocken ist, die Ernte nicht mehr ertragreich genug ist, Wasser teurer wird, die Apfel- und sonstigen Bäume nicht mehr bestäubt werden und zu wenig Früchte tragen und Schädlinge mit teuren Mitteln bekämpft werden müssen. Das ist nämlich die weitere Folge, wenn man eine Generation ohne tieferes Wissen aufzieht.</p>
<p>Schade alles, aber gut &#8211; so dreht sich das Zeitgeschehen eben. Auch das muss man irgendwann akzeptieren. Es ist das Zeitalter der verlorenen Dokumentation (die absurderweise und verrückterweise umfassender und leichter zugänglich geworden ist als früher &#8211; siehe Wikipedia und Co.)&#8230;</p>
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		<title>Gewitter-Stimmung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Mhhhhh! Ich liebe Gewitter! Gerade eben zieht eine Front über die Stadt und Umgebung. Es grummelt angenehm tief, man spürt dieses leichte Dröhnen und die Luft bekommt diesen ganz eigenen Geruch. Gewitter sind einfach herrlich und im Laufe der Zeit für mich auch so was wie Glücksbringer geworden &#8211; obwohl ich ansonsten keinerlei Bezug zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mhhhhh! Ich liebe Gewitter! Gerade eben zieht eine Front über die Stadt und Umgebung. Es grummelt angenehm tief, man spürt dieses leichte Dröhnen und die Luft bekommt diesen ganz eigenen Geruch. Gewitter sind einfach herrlich und im Laufe der Zeit für mich auch so was wie Glücksbringer geworden &#8211; obwohl ich ansonsten keinerlei Bezug zu diesen eher abergläubischen Dingen habe.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/ericjaegle/4873171496/" title="DSCF5343 von minasanor bei Flickr"><img src="http://farm5.staticflickr.com/4122/4873171496_186b15acf6_b.jpg" width="1024" height="768" alt="DSCF5343"></a><br />
<small>Foto: Gewitter-Wolken von <a href="http://www.flickr.com/photos/ericjaegle/4873171496/">minasanor @ Flickr</a></small></p>
<p>Erst unlängst habe ich einem Gotchi erzählt, dass schon anno dazumal ein Gewitter fast immer ein Garant für einen Erfolg in meinem Leben war. Zum Beispiel hatte ich die besten Momente in meiner kläglichen und dunklen Schulzeit, wenn es draußen blitzte und donnerte und ich dabei gerade mein Wissen mündlich oder schriftlich unter Beweis stellen musste&#8230; ich konnte mich fast hundertprozentig darauf verlassen, dass ich eine gute Note bekam. Aber auch meinem Körper ging es nach einem Gewitter immer deutlich am Besten. Und als Erwachsener ist die Bedeutung für mich  noch intensiver geworden als früher &#8211; Gewitter sind sozusagen so was wie Schokolade für meine Seele. </p>
<p><span id="more-3621"></span></p>
<p>Aber nicht nur das Gewitter an sich ist besonders &#8211; genauso schön sind die Momente davor und danach &#8211; vor dem Gewitter diese aufbauende, spürbare Naturgewalt, der Geruch von Regen und das ganz eigene Licht, das durch eine Mischung von blauem Himmel, beeindruckenden Wolkenformationen und der durchbrechenden Sonne entsteht. Es hat so einen klaren, hellen Scheinwerfer-Effekt, dem später ein Dimmer hinzugefügt wird.</p>
<p>Wenn es dann endlich den ersten Blitz in der Ferne gibt, ist es dann fast wie ein Ausatmen&#8230; und das Einatmen beginnt erst wieder, wenn der erste Donner in der Ferne langsam und leicht holprig näher rollt. </p>
<p>Auch der Moment nach einem Gewitter &#8211; das Gefühl, wenn es wieder aufklart, der Geruch von nasser Erde und Asphalt, bunte Lichtspiele von Sonne, Wolken und Regenvorhängen in der Landschaft &#8211; einfach herrlich. </p>
<p>Das Beste sind ja Waldspaziergänge direkt vor oder nach einem Gewitter&#8230; nirgendwann sonst riecht Moos, Erde und Holz so stark, wie in den Stunden rund um ein Gewitter. Auch das Summen von Hummeln und Bienen ist da irgendwie viel deutlicher zu hören &#8211; genauso wie singende Vögel. Irgendwo danach im feuchten Gras liegen und den kleinen Tropfen zuschauen, wie sie von den Grashalmen rollen ist einfach&#8230; mmmmhhhh!</p>
<p>Ein Gewitter bedeutet aber bei mir nicht nur generell Glück, sondern es ist auch ein Zeichen dafür, dass im Leben immer grundlegende Dinge passieren, zum Beispiel neue Chancen im Alltag, eine neue Einstellung oder Vision zu verschiedenen Dingen des Lebens sich ergeben oder dass sich neue Erkenntnisse oder Ansichten formen.</p>
