Am Wochenende gab es eine kleine und sehr erfreuliche Begebenheit, denn Eric, der gemütlich im Norden von Frankreich wohnt und mit dem ich gemeinsam auf Facebook eine kleine, völlig verschlafene 4-Personen-Fan-Gruppe zu der Retro-Blog-Engine Blosxom voriges Jahr erstellt habe, meldete sich mit einem neuen Impuls bei mir. Er hatte bereits vor vielen Jahren für sich ein kleines Backend, damals in VB6, für Blosxom geschrieben und hat nun aber beschlossen, dieses “Tool” als OpenSource zu releasen.
(Foto via Textfiles.com: ‘Best Arcade Players’ Life magazine, 8. November 1982, Iowa)
Es wird zwar noch einige Zeit dauern, aber es gibt ein paar konkrete Überlegungen und eine Mini-Mini-Roadmap dazu… nach seinem Release werde ich das Ganze dann auf Muli.cc featuren und vielleicht damit ein kleines, anregendes Lebenszeichen an die restliche Developer-Community senden – sofern da noch welche übrig sind. Man darf es nicht wortwörtlich nehmen, aber die stirbt nun mal zusehends aus und die Wenigen, die es noch gibt, sind vor allem im asiatischen Raum aktiv, aber auch hier eher als Einzelgänger.
“Diamonds Are Forever” wusste schon der gute James Bond. Und auch John Lautner, der das Elrod House, das man aus dem Bond-Streifen kennt, 1968 gebastelt hatte. Wie – ihr könnt Euch nicht mehr erinnern? Na dann schaut mal beim MC Winkel hier vorbei, der hat nämlich Bilder davon. Das zwar nur am Rande und ohne Pixel, aber es gefällt mir!
Da ich ja auch überlege, was ich mir so an die Wand zuhause hängen könnte, habe ich bei Maik diese nette und feine Idee hier von Laura aufgeschnappt. Klassiker-Spiele, allerdings auf ganz wenige Pixel reduziert… und dann als Poster zum Aufhängen an die Wand rausgezogen. Das wäre doch was… neutral, bunt, Retro aber recht modern. Was will man mehr?
Invader? Sagt das jemanden was? Und zwar im Sinne von Straßen-Kunst? Nö? Na, man könnte sagen, dass er sowas wie der britische Straßen-Künstler Bansky ist… nur das Invader statt Wandgemälden kleine Fliesen und Kacheln da und dort anklebt… mit Pixel-Grafiken. Ich bin ein absoluter Fan von so was – und deswegen gibt’s hier ein Making-Of-Video, welches ich zufällig beim André gefunden habe.
Aja, du meine Güte… könnt ihr Euch noch an die ersten Handys erinnern? An diese tragbaren Telefonzellen und so? Sehr fein, ich auch – finde die noch immer super und deswegen ist dieses Video auf Youtube amüsant – den es zeigt die ersten tragbaren und somit mobilen Spielekonsolen-Babys aus den Jahren 1977 bis 1997.
Und Geekophile Menschen, die nicht die Finger von kleinen, unschuldigen Pixelgames lassen können oder sich generell gerne im Indie-Independent-Sektor bewegen, sollten mal bei Tiggit vorbeischauen. Sozusagen so was wie Steam, aber halt im OpenSource-Style und es finden sich nur Freegames oder Demos darin. Aktuell sogar über 300 – reicht doch, oder?
Passenderweise nennt sich diese Seite dann noch NoLife-Radio und ist für alle jene Nerds, die so abseits des realen Lebens sind, dass sie auch nach dem Computer spielen noch immer dringend In-Game-Musik hören müssen. Kleines, feines Stream-Radio mit den Klassikern aus früheren und heutigen Games. (Ich höre gerade den SNES F-Zero-Soundtrack – yeah!)
Aja… zum Schluss ein – eh schon alter – Hut wieder, aber für meine treuen Computer-Abstinenz-Leser noch der kleine Easter-Egg-Tipp – wenn Euch wiedermal die Ergebnisse bei der digitalen Suche auf die Nerven gehen, dann sucht doch mal nach “Zerg rush” in Google. Ihr müsst nicht viel machen, nur kurz warten… und Euer Google wird mal eben aufgefuttert. Solltet ihr aber doch die elektronische Welt retten wollen, dann müsst ihr einen flinken Mausfinger haben… viel Spass!