<p>Gewitter sind zudem auch Momente bei mir, wo ich ganz ruhig werde, zur Abwechslung richtig entspanne und auch den Kopf beinahe vollständig abschalten kann &#8211; etwas, das mir sonst nicht so leicht gelingt. Auch genieße ich in solchen Momenten das Leben viel stärker und bewusster als sonst. Da läuft dann kein Fernseher, kein Radio oder sonst was&#8230; entweder sitze ich nur da und &#8220;spüre&#8221; &#8211; oder schreibe meine Gedanken im Gewitter-Dämmerlicht auf &#8211; fast noch besser und ein richtiger Genuss.</p>
<p>Fast schade irgendwie, dass es gerade schon wieder vorbei zu sein scheint.</p>
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		<title>Frühjahrsputz</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 07:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und weil es gerade so passend ist, auch diese alte Zeichnung hier&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und weil es gerade so passend ist, auch diese alte Zeichnung hier&#8230;</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/comic01-800x496.jpg" alt="" title="Zeichnung" width="800" height="496" class="aligncenter size-large wp-image-3163" /></p>
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		<title>Frühstück</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 07:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/fg1-800x565.jpg" alt="" title="Mahlzeit!" width="800" height="565" class="aligncenter size-large wp-image-3147" /></p>
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		<title>Waldspaziergang</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 10:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mhhh &#8211; endlich habe ich mich wieder aufgerafft und zeitig in der Früh einen Wald-Hügel-Berg-Spaziergang gemacht&#8230; ich mag sowas. Kühle Luft, wenig bis kaum Menschen, Vogelgezwitscher und dann blickt man über die Landschaft &#8211; und genießt einfach. Außerdem hatte ich das feine Erlebnis, dass aus dem Nichts heraus bei einem kleinen Abhang zwei Maulwürfe aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mhhh &#8211; endlich habe ich mich wieder aufgerafft und zeitig in der Früh einen Wald-Hügel-Berg-Spaziergang gemacht&#8230; ich mag sowas. Kühle Luft, wenig bis kaum Menschen, Vogelgezwitscher und dann blickt man über die Landschaft &#8211; und genießt einfach. </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/walk6.jpg" alt="" title="Waldspaziergang in der Früh" width="900" height="510" class="alignnone size-full wp-image-2373" /></p>
<p>Außerdem hatte ich das feine Erlebnis, dass aus dem Nichts heraus bei einem kleinen Abhang zwei Maulwürfe aus einem Loch herausgepurzelt kamen &#8211; direkt vor meine Füße. Sehr herzig &#8211; für ein Foto war ich dann aber leider zu langsam.</p>
<p><span id="more-2372"></span></p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/walk4.jpg" alt="" title="Waldspaziergang in der Früh" width="800" height="456" class="alignnone size-full wp-image-2375" /></p>
<p>Die Stimmung ist mit der Kamera leider immer nur schwer festzuhalten &#8211; auf den Fotos kann man das nicht sehen oder spüren&#8230; vor allem ist es in der Früh oft eher bedeckt-dunkel, Kameras mögen so was nicht. Aber so einen Ausflug kann ich nur jedem empfehlen, tut der Lunge und dem Kreislauf gut, macht frisch und man fühlt sich danach ausgepowert &#8211; aber auf eine gute Art und Weise.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/walk3.jpg" alt="" title="Waldspaziergang in der Früh" width="800" height="447" class="alignnone size-full wp-image-2387" /></p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/walk.jpg" alt="" title="Waldspaziergang in der Früh" width="800" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2388" /></p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/IMG_56021.jpg" alt="" title="Eichkätzen unterwegs" width="900" height="750" class="alignnone size-full wp-image-2377" /></p>
<p>Und das Eichkätzchen ist mir auch vor die Linse gehüpft &#8211; allerdings schon letztes Mal. Das Objektiv war dann jedoch anscheinend nicht nahrhaft genug und es hüpfte wieder gelangweilt weiter&#8230;</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/8HMqnpyrieU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Hütten Porno</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 07:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wow, tolle Bilder! Mag ich sehr, wäre auch genau meines und so. Aber das wissen wir eh alle. Noch mehr großartige Bilder dieser Art findet man übrigens direkt auf der Seite von FreeCabinPorn.com. Für so Blockhütten- und Natur-Freaks wie mich natürlich ein großartiges Bilder-Sammelsurium &#8211; es gibt dort einige spannende und beeindruckende Wohnideen zu entdecken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/tumblr_m015scfjbf1qzwmsso1_12801-1024x654.jpg" alt="" title="Wow! Bild @ FreeCabinPorn.com" width="1024" height="654" class="alignnone size-large wp-image-2313" /></p>
<p>Wow, tolle Bilder! Mag ich sehr, wäre auch genau meines und so. Aber das wissen wir eh alle. Noch mehr großartige Bilder dieser Art findet man übrigens direkt auf der Seite von <a href="http://freecabinporn.com/">FreeCabinPorn.com</a>. </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/tumblr_lyqdj8LGWG1qzwmsso1_1280.jpg" alt="" title="Wunderschön! Bild @ FreeCabinPorn.com" width="1024" height="768" class="alignnone size-full wp-image-2322" /></p>
<p>Für so Blockhütten- und Natur-Freaks wie mich natürlich ein großartiges Bilder-Sammelsurium &#8211; es gibt dort einige spannende und beeindruckende Wohnideen zu entdecken. Kann die Seite nur empfehlen!<br />
<small><em>Credits &#8211; Bild 1: <a href="http://www.macalester.edu/news/2010/07/allison-jacobel-in-new-zealand">Allison Jacobel</a>, Bild 2: leider unbekannt @ FreeCabinPorn</em></small></p>
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		<title>Einfach leben</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 09:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute bin ich per Zufall über diesen Blog hier gestoßen &#8211; Manfred bloggt über das nicht immer einfache Leben in einem kleinen Häuschen in Schweden. Abgesehen von der spannenden Lebensgeschichte, findet sich darin auch ein kleiner Einblick in den Alltag von Holzhäuschen, Winter und den Bastelein&#8230; inspirierend. Ich habe mich die letzten zwei Tage unterwegs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich per Zufall über <a href="http://www.einfacherweise.com">diesen Blog hier</a> gestoßen &#8211; <a href="http://www.einfacherweise.com/p/hintergrundiges.html">Manfred bloggt</a> über das nicht immer einfache Leben in einem kleinen Häuschen in Schweden. Abgesehen von der spannenden Lebensgeschichte, findet sich darin auch ein kleiner Einblick in den Alltag von Holzhäuschen, Winter und den Bastelein&#8230; inspirierend. </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Sp_tsommer_3_.jpg" alt="" title="Foto: Manfred Fjellstedt" width="1024" height="768" class="alignnone size-full wp-image-2073" /></p>
<p>Ich habe mich die letzten zwei Tage unterwegs immer wieder in diversen Blogs verloren, ebenso abermals (Überraschung!) des Prinzips von &#8220;Less is more&#8221;, &#8220;Live on less&#8221; oder &#8220;Simple living&#8221;. Denn in letzter Zeit habe ich wieder begonnen recht nachlässig zu werden, auch beginne ich manchmal wieder, so kleine Wohnungsaufgaben zu verschleppen und so weiter&#8230; und das ist ja ein Kapitel, das ich abschließen wollte. Das beginnt bei dem noch immer existenten Berg im Vorzimmer an alten Schachteln mit Zeugs zum aussortieren bis zum Badezimmer, wo ich endlich mal den Boden richten wollte. </p>
<p><span id="more-2043"></span></p>
<p>Kurz und gut &#8211; es tut gut, sich wieder ein wenig zu besinnen und sich auch auf den Kern des Lebens zu konzentrieren. Nämlich: Leben. Auch versuche ich, ein wenig meine Einstellung anzupassen und breiter zu denken, denn in letzter Zeit hat es mich zunehmend genervt, dass zum Beispiel online bei den ganzen &#8220;Live simple&#8221;-Beispielen zwar der Minimalismus gut eingesetzt wird, aber dann bei manchen auf ein zu karges Ergebnis hinsteuert. Und mit karg meine ich nicht, wenig zu besitzen als solches &#8211; sondern vom rein visuellen. Sprich, da ist dann die ganze Wohnung nur noch weiß und alles ist eckig &#8211; oder rund &#8211; und das war es dann. Es geht ja dann doch oft Gemütlichkeit und Lebenspower visuell verloren&#8230;</p>
<p>Umso schöner war dann die Wohltat gestern, als auch auf diverse Bildersammlungen &#8220;der anderen&#8221; gestoßen bin, die das selbe Prinzip verfolgen, aber diesen schwierigen Grad von &#8220;minimal &#038; einfach wohnen und leben&#8221; &#8211; und trotzdem gemütlich und &#8220;reichhaltig&#8221; eingerichtet &#8211; geschafft haben. Sowas ist nicht leicht. Wenn man versucht sein Wohnzimmer minimal und nach den Basics einzurichten, wird es schnell leer, kühl und schlicht gesagt &#8220;fad&#8221;. Und das mit etwas Farbe, Naturmaterialien, Bildern und dergleichen zu kaschieren, ist schon eine gewisse (und nicht besonders leichte) Fingerübung. </p>