Frisch via Fefe gerade gefunden, gelesen und gedacht – wenn das, was ich da gerade lese, stimmt… tja, dann passt das Posting (Absurde Datenschutz-Diskussion) von heute, das ich eigentlich unter dem Titel “Aufgeben” veröffentlichen wollte, erst recht. Der globale Internet-Schalter ON/OFF. Er wird ist Realität.
Aber lest mal selber den ganzen Text. Zur kurzen Erklärung – mit Whois kann man abfragen, wem ein Domain und dergleichen gehört, bei wem er läuft und all diese Dinge. Also wer steht sozusagen dahinter.
Versucht den Text zu verstehen – und was das bedeutet…!
… noch schnell ein kleines Update vor der kurzen Nacht. Die letzten zwei-drei Tage war es hier etwas still, denn ich habe neben dem langen Routine-Alltagseinsatz auch meine kleine Freizeit damit verbracht, ein Forum für eine kleine Online-Gruppe einzurichten und lange aufgeschobene Mails abzuarbeiten. Das war schon länger fällig und es tut gut, da wieder bei null zu sein.
Die Sache mit dem Forum passt amüsanterweise recht gut zu einer aktuellen Begebenheit… treue Leser hier kennen mittlerweile sicherlich das Textfile-Archiv von Jason Scott und unter anderem gibt es in seinen zigtausenden Text-Sammlungen Auszüge aus der BBS-Zeit anno dazumal – also vereinfacht gesagt, aus der Zeit, als Diskussionsforen noch so was wie Mailboxen waren und man sich zuhause langwierig mittels Telefon in eine DOS-ähnliche Oberfläche einwählen musste…
Als Zusatz zu dem vorgestrigen Eintrag “Geeks und Nerds” vom 28. April 2012 auf ARTE möchte ich kurz noch zwei Dokus nachträglich anführen… einerseits weil die ARTE-Sendung eben ein wenig zu “verspielt” und laut Grisu auch nicht ganz korrekt war – und zudem weil ein wenig die Ernsthaftigkeit und auch der gesamte Hintergrund bzw. deren weiterführende Bedeutung etwas fehlt.
Einerseits die PBS Dokumentation “Hackers: Wizards of the Electronic Age” aus dem Jahre 1984 von der ersten Hacker-Konferenz in Kalifornien… In 26 Minuten bekommt man nicht nur einen kleinen, netten Retro-Einblick in die Computerwelt anno dazumal, sondern findet natürlich auch so manches Klischee an Nerds bzw. Geeks bestätigt – allerdings in einem etwas sympathischeres Ton… und all das vor allem auch mit dem Hintergrund, dass Einige der gezeigten “Hacks” für uns heute völlig selbstverständliche geworden sind und in Alltags-Programmen seit dem Einzug gehalten haben.
Wer die gestrige Sendung auf ARTE verpasst hat – bitteschön. Die ersten ein-zwei Minuten sind unnötig, danach wird’s etwas interessanter. Einzig schade ist, dass es etwas zu wenige Interview-Partner sind und die technische Geschichte bzw. der Hintergrund dazu ein wenig zu kurz kommt. Aber trotzdem – als kleine “Weiterbildung” schadet es nicht. Die große Frage ist jetzt nur noch – bin ich ein Geek oder ein Nerd? Oder gar nichts davon? Generell kann man die ganze Sendung übrigens bzw. das Thema wirklich recht gut tiefenpsychologisch aufarbeiten…
Die Sendung direkt auf ARTE anschauen – hier klicken. Dauer 52 Minuten.
Vambenepe schreibt auf Cloud Tragedy, dass RSS schon wieder tot sein soll. Egal ob Twitter, Firefox, Facebook oder Apple an sich… alle schicken RSS in ihren Tools und Browsern auf einen Nebenschauplatz. Ich finde das unglaublich schade, denn es ist eines der einfachsten und bequemsten Dinge, um Blogs zu lesen!
Es ist erstaunlich, dass RSS so ein Schattendasein in der breiten Masse genießt, war und ist aber bis heute nur ein reines Kommunikationsproblem. Ich könnte mir sonst eigentlich keine andere Möglichkeit vorstellen, alle meine 240 abonnierten Blogs täglich mal eben kurz zu lesen. Und ich möchte und kann die ja nicht jeden Tag mehrfach abgrasen und schauen, ob es da was Neues gibt? So öffne ich einfach meinen Feedreader (z.B. FeedDemon) gleich in der Früh, wenn ich den Laptop starte – und sehe sofort alle neuen Blog-Einträge, die da und dort seit gestern geschrieben wurden – und lese nur die, die mich interessieren. Wie einfach soll es noch gehen…?