<p>Wie auch immer &#8211; auf jeden Fall versuche ich mir bewusst zu machen, dass &#8220;Einfach Leben&#8221; nach dem Minimalismus-Prinzip wohnungstechnisch weder karg, fad, kühl noch leer oder gar &#8220;ärmlich&#8221; bedeutet, sondern sehr wohl gemütlich, abwechslungsreich und reichhaltig sein kann optisch. Man darf eben nicht zu kompliziert denken&#8230;</p>
<p><em>Foto: Manfred Fjellstedt / Blog: <a href="http://www.einfacherweise.com">www.einfacherweise.com</a></em></p>
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		<title>Kleine Häuser, großes Buch.</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 05:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Häuser]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau das Richtige für mich. Haben will. Was ich übrigens auch toll finde, ist, wie er das Layout des Buches macht&#8230; mit händischen Collagen. Fein!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/u-2fsYypJoo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Genau das Richtige für mich. Haben will. Was ich übrigens auch toll finde, ist, wie er das Layout des Buches macht&#8230; mit händischen Collagen. Fein!</p>
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		<title>Ja klar &#8211; wir sind alleine. Pfff.</title>
		<link>http://muli.nl/2012/01/universu/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Argh. Ich ärgere mich schon wieder. Über diese Enstirnigkeit von &#8220;Selbstverständlich sind wir alleine im Universum, das kann kein Zufall sein&#8221;. Warum, warum, warum nur? Warum tue ich mir solche Diskussionen nur an &#8211; sie machen einem nur psychisch fertig. Wirklich. Wie kann man nur als Mensch auf sich selber so kleben, sich selber behindern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Argh. Ich ärgere mich schon wieder. Über diese Enstirnigkeit von &#8220;Selbstverständlich sind wir alleine im Universum, das kann kein Zufall sein&#8221;. Warum, warum, warum nur? Warum tue ich mir solche Diskussionen nur an &#8211; sie machen einem nur psychisch fertig. Wirklich. Wie kann man nur als Mensch auf sich selber so kleben, sich selber behindern und seine eigene Sicht so enorm verstellen? Tut mir leid, ich gehöre zur anderen Fraktion. Das Universum ist so &#8220;fett&#8221; und &#8220;groß&#8221;, es sind so viele Billionen, Myriaden und mehr Brösel da draußen und dann will mir jemand erzählen, dass wir da im Mittelpunkt der Intelligenz und des Seins stehen. Na klar &#8211; und die Sonne dreht sich um die Erde. </p>
<p>Ich habe da mal eine &#8211; vom Maßstab her mit den Sandkisten sicherlich völlig falsch &#8211; Visualisierung erstellt. Unsere Erde ist in einem Sonnensystem. Das sind schon paar Brösel. Von diesen Sonnensystemen gibt es noch viel mehr, die bilden alle zusammen auf einem gewaltigen Haufen Galaxien. Aber auch von denen gibt es wiederum wirklich enorm viele, die auch in Haufen herumkurven. Die bilden wiederum weitere Haufen bzw. Cluster, die wiederum noch größere Super-Haufen bilden die dann &#8211; nach dem heutigen Wissensstand &#8211; fast schaumartig herum wabbern. Was danach kommt, weiß man nicht&#8230; aber unabhängig davon, muss man sich doch mal diese gigantische Menge schon alleine bei den Galaxien mal vorstellen. Und sich klar machen, dass wir zwar weit schauen können, aber nicht mal unsere eigene Galaxie richtig erforscht haben (so gut wie &#8220;kaum&#8221;), geschweige denn, dass wir nicht mal einen vollständigen Einblick in unsere Sonnensystem haben &#8211; und sogar noch über Pluto und Co. streiten bzw. wieder deklassifizieren.</p>
<p><span id="more-1707"></span></p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/universum.jpg" alt="" title="Universum" width="568" height="871" class="alignnone size-full wp-image-1709" /></p>
<p>Und jetzt kommt jemand daher und faselt was von A) das kann kein Zufall sein, das muss jemand gemacht haben (Gott und so &#8211; gähn. Immer Gott, wenn sich der Mensch was nicht erklären kann. Warum sollte er das tun, wo hat er das gemacht, weshalb hat er das gemacht, warum klatscht er uns einfach da in irgendein Eck irgendwo am äußeren Rand einer Galaxie und vor allem woher kommt er und wer hat ihn gemacht und so weiter &#8211; und jeder der jetzt antwortet mit &#8220;Er weiß schon warum&#8221;, gehört an die Wand genagelt. Das ist keine Antwort. Aber dazu ein anderes Mal&#8230; und B) mag sein, dass es groß ist, aber sowas Intelligentes wie uns gibt es ganz sicherlich kein zweites Mal. *klatsch*</p>
<p>Ich verstehe nicht, warum man sich so widerstrebend diesen Dingen annähert&#8230; woher die Angst? Dass jemand besser sein könnte? Dass alle Gedankenmuster über Religion, Ich-Bezug und zentraler Punkt des Lebens in Frage gestellt werden? Ich vertrete auf jeden Fall die Meinung, dass wir NICHT alleine sind&#8230; und ich rede jetzt nicht von geheimen Verschwörungs-Besuchen auf der Erde, Entführungen und Sex mit Außerirdischen (da muss man sich sowieso an den Kopf greifen, aber eh klar &#8211; Freud lässt grüßen), noch von Raumschiff-Patroullien, die die Erde bereits morgen assimilieren &#8211; und schon gar nicht von Kulleraugen, langen Fingern und grünem Blut&#8230; sondern ganz schlicht und ergreifend von Leben. Egal ob als Amöbe, Moos, Landtiere, Flugtiere oder vielleicht sogar Raum-Lebewesen (nein, nix spirituelles und übersinnliches &#8211; sorry &#8211; sondern alias Viren und Bakterien, also ganz nüchtern und trocken). Kann mir keiner erzählen, dass es das nicht irgendwo (vermutlich sogar zur Genüge) gibt. Und Religion soll man bitte als Spirituelles für&#8217;s eigene Seelenheil &#8211; oder was auch immer &#8211; sehen von mir aus, aber bitte nicht als wissenschaftliche Antwort für Alltagsdinge, die wir uns (noch) nicht erklären können. Man darf schließlich nicht vergessen, dass man &#8211; geschichtlich gesehen &#8211; bis vor einiger Zeit noch glaubte, dass die Sterne oben auf einer Kuppel kleben und man am Rand runter fällt&#8230; </p>
<p>So. Grgrgrgrgrgr. Danke.</p>
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		<title>Holz-Küche. Teil 10 / Finale 1</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 20:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel Sprosec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eine mag es kühl, der andere steril, der eine modern, der andere aus Plastik und Leute wie mich &#8211; wie man sehr gut sehen kann &#8211; die mögen es bunt und lebendig-chaotisch. Heute war es also soweit&#8230; die Holzplatte hat ihre Beine bekommen, ihr Spülbecken, den Wasserhahn, bisschen Öl und etwas Leben. Aber der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Holz-Kueche-1024x417.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="244" class="alignnone size-large wp-image-1463" /></p>
<p>Der eine mag es kühl, der andere steril, der eine modern, der andere aus Plastik und Leute wie mich &#8211; wie man sehr gut sehen kann &#8211; die mögen es bunt und lebendig-chaotisch. Heute war es also soweit&#8230; die Holzplatte hat ihre Beine bekommen, ihr Spülbecken, den Wasserhahn, bisschen Öl und etwas Leben. Aber der Reihe nach&#8230; wer die Vorgeschichte zu dem Ganzen wissen möchte, der sollte sich erst durch die <a href="http://muli.nl/tag/holz/">alten Beiträge</a> lesen, um zu verstehen, was da so alles im Hintergrund gelaufen ist. </p>
<p>Für treue Blog-Leser geht&#8217;s gleich ans Eingemachte, den der erste Schritt nach dem Aufstehen führte mich bei strahlend schönem Wetter ins Bauhaus. Dort Schrauben, Schlauchverlängerungen, Zwischengewinde und Co. gekauft und schon ging es wieder munter zurück. Nicht lange fackeln war meine Devise, aus Prinzip wird auf Maßband und sonstige Sachen verzichtet &#8211; stattdessen nimmt man einfach Gegenstände, die irgendwie das richtige Maß haben &#8211; halt so in etwa ungefähr irgendwie. Bohrmaschine, Winkelblech und Schrauben waren also die Ersten, die heute dran glauben mussten.</p>
<p><span id="more-1462"></span></p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche-724x1024.jpg" alt="" title="Küche - Schritt 1" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1464" /></p>
<p>Übrigens &#8211; jeder Profihandwerker wird bei dem Beitrag durchaus die Hände über den Kopf zusammenschlagen &#8211; deswegen auch die Warnung&#8230; hier wird alles &#8211; wie man es so schön sagt &#8211; &#8220;russisch&#8221; gelöst und mit so einfachen Mitteln wie es geht. Gut &#8211; wie schon gesagt dienten also nur die Augen und die Daumen als ungefähre Einschätzung für die Position der Bohrlöcher &#8211; ssssuuuurr, surr &#8211; und schon waren die Winkelbleche jeweils beidseits auf den zukünftigen Standbeinen montiert. Man sollte übrigens die Position von Spülbecken sowie einem eventuellen Kochfeld und Co. bereits hier einplanen (Abstand zum Rand und den Leisten, usw&#8230;).</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche1-724x1024.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1466" /></p>
<p>Danach folgten die Zwischenstreben, die aufgelegt wurden &#8211; das Ganze dann wird nochmals (hier auf dem Bild noch nicht sichtbar!) mit zusätzlichen Winkeleisen innen am oberen Rahmen in den Innenkanten und ebenfalls bei den unteren Streben (die sind auf den Bildern hier auch nicht sichtbar, folgen später) verstärkt. Das Teil wird dann trotz des &#8220;billigen Bauholzes&#8221; ziemlich stabil &#8211; und wirkt &#8211; und ist dann auch &#8211; massiv. Am Schluss kann man deshalb auch &#8211; wenn man sportlich ist &#8211; auf diesem &#8220;Barren&#8221; ein paar Kraftübungen machen&#8230; ich hab&#8217;s kurz probiert&#8230; ja&#8230; und dann auch gleich wieder lassen. Wo ist mein Schokoriegel? Aufwand mit dem oberen Teil &#8211; ca. 20 Minuten.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche2-1024x724.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="424" class="alignnone size-large wp-image-1467" /></p>
<p>Die Nägel, die man hier sieht, sind eben &#8220;die andere Art und Weise wie man es normalerweise nicht tut, was mich aber einen ziemlichen Dreck kümmert&#8221;. Und zwar steht dahinter die Überlegung, dass erstens die massive Buchenholz-Arbeitsplatte von sich aus schon ein hohes Gewicht hat und ich zudem die Platte gar nicht fixiert und fest oben haben möchte. Wie schon gesagt, es soll alles problemlos zerlegbar, flexibel sowie austauschbar sein und so wenig Werkzeuge wie möglich benötigt werden. Deshalb werden die Nägel bis ca. zur Hälfte auf den Ecken des Rahmens oben eingeschlagen, danach umgeknickt/umgeschlagen &#8211; und darauf wird dann einfach die Arbeitsplatte gelegt. Die Kanten der Nägelköpfe drücken sich natürlich durch das Eigengewicht der Platte in das Holz und &#8220;verkrallen&#8221; sich somit. Völlig ausreichend und verhindert das Verrutschen der Platte im Alltag (zumindest bei normalen Hausgebrauch, wer allerdings Kinder hat oder dergleichen bzw. viel Überstand auf einer Seite bei der Platte: Vorsicht, das ist dann natürlich zu (kipp-)gefährlich und da sollte man die Platte sehr wohl mit Winkelblech und kurzen Schrauben oder ähnlichem befestigen. Im nächstgelegenen Bauhaus findet man eine passende Beratung dazu.) Aufwand ca. 1 Minute.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche3-724x1024.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1468" /></p>
<p>Nachdem die Platte an ihrem Platz war, festgedrückt und damit auch &#8220;fixiert&#8221; war, ging es weiter zum Spülbecken. Auch hier &#8211; wer braucht ein Maßband? Ein paar Untersetzer und dergleichen zum Ausrichten reichen völlig. Man sollte einerseits darauf achten, dass nicht unter der Platte einer der Querbalken im Weg ist und auch genug Platz lassen beim Schneiden &#8211; nicht zuviel und nicht zuwenig&#8230; zuviel und das Ganze wird zu einer Rutsch- oder Duchfallen und Absturz-Partie, zu schmal und man bekommt die Clips für das Spülbecken unter der Platte nicht mehr an ihren Platz. Auch den Raum vom seitlichen Überlauf-Schlauch sollte man vorher einplanen. Das Aussägen ist mit einer guten Stichsäge für jeden problemlos möglich &#8211; nur ganz schön laut ist es. Die armen Nachbarn. Aufwand hier ca. 15 Minuten.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche4-724x1024.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1469" /></p>
<p>Der nächste Schritt war das Bohrloch für den Wasserhahn. Hier habe ich mir beim Baumarkt (endlich) um 6 Euro billig ein Lochsägen-Set mit 12 Teilen für die Bohrmaschine gekauft. Da war auch der passende Bohrer dabei, kurz wiedermal nach Augenmaß geschätzt und schwupps &#8211; ca. 5 Minuten später war ich durch. Allerdings hatte die kleine Bohrmaschine doch zu kämpfen, sogar soviel, dass anschließend kleine Rauchschwaden aus den Lüftungsschlitzen kamen. Das Einpassen vom Wasserhahn ist dann simpel &#8211; alles durchstopfen, aufsetzen&#8230; fertig.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche5-1-724x1024.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1470" /></p>
<p>Jetzt kommen wir zum Ölen. Gleich vorneweg&#8230; ich habe die letzten Tage in so vielen Blogs, Fach-Foren, Diskussions-Gruppen und sonstigem gelesen, mich dabei durch Kilometer an Streitgesprächen und wahre Glaubenskriege gekämpft &#8211; Öl, nein Wachs, ja, aber wenn dann nur dieses, doch besser lackieren, nein &#8211; nur Leinöl, ach &#8211; Olivenöl ist besser, nein &#8211; bloß nicht, das trocknet nie, usw&#8230;. man kann sich da Jahre damit aufhalten. Ich habe das Ganze jetzt abgekürzt, mir beim Ikea einfach eine Dose um 7 Euro mit dem dortigen Öl für Holz-Arbeitsplatten und Co. gekauft &#8211; ein Weißanteil ist auch gleich dabei (damit es nicht zu dunkel wird durch das Ölen) und fertig. Für das spätere immer wieder Nachölen im Laufe der Zeit habe ich dann kaltgepresstes Leinöl griffbereit. Ganz einfach. Die erste Schicht wird schön großzügig verteilt, Überschuss wird abgestrichen, nach 3 Stunden folgte ein weiterer Anstrich &#8211; ca. 12-24 Stunden laut Dosenzettel dauert es, bis es komplett durch getrocknet ist. Kein Glaubenskrieg und auch kein Fachsimplen&#8230; keine Lust und keine Zeit dafür. Nicht zu vergessen ist übrigens &#8211; Tipp von Holzbastlern aus dem Netz &#8211; auch die Unterseite beim ersten Mal ebenfalls zu ölen, um ein Verziehen der Platte zu verhindern. Zeitwaufwand ca. 25 Minuten. </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche6-724x1024.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1471" /></p>
<p>Nach der ersten Trockenphase dann ging es gleich weiter mit den Anschlüssen für das Waschbecken&#8230; auch hier sei Ikea gedankt &#8211; anstöpseln, ausrichten, einstöpseln, nochmal ausrichten, festschrauben und aus. Mehr kann man dazu nicht sagen &#8211; nicht vergessen, in diesem Fall muss man das vorgefertigte Überlauf-Loch erst im Plastik durchstechen &#8211; je nachdem, welche Seite man verwendet. Dann die &#8220;Clip-Krallen&#8221; für das Waschbecken festziehen. Ende. Zeitaufwand ca. 10 Minuten.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche7-724x1024.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1472" /></p>
<p>Wir näher uns dem ersten Finale &#8211; die unteren Wasseranschlüsse sind recht einfache Schraubverbindungen, dazwischen benötigte ich um ein paar Euro aus dem Bauhaus zwei Verlängerungselemente &#8211; mit Zwischengewinde verschrauben und Rohr/Schraubenzangen festziehen&#8230; tja&#8230; und wenn auch sonst alles verschraubt sowie abgedichtet ist mit allen Gummidichtungen und auch generell alles &#8220;da&#8221; ist &#8211; kann man den ersten Test machen. Erst mal ein Wasserglas und schauen, ob beim Spülbecken mal ganz grob alles dicht ist, dann die Wasserzuläufe langsam aufdrehen, die Schlauchverbindungen genau und auch den Wasserhahn und alle Verbindungen prüfen &#8211; gut, passt alles auf Anhieb &#8211; also gleich Vollfüllen. Perfekt &#8211; alles dicht. Wir haben Wasser. Zeitwaufwand  ca. 15 Minuten.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Küche8-724x1024.jpg" alt="" title="Holz-Küche" width="600" height="848" class="alignnone size-large wp-image-1473" /></p>
<p>Nachdem ich ein portables Kochfeld verwende, fällt die Einrichtung eines eingeschnittenen Kochfeldes weg (gleiches Prinzip wie die Spüle, Holz passend ausschneiden, einhängen, genug Raum unten für Hitze lassen bzw. für Dämmung sorgen &#8211; Starkstrom-Anschluss an die Elektrik entweder Fachmann machen lassen &#8211; oder wenn man weiß, was man tut und Ahnung davon hat, kann man es natürlich auch selber machen). Somit bleibt für den oberen Teil der Arbeitsplatte nach dem Trocknen nur mehr das &#8220;Einrichten&#8221;, aber das bleibt dann jedem selber überlassen &#8211; Geschmäcker sind verschieden&#8230;</p>
<p>Was fehlt jetzt noch? Der untere Teil &#8211; also sprich Unterteilungen mit zwei Holzplatten &#8211; als Ablage für Töpfe, Geschirr und Co. Eventuell mit einem Schiene oder Gleitsystem. Oder auch Platz für ein kleines Backrohr. Aber das folgt in einem der nächsten Blogeinträge. Das Finale 1 ist geschafft, es war natürlich etwas anstrengend, aber dennoch ist im Prinzip alles innerhalb eines Tages zu schaffen&#8230; und man hat es selber gemacht. So eine Holzplatte hält bei der richtigen Pflege viele Jahre und noch mehr &#8211; und sie lebt als Holzprodukt natürlich. Farbe, Flecken, leichte Verformungen und so weiter&#8230; all das gehört zu massiven Holz einfach dazu&#8230; und ist aber auch willkommen! Ich freue mich auf jeden Fall&#8230;</p>
<p>Was gibt es noch zu sagen? Vielleicht sind die Kosten noch interessant &#8211; wobei ich jetzt alle sonstigen Kosten wie notwendige Geräte, Werkzeuge und sonstige Arbeiten oder Zusätze beiseite lasse  &#8211; also: die massive Buchenholzplatte schlägt sich mit 99 Euro beim Bauhaus nieder, wobei mir ein halber Meter übrig geblieben ist, den ich zum Beispiel für ein zusätzliches Schneidebrett(er) verwenden kann. So eine Vollholzplatte ist wirklich schwer und man sollte da wirklich aufpassen und sich nicht verschätzen. Jeder der ein großes, massives Schneidbrett sein Eigen nennt, kann durch hoch heben dessen in etwa abschätzen, was eine 2 Meter mal 80 Zentimeter-Platte so wiegen könnte. Auch die Maße sind für kleine Autos nicht ideal &#8211; das Liefern via Bauhaus kostet ab 37 Euro &#8211; je nach Radius. Hinweis &#8211; standardgemäß liefern sie nur bis zur Haustüre bzw. letzte Zufahrtsmöglichkeit des LKWs &#8211; wer es bis zur Haustüre braucht (Treppen schleppen) sollte das mit einplanen oder etwas anderes vereinbaren. Ist aber natürlich auch davon abhängig, wo bzw. bei wem man sie kauft. </p>
<p>Die kleinen Winkelbleche im Großpack und die Holz-Schrauben kommen grob geschätzt auf ca. 10 Euro, die Holzbalken &#8211; in voller Ausführung &#8211; rau gesägt aus dem Lager und im Bauhaus zugeschnitten (ca. 10 Meter in meinem Fall) auf geringe ~20 Euro (wenn man noch Querstreben zusätzlich macht). Natürlich ungeschliffen und schön grob &#8211; das Holz ist auch eher weich. Spüle vom Ikea um 30 Euro mitsamt den Abflussplastik-Rohr-System, der Wasserhahn hier ist Luxus, billige Mischbatterien/Wasserhähne gibt es auch schon um 7 Euro dort. Verlängerungen für die Wasseranschlüsse zweimal ebenfalls 10 Euro. Das war es schon &#8211; den Unterinnenbau und &#8220;Befrontung&#8221; lasse ich mal weg (der eine will eine geschlossene Vorderfront, der andere Schiebetüren, der andere Laden, der andere alles offen, usw&#8230; &#8211; ich blogge demnächst den zweiten Teil vom Finale mit meiner gewählten Lösung &#8211; sobald ich sie weiß&#8230; <img src='http://muli.nl/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Zusammen kommen wir also für eine schöne Massivholzplatte (Buche) mit Unterbau-Gestell, inlusive Spülbecken, einfachem Wasserhahn und den jeweiligen Anschlüssen und Rohrsystem auf ein wenig mehr als 200 Euro. Kühlschrank und Kochfeld muss der eine oder andere natürlich noch dazurechnen &#8211; aber wer selber den Rest wie Laden, Zwischenplatten und dergleichen zusammenschraubt und Holz aus dem Baumarkt oder frisch aus dem Wald verwendet (verwenden darf), kann den Preis wirklich weiter sehr niedrig halten. Den Mister Exakt-Millimeter-Schönheitspreis kann so etwas nicht gewinnen, speziell billiges Bau-Holz lebt und bewegt sich immer irgendwie &#8211; aber wer kreativ ist und leichten Zugang zu massiven und schönen Holzsorten hat, der kann sich zum Beispiel <a href="http://www.kunstsam.de/kueche.html">so eine Holz-Küche</a> wie der Frank aus Deutschland bauen&#8230; es stehen einem also wirklich alle Möglichkeiten offen. </p>
<p>Und vielleicht nochmal zum Abschluss &#8211; warum aus Holz und warum selber machen: ich möchte es einfach selber machen, ich möchte sie problemlos zerlegen und mitnehmen oder auch jederzeit verändern können, ich will alles aus massiven, einfachen Holz (und keine grausigen Spanpressplatten), ich will die Küchenplatte jederzeit abschleifen können und vielleicht auch für was anderes verwenden (Spülenbereich abschneiden und schon hat man einen z.B. eine Esstisch-Platte), ich will keine Lacke und dergleichen haben &#8211; und kochen soll kochen bleiben. Ich brauche für das moderne, elektrische Lagerfeuer keine 20.000 Euro-Küche. Man isst ja so oder so dann vermutlich die gleiche Suppe oder Salat oder Nudeln oder Brathuhn oder was auch immer. Lieber &#8220;kernig&#8221; bleiben &#8211; und gemütlich soll es ebenfalls sein. </p>
<p>So, das war&#8217;s für heute&#8230; ich gehe kochen! <img src='http://muli.nl/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
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